DE2804110A1 - Elektronische uhr - Google Patents
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Description
BLUMBACH . WESER · BERGEN · KRAMER
ZWIRN ER · HIRSCH · BREHM 2 8 U 4 i 1 Ü
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
Patenlconsult Radeckestraße 43 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsult
Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme Patentconsult
Tokyo Shibaura Electric Co.,Ltd., 78/8706
72 Horikawa-cho, Saiwai-ku,
Kawasaki-shi, Japan
Kawasaki-shi, Japan
Elektronische Uhr
Die Erfindung befaßt sich mit einer elektronischen Uhr gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Es handelt sich dabei um eine
eine Flüssigkristallanzeigeeinheit aufweisende elektronische Uhr, die in Abhängigkeit von einer Schalterbetätigung entweder
eine normale Zeitzählung oder eine Zeitstoppung durchführt.
Es sind elektronische Uhren bekannt, die eine alternierend
arbeitende Flüssigkristallanzeigeeinheit mit statischer oder dynamischer Änderung aufweisen, bei der Flüssigkristallsegmenten
München: R. Kramer Dipl.-Ing. . W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · P. Hirsch Dipl.-Ing. · H. P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. phil. nat.
Wiesbaden: P. G. Blumbach Dipl.-Ing. · P.Bergen Dipl.-Ing. Dr. jur. · G. Zwirner Dipl.-Ing. Dlpl.-W.-Ing.
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alternierend positive und negative Spannungen zugeführt werden.
Unter diesen elektronischen Uhren ist eine bekannt, die eine Doppelfunktion aufweist:
(1) das Zählen von Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen oder Daten usw. und das Anzeigen des gezählten Zeitwertes; und
(2) das Zählen irgendeiner Zeit, beispielsweise von t. bis t?
und das Anzeigen dieses gezählten Zeitwertes (das heißt, Stoppuhrfunktion).
Eine derartige elektronische Uhr wird anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Schaltung einer elektronischen Uhr wird die Frequenz des Ausgangssignals eines Kris-alloszillators
1 von einem Frequenzteiler 2 auf 1 Hz herabgeteilt. Das Ausgangs signal des Frequenzteilers 2 wird der Reihe nach einem bis zehn
zählenden Zähler 3 (Zehnfachuntersetzer), einem bis sechs zählenden
Zähler 3» einem bis zehn zählenden Zähler 5» einem bis
sechs zählenden Zähler 6, einem bis zehn zählenden Zähler 7 und einem bis sechs zählenden Zähler 8 in der angegebenen Reihenfolge
zugeführt. Die Ausgangssignale der Zähler 3 bis 8 werden
über entsprechende UNT-Tore 9 bis 14- auf entsprechende Dekodierer
15 bis 20 gegeben, von denen sie dekodiert werden. Die den Ausgangssignalen der Dekodierer 15 bis 20 entsprechenden numerischen
Daten werden auf einer Anzeigevorrichtung 21 angezeigt.
Das Ausgmgssignal des Oszillators 1 wird außerdem über ein UND-Tor
22 auf einen Frequenzteiler 23 gegeben, in dem die Oszilla-
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torfrequenz auf 100 Hz herabgeteilt wird. Das 100 Hz-Ausgangssignal
des Frequenzteilers 23 wird der Reihe nach auf bis zehn zählende Zähler 24, 25 und 26, einen bis sechs zählenden Zähler
27, einen bis zehn zählenden Zähler 28 und einen bis sechs zählenden Zähler 29 gegeben, und zwar in dieser Reihenfolge. Die
Ausgangssignale dieser Zähler 24 bis 29 werden über entsprechende UND-Tore 30 bis 35 auf entsprechende Dekodierer 36 bis 41 gegeben,
in denen sie dekodiert werden. Die dem Ausgangssignal der
Dekodierer 36 bis 41 entsprechenden numerischen Daten werden
auf dei Anzeigevorrichtung 21 dargestellt.
Der Q-Ausgangsanschluß einer Flipflop-Schaltung 42, deren Zustand
mittels eines Schalters SW1 umschaltbar ist, ist mit dem anderen Anschluß eines jeden der UND-Tore 9 bis 14 verbunden, und der
Q-Ausgangsanschluß der Flipflop-Schaltung 42 ist mit dam anderen
Eingangsahschluß der UND-Tore 30 bis 35 verbunden. Der Q-Ausgangsanschluß einer Flipflopschaltung 43, deren Zustand mittels eines
Schalters SW 2 umschaltbar ist, ist an den anderen Anschluß des UND-Tores 22 angeschlossen. Die Zähler 24 bis 29 werden zurückgesetzt,
wenn die Flipflop-Schaltung 42 durch Betätigen des Schalters SW 1 in einem Zustand, in dem eine Normalζextzählung ausgeführt
wird, gesetzt ist. In der in Fig. 1 gezeigten Schaltung können die Dekodierer 36 bis 41 weggelassen und statt dessen die
Ausgangsanschlüsse der UND-Tore 30 bis 35 über ODER-Tore, die mit den Ausgangsanschlüssen der UND-Tore 9 bis 14 verbunden sind, mit
den Dekodierern 15 bis 20 verbunden werden.
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Wenn die elektronische Uhr nach Fig. 1 in den Normalzeitzählzustand
versetzt werden soll, wird die Flipflop-Schaltung 42 durch Betätigen des Schalters SW 1 gesetzt,was ein öffnen der UND-Tore
9 "bis 14 bewirkt. Soll die elektronische Uhr in den Zeitstoppbetrieb
versetzt werden, wird die Flipflop-Schaltung 42 durch Betätigen des Schalters SW 1 zurückgesetzt, was ein öffnen der UND-Torschaltungen
30 bis 35 bewirkt. Dann wird die Flipflop-Schaltung
43 durch Betätigen des Schalters SW 2 gesetzt, was ein öffnen des
UND-Tores 22 bewirkt. Im Zeitstoppbetrieb wird in einem Anzeigeabschnitt
zur Anzeige einer Hundsrtstelsekunde eine Zeiz angezeigt,
die sich laufend in HundersbeIsekundeneinheiten ändert.
Wenn im Zeitstoppbetrieb die zu zählende Zeiteinheit gleich oder kleiner als der Zyklus eines gemeinsamen Eingangssignals (LCM-Signals)
einer dynamisch getriebenen Flüssigkristallanzeigeeinheit ist, besitzt, werai ein solcher Zeitzähldatenwert, der sich
in derart kleinen Zeitabständen ändert, angezeigt wird, eine der Flüssigkristallanzeigevorrichtimg zugeführte Spannung eine Polarität
sunsymmetrie. Das heißt, die Gesamtheit der Zeitintervalle einer Polarität in einer vorbestimmten Zeitdauer unterscheidet
sich von der Gesamtheit der Zeitintervalle entgegengesetzter Polarität in derselben Zeitdauer, wie nachfolgend beschrieben ist.
In einer in Fig. 2 gezeigten Schaltung wird der bis zehn zählende (zehnfachuntersetzende) Zähler 24 von einem 100 Hz-Ausgangsimpuls
vom Frequenzteiler 23 der Fig. 1 getrieben, und die Zähldaten des Zählers 24 werden über UND-Tore 30-1 bis 30-4 einem Dekodierer 36
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für Hundertstelziffern zugeführt. Der Dekodierer 36 dekodiert
die Zählsignale des bis zehn zählenden Zählers 24. Die dekodierten
Signale des Dekodierers 36 werden über Exklusiv-ODER-Schaltungen
44 bis 50 an einen Anzeigeabschnitt 21-1 geliefert. Dadurch
wird ein Zählwert, der einer Hundertstelsekundenziffer entspricht, auf einem Sieben-Segment-Muster des Anzeigeabschnitts
21-1 angezeigt, wobei die sieben Segmente in Form einer "8" angeordnet sind und einer gemeinsamen Elektrode gegenüberliegen.
Das "LGM"-Signal wird dem anderen Anschluß einer jeden der Exklusiv-ODEE-Schaltungen
44 bis 50 ancl der gemeinsamen Elektrode zugeführt.
Fig· 3 zeigt ein Signalformdiagramm, zur Erläuterung der Arbeitsweise
der in Fig. 2 gezeigten Schaltung. Eine Signalform P 1 zeigt ein 100 Hz-Ausgangsimpulssignal des die Ausgangsimpulse
des Oszillators 1 in ihrer Frequenz herabteilenden Frequenzteilers 23· Ein Kristalloszillator, wie er normalerweise für elektronische
Uhren verwendet wird, erzeugt ein Ausgangsimpulssignal mit 32 768 KHz und das Ausgangsimpulssignal des Kristalloszillators wird
freq'vienzmäßig von einem normalen Frequenzteiler auf ein 100 Hz-Impulssignal
herabgeteilt. Wie man aus der Signalform P 1 ersieht, ist die Signalform des Impulssignals unregelmäßig. Eine Wellenform
P 2 zeigt ein 32 Hz-LCM-Signal, das an die gemeinsame Elektrode des Anzeigeabachnitts angelegt wird. Eine Signalform P 3 zeigt
ein Datensignal,das der Exklusiv-ODER-Schaltung 47 vom Dekodierer
36 geliefert wird, wenn der Zähler 24 in Abhängigkeit vom Impuls-
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signal, das durch die Signalform P 1 dargestellt ist, bis zu
seinem Endwert gezählt hat, das heißt, wenn sich der Zählwert des Zählers 24 entsprechend 10 Impulssignalen vom Frequenzteiler
23 von "O" bis "9" geändert hat. Das Datensignal zeigt einen hohen
Wert (einen Anzeigezustand),wenn der Zählstand des Zählers
24 eine der Zahlen "0", "2", "3", "5", "6", "8" oder"9" ist und
einen niedrigen Wert (einer» Nichtanzeigezustand); wenn der Zählwert
des Zählers 24 eine der Zahlen "1", "4" oder "7" ist. Eine
Signalform P 4 zeigt ein Segmentsi^nal, das von der Exklusiv-ODER-Schaltung
47 einem entsprechenden Segment im Anzeigeabschnitt
21-1 geliefert wird. Eine Signalform P 5 zeigt einen Spannungswert eines jeden Segmentes des Anzeigeabschnitts 21-1 bezüglich
der Spannung an der gemeinsamen Elektrode. Wie aas der Signalform ersichtlich ist, zeigt das Segmentsignal einen Wert "0",
wenn es sich bei dem Zählwert des Zählers 24 um "1", "4" oder "7" bandelt^und dieses Segment leuchtet dann nicht. Es ist erwünscht,
daß ein Wert, der über eine vorbestimmte Zeit des Segmentsignals integriert worden ist,Full ist. In einer Sekunde des Segmentsignals
P 5i das man in der Schaltung gemäß Fig. 2 erhält, beträgt
jedoch die Gesamtheit der Zeitintervalle positiver Spannung 343ι750 Millisekunden, die Gesamtheit der Zeitintervalle negativer
Spannung 390,625 Millisekunden und die Gesamtheit der Zeitintervalle mit der Spannung Null 265,625 Millisekunden. In einem solchen
Segmentsignal wird daher in jeder Sekunde die Gesamtheit der Zeitintervalle negativer Spannung 46,875 Millisekunden langer als die
Gesamtheit der Zeitintervalle positiver Spannung. Dies ist gleich-
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wertig damit, daß während eines Zeitintervalls, das etwa 5 %
des Zeitstoppintervalls ausmacht, an den Flüssigkristall eine Gleichspannung mit einer Polarität, beispielsweise eine negative
Gleichspannung, angelegt wird, wodurch die Betriebslebensdauer der Flüssigkristallanzeigevorrichtung verkürzt wird.
Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung., eine elektronische
Uhr verfügbar zu machen, bei der verhindert ist, daß in der Spannung, die einer Flussigkristallanzeigevorrichtung
zugeführt wird, ein Ungleichgewicht zwischen einer Gesamtheit von Zeitir.tervallen einer Polarität und einer Gesamtheit von
Zeitintervallen der entgegengesetzten Polarität, und zwar in einer vorbestimmten Zeiteinheit, auftritt.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einer elektronischen Uhr mit einer Oszillatorschaltung mit einer ersten Zeitzählschaltung,
die mehrere kaskadengeschaltete Zähler aufweist und eine gewöhnliche Zeitzählung in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal der
Oszillatorschaltung durchführt, mit einer mehrere Zähler aufweisenden zweiten Zeitzählschaltung für eine Zeitstoppung in Abhängigkeit
vom Ausgangssignal der Oszillatorscha2tung, mit einer
Flüssigkristallanzeigevorrichtung und mit einer Steuerschaltung zum selektiven Verbinden der ersten und der zweiten Zeitzählschaltung
mit der Flüssigkristallanzeigevorrichtung, gekennzeichnet durch eine Zählanzeigesperreinrichtung, die dann, wenn die zweite
Zeitzählschaltung mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist, um eine Zeitstoppung möglich zu machen, ein Ausgangssignal wenigstens
eines der Zähler in der zweiten Zeitzählschaltung unwirksam macht,
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um zu verhindern, daß ein dem Ausgangssignal dieses Zählers
entsprechender Datenwert auf der Anzeigevorrichtung angezeigt
wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Lösung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
I"ig. 1 ein Schaltbild einer bekannten elektronischen Uhr mit
Zeitstoppfunktion;
Fig. 2 ein Schaltbild eines Zählerdekodierers zum Zählen einer
Hundertstelsekundenstelle und einen Anzeigeabschnitt der elektronischen Uhr in Fig. 1;
Fig. 3 Signalformen zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung
in Fig. 2;
Fig. 4 jenen Teil einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Uhr, welcher der in Fig. 2 gezeigten Schaltung entspricht;
Fig. 5 jenen Teil einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Uhr, welcher der in Fig. 2 gezeigten Schaltung entspricht;
Fig. 6 eine Modifikation eines Teils der in Fig. 4- gezeigten Schaltung;
Fig. 7 eine Modifikation eines Teils der in Fig. 5 gezeigten
Schaltung; und
Fig. 8 Signalformen zur Erläuterung einer ungünstigen Auswirkung auf eine dynamische Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die
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selbst dann auftreten kann, wenn die Zeit in Zeiteinheiten
gemessen wird, die langer sind als eine zeitliche Periode
des LCM-Signals.
Es wird nun eine elektronische Uhr entsprechend einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform anhand der Fig. 4 erläutert.
Eine in Fig. 4 gezeigte Schaltung entspricht der in Fig. 2 gezeigten
Schaltung. Zur Bezeichnung von Teilen oder Elementen, die jendn in Fig. 4 entsprechen, werden identische Bezugsziffern
verwendet,und eine weitere Erläuterung wird deshalb unterlassen. Der andere Schaltungsteil der elektronischen Uhr nach Fig. 4 ist
in gleicher Weise aufgebaut wie die in Fig. 1 gezeigte Schaltung
für eine elektronische Uhr.
Die Schaltung in Fig. 4 ähnelt der in Fig. 2 gezeigten Schaltung mit der Ausnahme, daß zwischen einen Dekodierer 36 für die Hundertstelsekundenstelle
und Exklusiv-ODER-Tore 44 bis 50 eine Torschaltung 100 mit UND-Toren 101 bis 107 geschaltet ist. Der
andere Anschluß eines jeden der UND-Tore 101 bis 107 ist mit einem Q-Ausgangsanschluß einer Flipflop-Schaltung 43 (Fig.1) verbunden.
Wenn eine Flipflop-Schaltung 42 mit Hilfe eines Schalters SW 1 (Fig. 1) zurückgesetzt wird, um die elektronische Uhr in eine
Zeitstoppfunktion zu versetzen, ist der Zählstand des bis zehn
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zählenden Zählers 24 Null, und auf einem Flüssigkristallanzeigeabschnitt
21-1 wird eine "O" angezeigt. Wenn die Flipflop-Schaltung
45 mit Hilfe eines Schalters SV 2 gesetzt wird, um das
Zeitstoppen zu beginnen, wird ein 100 Hz-Impuls n.uf den bis zehn zählenden Zähler 24 gegeben, was bewirkt, daß der Zählstand des
Zählers um eine Ziffer erhöht wird. In diesem Fall wird vom ζ>Ausgangsanschluß
der gesetzten Flipflop-Schaltung 43 ein L-Signal
(niedrigen Pegels) erzeugt, das ein Schließen der UND-Tore 101
bis 107 bewirkt. Bei der Zeitstoppoperation wird der Zähletand
des Zählers 24 nicht auf dem Anzeigeabschnitt 21-1 angezeigt.
In diesem Fall werden jedoch die Zählstände der anderen Zähler 25 bis 29 auf je zugeordneten Anzeigeabschnitten 21-2 bis 21-6
angezeigt. Wenn die Flipflop-Schaltung 43 durch Betätigen des
Schalters SW 2 zurückgesetzt wird, um die Zeitstoppoperation anzuhalcen,
wird der laufende Zählstand des Zählers 24, wie bei den anderen Zählern, gehalten. Am Ausgangsanschluß Q der zurückgesetzten
Flipflop-Schaltung 43 wird ein Η-Signal (hohen Pegels)
erzeugt, das ein öffnen der UND-Tore 101 bis 107 bewirkt. Folglich
wird der Z'ihlstand des Zählers 24 auf dem Anzeigeabschnitt 21-1 angezeigt. Wenn der Schalter SW 1 betätigt wird, um eine
Umschaltung von der Zeitstoppoperation zum Normalzeitzählen vorzunehmen, wird die Flipflop-Schaltung 42 gesetzt, um ein Q-Ausgangssignal
zu erzeugen. Das Q-Ausgangssignal der Flipflop-Schaltung
42 wird an die Zähler 24 bis 29 geliefert, um diese zurückzusetzen.
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Da im Zeitstoppbetrieb das Ausgangssignal des Dekodierers 36,
und somit das Ausgangssignal des Zählers 24, von der Torschaltung
100 gesperrt wird,wird auf dem Flüssigkristallanzeigeabschnitt 21-1 keine Anzeige durchgeführt. Wenn die Zeitstoppoperation
vollendet ist, wird der Zählstand des Zählers angezeigt. Bei der Schaltung nach I1Xg. 4 weist die dem Flüssigkristallanzeigeabschnitt
21-1 zugeführte Gleichspannung daher kein Ungleichgewicht oder keine Unsymmetrie auf, die zwischen einer Gesamtheit
von Zeitintervallen einer Polarität und einer Gesamtheit von Zeitintervallen entgegengesetzter Polarität in einer vorbestimmten
Zeitperiode auftritt. Folglich ist eine ungebührlich kurze Betriebslebensdauer des Flüssigkristallanzeigeabschnitts 21-1 verhindert.
Fig. 5 zeigt eine elektronische Uhr entsprechend einer anderen
erfindungsgemäßen Ausführungsform, die der Schaltung der Fig. entspricht. Die Schaltung nach Fig. 5 ist der Schaltung nach
Fig. 2 ähnlich, mit der Ausnahme, daß eine Torschaltung 110 mit UND-Toren 111 bis 113 und einen.ODER-Tor 115 zwischen die UND-Tore
30-1 bis 30-4 und den Dekodierer 36 für die Einhundertstelsekundenstelle
geschaltet ist. Der ^-Ausgang der Flipflop-Schaltung 43 ist an den anderen Eingangsanschluß eines jeden der
UND-Tore 111 bis 113 und über einen Inverter 114 an das ODER-Tor 115 angeschlossen. Wenn die elektronische Uhr durch Betätigen
des Schalters SW 1 (Fig. 1) in den Zeitstoppbetrieb versetzt
worden ist, ist der Zählstand des bis zehn zählenden Zählers Null und zeigt der Anzeigeabschnitt 21-1 eine "0". Wenn als nächstes
die Flipflop-Schaltung 43 durch Betätigen des Schalters SW 2 ge-
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setzt wird, wird der Inhalt des Zählers mit einer Folgefrequenz von einer Ziffer pro Einhundertstelsekunde aufwärts gezählt. In
diesem Fall wird am Q-Ausgangsanschluß der gesetzten Flipflopschaltung
43 ein L-Signal erzeugt und an die UND-Tore 111 "bis
113 geliefert, wodurch diese geschlossen werden. Das L-Signal passiert auch den Inverter 114 und gelangt dann als ein H-Signal
auf einen vierten Eingangsanschluß des Dekodierers 36 für die
Einhundertstelsekundenstelle. Ausgangssignale, das heißt, H-Signale
(hohen Pegels), die für eine "8" repräsentativ sind, erscheinen auf den Ausgangsleitungen des Dekodierers 36 für die
Einhundertstelsekundenziffer, und sie werden auf den Anzeigeabschnitt
21-1 geliefert, von dem eine Ziffer "8" angezeigt wird. Das heißt, während der Zeitstoppoperation wird auf dem Anzeigeabschnitt
eine "8" angezeigt, und zwar unbeachtet des Zählstandes des Zählers 24.
Wenn die Flipflop-Schaltung 4-3 durch Betätigen des Schalters SW
zurückgesetzt wird, um den Zeitstoppbetrieb anzuhalten,wird der
laufende Zählstiind des Zählers 24-, wie bei den anderen Zählern
25 bis 29, gehalten. Ein Η-Signal wird vom Q-Ausgangsanschluß der
zurückgesetzten Flipflop-Schaltung 43 erzeugt und an die UND-Tore
111 bis 113 geliefert, wodurch letztere geöffnet werden. Das Signal des Q-Ausgangsanschlusses der Flipflop-Schaltung 43 passiert den
Inverter 115 und gelangt dann als L-Signal auf das ODER-Tor II5.
Als Folge davon wird der Zählstand des Zählers 24 auf dem Anzeigeabschnitt 21-1 angezeigt.
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-17 - 28Ü411Q
Da im Zeitstoppbetrieb· der Flüssigkristallanzeigeabschnitt 21-1
der Pig« 5 beispielsweise "8" zeigt, und zwar unabhängig vom Zählstand des Zählers, besteht keine Möglichkeit, daß die dem
Flüssigkristallanzeigeabschnitt-zugeführte Gleichspannung an einer Unsymmetrie zwischen einer Gesamtheit von Zeitintervallen
einer Polarität und einer Gesamtheit von Zeitintervallen entgegengesetzter Polarität, und zwar in einer vorbestimmten Zeitperiode,
leidet.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die zuvor erläuterten
Ausführungsformen beschränkt.
Zum Beispiel können an Stelle der UND-Tore 101 bis 107 in der
Schaltung der Pig·4- ODER-Tore, deren Eingangsanschlüsse mit dem
Q-Ausgangsanschluß der Flipflcp-Schaltung 4-3 verbunden sind, verwendet
werden, um auf . den Anzeigeabschnitt 21-1 während der Zeitstoppoperation eine "8" anzuzeigen. Ferner kann die Torschaltung
100 aus einer Kombination von UTTD- oder ODER-Toren aufgebaut sein,
um im Zeitstoppbetrieb irgendeine geeignete Figur auf dem Anzeigeabschnitt
21-1 anzuzeigen.
Anstelle der Torschaltung 110 der Fig. 5 kann eine in Fig. 7 gezeigte
Torschaltung 120 verwendet werden. In diesem Fall werden während des Zeitstoppbetriebs Signale "1,1,1,1" an den Dekodierer
36 geliefert, was bewirkt, daß die Ausgangssignale des Dekodierers 36 alle Null werden, wodurch jegliche Anzeige auf dem Anzeigeab-
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- 18- 28041 IQ
schnitt 21-1 gesperrt wird.
Obwohl bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen die Zeitstoppzähloperation
unter dem Gesichtspunkt erläutert worden ist, daß sie bei einer Zeiteinheit durchgeführt wird, die einen kürzeren
Zyklus als das LCM-Signal (32 Hz) aufweist, kann die erfindungsgemäße
Methode auch bei einer elektronischen Uhr angewendet werden, bei der eine ZeitstoppzähZ.operation bei einer
Zeiteinheit (beispielsweise 1/10-Sekunden) durchgeführt wi.rd,
die größer als der Zyklus des LCM-Signals, jedoch kürzer als eine Sekunde ist, und bei der eine an die Flüssigkristallanzeigevorrichtung
angelegte Spannung an der zuvor erwähnten Unsymmetrie oder Unausgewogenheit leidet.
Wenn von einem Dekodierer zum Dekodieren von Ausgangszählsignalen vom Zähler, wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt, ein Signal S 1
erzeugt wird, dessen Zyklus langer als der des LCM-Signals (32 Hz)
ist, ,-jedoch kurzer als eine Sekunde, ergibt sict ein dem Anzeigeabschnitt
zugefihrtes Segmentsignal S 2, wie es in der Fig. 8 gezeigt ist, und folglicL ergibt sich eine Spannung zwischen dec
gemeinsamen Elektrode und den Segmenten des Alizeigeabschnitts, wie sie in der Signalform S 3 gezeigt ist. Dies zeigt, daß eine
an den Flüssigkristallanzeigeabschnitt angelegte Spannung an der zuvor erwähnten Unsymmetrie leidet. In diesem Fall kann daher
die in Fig. 4 oder 5 gezeigte Schaltung für den Anzeigeabschnitt
verwendet werden, mit dem beispielsweise 1/10-Sekunden angezeigt
werden.
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leerse i t e
Claims (11)
- BLUMBACH . WESER · BERGEN · KRAMERZWIRNER - HIRSCH · BREHM ioüh i i ÜPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPatentconsult Radeckestraße 43 8000 München 60 Telefon (089) 883005/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsult Patentconsult Sonnenberger Straße43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme PatentconsultTokyo Shibaura Electric Co., Ltd., 78/8706Horikawa-cho, Saiwai-ku,
Kawasaki-shi, JapanPatentansprüche^J Elektronische Uhr mit einer Oszillatorschaltung, mit einer ersten Zeitzählschaltung zur gewöhnlichen Zeitzählung in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal der Oszillatorschaltung, mit einer mehrere Zähler aufweisenden zweiten Zeitzählschaltung für eine Zeitstoppung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Oszillatorschaltung, mit einer mehrere Anzeigeabschnitte umfassenden Flüssigkristallanzeigeeinrichtung,mit einer Dekodiereinrichtung zur Dekodierung der Ausgangszählsignale der ersten und der zweiten Zeitzählschaltung und zum Anlegen der dekodierten Ausgangssignale an die Anzeigeeinrichtung, und mit einer Steuerschaltung zum selektiven Verbinden dei ersten oder der zweiten Zeitzählschaltung mit der Anzeigeeinrichtung, gekennzeichnet durch eine Zählanzeigesperreinrichtung (100, 110, 120), die dann, wenn die zweite Zeitzählschaltung (24 bis 41) mittels der Steuerschaltung (SW 1, SW 2,München: R. Kramer Dipl.-Ing.. W. Weser Dipl.-Phys. Or. rer. nat. · P. Hirsch Dipl.-Ing. . H.P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. phil. nat. Wiesbaden: Ρ.Θ. Blumbach Dipl.-Ing. · P. Bargen Dipl.-Ing. Dr. jur. . G. Zwirner Dipl.-Ing. Dipl.-W.-Ing.80983 1/0!}7t ORIG.nal INSPECTED-2- <?ÖÜ4I1O42,43) mit der Anzeigeeinrichtung (21) verbunden ist, ein Zählausgangssignal wenigstens eines Zählers (z.B. 36) der zweiten Zeitzählschaltung unwirksam macht und ungeachtet des Zählausgangssignals des Zählers ein vorbestimmtes Anzeigesignal auf einen entsprechenden Anzeigeabschnitt (21-1) der Anzeigeeinrichtung (21) liefert. - 2. Elektronische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählanzeigesperreinrichtung eine UND-Schaltung aufweist, die zwischen der Dekodiereinrichtung und dem entsprechenden Anzeigea^schnitt der Anzeigeeinrichtung angeordnet ist und dann, wenn die zweite Zeitzählschaltung eine Zeitstoppung durchführt, durch ein von der Steuerschaltung erzeugtes Steuersignal geschlossen ist.
- 3. Elektronische Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigeabschnitt der Anzeigeeinrichtung sieben in Form einer "8" angeordnete Segmente aufweist und daß die UND-Schaltung sieben UND-Tore umfaßt, die zwischen die Dekodiereinrichtung und die sieben Segmente des entsprechenden Anzeigeabschnitts der Anzeigeeinrichtung geschaltet sind.
- 4. Elektronische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählanzeigesperreinrichtung eine ODER-Schaltung umfaßt, deren Eingangsanschlüsse zwischen die Steuereinrichtung und die Dekodiereinrichtung geschaltet sind und deren Ausgangsanschluß mit dem entsprechenden Anzeigeabschnitt der Anzeigeeinrichtung verbunden ist. λβι/%ιμ*. ...& QFUGfNAL INSPECTED8 0 Ή:;:·! /097*? $ U 4 1 ι ü
- 5. Elektronische Uhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigeabschnitt der Anzeigeeinrichtung aus sieben in Form einer "8" angeordneten Segmenten aufgebaut ist und daß die ODER-Schaltung sieben ODER-Tore umfaßt, die zwischen die Dekodiereinrichtung und die sieben Segmente des entsprechenden Anzeigeabschnittes der Anzeigeeinrichtung geschaltet sind.
- 6. Elektronische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählanzeigesperreinrichtung eine Logikschaltung aufweist, die zwischen die Dekodiereinrichtung und wenigstens einen Zähler der zweiten Zeitzählschaltur.g geschaltet ist und dann, wenn die zweite Zeitzählschaltung eine Zeitstoppung durchführt, aufgrund eines von der Steuerschaltung erzeugten Steuersignals ein vorbestimmtes Ausgangssignal an die Dekodiereinrichtung schickt.
- 7. Elektronische Uhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikschaltung mehrere ODER-Tore umfaßt, die zwischen die Steuerschaltung und den Ausgangsanschluß wenigstens eines Zählers der zweiten Zeitzählschaltung geschaltet sind.
- 8. Elektronische Uhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikschaltung wenigstens ein UITD-Tor umfaßt, dessen einer Eingang.durch ein Steuersignal gesperrt wird, das dann auftritt, wenn die zweite Zeitzählschaltung die Zeitstoppfunktion durchführt, und daß die Logikschaltung wenigstens ein ODER-Tor für den Empfang einer invertierten Version des Steuersignals aufweist.ORIGINAL INSPECTEDB 0 C V ■-: 1 i 0 9 7 t- 4 - 28Ü41
- 9- Elektronische Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Zähler der zweiten Zeitzählschaltung für die Zählung von hundertstel Sekunden eingerichtet ist.
- 10. Elektronische Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Zähler der zweiten Zeitzählschaltung für die Zählung von Zehntelsekunden eingerichtet ist.
- 11. Elektronische Uhr mit einem Oszillator, mit einer ersten Zeitzählschaltung zur Durchführung einer normalen Zeitzählung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Oszillators, mit einer zweiten Zeitzählschaltung zur Durchführung einer Zeitstoppung in Abhängigkeit von einem Ausgangssignals des Oszillators und mit einer Flüssigkristallanzeigeeinrichtung zur Anzeige der Inhalte von erster und zweiter Zeitzählschaltung, gekennzeichnet durch eine Zählanzeigesperrschaltung, die dann, wenn die zweite Zeitzählschaltung die Zeitstopp ing durchführt, einen Teil eines Ausgangssignals der zweiten Zeitzähl&chaltung unwirksam macht.8 0 9 8 '< 1 / Π 9 7
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Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |