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DE288505C - - Google Patents

Info

Publication number
DE288505C
DE288505C DENDAT288505D DE288505DA DE288505C DE 288505 C DE288505 C DE 288505C DE NDAT288505 D DENDAT288505 D DE NDAT288505D DE 288505D A DE288505D A DE 288505DA DE 288505 C DE288505 C DE 288505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
pins
mixing drum
adjustable
mixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT288505D
Other languages
English (en)
Publication of DE288505C publication Critical patent/DE288505C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
    • B22C5/0409Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
    • B22C5/045Devices having a horizontal stirrer shaft in a fixed receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 288505 KLASSE 31 c. GRUPPE
TOUSSAINT KETIN in LÜTTICH, Belg.
zur Stiftscheiben-Mischtrommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Formmassen mit regelbarer Zuführung des Mischgutes zur Mischtrommel. Die Erfindung ist gegenüber ähnlichen bekannten Mischern dadurch gekennzeichnet, daß das Mischgut auf die Außenseite der Mischtrommel gelangt, so daß es durch die umlaufenden Stifte von der Unterkante des Trichters fortgerissen und gegen die Innenwand des Maschinengehäuses geschleudert wird. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform in Fig. ι in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht veranschaulicht, während Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt und Fig. 5 eine Draufsicht darstellen.
Die Mischtrommel besteht aus zwei Scheiben A, welche auf eine gemeinsame wagerechte Welle B gekeilt sind und durch Zugstangen C in geeigneter Entfernung voneinander gehalten werden. Zwischen genannten Scheiben A und nahe an ihrem Umfange sitzen Stifte D, die lose in ihren zugehörigen Aussparungen spielen. Das Ganze wird von einem auf dem Gestell N befestigten Maschinengehäuse E überdeckt.
Auf letzterem befindet sich ein mit rechteckigem Boden versehener Einfülltrichter F, in welchen der zu mischende Formsand eingeschüttet wird. Genannter Trichter jF ist nach unten zu durch einen zweiten Trichter F' verlängert, welcher frei auf dem Kasten E unter Vermittlung von Einstellschrauben G aufruht, die auf die zum Teil F' gehörigen Lappen F" einwirken.
Nach Ingangsetzen der Trommel wird der Sand in den Trichter F eingeschüttet, von welchem aus er auf die Außenseite der Stifte D fällt, die infolge ihrer schnellen Drehung den Sand je nach der Drehrichtung von der Unterkante J1 oder I2 des Trichters F' fortreißen und gegen die Innenwand von E schleudern. Der so behandelte Sand fällt schließlich bei H1 oder H2 nieder.
Die Weite der von genannten Unterkanten und den Stiften D gebildeten Schlitze kann entsprechend der Beschaffenheit der zu behandelnden Massen und den Erfordernissen des Formens geregelt werden, indem mittels der Schrauben G der Teil F' mehr oder weniger gesenkt oder gehoben wird.
Falls ein harter Körper mit dem Sand in den Trichter eingeführt werden sollte, so würde er den Tangentialstößen der Stifte D ausgesetzt sein und in dem Trichter hochspringen, so daß er aus dem Trichter herausgeschleudert werden kann. Sollte indessen der harte Körper zwischen einem Stift D und einer der Unterkanten J1 oder I2 des Teiles F' eindringen, so wird letzterer an der entsprechenden Seite angehoben und den Körper in den Kasten E gelangen lassen, worauf der Teil -F' infolge seines Eigengewichtes auf seinen Platz zurückfällt. „
Um zu verhindern» daß der Sand zwischen die Wandungen des Trichters F und der beweglichen Teile F' eindringt, können an F
angelenkte Schutzklappen K derart vorgesehen werden, daß sie einem Anheben des Teiles F' nicht entgegenstehen.
Der Trichter F und der Teil F' können selbstverständlich auch starr miteinander verbunden sein und mittels Einstellschrauben auf dem Kasten E frei aufruhen.
Die Mischvorrichtung hat gegenüber den bekannten, mit gegeneinander umlaufenden Stiftscheiben versehenen Maschinen den Vorteil, daß die zu behandelnden Massen stets außerhalb der drehenden Stifte bleiben, wodurch ein äußerst weicher, gelockerter und gut vermengter Formsand erhalten wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Mischen von Formmassen mit regelbarer Zuführung des Mischgutes zur Stiftscheiben-Mischtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischgut aus dem Zuführtrichter auf die Außenseite der Mischtrommel gelangt, so daß es durch die umlaufenden Stifte von der Unterkante des Trichters fortgerissen und gegen die Innenwand des Maschinengehäuses geschleudert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des festen Einfülltrichters (F) und anschließend an ihn auf dem Maschinengehäuse (E) ein beweglicher, durch Einstellschrauben (G) verstellbarer Trichter (F') eingeschaltet ist, dessen Unterkante mit den Stiften einen rechteckigen, in seiner Weite regelbaren Schlitz bildet.
  3. 3. Mischtrommel für die Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf eine gemeinsame Welle gekeilten, durch Zugstangen in Entfernung voneinander gehaltenen beiden Scheiben nahe an ihrem Umfange durch lose gelagerte Stifte (D) miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT288505D Active DE288505C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE288505C true DE288505C (de)

Family

ID=543619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT288505D Active DE288505C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE288505C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138515B (de) * 1959-04-28 1962-10-25 Mels Matthijs Broekhuizen Einrichtung zum Aufbereiten von Formsand

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1138515B (de) * 1959-04-28 1962-10-25 Mels Matthijs Broekhuizen Einrichtung zum Aufbereiten von Formsand

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