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DE28000C - Neuerung an dreirädrigen Velocipeden - Google Patents

Neuerung an dreirädrigen Velocipeden

Info

Publication number
DE28000C
DE28000C DENDAT28000D DE28000DA DE28000C DE 28000 C DE28000 C DE 28000C DE NDAT28000 D DENDAT28000 D DE NDAT28000D DE 28000D A DE28000D A DE 28000DA DE 28000 C DE28000 C DE 28000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
new
wheel
pawls
axis
wheeled velocipede
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT28000D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. J. LUDWIG in Kalk bei Cöln
Publication of DE28000C publication Critical patent/DE28000C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
    • B62M1/32Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by directly driving the wheel axle, e.g. by using a ratchet wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 7. December 1883 ab.
Mit den Naben der Hinterräder α sind zwei Sperrräder a" a" verbunden. Jedes Rad dreht sich also unabhängig von dem anderen.
Die beiden Tritthebel b b sind mit den beiden Büchsen b' b' verbunden. An letzteren befinden sich die beiden Nasen b" b", um deren Zapfen b3 bz sich die Einfallklinken bl bl frei drehen können. Diese fallen mit dem einen Ende in die Zähne der beiden Sperrrädchen a" a" ein. Fig. 3 zeigt die Form dieser Klinken von der Seite; die bis zu χ reichende Verlängerung der Klinken wird unten erläutert. Diese Einrichtung erlaubt es, durch tieferes und rascheres Treten schneller, durch weniger tiefes Treten langsamer, je nachdem es der Zweck erfordert oder die Kraft des Fahrenden gestattet, zu fahren.
Die stählerne Achse c trägt die beiden daran festsitzenden Stofsringe c' und an beiden Enden ein Schraubengewinde mit der Schraubenmutter c". Auf die Achse geschoben und um dieselbe drehbar, sind die beiden Räder a a, die Büchsen b' b' und der Bügel d. Mit der Achse fest verbunden ist der mit g* bezeichnete Bolzen. ~
Der Bügel dd umgreift zwischen a' und b' die Wagenachse c. Die Schenkel tragen einen Querriegel d', an welchem sich zwei Röllchen d" d" befinden, über welche ein Lederriemen ^'"läuft, dessen Enden an den beiden Tritthebeln b b befestigt sind. Das Niedergehen des einen Tritthebels bedingt daher das Hochgehen des anderen. Ferner tragen die beiden Schenkel dd den Sitz s, Fig. 3. Der Bügel hat eine starke Büchse di, in welcher sich der Zapfen des Steuerrades / dreht.
Das Steuerrad / steht zwischen der Gabel /'.
Mittelst des an dem Bolzen fi oben befindlichen Handgriffes f" läfst sich das Steuerrad um seine verticale Achse drehen. Der Handgriff/" läfst sich um den Bolzen /'" nach vorn hin aufklappen, um das Aufsitzen auf den Wagen zu erleichtern. Soll eine Wendung nach rechts erfolgen, so wird der Handgriff nach links gedrückt, erfolgt die Wendung links, dann wird jener rechts gedrückt. Der Ausschalter soll kurze Wendungen ermöglichen und zu dem Ende eine der beiden Klinken ausschalten, so dafs das zugehörige Rad sich frei um die Wagenachse drehen kann. Dies mufs, wenn die Wendung eine schnelle sein soll, stets dasjenige Rad sein, welches nach der Seite steht, wohin die Wendung erfolgen soll, während das äufsere Rad den gröfseren Bogen mit voller Kraft durchläuft.
Zur Erreichung dieses Zweckes laufen von den beiden Bolzen g" g", Fig. 2, 3 und 4, zwei dünne Eisenstangen gg' sich kreuzend, an den federnden Doppelhebel g'" g'", welcher um den Bolzen g 4 drehbar ist. Wird nun das Steuerrad / seitlich gestellt, etwa in die Richtung m-n, Fig. 2, so wird das mit ζ bezeichnete freie Ende des Doppelhebels gegen das bei Fig. 3 mit χ bezeichnete Ende der Einfallklinke bi gedrückt, und so die Klinke aus den Zähnen des rechten Sperrrades ausgehoben, so dafs dieses nun frei um die Achse laufen kann, während das linke Rad allein arbeitet.

Claims (1)

  1. Paten t-An Spruch:
    Die beschriebene Ausschaltung der Klinken zur Erreichung kurzer Wendungen , bewirkt durch die Hebel g3 und g^, welche die Arme b* der Klinken beeinflussen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28000D Neuerung an dreirädrigen Velocipeden Active DE28000C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28000C true DE28000C (de)

Family

ID=304271

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28000D Active DE28000C (de) Neuerung an dreirädrigen Velocipeden

Country Status (1)

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DE (1) DE28000C (de)

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