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DE287148C - - Google Patents

Info

Publication number
DE287148C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air flow
air
stator
cooling
rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT287148D
Other languages
English (en)
Publication of DE287148C publication Critical patent/DE287148C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/02Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine
    • H02K9/04Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
    • H02K9/06Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium with fans or impellers driven by the machine shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\ft 287148 KLASSE 21 d. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1913 ab.
Es ist bekannt, elektrische Maschinen auf die Weise zu kühlen, daß die Kühlluft durch achsiale Kühlkanäle geführt wird, die in der Regel im Statoreisen und im Rotoreisen liegen. Bei dieser Anordnung bleiben beim Betriebe der Maschinen die Wicklungen an der Eintrittsseite der Kühlluft kühler als auf der Austrittsseite. Bei Maschinen mit großer Eisenlänge wird die Temperatur der Wicklungen auf der Austrittsseite unter Umständen zu hoch.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird nun der Erfindung gemäß bei solchen Maschinen, bei denen das Statoreisen und auch das Rotoreisen durch Kühlluftströme in ihrer ganzen Länge durchflossen wird, dem Hauptkühlluftstrom in der Nähe der Austrittsseite ein Hilfsluftstrom zugeführt, dessen Temperatur niederer ist als die Temperatur des Hauptluftstromes an der Vereinigungsstelle. Die Hilfsluft kann in beliebiger Weise zugeführt werden. So kann sie beispielsweise von der Eintrittsseite der Maschine durch Röhren aus wärmeisolierendem Material oder Röhren, die mit solchem Material überzogen werden, geleitet werden, wobei die Röhren entweder am Rücken des Statoreisens oder in einem oder mehreren der vorhandenen Kühlkanäle oder in wicklungsfreien Nuten des Rotors befestigt sind. Man kann die Kühlluft auch von außen unmittelbar von der Austrittsseite her ansaugen.
Durch die Vereinigung der beiden Luftströme wird die Temperatur des Hauptluftstromes an der Austrittsseite verringert und 35 ■ die Kühlwirkung der Luft an den Stirnverbindungen entsprechend vergrößert.
In der Zeichnung sind Anordnungen gemäß der Erfindung veranschaulicht. In Fig. 1 bezeichnet 1 das Statorgehäuse, 2 das Stator-• eisen, 3 die Schilder der Maschine, 4 das Rotoreisen, 5 die Stirnverbindungen der .Statorwicklungen. Sowohl im Stator- als auch im Rotoreisen sind achsiale Kühlkanäle vorgesehen; die des Stators sind mit 6, die des Rotors mit 7 bezeichnet.
Der Hauptkühlluftstrom wird durch den auf dem Rotor sitzenden Ventilator 8 von der Eintrittsseite α her durch die achsialen Kanäle 6 nach dem Austrittsraum B gepreßt. Ebenso wird auch durch den Ventilator 9 Kühlluft durch die Kanäle 7 angesaugt und dem Raum B zugeführt. Um der Luftaustrittsseite der Maschine kühlere Luft zuzuführen, sind in einigen Statorkühlkanälen Röhren angeordnet, die aus Material geringer

Claims (2)

Wärmeleitfähigkeit bestehen oder mit solchem überzogen sind. In dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine derartige Röhre, die aus Mikanit hergestellt sein mag, in dem unteren Statorkühlkanal angeordnet. Ebenso können auch mit Isolierband umwickelte Metallröhren ii vorgesehen werden, die durch das Statorgehäuse hindurchgehen und möglichst nahe an die Stirnverbindungen ίο der Austrittsseite B heranführen. Im Rotor liegen die wärmeisolierenden Röhren 12 in wicklungsfreien Nuten. Die Hilfskühlluft durchströmt diese Röhren nach der Austrittsseite hin, wo sie die Wirkung des Hauptluftströmes verstärkt, der durch die achsialen Luftkanäle fließt. Von dem Raum B aus strömt die gesamte Luftmenge durch das Statorgehäuse ins Freie aus. Die Bewegungsrichtungen der einzelnen Luftströme sind in den Figuren durch Pfeile angedeutet. Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 2, in der das Austrittsende des Stators im Schnitt dargestellt ist. Bei dieser Anordnung wird der Hilfsluftstrom von außen durch die Öffnungen 13 mittels eines Hilfsventilators 14 angesaugt und in dem Raum B mit dem Hauptluftstrom vereinigt, der bereits die Stator- und Rotorkanäle durchströmt hat. Der Ventilator 14 muß so bemessen werden, daß der von ihm erzeugte Luftdruck nahezu gleich ist dem Luftdruck im Räume B. Eine ähnliche Anordnung zeigt Fig. 3, in der ein Schnitt des am Austrittsende gelegenen Teiles des Rotors und ein Teil des Statorgehäuses dargestellt ist. Der Hilfsluftstrom wird hier durch die Öffnungen 13 zugeführt und zwischen den Schirm 15 und die Welle 16 geleitet. Die eintretende Luft umströmt das umgebogene Ende dieses Schirmes und vereinigt sich mit dem Hauptluftstrom, der durch die Rotorkühlkanäle zufließt, worauf beide gemeinsam die Rotorstirnverbindungen 17 umspülen. Der Ventilator 9 treibt den vereinigten Luftstrom in den Raum B und an den Statorstirnverbindungen vorbei durch das Gehäuse ins Freie. P ate ν τ- An s ρ rüch E.:
1. Einrichtung zur Kühlung der Wicklungen elektrischer Maschinen mittels achsialer, von der einen Seite der Maschine bis zur andern Seite verlaufender Kühlluftführung, gekennzeichnet durch einen dem Hauptkühlluftstrom an der Luftaustrittsseite der Maschine oder in deren Nähe zugeführten Hilfsluftstrom niederer Temperatur.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Röhren geringer Wärmeleitfähigkeit im Innern der Maschine zur Führung des Hilfsluftstromes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287148D Active DE287148C (de)

Publications (1)

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DE287148C true DE287148C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT287148D Active DE287148C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE287148C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003343B (de) * 1953-12-11 1957-02-28 Siemens Ag Elektrische Maschine geschlossener Bauart mit Fluessigkeitskuehlung
EP0416468A1 (de) * 1989-09-04 1991-03-13 Kabushiki Kaisha Toshiba Luftgekühlter Motor für die Verwendung in Fahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003343B (de) * 1953-12-11 1957-02-28 Siemens Ag Elektrische Maschine geschlossener Bauart mit Fluessigkeitskuehlung
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