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DE287176C - - Google Patents

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Publication number
DE287176C
DE287176C DENDAT287176D DE287176DA DE287176C DE 287176 C DE287176 C DE 287176C DE NDAT287176 D DENDAT287176 D DE NDAT287176D DE 287176D A DE287176D A DE 287176DA DE 287176 C DE287176 C DE 287176C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
strips
partial
guide
cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT287176D
Other languages
English (en)
Publication of DE287176C publication Critical patent/DE287176C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übereinanderlegen von zwei oder mehreren monochromen Teilfilmstreifen zur Herstellung eines bunten kinematographischen Films.
Nach der Erfindung wird ein breiter Film, der die Monochrome in durch einen Zwischenraum getrennten, gelochten Streifen nebeneinander enthält, in Teilstreifen zerschnitten^ diese werden übereinandergelegt und zusammengeklebt, wobei die Deckung der einzelnen Bilder dadurch erzielt wird, daß Greifer in die Randlöcher der übereinanderliegenden Teilfilms eingreifen.
Die Apparatur ist mit einer Vorrichtung
!5 versehen, den Film vorwärts zu bewegen, ihn zu schneiden, ihn anzufeuchten bzw. mit einem Klebemittel zu versehen, die einzelnen Teile übereinander zu bringen, und zwar so, daß sie richtig übereinanderliegen, hierauf sie zu vereinigen und schließlich den fertiggestellten Film zu trocknen.
Die Zeichnung erläutert an Hand eines Ausführungsbeispiels das Wesen der Erfindung.
Fig. ι stellt schaubildlich ein Stück dreifach breiten Films mit drei Reihen Teilbildern dar.
Fig. 2 stellt schematisch im Schnitt eine Apparatur dar, mittels welcher der Film in drei Teile geschnitten und diese übereinandergelegt werden,
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt schaubildlich Stücke der drei Teilfilms, wie sie aufeinandergelegt und vereinigt werden.
An der Vorrichtung befindet sich ein Saugkasten B, durch welchen der Film A der Maschine zugeführt wird. Eine Reihe von rotierenden, kreisrunden Messern C schneidet den Film in drei Abteilungen α1, α2, β3. Ein zweiter Führungskasten B1 sorgt dafür, daß der geschnittene Film von den Messern fortgeführt wird, und zwar in eine Dampfkammer D. In dieser läuft der Film, der vor seinem Eintritt mit einem Klebemittel versehen und getrocknet worden ist, über Walzen d und d1. Der Dampf oder feuchte Luft werden durch ein Rohr d2 eingeführt. Der Raum besitzt eine Auslaßöffnung di, oberhalb welcher ein Paar hin und her bewegter Stifte E angebracht ist, die den Zweck haben, in die Filmlöcher in den drei Filmabschnitten einzugreifen und dafür zu sorgen, daß sie in die richtige Stellung gelangen, bevor sie übereinandergerückt werden.
Hinter den Stiften E sind Puffer oder Bürsten F, ein Tisch F1 und Walzen G vorgesehen, die den Zweck haben, die drei übereinandergelegten Filmstreifen a1, a2, a3 fest zusammenzupressen und zu einem einzigen Film zu vereinigen.
Man kann, an Stelle den Film vorher mit einem Klebemittel zu versehen, dieses auch erst dem Film durch Walzen d1 zuführen. Die Führungskasten B, B1 besitzen bekannte Konstruktion. Ein endloses Band aus Seide, Filz, perforiertem Metall, Metallgewebe oder sonst geeignetem Material wandert über den Saugkasten B1, der an der Oberfläche perforiert ist und in dem vermittels einer Pumpe, die
ίο nicht gezeichnet ist, ein Vakuum erzeugt ist. Es kann ein einziges Führungsband b vermittels Führungsrolleii über beide Kästen B, B1 hinweggehen, in welchem Falle es unterhalb der Messerscheibe C geführt wird.
Das Fortbewegen des Filmbandes durch Saugwirkung angepreßter Rollbänder bezweckt, ein Dehnen bzw. Zerreißen des sehr dünnen, erst durch die Vereinigung der drei Teilbänder auf normale Stärke gebrachten Bandes zu vermeiden.
Die Einstellstifte E werden durch Exzenterscheiben e oder in anderer bekannter Weise betätigt.
Der dreifach breite perforierte Film A ge-
?-5 langt in die Maschine von einer Rolle oder aus einem geeigneten Behältnis, und zwar angetrieben durch den Führungskasten D. Die Messer C zerschneiden ihn in die drei Teile a1, a2, a3. Nach dem Zerschneiden wird der Film vermittels des Führungskastens B1 in den Raum D geführt. Hier läuft er über die Rollen d, fällt in Streifen auseinander und wird gedampft, wenn er vorher mit Klebestoff versehen und getrocknet ist, oder es wird ihm durch die Rollen d1 Klebestoff zugeführt.
Die drei Filmstreifen α1, β2, as werden durch
die Rollen d1 auseinandergehalten und erst überein andergebracht, wenn sie den Kasten D durch die öffnung d* verlassen. Dies geschieht in feuchtem klebrigen Zustande, und zwar in vertikaler Richtung.
Die Filmstreifen werden nun durch die Stifte E, die in die Seitehlöcher eingreifen, in die richtige Lage zueinander gebracht, und zwar findet eine ganz genaue Einstellung statt, da die Filmstreifen auf den Stiften ruhen.
Die so in richtiger Stellung befindlichen Streifen werden nun durch die Puffer oder Bürsten F und die Walzen G in engen Kontakt gebracht. Sie verbinden sich zu einem vollständigen Film, der nunmehr über die Walzen H und H1 in die Trockenkammer K gelangt.
In der Trockenkammer sind Walzen k vorgesehen, über welche der Film schraubenförmig läuft. Warme Luft wird vermittels eines Ventilators 0. dgl. zugeführt.
Schließlich wird der Film in der üblichen Weise aufgerollt.
Die hier beschriebene Vorrichtung, die für einen Dreifarbenfilm bestimmt ist, kann mit entsprechenden Abänderungen auch für einen Zweifarbenfilm oder für einen Mehrfarbenfilm Verwendung finden.

Claims (3)

65 Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zum Übereinanderlegen von im besonderen sehr dünnen monochromen Teilfilmstreifen zu einem bunten Bildstreifen für kmematographische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der breite Film, bei dem die zueinander gehörigen, mit Randlöchern versehenen Teilbilder in durch einen freien Zwischenraum voneinander getrennten Reihen liegen, in Teilstreifen geschnitten, daß diese sodann klebrig gemachten Streifen übereinandergelegt und durch Eingreifen von Greifern in die Randlöcher zur Deckung gebracht werden, ehe sie durch Pressen zu einem bunten Bildband vereinigt werden.
2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch' Führungsrollen, die dafür Sorge tragen, daß die mit Klebestoff versehenen Teilstreifen nicht in Berührung kommen, bevor sie durch die Einstellstifte eingestellt sind.
3. Bei der Vorrichtung nach Anspruch 2 die Maßnahme, die Vorwärtsbewegung der zu behandelnden Films durch Führungskasten, die durch Saugluft angetrieben werden, zu bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287176D Active DE287176C (de)

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