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DE2800873A1 - Rollfilmlese- und -rueckvergroesserungsgeraet - Google Patents

Rollfilmlese- und -rueckvergroesserungsgeraet

Info

Publication number
DE2800873A1
DE2800873A1 DE19782800873 DE2800873A DE2800873A1 DE 2800873 A1 DE2800873 A1 DE 2800873A1 DE 19782800873 DE19782800873 DE 19782800873 DE 2800873 A DE2800873 A DE 2800873A DE 2800873 A1 DE2800873 A1 DE 2800873A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
reading
roll
area
enlarging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782800873
Other languages
English (en)
Inventor
Delmar R Johnson
Thomas R Wells
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bell and Howell Co
Original Assignee
Bell and Howell Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell and Howell Co filed Critical Bell and Howell Co
Publication of DE2800873A1 publication Critical patent/DE2800873A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/022Viewing apparatus
    • G02B27/024Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)

Description

10. Jan. 1978 P 12 336
6800 McCormick Road, Chicago, 111. 60645, USA
Rollfilmlese- und -rückvergrösserungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Rollfilmlese- und -rückvergrösserungsgerät, das insbesondere die Möglichkeit der Handeingabe bietet, so dass bestimmte Bilder von einer separaten und einzelnen Filmkarte gelesen werden können, ohne dass der Rollfilm aus dem Lese- und rückvergrösserungsgerät herausgenommen werden muss.
Das erfindungsgemässe Gerät ist immer dann zweckmässig, wenn es notwendig oder erwünscht ist, Filmstreifen, insbesondere Mikrofilmstreifen, zu transportieren. Unter dem verwandten Ausdruck des Lese- und - rückvergrösserungsgerätes fallen daher Lesegeräte, Rückvergrösserungsgeräte oder Lese- und Rückvergrösserungsgeräte und alle äquivalenten Geräte sowohl kombiniert als. auch einzeln. In ähnlicher Weise ist unter dem Begriff des Filmes irgendein Medium zu verstehen, das transportiert und in der erfindungsgemässen Weise verwandt werden kann.
TELBFON (OSB) 2a 28 S3
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TELEX O8-2O38O
TELEKOPIERER
Ein Mikroplanfilm ist ein bekannter fotografischer Gegenstand, bei dem eine Vielzahl von Bildern Mikrofotoaufnahmen sind, die in einer orthogonalen Gruppierung auf kleinen einzelnen Karten oder Filmplatten angeordnet sind. Die Karten können daher verlorengehen, beschädigt werden, zerstört werden oder aus ihrer geordneten Reihenfolge herausgenommen werden. In manchen Fällen kann eine grosse Mikroplanfilmbibliothek eine Information enthalten, die auf den neuesten Stand gebracht werden muss, da die aufgezeichnete Information veraltet oder überholt ist. Wenn diese Information fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht werden muss, sind ein beträchtlicher Zeit- und Arbeitsaufwand erforderlich und werden oft Fehler bei der Einordnung in der richtigen Reihenfolge gemacht. Weiterhin entstehen Kosten beim Kopieren und Handhaben der einzelnen Karten oder Filmplatten, die nicht auftreten wurden, wenn Filmrollen kopiert oder gehandhabt würden. Es ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, die einen Rollfilm mit darauf aufgezeichneten Bildfolgen, insbesondere im Format eines Mikrofilmes, verwendet.
Es kann jedoch auch vorkommen, dass es notwendig oder wünschenswert ist, einen einzelnen Mikrofilm zu lesen. Es wäre daher zeitraubend und lästig, wenn es notwendig wäre, den Rollfilm zu entladen, um einen einzelnen Mikroplanfilm wiederzugeben. Es wäre eine teure Platz- und Geldverschwendung, wenn zwei Lese- und Rückvergrösserungsgeräte, nämlich ein Gerät für einen Rollfilm und eines für einen einzelnen Mikroplanfilm, benutzt würden.
Ziel der Erfindung ist daher ein Mikrofilmlese- und -rückvergrösserungsgerät, das entweder einen Rollfilm oder einzelne Filmkarten wiedergeben kann. Dazu soll erfindungsgemäss ein Lese- und Rückvergrösserungsgerät geliefert werden, bei dem es nicht erforderlich ist, den Rollfilm zu entladen, um eine einzelne fotografische Mikrofilmkarte zu lesen.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist eine Lese- und Rückvergrösserungsgerät, bei dem die Information auf eine Mikrofilmrolle im genauen fotografischen Format eines Mikrofilmes kopiert wird. Diesbezüglich soll es möglich sein, die Information in genau derselben Weise wiederzugeben gleichgültig, ob sie auf eine Filmrolle oder auf einen einzelnen Mikroplanfilm kopiert ist.
Durch die Erfindung soll es weiterhin möglich werden, schnell grosse Informationskataloge auf kompakten Mikrofilmrollen abzurufen und wiederzugeben, während es gleichzeitig möglich ist, einzelne oder getrennte Mikroplanfilme zu lesen.
Dazu wird erfindungsgemäss ein Rollfilmlese- und -ruckvergrösserungsgerät geliefert, bei dem an irgendeiner oder mehreren ausgewählten Stellen transparente Bereiche auf dem Film übriggelassen sind. Wenn es notwendig oder erwünscht ist, eine separate einzelne Filmkarte zu lesen, wird die Filmrolle soweit transportiert, dass ein transparenter Bereich wiedergegeben wird. In dieser Stellung wird die separate einzelne Filmkarte von Hand in das Lese- und Ruckvergrösserungsgerät über den transparenten Bereich eingesetzt. Passende Sperrschalter sind dazu vorgesehen, die Transporteinrichtung für den Rollfilm ausser Betrieb zu setzen, während der Film von Hand aus in das Lese- und Ruckvergrösserungsgerät eingesetzt wird.
Ein besonders bevorzugter Gedanke der Erfindung besteht darin, dass ein Rollfilmlese- und -ruckvergrösserungsgerät den Film bis zu einem ausgewählten fotografischen Bereich transportiert. An irgendeiner oder mehreren ausgewählten Stellen auf dem Rollfilm sind auch transparente Bereiche übriggelassen. Wenn es notwendig oder wünschenswert ist, ein Bild auf einem separaten einzelnen Film, nämlich einer Filmkarte zu lesen, wird die Filmrolle durch das Lese- und Ruckvergrösserungsgerät transportiert, um einen transparenten Bereich wiederzugeben. In dieser Stellung wird die separate einzelne Filmkarte von Hand aus in das Lese- und Ruckvergrösserungsgerät über den transparenten Bereich auf dem Rollfilm eingesetzt. Geeignete Sperrschalter setzen die
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Transporteinrichtung für den Rollfilm ansser Betrieb, während tier Film von ücind aus in das Lese- und Rückvergrösserungsgeräfc eingesetzt wird.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Mikrorollfilmlesegerätes, Ruckvergrosserungsgerates oder Lese- und Ruckvergrosserungsgerates , bei dem die Grundprinzipien der Erfindung verwirklicht sind.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Rollfilmstreifens oder einer Rollfilmbahn mit einer Vielzahl fotografischer Bereiche, von denen jeder ein Mikrofilmformat hat, wobei spezielle Strichcodezeichen an einem Rand des Filmes entlang kopiert sind, von denen sich jedes in der Nähe desjenigen fotografischen Bereiches befindet, den es kennzeichnet.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Strichcodierung eines Typs, der dazu benutzt wird, jeden fotografischen Bereich auf der Rolle zu kennzeichnen.
Fig. 4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht
des Filmtransportteiles eines Mikrofilmlese- und -ruckvergrösserungsgerätes.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines ersten alternativen Ausführungsbeispiels des von Hand bedienbaren Filmträgers.
Fig. 6 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein zweites alternativen Ausführungsbeispiel des von Hand bedienbaren Filmträgers.
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BAD ORiQlHAL
Im folgenden wird anhand der Fig. 1 bis 3 der Aufbau der RoIlfilmtransporteinrichtung zusammen mit den zugehörigen Steuerschaltungen kurz beschrieben.
Das Lesegerät, das Rückvergrösserungsgerät oder das Lese- und Rückvergrö3serungsgerät von Fig. 1 weist eine Haube 50, eine Filmtransporteinrichtung 51 und ein Bedienungspult 52 auf. Die Haube 50 enthält einen von hinten beleuchteten Schirm vorne in einem Hohlraum, der gross genug ist, um einen Lichtstrahl,der die Information des projezierten Mikrofilmbildes trägt, aufzunehmen.
Die Transporteinrichtung weist bezüglich des Filmtransportes in Vorwärtsrichtung eine Abwickelrolle oder -spule 56, eine Aufwickelrolle oder -spule 58 und ein Filmstück oder eine Filmbahn 60 auf, die dazwischen verläuft. Irgendeine geeignete Anzahl von Führungsrollen kann gleichfalls vorgesehen sein, wie es bei 62 und 64 dargestellt ist. Zwischen diesen Führungsrollen läuft der Film durch eine Betrachtungsposition, die sich zwischen zwei flachen Glasplatten 66, 68 befindet, die gewöhnlich Plahgläser genannt werden und in öinern geringen Abstand voneinander angeordnet sind, um den Film festzuklemmen und zu halten, während das Bild projiziert wird.
Das Bedienungspult 52 weist einen Adressenwähler für den fotografischen Bereich in Form einer Vielzahl von Druckknöpfen und eines Drehschalters 76 auf. Der Drehschalter kann gedreht werden, um den Adressencode eines Buches zu wählen und die Druckknöpfe, können betätigt werden, um fiinen Ädressencode ■ eines Kapitels in diesem Buch anzuwählen.
Wenn der fotografische Bereich , der das gewählte Buch und das gewählte Kapitel wiedergibt, einmal automatisch in die Betrachtungsposition befördert ist, bleibt er dort ortsfest. Die Bedienungsperson ergreift einen Handgriff 77 und bewegt ihn
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über einen. Index, der auf die Platte 78 gedruckt ist. Dieser Handgriff ist mit einer von einen: Bügel getragenen Linse 220 (Fig. 4) und einer Lichtquelle verbunden und ist mit der Linse 220 und der Lichtquelle bewegbar. Wenn der Handgriff 77 einen gewählten Punkt auf der Indexplatte 78 erreicht, wird die entsprechende Seite oder das entsprechende Bild auf einem fotografischen Bereich des Filmes 60 auf den Schirm 54 des Lese- und Rückvergrösserungsgerätes projiziert. Ein Zackenrad 82 am Hangriff 77 kann dazu gedreht werden, das auf den Schirm 54 projizierte Bild scharf einzustellen.
In Fig. 2 ist ein kleiner Teil des Filmes 60 dargestellt, der zeigt, wie die fotografischen Bereiche darauf angeordnet sind und durch die strichcodierten Adressen gekennzeichnet sind. D.h. im einzelnen, dass jeder fotografische Bereich,beispielsweise der Bereich 85, irgendeine zweckmässige Länge L und Breite W annähernd gleich der Filmbreite haben kann. Die Bilder auf jedem der fotografischen Bereiche sind in irgendeinem zweckmässigen Format, beispielsweise in einer orthogonalen Auslegung eines Mikrofilmes angeordnet. In der Zeichnung ist beispielsweise bei 90 eine Markierung angegeben, die anzeigt, dass die Bilder auf dem fotografischen Bereich 87 durch die Adresse "Book 6, Chapter 9" gekennzeichnet sind, wobei diese Adresse auch durch die strichcodierte Adresse 92 wiedergegeben wird. .
Eine Reihe strichcodierter Adressen, beispielsweise die Adressen 89, 91, 92, ist längs eines Randes des Filmes kopiert und genau an denselben Stellen relativ zu jedem einzelnen zugehörigen fotografischen Bereich angeordnet. Wenn daher die strichcodierte Adresse 92 beispielsweise genau durch die FiImtransporteinrichtung in Stellung gebracht ist, so dass sich ein Sensor an einem Rand, beispielsweise am Rand 93 der Codierung 92 befindet, ist der fotografische Bereich 87 genau im Betrachtungsbereich oder im optischen Weg des Lese- und Rückvergrösserungsgerätes angeordnet.
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BAD ORIGINAL
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Es ist vollständig bedeutungslos, ob der Film von rechts nach links oder von links nach rechts läuft. Keine dieser Richtungen ist bevorzugt. Es ist jedoch zweckmässig, einen bestimmten Ausdruck zur !.Unterscheidung zwischen diesen beiden Richtungen zu verwenden. Daher wird die eine Richtung willkürlich die Vorwärtsrichtung und die andere Richtung willkürlich die Rückwärtsrichtung genannt. Dieselbe willkürliche Terminologie wird dazu verwandt, die Vor- und Rücktransportmotoren zu bezeichnen, die einzeln den Spulen 56, 58 zugeordnet sind, um den Film in diese jeweiligen Richtungen zu transportieren.
Wenn der Film 60 zwischen den Plangläsern 66, 68 hindurchläuft, kann das obere Planglas 68 in die durch strichpunktierte Linien 200 dargestellte Stellung geöffnet sein, während der Film 60 transportiert wird oder sich in der durch ausgezogene Linie dargestellten geschlossenen Stellung befinden, während der Film angehalten ist und gelesen wird. Um diese Stellung des Planglases zu steuern, befindet sich ein Solenoid 202 (Fig. 4) unmittelbar oberhalb des Planglases 66, während sich dieses in der geöffneten Stellung 200 befindet. Ein Anker 204 aus magnetischem Material ist an das obere Planglas 68 geklebt oder in anderer Weise daran angebracht. Wenn das Solenoid 202 erregt wird, wird der Anker 204 angezogen, um das Planglas 68 anzuheben. Wenn das Solenoid 202 entregt wird, wird der Anker 204 freigegeben und fällt das Planglas 68 unter seinem Eigengewicht nach unten. Bevor der Film transportiert wird, werden die Plangläser geöffnet und die Plangläser bleiben solange in der geöffneten Stellung, bis der Transport vollständig angehalten ist. Wenn der Film mit einem zwischen den Plangläsern befindlichen Bild anhält, werden diese automatisch geschlossen.
Fig. 4 enthält gleichfalls andere einzelne Bauteile der Fig. bis 3, die für die erfindungsgemässe Ausbildung von Bedeutung sind. Die Beziehung zwischen den verschiedenen Figuren ergibt sich am besten aus den Bezugszeichen, die in allen Zeichnungen dieselben Bauteile kennzeichnen.
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Wenn der Film 60 ursprünglich kopiert wird, werden freie Stellen gegebenenfalls sowohl vorausgeplant als auch mittels einer Änderung übriggelassen. Es kann beispielsweise beschlossen werden, am Ende jedes Kapitels eine freie Stelle auf dem Film übrigzulassen. Es kann auch die Absicht bestehen, freie Stellen willkürlich übrigzulassen, hauptsächlich um Platz für eine Zunahme der auf dem Film gespeicherten Informationen zu lassen. In diesem Fall muss sorgfältig darauf geachtet werden, dass sichergestellt wird, dass wenigstens ein freier Platz, der frei von fotografischen Bildern ist, an irgendeiner Stelle auf dem Film gelassen wird,und vorzugsweise ist immer ein freier Platz am Ende des Filmes vorhanden. Wenn ein freier Platz nach jedem Kapitel oder äquivalenten Informationsbereich gelassen wird, muss die Transporteinrichtung nicht zu weit laufen, bevor sie einen freien Platz findet. Wenn sich der freie Platz nur an einem oder beiden Enden des Filmes befindet, muss die Transporteinrichtung die gesamte Filmrolle aufwickeln, bevor sie einen freien Platz findet. Das Lese- und Rückvergrösserungsgerät sollte weiterhin so ausgebildet sein, dass es niemals zulässt, dass der Filmanfang an einem Ende des Filmes in den Zwischenraum zwischen den Plangläsern eintritt. Wenn alles versagt, sollte daher der Filmanfang die Transporteinrichtung anhalten.
Wenn es notwendig oder wünschenswert ist, einen einzelnen Mikroplanfilm zu lesen, wird eine spezielle Taste 74 betätigt, um zu bewirken, dass die Transporteinrichtung einen vollständig freien Filmbereich zwischen den Plangläsern in Stellung bringt, wie es bei 206 dargestellt ist. Die Filmtransporteinrichtung kann so arbeiten, dass sie diese leere Filmstelle in irgendeiner von drei verschiedenen Weisen aufsucht. Zuerst kann der leere Bereich durch eine spezielle Strichcodierung identifiziert werden, die einem speziell markierten Druckknopf auf der Tastatur 74 entspricht. Um von Hand aus einen einzelnen Mikroplanfilm zu lesen, ist es somit lediglich notwenig, den speziell markierten Druckknopf zu drücken.
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Eine zweite Möglichkeit, die für die Person besteht, die die Steuerschalter 74, 76 betätigt, die freie Filmstelle zu erreichen, besteht darin, eine nicht vorhandene Codierung anzufordern. D.h. im einzelnen, dass die Steuerschaltung für die Transporteinrichtung so ausgebildet ist, dass sie automatisch zur Strichmarkierung einer leeren Filmstelle läuft, wenn die gewählte Codierung nicht gefunden werden kann. Die Steuerschaltung für die Filmtransporteinrichtung bewirkt im einzelnen zunächst, dass der Film in eine Richtung aufgespult wird, um nach der gewünschten Kodierung zu suchen. Wenn die Kodierung nicht gefunden wird, ist der Film zu weit aufgespult und stellt die Steuerschaltung fest, dass sie der Filmtransporteinrichtung die umgekehrte Transportrichtung befehlen muss. Wenn die Transporteinrichtung wieder zu weit gelaufen ist, wird sie wieder die Filmtransportrichtung umkehren. Die Richtung des Filmtransportes wird dreimal umgekehrt, woraufhin die Steuerschaltung schliesst, dass keine derartige Codierung vorhanden ist und ihre Codeeinstellung umschaltet, so dass sie gleich der Adresse eines leeren Filmabschnittes wird. Beispielsweise kann eine der Stellungen des Drehschalters 76 Informationen identifizieren, die sich nicht auf dem einem bestimmten Benutzer gelieferten Film befinden.
Eine dritte Möglichkeit, die leere Filmstelle 206 zu erreichen, ist dann gegeben, wenn eine der Strichcodierungen verschmutzt, gelöscht oder in anderer Weise unlesbar ist. Der Codeleser spricht nicht an, wenn eine unlesbare Codierung auftritt. Daher schliesst die Steuerschaltung, dass die unlesbare Codierung nicht vorhanden ist,und die Steuerschaltung setzt sich automatisch selbst zurück, um nach der Codierung zu suchen, die die leere Filmstelle identifiziert.
Ein einzelner Mikroplanfilm 210 wird in einen Mikrofilmträger 212 mit irgendeinem geeigneten Aufbau eingelegt. Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, besteht der Mikrofilmträger 212 vorzugsweise aus einer einzelnen gefalteten Platte aus einem klaren und lichtdurchlässigen Kunststoff. Wie es durch den Pfeil 214 dargestellt ist, kann der einzelne Mikroplanfilm 210 zwischen
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NACHGEREICHT
die oberen und untere Schicht aus Kunststoff und an oder in der Nähe der Ausbuchtung der Faltung am Ende 215 eingesetzt werden.
Die Steuerschaltung für das Lese- und Rückvergrößerungsgerät ist so ausgebildet, dass sie fortlaufend das Solenoid 202 erregt, wenn die Transporteinrichtung mit einem leeren Filmstück zwischen den Plangläsern anhält. Daher bleibt das Planglas 68 in der offenen Stellung, die durch die unterbrochenen Linien 200 dargestellt ist. Der Mikrofilmträger 212 wird über das leere Filmstück 206 und zwischen das angehobene Planglas 68 und das untere ortsfeste Planglas 66 eingesetzt. Wenn der Mikrofilmträger 212 weit genug eingesetzt ist, so dass er die Hinterkante der Plangläser erreicht, drückt er gegen einen Betätigungshebel 216 und betätigt er den Mikroschalter 218. Darauf ansprechend, wird das Solenoid 202 entregt, um den Betrieb des Lese- und Rückvergrösserungsgerätes einzuschalten. Das Planglas 68 fällt unter seinem Eigengewicht herab, um sowohl das leere Filmstück als auch den Mikrofilmträger in der Ebene zwischen den Plangläsern 66, 68 einzuklemmen.
Dann wird der Handgriff 77 betätigt, um die Linse 220 über einem gewählten Bild in dem Bereich in derselben Weise in Stellung zu bringen, wie sie den Bildbereich, beispielsweise den Bereich 85, abtastet, der auf den Rollfilm 60 kopiert ist. Das nach oben durch die Linse 220 gehende Licht geht durch das leere Filmstück 206,beide Seiten des Trägers 212 und den Mikroplanfilm 210. Ausser dem Mikrofilmbild sind jedoch alle diese Schichten lichtdurchlässig. Daher ergibt sich als Folge der zusätzlichen Filmschichten verglichen mit dem normalen Hindergrund bei der Projektion durch die transparenten Teile des Filmes 60 kein oder kein merklicher Einfluss auf das projizierte Bild.
Nachdem das Bild des einzelnen Mikroplanfilmes 210 gelesen ist, wird der Träger 212 etwas herausgezogen. Der Betätigungshebel und daher auch der Mikroschalter 218 werden freigegeben. Das Solenoid 202 wird erregt, da der Film noch auf der Strichcodierung der leeren Filmstelle steht, wo die Steuerschaltung normalerweise
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das Plangals 68 in der geöffenten Stellung 200 hält.
Fig. 5 zeigt eine Weiterbildung, die manchmal wünschenswert sein kann, obwohl sie normalerweise nicht erforderlich ist. Bei dieser Weiterbildung sind die zwei Vorderkanten 230, des Trägers 233 unter einem Winkel geschnitten. Dazu passende Führungen 234, 236 sind im Lese- und Rückvergrösserungsgerät gleichfalls mit aufeinanderzu laufenden Vorderkanten ausgebildet. Wenn daher der Träger 233 zwischen die Plangläser eingesetzt wird, bewirken die Führungen 234, 236, dass der Träger in eine bestimmte Lage relativ zur Stellung der Plangläser kommt. Das hilft dabei, den einzelnen Mikroplanfilm im Träger 233 in eine bessere Beobachtungsstellung zu bringen.
Fig. 6 zeigt noch eine weitere Weiterbildung, die manchmal wünschenswert oder notwendig sein kann. Bei dieser Weiterbildung weist der Träger 237 eine Verlängerung 240 auf, die durch einen Schlitz 242 hinter den Plangläsern passen muss, um das Betätigungsglied 216 zu drücken und den Mikroschalter 218 zu betätigen. Dadurch ist es nicht mehr leicht möglich, das Lese- und Rückvergrösserungsgerät dadurch in Betrieb zu setzen, dass fremde Gegenstände zwischen die Plangläser eingesetzt werden. Erfindungsgemäss wird somit eine Sperre vorgesehen, die dazu führt, dass die Verwendung eines bestimmten Trägers notwendig ist.
Wenn ein grösserer Sicherheitsgrad erforderlich ist, kann eine kompliziertere Verriegelungseinrichtung vorgesehen sein. Wenn daher irgendwelche besonderen Sicherheitsprobleme vorhanden sind, kann die Verlängerung 240 verschlüsselt sein, so dass sie einen Schlüssel bildet, der zu einem in ähnlicher Weise verschlüsselten Schlitz bei 242 passen muss. Eine derartige Verschlüsselung ist in der Zeichnung symbolisch dadurch dargestellt, dass der Schlitz 242 und die Verlängerung 240 seitlich verschoben sind.
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Claims (10)

  1. Rollfilmlese- und -rückvergrösserungsgerat
    PATENTA NS P R Ü t H E
    Rollfilmlese- und -rückvergrösserungsgerat, g e k e η η zeichnet durch eine Einrichtung (56, 58) zum Transportieren einer Filmrolle (60) in eine bestimmte Betrachtungsstellung zur Wiedergabe eines gewählten Bildbereiches, wobei die "Filmrolle (60) wenigstens einen leeren und lichtdurchlässigen Abschnitt aufweist, der im wesentlichen frei von irgendwelchen fotografischen Bildern und gross genug ist, um wenigstens einen beträchtlichen Teil der Betrachtungsstellung zu überdecken, und durch eine Einrichtung, die wirksam wird, wenn der leere
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    Abschnitt sich in der Betrachtungsstellung befindet, um das Einssetzen eines einzelnen Filmstückes (210) über den leeren Abschnitt von Hand aus zu ermöglichen, so dass irgendein Bild auf dem einzelnen Filmstück (210) gelesen werden kann, ohne dass der Rollfilm (60) aus dem Lese- und Rückvergrosserungsgerät herausgenommen wird.
  2. 2. Lese- und Rückvergrosserungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Betrachtungsstellung von einer Planglasainrichtung (66, 68) begrenzt wird, die geöffnet ist, während die Transporteinrichtung (56, 58) arbeitet und die geschlossen ist, während die Transporteinrichtung (56, 58) angehalten ist, und dass eine Einrichtung (202), die die Planglaseinrichtung (66, 68) offenhält, während die Tranporteinrichtung (56, 58) an dem leeren Filmabschnitt anhält,und eine Einrichtung (216, 218) vorgesehen sind, die auf das Einsetzen des einzelnen Filmstückes (210) über den leeren Abschnitt anspricht und die Planglaseinrichtung (66, 68) schliesst.
  3. 3. Lese- und Rückvergrosserungsgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Filmträgereinrichtung (233), die so geformt und proportioniert ist, dass sie zwischen die Planglaseinrichtung (66, 68) eingesetzt werden kann, so dass das einzelnen Filmstück (210) in dem Filmträger
    (233) angeordnet werden kann, wenn es über den leeren Filmabschnitt eingesetzt wird.
  4. 4. Lese- und Rückvergrosserungsgerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (230, 232, 234, 236) zum Führen des Filmträgers (233) in die Betrachtungs s tellung.
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  5. 5. Lesci- und Rückvergrößerungsgerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (240, 242) zum Verriegeln des Trägers (233) und des Lese- und Rückvergrösserungsgerätes, um die Verwendung eines bestimmten Filmträgers erforderlich zu machen, damit das Lese- und Rückvergrosserungsgerät arbeiten kann, wenn es in der Arbeitsweise der Eingabe des einzelnen Filmstückes von Hand aus arbeitet.
  6. 6. Verfahren zum Wiedergeben entweder eines Rollfilmes
    oder einzelner Filmkarten im selben Lese- und Rückvergrösserungsgerät,ohne dass eine Entnahme des Rollfilmes aus dem Lese- und Rückvergrösserungsgerät erforderlich ist, wenn die Karte gelesen wird, dadurch gekennzeichnet , dass
    a) eine Filmrolle durch das Lese- und Rückvergrösserungsgerät hindurch transportiert wird, um wahlweise irgendeinen gewünschten fotografischen Bereich auf der Filmrolle wiederzugeben, dass
    b) auf ein Befehlssignal für die von Hand aus erfolgende Arbeitsweise ansprechend selektiv der Film so transportiert wird, dass er einen lichtdurchlässigen Bereich auf der Filmrolle wiedergibt, dass
    c) ein einzelnen Filmstück über den lichtdurchlässigen Bereich eingesetzt wird und dass
    d) das einzelne Filmstück durch den lichtdurchlässigen Bereich auf dem Rollfilm hindurch gelesen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei jeder gewünschten Bereich auf der Filmrolle durch eine individuell zugehörige Codierung auf dem Film identifiziert wird und der transparente Bereich durch eine bestimmte Codierung identifiziert wird, dadurch gekennzeichnet , dass im Verfahrensschritt a) zusätzlich
    al) die Codierung irgendeines gewünschten Filmbereiches einschliesslich des lichtdurchlässigen Bereiches gewählt wird
    und *Q9e?9/n77n
    BAD ORIQ^Ai-
    a2) der Film automatisch zu der gewählten Codierung transportiert wird, wodurch der gewünschte fotografische Bereich wiedergegeben wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich
    a3) die Transportrichtung des Filmes automatisch umgekehrt wird, wenn die Codierungen anzeigen, dass der Film über die gewünschte Codierung hinaus transportiert ist und
    a4) auf eine bestimmte Anzahl von Umkehrungen der Filmtransportrichtung ohne Auffinden der gewählten Codierung ansprechend der Film zu dem lichtdurchlässigen Bereich transportiert wird, so dass der Film auf die Anforderung entweder einer nicht vorhandenen Codierung oder einer unlesbaren Codierung ansprechend bis zu dem lichtdurchlässigen Bereich transportiert wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass zusätzlich auf die Handeingabe des einzelnen Filmstückes während des Schrittes c) ansprechend das Lese- und Rückvergrösserungsgerät in Betrieb gesetzt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass zusätzlich das Lese- und Rückvergrösserungsgerät verriegelt wird, um eine Arbeit auf die Eingabe eines.fremden Gegenstandes in das Lese- und Rückvergrösserungsgerät ansprechend zu verhindern.
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DE19782800873 1977-01-13 1978-01-10 Rollfilmlese- und -rueckvergroesserungsgeraet Ceased DE2800873A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/759,157 US4149784A (en) 1977-01-13 1977-01-13 Roll film reader/printer with manually insertable discrete film

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Publication Number Publication Date
DE2800873A1 true DE2800873A1 (de) 1978-07-20

Family

ID=25054607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782800873 Ceased DE2800873A1 (de) 1977-01-13 1978-01-10 Rollfilmlese- und -rueckvergroesserungsgeraet

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US (1) US4149784A (de)
CA (1) CA1083864A (de)
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DE (1) DE2800873A1 (de)
GB (1) GB1596933A (de)

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