DE2800811A1 - Kastenfoermige bautafel aus extrudiertem lichtdurchlaessigem kunststoff - Google Patents
Kastenfoermige bautafel aus extrudiertem lichtdurchlaessigem kunststoffInfo
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Description
- Kastenförmige Bautafel aus extrudiertem
- lichtdurchlässigem Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf eine kastenförmige Bautafel aus extrudiertem, lichtdurchlässigem Kunststoff mit einer Reihe von zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden und Endenden angeordneten, durch Querwände voneinander getrennten Hohlräumen und einem Befestigungsprofil an den Endwänden, das rastend mit dem benachbarten Profil in Eingriff bringbar ist.
- Es ist bekannt, daß in Gebäuden die Fenster ein kritischer Faktor hinsichtlich Wärmedämmung sind. Zur Verbesserung der Wärmedämmung bei Fenstern ist bekannt, sogenannte Doppel- oder Mehrfachverglasung vorzunehmen, bei denen Glasscheiben in geringem Abstand voneinander angeordnet sind und eine nach außen abgedichtete "Unterdruckkammer" zwischen sich bilden.
- Derartige Verglasungen sind jedoch insbesondere bei. größeren Flächen kostenaufwendig. Zudem besteht Gefahr, daß sie durch Gewalteinwirkung zerstört werden können, was insbesondere im Zsaeahan mit allen Bauten für Industrieanlagen oder Sport städten zutrifft.
- Es ist daher bereits bekannt, Paneele aus extrudiertem licht durchlässigem Kunststoff als Lichtflächen für Hallen, Industriegebäude und Gewerbebauten einzusetzen. In diesem Zusammenhang ist bekannt, die Endwände eines Paneels mit einer Nut bzw. einer dazu komplementären Feder auszubilden, um eine sichernde An griffsmöglichkeit benachbarter Paneele sicherzustellen. Eine Verriegelung hierfür ist nicht vorgesehen (DT-GM 1 989 172).
- Es ist ferner bekannt, an den Endwänden derartiger Paneele winkelförmig ineinandergreifende Ansätze vorzusehen, welche mit widerhakenartigen Vorsprüngen ausgestattet sind (DT-GM 7 714 6 Die Paneele können seitlich montiert werden, wobei die widerhakenartigen Vorsprünge beim Gegeneinanderdrücken der Wandelemente miteinander in Eingriff kommen. Bei der Montage wird zunächst eine Plattenreihe montiert bei Belassung eines Abstandes in der Breite eines Paneels, wonach dann anschließend die übrigen Panels in die Zwischenabstände eingedrückt werden. Dabei ist erforderlich, die Abstände der zuerst montierten Paneele genau einzuhalten.
- Aufgrund des relativ großen Abstandes zwischen den Seitenwänden und der verhältnismäßig dünnen Querwände ergeben sich verhältnismäßig günstige Wärmedämmeigenschaften. Diese günstigen Eigenschaften werden jedoch teilweise durch eine Kältebrückenbildung an den Stoßstellen der Bautafeln aufgehoben. Wagen der vor hältnismäßig großen Wärme ausdehnungen der verwendeten Kinststoffmaterialien nuß zwischen den einzelnen Paneelen ausreichend Raum verbleiben, damit sich die Bautafeln nicht verwerfen, wenn ab einer bestimmten Ausdehnung eine'Ausweichmöglichkeit nicht mehr besteht. Daher befinden sich zwischen den benachbarten Bautafeln mehr oder weniger große Spalte, welche einen mehr oder weniger großen Wärmeübergang zulassen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kastenförmige Bautafel aus extrudiertem lichtdurchlässigem Kunststoff Zu schaffen, welche eine verbesserte Wärmedämmung ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Endwand einen parallel zu den Zwischenwänden verlaufenden, durchgehenden Nutabsehnitt aufweist, in dessen Grund ein nachgiebiges Dichtungsmaterial angebracht ist und ein Abschnitt der benachbarten Endwand komplementär zum Nutabsehnitt geformt ist und dichtend mit dem Dichtungsmaterial in Eingriff bringbar ist, Zusätzlich zur Verriegelung der Endwand bildet der Nutzbschnitt eine labyrinthartige Verbindung benachbarter Bautafeln, wodurch eine erhebliche Verlängenuig des Spaltes zwischen benachbarten Bautafeln gebildet ist mit der entsprechend günstigen Auswirkung auf die Wärmedämmung. Die im Nutabschnitt angeordnete zusätzliche Dichtung unterbindet dabei jeglichen Kältefluß, so daß die wärrttedärnmenden und schalldämmenden Eigenschaften einer derartigen Bautafel voll zum Tragen gelangen.
- Das Dichtungsmaterial ist nachgiebig, so daß der zum Nutabschnitt komplementäre Dichtabsehnitt beim Verrasten der Bautafel gegen die Dichtung angedrückt wird und unter Flächenpressung mit dieser in Eingriff tritt.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen daß das Pr-oSil der einen Endwand komplementär zum Profil der anderen Endwand der gleichen Bautafel geformt ist. Auf diese Weise wird nur ein einziger Typ erforderlich, wodurch der Gesamthersteilungsaufwand erheblich herabgesetzt wird.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an einer Endwand eine Rastprofilleiste angeformt ist, die mit einer Rastprofilnut der benachbarten Endwand rastend in Eingriff bringbar ist und der Dichtungsabschnitt gegenüber der Rastprofilleiste nach innen versetzt liegt. Grundsätzlich wäre es deiikbar, die Rastnut mit dem Dichtungsmaterial auszustatten.
- Jedoch würde sich dadurch die Montage erschweren und entweder der Dichtungseiugriff oder der Rasteingriff gefährdet werden.
- Bei der beanspruchten Ausgestaltung kann somit zunächst die Verrastung hergestellt werden bei leicht sehräggestellter Bautafeln wobei erst durch leichtes Einwa"rtsschwenken in die Ebene der bereits montierten Bautafeln der Dichtungseingriff völlig hergestellt wird, Die räumliche anordnung des Nutabschnittes kann in irgendeiner geeigneten Art und Weise gewählt werden Besonders vorteilhaft ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, daß der Boden des Nutabschnitts annähernd parallel zu den Seitenwänden verläuft. In diesem Zusammenhaug sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß an die Endwand ein .Tilikelprofil angeformt ist, der Nutabsehnitt zwischen dem freien Schenkel und der übrigen Endwand gebildet ist und das Rastprofil am freien Ende des freien Schenkels und die Rastnut zwischen dem freien Schelicl und der Endwand geformt sind, Auf diese Weise wird ein besonders vorteilhafter Eingriff zwischen benachbarten Bautafeln bei gleichzeitig hervorragender Abdichtung erzielt0 Die Laubafeln können im übrigen von der Seite eingesetzt werden, was für viele Anwendungszwecke von besonderem Vorteil ist Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, daß der Boden des Nutabschnitts annähernd parallel zu den Querwänden verläuft In diesem Fall sind die Rastprofiinuten bzw. Rastprofilleisten und die Dichtungsnuten und die Dichtungsleisten nebeneinander angeordnet. Die Rastprofilleisten bzw. die Rastprofilnuten sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise teilzylindrisch geformt.
- Als Dichtungsmaterial kann ein geeigneter Werkstoff verwendet werden, wobei eine weitere Ausgestaltung der Erfindung in diesem Zusammenliang vorsieht, daß ein streifenförmiges elastomeres Dichtuiigsmateral iii den Nut abschnitt eingelegt wird.
- Ein derartiger Dichtungsstreifen ist vorzugsweise selbstklebend, um die Montage zu erleichtern.
- Aus Stabilitätsgünden können die Bautafeln nur eine bestimmte Dicke haben, welche üblicherweise zwischen 30 und 4o mm liegt.
- Eine verbesserte Wärme- und Schalldämmung kann erfindungsgemäß auch dadurch erzielt werden, daß eine oder mehrere zu den Seitenwänden parallele Zwischenwände vorgesehen sind. Während die bisher bekannten lichtdurchlässigen Bautafeln sogenannte Einkammerprofile darstellten, sind bei der Erfindung Zwei- oder Mehrkammerprofile geschaffen, wodurch die Gesamtdicke erheblich vergrößert und damit die Wärmedämmung entscheidend verbessert werden kann. In diesem Zusammerniang ist es von Vorteil, wenn die Querwände beidseitig einer Zwischenwand versetzt zueinander angeordnet sind, um die Kältebrücke, welche durch Querwände zweifellos gebildet wird, möglichst lang zu gestalten.
- Anstelle einer einteilig geformten mehrkamnierigen Bautafel kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß eine Seitenwand mit Verriegelungsmitteln versehen ist und eine Zusatzbautafel mit einer Seitenwand und daran angeformten Querwänden vorgesehen ist, die an den freien Seiten ebenfalls mit Verriegelungsmitteln versehen sind, die mit den ersten Verriegelungsmitteln in Eingriff bringbar sind. Nach dieser Ausfuhrungsform sind die Bautafeln so geformt, daß sie mit Zusatzbautafeln bestückt werden können, um eine zusätzliche wärmedänmiende Kammer zu schaffen. Die Zusatzbautafeln sind zur einen Seite hin offen und werden durch geeignete Verriegelungsmittel an den Haupttafeln befestigt. Es ist schließlich möglich, die Zusatztafeln ihrerseits so auszubilden, daß sie mit einer weiteren Zusatztafel in Verbindung gebracht werden können, um eine beliebig dicke Iiichtwand zu schaffen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben.
- Fig, 1 zeigt eine Endansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgeniäßen Bautafel Fig. 2 zeigt eine Endansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bautafel.
- Fig0 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Eautafel.
- Fig. 4 zeigt eine Endansicht einer Verbindung von zwei benachbarten Bautafeln.
- Fig. 5 zeigt eine Endansicht einer weiteren Ausführuugsform der erfindungsgemäßen Bautafel.
- Fig. 6 zeigt eine Endansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bautafel.
- Fig. 7 zeigt eine Endansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bantafel.
- Bevor näher auf die Figuren eingegangen wird, sei hervorgehoben, daß sämtliche Merkmale der Ausführungsformen sowohl einzeln als auch in Kombination sowie in Kombination mit Merkmalen der Patentansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung sind.
- nie Bautafel nach Fig, 1 stellt ein extrudiertes Kastenprofil aus lichtdurchlässigem Kunststoff dar (was im übrigen auf alle anderen noch zu beschreibenden Ausführungsformen zutrifft) und besitzt zwei Seitenwände 10, 11, diese verbindende Querwände 12 sowie dazu parallele Endwände 13, 14. Die Wände 10 bis 14 bilden voneinander getrennte Sammelt 15, welche für eine günstige Wärmedämmung sorgen.
- An den Endwänden 13, 14 sind Winkelprofile 16, 17 angeformt mit einem angebundenen Schenkel 18 bzw. 19 und einem freien Schenkel 20 bzw. 21. Die freien Schenkel 20, 21 verlaufen parallel zur Endwand 13, 14. Zwischen dem freien Schenkel 20 und der Endwand 13 ist eine im Querschnitt U-förmige Dichtungsnut 22 geformt, in der ein Dichtungsstreifen 23 aus nachgiebigem Dichtungsmaterial eingelegt ist. Der Dichtungsstreifen 23 ist vorzugsweise selbstklebend.
- An den freien Schenkel 20 ist eine im Querschnitt teil zylindrische Restprofilleiste 24 angefornt, die über einen Steg 25, der dünner ist als die Burcknesserabmessung der Profilleiste 24, mit dem freien Schenkel 20 verbunden ist, Der freie Schenkel 21 des Winkelprofils 17 bildet mit der Endwand 14 eine Nut 25 zur AuSnahme des freien Schenkels 20 sowie eine komplementär zur Profilleiste 24 und zum Steg 25 ausgebildete Rastnut 27.
- Beliebig viele einer in Fig. 1 dargestellten Bautafel können in Reihe nebeneinander angeordnet werden, wobei der freie Schenkel 21 mit seinem freien Ende mit dem Dichtungsstreifen 23 in Eingriff tritt bei gleichzeitiger Verriegelung der Verriegelungsleiste 24 in der Rastnut 27.
- Die Ausfüiirungsform nach Fig. 2 ist ähnlich der nach Fig, 1, so daß gleiche Teile mit gleichen Bezugs zeichen versehen sind.
- Die wesentliche Abweichung besteht darin, daß eine zu den Seitenwänden 10, 11 parallele Zwischenwand 30 vorgesehen ist, welche die gesamte Bautafel symmetrisch in zwei Hälften teilt. Auch die freien Schenkel 21 und 20 sind mit dazu ausgerichteten Zwischenwänden 31 und 32 versehen. Bei gleichem Abstand der Zwischenwände 10, 11 wird die Bautafel durch die Zwischenwand 30 erheblich stabiler. Bei gleicher Stabilität ist es möglich, die Abstände der Seitenwände 10, 11 zu vergrößern und damit die Wärmedämmungseigenschaften zu verbessern. Eine weitere Abweichung gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht darin, daß Querwände 33 bzw0 34 beidseitig der Zwischenwand zueinander versetzt angeordnet sind.
- Die Ausführungsforin nach Fig. 3 besitzt wiedeflun Seitenwknde 10, 11 und Querwände 12. An den Stirnseiten der Bautafel nach Fig. 3 ist auf der einen Seite eine Verriegelungsnut 40 und daneben eine Dichtungsxlut 41 vorgesehen, während auf der entgegengesetzten Seite eine Verriegelungsleiste 42 und daneben eine Diclltleiste 43 vorgesehen sind. Verriegelungsnut 40 und Dichtungsnut 41 einerseits und Verriegelungsleiste 42 sowie Dichtungsleiste 43 andererseits sind komplementär zueinander ausgebildet, so daß beliebig viele der gezeigten Bautafeln in Reihe nebeneinander angeordnet und verriegelt werden können, woboi Jedoch die Montage in der Ebene der Bautafeln erfolgen muß e Die Dichtungsrnt enthält wiederum einen Dichtungsstreifen.
- Als alternative Ausführung ist eine Querwand 44 so ausgebildet, daß sie ein Versteifungselement ls umschließt, das beispielsweise ein Stahl- oder Aluminiumstreifen sein kann.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Stirnseiten der Bautafeln gleich ausgebildet und weisen zwei senkrecht zur St-rnseite verlaufende Verriegelungsnuten 50 auf mit parallelen Wänden, die sich zum Boden zylindrisch erweitern. Von den Nuten werden die Schenkel eines Doppel-T-Profils 51 aufgenommen, deren Enden komplementär zu den Nuten geformt sind, um eine Verrastung zu ermöglichen. Außerdem ist beidseitig des Steges 52 des Doppel T-Profils 51 eine Dichtung 53 in die Stirnseiten eingelassen, die mit dem Steg 52 in Eingriff tritt Die Auführungsforni nach Fig. 5 unterscheidet sich von der nach Fig. 3 lediglich durch eine in der Längsmitte eingeformte Zwischenwand 60, zwecks Bildung einer "Doppelkammer" Bautafel.
- Außerdem sind die Querwände 61 bzw. 62 beidseitig der Zwischenwand 60 wiederum versetzt zueinander angeordnet. Über die Vorteile einer derartigen Ausgestaltung wurde bereits im Zusammenhang mit der ausführungsform nach Fig. 2 diskutiert.
- Die Ausfüiirungsform nach Fig. 6 entspricht der nach Fig. 5. In den durch die einzelnen Wände gebildeten Rammern sind kast-enförmige Versteifungsprofile 64 angeordnet.
- Die Ausführungsform nach Fig. 7 zeigt eine Hauptbautafel 70 und eine Zusatzbautafel 71. Die Hauptbautfel 70 entspricht annähernd derjenigen nach Fig. 1 und ist somit mit den gleichen Bezugszeichen versehen, soweit gleiche Teile betroffen sind. Die Zusatzbautafel 71 besitzt eine Seitenwand 72 sowie Querwände 73, so daß zur einen Seite hin offene Kammern gebildet sind.
- Die End-Querwände 73 sind, wie bei 74 gezeigt, hakenförmig ausgebildet und in Eingriff bringbar mit einer Verriegelungsnut 75 in der Endwand 14 bzw. der Außenseite des freien Schenkels 20.
- Die hier beschriebene Verriegelung kann jedoch auch in anderer geeigneter Art und Weise ausgebildet sein.
- Eine andere mittlere Querwand 73 besitzt am freien Ende einen Verriegelungskanal 76, in den eine leistenförmige Verriegelungs noppe 77, welche im Bereich der Querwand 12 an der Seitenwand ii der Hauptbautafel angeformt ist, in Verriegelungseingriff gebracht ist.
- Alternativ hierzu. ist bei einer anderen Querwand 73 am Ende eine leistenförmige Noppe 78 angeformt, die in Verriegelungseingriff ist mit einer Verriegelungsnut 79 in der Seitenwand 11 im Bereich einer Querwand 12 der Hauptbautafel 70.
- Es versteht sich, daß auch andere Verrastungen zwischen Haupt-und Zusatzbautafei möglich sind. Außerdem kann auch die Zusatzbautafel 71 ihrerseits mit Verriegelungsmitteln vorgesehen ein, um eine weitere Zusatzbautafel rnfzunehmen.
- Es versteht sich, daß jelçeils mehrere, einen Dichtungsstreifen aufweisende Nuten vorgesehen sein können, während in den Ausführungsbeispielen jeweils nur eine in einer Endwand gezeigt ist. So können z. B. zwei oder mehr Nuten vorgesehen sein.
- Ebenso ist die Zahl der Verriegelungsprofile in den Endwänden nicht auf ein einziges pro Endwand beschränkt. So könnte etwa beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 beidseitig einer Dichtungsnut bzw. eines dazu komplementären Vorsprungs jeweils eine Verriegelungsnut bzw. eine Verriegelungsleiste vorgesehen sein.
- Bezüglich Fig. 4 ist noch anzumerken, daß anstelle eines Doppel-T-Proi1s ein Kreuzprofil oder andere Profilformen Verwendung finden können, die rastend in Endwandnuten eingreifen und mit zur Abdichtung beitragen, wenn entsprechende Dichtungen in der Endwand vorgesehen sind.
- Leerseite
Claims (18)
- A n s p r ü c h e : Kastenförmige Bautafel aus extrudiertem, lichtdurchlässigem Kunststoff mit einer Reihe von zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden und Endwänden angeordneten, durch Querwände voneinander getrennten Hohlräumen und einem Befestigungsprofil an den Endwänden, das rastend mit dem benachbarten Profil in Eingriff bringbar ist dadurch gekennzeichnet, daß eine End mindestens wand/einen parallel zu den Zwischenwänden verlaufenden durchgehenden Nutabschnitt 22 aufweist, in dessen Grund ein nach giebiges Dichtungsmaterial (23) angebracht ist, und ein Abschnitt (21) der benachbarten Endwand komplementär zum Nutabscliiiitt (22)-geformt ist und dichtend mit dem Dichtungsmaterial (23) in Eingriff bringbar ist.
- 20 Bautafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der einen Endwand komplementär zum Profil der anderen Endwand der gleichen Bautafel geformt ist.
- 3. Bautafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Endwand eine Rastprofilleiste (24) angeformt ist, die mit einer Rastprofilnut (27) der benachbarten Endwand rastend in Eingriff bringbar ist und der Dichtnutabschnitt (22) gegenüber der Rastprofilleiste nach innen versetzt liegt.
- 4. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, faß der Boden des Nutabschnitts (22) annähernd parallel zu den Seitenwänden (10, 11) verläuft.
- 5. Bautafel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Endwand ein Winkelprofil , 17) angeformt ist, der Nutabschnitt (22) zwischen dem freien Scherikel (20) iuid der übrigen Endwand (13) gebildet ist und das Rastprofil (24) am freien Ende des freien Schenkels (20) und die Rastnut (27) zwischen dem freien Schenkel (21) und der Endwand (14) geformt ist.
- 6. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des NutabscYinitts (41) annähernd parallel zu den Querwänden (12) verläuft.
- 7. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastprofillcisten (24, 42) einen teilzylindrischen Abschnitt aufweisen.
- 8. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekeun zeichnet, daß ein streifenförmiges, elastomeres Dichtungsmaterial in den Nutabschnitt eingelegt ist.
- 9. Bautafel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein selbstklebender Dichtungsstreifen verwendet wird.
- 10. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere zu den Seitenwänden (10, 11) parallele Zwischenwände (30, 60) vorgesehen sind.
- 11. Bautafel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände (34s 62) beidseitig einer Zwischenwand (30 zur versetzt zueinander angeordnet sind.
- 12. Bautafel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einzelnen Kammern ein Versteifungsprofil (64) angeordnet ist.
- 13. Bautafel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in die querwände ( streifenförmige Versteifungselemente (45) eingeformt sind.
- 1Xe Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekeunzeichnet, daß eine Aussteifungsstütze (51) zwischen benachbarten Endwänden angeordnet ist und mit parallel zu den Seitenwänden verlaufenden Ansätzen in komplementär geformte Nuten (50) eintgreift, vorzugsweise rastend.
- 15. Bautafel nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungsstütze ein Doppel-T-Profil ist mit einem Rastabschnitt an den freien Enden der Schenkel und das Dichtungsmaterial (53) mit dem Steg (52) der Aussteifungsstütze (51) in Eingriff bringbar ist.
- 16. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennw zeichnet, daß eine Seitenwand (11) mit Verriegelungsmitteln (72 bzw. 79) versehen ist und eine Zusatzbautafel (71) mit einer Seitenwand (72) und daran angeformten Querwänden (73) vorgesehen ist, die an den freien Seiten ebenfalls mit Verriegelungsmitteln (76 bzw. 78) versehen sind, die mit den ersten Verriegelungsmitteln in Eingriff bringbar sind.
- 17. Bautafel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel in der Seitenwand (fl) Verriegelungsnuten (29) sind und die Verriegelungsmittel an den Querwänden Verriegelungsnoppen (78).
- 18. Bautafel nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel an den Endwänden der Zusatztafel (71) mit der zugeordneten Endwand der Haupttael (70) in Eingriff bringbar sind.
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