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DE2803320A1 - Vorrichtung zum foerdern und speichern von gegenstaenden - Google Patents

Vorrichtung zum foerdern und speichern von gegenstaenden

Info

Publication number
DE2803320A1
DE2803320A1 DE19782803320 DE2803320A DE2803320A1 DE 2803320 A1 DE2803320 A1 DE 2803320A1 DE 19782803320 DE19782803320 DE 19782803320 DE 2803320 A DE2803320 A DE 2803320A DE 2803320 A1 DE2803320 A1 DE 2803320A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
machine
memory
contact
main conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782803320
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl Ing Beck
Klaus Hamm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19782803320 priority Critical patent/DE2803320A1/de
Publication of DE2803320A1 publication Critical patent/DE2803320A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/51Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination
    • B65G47/5104Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination for articles
    • B65G47/515First In-Last Out systems [FILO]; Last In-First Out systems [LIFO]
    • B65G47/5181First In-Last Out systems [FILO]; Last In-First Out systems [LIFO] using stacking or destacking arrangements or stacks of articles or article-carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fördern und Speichern von Gegenständen
  • Kurzüb ersicht Es wurde eine Vorrichtung geschaffen, welche zwischen zwei nicht voll miteinander sghronisierbaren Maschinen, beispielsweise einer ersten Verpackungsmaschine und einer zweiten, beispielsweise Sammelgebinde herstellenden Verpackungsmaschine angeordnet ist, zum tberführen von aus der ersten Maschine kommenden Gegenständen oder Portionen aus solchen zu der zweiten Maschine unter gegebenenfalls erfolgender Zwischenspeicherung und zum taktrichtigen Einführen der Gegenstände in die zweite Maschine. Die Vorrichtung weist entlang einer Förderstrecke ein erstes und ein zweites Gatter und dem zweiten Gatter unmittelbar vorgeordnet einen besonders ausgebildeten Speicher auf sowie am Speicher vorgesehene, dessen Füllungsgrad ermittelnde Abtastmittel, die derart wenigstens auf einen der Antriebe der beiden Maschinen einwirken, daß bei Vergrößerung des Speicherinhaltes über einen vorgegebenen Wert die Leistungsunterschiede der beiden Maschinen verändert werden im Sinne einer Verkleinerung des Speicherinhaltes und daß bei einer Verkleinerung des Speicherinhaltes unter einen vorgegebenen Wert der Leistungsunterschied im umgekehrten Sinne geändert wird. Die besondere Anordnung des Speichers zusammen mit der Betriebsweise der Gatter ermöglichen es, wenig formstabile und empfindliche Gegenstände wie Beutelpackungen oder Portionen aus solchen in schonender Weise voneinander getrennt zu halten sowohl beim Überführen in die zweite Maschine als auch beim gegebenenfalls notwendigen Speichern.
  • Stand der Technik Durch die DT-AS 12 62 886 ist es bekannt, einer Backmaschine und einer Verpackungsmaschine eine Förderbahn mit veränderlich langer Ausgleichsschleife zwischenzuordnen. Außerdem sind an der Ausgleichsschleife abtastende Steuerfühler und an diese angeschlossene Steuermittel vorgesehen zur Beeinflussung der Leistung der Backmaschine und eines Abnahmeförderbandes im Anschluß an die Ausgleichsschleife. Zum Fördern und Speichern von nachgiebigen Gegenständen wie beispielsweise mit Schüttgut gefüllten, lockeren Beutelpackungen und Portionen von Gegenständen, die sich beim Anstauen zu einer Gesamtmasse vereinigen, ist diese Förderbahn mit Ausgleichsschleife nicht geeignet.
  • Durch die US-PS 34 70 996 ist eine Vorrichtung zum Fördern und Zwischenspeichern bekannt, welche innerhalb einer Hauptförderstrecke zwischen zwei Gattern eine gerade Strecke zum Anstauen einer Reihe von Gegenständen, quer zu dieser Staustrecke bewegbare Schubglieder und neben dieser Staustrecke einen Speicher mit in senkrechter Richtung gesteuert heb- und senkbaren Tragplatten aufweist. Bedarfsweise wird eine Reihe von Gegenständen waagerecht und quer zur Staustrecke auf eine bereitgehaltene Tragplatte geschoben und gegebenenfalls von dieser angehoben zum Zweck des Speicherns. Bei Mangel wird eine Reihe von Gegenständen von einer Tragplatte entnommen und zurück auf die Hauptförderstrecke geschoben. Diese Vorrichtung ist nur für formstabile Gegenstände mit regelmäßiger Blockform verwendbar.
  • Durch die DD-OS 14 56 547 ist es bekannt, eine erste Verpackungsmaschine, welche Beutelpackungen herstellt, mit einer zweiten, in Form einer Einwickelmaschine ausgebildete Maschine zu kombinieren, die die Beutelpackungen umhüllt in der Weise, daß in einer Umhüllung sich jeweils ein, zwei oder mehr Beutelpackungen befinden. Der ersten Verpackungsmaschine ist deshalb ein Taster mit einem auf eine wählbare Zahl von Impulsen ansprechenden Impulszähler und dem Taster ein Fallschacht mit einem ersten Paar von Auffangteilen nachgeordnet. Diese Auffangteile sind vom Impulszähler öffenbar, sobald der Impulszähler auf eine vorbestimmte Anzahl von den Taster passierenden Beutelpackungen angesprochen hat. Dadurch geben die Auffangmittel Portionen aus Beutelpackungen frei. Die Taktfolge der Einwickelmaschine ist derart gewählt, daß ihre Taktzeiten mit Sicherheit wenigstens geringfügig kürzer sind als die Zeitabstände, nach denen die ersten Auffangmittel jeweils eine Portion Beutelpackungen freigeben. Unterhalb der ersten Auifangmittel sind zweite und unterhalb diesen dritte Auffangmittel, die ebenfalls in den Fallschacht hineinragen, vorgesehen. Die Einwickelmaschine ist mit zwei Impulsgebern gekoppelt. Der eine Impulsgeber gibt je einem Einwickelmaschinentakt einen Öffenimpuls an die dritten, untersten Auffangmittel, so daß, falls sich eine Portion auf diesen angesammelt hat, diese taktrichtig in die Einwickelmaschine fällt. Der andere Impulsgeber gibt je Einwickelmaschinentakt zwei Öffenimpulse ab, die aber, weil oberhalb der zweiten Auffangmittel ein in den Fallschacht ragender Taster mit zugeordnetem Schalter vorgesehen ist, nur dann auf die zweiten Auffangmittel wirken, wenn sich eine Portion Beutelpackungen auf ihnen befindet. Diese Öffenimpulse werden vorzugsweise in unter sich gleichen Zeitabständen, jedoch zeitlich zu den Öffenimpulsen der dritten Auffangmittel versetzt, abgegeben. Durch diese steuerungstechnische Auslegung gibt es zwei mögliche Verweilzeiten einer jeden Portion auf den dritten Auffangmitteln. Welche der beiden Möglichkeiten Wirklichkeit wird, ist vom Zufall abhängig, der seinerseits seine Ursache darin hat, daß, wie bereits angedeutet, die Taktzahl der Einwickelmaschine geringfügig höher ist als die Taktzahl der ersten, obersten Auffangmittel. Dadurch bedingt werden gelegentlich die untersten Auffangmittel vor ihrem Öffnen noch keine Beutelpackungen aufgefangen haben und die Einwickelmaschme wird einen sogenannten Leertakt ausführen müssen. Nachteilig ist, daß die Einwickelmaschine unbedingt zur Durchführung solcher Leertakte eingerichtet sein muß. Dies ist aber nicht bei allen Arten von Einwickelmaschinen oder anderen (Verpackungs-) Maschinen möglich, insbesondere nicht bei sogenannten Waagerechtschlauchbeutelmaschinen mit kontinuierlich arbeitenden Längsschweißvorrichtungen. Die beschriebene Vorrichtung weist auch keine Speichermöglichkeit im Sinne einer Vormatsbildung und Vorratsauflösung auf, wie dies bei den zuerst beschriebenen Vorrichtungen der Fall ist.
  • Vorteile der Erfindung Durch die Gestaltung einer Vorrichtung gemäß den Ansprüchen ist es möglich, eine zweite Maschine lückenlos und taktrichtig mit empfindlichen und nachgiebigen Gegenständen oder Portionen aus Gegenständen zu versorgen selbst bei kurzer Betriebsunterbrechung oder unregelmäßiger Taktfolge der ersten Maschine.
  • Zeichnungen Es zeigen: Fig. 1 ein Ausbildungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in schrägbildlicher Darstellung, Fig. 2 eine Einzelheit der Vorrichtung in schrägbildlicher Darstellung und Fig. 3 bis 12 Schaltpläne für die Steuerung der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
  • Beschreibung der Erfindung Ein Ausbildungsbeispiel der Vorrichtung 2 besteht im wesentlichen aus einem an den Auslauf 3 einer zuliefernden ersten Maschine 4 anschließenden, als Förderband 5 ausgebildeten Fördermittel, einem entlang dem Förderband 5 höhenbeweglich angeordneten ersten Gatter 6, einem dem ersten Gatter 6 nachgeordneten heb- und senkbaren Speicher 7 mit beiderseits des Förderbandes 5 paarweise einander in gleichen Höhen zugeordneten Tragplatten 8, 9, einem dem Speicher 7 nachgeordneten, entlang dem Förderband 5 vorgesehenen zweiten höhenbeweglichen Gatter 10 sowie dem Förderband 5 nachgeordnet einer aus einer ortsfest angeordneten Tragschiene 11 und umlaufenden, mit Mitnehmern 12 versehenen Ketten 13 bestehenden Fördereinrichtung.
  • Das Förderband 5 kann entweder über eine Kette 15 von einem eigenen Motor 16 oder über eine nicht dargestellte Kette vom Auslauf 3 der ersten Maschine 4 angetrieben werden.
  • Diese Maschine 4 kann eine Verpackungsmaschine, eine gravimetrisch oder eine volumetrisch arbeitende Abmeßvorrichtung oder eine Herstellungsvorrichtung sein, die auf Grund ihrer Eigenarten nicht dazu geeignet ist mit genau gleich bleibender Leistung oder Taktzahl zu arbeiten.
  • Der Speicher 7 ist heb- und senkbar mittels eines gesteuert in zwei Antriebsrichtungen einschaltbaren Hubantriebs 17.
  • Der Hubantrieb besteht beispielsweise aus einem handelsüblichen Getriebemotor 18 mit eingebauter Bremse, einem Maltesergetriebe 19 mit nachgeordnetem Zahnrad 20 und einer mit dem letzteren kämmenden Zahnstange 21. Das Maltesergetriebe 19 weist drei an einer Nabe 22 befestigte, in gleich großen Abständen einander folgende von dem genannten Getriebemotor 18 antreibbare Treiber 23 und ein von diesen Treiber 23 drehbares vierstrahliges Malteserkreuz 24 auf.
  • Auf einer die Nabe 22 tragenden Welle 25 sind beispielsweise drei Nockenscheiben 27, 26, 28 mit je drei Nocken 29, 30, 31 angeordnet. Ortsfest sind drei von den Nocken 29, 30, 31 betätigbare Schalter 32, 33, 34 vorgesehen, die zum Steuern des Getriebemotors 18 dienen. Der Durchmesser des Zahnrades 20 ist derart gewählt, daß je von den Treibern 23 erzeugbaren Schwenkschritten des Nalteserkreuzes 24 der Speicher 7 um einen Höhenabstand der Tragplatten 8, 9 bewegbar ist.
  • Die mit den Mitnehmern 12 versehenen Ketten 13 werden angetrieben mittels eines Motors 35 mit Getriebe über eine erste Kette 36 und eine zweite Kette 37. Der Motor 35 kann beispielsweise der Antriebsmotor einer nachgeordneten zweiten Maschine 38, beispielsweise einer Verpackungsmaschine, sein, der über eine weitere Kette 39 die letztere Maschine 38 antreibt. Der Motor 35 oder das Getriebe ist auf drei unterschiedliche Antriebsdrehzahlen umschaltbar, derart, daß die untere und obere Drehzahl sich beispielsweise um 15 * von einer mittleren Drehzahl unterscheiden. Die Übersetzung zu den Ketten 13 ist derart gewählt, daß die Mitnehmer 12 eine Geschwindigkeit aufweisen, die bei mittlerer Drehzahl des Motors 35 etwa bei 80 * der Geschwindigkeit des Förderbandes 5 liegt. Die Abstände der einander folgenden Paare von Mitnehmern 12 sind gewählt etwa in der Größe von 40 * des Abstandes zwischen den beiden höhenbeweglichen Gattern 6, 10.
  • Zum Antreiben der höhenbeweglichen Gatter 6, 10 sind beispielsweise Elektromagnete 40, 41 vorgesehen, die über Hebel 42 an den Gattern 6, 10 zugeordneten Schwenkachsen 43 wirken, derart, daß mittels der Gatter 6, 10 auf dem Förderband 5 liegende Gegenstände 44 bedarfsweise abbremsbar sind. Den Gattern 6, 10 jeweils unmittelbar vorgeordnet sind je eine als Taster wirkende Lichtschranke L 1 bzw.
  • L 2 vorgesehen.
  • Längs des Hubweges der Tragplatten sind weitere als Lichtschranken L 3, L 4, L 5 ausgebildete Taster vorgesehen, derart, daß sie sich jeweils dicht oberhalb der Tragplatten 8, 9 befinden, wenn der Speicher 7 mittels einem der Treiber 23 in eine Haltestellung gebracht wurde. Jeweils ein Paar der Tragplatten 8, 9 befindet sih dann dicht unterhalb der Förderebene des Förderbandes 5. Dadurch können auf die Tragplatten 8, 9 gelegte bzw. dort befindliche Gegenstände auf das Förderband 5 abgesenkt und mittels des letzteren gegen das Gatter 10 und zu den Mitnehmern 12 an den Ketten 13 gefördert werden. Mit den Ketten 13 verkoppelt sind zwei Nockenscheiben 45, 46, die zwei Schalter 47, 48 derart abwechselnd betätigen, daß letztere äe einem Takt der Mitnehmer äe einen Impuls abgeben, wobei diese Impulse aus den Schaltern 47, 48 einander im Abstand eines halben Taktes folgen.
  • Die bereits genannte, dem Förderband 5 vorgeordnete Maschine 4 kann beispielsweise die Eigenart aufweisen, daß deren Takte bei der Übergabe von Gegenständen 44 unregelmäßig sind, beispielsweise durch das zufällige Entstehen und Auswerfen von Ausschuß oder durch unregelmäßig lange Zeitspannen bis ein Gegenstand 44 hergestellt oder eine Gruppe von als Einheit anzusehenden Gegenständen zusammengesammelt oder abgemessen ist. Bei mittlerer Drehzahl des Motors 35 bzw. Getriebes wird die Ubersetzung zu den Ketten 13 derart festgelegt1 daß die Taktfolge der Paare von Mitnehmern 12 im wesentlichen übereinstimmt mit der durchschnittlichen Taktzahl der vorgeordneten Maschine 4 bzw. deren Auslauf 3.
  • Dem zugeordnet wird die Geschwindigkeit des Förderbandes 5 derart gewählt, daß ein Gegenstand 44 die Strecke vom ersten zum zweiten Gatter 6 bzw. 10 in etwas weniger als der Hälfte der durchschnittlichen Taktfolge der vorgeordneten Maschine 4 zurücklegen kann.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit der Treiber 23 ist derart gewählt, daß diese einen Bogen von ca. 120 Grad durcheilen können innerhalb ca. 40 % der durchschnittlichen Taktzeit der vorgeordneten Maschine 4.
  • Die Lichtschranken L 3, L 4, L 5 entlang dem Speicher 7, die Lichtschranken L 1, L 2 bei den Gattern 6, 10 und die Nocken 29, 30, mit den Schaltern 32, 33, 34 bilden zusammen mit den Schaltkreisen gemäß den Fig. 3 bis 12 die Steuerung für die Vorrichtung 2.
  • Vor Inbetriebsetzung der Vorrichtung 2 und der zugeordneten Maschinen 4, 38 wird der Speicher 7 von unten nach oben mit Gegenständen 44 gefüllt bis mindestens zur Lichtschranke L 4.
  • Die Lichtschranke L 4 ist über einen nicht gezeichneten handelsüblichen Verstärker mit einem Kontakt L 4a (siehe Fig. 3) verbunden, der dann schließt, wenn die Lichtschranke L 4 von einem Gegenstand 44 durchbrochen wird. Der Schalter 32 weist Schließkontakte b3a auf, die dann geschlossen sind, wenn sich die Treiber 23 außerhalb des Malteserkreuzes 24 befinden und dadurch der Speicher 7 stillsteht. Das Schliessen der Kontakte L4a und b3a bewirkt im Stromkreis SA das Einschalten eines Relais d3, das einen nicht dargestellten Kontakt schließt. Dieser Kontakt ist beispielsweise einem nicht dargestellten Druckknopfkontakt vorgeordnet, der über an sich bekannte, nicht dargestellte Motorschutzschalter zum Einschalten der Motore 16, 35 und der Maschine 4 dient.
  • Durch Druck auf den genannten Knopf läuft die Vorrichtung 2 an und es wird mittels des Motors 35 indirekt beispielsweise zuerst der Schalter 48 betätigt, der mit schließbaren Kontakten b2a versehen ist. Wegen der in die Vorrichtung 2 eingelegten Gegenstände 44 ist auch die Lichtschranke L 2 durchbrochen, wodurch ein ihr zugeordneter Schließkontakt L2a geschlossen und ein zugeordneter Öffenkontakt L2b geöffnet ist. Die Kontakte b2a und L2a schließen einen Strompfad SB (in Fig. 12) zu einem Relais d7, das dadurch einen Selbsthaltekontakt d7s schließt. Das Relais d7 betätigt einen zusätzlichen, nicht dargestellten Kontakt, an den der Magnet 41 angeschlossen ist. Dadurch öffnet der Magnet 41 das Gatter 10 und der Gegenstand 44 wird vom Förderband 5 in RichCSier nachgeordneten Maschine 38 beschleunigt. Dies hat zur Folge, daß der Gegenstand 44 die Lichtschranke L2 verläßt und der Kontakt L2a geöffnet wird und seinerseits die Selbsthaltung des Relais d7 beendet. Dadurch kehrt das Gatter 10 in seine Wirkstellung zurück.
  • Nach Ablauf der Zeitspanne eines halber Taktes der nachgeordneten Maschine 38 seit Betätigung des Schalters 48 wird der Schalter 47 von dem Nocken 45 betätigt. Der Schalter 47 weist Kontakte bla auf, die dadurch geschlossen, und weitere Kontakte blb auf, die dadurch geöffnet werden.
  • Wenn zum Zeitpunkt der Betätigung des Schalters 47 vor dem Gatter 6 ein Gegenstand 44 ruht, so wird wegen des dadurch verursachten Durchbrechens der Lichtschranke L7 ein Kontakt L1a geschlossen und wegen des zusätzlich geschlossenen Kontakts bla im Strompfad SC ein Relais d6 eingeschaltet, das sich über einen Selbsthaltekontakt d6s eingeschaltet hält.
  • Über einen weiteren nicht dargestellten Kontakt wird, wie bereits für das Gatter 10 beschrieben, der Magnet 40 eingeschaltet zum Anheben des Gatters 6. Wenn der Gegenstand 44 aus dem Bereich der Lichtschranke L1 herausbewegt wird, so gibt diese den Kontakt L1a frei und das Gatter 6 kehrt in seine Schließstellung zurück. Der Gegenstand 44 gelangt vor das zweite, bereits beschriebene Gatter 10.
  • Die Betätigung des Gatters 6 kann aber auch eine halben Takt später durch Schließen des Kontakts b2a ausgelöst werden, wenn der Gegenstand 44 erst nach dem Öffnen des Kontakts bla die Lichtschranke L1 durchbricht. Das Öffnen des Gatters 6 mittels des Kontakts bla bewirkt, daß der Gegenstand bereits einen halben Takt später vom Gatter 10 freigegeben wird zur Weitergabe an die nachgeordnete Maschine 38. Erfolgt das Öffnen des Gatters 6 erst durch den Kontaktb2a, so kann der Gegenstand erst beim nächstfolgenden Schließen von b2a von dem Gatter 10 freigelassen werden.
  • Durch diese beiden Möglichkeiten wird erreicht, daß sich bei nicht allzu großen Unregelmäßigkeiten in der Zulieferfolge der Gegenstände 44 höchstens ein Gegenstand 44 vor dem Gatter 10 angestaut wird, was jedenfalls dann nicht möglich ist, wenn die Zulieferfolge nicht höher liegt, als die eingestellte Taktfolge der nachgeordneten Maschine 38.
  • Liegt die Taktfolge der nachgeordneten Maschine 38 höher als die der ersten Maschine 4, so würde, wenn nur die Gatter 6 und 10 vorgesehen wären, jeweils nach einiger Zeit die zweite Maschine 38 einen Takt ausführen ohne daß hierfür ein Gegenstand 44 zugeliefert worden wäre. Diesen Fall gilt es, wie bereits in der Einleitung erwähnt, zu vermeiden. Zu diesem Zweck sind den Lichtschranken L 1 und L 2 einige weitere Kontakte L1b und L2b zugeordnet, die beim Fehlen von Gegenständen 44 geschlossen sind und dadurch einen Strompfad SD (Fig. 6) so weit durchschalten, daß beim kurzzeitigen Schließen eines Kontakts bla im Takt der nachgeordneten Maschine 38 ein Relais d2 anzieht, das seinerseits einen Selbsthaltekontakt d2s schließt und über einen zusätzlichen, nicht dargestellten Kontakt das Einschalten des auf die Treiber 23 wirkenden Motors 18 zum Absenken des Speichers 7 bewirkt.
  • Dem Strompfad SD für das Absenken des Speichers 7 ist ein Hilfsstrompfad SE (Fig. 7) zugeordnet, mit einem Relais d21 und einem diesem zugeordneten Selbsthaltekontakt d21s.
  • Dem Selbsthaltekontakt d21s parallel gelegt ist ein Kontakt b3a, der mittels der Nocken 29 nur dann geschlossen ist, wenn die Treiber 23 sich nicht mit dem Malteserkreuz 24 in Eingriff befinden. Demgemäß zieht bei stillstehendem Speicher 7 das Relais d21 an und schließt einen dem Selbsthaltekontakt d2s nachgeordneten Kontakt d21, wodurch die Selbsthaltung des Relais d2 vervollständigt wird. Nach dem Durchlaufen einer der Treiber 23 durch das Malteserkreuz 24 wird von einem der Nocken 31 ein Kontakt b5b geöffnet.
  • Wegen einer parallel zum Relais d21 geschalteten Diode D 1 und einem mit dieser Diode D 1 in Reihe geschalteten Einstellwiderstand R 1 hält sich das Relais d21 noch kurzzeitig und fällt schließlich noch während der Öffnungszeit des Kontakts b5b ab. Gleichzeitig mit dem Öffnen des Kontakts b5b erfolgt das Schließen eines Kontakts b5a, der zu dem Kontakt d21 im Strompfad des Relais d2 parallel geschaltet ist, so daß das Relais d2 noch für eine zusätzliche, sehr kurze Zeitdauer den Motor 18 eingeschaltet hält und dadurch einer der Nocken 29 den Kontakt b3a im Schalter 32 betätigen kann. Beim Austreten einer der Treiber 23 aus dem Malteserkreuz 24, das kurz vor dem Ausschalten des Motors 18 vor sich geht, wird bereits der Speicher 7 angehalten.
  • Durch das in der beschriebenen Weise ablaufende Absenken des Speichers 7 um den Abstand zweier Paare von Tragplatten 8, 9 wird ein Gegenstand 44 in die Lichtschranken L2 bewegt und es kann daraufhin in bereits beschriebener Weise der Gegenstand 44 an die nachgeordnete Maschine 38 übergeben wrden, so daß diese keinen Lee-rtakt auszuführen braucht.
  • Wenn sich der vorbeschriebene Vorgang der Entnahme von Gegenständen 44 wiederholt, zeigt schließlich die Lichtschranke L 4 keinen Gegenstand 44 mehr an und ein Kontakt L4b ist bei stillstehendem Speicher 7 geschlossen, so daß durch einen von einem weiteren Kontakt b2a gegebener Impuls über einen der Nockenscheibe 45 zugeordneten, geschlossenen Kontakt blb ein Relais d5 zur Wirkung bringt.
  • Das Relais d5 betätigt einen Selbsthaltekontakt d5s und bewirkt über einen weiteren nicht dargestellten Kontakt, daß die Maschine 38 verlangsamt wird. Dies kann beispielsweise in der Weise vor sich gehen, daß ein Servomotor 49 beispielsweise ein stufenlos verstellbares Übersetzungsgetriebe 50 verstellt, das in an sich bekannter Art dem Motor 35 nachgeordnet ist, und dieserart die Taktzahl der nachgeordneten Maschine 38 vermindert, bis schließlich einen halben Takt später durch Öffnen des Kontakts blb die Verstellung beendet wird.
  • Für den Fall, daß trotz ein- oder mehrmaliger Verringerung der Taktzahl der zweiten Maschine 38 der Speicher 7 immer weiter entleert wird, beispielsweise deshalb, weil an der ersten Maschine 4 eine anhaltende Betriebsstörung aufgetreten ist, so wird in nicht dargestellter, weil zum allgemeinen Stand der Technik gehörenden Weise, die nachgeordnete Maschine 38 st-illgesetzt und bei der vorgeordneten Maschine 4 eine unvorbereitete oder zufällige Inbetriebsetzung unterbunden.
  • Liegt bei Inbetriebnahme der Fall vor, daß die Taktzahl der nachgeordneten Maschine 38 zu niedrig eingestellt ist um die Anlieferungen aus dr vorgeordneten Maschine 4 aufnehmen zu können, so daß irgendwann bei einem Taktzeitpunkt, an dem die Kontakte bla geschlossen werden, vor beiden Gattern 6 und 10 Gegenstände 44 liegen, die die Lichtschranken L 1 und L 2 durchbrechen und ihnen zugeordnete Kontakte L1a undI2a schließen, so wird in einem Strompfad SG (Fig. 4) bei einem Impuls über bla ein Relais dl zum Ansprechen gebracht. Das Relais dl schaltet dadurch über einen nicht dargestellten Kontakt den Motor 18 zum Antreiben der Treiber 23 zwecks Heben des Speichers 7 ein.
  • Den Kontakten bla, L1a, L2b sind in einem Parallelzweig ein Selbsthaltekontakt dl und diesen nachgeordnet ein Kontakt dil vorgesehen. Parallel zum Kontakt dli ist ein sich öfSender Kontakt b4a vorgesehen, der von den Nocken 30 schließbar ist. ~~ ~ Die Nocken 30 sind drart angeordnet, daß in analoger Weise zu einem bereits beschriebenen Absenkschritt ein weiterer Kontakt b4b gegen Ende einer für einen Hub schritt nötigen Drehung der Treiber 23 geöffnet wird und gleichzeitig der bereits genannte Kontakt 4ba geschlossen wird. Der Kontakt 4ba befindet sich im Strompfad SH (Fig. 5) zu einem Hilfsrelais dli. Dem Kontakt b4b ist ein bereits beschriebener Kontakt b3a vorgeordnet, der bei stillstehendem Speicher 7 geschlossen ist. Dadurch ist bei stillstehendem Speicher 7 das Hilfsrelais dli angezogen und ein ihm zugeordneter Selbsthaltekontakt dli 5 sowie ein Kontakt dli vor dem Relais dl (Fig. 4) sind geschlossen. Das Relais dl spricht nach dem Schließen der Kontakte bla, Lla, L2a an und hält sich zunächst selbst. Parallel zum Hilfsrelais d11 sind ebenfalls wieder in Reihe eine Diode D2 und ein Einstellwiderstand R2 vorgesehen, so daß, wie bereits für das Hilfsrelais d21 beschrieben, das Relais dii verzögert, aber innerhalb der Zeitspanne, in der der Kontakt b4b geöffnet ist, abfällt.
  • Hierdurch wird auch der Kontakt dli im Anschluß an den Selbsthaltekontakt dl des Relais dl geöffnet und das Relais dl kann abfallen, sobald der nur kurzzeitig mittels eines der Nocken 30 schließbare Kontakt b4a öffnet. Das Abfallen des Relais dl bewirkt so das Abschalten des Motors 18, nachdem dieser den Speicher 7 um einen Hubschritt gehoben hat.
  • Durch das Heben des Speichers 7 wird vermieden, daß sich zwei Gegenstände 44 vor dem zweiten Gatter 10 anstauen.
  • Wiederholt sich das Heben des Speichrs 7 mehrmals wegen wiederholter Aufnahme von Gegenständen 44, so wird schließlich die Lichtschranke L 5 durchbrochen. Dadurch wird jeweils zu den Zeitpunkten, an denen ein Kontakt b2 in einem Strompfad SI kurzzeitig geschlossen wird, über einen von der Lichtschranke L5 gescflossenen Kontakt L5a ein Relais d4 zum Anziehen gebracht. Dieses Relais d4 wirkt über einen nicht dargestellten Katakt auf den bereits erwähnten Servomotor 49 ein, so daß dieser eine Verstellung vornimmt entgegen dem früher beschriebenen Sinn. Das Relais d4 hält sich über einen Selbsthaltekontakt d4S, bis schließlich ein Kontakt blb diese Selbsthaltung unterbricht.
  • Die vorbeschriebene Verstellung wird sich, falls sie nicht ausreichend groß war, wiederholen, so daß schließlich der Speicher 7 wegen der höher gewordenen Taktzahl der nachgeordneten Maschine 38 sich zu leeren beginnt. Ist die Entleerung weit genug fortgeschritten, so wird in der bereits beschriebenen Weise die Taktzahl der nachgeordneten Maschine 38 verringert, so daß sich das eingangs beschriebene Füllen des Speichers 7 durch gelegentlichen Überschuß von Gegenständen 44 wiederholt.
  • Bei geeigneter Auswahl der Relais dii, d12 und der Dioden D 1, D2kann gegebenenfalls auf den Einbau der Einstellwiderstände R 1, R 2 verzichtet werden.
  • Oberhalb der Lichtschranke L 5 ist eine Lichtschranke L 6 vorgesehen, die bei vollständig gefülltem und still stehendem Speicher 7 über ihren Kontakt L 6a und einen weiteren Kontakt b2a einen Strompfad SK zu einem Relais d8 schließt.
  • Das Relais d8 wird mittels eines Kontakts d8s zur Selbsthaltung gebracht und dient über weitere, nicht dargestellte Kontakte zum wenigstens vorübergehenden Abschalten der ersten Maschine 4.
  • Abschließend wird noch bemerkt, daß an Stelle der elektrischen Schaltmittel auch bekannte pneumatisch wirkende Schaltmittel verwendbar sind.
  • Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß anstelle eines Speichers 7 mit senkrecht beweglichen Tragplatten 8, 9 ein Speicher mit waagerecht und quer zur vorzugsweise waagerecht ausgerichteten Hauptförderstrecke bewegbaren Speichermitteln vorgesehen sein kann. Es ist aber auch möglich, die Hauptförderstrecke geneigt oder gar senkrecht auszurichten und als Rutsche oder Schacht auszubilden.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Patentansprüche: Zwischen zwei Maschinen, beispielsweise Verpackungsmaschinen, die nicht voll synchronisierbar zueinander sind, angeordnete Vorrichtung zum Überführen mit gegebenenfalls vorübergehendem Speichern von Gegenständen aus der ersten in die zweite Maschine, welche eine Hauptförderstrecke, entlang der Hauptförderstrecke ein erstes Gatter und ein zweites Gatter, einer Strecke zwischen den beiden Gattern zugeordnet einen Speicher mit im wesentlichen rechtwinkelig zur llauptförderstrecke beweg- und zu dieser ausrichtbaren Tragmitteln, einen die Tragmittel bewegenden Antrieb und mindestens einen auf den Inhalt des Speichers ansprechenden Taster aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der zweiten Maschine (38) angetriebener und je deren Takt zwei Impulse abgebender Impulsgeber (47, 48, bis, b2a) mit einem unmittelbar dem ersten Gatter (6) vorgeordneten Taster (1 1) nach Art einer Und-Schaltung verschaltet ist, derart, daß ein vor dem ersten Gatter (6) liegender Gegenstand (44) das Öffnen des Gatters (6) auslöst, und daß ein weiterer, lediglich einen Impuls je Takt der zweiten Maschine (38) abgebender Öffenimpulsgeber (48, b2a) auf das zweite Gatter (10) einwirkend vorgesehen ist, und daß die am Speicher (7) vorgesehenen Taste (L 4, L 5) auf mindestens einen auf unterschiedliche Maschinenleistung umschaltbaren Antrieb (35, 49,50) der ersten oder zweiten Maschine (38) über eine Steuerschaltung einwirkend vorgesehen sind, derart, daß bei über einem vorgewählten Wert anwachsenden Inhalt im Speicher (7) der Antrieb (35, 50) in an sich bekannter Weise umgeschaltet wird auf einen den Speicherinhalt verkleinernden Leistungsunterschied zwischen den beiden Maschinen (4, 38) und daß umgekehrt bei auf einen vorgewählten Wert entleertem Speicher (7) eine Füllung desselben eingeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptförderstrecke waagerecht ausgerichtet ist und der Speicher senkrecht höhenbewegliche, zur Höhe der Hauptförderstrecke ausrichtbare Tragplatte (8, 9) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzerhnet, daß ein als Förderband (5) oder dergleichen ausgebildetes, die Hauptförderstrecke durchlaufendes Fördermittel quer zu seiner Laufrichtung schmaler ausgebildet ist als die zugeordnete Abmessung der Gegenstände (44) und daß die Tragplatten (8, 9) des Speichers (7) paarweise rechts und links des Fördermittels (5) ausgerichtet sind.
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