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DE286658C - - Google Patents

Info

Publication number
DE286658C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
water
heat
walls
dry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT286658D
Other languages
English (en)
Publication of DE286658C publication Critical patent/DE286658C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/02Drying; Glazing
    • G03D15/027Drying of plates or prints

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 286658 KLASSE 57c. GRUPPE
BERNHARD GRÄTZ in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Trocknen von über breite Bügel aufgehängten Lichtpausen, Photographien, Stoffen o. dgl.
Seither werden die Pausen so getrocknet, daß sie in einem Raum oder Ofen aufgehängt werden, wobei die Luft oder Wärme auf alle Stellen der Pausen gleichmäßig und gleichzeitig einwirkt, so daß die Trocknung an allen
ίο Stellen der Pausen gleichzeitig eingeleitet wird. Die Pausen werden aber nicht gleichmäßig und gleichzeitig an allen Stellen trocken; es wechseln trockene Stellen mit nassen Stellen ab. Das auf der Pause haftende Wasser, welches das Bestreben hat, an den unteren Kanten der Pause abzutropfen, wird durch die entstehenden trockenen Stellen daran gehindert und es entstehen auf dem Papier Wasserberge, die nur langsam verdunsten. In den Wasserbergen sind Farbteilchen angehäuft, die auf der Pause eintrocknen und die Pausen fleckig machen. Durch die längere Einwirkung der Wasserberge auf das Papier und durch das langsame Verdunsten dieser Wasser-
berge wird das Papier an diesen Stellen kraus. Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.
Nach der Erfindung wird die zur Trocknung dienende Luft oder Wärme zwischen die beiden Schenkel der über breite Bügel aufgehängten Pausen von unten her eingeführt. Dadurch wird das an den Kanten sich ansammelnde Wasser zum schnellen Abtropfen gebracht. Die Luft oder Wärme steigt von den Kanten aus an der Innenseite der Pause, dem abfließenden Wasser entgegen hoch und sammelt sich an der höchsten und daher am meisten vom Wasser befreiten Stelle der Pause, so daß hier die Pause zuerst trocken wird. Die Trocknung schreitet von der höchsten Stelle aus nach unten hin langsam fort, treibt das Wasser vor sich her und verhindert das Stehenbleiben von Wasserbergen auf dem Papier. Die Trocknung der Pausen erfolgt schnell und gleichmäßig und ergibt ein gutes Produkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell, dessen Wände α entweder vertikal (s. Fig. 1) oder schräg (s. Fig. 2) gestellt sind. Die Wände bestehen aus beliebigem Material, wie Metall, Holz, Asbest o. dgl.; sie sind voll, durchbrochen, glatt, gewellt, mit Rippen versehen, gewebeartig oder haben eine andere beliebige Form und Gestalt.
Innerhalb des Gestelles liegt die Wärmeoder Trockenquelle. Auf der Zeichnung besteht sie aus einem Rohr b, in welchem ein Gasluftgemisch zur Verbrennung gelangt. An Stelle von Gas kann Spiritus, Kohle, Elektrizität, heiße Luft usw. als Wärme- oder Trokkenquelle dienen.
An den unteren Enden der Wände α sind Rinnen c für das abtropfende Wasser vorgesehen, die zweckmäßig eine zur Horizontalen
geneigte Lage haben, damit das Wasser aus der Rinne ablaufen kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegt über dem Gasrohr δ eine Abdeckplatte d, welche den Zweck hat, die Trockengase gegen die Wände a zu führen. An Stelle einer Platte kann auch ein Sieb benutzt werden; in diesem Falle kann das Sieb, das ein Durchschlagen der Flamme verhindert, bis an die Wände reichen.
ίο Die Stirnseiten des Gestelles sind zweckmäßig durch Wände verschlossen, um die Trockenluft innerhalb des Gestelles festzuhalten.
Die Wände des Gestelles und die Wärmequelle können verstellbar eingerichtet sein, um die Entfernungen zwischen den Wänden und der Wärmequelle und die Schräglage der Wände zu regeln.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Gestell zum Trocknen von über breite Bügel aufgehängten Lichtpausen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oder mehrerer Wärme- oder Trockenquellen zwischen den Schenkeln der Gestellbügel.
2. Gestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Wasserrinnen (c) an den unteren Enden der Bügel.
3. Gestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verteilerplatte (d) oder ein Abdecksieb über der Wärmequelle zwischen den Schenkeln des Gestelles.
4. Gestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verschlußplatten an den Stirnseiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286658D Active DE286658C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE286658C true DE286658C (de)

Family

ID=541964

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT286658D Active DE286658C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE286658C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2771690A (en) * 1952-08-27 1956-11-27 Jauzac Henri Jean Frederic Linen drier
US3691647A (en) * 1970-07-01 1972-09-19 Marshall D Snyder Wig dryer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2771690A (en) * 1952-08-27 1956-11-27 Jauzac Henri Jean Frederic Linen drier
US3691647A (en) * 1970-07-01 1972-09-19 Marshall D Snyder Wig dryer

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