DE288736C - - Google Patents
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- DE288736C DE288736C DENDAT288736D DE288736DA DE288736C DE 288736 C DE288736 C DE 288736C DE NDAT288736 D DENDAT288736 D DE NDAT288736D DE 288736D A DE288736D A DE 288736DA DE 288736 C DE288736 C DE 288736C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B23/00—Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
- A47B23/02—Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else releasably mounted on the bedstead or another item of furniture
Landscapes
- Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JÄ 288736 KLASSE 34«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1915 ab.
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Betttisch, der mittels einer einfachen Vorrichtung
auf oder an Sitz- und Liegemöbeln jeder Art befestigt werden kann, und besteht in der
besonderen Bauart der in bekannter Weise als Scheren ausgebildeten Stellfußpaare.
Der Tisch ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Tisch in der Vorderansicht.
Fig. 2 zeigt den Tisch in der Seitenansicht.
An einem quer über die Wangen W eines beliebigen Sitz- oder Liegemöbels gelegten
Brett α sind beiderseits unterhalb Leisten b angebracht, welche es ermöglichen, den auf
dem Brett angebrachten Tisch auf die Wangen W aufzulegen und auf ihnen in der Längsrichtung
zu verschieben. Mit den unter den Leisten b angebrachten Vorreibern c wird das
Brett α befestigt.
Die Tischplatte d hat zwei als Scheren ausgebildete Fußpaare e, f, deren Schenkelteile
durchweg verschiedene Längen haben. An den unteren Enden der Füße e sind Gleitbacken g
angebracht, mit welchen erstere auf den beiderseits auf dem Brett α festgemachten Führungen
h verschoben werden können. Das obere Ende der Füße e ist mit einer Querleiste i
verbunden, auf der sich die Tischplatte d über die ganze Breite stützt. Die Füße f sind
unten an dem Brett a, oben an der Tischplatte d befestigt, sie sind mittels Lager k und I
einerseits mit dem Brett a, andererseits mit der Tischplatte d verbunden. Zwei gleichliegende
Scherenschenkel f sind derart gebogen, daß die Tischplatte d des zusarmn engelegten
Tisches trotz der ungleichen Schenkelteile mit dem Fußbrett α parallel liegt.
Beim Anheben der Tischplatte d verschieben sich die unteren Enden der Füße e. Die
Füße f, welche mittels Gelenkschrauben m mit dem Fußpaar e in bekannter Weise verbunden
sind, werden beim Verschieben gehoben und es hat dies zur Folge, daß sich die Tischplatte
d anhebt.
Das Heben der Platte erfolgt nicht gleichmäßig, es richtet sich das Anheben nach den
Längen der Hebelarme, und da die vorderen Hebelarme der Füße e länger sind als die der
Füße f, hebt sich der Vorderteil der Tischplatte höher als der Hinterteil, wobei die
Querleiste i die Tischplatte in die Höhe schiebt und in jeder Lage über die ganze Breite der
Platte stützt.
Zur Feststellung ist unter der Tischplatte eine Zahnstange η angebracht, welche am unteren
Ende in einem an der Platte d befestigten Lager 0 drehbar gelagert ist, während das
obere Ende in einer über der Brücke i angeschraubten Führung p sich verschieben kann.
Am äußeren Teil der Führung p ist eine Eisenplatte q angeschraubt, welche gegen oben
nach innen zu geneigt ist und als Rast dient. Damit endlich die Zahnstange η sich nicht
selbsttätig aus der Rast q heben kann, ist am oberen Ende der Tischplatte eine Druckfeder r
angebracht, welche die Zahnstange gegen die Rast q drückt. Die Anordnung ist so getroffen,
daß wenn der Insasse des Möbels den Tisch verstellen will, er die Platte d am oberen
Ende mit der Hand fassen und gleichzeitig die Zahnstange anziehen und aus der Rast q heben kann. Beim Loslassen der Zahnstange
drückt die Feder r sie wieder gegen die
Rast q, so daß diese den nächsten Zahn fangen und die Platte d in der gewünschten Lage
festhalten kann.
Ein Hauptvorteil ist noch der, daß sich die Tischplatte nicht nur einseitig im vorderen
oder hinteren Teil, sondern auch im gesamten hebt und senkt, was bewirkt, daß sie sich stets
in dem Gesichtsfelde des Ruhenden einstellt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung besonders für Betttische mit als Schere ausgebildeten Fußpaaren, deren Schenkel an der Tischplatte und einem Fußrahmen teils gelenkig befestigt, teils an Gleitführung laufend und an einer Zahnstange feststellbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle Scherenschenkelteile unter sich verschiedene Länge haben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichliegende Scherenschenkel derart gebogen sind, daß trotz der Verschiedenheit der Schenkellängen, bei zusammengelegtem Tisch, die Platte dem Fußrahmen parallel liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288736C true DE288736C (de) |
Family
ID=543831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288736D Active DE288736C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288736C (de) |
-
0
- DE DENDAT288736D patent/DE288736C/de active Active
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