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DE2804034A1 - Keramische platte - Google Patents

Keramische platte

Info

Publication number
DE2804034A1
DE2804034A1 DE19782804034 DE2804034A DE2804034A1 DE 2804034 A1 DE2804034 A1 DE 2804034A1 DE 19782804034 DE19782804034 DE 19782804034 DE 2804034 A DE2804034 A DE 2804034A DE 2804034 A1 DE2804034 A1 DE 2804034A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation layer
ceramic
glaze
firing process
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782804034
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Schoch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ESTO KLINKER EBERSDORFER SCHAM
Original Assignee
ESTO KLINKER EBERSDORFER SCHAM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ESTO KLINKER EBERSDORFER SCHAM filed Critical ESTO KLINKER EBERSDORFER SCHAM
Priority to DE19782804034 priority Critical patent/DE2804034A1/de
Publication of DE2804034A1 publication Critical patent/DE2804034A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/08Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with a top layer of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete or glass
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/049Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres completely or partially of insulating material, e.g. cellular concrete or foamed plaster
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/14Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass
    • E04F13/142Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass with an outer layer of ceramics or clays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Keramische Platte
  • Die erfindung bezieht sich auf eine keramische Platte, insbesondere in der Verwendung als Fußboden- oder Wandplatte.
  • Keramische Platten werden zunehmend im industriellen Bercich, insbesondere aber auch irn Wohnungsbau al Fußboden- oder Wandbelag verwendet. Neben einem ästhetischen Aussehen weisen derartige Beläge ais keraniischen Platten eine ganze Reihe von Vorteilen auf, wobei insbesondere auf die leichte Reinigung bei Verschmutzung hingewiesen werden soll. Bei der Verlegung von keramischen Platten als Fußbodenbelag wird dabei folgendermaßen vorgegangen, daß zunächst eine Wärme- und Schallschutzdämmung auf deln Boden verlegt wird, und zwar eine Estrichdämmatte oder aber eine Schicht aus geschäumtem Polystyrol, mif die sodann der schwimmende Estrich aufgebracht und abgeglichen wird. Bei Verwendung von Estrichdämmatten muß zudem noch, um eine Durchfeuchtung dieser Dämmatte zu verhindern, eine Folie aus wasserundurchlässigem Material, beispielsweise Ölpapier, aufgebracht werden. Aach dem Abbinden und Zrhärten des Estrichs können die keramischen Platten verlegt werden, wobei diese unter Verwendung eines geeigneten Klebers bzw. eines Klebe- oder Verlegemörtels auf dem Estrich befestigt werden; sodann werden die Fugen zwischen den einzelnen keramischen Platten des Plattenverbandes mit einem geeigneten Fugenmörtel ausgegossen.
  • Die obigen Ausführungen zeigen somit deutlich, daß beim Aufbringen eines Plattenbelags, der aus herkömmlichen keramischen Platten besteht, eine zweimalige Verlegung notwenig ist, nämlich zu einen die Verlegung einer geeigneten Isolationsschicht und sodann die Verlegung der keramischen Platten selbst nach Erhärten des Estrichs. Es sind also rnehrere Arbeitsgänge erforderlich, so daß, nachdem das Verlegen von Stand vorgenommen werden muß, wodurch die Lohnkosten einen wesentlichen Anteil der Gesamtkosten ausmachen, erhebliche Veriegekosten entstehen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb insbesondere darin, eine keramische Platte ZU schaffen, bei der die oben angefiihrten Nachteile nicht gegeben sind. Die Auftabe der Erfindung besteht somit vor allem darin, eine keramische Platte zu schaffen, die einen hohen Wärmeisolationswert und einen hohen 1-Tärmespeicherwert aufweist, so daß eine zusätzliche besondere Isolationsschicht unnötig ist.
  • Die Platte soll leicht handhabbar sein, insbesondere leicht bearbeitet werden können, so daß beispielsweise durch Sägen, IIobeln oder ähnliche Arbeitsvorgänge die Platte hinsichtlich ihrer Abmessungen den Erfordernissen angepasst werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, eine Platte auf keramischer Basis zu schaffen, die vielseitig verwendbar ist. Im übrigen soll die keramische Platte selbstverständlch auch sämtliche bei herkömmlichen keramischen Platten vorhandenen vorteilhaften Eigenschaften aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer keramischen Platte der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß sie eine einstückig mit ihr ausgebildete, im selben Brennprozeß gebrannte keramische Isolationsschicht aufweist. Dabei kann nach einem Merkmal der Erfindung die Glasur, die im wesentlichen das ästhetische Aussehen der keramischen Platte bestimmt, unmittelbar auf der Isolationsshicht angeordnet sein. Eine derartige Ausführung der keramischen Platte bietet sich vor allem dann an, wenn keine nennenswerten außeren Kräfte auf die Platte einwirken. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Glasurschicht auf beiden Seiten der Isolationsschicht angeordnet sein. Eine derartige keramische Platte läßt sich beispielsweise Vorteilhaft zur Herstellung von Zwischenwänden einsetzen, so daß sich bei Verwendung derartiger keramischer Platten unmittelbar eine beidseitig geplattete Zwischenwand ergibt, ohne daß weitere werkstoffe bzw. Bauteile notwendig sind.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen der Glasur und der Isolationsschicht zur Aufnahme der Belastungskräfte eine Trägerschicht aus keraoschem, im selben Brennprozet3 gebranntem Material angeordnet ist. Eine derartige Platte ist also in der Lage, auch größere äußere Belastungskräfte aufzunehmen, wobei diese Belastungskräfte vornehmlich von der Trägerschicht aufgenommen werden. Vorzugsweise besteht die Isolationsschicht aus keramischem, geblähtem Material, wie Blähton oder dgl..
  • Schließlich gehört es zur Erfindung, daß die Isolationsschicht eine wesentlich größere Dicke aufweist als die Trägerschicht bzw. die Glasur, wobei die Isolations-schicht in der Dicke variabel ausführbar ist, um so den jeweiligen Forderungen an die Isolationseigenschaften nachzukommen.
  • Mit der Erfindung wird also eine keramische Platte geschaffen, die im Verbundsystem eine Isolationsschicht trägt, die im selben Brennprozeß hergestellt ist. Diese keramische Verbundplatte ist somit unempfindlich gegen Feuer, so daß sie nicht nur im herkömmlichen Wohnungsbau bzw. Industriebau eingesetzt werden kann, sondern beispielsweise auch bei hoher Wärmebelastung (beispielsweise Außenwände im Feuerungsbau) eingesetzt werden kann. Eine besondere und arbeitsaufwendige Verlegung einer von der Platte getrennten Isolatinsschicht ist unnötig, weil die keramische Platte nach der Erfindung einen hohen Wärmeisolationswert und einen hohen Wärme speicherwert aufweist. Die keramische Platte nach der Erfindung ist nicht nur unempfindlich gegen Feuer, sondern auch gegen Säuren, Frost usw.. Durch den hohen Isolationswert und das maximale Wärme speichervermö gen der erfindungsgemäßen keramischen Platte ist ein ideales Raum- und Wohnklima garantiert, wobei noch darauf hinzuweisen ist, daß aufgrund der Tatsache, daß die einstückig mit der keramischen Platte ausgebildete Isolationsschicht aus reinem Tonmaterial besteht, welches durch seinen hygroskopischen Aufbau einen idealen Feuchte transport garantiert, eine Sehwitzwasserbildung innerhalb von wohnräume vermieden wird.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert, wobei weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch die keramische Platte in schematischer Darstellung und Fig. 2 eine andere Ausführungsform der keramischen Platte, ebenfalls im Querschnitt.
  • In Fig. 1 ist der Querschnitt einer keramischen Platte, die im übrigen beliebige Gestalt aufweisen kann, gezeigt.
  • Sie besteht aus der Glasur 1, die auf der Trägerschicht 2 aufgebracht ist. Die Glasur 1 gibt der keramischen Platte das ästhetische Aussehen, sie bestimmt weitgehend die Farbe und Musterung der Sichtfläche der keramischen Platte. Die Trägerschicht 2 dient zur Aufnaiiine von äußeren Belastungskräf ten und weist gegenüber der Glasur 1 eine größere Dicke auf.
  • An die Trägerschicht 2 schließt sch die Isolationsschicht 3 an, deren Dickenabmessung beziiglich derjenigen der Glasur 1 und der Trägerschicht 2 wesentlich größer ist. Die Isolationsschicht besteht aus keramischem Material, wie Blähton oder dgl., und ist im selben Brennprozeß gebrannt. Die drei Schichten 1, 2 und 3 stellen also ein Verbundsystem dar, d. h. alle drei Schichten 1, 2 und 3 sind einstückig miteinander ausgebildet, so daß eine keramische Verbundplatte entsteht.
  • Die Isolationsschicht 3 der keramischen Platte besteht, wie bereits ausgeführt, aus reinem Tonmaterial, so daßm gebrannten Zustand mikroskopisch kleine Poren i ier Isolationsschicht 3 entstehen, wodurch ein hoher Isolationswert und ein hoher Wärmespeicherwert entsteht. Dieser porige Aufbau der Isolationsschicht 3 wirkt sich auch in einer entsprechenden Gewichtsverminderung der gesamten keramischen Platte aus, so daß eine solche keramische Platte leicht handhabbar ist und somit auch leicht verlegt werden kann. Die Platte kann gesagt in] gehobelt werden, so daß sie den Erfordernissen entsprechend bearbeitet werden kann. Auch Platten mit gröberen Abmessungen, beispielsweise 60 x 40 cm lassen sich aufgrund ihres geringen Gesamtgewichts leicht handhaben und verlegen.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist ebenfalls eine Isolationsschicht 3 vorgesehen, die beidseitig, also sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite, die Glasur 1 trägt, ohne daß eine Trägerschicht 2 zwischengeschaltet ist. Auch diese keramische Platte ist im selben Brennprozeß gefrtigt,stellt also eine Verbundplatte dar, Eine besondere Trägerschicht 2 kann dann entfallen, wenn keine nennenswerten äußeren Belastungskräfte aufzunehmen sind. Die in Fig. 2 gezeigte keramische Platte läßt sich beispielsweise vorteilhaft beim Aufbau von Zwischenwänden einsetzen, wobei die Glasul-schichten 1 auf beiden Sciten die Sichtflächen einer derartig aufgebauten Zwischenwand darstellen.
  • Sowohl die Platte gemäß Fig. 1 wie auch die Platte gemäß Fig. 2 stellen rein keramische Platten dar; es sind also keine Rohölprodukte, wie geschäumter Polystyrol oder dgl., oder trennende Zwischenschichten vorgesehen. Die keramische Platte ist sowohl in der Produktion als auch in der Anwendung absolut umweltfreundlich.

Claims (5)

  1. A N S P lt Ü C H E Keramische Platte, insbesondere in der Verwendung als Fußboden- oder Wandplatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einstückig mit ihr ausgebildete, im selben Brennprozeß gebrannte keramische Isolationsschicht (3) aufveist.
  2. 2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasur (1) unmittelbar auf der Isolationsschicht (3) angeordnet ist.
  3. 3. Platte nach Anspruch 1 oder 2, daclurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Isolationsschicht (3) ein.
    Glasur (1) angeordnet ist.
  4. 4. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Glasur (1) und der Isolationsschicht (3) zur Aufnahme der Belastungskräfte eine Trägerschicht (2) aus keramischem, im selben Brennprozeß gebranntem Material angeordnet ist.
  5. 5. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolationsschicht (3) aus keramischem, geblähtem Material, wie Blähton oder dgl., besteht.
    5. Platte nach einem der Anspriiche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dalj die Isolationsschicht (3) eine -wesentlich größere Dicke aufweist als die Trägerschicht (2) bzw. die Glasur (1).
DE19782804034 1978-01-31 1978-01-31 Keramische platte Withdrawn DE2804034A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3603968A1 (de) * 1986-02-10 1987-08-13 Dennert Kg Veit Verfahren zum herstellen von thermischisolierten boden- oder wandplatten
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Legal Events

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