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DE288389C - - Google Patents

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Publication number
DE288389C
DE288389C DENDAT288389D DE288389DA DE288389C DE 288389 C DE288389 C DE 288389C DE NDAT288389 D DENDAT288389 D DE NDAT288389D DE 288389D A DE288389D A DE 288389DA DE 288389 C DE288389 C DE 288389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
source
spring
pipe
shaft
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT288389D
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English (en)
Publication of DE288389C publication Critical patent/DE288389C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/38Curbs for springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 288389 -KLASSE 85 d. GRUPPE
Dr. ARTHUR FORSTER in PLAUEN i. V.Einrichtung zum Auffangen von Quellwässern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Art zum Auffangen von edelgashaltigen, namentlich radioaktiven Quellwässern, die es ermöglicht, die Quellwässer ohne wesentliche Verluste an Gasen aufzufangen und ohne nachteilige Beeinflussung der Quelle aus der aufgefangenen Wassermenge eine Zeitlang mehr Wasser zu entnehmen, als die Quelle während dieser Zeit liefert.
ίο Diese Doppelwirkung wird dadurch erreicht, daß das aus der eigentlichen Quellfassung entnommene Quellwasser durch eine besondere Rohranordnung in den Quellschacht übergeführt wird.
In der Zeichnung wird die Quellfassung nach einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt sie im Längsschnitt;
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach a-b, und
Fig. 3 ein solcher nach c-d der Fig. 1.
Der Schacht Q wird mit einem eine Einsteigöffnung besitzenden Deckel D abgeschlossen, um Verunreinigungen des Wassers und Luftströmungen zu vermeiden, die einen Verlust an Quellgasen herbeiführen würden. In der Zeichnung deutet F die Fassung der Quelle an. Den Boden des Schachtes bildet eine Eisenbetonplatte E; bei G liegt die Quellausmündung. C ist eine Saugleitung zur Ent- nähme von Wasser aus dem Quellschacht, Sch der Abfluß überflüssigen Wassers nach der Quellschleuse.
Der Schacht liegt im Grundwasser, dessen gewöhnlicher Stand durch g-d angedeutet ist.
Das Rohr A geht wasserdicht durch den Boden des Quellschachtes Q hindurch, der auch sonst von der Quellfassung F vollständig abgeschlossen ist. Es ist bis über die Quelldruckhöhe H geführt, oben offen und ermöglicht, Wasserproben zum Zwecke der chemisehen und bakteriologischen Untersuchung aus verschiedenen Höhen des Steigrohres zu entnehmen. Unterhalb der Quelldruckhöhe H zweigt von A ein knieförmig nach unten abgebogenes Abflußrohr B ab, das bis nahe an den Boden des Quellschachtes Q reicht.
Das Quellwasser steigt infolge natürlichen Druckes, nachdem es den Raum F, ausgefüllt hat, entsprechend dem Druck, unter^dem die Quelle steht, im Rohr A empor, findet aber noch unter dem Höchststand H im Rohr A Gelegenheit, durch das seitwärts angebrachte Knierohr B in den Quellschacht Q abzufließen. Der Durchmesser des Rohres B ist so bemessen, daß das Rohr vom Wasser vollständig gefüllt ist, das Wasser im Rohr also mit der Luft nicht in Berührung kommt. Dadurch, daß das Wasser in einem vollständig mit Wasser gefüllten Rohr fließt, wird ein Verlust an Edelgasen vermieden, der ja beim Fließen in einem teilweise mit Luft gefüllten Rohr eintritt. Der Verlust an Edelgasen würde in hohem Maße eintreten, wenn das Abflußrohr B nicht vorhanden wäre, sondern das Quellwasser frei über den Rand des Steigrohres abfließen müßte; besonders nach jeder Entleerung des Quellschachtes Q würde das aus dem Rohr A überfließende Wasser durch die Luft des Quellschachtes hindurchstürzen oder an der Außenwand des Rohres A herabrieseln und beinahe seinen gesamten. Gehalt an Edelgasen verlieren.
(2. Auflage, ausgegeben am 17. Dezember
Die neue Art des Auffangens edelgashaltiger Quellwässer soll ferner verhindern, daß plötzliche Druckschwankungen bei Entnahme größerer Wassefmengen aus dem Quellschacht entstehen, die auf die Quelle wirken würden. Aus dem Quellschacht kann das gesamte angesammelte Wasser entnommen werden, trotzdem bleibt der Druck auf die Quelle der gleiche, weil er der Höhe der Wassersäule im Steigrohr A entspricht. Da diese Wassersäule bei Entnahme von Wasser aus dem Quellschacht nicht beeinflußt wird, so bleibt auch der Druck auf die im Gestein befindlichen Quellwasseradern — innerhalb der natürlichen, auf anderen Ursachen beruhenden Schwankungen — derselbe. Damit ist eine Beunruhigung der Quelle durch plötzliche Druckscnwankungen ausgeschlossen, und die nachteiligen Wirkungen einer solchen Beunruhigung der Quelle werden vermieden. ao

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Auffangen von Quellwässern, gekennzeichnet durch ein im Quellschacht (Q) bis oberhalb der Quelldruckhöhe (H) geführtes, oben offenes Steigrohr (^4) und ein von dem Steigrohr unterhalb der Quelldruckhöhe abzweigendes, knieförmig nach unten abgebogenes und bis nahe auf den Boden des Quellschachtes reichendes Abflußrohr (B).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT288389D Active DE288389C (de)

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