[go: up one dir, main page]

DE280288C - - Google Patents

Info

Publication number
DE280288C
DE280288C DENDAT280288D DE280288DA DE280288C DE 280288 C DE280288 C DE 280288C DE NDAT280288 D DENDAT280288 D DE NDAT280288D DE 280288D A DE280288D A DE 280288DA DE 280288 C DE280288 C DE 280288C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
tilting
liquid
measuring
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT280288D
Other languages
English (en)
Publication of DE280288C publication Critical patent/DE280288C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 280288 KLASSE 42 e. GRUPPE
Die üblichen Kippgefäße zur Flüssigkeitsabmessung sind frei aufgehängt, so daß das Kippen sofort eintritt, wenn das vorhandene Übergewicht die in den Lagern oder in anderen mit dem Kippgefäß oder dessen Zapfen bzw. Welle verbundenen Teilen vorhandenen Widerstände überwindet. In dieser Weise ist jedoch eine genaue Abmessung nicht möglich, denn da die Widerstände nicht nur innerhalb längerer
ίο Zeiten infolge der Abnutzung, sondern auch im täglichen Betriebe infolge ungleichmäßiger Schmierung, Verunreinigungen o. dgl. veränderlich sind, fängt das Kippen früher oder später an und verläuft bald langsamer, bald schneller.
Es wird dann jeder Meßraum beim jeweiligen Entleeren nicht vollständig oder nicht im gleichen Maße, sondern unregelmäßig gefüllt.
Dieser Ubelstand soll durch die vorliegende Erfindung vermieden werden, durch die gesichert wird, daß jeder Meßraum am Anfang der Entleerung stets im gleichen Maße gefüllt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß in jedem der Meßräume ein beweglicher Behälter angebracht wird, der erst dann gefüllt wird, wenn der Meßraum selbst bis zur gewünschten Höhe gefüllt ist. Dieser Behälter wirkt unter dem Einfluß des Auftriebes derart mit einer Sperrung zusammen, daß das Kippgefäß trotz des eintretenden Übergewichtes so lange in seiner Lage festgehalten wird, bis die Sperrung ausgelöst wird, was erst eintritt, wenn das Kippgefäß und der Hilfsbehälter eine ganz bestimmte Flüssigkeitsmenge aufgenommen haben. Das Übergewicht ist in diesem Augenblick im Verhältnis .zu den in Betracht kommenden Widerständen groß und das Kippen des jedesmal bis zur bestimmten Höhe gefüllten Kippgefäßes erfolgt mithin stets in gleichmäßiger Weise und bei konstanter Flüssigkeitsmenge.
In der Zeichnung veranschaulichen:
die Fig. 1, 2 und 3 eine Draufsicht, einen Längsschnitt und Querschnitt einer beispielsweisen Ausführungsform,
die Fig. 4, 5 und 6 drei verschiedene Stufen beim Füllen eines Meßraumes, und die Fig. 7, 8 und 9 Einzelheiten.
Die Flüssigkeitsmeßvorrichtung besteht in bekannter Weise aus dem äußeren festen Behälter 10 und dem darin drehbar aufgehängten Kippgefäß mit den beiden Meßräumen 11 und 12. In jedem dieser Meßräume befindet sich ein oben offener Behälter 13, 14, und zwar sitzt er an einem Ende mittels eines Scharniers 15 (Fig. i, 3 und 7) drehbar an der entsprechenden Wandung des Meßraumes und ist am anderen Ende mittels eines Armes 16 in einem Ausschnitt 17 eines an der gegenüberstehenden Wand des Meßraumes vorgesehenen Ansatzes 18 aufgehängt. An der entsprechenden Wand des festen Behälters 10 sind Sperrorgane ig, je eines für jeden Arm 16, befestigt. Der Deutlichkeit halber sind die Teile 15 bis 19 nur für den Meßraum 12 dargestellt.
Am Anfang des Füllens des jeweils unter dem Flüssigkeitszufluß 20 befindlichen Meßraumes, ζ. B. des Meßraumes 12, wird das freie Ende des Behälters 14 durch die äußere Flüssigkeit gehoben, so daß sein Arm 16 in dem Ausschnitt 17 nach oben gleitet und sich in gleicher Höhe mit dem festen Sperrorgan 19 einstellt (Fig. 4). Wird der Meßraum 12 weiter gefüllt, so daß das Kippgefäß in der Richtung nach links Über-

Claims (4)

gewicht bekommt, so tritt das Kippen noch nicht ein, weil dies durch die nunmehr gegeneinander anliegenden Sperrorgane 16 und 19 verhindert wird (Fig. 5). Ist jedoch die Flüssigkeit im Meßraum 12 so hoch gestiegen, daß sie in den Behälter 14 überfließt, so fängt das freie Ende dieses Behälters bei einer gewissen Füllung zu sinken an, und gleichzeitig mit der dadurch bewirkten Auslösung des Armes 16 vom festen Sperrorgan 19 strömt die Flüssigkeit mit plötzlich gesteigerter Geschwindigkeit in den Behälter 14 ein und füllt diesen vollständig. Das Kippgefäß ist mithin frei und der Flüssigkeitsraum enthält eine ganz bestimmte Flüssig- keitsmenge, die bei dem nunmehr unmittelbar erfolgenden Kippen in den Behälter 10 gegossen wird. Die Sperrung 16, 19 könnte auch an der entgegengesetzten Seite des Gefäßes 10 bzw. unten in Fig. 1 angebracht sein. In diesem Falle würde das äußere Ende des beispielsweise mit dem Scharnier 15 verbundenen beweglichen Sperrorgans 16 beim Füllen des Hilfsbehälter nach aufwärts gedreht werden und beim Kippen des Kippgefäßes über das feste Sperrorgan 19 himveggleiten. Die Hublänge des Sperrorgans 16 würde in diesem Falle ziemlich klein, die dasselbe bewegende Kraft aber sehr groß sein. Die Flüssigkeitsmenge in dem durch das punktierte Dreieck a-b-c der Fig. 5 angedeuteten Raum übt, wie ersichtlich, keine Drehwirkung auf das Kippgefäß aus, weil deren linke Hälfte a, c, χ durch die gleich große rechte Hälfte a, b, χ ausbalanciert wird. Die Behälter 13 und 14 werden daher nach Möglichkeit außerhalb dieses Raumes a-b-c angebracht, damit für das Kippen ein möglichst großes Drehmoment und daher auch die Reibung zwischen den Sperrorganen 16 und 19 o. dgl. vor der Füllung je eines Behälters 13 oder 14 möglichst klein ausfällt. Zu diesem Zweck haben die Behälter 13 und 14 die dargestellte Form und Lage bekommen. Jedoch läßt sich selbstverständlich ihre Form und Anbringung mit Rücksicht auf die Form der Meßräume in beliebiger Weise abändern. Um zu sichern, daß die Behälter 13 und 14 bereits während' des ersten Füllens die Reibung zwischen den Sperrorganen überwinden können, kann ihr freies Ende belastet sein, z. B. durch den in Fig. 3 dargestellten Klotz 23. Auch könnte zu diesem Zweck das in Fig. 8 und 9 dargestellte Gewicht 21 angewendet werden, das auf einer innen oder außen am Behälter befestigten Schiene 22 verschiebbar angebracht ist, so daß die Belastung einstellbar ist. Wenn erwünscht, können die Behälter 13 und 14 oder andere geeignete Hilfsbehälter der vorliegenden Art durch Heberwirkung statt durch Überfließen gefüllt werden. P λ τ ε ν τ -Ansprüche:
1. Kippgefäß, gekennzeichnet durch die Anordnung eines beweglichen Behälters (13, 14) in dem bzw. den Meßräumen (11, 12) desselben und einer Sperrung (19, 16) derart, daß das Kippen des Kippgefäßes erst eintreten kann, wenn durch Übertreten der Flüssigkeit aus dem Meßraum in den. beweglichen Behälter die Sperrung ausgelöst wird. .
2. Kippgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um beim Einfüllen der Flüssigkeit in den Meßraum die Sperrung (19, 16) durch den Auftrieb des beweglichen Behälters (13, 14) einzuschalten und durch das darauf folgende Senken desselben infolge Eintretens einer bestimmten Flüssigkeitsmenge in den Behälter wieder auszulösen.
3. Kippgefäß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Behälter in dem Meßraum an dem einen Ende drehbar gelagert ist und am anderen Ende in einer am Meßraum sitzenden Führung mit einem Arm (16) gleitet, der sich in der Hochstellung des Behälters gegen einen festen Anschlag (19) legen kann.
4. Kippgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Behälter (13, 14) in dem Meßraum außerhalb der durch die Drehachse des Kippgefäßes gelegten senkrechten Ebene (a, x) zwecks Erhöhung des das Kippen bewirkenden Drehmomentes angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280288D Active DE280288C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE280288C true DE280288C (de)

Family

ID=536136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT280288D Active DE280288C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE280288C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981001230A1 (en) * 1979-11-08 1981-05-14 Kummer Electronics Bv Milkmeter for measurement by volume
EP0138900B1 (de) * 1983-03-25 1991-07-24 György BOROS Vorgefertigte formaufspannplatten sowie formaufspannplattensystem, insbesondere für formen mit hohlräumen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981001230A1 (en) * 1979-11-08 1981-05-14 Kummer Electronics Bv Milkmeter for measurement by volume
EP0138900B1 (de) * 1983-03-25 1991-07-24 György BOROS Vorgefertigte formaufspannplatten sowie formaufspannplattensystem, insbesondere für formen mit hohlräumen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2242101C3 (de) Vorrichtung zum Absteigen oder Abseilen von einem höheren auf ein niedrigeres Niveau mit hydraulisch gebremster Seiltrommel
DE2519316A1 (de) Ventilhubmechanismus fuer ein fluessigkeitsregelventil
DE280288C (de)
DE1189922B (de) Hublader mit teleskopischem Zentralmast
DE6938096U (de) Dreh-kippfenster
DE1904825A1 (de) Mit Schliessbeschleunigung arbeitender Tuerschliesser
CH631512A5 (de) Bremseinrichtung, insbesondere fuer tuerschliesser.
DE552872C (de) Vorrichtung zur elastischen Aufhaengung von Fahrzeugen
DE802881C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Formkaesten mit Formsand
DE1276369B (de) Ansaug- und Dosiervorrichtung fuer Pipetten
DE132897C (de)
DE2456387A1 (de) Dosiervorrichtung
DE418154C (de) Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Hebezeuge
DE940878C (de) Hydraulische Abziehvorrichtung
DE2941578C2 (de) Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten
DE1753846C3 (de) Hubaggregat zur stufenlosen Höhenverstellung von Tischen, Stühlen o.dgl
DE2310813C3 (de) GieDkopf
DE230204C (de)
DE864067C (de) Selbsttaetiger Tuerschliesser
AT224352B (de) Dosierpumpe für Flüssigkeiten
CH265575A (de) Biegepresse.
DE529592C (de) Sperrung an einer Fluessigkeitszapfvorrichtung mit Verdraenger
DE2127445C2 (de) Vorschubeinrichtung zum Rücken von Strebförderern mit daran längsgeführten Gewinnungsmaschinen
DE1927385C (de) Vorrichtung zum Bremsen der Fordergeschwindigkeit einer Rollenbahn
DE300166C (de)