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DE287703C - - Google Patents

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Publication number
DE287703C
DE287703C DENDAT287703D DE287703DA DE287703C DE 287703 C DE287703 C DE 287703C DE NDAT287703 D DENDAT287703 D DE NDAT287703D DE 287703D A DE287703D A DE 287703DA DE 287703 C DE287703 C DE 287703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
winding
speed
roller
influence
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT287703D
Other languages
English (en)
Publication of DE287703C publication Critical patent/DE287703C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • B65H59/24Surfaces movable automatically to compensate for variation in tension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 287703 KLASSE 76 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1914 ab.
Um beim Wickeln von Kötzern und Kegelspulen eine möglichst feste Wicklung der Kegelspitze zu erzielen, hat man für Spulmaschinen eine Steigerung der Spindelgeschwindigkeit oder der Fadenbremsung entsprechend der Kegel Verjüngung vorgeschlagen.
Die hierzu dienenden Mittel bestehen aus mechanischen Vorrichtungen, welche zur Herbeiführung ihrer Wirkung einen besonderen
ίο Antrieb erfordern, der sich wohl annähernd, nicht aber genau der Geschwindigkeitsänderung des Fadenabzuges an der Kegelspitze anpassen läßt und daher nicht mit derjenigen Vollkommenheit die Bewicklung zu beeinflussen vermag, wie dies besonders glattes Material, als Seide -o. dgl., zur Erzielung einer festen Kötzerspitze bedingt.
Diesem. Umstände soll mit vorliegender Erfindung dadurch Rechnung getragen werden, daß das an sich bekannte Mittel, einer Beschleunigung der Spulspindel beim Wickeln nach der Körperspitze hin in Verbindung mit einem weiteren bekannten Mittel in Anwendung kommt, welches darin besteht, die Fadenbremse vom Faden selbst betätigen zu lassen.
Die Geschwindigkeit des Fadens erhält nach der Kötzerspitze hin eine Beschleunigung, die sich auf die Fadenspannvorrichtung überträgt und deren Wirkung erhöht, während bei der Bewicklung des Kötzers in entgegengesetzter Richtung, d. h. von der Spitze hinweg, die umgekehrte Wirkung eintritt, indem bei nachlassender Fadengeschwindigkeit auch die Bremswirkung sich verringert. Bei dieser Wirkungsweise paßt sich die Bremswirkung immer der jeweiligen ■ Fadengeschwindigkeit genau an.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Ein feststehender Lagerarm b trägt einen Bolzen a, auf welchem eine Rolle c lose drehbar sitzt, deren Stellung einerseits durch einen Stellring d und andererseits durch eine zwischen losen Gegenlagen e und m liegende Feder f begrenzt wird. An dem Lagerarm b ist ferner ein Röllchen g und ein bei k drehbarer, an dem einen Ende mit einem Röllchen h versehener Drahthebel η ο. dgl. befestigt. Mittels eines stellbaren Gewichts r wird der Drahthebel η so ausbalanciert, daß die dem Einfluß des Hebels η ausgesetzte Feder f nur einen geringen Druck auf die Fadenlaufrolle c ausübt. Dieser Druck entspricht der beim Bewickeln der Spule vorkommenden geringsten Fadengeschwindigkeit. Der Drahthebel η nimmt hierbei die ausgezogen dargestellte Lage ein, und der Faden, welcher um die Rolle c geschlungen wird, läuft von dieser anfänglich in der Richtung I über die Röllchen g und h.
Geht nun die oben erwähnte Steigerung der Aufwickelgeschwindigkeit des Fadens bei der kegelförmigen Spulenbewicklung vor sich, so bewirkt der hierbei sich auch steigernde Fadenzug ein Einstellen des Drahthebels η in die punktierte Lage, indem der auf der Führung 0 gleitende Faden nach und nach
aus der Richtung I in die Richtung II gelangt. Die genannte Lageveränderung des Drahthebels η hat die Verschiebung der Büchse m zur Folge, wodurch gegen die Feder f ein erhöhter Druck ausgeübt wird, der ein verstärktes Bremsen der Rolle c und somit ein entsprechend festes Aufwickeln des Fadens auf die Spule bzw. auf die Kötzerspitze verursacht.
ίο Wenn dann die Bewicklung in entgegengesetzter Richtung erfolgt, d. h. von der Kegelspitze hinweg, so läßt, wegen der dann eintretenden Verminderung der Fadengeschwindigkeit, auch die Zugspannung des Fadens entsprechend nach, wobei der Faden nach und nach wieder in die Lage I kommt und den Drahthebel η ebenfalls wieder in die ausgezogen dargestellte Anfangslage zurückläßt. Dementsprechend findet dann auch eine verminderte Bremswirkung auf die Fadenleitrolle c statt. Dieser Wechsel wiederholt sich regelmäßig bei zu- und abnehmender Fadenge,-schwindigkeit.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Spulmaschine zum Wickeln von Kötzern und Kegelspulen mit einer unter dem Einfluß des zu spulenden Fadens stehenden Fadenspannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Zug des nach der Kötzerspitze hin mit gesteigerter Geschwindigkeit aufgewickelten Fadens die Wirkung der Fadenspannvorrichtung erhöht wird.
2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweischenkliger Hebel («) angeordnet ist, über dessen einen Schenkel der Faden läuft und dessen anderer Schenkel unter dem Einfluß der erhöhten Fadenspannung auf die Fadenspannrolle (c}^ drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287703D Active DE287703C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE287703C true DE287703C (de)

Family

ID=542903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT287703D Active DE287703C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE287703C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2554493A (en) * 1947-08-22 1951-05-29 Specialties Dev Corp Yarn tensioning device
US2640663A (en) * 1949-02-01 1953-06-02 G H Leland Inc Device for controlling the tension of a longitudinally moving wire
US2642236A (en) * 1950-05-19 1953-06-16 Specialties Dev Corp Yarn tensioning device
DE1219415B (de) * 1961-04-24 1966-06-16 Felix Katz Vorrichtung zur Regelung der Fadenspannung fuer Schaermaschinen-Zettelgatter od. dgl., insbesondere fuer synthetische Faeden

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2554493A (en) * 1947-08-22 1951-05-29 Specialties Dev Corp Yarn tensioning device
US2640663A (en) * 1949-02-01 1953-06-02 G H Leland Inc Device for controlling the tension of a longitudinally moving wire
US2642236A (en) * 1950-05-19 1953-06-16 Specialties Dev Corp Yarn tensioning device
DE1219415B (de) * 1961-04-24 1966-06-16 Felix Katz Vorrichtung zur Regelung der Fadenspannung fuer Schaermaschinen-Zettelgatter od. dgl., insbesondere fuer synthetische Faeden

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