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DE2801519A1 - Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des schaltrucks in kraftfahrzeugen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des schaltrucks in kraftfahrzeugen

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DE2801519A1
DE2801519A1 DE19782801519 DE2801519A DE2801519A1 DE 2801519 A1 DE2801519 A1 DE 2801519A1 DE 19782801519 DE19782801519 DE 19782801519 DE 2801519 A DE2801519 A DE 2801519A DE 2801519 A1 DE2801519 A1 DE 2801519A1
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Germany
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torque
transmission
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DE19782801519
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Ferdinand Dipl Ing Grob
Friedrich Dipl Ing Rabus
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M13/00Testing of machine parts
    • G01M13/02Gearings; Transmission mechanisms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/26Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for determining the characteristic of torque in relation to revolutions per unit of time
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und einer Vorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruches.
  • Zur Erhöhung des Fahrkomforts bei Kraftfahrzeugen mit automatischem Stufengetriebe und zur Verminderung des Kupplungsverschleißes im Getriebe ist es bekannt, durch geeignete Vorrichtungen den Ruck zu regeln, der auftritt, wenn das automatische Getriebe von einem Gang in einen anderen schaltet.
  • Gibt man eine maximal zulässige Ruckamplitude vor und führt die Regelung nach einem Soll-Istvergleich durch, ist es erforderlich, den am Kraftfahrzeug jeweils angreifenden Ruck möglichst genau zu erfassen. Die bisher vorgeschlagenen Verfahren und Vorrichtungen zur Erfassung des Schaltrucks lösen dieses Problem nur unvollkommen. Es ist vorgeschlagen worden, den Schaltruck als Beschleunigungsänderung des rollenden Fahrzeugs zu ermitteln, damit wird jedoch nicht der Ruck erfaßt, der beim stehenden Fahrzeug dann auftritt, wenn vom neutralen Bereich in einen Fahrbereit geschaltet wird. Zudem sind die bei diesem Verfahren als Geber einzus-czenden Beschleunigungsaufnehmer mechanisch anfällig und für einen Betrieb im Kraftfahrzeug nur begrenzt geeignet.
  • Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens haben demgegenüber den Vorteil, daß mit Hilfe bekannter Drehzahlgeber am Ein- und Ausgang des hydraulischen Drehmomentwandlers sowie am Getriebeausgang der jeweils am Fahrzeug angreifende Ruck exakt auch beim stehenden oder langsam fahrenden Fahrzeug erfaßt werden kann. Da die Wandlereingangsdrehzahl, die gleich der Motordrehzahl ist, in der Regel für andere Zwecke ohnehin erfaßt wird oder aus der Zündanlage leicht abgeleitet werden kann und die Getriebeausgangsdrehzahl entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit ebenfalls ohnehin zur Verfügung steht, ist in der Regel lediglich ein zusätzlicher Drehzahlgeber am Ausgang des hydraulischen Drehmomentwandlers erforderlich.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich.
  • So wird in einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zunächst das Wandlereingangsmoment entweder aus einem in einem Kennlinienspeicher abgespeicherten Kennlinienfeld oder vermittels einer elektronischen Rechenschaltung ermittelt und alsdann das Wandlerausgangsmoment für den Fall hohen und niedrigen Hondlerschlupfes bestimmt.
  • Die Verwendung einer elektroniscilen Rechensoraltung bietet dabei den Vorteil, wandlerspezlfische Konstanten beliebig vorgeben zu können, so daß dieselbe Vorrichtung für mehrere Getriebetypen Verwendung finden kann.
  • Bei der tJnrechnung des ,l-etriebeeingangsconentes in das Getriebeausgangsmoment t ist durch diq Art der Umrechnung bzw die Auslegung der entsprechenden RechFnschalt.lng sichergestellt, daß die Fälle: nur eine schleifende Kupplung - eine schleifende, eine haftende Kupplung - zwei schleifende Kupplungen durch Ermittlung der Kupplung mit der höchsten Schleifgeschwindigkeit unterschieden werden. Damit wird das am Getriebeausgang auftretende Drehmoment sowohl beim rollenden wie beim stehenden Fahrzeug exakt erfaßt und kann durch einfaches Differenzieren in den Fahrzeugruck umgerechnet werden.
  • Zeichnung Einige Blockschaltbilder von Ausführungsformen von Vorrichtungen zur Durchführung des erfindunfflsgemäßen Verfahrens sowie einige Kennlinien sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Prinzipbild eines Kraftfahrzeugantriebes mit hydraulischem Drehmomentwandler, automatischem Stufengetriebe und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Ermittlung des Schaltrucks; Fig. 2 drei Kennlinien des in Fig. 1 dargestellten hydraulischen Drehmomentwandlers; Fig. 3 einen ersten Stromlaufplan einer Rechenstufe zur Verwendung in einer Vorrichtung nach Fig. 1; Fig. 4 einen zweiten Stromlaufplan einer Rechenstufe zur Verwendung in einer Vorrichtung nach Fig. 1.
  • Beschreibung der Erfindung Fig. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines Kraftfahrzeugantriebes mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Ermittelung des Schaltrucks. Eine Antriebsmaschine 10 ist über eine Eingangselle 1 eines hydraulischen Drehmomentwandlers 12 sowie über dessen Ausgangswelle 13 mit einem automatischen Stufengetriebe 14 verbunden. Das automatische Stufengetriebe 14 weist zwei Getriebeübersetzungsstufen 1!l1, 1112 auf, denen Übersetzungsverhältnisse ü Üy zugeordnet sind. Zu den Getr;ebeübersetzungsstulen 141, 142 gehören Kupplungen Zxß Ky. Aa Ausgang des automatischen Stufengetriebes 14 ist eine Abtriebswelle 15 zu erkennen, die auf einen aus einem Differential 16 und Räder-n17 bestehenden Abtrieb führt. Zur Erfassung von bei diesem Antriebssystem auftretenden Drehzahlen ist ein Getriebeausgangsdrehzahl-Geber 19, ein Wandlereingangsdrehzahl-Geber 20 sowie ein Wandlerausgangsdrehzahl-Geber 21 vorgesehen, deren Ausgänge auf eine Rechenstufe 22 geführt sind, die weiterhin mit einem ersten Kennlinienspeicher 23 verbunden ist. Es ist weiterhin eine elektronische Getriebesteuereinheit 24 vorgesehen, die mit der Rechenstufe 22 sowie den Kupplungen Kxs Ky in Wirkungsverbindung steht. Schließlizh weist die Antriebsmaschine 10 einen Temperaturfühler 25 auf, der ebenfalls an die Rechenstufe 22 angeschlossen ist. Die Eingangswelle 11 überträgt ein Drehmoment M1 bei einer Drehzahl n1 von der Antriebsmaschine 10 auf den hydraulischen Drehmomentwandler 12. Die Ausgangswelle 13 überträgt ihrerseits ein Drehmoment M2 bei einer Drehzahl n2 vom Ausgang des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 auf den Eingang des automatischen Stufengetriebes 14, wo sich das Drehmoment M2 in die Drehmomente Mix, My verzweigt, mit denen die Kupplungen Kx bzw. Ky beaufschlagt werden, die ihrerseits von der Getriebesteuereinheit 24 mit den Steuerströmen ix, iy y betrieben werden. Am Ausgang des automatischen Stufengetriebes 111 liegt an der Abtriebswelle 15 schließlich ein Abtriebsdrehmoment M3 mit einer Drehzahl n3 vor.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist wie folgt: Die Rechenstufe 22 gerechnet zunächst aus den Drehzahlen n15 n2 das Wandlereingangsmoment s1 Diese Berechnung kann entweder vermittels einer im ersten Kennlinienspeicher 23 abgespeicherten Kennlinienschar entsprechend Fig. 2a oder, wie weiter unten erläutert wird, mit Hilfe einer elektronisehen Rechenschaltung erfolgen.
  • Alsdann wird in der Renhenstufe 22 das Fingangsmoment Ml des hydraulischen Drehmomentwandleps 12 in das Ausgangsmoment M2 umgerechnet. Auch dieser Dcr,.ritt kann wieder entweder mit Hilfe einer im ersten Kennlinienspeicher 23 abgespeicherten Kennlinie entsprechend Fig. 2b oder, wie weiter unten gezeigt wird, mit Hilfe einer elektronischen Rechenschaltung erfolgen. Wird die Drehmomentenumrechnung am hydraulischen Drehmomentwandler 12 vermittels einer elektronischen Rechenschaltung vorgenommen, enthält der erste Kennlinienspeicher 23 lediglich die in Fig. 2c dargestellte Hilfsfunktion, deren Bedeutung weiter unten erläutert wird.
  • Bei der Umrechnung des Ausgangsmomentes M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 in das Abtriebsmoment M3 wird von der Tatsache Gebrauch gemacht, daß das von einer schleifenden Kupplung übertragene Drehmoment aus dem Erregerstrom bestimmt werden kann, während das von einer haft enden Kupplung übertragene Drehmomt beim vorliegenden Verfahren nicht bestimmt wird, sondern aus dem von der schleifenden Kupplung übertragenen Moment, dem Eingangsmoment des automatischen Getriebes und den übersetzungsverhältnissen der Getriebeübersetzungsstufen berechnet wird. Weiterhin wird angenommen, daß gegen Ende des Kupplungsvorganges, wenn der Reibbeiwert nicht mehr konstant ist und damit das übertragene Drehmoment nicht mehr aus dem Erregerstrom bestimmt werden kann, die betreffende Kupplung das zu übertragene Eingangsdrehmoment M2 des automatischen Stufengetriebes 14 bereits voll überträgt und damit das Abtriebsmoment M3 durch einfaches Multiplizieren mit dem zugehörigen Übersetzungsverhältnis ü erhalten werden kann.
  • Zur Au.'ührung all dieser Berechnungen sind zunächst einige Fallunterscheidungen erforderlich. Beim Anfahren sowei beim Umschalten vom neutralen in einen Fahrbereich wird üblicherweise nur eine Kupplung eingelegt, während die andere Kupplung nicht in Betrieb ist. Anderersnits kann das Getriebe so auselegt sein daß be. Umschalten vn einem in einen anderen Gang entweder eine haftende und eine schleifende Kupplung oder aber zwei schleifende Kupplungen auftreten.
  • Bei einer schleifenden und einer abgeschalteten Kupplung kann das Drehmoment auf einfache Weise mit dem jeweiligen Übersetzungsverhältnis auf den Ausgang des Getriebes umgerechnet werden. Bei einer schleifenden und einer haft enden Kupplung wird, wie weiter unten im einzelnen ausgeführt, die Drehmomentenumrechnung mit einem Gleichungssystem unter-Zuhilfenahme der übrigen bekannten Parameter durchgeführt.
  • Bei zwei schleifenden Kupplungen wird die Kupplung mit der höheren Schleif'geschwindigkeit bestirmt und das von ihr übertragene Moment unter der Annahme, daß der Reibbeiwert bei der hohen Schleifgeschwindigkeit konstant ist, aus dem Steuerstrom i ermittelt.
  • Aus dem auf diese Weise ermittelten Abtriebsdrehmoment M3 wird in der Rechenstufe 22 durch einmaliges zeitliches Differenzieren der Ruck-Istwert des Fahrzeuges gebildet und der elektronischen Getriebesteuereinheit 24 zur Ausführung einer an sich bekannten Ruckregelung zugeführt.
  • Fig. 3 zeigt einen Stromlaufplan des Teiles der in Fig.1 dargestellten Rechenstufe 22, mit dem das Ausgangsdrehmoment M2des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 ermittelt wird.
  • Der Wandlerausgangsdrehzahl-Geber 21 ist über einen Umschalter 30, der von einer Schwellwertstufe 31 betätigbar ist, deren Eingang ebenfalls an den Wandlerausgangsdrehzahl-Geber 21 angeschlossen ist, mit zwei Eingängen einer Multiplizierstufe 32 in der Weise verbunden, daß der Umschalter 30 die Eingänge der Multiplizierstufe 32 entweder mit dem AUF-gar.g des Wandlerausgangsdrehzahl-Gebers 21 oder 'lasse ver'Jindet.
  • Von den Eingängen der Multiplizierstufe 32 führt eine Leitung zum Dividendeneingang einer Dividierstufe 33 deren Ausgang über einen zweiten Kennlinienspeicher 34 mit einem Eingang einer Multiplizierstufe 35 verbunden ist, die wiederum an den negativen Eingang einer Differenzstufe 36 ar.geschlossen ist. Der Wandlereingangsdrehzahl-Geber 20 ist mit dem Divìsnreingang der Dividierstufe 33 sowie mit zwei Eingängen einer Multiplizierstufe 37 verbunden, deren Ausgang an den positiven Eingang der Differenzstufe 36 angeschlossen ist. Der Ausgang der Differenzstufe 36 liegt an einem Eingang einer Multiplizierstufe 38, deren anderer Eingang auf eine Klemme 39 geführt ist und deren Ausgang über einen Umschalter 40 mit einer ersten Ausgangsklemme 41 verbindbar ist. Der Umschalter 40 wird von einem Komparator 42 betätigt, dessen positiver Eingang mit dem Ausgang der Dividierstufe 33 und dessen negativer Eingang mit einer Klemme 43 verbunden ist. Der Ausgang der Dividierstufe 33 ist ferner auf einen Eingang einer Multiplizierstufe 44 geführt, deren zweiter Eingang mit einer Klemme 45 verbunden und deren Ausgang auf den negativen Eingang einer Differenzstufe 116 geführt ist, deren positiver Eingang an einer Klemme 47 liegt. Der Ausgang der Differenzstufe 46 ist an einen Eingang einer Multiplizierstufe 48 angeschlossen, deren zweiter Eingang mit einer Klemme 49 in Verbindung steht und deren Ausgang einen Eingang einer Multiplizierstufe 50 ansteuert, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang der Multiplizierstufe 38 in Wirkungsverbindung steht. Der Ausgang der Multiplizierstufe 50 ist schließlich mit dem zweiten Kontakt des Umschalters 40 verbunden.
  • Zur Berechnung des Ausgangsdrehmomentes M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 wird zunächst aus der Ein- und Ausgangsdrehzahl n1, n2 das Eingangsdrehmoment M1 nach der Beziehung M1 = C1(n12 -#n2 2 gebildet. Hierzu werden die Drehzahlen n1, n2 zunächst in den Multiplizierstufen 32, 37 quadriert. Das Quadrat orr Ausgangsdrehzahl n2 muß mit der wandlerspezifischen Hilfsfunktion t = f (n2/n1) multipliziert werden, die im zweiten Kennlinienspeicher 34 abgespeicnert ist. Der zweite Kennlinienspeicher 34 ist dabei zweckmäFigerweise als ROv1 ausgeführt, so daß durch Austausch dieses vausteineo die lrl Flg. 3 dargesl'llte Rechenstufe für vesshiedent Wandlertypen verwendet werden kann.
  • Die Dividierstufe 33 bildet den Quotienten aus Aus- und Eingangsdrehzahl und dient damit zur Ansteuerung des zweiten Kennlinienspeichers 34. An die Klemme 39 wird ein der Konstanten C1 entsprechendes Potential angelegt, so daß am Ausgang der Multiplizierstufe 38 ein dem Eingangsmoment M1 entsprechendes, nach oben angeführter Formel errechnetes Signal anliegt. Die Schwellwertstufe 31, die dem Wandlerausgangsdrehzahl-Geber 21 nachgeschaltet ist, dient dazu, um bei kleinen Wandlerausgangsdrehzahlen n2 diesen Wert gleich Null zu setzen, indem die Eingänge der Multiplizierstufe 32 auf Masse gelegt werden. Für einen ersten Drehzahl- bzw. Schlupfbereich Otn2/n1 5 p kann das Ausgangsdrehmoment M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 mit M2 = K1(K2-K3n2;n1) M1 angesetzt werden. Für den Drehzahl- bzw. Schlupfbereich p Cn2/nl # 1,0 gilt hingegen M2 = M1 Zur Unterscheidung der Drehzahlbereiche wird der Quotient n2/n1 am Ausgang der Dividierstufe 33 einem Komparator 42 zugeführt und mit dem Wert p, der an die Klemme 43 angelegt ist verglhen. Der Ausgang des Komparators 42 steuert dann de.. Umschalter 40 und verbindet die Ausgangsklemme 41 entweder mit dem Ausgang der Multiplizierstufe 38, entsprechend M2 = M1 oder mit dem Ausgang der Multiplizierstufe 50. Die Reihenschaltung der Rechenbausteine 44, 46, 48 und 50 realisiert die Beziehung für das Ausgangsmoment M2 im unteren Bereich des Drehzahlqutienten, wobei an die Klemme 45 die Konstante K3, an die Kler.n,e 47 die Konstante K2 und an die Klemme 49 die Konstante K1 angelegt wird. An der ersten Ausgangsklemme 41 erscheint demnach in Abhängigkeit vom Drehzahlbereich das entsprechend zugehörige Signal für das Ausgangsmoment M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12.
  • Fig. 4 zeigt den zur Umrechnung des Ausgangsmomentes M2 in das Abtriebsmoment M3 dienenden Teil der Rechenstufe 22.
  • Als Eingangsgrößen werden vom Ausgang des Wandlerausgangsdrehzahl-Gebers 21 die Drehzahl n2, vom Ausgang des Getriebeausgangsdrehzahl-Gebers 19 die Drehzahl n3, von einer Klemme 60 der Steuerstrom ix der Kupplung Kx, von einer Klemme 61 der Steuerstrom i der Kupplung Ky , von einer Klemme 62 das y Übersetzungsverhältnis x der Getriebeübersetzungsstufe 141, von einer Klemme 63 das übersetzungsverhältnis üy der Getriebeübersetzungsstufe 142 und schließlichvon der ersten Ausgangsklemme 41 das Ausgangsdrehmoment M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 verwendet. Von den Steuerströmen ix, iy werden ein dritter Kennlinienspeicher 64 und ein vierter Kennlinienspeicher 65 sowie Umschalter 66 bzw. 67 angesteuert.
  • Die Umschalter 66, 67 liegen in den Verbindungsleitungen zwischen der Klemme 62 und einer Differenzstufe 68 bzw. zwischen der Klemme 63 und einer Differenzstufe 69 in der Weise, daß bei nicht vorhandenem Steuerstrom ix bzw. i der entsprecheny de positive Eingang der Differenzstufe 68 bzw. 69 auf Masse gelegt wird. Der positive Eingang der-Differenzstufe 68 ist außerdem an den negativen Eingang der Differenz stufe 69 sowie einen Eingang einer Multiplizierstufe 70 angeschlossen.
  • Der positive Eingang der Differenzstufe 69 steht in Tierbindunr, mit dem negativen Eingang der Differenz stufe 68 sowie einem Eingang einer MultiplizierstuSe 71, wobei die zweite Eingänge der Multiplizierstufen 70, 71 an die Klemme 41 angeschlossen sind. Der Ausgang der Differenzstufe 69 führt auf einen Eingang einer Multiplizierstufe 72 deren anderer Eingang auf den Ausgang des vierten Kennlinien--speichers 65 geführt ist. Der Ausgang der Differer.zstufe 68 nst aul einen Eingang inner -ltiplizierstufe 73 gelegt, dele,. anderer Eingang mit dem Ausgang des dritten Kennlinienspeichers 64 verbunden ist. Die Ausgänge der Multiplizierstufen 72, 73 führen auf positive Eingänge von Addierstufen 74, 75, deren zweite Eingänge von den Multiplizierstufen 70 bzw. 71 angesteuert werden. Die Ausgänge der Addierstufen 74, 75 sind auf zwei Kontakte eines Umschalters 76 geführt, mit dessen Hilfe sie wechselweise mit dem Eingang einer Differenzierstufe 77 verbindbar sind, deren Ausgang auf eine zweite Ausgangsklemme 78 führt. Weiterhin sind Multiplizierstufen 80, 81 vorgesenen, deren jeweils einer Eingang mit dem Wandlerausgangsdrehzahl-Geber 21 verbunden ist und deren jeweils anderer Eingang an den Ausgang des Umschalters 66 bzw. 67 gelegt ist. Die Multiplizierstufen 80, 81 steuern die positiven Eingänge von Differenzstufen 82, 83 deren negative Eingängen gemeinsam an den Abtriebsausgangsdrehzahl-Geber 19 angeschlossen sind. Die Ausgänge der Differenzstufen 82, 83 sind schließlich über Betragsstufen 84, 85 mit den Eingängen eines Komparators 86 verbunden, dessen Ausgang den Umschalter 76 steuert.
  • Zur Berechnung des Abtriebsmomentes M3 aus dem Ausgangsmoment M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 kann zunächst aus Fig. 1 die Momentenverzweigung M2 = Mx + My an der Ausgangswelle 13 ersehen werden. Aus den Teilmomenten Mx, My und den jeweiligen Überssetzungsverhältnissen üx, üy errechnet sich damit das Abtriebsmoment M3 M3 =Mx Üx +My üy.
  • In den beiden letzten Gleichungen sind das Ausgangsmoment M2 des hydraulischen Drehmomentwandlers 12 sowie die Übersetzungsverhältnisse Üx ü bekannt, außerden kann bei y schleifender kupplung eines der Teilmomente Mx oder My aus y dem Steuerstrom bestimmt werden. Damit sind zwei Gleichlingen mit zwei Unbekannten übrig und das Abtriebsmoment M3 kann berechnet werden. Nimmt man beispielsweise an, daß die Kupplung Kx haftet und die Kupplung Ky schleift, ist das Teilmoment Mx unbekannt, das Teilmoment M kann aus dem Steuery strom iy bestimmt werden. Setzt man die erste Gleichung in die zweite ein, folgt für das Abtriebsmoment M3 M3 = (M2 My) üx + Ny Uy y = M2 Ux + My (üy - üx) y das damit ebenfalls bekannt ist. Entsprechend folgt für schleifende Kupplung Kx und haftende Kupplung Ky M3 = M2 üy + Mx (üx ü ) y so daß auch für diesen Fall das Abtriebsmoment M3 bestimmt werden kann.
  • Ist nur eine Kupplung in Betrieb, überträgt diese das Moment M2 auf die Abtriebsseite. In den angegebenen Formeln für das Abtriebsmoment kann dies dadurch berücksichtigt werden, daß das Übersetzungsverhältnis der Jeweils nicht eingeschalteten Getriebeübersetzungsstufe gleich Null gesetzt wird. Betrachten wir wieder den ersten Fall, nur daß diesmal die Kupplung Kx nicht in Betrieb ist und die Kupplung Ky schleift und setzt man entprechend das Übersetzungverhältnis üx = ° so erhält man M3 = My üy bzw. für schleifende Kupplung Kx und abgeschaltete Kupplung K y M =M ü.
  • Die in Fig. 4 dargestellbe Rechenschaltung realisiert die oben angeführten Rechenoperationen. Die Steuerströme ix, i y dienen einerseits zur Betätigung der Umschalter 66, 67, mit denen die Eingangswerte üx, üy = 0 gesetzt werden können, y andererseits sind sie auf die Kennlinienspeicher 64, 65, die wiederum zweckmäßigerweise als ROM ausgeführt werden, geführt.
  • Am Ausgang der Addierstufe 74 liegt ein dem Abtriebsinoment M3 entsprechendes Signal für den Fall an, daß die Kupplung Ky schleift und die Kupplung Kx entweder eine geringere Schleifgeschwindigkeit als die Kupplung Ky aufweist, haftet oder nicht in Betrieb ist. Entsprechend liegt am Ausgang der Addierstufe 75 ein dem Abtriebsmoment M entsprechendes Signal für den Fall an, daß die Kupplung Kx schleift und die Kupplung Ky entweder eine geringere Schleifgeschwindigkeit als die Kupplung Kx aufweist, haftet oder nicht in Betrieb ist. Der Ausgang der Addierstufe 74 bzw. der Addierstufe 75 kann mit einem Umschalter 76 auf den Eingang der Differenzierstufe 77 gelegt werden. Der Umschalter 76 wird vom Komparator 86 betätigt, der einen Vergleich der Schleifgeschwindigkeiten der beiden Kupplungen Kx, Ky durchführt.
  • Hierzu wird in den Differenzstufen 82, 83 die Getriebeausgangsdrehzahl n3 rtit der mit dem jeweiligen Ubersetzungsverhältnis multiplizierten Getriebeeingangsdrehzahl n2 verglichen. Die Betr&gsstufen 84, 85 sind vorgesehen, weil für diese Anwendung nür der Betrag der Drehzahldifferenz an den Kupplungen Kx, Ky 5 nicht jedoch deren Vorzeichen von Interesse ist.
  • Das auf diese Weise gewonnene, dem Abtriebsmoment M3 entsprechende Signal wird in der Differenzierstufe 77 differenziert, damit kann an der zweiten Ausgangsklemme 78 ein dem Istwert des Fa:rzeugruckes entsprechendes Signal abgenommen und beispielsweise für eine an sich bekannte Ruckregelung des Fahrzeuges verwendet werden.
  • Eine Berücksichtigung der Temperatur der Antriebsmaschine bei den beschriebenen Rechenoperationen ist durch den Anschluß des Temperaturfühlers 25 an die Rechtstufe 22 möglich.

Claims (4)

  1. Ansprüche Verfahren zur Ermittlung des Schaltrucks in Kraftfahrzeugen mit einem einen hydraulischen Drehmomentwandler und elektzohydraulisch betätigbare Reibelemente enthaltenden autorrabischen Stufengetriebe und mit einer Kennlinienspeicher aufweisenden Rechenstufe, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte: a.) aus den Drehzahlen (n1, n2) der Eingang und Ausgangswelle (11, 13) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) wird das Ausgangsdrehmoment (M2) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) unter Verwendung der Belastungskennlinien bestimmt.
    b.) Das Ausgangsdrehmoment (M2) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) wird unter Verwendung der Drehmomentübertragungskennlinien der Reibelemente (Kx, K ) in das y Abtriebsdrehmoment (f43) des automatischen Stufengetriebes (14) umgerechnet.
    c.) Es wird die erste zeitliche Ableitung des Abtriebsmomentes (M3) des automatischen Stufengetriebes (14) gebildet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung des Ausgangsdrehmomentes (M2) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) aus der Ein- und Ausgangsdrehzahl (n1,n2) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) zunächst das Eingangsdrehr.oment (M1) nach der Beziehung M = C1 (n1²- #n2²) gebildet wird, wobei C1 eine Wandlerkonstante und ?eine wandlerspezifische Funktion des Drehzahlverhältnisses (n2/n1) ist, daß für einen ersten Drehzahlbereich 0 # n2/n1 A p das Ausgansgdrehmoment M2 nach der Beziehung M2 = K1 (K2 - K3 n2/n1) M1 und für einen zweiten Drehzahlbereich p A n2/n1 a 1,0 das Ausgansdrehmoment (M2)nach der Beziehung M2 = gebildet wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das übertragungsmoment (Mx) des Reibelementes (Kx) mit der höchsten Schleifgeschwindigkeit aus der Drehmomentübertragungskennlinie des Reibelementes (Kx, Ky) y als Funktion des Steuerstromes (ix, i ) des Reibelementes y (Kx, Ky) bestimmt wird und daß das Abtriebsdrehmoment (M3) des automatischen Stufengetriebes (14) nach der Beziehung M3 = M2 üy + Mx (ü - ü ) y gebildet wird, wobei üx das Übersetzungsverhältnis der dem Reibelement (Kx) zugeordneten Getriebeübersetzungsstufe ( 1) des outomaticchen Stufengetriebes (14) und üy das übersetzungsverhältnis der dem haft enden oder eine geringere Schleifgeschwindigkeit aufweisenden Reibelement (K ) zugeordneten y Getriebeübersetzungsstufe (142) des automatischen Stufengetriebes (14) ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Geber (19, 20, 21) zur Erfassung der Getriebeausgangsdrehzahl (n3) sowie der Ein- und Ausgangsdrehzahl (n1, n2) des hydraulischen Drehmomentwandlers (12) an eine Rechenstufe (22) angeschlossen sind, der weiterhin den Steuerströmen (ix, i ) der Reiby elemente (Kx, Ky) und den Übersetzungsverhältnissen (üx ü) der den Reibelementen (Kx, Ky) zugeordneten Getriebeübersetzungsstufe (141, 142) entsprechende Signale sowie die Kennwerte wenigstens eines Kennnlinienspeichers (23) zuführbar sind und daß ein Ausgang der Rechenstufe (22) zur Übermittlung des Istwertes des Schaltrucks an eine elektronische Getriebesteuereinheit (24) angeschlossen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4315390A1 (de) * 1993-05-08 1994-11-10 Behr Gmbh & Co Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung von Schaltpunkten einer Flüssigkeitsreibungskupplung

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DE2435709A1 (de) * 1974-07-25 1976-02-12 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zur ueberpruefung und justierung von beruehrungslos arbeitenden drehmomentmesseinrichtungen

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