DE2805030A1 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen fokussieren einer reproduktionskamera - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum automatischen fokussieren einer reproduktionskameraInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
HÖGER - STELLRECHT - GRtESSSACH - HAECKER
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
280&030
A 42 749 b Anmelder: Dainippon Screen Seizo
k - 163 Kabushiki Kaisha
6.Februar 1978 1-1 Tenjin-kitamachi,
Teranouchi-agaru 4-chome, Hörikawa-dori, Kamigyo-ku r
Kyoto-chi, Japan
Beschreibung
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Fokussieren einer Reproduktionskamera
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Fokussieren
einer Reproduktionskamera mit einem Rahmen und mit einer Filmhalterung, einer Linsenhalterung und einer Vorlagenhalterung,
von denen mindestens eine beweglich ist sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Wenn ein Manuskript oder eine andere Vorlage mit Hilfe einer Kamera mit einer Vergrösserung m photographiert oder kopiert
wird, um eine Druckplatte herzustellen, dann müssen für eine scharfe Abbildung der Vorlage auf dem photoempfindlichen
Material bzw. dem Film folgende Gleichungen erfüllt sein:
a = ( 1 + 1/m ) f I
b = ( 1 + m ) f II
c = ( 2 +m+ 1/m ) f III
wobei f = Brennweite der Linse (des Linsensystems), wobei a = Abstand zwischen Vorlage und Linse, wobei b = Abstand zwischen
Linse und Film und wobei c = Abstand zwischen Vorlage und Film (es gilt: c = a + b).
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Im allgemeinen besitzt eine Kamera zum Herstellen von Druckplatten
eine feststehende Filmhalterung sowie eine linsenhalterung und eine Vorlagenhalterung, die längs eines Rahmens beweglich
sind, welcher in Richtung der Brennachse der Linse verläuft.
Zum automatischen Fokussieren in Übereinstimmung mit einer gewünschten Vergrösserung werden die Linsenhalterung und die
Vorlagenhalterung so bewegt, dass alle Halterungen Positionen einnehmen, welche die Gleichungen II und III erfüllen. Im allgemeinen
werden die Positionen der beiden beweglichen Halterungen relativ zu der feststehenden Filmhalterung bestimmt, so
dass sich jede Position der Linsenhalterung oder der Vorlagenhalterung als deren Abstand von der Filmhalterung angeben lässt.
Aus den vorstehenden Ausführungen wird deutlich, dass es bei dem Bestreben, eine Kamera automatisch zu fokussieren, für die
Kenntnis der Positionen der beweglichen Halterungen erforderlich ist, mindestens einen Bezugspunkt vorzugeben, beispielsweise
einen festen Punkt an der Filmhalterung oder in einem gewissen Abstand von dieser. Ausserdem ist es wesentlich, dass elektrische
Werte, welchen den absoluten Positionen der beweglichen Halterungen als Abstände von dem Bezugspunkt entsprechen,
schnell erfasst werden können, ohne dass die beweglichen Halterungen bewegt werden.
Elektrische Detektoreinrichtungen für die Erfassung derartiger absoluter Positionen können analog oder digital arbeitende
Systeme sein. Was die analog arbeitenden Systeme anbelangt, so ist ein System bekannt, bei dem parallelgeschaltete elektrische
Widerstände zu einer Brücke verbunden sind. Bei diesem System
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wird eine Analogie zwischen der Gleichung zum Fokussieren einer Linse und der Gleichung für die Parallelschaltung von Widerständen
ausgenutzt.
Da das bekannte System jedoch mit Widerständen, wie z.B. Potentiometer^
arbeitet, sind seine Linearität und sein Auflösungsvermögen unbefriedigend, wobei es darüber hinaus schwierig ist,
die Schaltung abzugleichen, der die von den Widerständen abgegriffenen Signale zugeführt werden. Aus den genannten Gründen
erweist sich das bekannte analog arbeitende System als unzuverlässig.
Was die digitalen Systeme anbelangt, so ist ein digitaler Codierer bekannt, und zwar speziell ein absolut arbeitender
Drehcodierer, der dazu verwendet wird, die absolute Position mindestens einer Halterung zu erfassen. Der bekannte Drehcodierer
enthält eine Codescheibe, mit deren Hilfe eine Codierung der absoluten Drehwinkelstellungen des Drehcodierers
möglich ist. Die Codescheibe wird von einer Detektorwelle gedreht, welche mit einem Positionsdetektor verbunden ist. Der
Drehcodierer liefert Ausgangssignale, die den absoluten Positionen der Halterungen entsprechen ,wenn ir.an die Code auf der
Codierscheibe ausliest, was mittels geeigneter Einrichtungen, beispielsweise mittels einer Detektorkopfes, geschieht.
Wenn bei einem bekannten System dieser Art eine hohe Auflösung erreicht werden soll, dann führt dies jedoch zu einem schmaleren
Mess- bzw. Stellbereich, da mit der Codierscheibe nicht beliebig viele unterschiedliche Code erzeugt werden können.
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Bei einer Reproduktionskamera zum Herstellung von Druckplatten beträgt andererseits jedoch der Messbereich 1 bis 3 m, wobei
eine Auflösung von mindestens 0,1 mm gefordert "wird. In der Praxis ist es daher ziemlich schwierig, einen absolut arbeitenden
Drehcodierer zu finden, der unter diesen Bedingungen eingesetzt werden kann. Selbst wenn ein solcher absolut arbeitender
Drehcodierer im Prinzip hergestellt werden kann, so bringt dies Kosten mit sich, die höher sind als dies für eine Reproduktionskamera
akzeptiert werden kann.
Es ist auch ein schrittweise arbeitender Drehcodierer bekannt, der eine drehbare Platte enthält, an deren umfang in radialer
Richtung verlaufende Schlitze vorgesehen sind, welche optisch abgetastet werden, wobei sich eine Impulsfolge ergibt. Dieser
Drehcodierer besitzt ein besseres Auflösungsvermögen und eine höhere Stabilität. Ausserdem kann der Messbereich, in dem ein
solcher Drehcodierer arbeitet, frei ausgewählt werden, wobei gleichzeitig die Kosten für einen solchen Drehcodierer relativ
niedrig sind.
Der bekannte schrittweise arbeitende Drehcodierer liefert also eine Anzahl von Impulsen, die dem Drehwinkel der drehbaren
Scheibe entspricht und wandelt diese Anzahl von Impulsen in einen Digitalwert um. Auf diese Weise wird jedoch nicht unmittelbar
ein absolutes Mass für die Winkelstellung der drehbaren Scheibe erhalten. Stattdessen erhält man nur eine relative
Positionsangabe. Dementsprechend kann der bekannte schrittweise arbeitende Drehcodierer nicht direkt als Detektor für die absolute
Position einer beweglichen Halterung eingesetzt werden.
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k-i63 280^030
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Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen
Fokussieren einer Reproduktionskamera anzugeben, welches bzw. welche die oben angegebenen Nachteile vermeidet,
ein besseres Auflösungsvermögen und eine höhere Zuverlässigkeit sowie einen grösseren Messbereich aufweist und ausserdem billiger
ist als die vorbekannten Verfahren und Einrichtungen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein Verfahren
zum automatischen Fokussieren einer Reproduktionskamera gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man jeder
beweglichen Halterung einen Zähler, eine Quantisierungsvorrichtung und einen Detektor zuordnet, und dass man die Position
jeder beweglichen Halterung ermittelt, indem man sie zunächst an einen Bezugspunkt bewegt und sie dann weiterbewegt, wobei man
die zurückgelegte Strecke durch Zählen von Impulsen unter Vervrendung eines Zählers misst, dem die Impulse von der Quantisierungsvorrichtung
zugeführt werden, wobei der Zähler jeweils auf einen vorgegebenen Zählerstand gesetzt wird, wenn die bewegliche
Halterung zu dem Bezugspunkt gelangt.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens hat sich
eine Vorrichtung als besonders vorteilhaft erwiesen, welche durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
(a) Es ist ein Positionsdetektor vorgesehen, welcher zwischen den Endpunkten des Laufweges der beweglichen Halterung,
insbesondere zwischen einem oberen und einem unteren Endpunkt dieses Laufweges, vorgesehen ist;
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ί -2^f b 2605030
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(b) es ist ein Elektromotor vorgesehen, mit dessen Hilfe eine
Antriebsspindel für die bewegliche Halterung antreibbar ist;
(c) es ist eine Steuerschaltung für die bewegliche Halterung vorgesehen, mit deren Hilfe der Elektromotor ein- und ausschaltbar
und zu einer Drehrichtungsumkehr steuerbar ist;
(d) es ist eine Quantisierungsvorrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe die von der beweglichen Halterung zurückgelegte
Strecke feststellbar ist, und die mit den Antriebseinrichtungen für die bewegliche Halterung, insbesondere mit der
Äntriebsspinde^ verbunden ist;
(e) es ist ein Positionszähler zum Zählen von Impulsen vorgesehen,
von denen jeweils einer pro Quantisierungseinheit von der Quantisierungsvorrichtung erzeugbar ist, wobei der
Zähler je nach Bewegungsrichtung der beweglichen Halterung vorwärts oder rückwärts zählen kann, so dass Digitalwerte
erhalten werden, wobei der Positionszähler die Digitalwerte in Abhängigkeit von Bezugspunktsignalen, die von dem Positionsdetektor
erzeugt werden, in Zählerstände für den Bezugspunkt umsetzt;
(f) es ist eine Einstellvorrichtung zum Einstellen der gewünschten
Vergrösserung vorgesehen;
(g) es ist eine Betriebsschaltung vorgesehen, mit deren Hilfe die Position der beweglichen Halterung in Abhängigkeit
von der an der Einstellvorrichtung eingestellten Verstärkung bestimmbar ist und
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(h) es ist eine Vergleichsschaltung vorgesehen, welche den Wert für die Position der beweglichen Halterung, welcher
von der Betriebsschaltung bestimmt wird, m"it dem Zählerstand des Positionszählers vergleicht, um so eine Differenz
zwischen den beiden Werten zu erhalten und die Steuerschaltung für die bewegliche Halterung in Abhängigkeit von der
ermittelten Differenz anzusteuern.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend
anhand einer Zeichnung noch näher erläutert und/oder sind Gegenstand der Schutzansprüche. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Prinzips der automatischen Fokussierung einer Kamera
zur Herstellung von Druckplatten, mit der ein Bild durch eine Linse hindurch aufgenommen wird;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen
Vorrichtung zum automatischen Fokussieren einer Reproduktionskamera;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Betriebsschaltung der Vorrichtung gemäss Fig. 2 und
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Vergleichsschaltung der Vorrichtung gemäss Fig. 2.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 der Zeichnung eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Prinzipes der automatischen
Fokussierung, wobei eine Vorlage 1 mit Hilfe einer Linse 2 auf
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einem photoempfindlichen Material 3 abgebildet wird.
In Fig. 2 ist eine Vorrichtung zum automatischen Fokussieren einer Kopierkamera gemäss der Erfindung dargestellt. Bei der
Vorrichtung gemäss Fig. 2 werden eine bewegliche Linsenhalterung 5 für die Linse 2 und eine bewegliche Vorlagenhalterung
6 beim Einschalten der Stromquelle und ehe die Kamera zu photographieren beginnt, zunächst zu Bezugspunkten bewegt,
die sich in einem fest vorgegebenen Abstand von einer feststehenden Filmhalterung 4 befindet, welche das photoempfindliche
Material, insbesondere einen Film oder dergleichen,trägt.
Vor Beginn des Arbeitens der Kamera wird also die Linsenhalterung 5 automatisch längs einer Antriebsspindel 7, welche
von einem Motor 11 angetrieben v/ird, in Richtung auf die
Filmhalterung 4 bewegt, während gleichzeitig die Vorlagenhalterung 6 längs einer Antriebsspindel 8, die von einem
elektrischen Motor 12 angetrieben wird, von der Filmhalterung 4 wegbewegt wird.
Wenn die Linsenhalterung 5 einen Mikroschalter 14 berührt,
der an dem Bezugspunkt für die Linsehlaterung 5 angeordnet ist, sendet der Mikroschalter 14 ein Bezugspunktsignal an
eine Steuerschaltung 17. Die Steuerschaltung 17 stoppt daraufhin den Motor 11. Die Linsehalterung 5 befindet sich nunmehr
an ihrem Bezugspunkt bzw. in ihrer Startposition. Das Bezugspunktsignal· wird ausserdem einem Positionszähler 19 für die
Linsenhalterung 5 zugeführt.
Wenn der Positionszähler 19 das Bezugssignal von dem Mikro-
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schalter 14 empfängt, wird er zwangsweise auf einen vorgegebenen Digitalwert gesetzt, der dem Abstand zwi-schen der FiImhalterung
4 und dem Bezugspunkt entspricht, an dem der Mikroschalter 14 angeordnet ist, und zwar unabhängig von einem
zuvor gespeicherten Zählergebnis.
Der Mikroschalter 14 wird also betätigt und liefert ein Bezugspunktsignal.
Dieses Bezugspunktsignal wird dann in einen Digitalwert umgesetzt, welcher dem Abstand zwischen der FiImhalterung
4 und dem Bezugspunkt entspricht, an dem der Mikroschalter 14 angeordnet ist, wobei ein Codierer verwendet wird,
der nur für den Bezugspunkt vorgesehen ist und in dem digital codierte Werte vorgegeben sind, die den Abständen an den Bezugspunkten
entsprechen. Dieser Digitalwert wird in einen Zählerstand des Positionszählers 19 umgesetzt, und zwar
synchron mit einem Null-Impuls-Signal, welches von einem
Codierer 9 bei jeder Umdrehung desselben erzeugt wird, wobei der Codierer 9 mit der Linsenhalterung 5 zusammenwirkt.
Der mit der Linsenhalterung 5 zusammenwirkende Codierer 9 und ein weiterer Codierer 10, der der Vorlagenhalterung 6
zugeordnet ist und nachstehend noch beschrieben wird, sind schrittweise arbeitende Drehcodierer. Jeder der beiden Codierer
9 und 10 ist als Quantisiereinrichtung zum Messen des von der Linsenhalterung 5 bzw. der Vorlagenhalterung 6 zurückgelegten
Abstandes in Form eines Digitalwertes ausgebildet.
Die Codierer 9 und 10 sind mit den Antriebsspindeln 7 bzw. 8 verbunden, die dem Antrieb der Linsenhalterung 5 bzw. der Vor-
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lagenhalterung 6 längs der Achse der Linse dienen. Die Codierer 9 und 10 quantisieren die Vorschubstrecke, die einer Umdrehung
ihrer zugeordneten Antriebsspindel entspricht/mit der gewünschten Auflösung. Die Codierer erzeugen jeweils dann einen
elektrischen Impuls, wenn eine Verschiebung um eine Strecke stattgefunden hat, die gleich einer Quantisierungseinheit ist.
Die elektrischen Impulse werden von Positionszählern 19 und
gezählt, wo sich folglich ein Zählerstand ergibt, der der Verstellung der Linsenhalterung bzw. der Vorlagenhalterung
gegenüber ihrem jeweiligen Bezugspunkt entspricht.
Auch die Bewegungsrichtung der Linsenhalterung 5 und der Vorlagenhalterung
6 werden erfasst und derart berücksichtigt, dass die Positionszähler 19 und 20 entweder vorwärts oder
rückwärts zählen.
Wenn die Linsenhalterung 5 den Mikroschalter 14 erreicht, d.h.
ihren Bezugs- oder Ausgangspunkt, dann wird in den Positionszähler 19, wie oben beschrieben, ein dem Bezugspunkt entsprechender
Zählerstand eingegeben. Anschliessend ist dann die jeweilige Position der Linsenhalterung 5 als Abstand von
dem Bezugspunkt feststellbar.
Wenn dem Bezugspunkt also ein eigener vorgegebener Wert zugeordnet
ist, der dem Abstand zwischen der Filmhaiterung 4 und
dem Bezugspunkt entspricht, dann zeigt der Zählerstand des Positionszählers 19 die Lage der Linsenhalterung 5 an, d.h.
deren Abstand von der Filmhalterung 4.
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Wenn die Linsenhalterung 5 bei dem automatischen Fokussiervorgang,
der nachstehend noch beschrieben wird, den Bezugspunkt durchläuft, kann der Positionszähler 19 zwangsweise auf
den normalen Digitalwert zurückgesetzt werden, der dem Abstand von der Filmhalterung entspricht, und zwar in Abhängigkeit von
dem Bezugspunktsignal, welches von dem Mikroschalter 14 geliefert wird und von dem Standard-Null-Impuls-Signal, welches pro
Umdrehung von dem Codierer 9 erzeugt wird, so dass das Aufsummieren von Fehlern automatisch korrigiert wird.
Zu Beginn des Fokussiervorganges, wo sich die Linsenhalterung
5 zwischen dem Mikroschalter 14 und der Filmhalterung 4 befindet, bewegt sich die Linsenhalterung 5 über die gesamte Strecke
bis zu der Filmhalterung 4, wo sie einen Mikroschalter 13 berührt,
der am oberen Ende der Laufbahn für die Linsenhalterung 5 vorgesehen ist und durch diese betätigbar ist.
Wenn der Mikroschalter 13 betätigt wird, erzeugt er ein dem
oberen Endpunkt zugeordnetes Endpunktsignal, welches zu der Steuerschaltung 17 übertragen wird, welche daraufhin einen
Rückwärtslauf des Elektromotors 11 einleitet. Dementsprechend dreht sich die Antriebsspindel 7 in einem Drehsinn, bei dem
die Linsenhalterung 5 von der Filmhalterung 4 wegbewegt wird. Anschliessend betätigt die Linsenhalterung 5 dann den Mikroschalter
14, wodurch der Bezugspunkt-Positionswert gesetzt und der Motor 11 angehalten werden.
Die Vorlagenhalterung 6 wird in der gleichen Weise, wie dies für die Linsenhalterung 5 beschrieben wurde, zu ihrem Bezugspunkt
bewegt.
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Im einzelnen ist für die Vorlagenhalterung 6 ein Mikroschalter
16 am Bezugspunkt und ein Mikroschalter 15 am unteren Endpunkt
des Laufweges der Vorlagenhalterung 6 vorgesehen. Ausserdem sind eine Steuerschaltung für den Motor 12, der Codierer 10
und der Positionszähler 20 vorgesehen.
Die praktische Einstellung der Mikroschalter 14 und 16 zum
Erfassen der Bezugspunkte wird nachstehend beschrieben.
Bei der betrachteten Vorrichtung werden die Bezugspunkte für die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 vorzugsweise
so gewählt, dass sich beim Arbeiten mit der Kamera die Vergrösserung 1 ergibt. Dies entspricht einer Abbildung der
Vorlage in Originalgrösse, was häufig erwünscht ist.
In diesem Fall werden die Positionen für die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 vorab so vorgegeben, dass die
in der Vorlagenhalterung 6 befindliche Vorlage scharf auf einem Film oder dergleichen in der Filmhalterung 4 abgebildet wird,
und zwar mit der Vergrösserung 1, wobei die beste mögliche Auflösung des auf die Oberfläche des Film projizierten Bildes
angestrebt wird.
Wenn unter den vorstehend angegebenen Voraussetzungen sowohl die Linsenhalterung 5 als auch die Vorlagenhalterung 6 in die
korrekte vorgegebene Stellung gebracht sind, werden die Mikroschalter
14 und 16 so angeordnet, dass sie jeweils das Bezugspunktsignal
liefern. Insbesondere werden die Mikroschalter 15 und 16 so eingestellt, dass ihre Einstellung der Mitte des
Einstellbereiches entspricht, in dem die Bezugspunktsignale abgegeben werden.
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e.Februar 1978 - 17 - 280S030
Die Codierer 9 und 10 werden auf solche Phasenlagen eingestellt, dass sie die Standard-Null-Impuls-Signale erzeugen, wenn sich
die Linsenhalterung 5 bzw. die Vorlagenhalteruhg 6 an den
Bezugspunkten befinden.
Wenn die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 von den Bezugspunkten wegbewegt werden und dann wieder in die Stellung
bewegt werden, an der sich die Vergrösserung 1 ergibt, dann
sorgen die Bezugspunktsignale der Mikroschalter 14 und 16 und
die Standard-Null-Impuls-Signale der Codierer 9 und 10 dafür, dass die Halterungen 5 und 6 genau in den gleichen Positionen
angehalten werden, auf die sie vorher eingestellt waren.
Der Zählerstand in den Positionszählern 19 und 20 ist ein binär codierter Digitalwert der Abstände zwischen der Filmhalterung
4 und der Linsenhalterung 5 bzw. zwischen Filmhalterung 4 und Vorlagenhalterung 6 bei der Vergrösserung 1, d.h. wenn
sich die Halterungen 5 und 6 an ihren Bezugspunkten befinden.
Wenn das Auflösungsvermögen der Mikroschalter 14 und 16, d.h.
der Bereich, in dem sich die Halterungen 5 und 6 befinden, während die Bezugspunktsignale erzeugt werden, etwas kleiner
ist als der Abstand, welcher einer Umdrehung der Codierer 9 und 10 entspricht, dann ist die Genauigkeit, mit der die Bezugspunkte
durch die Mikroschalter 14 und 16 bestimmt werden, gleicl·
der Genauigkeit der Codierer 9,10, da die Bezugspunktsignale mit den Standard-Null-Impuls-Signalen der Codierer 9 und 10
synchronisiert werden.
Vorstehend wurde die Bestimmung der Bezugspunkte für die Vergrösserung
1 beschrieben. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
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die Bezugspunkte beispielsweise für die Vergrosserung 2 festzulegen.
Weiterhin ist es nicht erforderlich, dass die Bezugspunkte
auf der Grundlage einer bestimmten Vergrosserung bestimmt werden; die Bezugspunkte können vielmehr auch auf andere Weise
bestimmt werden, wobei ausserdem die Möglichkeit besteht, für jede der beweglichen Halterungen 5,6, wenn dies erwünscht ist,
mehrere Bezugspunkte festzulegen.
Nach dem Einstellen der Linsenhalterung 5 und der Vorlagenhalterung
6 auf ihre jeweiligen Bezugspunkte am Beginn eines Arbeitszyklus wird an einer Einstellvorrichtung zum Einstellen
der Vergrosserung die gewünschte Vergrosserung eingestellt;
und es wird ein Startschalter für den Fokussiervorgang betätigt.
In einer Betriebsschaltung 22 werden die Positionen der Linsenhalterung
5 und der Vorlagenhalterung 6 mit Hilfe einer Rechenschaltung 27 für die Position der Linsenhalterung 5
sowie mit Hilfe einer Rechenschaltung 28 für die Position der Vorlagenhalterung 6 errechnet, und zwar in Abhängigkeit von
der Vergrosserung, die an der Einstellvorrichtung 21 für die Vergrosserung eingestellt wurde, und in Abhängigkeit von der
Brennweite der verwendeten Linse, die an einem Brennweiteneinstellkreis
eingestellt ist. Dabei besitzt jede der Rechenschaltungen 27 und 28 die Fähigkeit zum Rechnen, wie beispielsweise
ein Mikrocomputer, entsprechend den eingangs angegebenen Gleichungen II und III. Anschliessend beginnen sich sowohl die
Linsenhalterung 5 als auch die Vorlagenhalterung 6 zu bewegen,
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und zwar jeweils in einer Richtung, die durch den Zählerstand der Positionszähler 19 und 20 und die Rechenergebnisse der
Betriebsschaltung 22 bestimmt wird.
Der Zählerstand der Positionszähler 19 und 20 wird, ausgehend von den Anfangswerten an den Bezugspunkten, durch Vorwärtsoder
Rückwärtszählen verändert, und zwar in Abhängigkeit von der Stellbewegung der Halterungen 5,6, welche durch die
Codierer 9,10 in entsprechende Impulse umgesetzt wird.
Die Zählerstände der Positionszähler 19,20 werden mit vorgegebenen
Werten verglichen, welche den gewünschten Positionen der Halterungen 5 und 6 entsprechen und welche von der Betriebsschaltung
22 errechnet wurden. Der Vergleich erfolgt in Vergleichsschaltungen 23 bzw. 24.
Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Vergleichsschaltung
23. Man erkennt, dass der binär codierte Zählerstand der Positionszähler 19 und 20 in drei Teile aufgespalten
wird,- nämlich ein byte mit der höchsten Wertigkeit, ein byte mit mittlerer Wertigkeit und ein byte mit der geringsten
Wertigkeit, wobei der Vergleich bezüglich a]ler drei bytes
getrennt stattfindet.
Was die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 anbelangt,
so wird jeder Vergleich in der gleichen Weise ausgeführt, so dass nachstehend nur ein Vergleichsvorgang für die Linsenhalterung
5 näher beschrieben werden soll, welcher wie folgt abläuft :
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Die Werte A1 und B1 der bytes mit der höchsten Wertigkeit des
von der Rechenschaltung 27 für die Position der Linsenhalterung 5 errechneten Ergebnisses einerseits und des Zähler-
ancererseits Standes des Positionszählers 19/werden miteinander verglichen.
Wenn die Werte A1 und B1 ungleich sind, dann wird die Linsenhalterung
5 in einer durch das Ergebnis des Vergleiches der Werte A1 und B1 vorgegebenen Richtung weiterbewegt. Wenn die
Werte A1 und B1 gleich sind, dann werden die Werte A_ und B2
der bytes mittlerer Wertigkeit des von der Rechenschaltung 27 für die Position der Linsenhalterung 5 errechneten Wertes
einerseits und des Zählerstandes des Positionszählers 9 andererseits verglichen.
Wenn die Werte A2 und B2 ungleich sind, wird die Bewegungsrichtung
der Linsenhalterung 5 in der oben beschriebenen Weise bestimmt. Wenn die Werte A2 und B2 gleich sind, dann
werden die Werte A3 und B3 der bytes mit der geringsten
Wertigkeit des von der Rechenschaltung 27 ermittelten Wertes einerseits und des Zählerstandes des Positionszählers 19 miteinander
verglichen.
Wenn die Werte A, und B^ ungleich sind, wird die Linsenhalterung
5, wie oben beschrieben, in vorgegebener Richtung bewegt. Wenn die Werte A3 und B- gleich sind, wird ein Koinzidenzsignal
an die Steuerschaltung 17 übertragen, wodurch der elektrische Motor 11 stillgesetzt wird.
In der vorstehend beschriebenen Weise werden die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 automatisch in die Positio-
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nen bewegt, die der an dem Brennweiteneinstellkreis 21 eingestellten
Vergrösserung entsprechen. Anschliessend erfolgt die Belichtung mit der gewünschten Belichtungszeit, wobei die
Vorlage in der Vorlagenhalterung 6 abgebildet und auf dem photoempfindlichen Material im Filmhalter 4 mit der gewünschten
Vergrösserung aufgezeichnet wird. Wenn dann eine Vorlage mit einer anderen Vergrösserung photographiert werden soll,
dann wird die neue Vergrösserung an dem Brennweiteneinstellkreis 21 eingestellt, woraufhin der Startschalter erneut betätigt
wird.
Der Vergleich der Zählerstände der Positionszähler 19 und 20 - diese Zählerstände entsprechen den jeweiligen Positionen
der Linsenhalterung 5 bzw. der Vorlagenhalterung 6 - mit den Werten, die von den Rechenschaltungen 27 bzw. 28 ausgegeben
werden und die den gewünschten Positionen der Linsenhalterung 5 und der Vorlagenhalterung 6 entsprechen, wird nach Berechnung
der der neuen Vergrösserung entsprechenden Werte durchgeführt, woraufhin dann die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung
6 automatisch auf ihre neuen Positionen positioniert werden, wie dies oben beschrieben wurde.
Es versteht sich, dass,ausgehend von dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel, zahlreiche Änderungen und/oder Ergänzungen möglich sind, ohne dass dabei der Grundgedanke
der Erfindung verlassen werden müsste. Insbesondere können diejenigen Schaltkreise bzw. Schaltungsteile, die sich in
Fig. 2 innerhalb eines gestrichelt eingezeichneten Blockes 25 befinden, durch einen Rechner, wie z.B. einen Kleinrechner
oder einen Mikrocomputer, ersetzt werden, welcher die Bewegungen
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6.Februar 1978 " - 22 -
der Linsenhalterung 5 und der Vorlagenhalterung 6 steuert.
Weiterhin ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 die
Filmhalterung 4 eine feststehende Filmhalterung, während die Linsenhalterung 5 und die Vorlagenhalterung 6 beweglich sind.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, jeweils zwei beliebige der drei Halterungen 4,5,6 beweglich auszubilden.
Wenn ein Zoom-Objektiv für die photographische Kamera verwendet wird, ist es ferner ohne weiteres möglich, die vorliegende
Erfindung auch mit nur einer beweglichen Halterung zu verwirklichen.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, dass erdingsgemäss
eine exakte Positionierung beweglicher Halterungen erreicht werden kann, indem man einen schrittweise arbeitenden
Drehcodierer einsetzt, wobei Zählfehler von Positionszählern und Störeinflüsse dadurch auf ein Minimum reduziert
werden können, dass man die Zählerstände in den Positionszählern jedesmal, wenn die Linsenhalterung oder die Vorlagenhalterung
beim automatischen Positionieren ihren Bezugspunkt durchläuft, zwangsweise auf einen fest vorgegebenen Wert einstellt.
Leerse ite
Claims (1)
- DR.-INS. DIPL.-ING. M. SC. DIPL.-PHYS. OH. DIPL.-PHYS.HÖGER - STELLRECHT - GRSESSSACH - HAECKERPATENTANWÄLTE IN STUTTGARTA 42 749 b Anmelder: Dainippon Screen Seizok - 163 Kabushiki Kaisha6.Februar 1978 1-1 Tenjin-kitamachi,Teranouchi-agaru 4-chorae, Horikawa-dori, Kamigyo-ku, Kyoto-chi, JapanPatentansprüche:Verfahren zum automatischen Fokussieren einer Reproduktionskamera mit einem Rahmen und mit einer FiImhalterung, einer Linsenhalterung und einer Vorlagenhalterung, von denen mindestens eine beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass man jeder beweglichen Halterung (5,6) einen Zähler (19,20), eine Quantisierungsvorrichtung (9,10) und einen Detektor (1O,16) zuordnet, und dass man die Position jeder beweglichen Halterung (5,6) ermittelt, indem man sie zunächst an einen Bezugspunkt bewegt und sie dann weiterbewegt, wobei man die zurückgelegte Strecke durch Zählen von Impulsen unter Verwendung eines Zählers (19,20) misst, dem die Impulse von der Quantisierungsvorrichtung (9,10) zugeführt werden, wobei der Zähler (19,20) jeweils auf einen vorgegebenen Zählerstand gesetzt wird, wenn die bewegliche Halterung (5,6) zu dem Bezugspunkt gelangt.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Halterung (5,6) automatisch in vorgegebener Richtung in Bewegung gesetzt wird, ehe die Betätigung der Kamera eingeleitet wird/ und dass die Bewegung der beweglichen Halterung (5,6) fortgesetzt wird, bis diese ihren Bezugspunkt erreicht.809832/0910ORIGINAL !HSPECTED6. Februar 1978 - 2 -3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Quantisierungsvorrichtung (9,10) Impulse erzeugt, die das gleiche Auflösungsvermögen besitzen wie ein ganzzahliges Vielfaches einer Quantisierungseinheit, solange die Quantisierungseinheit für das Erfassen der von der bev/eglichen Halterung (5,6) durchlaufenen Strecke verwendet wird.4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Quantisierungsvorrichtung (9,10) als schrittweise arbeitender Drehcodierer ausgebildet ist.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dassman den Zählerstand des Zählers (19,20)air. Bezugspunktin seinen eigenen Wert/umwandelt, indem man Bezugspunktsignale mit den Impulsen synchronisiert, die von der Quantisierungsvorrichtung (9,10) erzeugt werden, und zwar mit Hilfe einer weiteren Quantisierungsvorrichtung, welche grosser ist als die Quantisierungsvorrichtung, die für das Erfassen der von den beweglichen Halterung (5,6)zwar zurückgelegten Strecke vorgesehen ist, und/dann, wenn die bewegliche Halterung (5,6) den Bezugspunkt erreicht.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Reproduktionskamera, welche einen Rahmen aufweist sowie eine Filmhalterung,und eine Vorl.acrenhalterung . eine Linsenhalterung/, von denen mindestens eine beweglichist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: (a) Es ist ein Positionsdetektor (14,16) vorgesehen,809832/0910A 42 749 b«;i63 1Q7« , 280SÖ3Q6.Februar 1978 - 3 -welcher zwischen den Endpunkten des Laufweges der beweglichen Halterung (5,6), insbesondere zwischen einem oberen und einem unteren Endpunkt dieses Laufweges vorgesehen ist;(b) es ist ein Elektromotor (11,12) vorgesehen, mit dessen Hilfe eine Antriebsspindel (7,8) für die bewegliche Halterung (5,6) antreibbar ist;(c) es ist eine Steuerschaltung (17,18) für die bewegliche Halterung (5,6) vorgesehen, mit deren Hilfe der Elektromotor (11,12) ein- und ausschaltbar und zu einer Drehrichtungsumkehr steuerbar ist;(d) es ist eine Quantisierungsvorrichtung (9,10).vorgesehen, mit deren Hilfe die von der beweglichen Halterung (5,6) zurückgelegte Strecke feststellbar ist und die mit den Antriebseinrichtungen für die beweg- ■ liehe Halterung (5,6), insbesondere mit der Antriebsspindel (7,8) verbunden ist;(e) es ist ein Positionszähler (19,20) zum Zählen von Impulsen vorgesehen, von denen jeweils einer pro Quantisierungseinheit von der Quantisierungsvorrichtung (9,10) erzeugbar ist, wobei der Zähler je nach Bewegungsrichtung der beweglichen Halterung (5,6) vorwärts oder rückwärts zählen kann, so dass Digitalwerte erhalten werden, wobei der Positionszähler (19,20) die Digitalwerte in Abhängigkeit von Bezugspunktsignalen, die von dem Positionsdetektor (14,16)809832/0910A 42 749 bk - 163 280i>0306. Februar 1978 - 4 -erzeugt werden, in Zählerstände für den Bezugspunkt umsetzt;(f) es ist eine Einstellvorrichtung zum Einstellen der gewünschten Vergrösserung vorgesehen;(g) es ist eine Betriebsschaltung (22) vorgesehen, mit deren Hilfe die Position der beweglichen Halterung (5,6) in Abhängigkeit von der an der Einstellvorrichtung eingestellten Verstärkung bestimmbar ist und(K) es ist eine Vergleichsschaltung (23,24) vorgesehen, welche den Wert für die Position der beweglichen Halterung (5,6), welcher von der Betriebsschaltung(22) bestimmt wird, mit dem Zählerstand des Positionszählers vergleicht, um so eine Differenz zwischen den beiden Werten zu erhalten und die Steuerschaltung (17,18) für die bewegliche Halterung (5,6) in Abhängigkeit von der ermittelten Differenz anzusteuern.809832/0910
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