DE2857216A1 - Rohrmuendungswand fuer dreinagegraeben - Google Patents
Rohrmuendungswand fuer dreinagegraebenInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F5/00—Draining the sub-base, i.e. subgrade or ground-work, e.g. embankment of roads or of the ballastway of railways or draining-off road surface or ballastway drainage by trenches, culverts, or conduits or other specially adapted means
- E01F5/005—Culverts ; Head-structures for culverts, or for drainage-conduit outlets in slopes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B11/00—Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
- E02B11/005—Drainage conduits
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Description
PATENTANWÄLTE A, GRÜNECKER
DIPL-ιΝα
_ i. KINKELDEY
_3-
W. STOCKMAlR
K. SCHUMANN on Rsa Nat - cm_-n«va
P. H. JAKOB DlPL-INa
G. BEZOLD
8 MÜNCHEN 22
22. August 1979 P 14 227 -
H. H. Robertson Company IS-jo Gateway Center,
Pittsburgh, Pennsylvania I5 222 USA
Pittsburgh, Pennsylvania I5 222 USA
Kohrmündungswand Tür Drainagegraben
- Ansprüche -
0300U/0548
telefon (oao) aaseea telex οβ-2θ3βο Telegramme monapat telekopierer
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrmündungswand
für einen Drainagegraben und betrifft insbesondere eine einstückige Rohrmündungswand in Leichtbauweise.
In einem Drainagesystem wird aus dem umliegenden Erdreich
abgeführtes Wasser über Drainagerohre einem Graben zugeleitet. Eine in den Graben eingesetzte
Rohrmündungswand soll dabei die Erosion der Grabenwand und des Bodens des Grabens verhindern.
Eine bekannte Rohrmündungswand ist aus zwei ebenen Betonplatten
zusammengesetzt. Eine der Platten ist waagerecht angeordnet und hat ein nahe dem Boden des Grabens verlaufendes
vorderes Teil und ein in die Grabenwand eingebettetes hinteres Teil. Das vordere Teil der ersten
Platte hat einen Querschlitz, in welchen der untere Rand der zweiten Platte eingesetzt ist. Diese erstreckt
sich im wesentlichen bündig mit der Grabenwand von der ersten Platte aufwärts und hat eine in der Senkrechten
verlängerte Öffnung, durch welche ein Drainagerohr hindurchgeführt ist.
Eine derartige Rohrmündungswand weist gewisse Nachteile
auf, und ihre Anbringung um ein vorhandenes Drainagerohr herum ist ziemlich umständlich und schwierig. Ferner
führt die Art und Weise, in welcher die Platten angebracht sind, zu ihrer Lockerung durch Erosion der
Grabenwand und der Sohle des Grabens. Die Erosion durch fließendes Wasser, welche von den Platten gerade verhindert werden soll, unterhölt schließlich die Platten,
so daß sie häufig entfernt und wieder neu angebracht werden müssen.
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer einstükkigen, in Leichtbauweise ausgeführten Rohrwandmündung,
bei welcher diese und weitere Nachteile vermieden sind.
030014/0548
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Rohrmündungswand, welche einen Schutz für ein darin ausmündendes
Drainagerohr darstellt.
Gemäß der Erfindung hat eine Rohrmündungswand ein vertieftes Mittelteil, welches von einer geneigten oder
gekrümmten Rückwand, einander gegenüberstehenden Seitenwänden und einer Bodenwand begrenzt ist. Die Wände
haben im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene verlaufende äußere Ränder, welche eine im wesentlichen rechteckige
Mündung begrenzen. Die Mündung ist von einem auswärts hervorstehenden, mit den in einer Ebene verlaufenden
Rändern einstückig geformten Rand umgeben. Die Bodenwand ist vorzugsweise im wesentlichen eben und
im Gebrauch waagerecht angeordnet. Die Rohrmündungswand ist vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Zement geformt.
In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Rückwand einen an der Rückseite hervorstehenden, im wesentlichen
U-förmigen Handgriff oder Bügel. Dieser erleichtert das Tragen der Rohrmündungswand und dient zum Befestigen
einer Verankerung. Im eingebauten Zustand verläuft der die Mündung umgebende Rand vorzugsweise im wesentlichen
bündig mit der Grabenwand.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Rohrmündungswand
,
Fig. 2 eine Querschnittansicht der Rohrmündungswand nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Schrägansicht einer Randverlängerung und
0300U/0548
-ZT-
Pig. 4 eine senkrechte Schnittansicht der in einer Grabenwand eingebauten Rohrmündungswand.
Eine in Fig. 1 und 2 dargestellte Rohrmündungswand 10
ist aus glasfaserverstärktem Zement geformt und hat ein vertieftes Mittelteil R, welches durch eine geneigte
oder gekrümmte Rückwand 12, eine ebene Bodenwand 13 und
ebene Seitenwände 14 begrenzt ist. Die Wände 12, 13 und
14 haben im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene verlaufende äußere Ränder, welche eine im wesentlichen
rechteckige Mündung M begrenzen. Diese ist von einem auswärts hervorstehenden, mit den äußeren Rändern der
Wände 12, 13, 14 einstückig geformten Rand 11 umgeben.
Die Rohrmündungswand 10 ist für den Einbau in die Wand
eines Drainagegrabens X bestimmt, wobei dann die Bodenwand
13 im wesentlichen waagerecht angeordnet ist und der Rand 11 im wesentlichen bündig mit der Grabenwand verläuft
(Fig. 4).
Wie man in Fig. 2 und 4 erkennt, steht an der Rückseite der Rückwand 12 ein U-förmiger Handgriff 15 hervor. Ein
an diesem befestigtes Ankerband 16 ist seitliche des Grabens X im Erdreich vergraben und dient dazu, die in
der Grabenwand eingebettete Rohrmündungswand 10 festzuhalten. Das Ankerband 16 kann aus beliebigem Material
sein, beispielsweise aus einem Polyestergewebe od. dergl.
An einem unteren Teil 11a des Randes 11 kann eine in Fig. 3 dargestellte Verlängerung 17 befestigt sein. Die
beispielsweise mittels Schrauben 18 befestigte Verlängerung 17 hat aufgestellte Randstege 17a und erstreckt
sich von dem unteren Randteil 11a abwärts, um bei tieferen Gräben die Unterspülung der Grabenwand zu
verhindern.
0300U/0548
- jgr -
Das vertiefte Mittelteil R kann auch die in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete Form haben. Die Rückwand 12 ist
hier gewölbt und geht stoßfrei in die Seitenwände 14-über. Die gewölbte Form erleichtert das Einführen eines
Drainagerohrs Y1 in einem spitzen Winkel zur Strömungsrichtung im Graben X. Je nach Art der Verwendung kann
das vertiefte Mittelteil auch andere Formen haben. In die Rückwand 12 können auf beliebige Weise öffnungen
zum Einführen von Drainage rohren Y, Y1 geschnitten werden.
Eine für die Aufnahme von Drainagerohren mit einem Durchmesser
von 300 mm bestimmte Rohrmündungswand 10 hat vorzugsweise
die folgenden Abmessungen: Das vertiefte Mittelteil R hat eine Tiefe von 300 mm. Der Radius der
Rückwand 12 beträgt ca. 4-90 mm, und ihre Breite wenigstens
etwa 4-00 mm. Die Bodenwand 13 hat eine mittlere
Breite von ca. 408 mm und ist 300 mm lang. Die Mündung M
hat eine Länge von 900 mm und eine Breite von 4-50 mm.
Der Rand 11 hat eine gleichmäßige Breite von 100 mm. Die Wandstärke der Rohrmündungswand beträgt 10 mm,
und ihr Gewicht ca. 24 kg.
Die Verlängerung 17 hat eine Breite von 675 mm und eine beliebige Länge von beispielsweise 300, 600 oder 900 mm
bei einer Stärke von 10 mm. Die Höhe der Randstege 17a
beträgt 25 mm.
Für Drainagerohre mit einem Durchmesser von mehr als 300 mm kann der Rand 11 die gleichen Abmessungen haben,
wobei dann lediglich die Abmessungen des vertieften Mittelteils R zu vergrößern sind.
Die in jüngster Zeit vorangetriebene Entwicklung von glasfaserverstärktem Zement ermöglicht die Herstellung
von relativ dünnwandigen und daher leichten Bauelementen, welche eine hohe Zug- und Biegefestigkeit sowie hohe
0300U/05A8
Schlagfestigkeit aufweisen. Derartige Werkstoffe sind beispielsweise in den US-Patentschriften 3 852 082 und
3 902 912 und den GB-Patentschriften 1 200 732 und
1 243 972 beschrieben. Produkte aus glasfaserverstärktem Zement enthalten Portlandzement, Sand, Wasser und ca. 0.5 bis 10 Gew.% alkaliresistente Glasfasern, bezogen auf die nasse Zementmischung.
1 243 972 beschrieben. Produkte aus glasfaserverstärktem Zement enthalten Portlandzement, Sand, Wasser und ca. 0.5 bis 10 Gew.% alkaliresistente Glasfasern, bezogen auf die nasse Zementmischung.
Die Rohrmündungswand 10 und die Verlängerung 17 sind
vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Zement geformt.
vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Zement geformt.
Somit schafft die Erfindung eine Rohrmündungswand von
geringem Gewicht, welche sich mühelos installieren und für Transport und Lagerung mit gleichartigen Rohrmündungswänden
ineinandersetzen läßt. Das Ende des Drainagerohrs Y, Y1 liegt nach dem Einbau vollständig innerhalb des
vertieften Mittelteils R und ist daher vor Bruch
geschützt.
geschützt.
Die Rohrmündungswand 10 ist auch als Einlaufwand verwendbar, etwa bei einer unter einer Straße od. dergl.
hindurchgeführten Drainageleitung. In diesem Falle fließt das abzuführende Wasser aus dem Graben X in die Münd'ung M
und von dieser in das Drainagerohr Y, Y1.
Insbesondere bei der Verwendung als Einlaufwand kann
die Mündung M mit einem Sieb oder Gitter abgedeckt sein, um ein Verstopfen der Mündung M und der Drainagerohre durch Fremdkörper zu verhindern.
die Mündung M mit einem Sieb oder Gitter abgedeckt sein, um ein Verstopfen der Mündung M und der Drainagerohre durch Fremdkörper zu verhindern.
G300U/0548
Claims (5)
1.) Einstückige Rohrmündungswand für einen Drainagegraben,
gekennzeichnet durch ein vertieftes Mittelteil (Έ ) mit einer Rückwand (12),
einander gegenüberstehenden Seitenwänden (14·) und einer Bodenwand (13)» deren in einer Ebene verlaufende
äußere Ränder zusammen eine im wesentlichen rechteckige Mündung (M) begrenzen, und durch einen die
Mündung umgebenden, sich von den in einer Ebene verlaufenden Rändern auswärts erstreckenden Rand (11).
2. Rohrmündungswand nach Anspruch 1, dadiich
gekennzeichnet, daß die Bodenwand (13) im wesentlichen eben ist.
3. Rohrmündungswand nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an der Rückseite
angeordnete, nach rückwärts verlängerbare Verankerung (15, 16).
4-. Rohrmündungswand nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine an einem unteren Randteil (11a) angebrachte, sich abwärts davon erstreckende
Verlängerung (17).
0300 U/0548 o^,^ INSP6CTED
5. Rohrmündungswand nach Anspruch Λ , dadurch
gekennzeichnet, daß sie aus glasfaserverstärktem Zement geformt ist.
0300U/0548
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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