DE280471C - - Google Patents
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- DE280471C DE280471C DENDAT280471D DE280471DA DE280471C DE 280471 C DE280471 C DE 280471C DE NDAT280471 D DENDAT280471 D DE NDAT280471D DE 280471D A DE280471D A DE 280471DA DE 280471 C DE280471 C DE 280471C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B45/00—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
- F02B45/02—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«.-GRUPPE W.
dem Kolben eingeblasen wird.
Die Erfindung betrifft eine mit Kohlenstaub betriebene Verbrennungskraftmaschine, bei
welcher der Kohlenstaub, mit Druckluft gemischt, durch diese in den Verbrennungsraum
des Zylinders hinter dem Kolben eingeblasen wird. Die Eigenart der Erfindung besteht darin,
. daß innerhalb des Mischraumes für Kohlenstaub und Preßluft ein durch den Preßluftstrom
in Drehung versetztes Flügel- oder
ίο Schaufelrad angeordnet ist, auf welches der
eintretende Kohlenstaub gelangt, um durch die Drehung des Flügelrades mit der eintretenden
Preßluft innig gemischt zu werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Verbrennungskraftmaschine schematisch in der Gesamtordnung.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Verbrennungskraftmaschine schematisch in der Gesamtordnung.
In der Zeichnung ist α der Zylinder der Verbrennungskraftmaschine,
b der Kolben, c die Kurbelwelle. Von dieser wird mittels Stirn-
ao rädern d, e im Übersetzungsverhältnis von 1 : 1
die Steuerwelle f angetrieben, von der aus der Regler g seinen Antrieb erhält. Außerdem
treibt die Steuerwelle f eine Luftpumpe h, welche das Absaugen der verbrannten Gase
aus dem Zylinder α bei Beendung des Arbeitshubes des Kolbens b zu bewirken hat. Die
Luftpumpe h steht zu dem Zwecke durch eine Leitung i mit der Auspuff Öffnung k des Zylinders
α in Verbindung, die durch das Auspuffventil I von der Leitung i absperrbar ist.
Die Steuerung des Auspuffventils I erfolgt von der Steuerwelle f aus. m ist der Einlaßstutzen
des Zylinders, an welchen das Einlaßschiebergehäuse η angeschlossen ist. Dieses enthält
den Einlaßschieber 0, welcher ebenfalls von der Welle f gesteuert wird. An ihn schließt
sich der Mischraum ft an, in welchem der Kohlenoder Graphitstaub mit Preßluft oder auch mit
komprimiertem Sauerstoff gemischt wird. Der Mischraum ft enthält das Flügelrad q, welches
leicht drehbar angeordnet ist. In der Decke des Mischraumes ft mündet die Kohlenstaubzuführung
j mit dem Absperrhahn j'. Der Zuführungsstutzen j ist an den trichterförmigen,
unteren Teil / des Kohlenstaubbehälters r angeschlossen, der allseitig dicht
abgeschlossen bzw. abschließbar ist. In der Mitte ist ein Blasrohr r" vorgesehen, welches
oben bis über die Kohlenstaubfüllung und unten bis nahe zum Ende des Trichters reicht. Im
oberen Teile des Kohlenstaubbehälters r, unterhalb seines dicht verschließbaren Deckels,
mündet eine Preßluftleitung s, welche von dem Preßluftbehälter t ausgeht und durch ein Absperrmittel
s' absperrbar ist. Der Preßluftbehälter t ist beim Ausführungsbeispiel ferner
durch eine Leitung t', in welche ein Absperrmittel t" eingeschaltet ist, an den Mischraum ft
angeschlossen. Vor letzterem befindet sich noch ein Regelungsschieber u für den Preßluftzutritt
zum Mischraum ft. Dieser Regelungs-. schieber u steht unter dem Einflüsse des Reglers g,
und mit ihm ist das Absperrmitte j' für die Kohlenstaubzuführung / verbunden. Die Verbindung
ist zweckmäßig eine verstellbare und besteht beispielsweise aus einer Stellmutter u'
mit Links- und Rechtsgewinde, welche die zweiteilige Verbindungsstange zwischen dem
Regelungsschieber u und dem Stellhebel des Absperrmittels /' vereinigt. Die beiden Absperrmittel
s' und i" der Preßluftleitung s und t' sind zwecks gleichzeitiger Einstellung
durch eine von Hand zu verschiebende Stange ν miteinander verbunden.
Im Kohlenstaubbehälter kann eine Skala w
to zur Kontrolle des Inhaltes und seines Verbrauchs angebracht sein.
Die Füllung des Preßluftbehälters t erfolgt durch einen Luftkompressor, der zweckmäßig
mit einer selbsttätigen Vorrichtung zur Kon-Standerhaltung des Druckes im Preßluftbehälter
während des Betriebes ausgerüstet ist. Zum Anlassen der Kraftmaschine kann noch ein
Preßluftmotor vorgesehen sein.
Als Betriebsmittel dient feiner Kohlenstaub oder feines Graphitpulver. Nachdem die Kraftmaschine
durch den mit ihr kuppelbaren Preßluftmotor auf genügende Umlaufszahl gebracht worden ist, werden die Hähne s' und t" der
Preßluftleitungen s und t' geöffnet. Es tritt dadurch Preßluft über den Kohlenstaub im
Kohlenstaubbehälter r und in das Blasrohr /',
sowie durch den zunächst ganz geöffneten Regelungsschieber u in den Mischraum ft. Sobald
nun das Ventil j' des Behälters r geöffnet wird, wird Kohlenstaub in entsprechender Menge
in den Mischraum ft gegen das Flügelrad q geblasen, welches, gleichzeitig infolge der
Wirkung des auf das Rad treffenden Preßluftstromes in rasche Umdrehung versetzt, den
eingetretenen Kohlenstaub innig mit der Preßluft mischt. Das Gemisch tritt in den Arbeitszylinder
α der Verbrennungskraftmaschine, deren Kurbelwelle beispielsweise im Sinne des
eingezeichneten Pfeiles umlaufen soll. Der Eintritt des Brennstoffluftgemisches in den
Zylinder ist so zu regeln, daß er während des Rückganges des Kolbens aus der Stellung I
in die Stellung II erfolgt. Während der Beendung der Rückbewegung des Kolbens erfolgt
dann die Kompresssion, und unmittelbar nachdem der Kolben seine Totpunktlage oben überschritten
hat, die Explosion, welche durch eine geeignete Zündvorrichtung bewirkt wird. Am
Ende seines Arbeitshubes gibt der Kolben b die Aupufföffnung k des Zylinders frei. Vorher
hat der Kolben der Luftpumpe h seine Saugbewegung bereits begonnen, so daß in der
Leitung i ein Unterdruck entstanden ist und beim nunmehrigen öffnen des Auspuffventils I
das Absaugen der Abgase und Verbrennungsrückstände aus dem Arbeitszylinder mit großer
Geschwindigkeit und vollständig erfolgt.
Die Kraftmaschine kann auch mit zwei und mehr Zylindern und als Zwei- oder Viertaktmaschine
ausgeführt werden.
Der Arbeitszylinder der Kraftmaschine und der Zylinder der Luftpumpe h sind mit Kühlmänteln
verschen. Das Kühlwasser wird dem Kühlmantel der Luftpumpe zugeführt und
von hier zum Kühlmantel des Arbeitszylinders a geleitet, aus dem es abgeführt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit Kohlenstaub betriebene Verbrennungskraftmaschine, bei welcher der Kohlenstaub, mit Druckluft gemischt, durch diese in den Verbrennungsraum des Zylinders hinter dem Kolben eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mischraumes (ft) für Kohlenstaub und Preßluft ein durch den Preßluftstrom in Drehung versetztes Flügel- oder Schaufelrad (q) angeordnet ist, auf welches der eintretende Kohlenstaub gelangt, um durch die Drehung des Flügelrades mit der zutretenden Preßluft innig gemischt zu werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280471C true DE280471C (de) |
Family
ID=536306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280471D Active DE280471C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280471C (de) |
-
0
- DE DENDAT280471D patent/DE280471C/de active Active
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