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DE2800549A1 - Im niveau geregeltes kraftfahrzeug - Google Patents

Im niveau geregeltes kraftfahrzeug

Info

Publication number
DE2800549A1
DE2800549A1 DE19782800549 DE2800549A DE2800549A1 DE 2800549 A1 DE2800549 A1 DE 2800549A1 DE 19782800549 DE19782800549 DE 19782800549 DE 2800549 A DE2800549 A DE 2800549A DE 2800549 A1 DE2800549 A1 DE 2800549A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stabilizer
arms
motor vehicle
load
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782800549
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Bufler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19782800549 priority Critical patent/DE2800549A1/de
Publication of DE2800549A1 publication Critical patent/DE2800549A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/02Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
    • B60G21/04Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically
    • B60G21/05Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically between wheels on the same axle but on different sides of the vehicle, i.e. the left and right wheel suspensions being interconnected
    • B60G21/055Stabiliser bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/027Mechanical springs regulated by fluid means
    • B60G17/0277Mechanical springs regulated by fluid means the mechanical spring being a torsion spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Im Niveau geregeltes Kraftfahrzeug
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Gattung.
  • Um den Fahrzeugaufbau eines Kraftfahrzeuges weitgehend unabhängig von der Fahrzeugbelastung in eine gewünschte Lage, insbesondere eine Horizontallage mit etwa konstantem Abstand des Fahrzeugbodens von einer Fahrbahn zu bringen, ist es üblich, zur Abfederung entweder nur einer oder beider Fahrzeugachsen niveaugeregelte Federn zu verwenden (z.B. DT-AS 1 505 454, DT-OS 2 305 037).
  • Dabei wird mittels eines zwischen Fahrzeugaufbau und Achse allgeordneten Niveau oder Höhenreglers, der das belastungsabhängige Absenken des Fahrzeugaufbaus erfaßt, die wirksame Länge der niveaugergelten Federn ausgesteuert. Die niveaugeregelten Federn enthalten hydraulische oder auch hydro-pneumatische Vorrichtungen, welche - ausgesteuert durch den Niveauregler - aus einer zugeordneten Druckmedium-Quelle gespeist werden. Häufig bestehen niveaugeregelte Federn aus einer Kombination aus Schraubenfedern und hydraulischen Kolben-Zylinder-Eintheiten (z.B. DT-AS 1 241 717).
  • Bekanntlich werden die Fahreigenschaften eines Kraftfahrzeuges durch seine Beladung nicht unwesentlich verändert. Das gilt auch für Kraftfalirzeuge mit niveauger-igelten Achsen. Unter anderem tritt bei Belastung des Fahrzeughecks - insbesondere bei Fhrzeugen mit Fronmotor - infolge der dabei stattfindenden Verlagerung des Fahrzeugschwerpunkte eine sich mit zunehmender Belastung verstärkande Neigung züm Übersteuern auf, so daß ein beispielsweise bei Leerlast neutral- oder untersteuerndes Kraftfahrzeug bei Vollast plötzlich übersteuert beziehungsweise ein ansich nur leicht übersteuerndes Kraftfahrzeug bei Vollast plötzlich stark übersteuert. Solche Veränderungen im Fahrverhalten sind unerwünscht, weil sie ein erhöhtes Unfallrisiko in sich bergen. Diese Veränderungen sind u.a. darauf zurückzuführen, daß beim Beladen eines Kraftfahrzeuges mit Fronmotor an der Vorderachse eine nur geringe und an der Hinterachse eine größe Radlaständerung eintritt, mit der Folge, daß sich der Achsschräg lauf der Hinterachse bei Belastung entsprechend stark und der der Vorderachse nur wenig vergrößert, weil die sich eins-tellenden Rad-beziehungsweise Achsschräglaufwinkel bekanntlich u.a. auch von der jeweiligen Radlast abhängen. Für das Eigenlenkverhalten eines Kraftfahrzeuges, das heißt für die Frage ob dieses über- und untersteuert, ist aber bekanntlich der Unterschied zwischen dem Schräglaufwinkel der Vorderachse und der Hinterachse maßgeblich.
  • Bei nicht niveaugeregelten Kraftfahrzeugen ist es bekannt (z.B.
  • BT-OS 2 523 121), zur Verringerung dieser lastabhängigen Veränderen im Figenlenkverhalten eines Kraftfahrzeuges die Arme eines U-For-Stabilisators über gelenkig daran befestigte Zwischenhebel derart an den Radführungsgliedern der Hinterachse bnziehungsweise am Fahrzeugaufbau anzulenken, daß sich bei Leerlast ein kleiner und bei Vollant infolge der Einfederung ein großer wirksamer Stabilisatorhebelarm ergibt. Das Rollrückstellmoment der Hinterachse wird dadurch mit zunehmender Beladung des Fahrzeuges kleiner, so daß bei Rollneigung des voll beladenen Kraftfahrzeuges eine - im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen - kleine Radlaständerung auftritt, mit der Folge, daß sich an der Hinterachse ein entsprechend kleinerer Achsschräglaufwinkel einstellt. Da die Rollneigung des Fahrzeuge infolge der geringeren Rollmomentabstützung an der Hinterachse zunimmt, wird andererseits das Rollrückstellmoment an der Vorderachse größer, so daß sich dort ein - im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen - größerer Achsschräglaufwinkel einstellt. Die Verkleinerung des Hinterachsschnglaufs einerseits und die gleichzeitige Vergrößerung des Vorderachsschräglaufwinkels andererseits führen zurl Abbau der Übersteuereigung bei Vollast und machen somit das Eingenlenkverhalten des Fahrzeuges weitgehend unabhangig vom jeizeiligen Beladungszustand. Voraussetzung für die Funktionsweise dieser bekannten Stabilisator-Anlenkung ist, daß die Beladung des Fahrzeuges ein einfedern des Fahrzeugaufbaus zur Folge hat, weil dadurch die Verkleinerung oder Vergrößerung des wirksamen Stabilisatorhebelarms bewirkt wird. Bei niveaugeregelten Achsen tritt ein solcher zuladeabhängiger @r Einfederweg nicht auf beziehungsweise er ist - wenn nur eine der beiden Achsen im Niveau geregelt wird-- so gering, daß er zur geschilderten Rollrückstellmomenten-Steuerung nicht geeignet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuladeabhängige Veränderung des Eigelenkverhaltens eines Kraftfahrzeuges der im Oberbegriff des Pat-intanspruchs 1 genannten Art zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Es wird also dafür gesorgt, daß die wirksame Länge der Stabilisatorarme lastabhängig verändert wird, obgleich eine Einfederung des Fahrzeugaufbaus infolge der Beladung nicht stattfindet.
  • Erfinduns--wesentiiche vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüche angegeben, wobei gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine des Neigungsänderung der Stabilisatorarne bewirkende hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen ist, welche druckmäßig mit dem hydraulischen Niveauregler verbunden Ist, so daß ihre wirksame Länge vom Hydraulikdruck im Niveauregelsystem, welcher der Beladung des Fahrzeuges proportional ist, bestimmt wird. Eine besondere Druckmedium-Quelle sowie eine besondere Regeleinrichtung für die Vertellvorrichtung ist somit nicht erforderlich, so daß sich der Aufwand für die gewünschte Neigungsänderung der Stabilisatorarme im wesentlichen auf die Bereitstellung einer druckmediumbetätigten Verstellvorrichtung beschränkt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung die die Neigungsänderung der Stabilisatorarme bewirkende Verstellvorrichtung zusätzlich auch fahrgeschwindigkeitsabhängig aussteuerbar ist, nämlich derart, daß die Neigung der Stabilisatorarme bei Vollast und Höchstgeschwindigkeit am geringsten und bei Leerlast und niedrigen Geschwindigkeit am größsten ist.
  • Druch eine Derartige Ausbildung der Verstelleinrichtung wird das Eigenlenkverhalten das Kraftfahrzeuges fahrgeschwindigkeitsabhän-Ig derart beeinfludt, da e bi niedrigen Fahrgeschwindigkeiten, die beispielsweise im Stadtverkehr oder kurvenreicheren Strecken bei Überlandfahrten auftreten, eine direktere Lenkwirkung (mehrübersteuernd) und bei höheren Fahrgeschwindigkeiten, die beispielsweise auf Autobahnen auftreten, eine indirektere Lenkwirkung (mehr untersteuernd) aufweist.
  • Anhand eines Ausführungsbeispieles werden die Erfindung und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung Figur 1 die niveaugeregelte Hinterachse eines Kraft fahrzeuges mit einer VerstellvorrichtIulg zum Verändern der teigung der Stabilisatorarme, Figur 2 die perspektivische Darstellung einer ersten Ausbildungsform der Stabilisatoranlenkung und Figur 3 die perspektivische Darstellung einer weiteren Ausbildungsform der Stabilisatoranlenkung.
  • Figur 1 zeigt die Hinterachse eines Kraftfahrzeuges, deren mit 9 bezifferten Räder über Längslenker 8 am sicht weiter dargestellten Fahrzeugaufbau 2 schwenkbar angelenkt sind. Die Anlenkstellen der Längslenker sind mit 81 beziffert. Die Abfederung der Hinterachse erfolgt mit Hilfe von niveaugeregelten Federn, welche im Bereich der nicht ;eiter bezifferten Achsen der Fahrzeugräder 9 an den Längslinkern 8 angreifen. In Prinzip kann jede Art von niveaugeregelten Federn verwendet werden. Im Ausführungsbeispiel ist eine Kombination von nichtgeregelten Schraubenfedern 11 und einer in ihrer wirksamen Länge verstellbaren hydraulischen Vorrichtung 12 dargestellt, wobei der Druckmediumanschluß der hydraulischen Vorrichtung mit 121 beziffert ist. Ein nicht weIter dargestellter, zwischen Fahrzeugaufbau 2 und Achse angeordneter hydraulischer Niveauregler steuert auf bekannte Weise die Versorgung der hydraulischen Vorrichtung 12 mit der für die gewünschte Niveaulage erforderlichen Hydraulikmenge. Da die Art der Niveauregelung für die Erfindung une heblich ist, sind Einzelheiten des Niveauregelsystems nicht weiter dargestellt. Die dargestellte Hinterachse der Kraftfahrzeuges ist mit einem U-Form-Stabilisator 1 ausgerüstet, dessen Stabilisaterarme mit 1.2 beziffert sind. Im Ausführungsbeispiel sind die freien Enden der Stabilisatorarme über einem gelenkig an ihnen augreifenden Zwischenhebel 7 am Längslenker 8 angelenkt.
  • Der in Figur 1 nicht weiter erkenubare, um eine quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Achse drehbar gelagerte Stabilisatormittelteil 1.1 steht dasegen mit dem Fahrzeugaufbau 2 in Verbindung. Um die Stabilisatorwirkung (Rollmomentenabstützung) des Stabilisators erfindungsgemäß durch Neigungsveränderung der Stabilisatorarme verstellen zu können, ist der Mittelteil 1.1 des Stabilisators nicht direkt, sondern über besondere Febelarme 3, die in den mit 10 bezifferten Anlenkstellen sch enkbar am Fahrzeugaufbau 2 gelagert sind, am Fahrzeugaufbau angelenkt. Der Stabilisatormittelteil 1.1 ist an den freien Enden dieser Hebelarme 3 in den Lagerstellen 4 drehbar gelagert. Mittels einer in ihrer Länge beladungsabhängig veränderbaren Verstellvorrichtung 5 wird der Mittelteil des Stabilisators 1 je nach Beladung des Fahrzeuges selbsttätig mehr oder weniger stark angehoben oder abgesenkt, wodurch die Stabilisatorarme 1.2 in ihrer Neigung gegen die Fahrbahn verändert werden, und zwar derart, daß die Stabilisatorarme bei Leerlast stärker geneigt sind als bei Vollast. Zur Verdeutlichung dieser Verhältnisse ist in Figur 1 die Stellung der Stabilisatorarme 1.2 bei Vollast voll ausgezogen und bei Leerlast gestrichelt dargestellt.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß figur 2 sind die beiden Hebelarme 3 im Bereich ihrer nicht schwenkbaren Enden durch ein steifes Rohr 6 o. ä. formsteif miteinander verbunden. Dieses Rohr ist in den Lagerstellen 10 drehbar am Fahrzeugaufbau 2 gelagert, so daß ein Verdrehen dieses Rohres ein entsprechendes Verschwenken der Eebelarme 3 zur Folge hat. Das lastabhängige Schwenken wird im gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine an dem einen der beiden Hebelarme 3 angreifende Verstellvorrichtung 5 bewirkt. Erforderlichenfalls - zum Beispiel zur Erzielung einer größeren Stellkraft oder zur Erzielung symetrischer Lastverhältnisse - können auch an beiden Hebelarmen Verstellvorrichtungen angreifen. Es ist auch möglich, das erforderliche Schwenken der Hebelarme 3 durch eine das Rohr 6 unmittelbar verdrehende Verstellvorrichtung zu bewirken.
  • Diese Variante ist in Figur 2 strichliert eingezeichnet und mit 5' beziffert.
  • Im Ausführungsbeis,iel gemäß Figur 3 sind die Enden der Hebelarme 3 dagegen direkt in den Lagerstellen 10 schwenkbar am Fahrzeugaufbau 2 angelenkt. Im Bereich ihrer nichtangelenkten schwenkbaren Enden sind die Hebelarme dagegen durch ein steifes Rohr o. ä. 6 formsteif miteinander verbunden. Mittig am Rohr 6 greift in diesein Ausführungsbeispiel eine Verstellvorrichtung 5 an, durch deren lastabhängige Längenänderung die Hebelarme 3 und damit auch die Stabilisatorarme 1.2 im erforderlichen Umfang in ihrer Neigung gemindert werden. 14an erkennt, daß die Stabilisatorarme in den Figuren 1 und 2 nach rechts und in Figur 3 nach links, das heißt in Fahrtrichtung, weisen. Ob die eine oder die andere Ausführungsform genfählt wird, hängt vom zur Verfügung stehenden Bauraum oder auch von der erforderlichen Stabilisatorlage ab. Für die Anwendung der erfindungsgemäßen lastabhingigen Neigungsänderung der Stabilisatorarme spielen diese Unterschiede keine Rolle.
  • Als Verstellvorrichtung könnte im Prinzip jede Einrichtung gewählt werden, die eine ausreichende Verstellkraft zur Verfügung stellt und lastabhängig ausgesteuert werden kann. Von besonderem Vorteil ist es jedoch, wenn als Verstellvo-richtung eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit eingesetzt wird. Der sich in einem Biveauregelsystem einstellende Druck des Druckmediums ist bekanntlich bei Vollast groß und bei Leerlast klein. In der Erkenntnis, daß der sich einstellende Druck dieses Druckmediums somit ein Maß für die Belastung des Fahrzeuges darstellt, kann somit der Druck des Druckmediums im Niveauregelsystem dazu benutzt werden, die wirksame Länge einer als hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildeten Verstellvorrichtung lastabhängig zu verstellen. In den Ausführungsbeispielen ist die Verstellvorrichtung als hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit dargestellt, deren mit dem Niveauregelsystem in Verbindung stehender hydraulischer Anschluß mit 51 beziffert ist.
  • In entsprechender gleise ist auch der hydraulische Anschluß der hydraulischen lorrichtung 12 der Fahrzeugfederung nur angedeutet und mit 121 beziffert. Sowohl der hydraulische Anschluß 51 als auch der hydraulische Anschluß 121 steht mit dem nicht weiter dargestellten hydraulischen Niveauregler des Niveauregelsystems in Verbindung.
  • In den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 und 3 sind die Hebelarme 3 in eine Lage gebracht worden, in der die Stabilisatorarme 1.2 in ihrer vollen Länge wirksam sind. Diese Konstellation würde beispielsweise bei voll beladendem Fahrzeug vorliegen. In Figur 2 - und gestrichelt auch in Figur 1 - sind die Hebelarme dagegen so geschwenkt, daß die Stabilisatorarme 1.2 relativ stark gegen die Fahrbahn geneigt sind. Die für die Stabilisatorwirkung des Stabilisators 1 maßgebliche wirksame Hebelarmlänge der Stabilisatorarme verkürzt sich dadurch von a auf b, was eine entsprechende Vergrößerung der Stabilisatorwirkung bedeutet. Entsprechend vergrößert sich auch das Rollrückstellmoment und der Reifenschräglaufwinkel dieser Achse.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Verstellvorrichtung 5 nicht nur ladungsabhängug, sondern zusätzlich auch fahrgeschwindigkeitsabhängig ausgesteuert wird und zwar derart, daß die Neigung der Stabilisatorarme bei Leerlast und niedriger Geschwindigkeit am größten und bei Vollast und Höchstgeschwindigkeit am geringsten ist. Die Darstellungen gemäß den Figuren 1 und 3, in denen die Stabilisatorarme zumindest annähernd waagerrecht verlaufen, sollten also zum Beispiel bei Vollast und Höchstgeschwindigkeit vorliegen.
  • Die vorgeschlagene beladungsabhängige Neigungsänderung der Stabilisatorarme ist sowohl bei Fahrzeugen anwendbar, in denen bei.
  • de Achsen niveaugeregelt sind, als auch bei solchen Fahrzeugen, in denen beispielsweise nur die Hinterachse mit niveaugeregelten Die Erfindung wurde anhand eines an der Hinterachse eines Kraftfahrzeuges angeordneten Stabilisators erläutert. Um die gewünschte Beeinflussung des Eigenlenkverhaltens zu erzielen, ist es natürlich auch möglich, die Anlenkung eines an der Vorderachse des Fahrzeuges befindlichen Stabilisators in entsprechender Weise zu beeinflussen. Es versteht sich, daß dabei die Neigungsünderung genau umgekehrt verlaufen muß, das heißt bei Vollant Muß die wirksame Länge der Stabilisatorarme möglichst klein und bei Leerlast möglichst groß sein. Es ist auch möglich sowohl an der Verderachse als auch an der Hinterachse entsprechende Maßnahmen zu treffen.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. A N S P R Ü C H E Kraftfahrzeug, bei dem mindestens eine der beiden Fahrzeugachsen mittels hydraulischer Vorrichtungen zum Verstellen der Fahrzeugfedern unter Verwendung eines zwischen Fahrzeugaufbau und geregelter Achse angeordneten, die Aussteuerung der hydraulischen Vorrichtungen bestimmenden hydraulischen Niveaureglers im Niveau geregelt ist, und mindestens die Hinterachse mit einer U-Form-Stabilisator ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisatorarme (1.2) in ihrer Neigung gegen die Fahrbahn selbsttätig beladungsabhängig verstellbar sind, derart, daß sie bei Leerlast stärker geneigt sind als bei Vollast.
  2. 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Stabilisatorarme (1.2) mittels einer Verstellvorrichtung (5) durch des drehbar gelagerten Stabilisatormittelteils (1.1) oder der freien Enden der Stabilisatorarme (1.2) verstellbar ist.
  3. 3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, gekennzeichnet, durch formsteif miteinander in Verbindung stehende, schwenkbar am Fahrzeugaufbau (2) angelenkte Arme (3), an deren schwenkbaren Enden entweder das Stabilisatormittelteil (1.1) eines mit seinen Stabilisatorarmen (1.2) mit den Fahrzeugrädern (3) in Verbindung stehenden Stabilisators (1) oder die Stabilisatorarme (1.2) eines mit seinem Mittelteil (1.1) mit den Rädern (9) der Achse in Verbindung stehenden Stabilisators (1) gelargert sind.
  4. 4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (3) im Bereich ihrer nicht schwenkbaren Enden durch ein drehbar am Fahrzeugaufb@@ (2) gelagerten steifes Rohr (6) o.ä. formsteif miteinander verbunden sind, wobei das Schwenken der Hebelarme (3) mittels der entweder an einem der Hebelarme (3) - diese anhebend und absenkend -oder am Rohr (6) - dieses drehend - angreifenden Verstellvorrichtung (5) bewirkt wird.
  5. 5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (3) im Bereich ihrer nicht angelenkten schwenkbaren Enden durch ein mittels der Verstellvorrichtung (5) anhebbares und absenkbares steifens Rohr (6) o. ä. formsteif miteinander verbunden sind.
  6. 6. Kraftfahrzeug nach eienem der Ansprüche 2 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (5) als hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit ansgebildet ist und daß der ihre wirksame Länge bestimmende Hydraulikdruck vom Hydraulikdruck im Niveauregelsystem bestimmt ist.
  7. 7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit druckmäßig mit dem hydraulischen Niveauregler verbunden ist.
  8. 8. Kraftfahrzeug nach einem Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (5) zusätzlich auch fahrgeschwindigkeitsabhängig aussteuerbar ist, derart, daß die Nc-iung der Stabilisatorarme (1.2) bei Vollast und Höchstgeschwindigkeit am geringsten und bei Leerlast und niedriger Geschwindigkeit am größten ist.
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