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DE2801349A1 - Schluesselschloss fuer einen wertbehaelter, insbesondere tagestresor - Google Patents

Schluesselschloss fuer einen wertbehaelter, insbesondere tagestresor

Info

Publication number
DE2801349A1
DE2801349A1 DE19782801349 DE2801349A DE2801349A1 DE 2801349 A1 DE2801349 A1 DE 2801349A1 DE 19782801349 DE19782801349 DE 19782801349 DE 2801349 A DE2801349 A DE 2801349A DE 2801349 A1 DE2801349 A1 DE 2801349A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
lever
sliding bolt
bolt
locking
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782801349
Other languages
English (en)
Other versions
DE2801349C2 (de
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pohlschroeder & Co KG
Original Assignee
Pohlschroeder & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pohlschroeder & Co KG filed Critical Pohlschroeder & Co KG
Priority to DE19782801349 priority Critical patent/DE2801349C2/de
Publication of DE2801349A1 publication Critical patent/DE2801349A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2801349C2 publication Critical patent/DE2801349C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B43/00Time locks

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schlüsselschloß für einen Wertbehälter,
  • insbesondere Tagestresor Die Erfindung betrifft ein Schlüsselschloß für einen Wertbehälter, insbesondere Tagestresor, mit einem Schubriegeleinschluß am Behältergehäuse und einer Behältertür mit dem dem Schubriegeleinschluß zugeordneten Schloß.
  • Wertbehälter und insbesondere Tagestresore bestehen regelmäßig aus Stahlblech und werden ortsfest installiert, z. B. in Schreibtischuntersätzen, unter Zahltischen oder Kassen fest verschraubt.
  • In dem Wertbehälter befindet sich im allgemeinen ein Fachboden mit zumindest einer offenen Kassette als Auffangschale für die durch den Einwurfschlitz über ein Leitblech eingeworfenen losen oder gebündelten Geldscheine bzw. Münzen. - Ein zunehmendes Problem bei Raubüberfällen bilden die sogenannten Blitztäter, die im Zuge des Uberfalls das Aufschließen eines Wertbehälters bzw.
  • Tagestresors erzwingen, um dann in Minutenschnelle mit dem geraubten Geld wieder zu verschwinden, noch ehe die z. B. über eine Alarmanlage herbeigerufene Polizei erscheinen kann. Minutenschnell meint in diesem Zusammenhang einen Zeitraum von nur wenigen Minuten, weil driach die Blitztäter das Erscheinen der Polizei befürchten müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schlüsselschloß für einen Wertbehälter, insbesondere Tagestresor, zu schaffen, bei dem das durch einen Überfall erzwungene Aufschließen des Schlosses mit einem Schlüssel gleichzeitig eine Kurzzeit-Verriegelung der Behältertür auslöst, so daß erst nach Ablauf einer vorgegebenen Verzögerungszeit die Behältertür zum öffnen freigegeben wird.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem Schlüsselschloß für einen Wertbehälter, insbesondere Tagestresor, der eingangs beschriebenen Art dadurch, daß dem Schubriegel türschloßseitig eine Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist, die eine durch den Schubriegel im Zuge seiner zurückfahrenden Öffnungsbewegung auslösbar Zeitschaltvorrichtung und einen darüber betätigten Sperrmechanismus aufweist, der erst nach Ablauf der mittels der Zeitschaltvorrichtung eingestellten Verzögerungszeit die Behältertür freigibt. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß selbst bei einem erzwungenen Aufschließen des Schlosses die Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung dafür sorgt, daß die Behältertür erst nach einem Zeitraum freigegeben wird, der mittels der Zeitschaltvorrichtung einstellbar ist. Dieser Zeitraum mag wahlweise 5 Minuten bis 10 Minuten betragen. Jedenfalls werden bei dem erfindungsgemäßen Schlüsselschloß Blitztäter an einem Geldraub im Rahmen eines minutenschnellen überfall gehindert.
  • Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. Nach einem Vorschlag der Erfindung, dem selbständige Bedeutung zukommt, ist vorgesehen, daß die Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung als Zeitschaltvorrichtung ein aufziehbares Uhrwerk und als Sperrmechanismus einen Schwenkhebeltrieb mit einerseits an dem Schubriegel angeschlossenem Schubhebel, andererseits Verriegelungsstange aufweist, die über einen auf der Aufzugswelle für das Uhrwerk gelagerten Schwenkhebel mit dem Schubhebel gelenkig in Verbindung steht und bei durch den Schubriegel zurückgedrücktem Schubhebel in ein Verriegelungsloch in dem Schubriegeleinschluß bzw. in dessen Schließleiste an dem Behältergehäuse einfährt, wobei das Uhrwerk über den Schwenkhebel aufgezogen und die Verriegelungsstange im Zuge des Ablaufens der mittels des Uhrwerkes eingestellten Verzögerungszeit von dem Schwenkhebel aus dem Verriegelungsloch in Ausgangsstellung zurückgeführt wird und dadurch die Behältertür freigibt. Insoweit wird also ein einfacher mechanischer Betätigungsmechanismus zum Auslösen der Zeitschaltvorrichtung verwirklicht, der sich durch Funktionssicherheit auszeichnet. Dieser Betätigungsmechanismus dient zugleich zum Aufziehen der Zeitschaltvorrichtung bzw. ihres Uhrwerkes. - Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Verzögerungszeit einzustellen, die für die Dauer der Kurzzeit-Verriegelung zuständig ist. Das kann einerseits über ein einstellbares Uhrwerk geschehen, andererseits über die Eindringtiefe der Verriegelungsstange in das zugeordnete Verriegelungsloch. - Weiter sieht die Erfindung vor, daß der Schubhebel an dem Schubriegel bzw. einer den Schubriegel tragenden Schubriegelplatte schwenkbar gelagert ist und in Ausgangsposition einerseits mit einer Schulter gegen den Schwenkhebel, andererseits mit einer Schrägfläche gegen einen Ablenkbolzen anliegt und dadurch im Zuge der zurück fahrenden öffnungsbewegung des Schubriegels den Schwenkhebel betätigt und aus dem Rückstellweg des Schwenkhebels herausschwenkbar ist. Dadurch wird erreicht, daß der Schwenkhebel bei in öffnungsstellung befindlichem Schubriegel in seine Ausgangsstellung zurückschwenken und dabei die Verriegelungsstange mitnehmen, also mit der entsprechenden mit verzögerung aus dem Verriegelungsloch zurückfahren kann. Der aus dem Rückstellweg des Schwenkhebels herausgeschwenkte Schubhebel gibt also die Rückstellbewegung des Schwenkhebels und damit die öffnungsbewegung der Verriegelungsstange frei, so daß die zeitverzögerte Öffnungsbewegung stattfinden kann.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß ein Schlüsselschloß für einen Wertbehälter, insbesondere Tagestresor, geschaffen wird, das sich durch eine Kurzzeit-Verriegelung auszeichnet, die nach der Betätigung des Schlosses mit einem Schlüssel zunächst noch nicht öffnet, sondern vielmehr erst nach Ablauf einer einstellbaren Verzögerungszeit die Behältertür freigibt. Dieser Zeitbereich, der über eine Zeitschaltuhr auf z. B. 5 Minuten bis 10 Minuten eingestellt werden kann, verhindert Geldraub im Zuge eines Blitzüberfalls, weil eben das durch den Überfall erzwungene Aufschließen des Schlosses gleichzeitig eine Verriegelung der Behältertür über eine solche Zeitspanne mit sich bringt, daß die Freigabe der Behältertür erst nach Eintreffen der alarmierten Polizei sichergestellt ist, jedenfalls Blitztäter sich beunruhigt unverrichteter Dinge zurückziehen müssen. Das erfindungsgemäße Schlüsselschloß mit Kurzzeit-Verriegelung kann unschwer auch nachträglich bei jedem Wertbehälter, Tresor od. dgl. eingebaut werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 einen Wertbehälter mit einem erfindungsgemäßen Schlüsselschloß in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich des Schlosses und einer Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung in Ausgangsstellung und Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 1 im Zuge des öffnungsvorganges mit zurückgefahrenem Schubriegel und vorgefahrener Verriegelungsstange.
  • In den Figuren ist ein Wertbehälter 1, insbesondere Tagestresor, mit einem Einwurfschlitz 2 im Behältergehäuse 3 und darunter angeordneter Behältertür 4 mit einem Schlüsselschloß 5 dargestellt.
  • Der Wertbehälter 1 besteht aus Stahlblech und besitzt einen Fachboden 6, auf dem sich eine offene Kassette 7 als Auffangschale und unter dem sich eine geschlossene Kassette 8 befinden. Die obere offene Kassette 7 nimmt die durch den Einwurfschlitz 2 über ein Leitblech eingeworfenen losen oder gebündelten Geldscheine bzw.
  • Münzen auf. Die untere Kassette 8 beinhaltet Tageswechselgeld oder weitere von der oberen Kassette 7 umgestapelte Geldscheintageseinnahmen. Dieser Wertbehälter 1 wird im Gebrauch ortsfest installiert, das nicht gezeigt ist. Am Behältergehäuse befindet sich ein Schubriegeleinschluß 9, der dem Schlüsselschloß 5 zugeordnet ist. Das Schlüsselschloß 5 besitzt einen Schubriegel 10, dem türschloßseitig eine Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist, die eine durch den Schubriegel 10 im Zuge seiner zurückfahrenden öffnungsbewegung auslösbar Zeitschaltvorrichtung 11 und einen darüber betätigten Sperrmechanismus 12-15 aufweist, der erst nach Ablauf der mittels der Zeitschaltvorrichtung 11 eingeschalteten Verzögerungszeit die Behältertür 4 freigibt. Die Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung weist als Zeitschaltvorrichtung ein aufziehbares Uhrwerk 11 und als Sperrmechanismus 12-15 einen Schwenkhebeltrieb mit einerseits einem an den Schubriegel 10 angeschlossenen Schubhebel 12, andererseits einer VerriegelunFstange 13 auf, die über einen auf der Aufzugswelle 14 für das Uhrwerk 11 gelagerten Schwenkhebel 15 mit dem Schubhebel 12 gelenkig in Verbindung steht und bei durch den Schubriegel 10 zurückgedrücktem Schubhebel 12 in ein Verriegelungsloch 16 in dem Schubriegeleinschluß 9 bzw.
  • in dessen Schließleiste an dem Behältergehäuse 3 einfährt, wobei das Uhrwerk 11 über den Schwenkhebel 15 aufgezogen und die Verriegelungsstange 13 im Zuge des Ablaufens der mittels des Uhrwerks 11 eingestellten Verzögerungszeit von dem Schwenkhebel 15 aus dem Verriegelungsloch 16 in Ausgangsstellung zurückgeführt wird und dadurch die Behältertür 4 freigibt. Der Schubhebel 12 ist an dem Schubriegel 10 bzw. an einer dem Schubriegel tragenden Schubriegelplatte 17 schwenkbar gelagert und liegt in Ausgangsstellung einerseits mit einer Schulter 18 gegen den Schwenkhebel 15, andererseits mit einer Schrägfläche 19 gegen einen Ablenkbolzen 20 an. Dadurch betätigt der Schubhebel 12 im Zuge der zurück fahrenden öffnungsbewegung des Schubriegels 10 den Schwenkhebel 15 und wird außerdem aus dem Rückstellweg des Schwenkhebels 15 herausgeschwenkt. Bei der anschließenden Schließbewegung und folglich Vorwärtsbewegung des Schubriegels 10 wird der Schubhebel 12 mitgenommen und fällt in Ausgangsstellung zurück, so daß seine Schulter 18 wieder gegen den Schwenkhebel und seine Schrägfläche 19 nach wie vor gegen den Ablenkbolzen 20 anliegen und dadurch bei einem erneuten Aufschließen des Schlüsselschlosses 5 die Zeitschaltvorrichtung wieder ausgelöst bzw. das Uhrwerk 11 wieder aufgezogen wird. Der Wertbehälter 1 kann auch anders ausgebildet, z. B. als Tresor od. dgl., ausgeführt sein.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Patentansprüche: Schlüsselschloß für einen Wertbehälter, insbesondere Tagestresor, mit einem Schubriegeleinschluß am Behältergehäuse und einer Behältertür mit dem dem Schubriegeleinschluß zugeordneten Schloß, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Schubriegel (10) türschloßseitig eine Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist, die eine durch den Schubriegel (10) im Zuge seiner zurückfahrenden öffnungsbewegung auslösbar Zeitschaltvorrichtung (10) und einen darüber betätigten Sperrmechanismus (12-15) aufweist, der erst nach Ablauf der mittels der Zeitschaltvorrichtung (11) eingeschalteten Verzögerungszeit die Behältertür (4) freigibt.
  2. 2. Schlüsselschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzzeit-Verriegelungseinrichtung als Zeitschaltvorrichtung ein aufziehbares Uhrwerk (11) und als Sperrmechanismus (12-15) einen Schwenkhebeltrieb mit einerseits einem an den Schubriegel (10) angeschlossenen Schubhebel (12), andererseits einer Verriegelungsstange (13) aufweist, die über einen auf der Aufzugswelle (14) für das Uhrwerk (11) gelagerten Schwenkhebel (15) mit dem Schubhebel (12) gelenkig in Verbindung steht und bei durch den Schubriegel (10) zurückgedrücktem Schubhebel (12) in ein Verriegelungsloch (16) in dem Schubriegeleinschluß (9) an dem Behältergehäuse (3) einfährt, wobei das Uhrwerk (11) über den Schwenkhebel (15) aufgezogen und die Verriegelungsstange (13) im Zuge des Ablaufens der mittels des Uhrwerkes (11) eingestellten Verzögerungszeit von dem Schwenkhebel (15) aus dem Verriegelungsloch (16) in Ausgangsstellung zurückgeführt wird und dadurch die Behältertür (4) freigibt.
  3. 3. Schlüsselschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubhebel (12) an dem Schubriegel (10) schwenkbar gelagert ist und in Ausgangsstellung einerseits mit einer Schulter (18) gegen den Schwenkhebel (15), andererseits mit einer Schrägfläche (19) gegen einen Ablenkbolzen (20) anliegt und dadurch im Zuge der zurückfahrenden öffnungsbewegung des Schubriegels (10) den Schwenkhebel (15) betätigt und aus dem Rückstellweg des Schwenkhebels (15) herausschwenkbar ist.
DE19782801349 1978-01-13 1978-01-13 Zeitschloß für Wertbehälter o.dgl. Expired DE2801349C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1722062A (en) * 1926-08-05 1929-07-23 Henry N Sledge Lock mechanism

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