DE2800766A1 - Konservierungsmittel - Google Patents
KonservierungsmittelInfo
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- C02F1/50—Treatment of water, waste water, or sewage by addition or application of a germicide or by oligodynamic treatment
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- A01N47/28—Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N<
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Description
Die Erfindung betrifft ein Konservierungsmittel, insbesondere auch für technische Zwecke.
Auch auf technischem Gebiet ist es bei vielen Gelegenheiten notwendig und erfor derlich, Flüssigkeiten, Emulsionen oder feste Produkte zu konservieren, da Substan zen und Lösungen der verschiedensten chemischen Zusammensetzung, insbeson dere bei gleichzeitiger Gegenwart von Wasser, nach kürzerer oder längerer Zeit einer Zersetzung durch Bakterien, Hefen oder Pilze unterliegen.
len ausschließt.
tät, Schwerlöslichkeit oder Ionen- oder pH-Empfindlichkeit häufig
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rungsmittel zu entwickeln, das die geschilderten Nachteile nicht aufweist.
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rungsmittel zu entwickeln, das die geschilderten Nachteile nicht aufweist.
ser Glykole mit 0 bis 6 C-Atomen im Ätherrest aufweist.
Die germizide Wirksamkeit der eingesetzten Einzelverbindungen ist an sich bekannt, völlig überraschenderweise wurde aber eine ausgeprägte synergistische Wirksamkeit in der angegebenen Kombination festgestellt.
mittel verwendet. Diese Verbindungen, die nur in stark saurem Milieu
gen freien Formaldehyds und weisen eine deutliche Wirksamkeit gegen Bakterien und Pilze auf. Auch der Dimethylolharnstoff ist seit langem bekannt und wird trotz seiner relativ geringen bakteriziden und fungiziden Wirksamkeit als schwaches Des infektionsmittel benutzt.
Das 2-Methyl-3-oxo-5-chlor-thiazolin (1,2) ist in den letzten Jahren von der Firma Rohm und Haas, Philadelphia, unter der Bezeichnung "Kathon 886" in den Handel gebracht worden und wird als antibakteriell wirksame Verbindung empfohlen. Die unter der Bezeichnung "Kathon 886" gehandelte wässrige Lösung weist einen Gehalt an etwa 14 % einer Mischung aus 2-Methyl-3-oxo-5-chlor-thiazolin (1,2) und der nicht chlorierten Stammverbindung, also des 2-Methyl-3-oxo-thiazolin (1,2) auf, wobei der Anteil der chlorierten Verbindung bei weitem überwiegt. Außerdem enthält diese wässrige Lösung als Stabilisator
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Magnesiumchlorid und 1 Mol Magnesiumnitrat.
genden Wirkung in der Praxis kaum Einsatz gefunden hat. Bereits 1Tropfen der stark verdünnten wässrigen Lösung reicht aus, um eine Blasenbildung auf der Haut und langdauernde schmerzhafte Hautreizungen zu verursachen.
gen eine deutliche synergistische Wirksamkeit aufweist. Darüber hinaus ist die lokale Verträglichkeit des Mittels so gebessert, dass beim Arbeiten mit der Lösung auch bei längerem Kontakt keinerlei Hautreizungen mehr auftreten.
fung der Wirksamkeit im Suspensionsversuch ergaben sich folgende Werte:
- = Abtötung des Testkeimes + = Wachstum, keine Abtötung (+) = vereinzelte Kolinien
Neben der synergistischen Wirkungssteigerung überrascht aber insbesondere die Tatsache der guten Hautverträglichkeit die die Lösung trotz ihres Gehaltes an dem hoch-aggressiven 2-Methyl-3-oxo-5-chlor-thiazolin (1,2) zeigt.
schen Komponenten beeinflusst wird, lässt sich eine ausgezeichnete Konservierung bereits bei sehr geringen Zusätzen erzielen.
sionen und Suspensionen bei einer Konzentration von etwa 0,02 - 0,1 % erwiesen. Für Grundstoffe in der chemisch technischen Industrie wie beispielsweise Leime, Weißleime, Klebstoffe, wasserlösliche Farben und Hydraulikflüssigkeiten wird eine Anwendungskonzentration von 0,05 - 0,2 % empfohlen.
Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Verwendung als Bakterizid für technische, desinfizierende Reinigungsmittel jeglicher Art sowie Wischwachse. Je nach dem gewünschten desinfizierenden Effekt liegt der Anteil des erfindungsgemäßen
satz als Bakterizid für desinfizierende, unverdünnbare Fußbodenpflegemittel bei der sogenannten bakteriziden Imprägnierung wird eine etwas höhere Konzentration von etwa 0,5 - 2,0 % vorzugsweise eingesetzt.
kämpfungsmittel bei der Papier- und Zellstoffherstellung gegen aerobe und anaerobe Bakterien, Pilze, Hefen sowie spezifische Schleimbildner herausgestellt. Bei einem Zusatz von etwa 25 - 250 ppm des erfindungsgemäßen Mittels zur Stoffsuspension kann die Schleimbildung mit Sicherheit unterbunden werden, die sonst später zum Abreißen des Papiers auf der Walze führen kann und daher auf jeden Fall vermieden werden muss.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Beispiele näher erläutert:
Beispiel 1
Herstellung des Konservierungs- und Desinfektionsmittels.
6.5 kg des Additionsproduktes aus Aethylenglykol und 2 Mol Formaldehyd sowie 2,7 kg Dimethylolharnstoff werden mit 0,8 kg einer handelsüblichen wässrigen 14%igen Lösung von 2-Methyl-3-oxo-5-chlor-thiazolin (1,2) versetzt.
mischung im Geruch variiert werden.
Beispiel 2
Prüfung der lokalen und systemischen Verträglichkeit
rungsmittel an der Kaninchenhaut geprüft. Als Versuchstiere dienten männliche und weibliche NZW-Kaninchen mit einem Gewicht zwischen 2,3 - 2,8 kg.
Die Kaninchen wurden in 6 etwa gewichtsgleiche Gruppen eingeteilt und wie folgt behandelt: Die Auftragsstelle für die Testsubstanz wurde 3 Tage vor Beginn der Behandlung und alle 3 Tage während der Nachbeobachtungszeit mit einer Handschermaschine verletzungsfrei geschoren. Das so gewonnene Hautareal war etwa 2,5 x 2,5 cm groß und lag zwischen den Vorder- Hinterextremitäten auf dem Rücken der Tiere.
stanz wurde zunächst auf ein 2,5 x 2,5 cm großes Leinenläppchen aufgetragen, mit einer gleich großen Kunststofffolie abgedeckt und mit einem gummierten Verband auf dem Rücken der Tiere befestigt. Das Läppchen blieb 24 Stunden auf der Haut.
liche Tiere mit jeweils intakter bzw. skarifizierter Haut behandelt. Die erste Gruppe erhielt unverdünnte Lösung des erfindungsgemäßen Mittels, die zweite
Gruppe wurde mit einer 50%igen wässrigen Lösung des erfindungsgemäßen Mittels behandelt, die dritte Gruppe mit einer 25%igen Lösung, die vierte Gruppe mit einer 12,5%igen Lösung und die fünfte Gruppe mit einer 6,25%igen Lösung, während die sechste Gruppe als Kontrollgruppe nur destilliertes Wasser erhielt.
Am Ende der Expositionszeit sowie 48, 72, 96, 120, 144 und 168 Stunden danach wurde die Hautreaktion beurteilt.
takte und skarifizierte Rückenhaut von Kaninchen kam es zur Erythembildung. Sie setzte bereits unmittelbar nach der 24stündigen Expositionszeit ein, konnte noch 120 Stunden danach beobachtet werden und begann dann abzuklingen. Spätestens nach 168 Stunden war der Hautzustand wieder normal.
chende Hautveränderungen wie Rhagaden oder Nekosen fanden sich nicht. Das Wachstum der Haare war normal.
tionen Hinweise auf Unverträglichkeiten festgestellt werden. Verhalten, allgemeiner Zustand, Futter- und Trinkwasseraufnahme sowie Entwicklung des Körpergewichtes zeigten keine Besonderheiten.
Claims (3)
- Atomen und/oder Menoalkyläthern dieser Glykole mit 1 bis 6 C-Atomen im Aetherrest sowie 0,1 bis 5,0 % 2-Methyl-3-ox-5-chlor-thiazolin (1,2).
- glykol.
- 3.) Konservierungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es geringe Mengen 2-Methyl-3-oxo-thiazolin (1,2) enthält.
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