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DE2802289A1 - Kettenschloss - Google Patents

Kettenschloss

Info

Publication number
DE2802289A1
DE2802289A1 DE19782802289 DE2802289A DE2802289A1 DE 2802289 A1 DE2802289 A1 DE 2802289A1 DE 19782802289 DE19782802289 DE 19782802289 DE 2802289 A DE2802289 A DE 2802289A DE 2802289 A1 DE2802289 A1 DE 2802289A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
chain lock
lock according
crossbar
lip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782802289
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dalferth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Original Assignee
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG filed Critical RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Priority to DE19782802289 priority Critical patent/DE2802289A1/de
Publication of DE2802289A1 publication Critical patent/DE2802289A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • "Kettenschloß"
  • Die Erfindung betrifft ein Kettenschloß mit einem Grundkörper und mindestens einem T-förmigen Verankerungsstück, dessen Querbalken senkrecht zur Längsachse des Kettenschlosses verläuft und dessen Schaft einen Schwenkzapfen für den Bug eines in das Kettenschloß eingehängten Kettengliedes bildet.
  • Bekannt ist ein Kettenschloß der vorstehenden Art, das für gradgliedrige Ketten vorgesehen ist, die unter Spannung arbeiten, d.h. sich im Betrieb von selbst nicht oder nicht wesentlich lockern können. Bei dem bekannten Schloß macht man sich zur Verriegelung der in das Kettenschloß eingehängten Kettenglieder einzig und allein die Form und Anordnung des Verankerungselementes zunutze. Wie die Erfahrung gezeigt hat, reicht dies unter ungünstigen Bedingungen, d.h.
  • bei vergleichsweise starker Lockerung der miteinander verbundenen Kettenstränge nicht aus. Um auch in derartigen Fällen eine ungewollte Freigabe der eingehängten Kettenglieder zu verhindern, hat man bei einem anderen ebenfalls bekannten Kettenschloß Anschlagmittel vorgesehen, die im Betrieb eine wesentliche Verdrehung des Anschlußkettengliedes in seiner Ebene um die Achse des Schaftes des Verankerungsstückes verhindern. Dieses zweite bekannte Kettenschloß eignet sich zwar für Anwendungsfälle, in denen das Anschlußkettenglied nur geringe Schwenkbewegungen auszuführen braucht, wie dies beispielsweise bei Reifenketten der Fall ist, nicht voll zu befriedigen vermag es dagegen dann, wenn mit starken Lockerungen der Kettenstränge gerechnet werden muß und Schwenkbewegungen des eingehängten Kettengliedes in einem Winkelbereich bis zu + 450 zu erwarten sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kettenschloß zu schaffen, das bei einfachem Aufbau eine auch beim Einsatz im Zusammenhang mit Kettensträngen, die sich stark lockern können, sichere Verbindung von Kettengliedern gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gegenüber dem Querbalken ein elastisch deformierbares Verriegelungselement angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen dem Querbalken und dem nicht deformierten Verriegelungselement kleiner als die Dicke des einzuhängenden Kettengliedes ist.
  • Das erfindungsgemässe Kettenschloß bietet den Vorteil, daß es Schwenkbewegungen der eingehängten Kettenglieder bis zu einem Schwenkwinkel von + 450 ohne weiteres zuläßt und daß auch bei Uberschreiten dieser Schwenkwinkelweite die elastische Verriegelung unter Normalbedingungen nach den Zusammenhalt der durch das Kettenschloß miteinander verbundenen Kettenglieder gewährleistet.
  • Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn das Verriegelungselement von einer parallel zum Querbalken verlaufenden Klemmrippe gebildet wird wid Querbalken und Klemmlippe Teile eines Kunststoffgrundkörpers bilden.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer in der beigesagten Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht eines ersten Hettenschlosses; Fig. 2 die Draufsicht auf das Kettenschloß gemäß Fig.1; Fig. 3 die Seitenansicht eines zweiten Kettenschlosses; Fig. 4 die Draufsicht auf das Kettenschloß gemäß Fig. 3; Fig. 5 die Seitenansicht eines dritten Kettenschlosses und Fig. 6 die Draufsicht auf das Kettenschloß gemäß Fig. 5.
  • In Fig. 1 und 2 ist ein Kettenschloß mit einem Grundkörper 1 dargestellt, der zwei T-förmige Verankerungsstücke 2 aufweist, die Jeweils von einem Querbalken 3 und einem diesen tragenden Schaft 4 gebildet werden. Zwischen den Verankerungsstücken 2 sind zwei von Klemmlippen 5 gebildete Verriegelungselemente angeordnet, wobei der Abstand zwischen dem Querbalken 3 und dem nicht deformierten Verriegelungselement kleiner als die Dicke dmin des einzuhängenden Kettengliedes 6 ist. Die Länge 1 der Klemmlippe 5 ist im wesentlichen gleich der Länge L des Querbalkens 3, die ihrerseits gleich dem Abstand zwischen den Bugen aufeinanderfolgender Kettenglieder des Kettenstranges ist, d.h. von der Teilung der Kettenglieder und deren Dicke in der Kettengliedebene abhängt.
  • Während das Kettenschloß gemäß Fig. 1 zwei Verankerungsstücke besitzt, ist das Kettenschloß gemäß Fig. 3 und 4 lediglich mit einem Verankerungsstück 2 versehen, das wiederum aus einem Schaft 4 und einem Querbalken besteht. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel dient zur elastischen Verriegelung eines Kettengliedes 6 eine Klemmlippe 5. Der Grundkörper 8 des zweiten Kettenschlosses besitzt an seiner dem Verankerungsstück 2 gegenüberliegenden Seite einen Zapfen 9 und eine Bohrung 10. Auf den Zapfen 9 ist das mit einer Bohrung 11 versehene Ende des Schenkels 12 eines Bügels 13 aufgesteckt, dessen Bogen eine Anschlußöse für zwei weitere Kettenglieder 6 bildet. Der andere Schenkel 14 ragt in eine Bohrung 15 des Grundkörpers 8. Zur Verriegelung des mit dem Grundkörper 8 zusammengesteckten Bügels 13 in der dargestellten Position dient ein Spannstift 16.
  • In den Fig. 5 und 6 ist schließlich ein Kettenschloß dargestellt, dessen Grundkörper aus zwei Grundkörperteilen 17 und 18 besteht, die durch eine von Bohrungen und Zöpfen gebildete Steckverbindung zusammengehalten werden und von denen ein Jedes ein Verankerungsstück 2 trägt.
  • Pur einander entsprechende Teile sind auch bei den Figuren 5 und 6 gleiche Bezugszeichen wie in den übrigen Figuren verwendet worden.
  • Um Klemmlippen ausreichender Elastizität zu erhalten, empfiehlt es sich, die gezeigten Kettenschlösser aus Kunststoff herzustellen. Auf diese Weise läßt sich nicht zuletzt das Gewicht der Kettenschlösser reduzieren, was in vielen Fällen, und zwar insbesondere dann, wenn Kettenschlösser der beschriebenen Art für das Anbinden von Vieh verwendet werden, erwünscht ist.
  • Bei sämtlichen beschriebenen Kettenschlössern findet gewissermassen eine Doppelverriegelung statt. Beim Einhängen der Kettenglieder 6 müssen diese, wie dies in Fig. 5 oben rechts angedeutet ist, zunächst mit einem Schenkel zwischen die Klemmlippe 5 und den Querbalken 3 hindurchgedrückt werden. Dabei kommt es zu einem ersten Einrastvorgang. Im Anschluß hieran wird das eingehängte Kettenglied um die Längsachse des eingerasteten Kettengliedschenkels geschwenkt.
  • Hierbei findet die zweite-Verniegelung statt. Sie kommt deshalb zustande, weil die innere Breite bi kleiner ist als die Diagonalerstreckung E des Querbalkens 3 (vgl. Fig. 1). Beim Schwenken muß folglich entweder das einzuhängende Kettenglied 6 etwas geweitet oder aber der Querbalken etwas zusammengedrückt werden. Regelmässig, und zwar insbesondere bei Verwendung von Kunststoffketten, für die sich die dargestellten Kettenschlösser besonders eignen, findet eine Aufweitung der Kettenglieder statt. Sobald die beschriebenen Vorgänge beendet sind, wird das Kettenglied um 900 in die in den Fig.
  • 4 - 6 Jeweils links dargestellte Lage geschwenkt. In dieser Lage wird es durch den Querbalken 3 und die Klemmlippe 5 auch dann mit ausreichender Sicherheit gehalten, wenn es zu Schwenkbewegungen des Kettengliedes um den Schaft 4 der Verankerungsstücke 2 kommt.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Anspruche: 1.; Kettenschloß mit einem Grundkörper und mindestens einem T-förmigen Verankerungsstuck, dessen Querbalken senkrecht zur Längsachse des Kettenschlosses verläuft und dessen Schaft einen Schwenkzapfen für den Buge eines in das Kettenschloß eingehängten Kettengliedes bildet, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß gegenüber dem Querbalken (3) ein elastisch deformierbares Verriegelungselement angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen dem Querbalken (3) und dem nicht deformierten Verriegelungselement kleiner als die Dicke (dmin) des einzuhängenden Kettengliedes (6) ist.
  2. 2. Kettenschloß nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Verriegelungselement von einer parallel zum Querbalken (3) verlaufenden Klemmlippe (5) gebildet wird.
  3. 3. Kettenschloß nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Länge (1) der Klemmlippe (5) im wesentlichen gleich der Länge (L) des Querbalkens (3) ist.
  4. 4. Kettenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Länge (L) des Querbalkens (3) gleich dem Abstand zwischen den Bugen aufeinanderfolgender Kettenglieder des Kettenstranges ist.
  5. 5. Kettenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Diagonalerstreckung (E) des Querbalkens (3) größer als die innere Breite (bi) der einzuhängenden Kettenglieder ist.
  6. 6. Kettenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß es zwei T-förmige Verankerungsstücke (2) und zwei zwischen diesen angeordnete Klemmlippen (5) aufweist.
  7. 7. Kettenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sein Grundkörper (8) mit einer Bohrung (15) und einem Zapfen (9) zur Befestigung eines Anschlußteiles versehen ist.
  8. 8. Kettenschloß nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Anschlußteil von einem Bügel (13) gebildet wird, in den Kettenglieder (6) einhängbar sind.
  9. 9. Kettenschloß nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß sein Grunkörper aus zwei Grundkörperteilen t7,18) besteht, die durch eine Steckverbindung zusammengehalten werden und von denen ein Jeder ein Verankerungsstück (2) und ein Verriegelungnelement (5) trägt.
  10. 10. Kettenschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Querbalken (3) und Klemmlippe (5) Teile eines Grundkörpers (1;8;17;18) aus Kunststoff bilden.
DE19782802289 1978-01-17 1978-01-17 Kettenschloss Withdrawn DE2802289A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932234A1 (de) * 1979-08-09 1981-02-19 Huels Chemische Werke Ag Verfahren zur herstellung von polyether(ester)amiden
EP0092382A1 (de) * 1982-04-15 1983-10-26 Parsons Controls Limited Kettenaufhängung

Cited By (4)

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WO1983003649A1 (en) * 1982-04-15 1983-10-27 Millington, Michael, John Improvements in or relating to chain components
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