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DE286009C - - Google Patents

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Publication number
DE286009C
DE286009C DENDAT286009D DE286009DA DE286009C DE 286009 C DE286009 C DE 286009C DE NDAT286009 D DENDAT286009 D DE NDAT286009D DE 286009D A DE286009D A DE 286009DA DE 286009 C DE286009 C DE 286009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
wheel
washer
revolver drum
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT286009D
Other languages
English (en)
Publication of DE286009C publication Critical patent/DE286009C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um für den Revolverschützenwechsel bei Webstühlen eine einfachere Bauart, ein geringeres Gewicht und damit einen wirksameren Antrieb zu erzielen, hat man bereits vorgeschlagen, die Wendevorrichtung aus einem sternförmigen Schaltrade und aus einem Stiftrade zu bilden, welch letzteres mit einer Zapfenscheibe verbunden ist, die unter Vermittlung von Zughaken und eines geeigneten
ίο Hebelgestänges von den durch die Karten beeinflußten Fühlerhebeln in dem einen oder anderen Sinne gedreht wird und hierdurch den Revolverschützenwechsel in dem erforderlichen Sinne veranlaßt. Diese bekannte Aus-.
bildung hat aber auf der einen Seite keineswegs den beabsichtigten Zweck einer vereinfachten Bauart herbeiführen können; auf der anderen Seite ist dabei der erhebliche Nachteil mit in Kauf zu nehmen, daß eine Drehung der Revolvertrommel unabhängig vom regelmäßigen mechanischen Antriebe von Hand aus in keinem Fall möglich ist. Diese freie Drehbarkeit der Revolvertrommel ist aber unter Umständen sehr wünschenswert, insbesondere bei der Beschickung des Revolvers mit Schützen vor Beginn der Arbeit des Webstuhles. Auch aus anderen Gründen kann die Drehung der Trommel von Hand aus notwendig werden.
Die vorliegende Erfindung will den Revolverschützenwechsel ebenfalls unter Vermittlung eines sternförmigen Schaltrades und eines Stiftrades unter Verwendung von auf eine Zapfenscheibe wirkenden Zughaken herbeiführen, indessen neben wirklich vereinfachter Bauart auch den oben erwähnten Nachteil grundsätzlich vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß bei der an der Außenseite der Revolvertrommel angeordneten Wendevorrichtung Stiftrad und Zapfenscheibe nicht mehr, wie sonst üblich, auf derselben Achse starr miteinander vereinigt zur Anwendung kommen, sondern daß diese beiden Organe getrennt voneinander auf verschiedenen Achsen befestigt werden und das Stiftrad auf seinem Drehzapfen achsial verschiebbar angeordnet wird, so daß durch Lösung des Eingriffs des Stiftrades mit dem Schaltrad eine freie Drehung der Revolvertrommel von Hand aus ermöglicht werden kann.
Bei Vorstehendem ist zu berücksichtigen, daß es bei andersgearteten Wendevorrichtungen für die Revolvertrommel von Webstühlen bereits bekannt ist, die Revolvertrommel von einer räumlich getrennten Welle durch eine Kette oder ein anderes Glied anzutreiben. Die Übertragung dieser bekannten Arbeitsweise auf die eingangs erwähnten Wendevorrichtungen hat wie schon geschildert den Vorteil, daß hierbei das Stiftrad auf seinem Drehzapfen in einfacher Weise achsial verschiebbar angeordnet sein kann und dadurch die Möglichkeit gegeben ist, durch Zurückziehen des Stiftrades eine freie Drehung
der Revolvertrommel von Hand aus herbeizuführen, was bei andersgearteten Wendevorrichtungen, auch wenn dort die Revolvertrommel von einer räumlich getrennten Welle angetrieben wird, nicht möglich ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Wendevorrichtung, und
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, teilweise abgebrochen.
ι ist die bekannte Revolvertrommel, welche auf der Achse 2 sitzt. Letztere ist in dem Stelleisen 3 in geeigneter Weise gelagert. Auf der Ladenseite ist die Trommel in dem nach oben offenen Ring in der üblichen Weise geführt. Am äußeren Ende der Trommel und an der Außenseite des Stelleisens 3 ist auf der Achse 2 ein sternförmiges Schaltrad 4 gelagert, welches in dem gewählten Ausfütw rungsbeispiel mit sechs radialen Schlitzen versehen ist. Des weiteren ist im Stelleisen 3 ein fest verschraubter Zapfen 5 angeordnet, auf welchem das Stiftrad 6 sitzt, das in dem gewählten Ausführungsbeispiel zwei Stifte 7 besitzt, die in die radialen Schlitze des Schaltrades 4 eindringen können, und welches im übrigen mit seiner Peripherie mit den ausgewölbten Teilen an der Peripherie des Schaltrades 4 in Berührung steht. Dieses Stiftrad 6 ist mit einem Zahnrade S aus einem Stück gegossen und trägt zugleich eine Handhabe 9, welche unter Vermittlung einer auf dem Zapfen 4 angeordneten Feder 10 stets in die Arbeitsstellung gedrückt wird, d. h. in solche Lage, bei welcher bei Drehung des Stiftrades die Stifte desselben mit den Schlitzen des Schaltrades 4 in Eingriff kommen können.
Indessen besteht ohne weiteres die Möglichkeit, mit Hilfe der Handhabe 9 von Hand aus das Stiftrad 6 einschließlich des Zahnrades 8 entgegen der Wirkung der Feder 10 zurückzuziehen, d. h. außer Eingriff mit dem Schaltrade 4 zu bringen, so daß also die Revolvertrommel 1 von Hand aus frei gedreht werden kann, wenn dies aus diesem oder jenem Grunde erwünscht ist. Bei Freigabe der Handhabe 9 wird das Stiftrad durch die Feder 10 ohne weiteres wieder in die Arbeitslage zurückgeführt.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht ferner in besonders einfacher Weise die Anbringung einer Bruchsicherung, die in folgender Weise eingerichtet sein kann. Das unter Vermittlung einer Kette 11 das mit dem Stiftrad 6 verbundene Zahnrad 8 antreibende Zahn- oder Kettenrad 12 ist lose auf der Welle 13 angeordnet und wird durch eine Feder 14 mit seiner Nabe 15 gegen die Nabe 16 der auf der Welle 13 fest angeordneten Zapfenscheibe 17 angedrückt. Die Stirnflächen der Naben 15 und 16 sind hierbei mit ineinander greifenden Klauen 18 solcher Art ausgerüstet, daß sich gegebenenfalls die Zapfenscheibe 17 mit der Welle 13 unter Ausrückung der erwähnten Kupplung 18 drehen kann, ohne das Kettenrad 12 mitzunehmen. Im übrigen sitzt neben der Zapfenscheibe ein Bremsstück 19, welches in dem gewählten Ausführungsbeispiel vierkantig gehalten ist, und auf welches eine Feder 20 einwirkt, durch die die Zapfenscheibe immer in bestimmten Lagen festgehalten wird, ohne daß die Drehung behindert werden kann. In der Zapfenscheibe sind im vorliegenden Fall vier Schaltzapfen 21 angeordnet, auf welche zwei zu beiden Seiten der Welle 13 angeordnete Zughaken 22, 22' einwirken. Diese Zughaken, die mit einem unter Wirkung der Feder 32 stehenden schwingbaren Hebel 23 verbunden sind, erhalten von dem auf der Schlagwelle 24 des Webstuhles sitzenden . Exzenter 25 in bekannter Weise eine hin und her gehende Bewegung. Die Verbindung der Zughaken 22, 22' mit dem Hebel 23 erfolgt unter Vermittlung von gelenkartigen Verbindungsstücken 26. Die zweckentsprechende Einstellung der Zughaken 22, 22' erfolgt durch zwei Fühlerhebel 27 (von denen in der Zeichnung nur einer dargestellt ist), welche in bekannter Weise von den über das Prisma 28 gehenden Karten 29 beeinflußt werden. Diese Fühlerhebel 27 sind durch einfache Zugdrähte 30, 31 direkt mit den Zughaken 22, 22' verbunden.
Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, daß beim Auftreten von Widerständen im Triebwerk, z. B. beim Steckenbleiben von Schützen, die durch Zughaken 22, 22' veranlaßte Drehung der Zapfenscheibe 17 ein Ausrücken der Kupplung 18 veranlaßt, indem sich das Zahnrad 12 mit seiner Nabe 15 entgegen dem Druck der Feder' 14 auf der Achse 13 verschiebt, so daß Brüche mit Sicherheit vermieden werden. Durch die Feder 14 wird nach Beseitigung des etwaigen Hindernisses die richtige Arbeitsbeziehung ohne - weiteres von selbst wieder hergestellt. Eine besondere Vorrichtung zum plötzlichen Ausrücken des Stuhles ist daher nicht notwendig. Die , achsiale Verschiebung des auf das Schaltrad 4 der Revolvertrommel einwirkenden Stiftrades 6 kann, ohne daß das Wesen der Erfindung beeinflußt wird, auch durch andere Mittel als die unter Federwirkung stehende Handhabe 9 erfolgen. Ebenso kann natürlich statt des Kettengetriebes 12, 11, 8 auch eine beliebige andere Übersetzung verwendet werden, um die erforderliche Drehbewegung von der Zapfenscheibe 17 auf das Stiftrad 6 zu übertragen, z. B. ein in ähnlicher Weise wie die Räder des Kettengetriebes
verschiebbares und die freie Drehung des Revolvers von Hand ermöglichendes Kegelrädergetriebe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wendevorrichtung für die Revolvertrommel von Webstühlen mit Schützenwechsel , bestellend aus einem an der Außenseite der Revolvertrommel angeordneten Schaltrad und einem damit in Eingriff stehenden Stiftrad, welch letzteres durch auf eine Zapfenscheibe einwirkende Zughaken weitergeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Schaltrad (4) der Revolvertrommel (1) einwirkende Stiftrad (6) von der durch die Zughaken (22, 22') beeinflußten Zapfenscheibe (17) räumlich getrennt und auf seinem von demjenigen der Zapfenscheibe (17) verschiedenen Drehzapfen (5) achsial verschiebbar ist, so daß durch Lösen des Eingriffes des Stiftrades (6) mit dem Schaltrade (4) eine freie Drehung der Revolvertrommel (1) von Hand ermöglicht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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