[go: up one dir, main page]

DE2800528A1 - Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut - Google Patents

Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut

Info

Publication number
DE2800528A1
DE2800528A1 DE19782800528 DE2800528A DE2800528A1 DE 2800528 A1 DE2800528 A1 DE 2800528A1 DE 19782800528 DE19782800528 DE 19782800528 DE 2800528 A DE2800528 A DE 2800528A DE 2800528 A1 DE2800528 A1 DE 2800528A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cut
machine
roller table
rolling stock
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782800528
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Pawlowicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IWM ING BUERO
Original Assignee
IWM ING BUERO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IWM ING BUERO filed Critical IWM ING BUERO
Priority to DE19782800528 priority Critical patent/DE2800528A1/de
Publication of DE2800528A1 publication Critical patent/DE2800528A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D45/00Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
    • B23D45/18Machines with circular saw blades for sawing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D45/20Flying sawing machines, the saw carrier of which is reciprocated in a guide and moves with the travelling stock during sawing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Trennschleifen von heißem Walzgut.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Trennschleifen von heißem Walzgut mit einer Trennschleifmaschine, die eine durch einen Elektromotor angetriebene, absenk- und anhebbare Schleifscheibe und eine Klemmvorrichtung aufweist, sowie einen Zufuhr-, einen Abfuhr- und einen Schneidrollgang.
  • Derartige Trennschleifmaschinen sind an sich bekannt. Bei ihnen wird das Walzgut mittels der kreisscheibenförmigen, rotierenden Schleifscheibe durchgeschnitten, wobei während des Trennvorganges die Trennschleifmaschine mittels der EeXmmvorrichtung an das Walzgut angeklemmt ist.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß der Weitertransport des Walzgutes jeweils kurz vor dem Beginn des Trennens unterbrochen werden muß, damit das Anklemmen der Trennschleifmaschine, das Durchtrennen des Walzgutes und das Abklemmen der Trennschleifmaschine durchgeführt werden kann. Dies bedingt einen erheblichen Zeitverlust bei der Weiterverarbeitung des Walzgutes und einen erheblichen technischen Aufwand durch das notwendige intermittierende Bewegen des gesamten Stranges aus heißem Walzgut.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der ein Durchtrennen des heißen Walzgutes bei kontinuierlicher Bewegung des Walzgutes möglich ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich, die Trennschleifmaschine auf der parallel zum Schneidrollgang verlaufenden Laufbahn zu beschleunigen bis die Relative schwindigkeit zwischen der Trennschleifmaschine und dem Walzgut gleich Null ist. Sobald dieser Zustand erreicht ist, wird die Trennschleifmaschine an das sich weiterbewegende Walzgut angeklemmt, das Walzgut wird durchgeschnitten und die Trennschleifmaschine wird wieder abgeklemmt. Sobald die Trennschleifmaschine wieder abgeklemmt ist, läuft sie auf der Laufbahn mit maximaler Geschwindigkeit zum Ausgangspunkt zurück, um dort in einem vorgegebenen Augenblick wiederum in Richtung der Bewegung des uFRlzgutes beschleunigt zu werden, um einen weiteren Trennvorgang auszuführen.
  • Auf diese Weise ist ein Durchtrennen des heißen Walzgutes in vorgegebenen Längen abständen möglich, ohne daß der Transport des Walzgutes selbst unterbrochen zu werden braucht.
  • Verschiedene vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind möglich und Gegenstand der Unter an sprüche.
  • So werden bei der Ausführungsform nach Unter anspruch 2 die Transportkette des Schneirollganges und die Trennschleifmaschine gleichzeitig heschletlnigti Die zwischen Walzgut und Trennschleifmaschine bestehende Relativgeschwindigkeit kann nach Anspruch 3 unmittelbae er cr--er Bewegung der Rollen des Schneidrollganges abgenommen wer@en, die bei der Relativgeschwindigkeit Null zum Stillstand kommen. Sie kann aber auch nach Anspruch 4 am Walzgut und an der Trennschleifmaschine getrennt abgenommen werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Möglichkeit, das Abklemmen und Rückführen der Trennschleifmaschine in die Ausgangsposition zu steuern, ist.durch-die Merkmale des Unteranspruches 9 gegeben.
  • Im folgenden wird anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Einrichtung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung eine Einrichtung zum Trennschleifen in Seitenansicht.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt in einem Weg-Zeit-Diagramm die Bewegungen von Trennschleifmaschine und Walzgut bis zum ersten Schnitt.
  • Fig. 4 zeigt in stark schematisierter Darstellung ein Blockschaltbild der Gesamteinrichtung.
  • Bei der in den Fig. I und 2 dargestellten Einrichtung läuft das vom Zufuhrrollgang 21 herantrensportierte walzgut W auf den weiter untr nach rläuterten Schne-drs1~gang 14 und von dort weiter auf ien nbfuhrrollgang 22, auf dem es abtransportiert wird.
  • Oberhalb des Schneidrollgangs 14 ist ein aus Längsträgern 7 und Stützen 8 bestehendes Gerüst aufgebaut, wobei auf der Oberseite der Längsträger 7 Laufschienen 6 angeordnet sind.
  • Die Richtung dieser Laufschienen 6 ist parallel zur Förderrichtung des Schneidrollgangs 14.
  • Auf den Laufschienen 6 läuft auf Rollen 5a ein Wagen 5, an dem die Trennschleifrnaschine 1 aufgehängt ist.
  • Die Trennschleifmaschine 1 weist einen am W '!t-.gen 5 befestigten Rahmen 9 auf, in dem ein Trägerstück 10 n -ertikaler Richtung bewegbar an Führungen 10a geführt ist. Das Trägerstück 10 ist mittels eines am Wagen 5 fest angeordneten Hydraulikzylinders 11 über ein Übertragungsgestänge 12 absenkbar und anhebbar. Am Trägerstück 10 ist die eigentliche Schneideinheit angeordnet, welche eine Sthleifscheibe 2 aufweist, die über ein Getriebe 4 von eInem Elektromotor 3 aus angetrieben wird. Am unteren Ende der Trennschleifmaschine ist in der Nähe der Schleifscheibe 2 die in bekannter Weise ausgebildete Klemmvorrichtung 13 angeordnet, mit der bei abgesenktem Trägerstück 10 die Trennschleifmaschine an das zu durchtrennende Walzgut anklemmbar ist.
  • Der Schneidrollgang 14 weist an einer umlaufenden Transportkette 16 angeordnete Rollen 15 zum Transport des Walzgutes auf. Die umlaufende Transportkette 16 läuft über Laufräder 17 auf einer Laufbahn 18. Die Rollen 15 werden über Zahnkranzräder 19 von einer umlaufenden Antriebskette 20 angetrieben, über die gleichzeitig auch die Rollen des Zufuhr- und Abführröllganges angetrieben werden können.
  • An mindestens einer der Rollen 15 ist ein Drehzahlgeber 23 angeordnet, der mit einer in Fig. 4 dargestellten Steuervorrichtung 34 verbunden ist. An der Trennschleifmaschine 1 ist weiterhin eine Staubabsaugevorrichtung 25 so angeordnet, daß sich ihr Ansaugstutzen jeweils unterhalb des Schneidrollganges 14 in der Nähe der Stelle befindet, wo das Durchtrennen des Walzgutes erfolgt. Die Trennschleifmaschine 1 und die Transportkette 16 des Schneidrollganges 14 sind über Verbindungsteile 26 miteinander verkoppelt und werden durch eine in Fig. 4 dargestellte auf die Welle 27 wirkende Antriebsvorrichtung 35 in Richtung V oder R angetrieben.
  • Am Ende des Zufuhrrollganges 21 ist eine die Bahn des Walzgutes W kreuzende Lichtschranke 24 angeordnet, die mit der Steuervorrichtung 34 verbunden ist.
  • Eine weitere Lichtschranke 32 ist am Ende des Schneidrollganges 14 angeordnet. Sie ist ebenfalls mit der Steuervorrichtung 34 verbunden.
  • Weiterhin sind, wie Fig. 4 zu entnehmen, jeweils auf der Drehachse einer Rolle des Zufuhrrollganges 21 ein Drehzahlgeber 30 und ein Winkelgeber 31 angeordnet. Ebenso sind an der Achse jeweils einer Rolle 5a des Wagens 5 ein Drehzahlgeber 28 und ein Winkelgeber 29 angeordnet. Die Signale dieser Meßgeräte 28, 29, 30, 31 werden ebenfalls der Steuervorrichtung 34 zugeführt. Der Steuervorrichtung 34 ist weiterhin ein Rechner 33 grundsätzlich bekannter Bauart vorgeschaltet. Diesem Rechner 33 werden die weiter unten beschriebenen vorgegebenen Werte zur Steuerung zugeführt und über ihn werden auch die von den Meßgeräten 23, 24, 28, 29, 30, 31, 32 erzeugten Signale der Steuervorrichtung 34 zugeführt.
  • Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Einrichtung ist folgende: Das vom Zufuhrrollgang 21 zum Schneidrollgang 14 geförderte Walzgut soll bei vorgegebener Transportgeschwindigkeit v durch die Trennschleifmaschine 1 in gleichmäßige, vorgegebene Längen aufgeteilt werden. Die Vorgabe der Längen kann in an sich bekannter Weise auf elektronischem Wege in der Steuervorrichtung 34 bzw. dem Rechner 33 erfolgen. Nach Erfassung des Walzgutanfanges mittels der Lichtschranke 24 wird über die Steuervorrichtung 34 die Antriebsvorrichtung 35 für die Trennschleifmaschine 1 und die Transportkette 16 des Schneidrollganges 14 in Tätigkeit gesetzt und dadurch die Trennschleifmaschine 1 zusammen mit dem gesamten Rollgang 14 in Richtung V in Bewegung gesetzt und in Abhängigkeit von der eingestellten Materiallänge solange beschleunigt, bis zwischen dem Walzgut mit der Transportgeschwindigkeit v und der Trennschleifmaschine 1 bzw. dem Schneidrollgang 14 mit der Geschwindigkeit V keine Relativbewegung mehr auftritt, d.h. die Relativgeschwindigkeit v - V = 0 ist. Zur Erfassung der Relativgeschwindigkeit ist hierbei an einer der Rollen 15 des Schneidrollganges 14 ein Drehzahlgeber 23 angeordnet. Es wird hier von der Tatsache Gebrauch gemacht, daß bei der Relativgeschwindigkeit 0 zwischen der Trennschleifmaschine 1 und dem Walzgut W die Rollen 15 stillstehen. Sobald dieser Zustand erreicht ist, wird mittels der Klemmvorrichtung 13 die Trennschleifmaschine 1 am Walzgut W angeklemmt, das Trägerstück 10 abgesenkt und das Walzgut mittels der Schleifscheibe 2 durchgetrennt.
  • In Fig. 3 sind zur Veranschaulichung der Vorgänge bis zum Durchtrennen des Walzgutes in einem Weg-Zeit-Diagramm die Bewegungen des Anfangs A und des Endes E eines Stabes des Walzgutes W sowie die Bewegung der Trennschleifmaschine 1 dargestellt. Der Punkt E entspricht dabei der ersten Trennstelle des Walzgutes. Zur Vereinfachung der Betrachtung sei angenommen, daß der Start der Trennschleifmaschine 1 zum Zeitpunkt t0 erfolgt, wenn der Stabanfang A am Punkt etwa die Lichtschranke 24 passiert. Diese Betrachtung gilt grundsätzlich nur für den ersten Stabanfang bzw. den ersten Trennvorgang. Es ist aber sehr leicht möglich, bei den folgenden Trennvorgängen den gleichen Bewegungsvorgang von der zweiten Lichtschranke 32 aus anzusteuern, die an einer weiter hinten liegenden Stelle des Schneidrollgangs 14 liegt, an dem der nächste Stabanfang zu einem geeigneten Zeitpunkt vorbeiläuft.
  • Im Zeitpunkt t0 befindet sich die Schnittstelle E am Punkt und die Trennschleifmaschine 1 am Punkt S3 Der Trennvorgang soll im Zeitpunkt t5 am Punkt S4 erfolgen Die Geschwindigkeit des Walzgutes sei v. Der Abstand 1L£ = L sowie der Abstand 5354 = 1 entsprechen den bis zum Trennvorgang zurückgelegten Wegen des Walzgutes bzw. der Trennschleifmaschine. Der Abstand S1S3 = L - 1 = C kann als bekannt t angnommen werden Die variable Geschwindigkeit der Trennscl-leifmaschine sei V und ihre zunächst als konstant angenommene Beschleunigung vom Startzeitpunkt t0 ab sei b. Aus allgemein bekannten Formeln für gleichförmige und beschleunigte Bewegungen ergeben sich dann folgende Beziehungen: L = v (t - t0> und 1 = 1/2. b (ts-tO)2 Weiterhin gilt zum Zeitpunkt ts: V = b (t5 - to) = v.
  • Hieraus erhält man: Die bis zum Trennvorgang verstreichende Zeit und die erforderliche Beschleunigung ergeben sich also aus der vorgegebenen Geschwindigkeit des Walzgutes und dem Abstand des Punktes E bzw. des um die Stablänge nach rechts verschobenem Punktes A vom Startpunkt er Trennschleifniaschine 1 Wenn also die Steuervrrichtung 34 die Trennschleifmaschine 1 u einem vorgegebenen Zeitpunkt t0 mit gleichmäßiger Beschleunigung b starten läßt, erfolgt im Zeitpunkt t am 5 Punkt E der Trennvorgang.
  • Die oben angegebenen Bedingungen, vor allem die einer gleichmäßigen Beschleunigung, sind in der Praxis nicht exakt erfüllbar, Deshalb ist es, wie oben bereits ausgeführt, zweckmäßig, die Geschwindigkeitsdifferenz v - V laufend zu kontrollieren, damit der Trennvorgang wirklich genau dann stattfindet, wenn v - V = 0 und an einem Punkt erfolgt, so daß der Abstand AE der gewünschten Stablänge entspricht. Die Kontrolle der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Trennschleifmaschine und Walzgut kann entweder, wie oben beschrieben, vom Drehzahlwächter 23 aus erfolgen, oder es kann direkt die Geschwindigkeit v durch den Drehzah1wächter 30 am Zufuhrrollgang 21 und die Geschwindickeit V durch den Drehzahlwächter 29 an der Trennschleifmaschine 1 gemessen werden und daraus im Rechner 33 ein von der ?ç-es~hwildigkeitsdifferenz abhängiges Signal gebildet werden. Weiterhin kann festgestellt werden, ob sich die Trennschleifmaschine 1 zum Zeitpunkt t0 an einem Punkt befindet, der dem gewünschten Punkt E entspricht, so daß die richtige Stablänge gesichert ist. Dies erfolgt beispielsweise durch Meßung der vom Anfang A des Walzgutes und der Trennschleifmaschine 1 zurückgelegten Wege. Die Meßung der Wege kann durch die Winkelgeber 28 und 31 erfolgen.
  • Aufgrund der oben angegebenen Beziehungen läßt sich der Beschleunigungsvorgang für die Trennschleifmaschine 1 unter Verwendung eines Rechenprogramms durch Variation des Beschleunigungswertes b und eventuell der Werte l und L rechnerisch steuern, so daß der Trennvorgang an der richtigen Stelle innerhalb eines vorgegebenen Zeitabschnittes erfolgen kann. Hierbei kann so vorgegangen werden, daß von vorgegebenen Näherungswerten ausgegangen wird, die während mehrerer Trennvorgänge solange korrigiert werden, bis eine einwandfreie Justierung der Einrichtung erreicht ist. Mit entsprechend größerem Aufwand können aber die Abweichungen der vorgegebenen Werte von den Sollwerten auch während des Vorlaufes der Trennschleifmaschine 1 kontinuierlich ausgewertet und als entsprechende Regelgrößen der Steuervorrichtung 34 zugeführt werden, so daß durch entsprechende Änderung der Beschleunigung der Trennschleifmaschine der Trennvorgang von Anfang an zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle erfolgt.
  • Die Absenk- und Anhebbewegung der Schleifscheibe wird leistungsabhängig durchgeführt und die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe wird auf elektronischem Wege konstant gehalten. Das Schnittende wird durch den Abfall des vom Elektromotor 3 aufgenommenen Stromes über ein Stromrelais festgestellt, durch das das Anheben der Schleifscheibe und das Abklemmen der Trennschleifmaschine 1 vom Walzgut W bewirkt wird. Die Trennschleifmaschine wird dann mit maximaler Geschwindigkeit zusammen mit der Transportkette 16 des Schneidrollganges 14 in Richtung R zum Ausgangspunkt zurückgeführt. Dort ist sie dann zu einer weiteren beschleunigten Bewegung in Richtung V bereit.
  • Der Vorschub der Trennschleifmaschine 1 zusammen mit der Transportkette des Schneidrollganges 14 erfolgt über einen Gleichstromantrieb und wird stufenlos dem Vorschub des Walzgutes angepaßt.
  • Wenn die Trennschleifmaschine 1 mit der Transportkette 16 des Schneidrollganges 14 fest verkoppelt ist, kann der Antrieb zur Bewegung der Xennschleifmaschine 1 auch auf die Trennschleifmaschine 1 direkt wirken, wobei dann die Transportkette 16 mitgenommen wird. Dies kann bei einer weiteren vorteilhaften, nicht dargestellten Ausführungsform beispielsweise in der Weise geschehen, daß parallel zu den Laufschienen 6 eine umlaufende Antriebskette geführt ist, die mit der Trennschleifmaschine 1 verbunden ist und an beiden Enden der Laufschienen 6 über entsprechende Umlenkräder läuft, von denen eins angetrieben ist. Der Antrieb dieses Umlenkrades kann auch so ausgebildet sein, daß er gleichzeitig auf die Welle 27 zur Bewegung der Transportkette 16 wirkt. Weiterhin ist es grundsätzlich möglich, die Trennschleifmaschine 1 und die Transportmaschine 16 getrennt voneinander anzutreiben.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Einrichtung zum Trennschleifen von heißem Walzgut, mit einer Trennschleifmaschine, die eine durch einen Elektromotor angetriebene, absenk- und anhebbare Schleifscheibe und eine Klemmvorrichtung aufweist, sowie einen Zufuhr-, einen Abfuhr und eine Schneidrollgang, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Trennschleifmaschine (1) auf einer parallel zum Schneidrollgang (14) verlaufenden Dautbahn (6) bewegbar geführt ist, und eine eigene Antriebsvorrichtung (35, zur Bewegung längs dieser Laufbahn 6 ) aufweist und daß eine Vorrichtung (23, 29, 30) zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit zwischen Trennachleißmaschine (1) und Walzgut (W) sowie eine den Anklemm- und Trennvorgang in Abhängigkeit von dieser Relativgeschwindickeit aus lösende, und das Abklemmen und Bückführen dr Trennschleifmaschine bewirkende steuern @richtung {34) vorhanden sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (15) des Schneidrollgangs (14) an einer umlaufenden Transportkette (16) angeordnet sind - und die Trennschleifmaschine (1) mit dieser Transportkette (16) verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit zwischen Trennschleifmaschine (1) und Walzgut (W) mindestens einen an der Achse einer Rolle (15) des Schneidrollganges (14) angeordneten Drehzahlgeber (23) aufweist, der mit der Steuervorrichtung verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit zwischen Trennschleifmaschine (1) und Walzgut (W) einen auf der Achse einer Rolle des Zufuhrrollganges (21) und einen auf der Achse einer Laufrolle (5a) der Trennschl-ifclaschine (1) angeordneten Drehzahlgeber aufweist und die Drehzahlgeber (29, 30) mit der Steuervorrichtung (34) verbunden sind.
  5. 5 Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch cekennzeichnet. daß zur Erfassung der Laufwege der Trennschleifmaschine (1) und des Walzgutes (W) Winkelgeber (28, 31) dienen, die an Rollen des Zufuhrrollganges (21) bzw. der Trennschleifmaschine (1) angeordnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine mit der Steuervorrichtung (34) verbundene Rechenvorrichtung (33), der vorgegebene Werte und die durch Drehzahl- und Winkelgeber (23, 28, 29, 30, 31) sowie Lichtschranken (24, 32) abgegebenen Signale zuführbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (6) oberhalb des Schneidrollganges (14) angeordnet und die Trennschleifmaschine (1) an ihr so aufgehängt ist, daß sie unmittelbar über dem Schneidrollgang (1) geführt ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Anfang und/oder am Ende des Schneidrollganges (14) eine die Bahn des Walzgutes (W) kreuzende Lichtschranke (24, 32) zur Ansteuerung der eigenen Antriebsvorrichtung der Trennschleifmaschine (1) angeordnet ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abklemmen und Rückführen der Trennschleifmaschine (1) durch den Abfall des vom Elektromotor (3) zum Antrieb der Schleifscheibe (2) aufgenommenen Stromes von der Steuervorrichtung ausgelöst wird.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (2) mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anheb- und Absenkbewegung der Schleifscheibe (2) durch einen Hubzylinder (11) bewirkt und leistungsab hängig gesteuert wird.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schneidrollganges (14) eine mit der Trennschleifmaschine (1) verbundene Staubabsaugvorrichtung (25) angeordnet ist.
DE19782800528 1978-01-07 1978-01-07 Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut Pending DE2800528A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782800528 DE2800528A1 (de) 1978-01-07 1978-01-07 Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782800528 DE2800528A1 (de) 1978-01-07 1978-01-07 Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2800528A1 true DE2800528A1 (de) 1979-07-12

Family

ID=6029070

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782800528 Pending DE2800528A1 (de) 1978-01-07 1978-01-07 Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2800528A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2522449A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Reika GmbH & Co. KG Fliegende Säge
EP2522448A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Reika GmbH & Co. KG Fliegende Säge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2522449A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Reika GmbH & Co. KG Fliegende Säge
EP2522448A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Reika GmbH & Co. KG Fliegende Säge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19518583C2 (de) Schneidmaschine zum Zerschneiden von Produktlaiben
DE1777105C3 (de) Steuereinrichtung zum Erzielen von Werkstückvorschubstrecken an einer Bearbeitungsmaschine
DE2252047C3 (de) Vorrichtung zum Zerschneiden eines kontinuierlich bewegten Bandes aus plastisch verformbarem Material in einzelne Formstücke, beispielsweise Betonziegel
EP0199041B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtragen von Faserflocken aus Textilfaserballen
EP0193647B1 (de) Verfahren und Steuerung für eine Maschine zum Abtragen von Faserflocken von Textilfaserballen
EP0829322B1 (de) Hochgeschwindigkeitsschere zum Querteilen von Walzband
DE3246129A1 (de) Vorrichtung zum genauen anhalten von fahrzeugen
DE2940375C2 (de) Verfahren und Einrichtung zur automatischen Ausscheidung der vorderen und hinteren Enden von Materialstangen
EP0694019B1 (de) Vorrichtung zum ablösen eines produktes von einem endlos umlaufenden band
DE8101254U1 (de) Vorrichtung zum Transport eines Werkstückträgers (Palette) von einer Montage- oder Demontagestation zu einer Bearbeitungsstation und umgekehrt
EP0039888A2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Abtrennen und Abfördern von Gruppen von Profilstäben verschiedener Querschnittsform bzw. Querschnittsgrösse hinter einer Kaltschere
DE3028834A1 (de) Verfahren und maschine zum automatischen stanzen und biegen von werkstuecken
DE3402567A1 (de) Vorrichtung zum schneiden von stabmaterial, insbesondere von betonstahlstaeben
DE2800528A1 (de) Einrichtung zum trennschleifen von heissem walzgut
AT394703B (de) Selbstfahrender wagen
AT396209B (de) Arbeitsverfahren zur weiterverarbeitung von aus einer walzstrasse kontinuierlich herangefoerderten, zu gruppen gesammelten walzstaeben und trenneinrichtung zur durchfuehrung dieses arbeitsverfahrens
DE2423368A1 (de) Distanzsteuerverfahren zum foerdern langen materials
DE4212987A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fördern einer Materialbahn
DE2453501A1 (de) Vorrichtung zum zerschneiden eines foerdergutes
DE2138020C3 (de) Vorrichtung zur Sammlung und zum Weitertransport von in einer StranggieBanlage abgetrennten Knüppeln
DE2042733A1 (de) Vorrichtung zum Quertransport von Strangpreßgut oder Walzgut, bei spielsweise hinter einer Metallstrang presse
DE2439129C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Spänen
DE19533415C1 (de) Mattentransporteur
DE9421084U1 (de) Vorrichtung zum Füllen von Kannen mit länglichem Querschnitt (Flachkannen) an einer Spinnereimaschine, z.B. Strecke
DE2605564B2 (de) Brennschneidanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee