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DE280471C - - Google Patents

Info

Publication number
DE280471C
DE280471C DENDAT280471D DE280471DA DE280471C DE 280471 C DE280471 C DE 280471C DE NDAT280471 D DENDAT280471 D DE NDAT280471D DE 280471D A DE280471D A DE 280471DA DE 280471 C DE280471 C DE 280471C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
coal dust
piston
cylinder
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT280471D
Other languages
English (en)
Publication of DE280471C publication Critical patent/DE280471C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«.-GRUPPE W.
dem Kolben eingeblasen wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine mit Kohlenstaub betriebene Verbrennungskraftmaschine, bei welcher der Kohlenstaub, mit Druckluft gemischt, durch diese in den Verbrennungsraum des Zylinders hinter dem Kolben eingeblasen wird. Die Eigenart der Erfindung besteht darin, . daß innerhalb des Mischraumes für Kohlenstaub und Preßluft ein durch den Preßluftstrom in Drehung versetztes Flügel- oder
ίο Schaufelrad angeordnet ist, auf welches der eintretende Kohlenstaub gelangt, um durch die Drehung des Flügelrades mit der eintretenden Preßluft innig gemischt zu werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Verbrennungskraftmaschine schematisch in der Gesamtordnung.
In der Zeichnung ist α der Zylinder der Verbrennungskraftmaschine, b der Kolben, c die Kurbelwelle. Von dieser wird mittels Stirn-
ao rädern d, e im Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 die Steuerwelle f angetrieben, von der aus der Regler g seinen Antrieb erhält. Außerdem treibt die Steuerwelle f eine Luftpumpe h, welche das Absaugen der verbrannten Gase aus dem Zylinder α bei Beendung des Arbeitshubes des Kolbens b zu bewirken hat. Die Luftpumpe h steht zu dem Zwecke durch eine Leitung i mit der Auspuff Öffnung k des Zylinders α in Verbindung, die durch das Auspuffventil I von der Leitung i absperrbar ist. Die Steuerung des Auspuffventils I erfolgt von der Steuerwelle f aus. m ist der Einlaßstutzen des Zylinders, an welchen das Einlaßschiebergehäuse η angeschlossen ist. Dieses enthält den Einlaßschieber 0, welcher ebenfalls von der Welle f gesteuert wird. An ihn schließt sich der Mischraum ft an, in welchem der Kohlenoder Graphitstaub mit Preßluft oder auch mit komprimiertem Sauerstoff gemischt wird. Der Mischraum ft enthält das Flügelrad q, welches leicht drehbar angeordnet ist. In der Decke des Mischraumes ft mündet die Kohlenstaubzuführung j mit dem Absperrhahn j'. Der Zuführungsstutzen j ist an den trichterförmigen, unteren Teil / des Kohlenstaubbehälters r angeschlossen, der allseitig dicht abgeschlossen bzw. abschließbar ist. In der Mitte ist ein Blasrohr r" vorgesehen, welches oben bis über die Kohlenstaubfüllung und unten bis nahe zum Ende des Trichters reicht. Im oberen Teile des Kohlenstaubbehälters r, unterhalb seines dicht verschließbaren Deckels, mündet eine Preßluftleitung s, welche von dem Preßluftbehälter t ausgeht und durch ein Absperrmittel s' absperrbar ist. Der Preßluftbehälter t ist beim Ausführungsbeispiel ferner durch eine Leitung t', in welche ein Absperrmittel t" eingeschaltet ist, an den Mischraum ft angeschlossen. Vor letzterem befindet sich noch ein Regelungsschieber u für den Preßluftzutritt zum Mischraum ft. Dieser Regelungs-. schieber u steht unter dem Einflüsse des Reglers g, und mit ihm ist das Absperrmitte j' für die Kohlenstaubzuführung / verbunden. Die Verbindung ist zweckmäßig eine verstellbare und besteht beispielsweise aus einer Stellmutter u'
mit Links- und Rechtsgewinde, welche die zweiteilige Verbindungsstange zwischen dem Regelungsschieber u und dem Stellhebel des Absperrmittels /' vereinigt. Die beiden Absperrmittel s' und i" der Preßluftleitung s und t' sind zwecks gleichzeitiger Einstellung durch eine von Hand zu verschiebende Stange ν miteinander verbunden.
Im Kohlenstaubbehälter kann eine Skala w
to zur Kontrolle des Inhaltes und seines Verbrauchs angebracht sein.
Die Füllung des Preßluftbehälters t erfolgt durch einen Luftkompressor, der zweckmäßig mit einer selbsttätigen Vorrichtung zur Kon-Standerhaltung des Druckes im Preßluftbehälter während des Betriebes ausgerüstet ist. Zum Anlassen der Kraftmaschine kann noch ein Preßluftmotor vorgesehen sein.
Als Betriebsmittel dient feiner Kohlenstaub oder feines Graphitpulver. Nachdem die Kraftmaschine durch den mit ihr kuppelbaren Preßluftmotor auf genügende Umlaufszahl gebracht worden ist, werden die Hähne s' und t" der Preßluftleitungen s und t' geöffnet. Es tritt dadurch Preßluft über den Kohlenstaub im Kohlenstaubbehälter r und in das Blasrohr /', sowie durch den zunächst ganz geöffneten Regelungsschieber u in den Mischraum ft. Sobald nun das Ventil j' des Behälters r geöffnet wird, wird Kohlenstaub in entsprechender Menge in den Mischraum ft gegen das Flügelrad q geblasen, welches, gleichzeitig infolge der Wirkung des auf das Rad treffenden Preßluftstromes in rasche Umdrehung versetzt, den eingetretenen Kohlenstaub innig mit der Preßluft mischt. Das Gemisch tritt in den Arbeitszylinder α der Verbrennungskraftmaschine, deren Kurbelwelle beispielsweise im Sinne des eingezeichneten Pfeiles umlaufen soll. Der Eintritt des Brennstoffluftgemisches in den Zylinder ist so zu regeln, daß er während des Rückganges des Kolbens aus der Stellung I in die Stellung II erfolgt. Während der Beendung der Rückbewegung des Kolbens erfolgt dann die Kompresssion, und unmittelbar nachdem der Kolben seine Totpunktlage oben überschritten hat, die Explosion, welche durch eine geeignete Zündvorrichtung bewirkt wird. Am Ende seines Arbeitshubes gibt der Kolben b die Aupufföffnung k des Zylinders frei. Vorher hat der Kolben der Luftpumpe h seine Saugbewegung bereits begonnen, so daß in der Leitung i ein Unterdruck entstanden ist und beim nunmehrigen öffnen des Auspuffventils I das Absaugen der Abgase und Verbrennungsrückstände aus dem Arbeitszylinder mit großer Geschwindigkeit und vollständig erfolgt.
Die Kraftmaschine kann auch mit zwei und mehr Zylindern und als Zwei- oder Viertaktmaschine ausgeführt werden.
Der Arbeitszylinder der Kraftmaschine und der Zylinder der Luftpumpe h sind mit Kühlmänteln verschen. Das Kühlwasser wird dem Kühlmantel der Luftpumpe zugeführt und von hier zum Kühlmantel des Arbeitszylinders a geleitet, aus dem es abgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit Kohlenstaub betriebene Verbrennungskraftmaschine, bei welcher der Kohlenstaub, mit Druckluft gemischt, durch diese in den Verbrennungsraum des Zylinders hinter dem Kolben eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mischraumes (ft) für Kohlenstaub und Preßluft ein durch den Preßluftstrom in Drehung versetztes Flügel- oder Schaufelrad (q) angeordnet ist, auf welches der eintretende Kohlenstaub gelangt, um durch die Drehung des Flügelrades mit der zutretenden Preßluft innig gemischt zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280471D Active DE280471C (de)

Publications (1)

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