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DE2800007A1 - Ausstossvorrichtung fuer wirkkoerper - Google Patents

Ausstossvorrichtung fuer wirkkoerper

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Publication number
DE2800007A1
DE2800007A1 DE19782800007 DE2800007A DE2800007A1 DE 2800007 A1 DE2800007 A1 DE 2800007A1 DE 19782800007 DE19782800007 DE 19782800007 DE 2800007 A DE2800007 A DE 2800007A DE 2800007 A1 DE2800007 A1 DE 2800007A1
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DE
Germany
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active
ejection
active body
bodies
braking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782800007
Other languages
English (en)
Other versions
DE2800007C2 (de
Inventor
Detlef Ing.(grad.) 5000 Köln Göricke
Heinz 5210 Troisdorf Kroschel
Kurt 5000 Köln Zwicker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19782800007 priority Critical patent/DE2800007A1/de
Publication of DE2800007A1 publication Critical patent/DE2800007A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2800007C2 publication Critical patent/DE2800007C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
    • F42B12/62Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles the submissiles being ejected parallel to the longitudinal axis of the projectile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Ausstoßvorrichtung für Wirkkörper
  • Wirkkörper, wie Minen, Hohlladungen bzw. ähnliche Sprengkörper oder Leuchtkörper, Ortungsgeräte, Sender bzw. ähnliche Nachrichtenmittel u.a.m. werden bisher im Gelände entweder von Hand verlegt oder einzeln durch Wurf von Fahrzeugen oder z.B. von Flugzeugen, Granaten oder Raketen aus in das Gelände geschleudert. Diese Wurf verlegung ist zwar erheblich zeitsparender als die Verlegung von | Hand, was in manchen militärischen Situationen von ausschlaggeben der Bedeutung sein kann, jedoch ist es dabei nur schwer oder nicht möglich, eine einigermaßen gleichmäßige Verteilung der Wirkkörper m Gelände zu erreichen.
  • Weiter kann bei der Wurfverlegung der Wirkkörper durch Aufschlag mit hoher Geschwindigkeit und/oder Auftreffen auf Gestein oder andere harte Materialien eine Beschädigung, insbesondere elektronische Bauteile von beispielsweise Nachrichtenmitteln oder Zündern eintreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen, d.h. eine Verlegeeinrichtung für Wirkkörper und die Wirkkörper selbst so auszubilden, daß innerhalb möglichst kurzer Zelt die Verlegung von möglichst vielen Wirkkörpern erfolgt, die Abstände der in Gelände verlegten Wirkkörper möglichst gleichmäRig sind und empfindliche Wirkkörper alle Funktionen der vorgesehenen Aufgaben ohne Beschädigung erfüllen können.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist eine Ausstoßvorrichtung für Wirkkörper vorgesehen, bei der erfindungsgemäß in einem Ausstoßrohr mehrere Wirkkörper axial hintereinander angeordnet und aus diesem mittels einwirkender Axialkräfte nach vorn zur Mündung hin ausstoßbar sind und bei der weiterhin durch verschieden große auf den jeweiligen Wirkkörper wirkende Ausstoßkraft verschieden große Ausstoßgeschwindigkeiten der Wirkkörper vorgesehen sind.
  • Die Ausstoßgeschwindigkeit des jeweiligen Wirkkörpers direkt nach Verlassen der Mündung der Ausstoßvorrichtung ist bedingt durch die jeweilige Ausstoßkraft, welche als Summe der an den jeweiligen Wirkkörper angreifenden Axial-Beschleunigungskräfte sind verzögernden Bremskräfte sowie der Reibung verstanden wird.
  • In das Ausstoßrohr werden wenigstens zwei, vorzugsweise jedoch Cine größere Anzahl von Wirkkörpern ei.ngesetzt,die mittels der auf den hintersten Wirkkörper einwirkenden, z.B. von einer vorgespannten Schraubfeder, vorzugsweise jedoch von einer pyrotechnischen Treibsatzladung, aufgebrachten Axialkraft gemeinsam zur Windung des Ausstoßrohres hin ausgestoßen werden.
  • Gemäß der Erfindung sind, zusätzlich zu der auf den hintersten Wirkkörper einwirkenden Ausstoßkraft entweder eine oder mehrere die Ausstoßgeschwindigkeit der jeweiligen Wirkkörper unterschiedlich verringernde Bremseinrichtungen oder/und ei.n oder Mehrere vor dem hintersten Wirkkörper, zwischen zwei Wirkkörpern, einwirkende Axialkräfte vorgesehen.
  • Bremseinrichtungen sind insoweit bevorzugt, als d.iese vielfach technisch einfacher als zusätzliche Beschleunigungseinrichtungen ausführbar sind.
  • Die vorgesehenen Bremseinrichtungen sind vorzugsweise als Reibbremse ausgebildet, könnte jedoch grundsätzlich auch beispielsweise entsprechend einer elektromagnetischen Bremse wirken.
  • Es ist vorgesehen, daß die Bremseinrichtungen auf den zweiten Wirkkörper sind die nachfolgenden, im allgemeinen aber auch bereits auf den ersten einwirken. Da die im Ausstoßrohr axial hintereinander liegenden Wirkkörper sich während ihrer Bewegung innerhalb des Ausstoßrohres wie ein quasi einstückiger Körper verhalten, wird nicht nur der z.B. zweite Wirkkörper durch Einwi..rken einer Bremseinrichtung auf diesen verzögert, sondern auch die noch hinter ihm befindlichen. Der zweite und folgende Wirkkörper fliegt in die ballistische Wurfbahn mit derjenigen Ausstoßgeschwindigkeit, die durch die Summe der auf ihn auf diese Weise einwirkenden Bremskräfte gegeben ist. Jeder nachfolgende Wirkkörper wird dann im allgemeinen eine geringere Ausstoßeschwindigkeit haben als der vorangehende, vorher ausgestoßene Wirkkörper. Entsprechend den kleiner werdenden Ausstoßgeschwindigkeiten werden aber auch die Wurfweiten verringert, wodurch erfindungsgemäß die geforderte Längsstreuung in der Ausstoßrichtung erreicht wird.
  • Dabei hat man es in der Hand, die im Einzelfall geforderte maxima]e e Wurfweite und die Abstände zwischen den verlegten Wirkkörpern über die Größe der axialen Ausstoßkraft und der ausgeübten Bremswirkung festzulegen Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht also in vorteilhafter Weise mehr oder weniger gleiche Abstände zwischen den in der Ausstoßlinie im Gelände liegenden Wirkkörpern. Geringe Abweichungen in den tatsächlichen Abständen sind im wesentlichen nur noch dadurch bedingt, daß die Wirkkörper nach dem erstmaligen Aufprall auf den Geländeboden je nach dessen Dämpfungseigenschaften noch unterschiedliche Nachbewegungen ausführen können.
  • Angepaßt an den im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt der Ausstoßvorrichtung sind die Wirkkörper mit zylindrischer oder im groben Ganzen zylind.rischer Oberfläche ausgebildet. Grundsätzlich können die Wirkkörper aber auch eine beliebig anders geformte Oberflache aufweisen.
  • Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, die Bremseinrichtungen entweder an der Ausstoßvorrichtung, , d.h. im allgemeinen am Ausstnßrohr an oder nahe der Mündung oder/und an den Wirkkörpern an oder in der zylindrischen Außenfläche bzw. als deren Teil auszubilden.
  • Ortsfest an der Ausstoßvorrichtung ausgebildete Bremseinrichtungen sind bevorzugt an jedem Ausstoßrohr nur einmal bzw. als mehrere zusammen wirkende Bremselemente vorhanden. Solche Bremseinrichtungen wirken beim Passieren der Wirkkörper auf diese ein, wobei die Summe der Brem.swirblngen in der beschriebenen Weise für jeden Wirkkörper der Wurfserie verschieden ist und die vom ersten bis zum letzten Wirkkörper jeweils kleiner werdenden Ausstoßgeschwindigkeiten erzeugt.
  • Die an der Ausstoßvorrichtung ausgebildeten Bremseinrichtungen könren beispielsweise in Form von wenigstens zwei längs des Umfangs des Ausstoßrohres symmetrisch verteilt angeordneten Bremsklötzen ausgebildet sein, die beim Passieren der Wirkkörper an deren Mantelfläche entlang schleifen und entsprechend der radialen Anpreßkraft, der Anpreßfläche und dem Reibungskoeffizienten bremsend auf die Wirkkörper wirken.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist statt dessin jedoch vorgesehen, die Bremseinrichtung als vorzugsweise an oder nahe der Mündung angeordnetes, die Wirkkörper bei deren durchgang reibschlüssig umgreifendes ringförmiges Element auszubilden.
  • Die Anordnung an oder nahe der Mündung des Ausstoßrohres ermöglicht eine konstruktiv einfache Verbindung zwischen der Bremseinrichtung und dem Ausstoßrohr. Sofern das Ausstoßrohr nicht erst unmittelbar vor dem Verlegen der Wirkkörper mit diesem geladen wird, sondern bereits im geladenen Zustand vom Munitionsdepot o.dgl.
  • abgegeben, transportiert und entsprechend gehandhabt wird, erweist es sich als vorteilhaft, die Bremseinrichtung so anzuordnen, daß sie unmittelbar am ersten Wirkkörper anliegt oder diesen auch bereits reibschliissig umgreift, um mittels der Bremseinrichtung eine' Lagesicherung der Wirkkörper innerhalb des Ausstoßrohres zu erreichen. Die Ausbildung als ringförmiges Element, erleichtert die Montage, da z.B. keine symmetrische Verteilung zu ber.icksi.chtigen ist, und erweist sich auch bezüglich der aufzubringenden Bremskräfte als vorteilhaft.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ragt die Bremseinrichtung in den von den Wirkkörpern bei.m Durchgang durch das Ausstoßrohr ausgefüllten Querschnittsteil des Ausstoßrohres hinein und ist elastisch deformierbar. Die beispielsweise als radlal angeordnete Lamellen, Zungen bzw. als Ringscheibe oder Ringzylinder ausgebildete Bremseinrichtung wird dann beim Durchgang der Wirkkörper durch diese nach außen elastisch aufgeweitet. Da bei die ser Aufweitung auch größere radiale Toleranzen der einzelnen Teile die erzielte Bremswirkung praktisch nicht beeinflussen, ist damit eine vorteilhafte Fertigungsvereinfachung erreicht.
  • Die als an den Wirkkörpern an oder in der zylindrischen Außenfläche bzw. als Teil der Außenfläche der Wirkkörper ausgebildeten Bremseinrichtungen können als Rippen, Nocken, Bremsklötze oder Ringe an oder in der Zylinderfläche der Wirkkörper ausgebildet sein.
  • 9s ist möglich, alle Wirkkörper einer Ausstoßvorrichtung mit gleichen oder gegebenenfalls voneinander verschiedenen Bremseinrichtungen zu versehen. Es ist auch möglich, beispielsweise nur den zweiten bis letzten Wirkkörper oder einige Wirkkörper, beispielsweise den zweiten, vierten, sechsten und achten Wirkkörper mit Bremseinrichtungen zu versehen. Möglich ist auch, nur einen, beispielsweise den fünften von zehn Wirkkörpern einer Ausstoßserie mit einer oder mehreren Bremseinrichtungen zu versehen.
  • Die Bremseinrichtungen der Wirkkörper sind vorzugsweise als Reibbremse ausgebildet und wirken dann durch Reibung an der Innenfläche des Ausstoßrohrs oder eines Teils des Ausstoßrohrs, können aber auch entsprechend der magnetischen bzw. elektromagnetischen Bremse wirken.
  • Durch das genannte quasi einstückige Verhalten der Wirkkörper bei Ausstoß bc>.wirkt die Bremseinrichtung eines Wirkkörpers auch die Verzögerung der nachfolgenden Wirkkörper und - zusammen mit der stärkeren Bremswirkung der nachfolgenden Wirkkörper durch deren längeren Bremsweg - eine geringere AusstoSgeschwindigkeit der nach folgenden Wirkkörper gegeniber dem oder den vorangehenden Wirkkörpern und somit die geforderte Lhngsstreuung in Ausstoßrichtung.
  • Die Bremseinrichtungen der Wirkkörper können in Längsrichtung, d.h.
  • in Ausstoßrichtung oder/und radial in Querrichtung oder gegebenenfalls in Spiralform an der zylindrischen Außenfläche oder in Aussparung der zylindrischen Außenfläche angeordnet sein.
  • Die Bremseinrichtung kann auch gegebenenfalls in Art einer Kappe auf der kreisförmigen Kopffläche der Wirkkörper aufgesetzt und gegehenenfalls durch z.B. Klebern befestigt sein.
  • Die Bremseinrichtungen der Wirkkörper können starr sein oder durch Wahl e]astischer Materialien bzw. Formgebung elastisch sein.
  • Es ist auch möglich an sich starr ausgebildete Bremeinrichfungen z.B. in einer Nut oder Aussparung zusammen mit einer elastischen Unterlage z.B. einem Gummikissen oder -ring oder einem Federelemeint anzuordnen.
  • Es ist auch möglich, die zylindrische Außenfläche der Wirkkörper so auszubilden, daß die Bremselemente ein Teil der Außenfläche sind. Diese Ausbildung der Außenfläche ermöglicht eine vereinfachte Fertigung.
  • Die Bremseinrichtungen können eine regelmäßige oder unregelmäßige Gestalt oder Anordnung besi-tzen oder in einer rauen Oberflächenstruktur der Wirkkörperoberfläche bestehen. Unregelmäßige Oberflächen verleihen den Wirkkörpern gute Tarnungseigenschaften im Gelände.
  • In vorteilhafter Weise können die Bremseinrichtungen so angeordnet werden, daß außen liegende Konstruktionselemente der Wirkkörper wie Federn, Sensoren, Hebel geschitzt werd.en bzw. daß Verbindungselemente durch Aussparungen gef;ihrt sind: Die Bremseinrichtungen können weiter dazu dienen, in der Ausstoßvorrichtung oder in Magazinbehältern die Wirkkörper radial zu fixieren und gegebenenfalls Durchmessertoleranzen zwischen Außendurchmesser des Wirkkörpers und Innendurchmesser des Ausstoßrohres auszugleichen.
  • Die anstelle der Bremseinrichtungen oder zusätzlich zu diesen erfindungsgemäß vorgesehenen zwischen jeweils zwei Wirkkörpern angeordneten zusätzlichen Axialkräfte können fllS Federelemente oder gegebenenfalls als kleine zusätzliche Treibsatzladungen in, an oder zwischen den kreisförmigen Bodenflächen der Wirkkörper, im all gemeinen nur in oder an einem Teil der Bodenfläche, ausgebildet sein.
  • Die Bodenfläche aller Wirkkörper, oder die Bodenfläche nl1.r eines Teils der Wirkkörper kann mit den zusatzlich Axialkraft erzeugenden Elementen ausgestattet sein.
  • Im Falle von Federelementen sind diese zusätzlich Zu der Axialkraft am mündungsgegenseitigen Ende des Ausstoßrohres vorgesehen; im Falle von pyrotechnischen Treibsatzladungen können kleine Ladungen zusätzlich oder entsprechend größer zu bemessende Treibsatzladungen anstelle der Axialkraft am mündungsgegenseitigen Ende vorgesehen werden, wobei alle, oder mirdestens einige nnd.
  • der letzte Wirkkörper eine Treibsatzladung aufweisen. Es ist auch möglich, anstelle der Axialkraft am mündungsgegenseitigen Ende an letzten Wirkkörper einen Treibsatz und zwischen allen oder einem Teil der davor angeordneten Wirkkörper Federelemente vorzusehen.
  • Zur Lösung der Aufgabe, insbesondere zum Schutz der Wirkkörper vor Beschädigungen, ist gegebeneufalls einer Ummantelung oder Teilummantelung der Wirkkörper aus elastischem Werkstoff außenauf dem Gehäuse oder anstelle des Gehäuses vorgesehen. Im allgemeinen ist es ausreichend, die zylindrische Außenfläche, oder einen Teil der zylindrischen Außenfläche mit einer zusätzlichen Ummantelung zu versehen oder als elastische Ummantelung auszubilden.
  • Die elastische Ummantelung oder Teilummantelung kann eine Formgebung besitzen, daß sie gleichzeitig die genannten an den Wirkkörpern angeordneten Bremseinrichtungen aufweist oder solche Bremseinrichtungen in z.B. Nuten eingesetzt enthält Andererseits ist es möglich, ein Bremselement oder mehrere von diesen durch deren Ausbildung oder/ und Anordnung am Wirkkörper gleichzeitig als dessen Ummantelung, oder insbesondere Teilummantelung auszubilden.
  • Um sowohl dns Gewicht als auch den Platzbedarf flir die die Axialkraft erzeugende Einrichtung möglichst klein zu halten, wird bevorzugt erfindungsgemäß vorgesehen, das mündungsgegenseitige Ende des Ausstoßrohres als geschlossenen Boden mit einer die Axialkraft für den Ausstoß der Wirkkörper erzeugenden Ausstoßladung, insbesondere einer pyrotechnischen Treibsatzladung auszubilden.
  • Die pyrotechnische Treibsatzladung wird vorzugsweise elektrisch gez índet, könnte aber beispielsweise auch durch Schlag gezündet werden. Zweckmäßigerweise ist zwischen der Ausstoßladung und dem hintersten Wirkkörper zusätzlich ein Treibspiegel vorgesehen, usn eine ginstige Übertragung der axialen Druckkräfte der Treibgase der Treibsatzladung auf die Wirkkörper zu erreichen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieses nach.stehend noch näher erläutert.
  • Es zeigen Figur 1 ein Ausstoßrohr mit eingesetzten Wirkkörpern im Längsschnitt, Figur 2 einen Ausschnitt hieraus im vergröBerten Maßstab, Figur 3 die Wurfabhnen, Figur 4 ein Ausstoßrohr mit eingesetzten Wirkkörpern im Längsschnitt, Figuren G bis 9 Wirkkörper, Figuren 10 und 11 Ausschnitte im vergrößerten Maßstab aus Wirkkörpern im Längsschnitt, Figur 12 ein Ausstoßrohr mit eingesetztem Wirkkörper im Längsschnitt, Figur 13 einen ummantelten Wirkkörper, Figuren 14 und 15 Seitenansicht und Aufsicht eines ummantelten Wirkkörpers und Figuren 15 bis 18 Ausschnitte aus Ummantelungen.
  • In das in Figur 1 gezeigte, beispielsweise aus Stahl, Aluminium oder auch glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellte Ausstoßrohr 1 sind die Wirkkörper 2 bis 8 mit i.m wesentlichen kreiszylindrischer Außenfläche axial hintereinander eingesetzt. An der Mündung 9 des Ausstoßrohres 1 ist die Bremseinrichtung 10, bier eine Ringscheibe, angeordnet, deren lichter Querschnitt 11 kleiner als der Wirkkörperquerschnitt ist. Die e Bremseinrichtung 10 liegt am ersten Wirkkörper an und bewirkt dadurch gleichzeitig eine axiale Lagesicherung der Wirkkörper 2 bis 8 während des Transportes und der Handhabung der die Wirkkörper enthaltenden Ausstoßvorrichtung.
  • Die Bremseinrichtung 10 ist aus einem elastisch deformierbaren Material wie beispielsweise Gummi, Kunststoff wie Polyäthylen, Pol.y-1propylen, weichem PVO oder auch federndem Material, vorzugsweise Stahl, hergestellt. Im letzteren Falle könnte die Ringscheibe z.B.
  • noch mit vom inneren Rand ausgehenden radialen Schlitzen versehen werden, um gegebenenfalls das radiale Aufweiten der Bremseinrichtung zu erleichtern.
  • An dem der Miindung 9 des Ausstoßrohres 1 gegenüberliegenden Ende ist dieses mit dem geschlossenen Boden 12 und in diesem einem setzter Ausstoßladung 13 versehen, die über das Zündelement 14 mit 'den belden Zünddrähten 15 elektrisch zündbar ist. Zwischen dem hintersten Wirkkörper 8 und der Ausstoßladung 13, hier einer pyrotechrischen Treibsatzladung, ist d.er Treibspiegel 16 sus beispielsweise Kunststoff oder Pappe angeordnet, um eine mögl chst günstige Ausnutzung der von der Ausstoßladung 13 nach deren Zündung erzeugten und auf den Treibspiegel 16 einwirkende Treibgase zu erreichen.
  • Figur 2 zeigt das vordere Ende des Ausstoßrohres 1 während des Ausstoßvorganges. Die Bremseinrichtung 10 ist an der Mündung 9 mittels des beispielsweise eingeschraubten Ringflansches 17 gehalten. Der erste Wirkkörper 2 hat das Ausstoßrohr 1 bereits verlassen, während der zweite Wirkkörper 3 die Bremseinrichtung 10 etwa zur Hälfte passiert hat. Beim Durchgang der Wirkkörper 2 bis wird der innere Bereich der Ringscheibe unter elastischer Deformation i.n axialer Richtung nach außen gedrickt, sozusagen umgestülpt, bis sie mi.t dem so gebildeten axialen Kragen an der Mantelfläche der Wurfkörper arliegt und diese durch die hierdurch auftretenden Reibungskräfte abbremst.
  • Der Bremsvorgang laalft im einzelnen wie folgt ab: Die Wirkkörper 2 bis 8 treten bei fehlender Bremseinrichtung 10 alle mit der Austrittsgeschwindigkeit V0 aus dem Austrittsrohr 1 aus und ]iegen dann im Gelände mehr oder weniger dicht beieinander, unabhängig von der Ausbildung der Ausstoßladung. Die geforderte Streuung in der Schußlinie wird nicht erreicht. Durch die erfindungsgemäße Bremseinrichtung 10 wird der ersten Wirkkörper 2 beim Durchgang durch diese und damit auch die nachfolgenden Wi.rkkörper 3 bis 8 von der Gesehwindigkeit V0 auf die Geschwindigkeit V1 abgebremst. Der Wirkkörper 2 flj egt also mit der Austrittsgeschwindigkeit V1 in seine ballistische Bahn.
  • Beim Durchgang des zweiten Wirkkörpers 3 durch die Bremseinleitung 10 wird dieser und auch die nachfolgenden Wirkkörper 4 bis 8 auf die Austrittsgeschwindigkeit V2 bis V7 abgebremst und fliegt mit dieser Geschwindigkeit ebenfalls in eine ballistische Bahn, die kürzer ist als die des ersten Wirkkörpers 2.
  • Pei den restlichen Wirkkörpern 4 bis 8 wiederholt sich dieser Vorgang. Dabei ist selbstverständlich die Ausstoßladung 13 so groß u wählen, daß auch der letzte Wirkkörper 8 noch einwandfrei ausgestoßen wird.
  • tEn der Figur 3 sind die unterschiedlichen ballistischen Bahnen {Her Wirkkörner 2 bis 8 dargestellt, aus denen sich die unterschiedlichen Aufschlagorte auf dem Geländeboden 18 und damit die geforderte Längsstreuung der Wirkkörper 2 bis 8 ergibt. 8 Durch die Abstimmung der Reibung zwischen den Wirkkörpern 2 bis 8 und der Bremseinrichtung 10 lassen sich die Wurfweiten und die Abstande zwischen den einzelnen Wirkkörpern den Erfordernissen des Einzelfalles entsprechend festlegen. So kann beispielsweise vorgesehen werden, daß die maximale Reichweite etwa 80 m und der Abstand zwischen zwei. benachbarten Wirkkörpern etwa 10 m beträgt. Das Ausstoßrohr 1 liegt gemäß Figur 3 auf einer schematisch dargestellten Abschußeinrichtung 19 auf, bei der es sich z.B. um ein ummittelbar auf den Geländeboden 18 aufgesetztes Abschußgestell oder auch ein Fahrzeug mit entsprechender Positionseinrichtung handeln kann.
  • In das in Figur 4 gezeigte vordere Teil des Ausstoßrohres 1 sind die hintereinander eingesetzten Wirkkörper 2, 3 und teilweise 4 sichtbar und durch eine gegebenenfalls vorzusehende vor dem Ausstoß abnehmbare Lagesicherung 20 gehalten.
  • In die zylindrischen Außenflächen der Wirkkörper 2 bi s 4 ist die Bremseinrichtung 22, hi.er ein O-Ring aus Gummi oder elastischem Kunststoff, in eine Ringnut 21 eingelegt. Die Bremseinrichtung 22 ragt etwa über die zylindrische Außenfläche der Wirkkörper heraus und liegt an der Innenseite des AusstoRrohre. ringförmig an.
  • zeigt 5 zeigt einen Wirkkörper des Ausstoßrohrs nach Figur 4 mit B-emseinrichtung 22 in Gestalt eines O-Rings, der in einer nicht sichtbar daru.nterlieZenden Ringnut angeordnet ist, welche in der zylindrischen Außenfläche 23 des Wirkkörpers parallel zur Kante 9sr kreisförmigen Kopffläche ausgespart ist.
  • Figur 6 zeigt zwei bremsklotzartige Bremseinrichtungen 24, welche in die zylindrische Außenfläche 23 des Wirkkörpers einander gegeniiberli.egend und in gleichem Abstand von der kreisförmigen oberen Kopffläche in jeweils ei.ner, nicht sichtbaren Aussparung angeordnet ist.
  • Figur 7 zeigt drei rippenförmige Bremseinrichtungen 25, welche als Bestandteil der zylindrischen Außenfläche parallel zur Zylinderachse in regelmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind und zusammen mit dieser in einem Arbeitsgang z,B. durch Spritzgießen eines elastischen Kunststoffs ausgeformt wurden. Die rippenförmigen Bremseinrichtungen 25 könnten auch als stabförmige elastische Korper in Nuten der zylindrischen Außenfläche, auf der ganzen Länge zwischen den kreisförmigen Kopfflächen oder einem Teil dieser Länge, eingesetzt sein.
  • Figur 8 zeigt einen Wirkkörper mit drei rippenförmigen an d.er zylindrischen Außenfläche angeordneten Bremseinrichtungen 26, welche über den auf der kreisförmigen vorderen Kopffläche aufliegenden Vebindungsstegen 27 miteinander verbunden sind. Die flach asusgebildeten Bremseinrichtungen 26 sowie die ebenfalls flach ausgebildeten Ver.bindungsstege 27 liegen eng an der zylindrischen bzw. kreisformigen Außenflbche des Wirkkörpers an und werden als ein pa paßgerechter Formkörper in einem Arbeitsgang ausgeformt.
  • Zwischen den Verbindungsstegen 27 kann eine Aussparung 28 vorgesehen werden, in der gegebenenfalls axial wirkende Federelemente oder eine kleine Treibsatzladung oder gegebenenfalls außenliegende Konstruktionselemente der Wirkkörper angeordnet werden können.
  • Figur 9 zeigt einen Wirkkörper mit einem haubenförmig über den vorderen, der Mündung des Ausstoßrohres zugewandten Teil des Wirkkörpers aufgesetzten Bremselement 29. Der als Bremseinrichtung wirkende ringförmige Rand 30 liegt an der zylindrischen Außenfläche des Wirkkörpers an und kann an dieser mehr oder weniger weit heriinten geführt sei.n. Dieses haubenförmige Bremselement kann als beispielsweise aus elastischen Kunststoffen gefestigter Formkörper zugleich als Teilummantelung des Wirkkörpers ausgebildn: Spin, welcher den vorderen Teil des Wirkkörpers, der in den meisten Fällem im Gelände aufschlägt, vor Beschädigungen schützt.
  • Ein jeweils gleichartiges haubenförmiges Element auf dem vorderen Teil und dem hinteren Teil des Wirkkörpers, welche durch hochelastische Bänder entlang den zylindrischen Außenflächen verbunden sind, könnte den Schutz des Wirkkörpers vor Beschädigungen verstärken. Es ist auch möglich, das haubenförmige Element anstelle der kreisförmigen Außenfläche des Gehäuses vorzusehen.
  • Der in Figur 10 gezeigte Ausschnitt eines Wirkkörpers zeigt eine in der Ringnut 35 des Gehauses 31 des Wirkkörpers 32 eingelegte Bremseinrichtung 33 in Form einer parallel zur Kante der kreisförmigen außenfläche liegenden Manschette,die hier zusätzlich mit einen in einer Vertiefung der Nut liegenden ringförmigen Spannband 34 gehalten ist. Bei Laden des Ausstoßrohrs entgegen der Pfeilrichtung hält das Spannband 34 die Bremseinrichtung in der gezeigten Lage; bei Ausstoß des Wirkkörpers in Pfeilrichtung wird der nach vorn liegende Teil 35 der Bremseinrichturig durch Reibung an der Rohrwand 36 gestaucht und wirkt als Bremse.
  • In Figur 11 ist in einer im wesentlichen rechteckigen Ausnehmung eine Bremseinrichtung 37 als durch eine Feder 38 steter Bremsklotz eingelegt, der an die innere Rohrwand 36 angedrückt wird. Im allgemeinen ist am gegenüberliegenden Teil der zylindrischen Außenfläche eine gleichartige Bremseinrichtung 37 vorgesehen.
  • In das in Figur 12 gezeigte Ausstoßrohr 1 sind in den Wirkkörpern 2 bis 6 zentral in beiden kreisförmigen Außenflächen zylindrische Aussparungen 39 angeordnet, welche zwischen jeweils zwei Wirkkörpern zylindrische Kammern bilden, in denen axial wirk-ame Federelemente, hier zylindrische Druckfedern 4O, angeordnet sind. Die Druckfedern können auch konische oder rechteckige Querschnitte haben.
  • Anstelle der Federelemente könnten auch kleine Ausstoßladurgen angeordnet sein.
  • Die Federelemente wie auch die zusätzlichen Ausstoßladungen bewirken das der Wirkkörper 2 mit größerer Ausstoßgeschwindigkeit und der nachfolgenden Wirkkörper 3 mit geringerer und jeder folgende Wirkkörper mit jeweils dem vorangehenden gegenüber verminderter Ausstoßgeschwindigkeit das Ausstoßrohr 1 verläßt.
  • Die Federelemente bzw. die kleinen Ausstoßladungen bewirken weiter eine Trennung der Wirkkörper voneinander Der in Figur 13 in Seitenansicht gezeigte Wirkkörper weist auf.
  • seiner zylindrischen Außenfläche eine der zylindrischen Form angepaßte Ummantelung 42 als Teilummantelung auf, welche beide kreisförmige Kopfflächen und einen Teil 41 der zylindrischen Außenfläche unummantelt läßt Die aus elastischem Kunststoffmaterial in, einem Stück gefertigte Teilummantelung weist auf der Oberfläche parallel zur Zylinderachse Rippen 43 von verschiedener Querschnitts gestalt auf, die in Figur 14 in Aufsicht auf eine kreisförmige Kopffläche beispielhaft gezeigt sind.
  • Die in Figur 14 gezeigten Rippen 44 und 45 der Ummantelung verstärken bei Aufschlag des Wirkkörpers im Gelände die dämpfenden und vor Beschädigungen schützonden Eigenschaften der Ummantelung und erleichtern zugleich die radiale Fixienung der Wirkkörper im Ausstoßrohr; die am weitesten über der Umfang hinausragenden Rippen 45 mit den Reibungsrippen 46 wirken über die genannten Eigenschaften hinaus als Bremseinrichtungen des Wirkkörpers bei dem Ausstoß; die zwischen zwei Rippen ausgebildete Nut 47 kann außenliegende Konstruktionselemente geschützt aufnehmen ebenso wie die zu Nockenreihen angeordneten Nocken 48 und 49 zwischen sich Konstruktionselemente oder Verbindungselemente geschütz aufnehmen können.
  • Die beispielhaft gezeigten Rippenquerschnitte können am gleichen oder verschiedenen Wirkkörper vorhanden sein.
  • Die in den Figuren 15 und 16 gezeigten Ausschnitte aus Ummantelungen 42 der zylindrischen Außenfläche 41 zeigen als Bremseinrichtungen ausgebildete Erhebung auf der Außenfläche der Ummantelung; die halbkugelig hervortretende Nocke 50 kann in mehrfacher Ausbildung in Reihen parallel zur Zylinderachse oder parallel zur Kante der kreisförmigen Kopffläche des Wirkkörpers ausgebildet sein; die als Reibungsrippe 51 ausgebildete Bremseinrichtung kann einmal oder mehrfach parallel zur Zylinderachse oder parallel zur Kante der Kopffläche als Teil der Ummantelung ausgebildet sein.
  • Die in den Figuren 17 und 18 gezeigten Ausschnitte aus der Ummantelung 42 weisen eingesetzte Bremselemente 53 - 54 in Form von Bremsklötzchen 53 bzw. von mit einer Rippe versehenen Bremsklötzchen 54 auf, welche von Federelementen 55 an die Rohrwandungen angedrückt werden und welche mehrfach in regelmäßiger oder unregelmäßiger Anordnung in die Ummantelung eingesetzt sein können.

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Ausstoßvorrichtung für Wirkkörper, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Ausstoßrohr mehrere Wirkkörper axial bintereinander angeordnet und aus diesem mittels einwirkentler Axialkräfte nach vorn zur Mündung hin ausstoßbar sind und weiterhin gekennzeichnet durch verschieden große auf den jeweiligen Wirkkörper wirkende Ausstoßkraft und durch diese bewirkte Ausstoßgeschwindigkeiten.
  2. 2. Ausstoßvorri.chtung für Wirkkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkkörper durch eine auf der. hintersten Wirkkörper einwirkende und ein oder mehrere auf davor angeordnete Wirkkörper einwirkende Axialkräfte nach vorn zur Mündung hin ausstoßbar sind.
  3. 3. Ausstoßvorrichtung für Wirkkörper nach Anspruch 1, dadurch ge-Kenblzeichnet, daß die Wirkkörper mittels einer auf dgn hintersten Wirkkörper einwirkende Axialkraft nach vorn zur Mündung ausstoßbar sind und weiterhin gekennzeichnet durch eine oder mehrere die Ausstoßgeschwindigkeit der Wirkkörper unterschiedlich verringernde Bremsei nrichtu.ngen.
  4. 4. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung als vorzugsweise an oder nahe der Mündung angeordnetes, von den Wirkkörpern beim Ausstoß nacheinander passiertes Element ausgebildet ist.
  5. 5. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung als die Wirkkörper bei deren Durchgang reibschlüssig umgreifende ringförmige Bremseinrichtung ausgebildet ist.
  6. 6. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, da die Bremseinrichtung in den von den Wirkkörpern beim J Durchgang durch das Ausstoßrohr ausgefüllten Querschnittsteil des Ausstoßrohres hineinragt und elastisch deformierbar ist.
  7. 7. Ausstoßwirkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung auf der zylindrischen Außenfläche der Wirkkörper ausgebildet ist.
  8. 8. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Teil d.er zylindrischen Außenfläche der Wirkkörper ausgebil.det ist.
  9. 9. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung als an oder in der zylindrischen Außenfläche d.er Wirkkörper liegendes Element ausgebildet ist.
  10. 10. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem hintersten Wirkkörper angeordneten Wirkkörper durch an oder in ihrer kreisförmigen Bodenfläche angreifende Axialkräfte ausstoßbar sind.
  11. 11. Ausntoßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenrizeicbnet, daß das mündungsgegenseitige Ende des Ausstoßrohres als geschlossener Boden mit einer die Axialkraft für den Ausstoß der Wurfkörper erzeugenden pyrotechnischen Treibsatzladung ausgebildet ist.
  12. 12. AllsstoEvorri.chtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkkörper eine Ummantelung oder Teilummantelung aus einem elastischen Wirkstoff außen auf dem Gehäuse oder anstelle des Gehäuses aufweisen.
  13. 13. Wirkkörper für Ausstoßvorrichtungen mit mehreren axial hintereinander anordbaren Wirkkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkkörper eine Ummantelung oder Teilummantelung aus elastischem Wirkstoff außen auf dem Gehäuse oder anstelle des STehauses aufweisen.
  14. 14. Wirkkörper nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daf3 die Ummantelung oder Teilummantelung ganz oder zum Teil nls einrichtung zur Verringerung der Ausstoßgeschwindigkeit ausgebildet ist.
  15. 15. Wirkkörper nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Bremseinrichtungen zur Verringerung der Ausstoßgeschwindigkeit an oder in d.er Ummantelung oder Teilummantelung ausgebildet sind.
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