DE2804472A1 - Akkumulator und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Akkumulator und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein das Anschweißen eines seitlichen
Anschlusses und einen durch dieses Anschweißen hergestellten Gegenstand, und insbesondere einen Akkumulator bzw.
eine Batterie und ein Verfahren zum Anschlußschweißen eines solchen Akkumulators, insbesondere eines Blei-Akkumulators.
Bleiakkumulatoren werden oft mit Befestigungen bzw. Bügeln hergestellt, welche die einzelnen Platten zu einem Stapel
miteinander verbinden. Dieser Bügel weist einen vertikalen Bereich auf, der als "Ansatz" bzw. Tragarm bzw. Stütze bzw.
Kabelschuh (lug) bezeichnet wird. In dem Akkumulator sind Anschlüsse bzw. Pole vorgesehen, so daß er mit äußeren,
elektrischen Kabeln verbunden werden kannI bei einigen
Akkumulatoren befinden sich diese Pole in den Seitenwänden. Ein Teil der Oberfläche des Ansatzes überlappt einen Teil
der inneren Oberfläche des Anschlusses', diese beiden Elemente
müssen miteinander verbunden werden, um eine gute, elektrische Verbindung herzustellen. Bei' einem Verfahren zur Herstellung
dieser Verbindung werden die einander überlappenden Oberflächen des Ansatzes und des Anschlusses durch Schweißbacken
zusammengedrückt, wodurch eine elektrisch verschweißte Verbindung entsteht. Ein Problem bei diesem Verfahren ist,
daß die überlappende Kontaktfläche nur einen geringen elektrischen Widerstand liefert, so daß an der Zwischenfläche
keine ausreichende Wärmemenge erzeugt wird, es also zu einer sogenannten "Kaltverschweißung" kommt.
Als Alternative hierzu kann der Ansatzbereich mit einem Vor
sprung versehen werden, der durch ein Loch in eine Wand des Akkumulators und in ein Loch oder einen Hohlraum an
dem Anschluß eingefügt wird. Die vollständige Verbindung
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zwischen dem Anschluß und dem Ansatz sowie eine gute Abdichtung zwischen dem Anschluß, der Wand des Akkumulators
und dem Ansatz wird erhalten, indem ein Druck auf jede Seite der Verbindung ausgeübt wird, das heißt, daß ein
Druck gegen den Akkumulatoransatz in dem Akkumulator und gegen den Anschluß an der Außenseite des Akkumulators ausgeübt
wird, um sie zusammenzudrücken und die Verbindung gegen die Wand des Akkumulators abzudichten. Bei Bedarf
kann auch zusätzlich eine Verschmelzung der Verbindung durchgeführt werden, indem der Ansatz und der Anschluß erwärmt
bzw. erhitzt werden. Solche Verfahren werden in den amerikanischen Patentschriften Nr. 3 457 118 und 3 303 056 erläutert.
Ein ähnliches Verfahren zur Herstellung von elektrischen Verbindungen durch die Trennwände oder Wände eines Akkumulators
innerhalb seines Gehäuses wird noch in folgenden amerikanischen Patentschriften beschrieben: 3 798 071',
3 723 699; 3 687 734*, 3 598 948*, 3 388 005; und
3 313 658. Insbesondere das Patent von Allen, US-PS 3 723 699 erläutert ein Verfahren zur Herstellung einer Zwischenzellenverbindung,
bei dem ein Ansatz auf einer Seite einer Trennwand mit einer Stange bzw. einem Stab darauf vorgesehen wird,
die bzw. der sich in ein Loch in der Trennwand erstreckt. Der Ansatz auf der anderen Seite der Trennwand weist keine Stange
bzw. keinen Stab auf, sondern hat in der Nähe der Trennwand eine flache Oberfläche. Eine speziell geformte Elektrode
wirkt auf den glatten Ansatz, der keine Stange aufweist, so daß das weiche Blei des Ansatzes in dem Loch in der Trenwand
gegen die Stange an dem gegenüberliegenden Ansatz gedrückt wird. Dann wird ein Strom durch die beiden, unter Druck
gehaltenen Teile geschickt, der die beiden Ansätze miteinander verschmilzt.
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Hierbei können jedoch Probleme in bezug auf die exakte Ausrichtung
zwischen dem relativ großen Vorsprung und den öffnungen an den verschiedenen, miteinander zu verbindenden
Teilen oder zwischen den Vorsprüngen und den öffnungen in einer Trennwand oder einer Gehäusewand des Akkumulators auftreten,
durch welche die Vorsprünge geführt werden müssen. Darüber hinaus ist die Kontaktfläche zwischen den Vorsprüngen
an einem Teil der Oberfläche oder der öffnung an dem anderen Teil relativ groß, so daß eine große Wärmemenge erforderlich
ist, um das Blei aufzuschmelzen und die Teile miteiander zu
verschmelzen, wie es zur Herstellung einer Anschlußverbindung erforderlich ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Akkumulator bzw. ein Verfahren der angegebenen Gattung zu
schaffen, bei dem die oben erwähnten Nachteile vermieden werden.
Dies wird erfindungsgemäß auf folgende Weise erreicht: In
einer öffnung in einer Wand des Akkumulators ist ein Bleianschluß angeordnet, der damit eine Abdichtung bildet. Die
Zelle in dem Akkumulator, die sich in der Nähe des Anschlusses befindet, enthält eine Gruppe von Akkumulatorplatten mit einem
Ansatz, von dem sich ein Teil in der Nähe der inneren Oberfläche des Anschlusses befindet und diese überlappt. Zwischen
der Oberfläche des Ansatzes und der inneren Oberfläche des Anschlusses ist eine Isolierung angeordnet, die wenigstens
einen Teil der überlappenden Oberfläche des Ansatzes gegen einen entsprechenden Teil des Anschlusses isoliert.
Wird der Ansatz gegen die Zwischenisolierung und die innere Oberfläche des Anschlusses gedrückt, so entsteht eine kleine
Kontaktfläche zwischen dem Ansatz und dem Anschluß über einen
Teil der entsprechenden, überlappenden Oberfläche, die nicht durch die Isolierung bedeckt werden. Da die Kontaktfläche
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klein ist, wird in diesem Bereich Wärme erzeugt, wenn ein
Strom durch die Kontaktfläche geleitet wird. Dadurch entsteht eine Schmelzzone zwischen dem Ansatz und dem Anschluß. Beim
Zusammendrücken der Oberflächen des Ansatzes und des Anschlusses wird kontinuierlich ein Druck ausgeübt, so daß
zusätzliches, kaltes Blei in die Schmelzzone eingeführt wird, so daß weiteres Blei aufschmelzen kann und eine einstückige
und homogene Verbindung zwischen dem Ansatz und dem Anschluß ausgebildet wirdJ die oben erwähnten "KaItverschweißungen"
werden auf diese Weise vermieden, so daß die Anschweißung des Anschlusses an die Seitenwand des
Akkumulators qualitativ hochwertig ist und sich auf einfache Weise durchführen läßt.
Die Erfindung schafft also eine einstückige bzw. integrale und homogene Verbindung zwischen einem Anschluß und einem
Ansatz eines Akkumulators bzw. einer Batterie, ohne daß speziell geformte Vorsprünge auf den Oberflächen des Ansatzes
oder des Anschlusses vorgesehen sein müssen. Zwischen dem Ansatz und dem Anschluß ist eine Isolierung angeordnet',
ein Teil der überlappenden Fläche des Ansatzes wird durch eine öffnung in der Isolierung gedrückt, um über eine
relativ kleine Fläche einen Kontakt mit dem Anschluß herzustellen. Schmelzbacken werden verwendet, um den Ansatz
und den Anschluß zusammenzudrücken', durch die Schweißbacken
wird ein Strom zugeführt, um die Kontaktfläche aufzuwärmen, so daß'das Blei beginnt, in der öffnung aufzuschmelzen.
Da der Ansatz und der Anschluß durch die Schweißbacken kontinuierlich zusammengedrückt werden,
wird noch mehr kaltes Blei in die öffnung eingeführt, bis die gesamte öffnung mit dem geschmolzenen Blei von
dem Ansatz und dem Anschluß, aufgefüllt wird.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Anschluß, der abgedichtet
in einer Wand des Akkumulators in der Nähe seines Ansatzes angeordnet ist,
Fig. 1a eine Ansicht des Ansatzes, des Anschlusses und der Wand des Akkumulators, längs der Linien und der
Pfeile 1a - 1a in Figur 1 gesehen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Ansatz, einen Anschluß und eine Wand der Batterie nach Figur 1
mit einer bevorzugten Ausführungsform einer Isolierung,
Fig. 2a eine Ansicht des Ansatzes, der Isolierung, des Anschlusses und der Wand des Akkumulators, längs
der Linien und Pfeile 2a - 2a in Figur 2 gesehen,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Ansatz, den Anschluß, die Wand des Akkumulators und eine bevorzugte Ausführungsform
der Isolierung nach Figur 2, wobei die Schweißbacken und ein extrudierter Teil des Ansatzes
dargestellt sind, der sich im Kontakt mit dem Anschluß befindet,und
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform der Anordnung nach Figur 3, wobei ein schematisch
angedeutetes, elektrisches Potential an die Schweißbacken angelegt ist und die integrale und einstücke
Verbindung zwischen den zu verschmelzenden Elementen, nämlich dem Ansatz und dem Anschluß, zu erkennen sind.
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Obwohl spezifische Ausführungsformen der Erfindung ausgewählt und in den Zeichnungen dargestellt worden sind, und obwohl
im folgenden die vorliegende Erfindung an konkreten Beispielen umrissen wird, soll diese Beschreibung den Umfang der
Erfindung nicht begrenzen, wie er durch die am Schluß zusammengestellten
Ansprüche umrissen wird.
Wie sich aus Figur 1 ergibt, weist ein Teil einer Akkumulatorwand 12 eine öffnung 16 auf. Der Bereich der Akkumulatorwand,
der allgemein durch das Bezugszeichen 13 gekennzeichnet ist und die öffnung 16 umgibt, weist einen Ring 14 und einen
nach innen vorstehenden, umgebogenen Rand bzw. Flansch 15 auf. Der Ring 14 bildet zusammen mit dem nach innen vorstehenden
Flansch 15 eine Teilkammer in der Akkumulatorwand 12.
In dieser Teilkammer befindet sich ein Anschluß 10, der mit den inneren Oberflächen des nach innen vorstehenden Flansches
15 und des Rings 14 in Eingriff kommt, also an diesen Oberflächen anliegt. Eine Verlängerung 11 des Anschlusses liegt
über eine bestimmte Strecke an der inneren Oberfläche der Akkumulatorwand an. Bei der hier gezeigten Ausführungsform
ist die innere Oberfläche des Anschlusses 9 über seine gesamte Länge planar bzw. eben. Der Anschluß besteht aus Metall;
es kann bespielsweise eine Bleilegierung verwendet werden. In dem Anschluß kann ein mit einem Gewinde versehenes Loch
20 vorgesehen sein.
Die den Anschluß enthaltende Zelle weist auch eine Gruppe von Akkumulatorplatten mit Trennelementen (nicht dargestellt) auf.
Ein vertikal verlaufender, mit dem Riemen bzw. dem Bügel bzw.
der Schelle der Gruppe verbundener Ansatz bzw. Vorsprung bzw. Tragarm 21 weist einen Bereich auf, der sich in der Nähe
eines Teils der inneren Oberfläche 9 des Anschlusses 10 befindet und diesen überlappt bzw. überdeckt. Die benachbarten
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und überlappenden Oberflächen des Ansatzes und der inneren
Oberflächen des Anschlusses sind in Figur 1 mit 22 bzw. 23 bezeichnet.
Figur 1a zeigt eine Ansicht längs der Linien und Pfeile 1a-1a
von Figur 1, wobei die innere Oberfläche der Akkumulatorwand
12, die innere Oberfläche 9 des Anschlusses 10 und ein Teil des Ansatzes 21 dargestellt sind, der einen Teil der inneren
Oberfläche 9 des Anschlusses 10 überdeckt. Die öffnung 16 in der Akkumulatorwand 12 ist in Figur 1a als kreisförmige,
gestrichelte Linie 24 angedeutet.
In Figur 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Isolierung 100 dargestellt, die sich zwischen dem Akkumulatoransatz 21 :
und dem Anschluß 10 befindet. Diese bevorzugte Ausführungsform dfsr Isolierung 100 weist eine öffnung 102 auf', mit Ausnahme
dieser öffnung bedeckt die Isolierung die gesamten, einander überlappenden Oberflächen 22 bzw. 23 des Akkumulatoransatzes
21 bzw. der Anschlußverbxndung 10. Dies läßt sich im einzelnen in Figur 2a erkennen, in welcher der untere Rand der Isolierung
als durchgezogene Linie 104 angedeutet ist, die in dem Bereich als gestrichelte Linie eingezeichnet ist, wo sie durch den Ansatz
21 überdeckt wird. Die öffnung 102 in der Isolierung
ist in Figur 2a als gestrichelter Kreis angedeutet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind auf jeder Seite der zu verschweißenden Fläche Schweiß(Spann-)Backen angeordnet. Wie
sich aus Figur 3 ergibt, kommt die äußere Schweißbacke 300 bei 301 in Berührung mit der äußeren Oberfläche 18 des Anschlusses
bzw. Pols. Die innere Schweißbacke 302 weist einen Vorsprung 304 auf, der sich nahe bei dem Ansatz 21 befindet.
Der Vorsprung 304 kommt mit dem Ansatz 21 an einer Oberfläche 305 in Eingriff, die sich gegenüber der überlappenden Oberfläche
22 befindet.
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Auf die Schweißbacken wird eine Kraft ausgeübt, so daß die Schweißbacken aufeinander zu bewegt werden. Dabei kommt der
Vorsprung 304 längs der Oberfläche 305 mit dem Ansatz 21 in Berührung, wodurch eine Kraft auf den Ansatz 21 ausgeübt
und er gegen die Isolierung 100 gedrückt wird', die äußere
Schweißbacke 300, die gegen die äußere Oberfläche 18 des Anschlusses 10 an dem Punkt 301 gedrückt wird, bewirkt,
daß die innere Oberfläche 9 des Anschlusses gegen die Isolierung 100 gepreßt wird. Der Ansatz 21 besteht aus relativ
weichem Material, wie beispielsweise einer Bleilegierung', wenn der Ansatz 21 gegen die Isolierung 100 gedrückt wird,
wirkt die Kante der Isolierung, welche die öffnung 21 bildet,
als Stempel bzw. Druckform bzw. "Extrusionsdüse", so daß dieses weiche Metall durch die öffnung 102 extrudiert ist
und längs eines kleinen Kontaktbereiches 308 mit der inneren Oberfläche des Anschlusses in Berührung kommt. Die Form der
dadurch gebildeten Verlängerung bzw. Ausbauchung 306 läßt sich zusammen mit der Kontaktfläche 308 in Figur 3 erkennen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Isolierung aus einem flachen, relativ dünnen, rechtwinklig geformten
Materialstück, das den Bereich 22 der Ansatzoberfläche elektrisch
isolieren kann, der den Bereich 23 des Anschlusses überdeckt. Gleichzeitig dient dieses Materialstück dazu, die einander
überdeckenden Oberflächen des Ansatzes und des Anschlusses im Abstand voneinander anzuordnen und eine Oberfläche gegen
die gegenüberliegende Oberfläche thermisch zu isolieren. Die Isolierung muß so ausgelegt sein, daß sie die kompressionsähnliche
Kraft, also die zusammendrückende Kraft, der Schweißbacken und die Extrusion des Bleis bzw. der Bleilegierung durch
die öffnung 102 aufnehmen kann.
Wenn ein elektrisches Potential an die auch als Elektroden dienenden Schweißbacken 302 und 300 angelegt wird, wie es
in Figur 4 durch das Plus- und Minuszeichen angedeutet ist,
so beginnt ein Strom zwischen dem Metallaneatz und dem Metallanschluß
durch die relativ kleine Kontaktfläche 306 zu fließen,
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die in Figur 3 angedeutet ist ^ dadurch wird in diesem Bereich
eine große Wärmemenge erzeugt, so daß das Blei des Ansatzes
und des Anschlusses aufgeschmolzen werden. Es entsteht also eine Schmelzzone 400, die in Figur 4 durch die Schraffierung
angedeutet ist. Die SchweiS-Klemmbacken üben jedoch weiterhin
kontinuierlich eine Kompressions- bzw. zusammendrückende
Kraft aus, die den Ansatz und den Anschluß zusammenpreßt,
so daß noch Mehr kaltes Metall oder Blei in die Schmelzzone in der öffnung 102 eingeführt wird. Wenn der Strom weiterfließt
und ständig mehr Blei aufgeschmolzen wird, wird die
gesamte öffnung in der Isolierung mit dem geschmolzenen Blei
gefüllt, so daß zwischen dem Ansatz 21 und dem Anschluß 10 eine homogene und einstückige Verbindung in der Schmelzzone
4QQ gebildet wird. Dann wird der StromfluB unterbrochen,,und
die Schweifibacken werden zurückgezogen. Anschließend ist der
Ansatz fest Bit dem Anschluß verbunden.
Es ist wesentlich darauf hinzuweisen, daß sich weder an dee
Anschluß bzw. Pol noch an dem Ansatz Vorsprünge befinden,
die eine präzise Ausrichtung erforderlich machen wurden und
in geeigneter Weise dem Ansatz oder dea Anschluß angepaßt werden müßten, so daß ein aufwendiges und mühsames Ausrichtungsverfahren
jedesmal dann durchgeführt werden müßte, wenn die Anschlüsse eines Akkumulators mit anderer GrSBe geschweißt
werden sollen. Statt dessen ist gemäß einer bevorzugten Aus— führungsform der Erfindung der Vorsprung 304 auf der inneren
Schweißbacke 302 vorgesehen, die gegen eine im wesentlichen
planare Oberfläche des Ansatzes drückt. Die andere pianare Oberfläche des Ansatzes 21 drückt gegen eine relativ flache
Isolierung, die ohne großen Aufwand und einfach so angeordnet werden kann, daß ihre öffnung 102 mit dem Vorsprung an der
Schweißbacke ausgerichtet ist.
Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann
das Akkumulatorgehäuse spritzgegossen werden, wobei es rund
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um die Anschlußverbindung einen Kunststoff enthält, der eine
öffnung 102 freiläßt j bei dieser Ausführungsform muß für den
Akkumulator keine getrennte Isolierung vorgesehen werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird jedoch eine getrennte
Isolierung verwendet, da es in diesem Fall nicht erforderlich ist, für unterschiedliche Plattenhöhen in
Akkumulatoren verschiedener Größe unterschiedliche Größen der Anschlußstifte vorzusehen, «eil sich die Isolierung
leicht so verschieben läßt, daS ein gemeinsamer Anschluß
bzw« Anschlußstift aufgenommen wird. Beispielsweise kann
der Fall auftreten, daß die seitlichen Anschlüsse einer Reihe von Akkumulatoren mit identischer Form der Anschlüsse
in den Seitenwänden, jedoch mit unterschiedlicher Platten-Große bzw. -Höhe und Ansatzlänge geschweißt werden müssen.
Ein kleinerer Ansatz erstreckt sich in dem Bereich der
AnschluBüberdeckung nicht so weit zu dem oberen Ende des Akkumulators wie ein längerer Ansatz. Wird jedoch gemäß
der bevorzugten Ausführungsform eine getrennte Isolierung
verwendet, so läßt sich eine solche Isolierung verschieben, um sicherzustellen, daß sich die öffnung 102 zwischen dem
gemeinsamen Anschluß und entweder dem längeren Ansatz oder dem kürzeren Ansatz befindet, ohne daß die gemeinsame AnscbluBform variiert werden muB.
Bach einer Ausführungsform der elektrischen Isolierung wird
ein Papierband oder ein Stück Pappe bzw. Karton mit einer Öffnung vorgesehen, wobei Leim oder ein Klebstoff bereits
auf eine Seite oder Oberfläche des Papierbandes bzw. des Stücks Pappe aufgebracht worden ist. Dieses Band oder Stück
Pappe wird mit dem Anschluß verklebt, nachdem der Anschluß in der Akkumulatorwand montiert worden ist, jedoch bevor
die Gruppen von Platten und Trennelementen den Zellen in dem Akkumulator hinzugefügt werden.
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Bei Bleiakkumulatoren für Kraftfahrzeuge sind die Gruppen von
Platten in jeder Zelle durch Trennwände verbunden, die in jedem Akkumulator vorhanden sind, wodurch Verbindungen
zwischen den einzelnen Zellen hergestellt werden? dabei liegt die Querschnittsfläche der Trennwände im allgemeinen
- - " - 2 ■■"■■■■---■■
in der Größenordnung von 2,5807 cm (0,4 Quadrat-Zoll) bis
2 ■ ■ '
3,2258 cm (0,5 Quadrat-Zoll). Bei einer solchen Batterie hat die Öffnung in der- Isolierung, die schließlich mit der homogenen und einstückigen, zwischen dem Ansatz und dem Anschluß ausgebildeten Verbindung gefüllt wird, die gleiche
3,2258 cm (0,5 Quadrat-Zoll). Bei einer solchen Batterie hat die Öffnung in der- Isolierung, die schließlich mit der homogenen und einstückigen, zwischen dem Ansatz und dem Anschluß ausgebildeten Verbindung gefüllt wird, die gleiche
ο
Querschnittsfläche von 2,5807 cm (0,4 Quadrat-Zoll) bis
Querschnittsfläche von 2,5807 cm (0,4 Quadrat-Zoll) bis
3,2258 cm (0,5 Quadrat-Zoll). Nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die öffnung in dem Papierbänd
oder der Pappe kreisförmig und hat einen Durchmesser von 9>525 mm (0,375 Zoll). Diese öffnung kann leicht variiert
werden, so daß eine Ansatz/Anschluß-Verbindung entsteht»
ctie für eine große Vielzahl von Bleiakkumulatoren den Akkumulator-Zwischenzellenverbindungen gleichwertig ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform enthält ein Akkumulator öffnungen 16 durch die Wand 12 des Akkumulatorgehäuses. In
den öffnungen, die in der Wand 12 des Akkumulatorgehäuses ausgebildet sind, werden Anschlüsse 10 montiert, die abdichtend
mit den Wänden 12 des Akkumulators in Eingriff kommen. Ein Stück Papierband oder Pappe 100 mit einer durchgehenden
kreisförmigen öffnung 102 haftet an der inneren
Oberfläche 9 des Anschlusses 10 in der öffnung 16 des Akkumulators. Eine Gruppe Platten, die in die den Anschluß
enthaltende Zelle eingeführt werden, weist einen Ansatz 21 auf, der sich von den Platten in der Nähe der "Isolationskarte" 100 nach oben erstreckt und diese überlappt? diese
Isolationskarte 100 wird auf die innere Oberfläche 9 des Anschlusses 10 geklebt. Dann werden Schweißbacken 300 und
302 in Kontakt mit dem Anschluß 10 und den Ansatz 21 gebracht,
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wobei die äußere Schweißbacke 300 gegen die äußere Oberfläche 18 des Anschlusses 10 drückt, während die innere Schweißbacke
302 einen Vorsprung 304 an ihrer Oberfläche aufweist, der gegen eine Oberfläche des Ansatzes drückt. Der Ansatz 21
wird relativ zu der Isolierung 100 und dem Anschluß 10 so
angeordnet, daß ein Teil 22 der Ansatzoberfläche einen entsprechenden
Teil 23 der inneren Oberfläche 9 des Anschlusses 10 überlappt. Die Isolierung 100 bedeckt eine Fläche, welche
die gesamte überlappende Oberfläche 22 des Ansatzes mit Ausnahme der öffnung 102 einschließt. Wenn die Schweißbacken
diese Anordnung zusammendrücken, kommt der Ansatz mit dem Rand der öffnung 102 in dem Isolationsmaterial 100 in Berührung,
so daß eine Extrusion des weichen Metalls durch die öffnung 102 beginnt und das weiche Metall mit der
inneren Oberfläche 9 des Anschlusses 10 in Berührung kommt. Im Vergleich mit der Fläche der öffnung 102 in der Isolierung
100 ist die Kontaktfläche 308 relativ klein. Wenn ein elektrisches Potential an die Schweißbacken angelegt wird, beginnt
ein Strom durch diese kleine Kontaktfläche zu fließen, wodurch eine große Wärmemenge erzeugt wird. Die diese öffnung
umgebende Isolierung dient nicht nur als elektrische Isolierung, so daß nur eine kleine Kontaktfläche zwischen dem
Ansatz und dem Anschluß vorgesehen wird, sondern auch zur Konzentration der Wärme an dem Kontaktpunkt, da sie nicht
nur als elektrischer, sondern auch als Wärme-Isolator wirkt. Diese Wärmekonzentration führt zum Aufschmelzen des Bleis
an dem Kontaktpunkt', da die Backen kontinuierlich einen Druck
auf den Ansatz und den Anschluß ausüben, werden diese Teile zusammengedrückt, so daß immer mehr kaltes Blei in die
öffnung 102 extrudiert wird, wo es schmilzt und eine einstückige und homogene Verbindung 400 zwischen dem Ansatz
und dem Anschluß bildet.
ORIGINAL INSPECTED 809831/1023
Claims (11)
- MÜIJuER-BORK * BEilFEL· « SCHÖN · HERTEL28U4472DR. WOLFGANG MÜLLER-BORE C PATENTANWALT VOM 1927- 1975). DR. PAUL DEUFEL. DIPL-CHEM. DR. ALFRED SCHÖN. DIPL.-CHEM. WERNER HERTEL, D1PI_.-PHYS.Hl/Ma - T 1409TIEGEL MANUFACTURING COMPANY495 Bragato Roadr
Belmont, California 94002Akkumulator und Verfahren zu seiner HerstellungPatentansprüche1i Akkumulator mit einem Gehäuse mit wenigstens einem Anschluß, der durch eine Wand des Gehäuses angeordnet ist, und mit Gruppen von Akkumulatorplatten und Trennelementen in wenigstens einer Zelle, wobei eine der Gruppen einen Ansatz aufweist, der in der Nähe der inneren Oberfläche des Anschlusses angeordnet ist und diesen wenigstens teilweise überdeckt, gekennzeichnet durch eine elektrische Isolierung (100), die zwischen einem Teil (22) der Oberfläche des Ansatzes (21) und einem Teil (23) der von ihr überlappten Oberfläche des Anschlusses (10)809831/10« - 2 -• XÜVOHX M · KIBlItTITRi ♦ · POiTrAOH 800780 · KABSIiί MFBBOPAT · TXIh (Oil) 474008 · TSUX 0-14βββ!NSPECTSD2 ü u'4 4 7angeordnet Ist, um einen Teil der überlappenden Oberfläche des Ansatzes (21J gegen einen entsprechenden Teil der gegenüberliegenden Oberfläche des Anschlusses (10} zu isolieren. - 2. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine homogene, einstückige Verbindung nur einen Teil der Ansatzoberfläche mit nur einem Teil der benachbarten Anschlußoberfläche verbindet, und daß die Isolierung (100) die gesamten, übrigbleibenden, überlappenden Oberflächen des Ansatzes (21) und der benachbarten Anschlußoberfläche isoliert.
- 3. Akkumulator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung (100) eine Karte bzw. ein Stück Pappe mit wenigstens einer darin ausgebildeten öffnung (102) aufweist.
- 4. Akkumulator mit einem Gehäuse mit wenigstens einem Anschluß, der durch eine Wand des Gehäuses angeordnet ist und in dem Akkumulator eine im wesentlichen planare, innere Oberfläche aufweist, und mit Gruppen von Akkumulator-Platten und Trennelementen in wenigstens einer Zelle, wobei wenigstens eine der Gruppen einen Ansatz mit einem Bereich aufweist, der im wesentlichen parallel zu, jedoch im Abstand von wenigstens einem Bereich der inneren Oberfläche des Anschlusses angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine homogene, einstückige Verbindung (400) zwischen dem Ansatzbereich und dem Anschlußbereich, die eine vorher festgelegte Querschnittsfläche hat.
- 5. Akkumulator nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch mehrere Zellen mit wenigstens einer Zellenzwischenverbindung zwischen benachbarten Zellen, wobei jede Zellenzwischenverbindung eine Querschnittsfläche hat, die im wesentlichen gleich der vorher festgelegten Querschnittsfläche der homogenen, einstückigen Verbindung ist.809831/102328Ü4472
- 6. Verfahren zur Verbindung von Akkumulator-AnSchlüssen mit Akkumulator-Ansätzen in einem Akkumulator mit einem Gehäuse mit wenigstens einem Anschluß durch eine Wand des Gehäuses, wobei das Akkumulator-Gehäuse in einer Zelle wenigstens eine Gruppe von Akkumulator-Platten aufweist, und wobei diese Gruppe wenigstens eine Befestigung bzw. einen Bügel mit einem Bereich eines Ansatzes enthält, der in der Nähe eines Bereichs einer inneren Oberfläche des Anschlusses angeordnet ist und diesen wenigstens teilweise überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß ein isolierendes Material (100) zwischen einem Teil der überlappenden Ansatzoberfläche (22) und der benachbarten, inneren Anschlußoberfläche (23) vorgesehen wird, daß eine Kraft auf einen Teil des überlappenden Bereiches des Ansatzes (21) ausgeübt wird, um diesen in Kontakt mit dem Anschluß (10) zu bringen, und daß wenigsten dieser Bereich des Ansatzes (21) durch ein Widerstands-Schweißverfahren mit dem ihn berührenden Bereich des Anschlusses (10) verbunden wird, so daß eine einstückige Verbindung zwischen dem Anschluß (10) und dem Ansatz (21) entsteht.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Material (100) mit einer darin ausgebildeten Öffnung (102) versehen wird, und daß beim Zusammendrücken der überlappende Bereich des Ansatzes (21) durch diese Öffnung (102) extrudiert wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Material zwischen im wesentlichen den gesamten überlappenden Oberflächen des Ansatzes (21) und des Anschlusses (10) mit Ausnahme des Bereichs angeordnet wird, der durch das Widerstands-Schweißverfahren verbunden wird, so daß eine einstückige Verbindung zwischen dem Anschluß(10) und dem Ansatz (21) entsteht.809831/1021
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Material (100) mit dem Anschluß (10) verklebt wird, bevor die benachbarten Gruppen in der Akkumulatorzelle angeordnet werden.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine innere Schweißbacke (302) im Innern des Akkumulators und wenigstens eine äußere Schweißbacke (300) außerhalb des Akkumulators angeordnet werden, daß die innere Schweißbacke (302) mit einem Vorsprung (304) versehen wird, der sich in der Nähe der gegenüberliegenden Oberfläche der überlappenden Oberfläche des Ansatzes (21) befindet und mit der Öffnung (102) ausgerichtet ist, und daß beim Zusammendrücken der Vorsprung (304) gegen den Ansatz (21) gedrückt wird, wodurch ein Teil des Ansatzes (21) durch die Öffnung (102) extrudiert wird, um mit dem Anschluß (10) in Kontakt zu kommen.
- 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator ein gegossenes, bzw. gespritztes Kunststoff-Gehäuse aufweist, und daß beim Gießen des Akkumulator-Gehäuses aus Kunststoff der Kunststoff rund um einen Teil der inneren Anschlußoberfläche geformt wird, wodurch der Kunststoff als isolierendes Material zwischen einem Teil der überlappenden Ansatzoberfläche und der benachbarten inneren Anschlußoberfläche dient.809831/1023
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