DE2855615A1 - Brenner fuer verbrennungsvorrichtungen - Google Patents
Brenner fuer verbrennungsvorrichtungenInfo
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Description
Toshiro Takeyama, Shigemori Ohtani und KABUSHIKIKAISHA TOKYO TANKOSHO
Brenner für Verbrennungsvorrichtungen
Die Erfindung betrifft Brenner für Verbrennungsvorrichtungen mit einer Düse und einer im Inneren der Düse
in axialer Richtung verlaufenden Brennstoffpassage.
Solche Brenner sind bekannt und werden in Verbrennungsvorrichtungen von Metall-Heizöfen, Keramiköfen und dergl.
verwendet, wobei eine Luftzerstäubung stattfindet. Bei dieser Luftzerstäubung wird der Brennstoff durch einen
Hochgeschwindigkeitsluftstrom zerstäubt, so daß eine Gruppe
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derart zerstäubter Substanzen verbrannt wird. Die Wirkungsweise eines solchen Brenners wird dabei durch die Durchführung
der Zerstäubung und der Verbrennung des Brennstoffes bestimmt. Wenn die Zerstäubung gering ist, sind die
Brennstoffteilchen groß, so daß innerhalb einer bestimmten
Zeitdauer keine vollständige Verbrennung auftritt und somit Ruß und Rauch entstehen kann.
Um derartige, nur wenig zerstäubte Teilchen zu verbrennen, ist ein großer Luftüberschuß notwendig, wodurch der thermische
Wirkungsgrad verschlechtert wird, so daß nicht nur zuviel Brennstoff verbraucht wird, sondern auch das zu erhitzende
Material in der Verbrennungsvorrichtung beschmutzt werden kann.
Ganz allgemein wird die Zerstäubung innerhalb solcher Brenner durch das Verhältnis Q /Q , d.h. der Luftdurch-
a e
flußmenge Q (m3/Std.) zu der Brennstoffverbrauchsmenge
cL
Q (m3/Std.), bestimmt. Wenn dieses Verhältnis klein ist,
ist auch das Ausmaß der Zerstäubung gering, und wenn dieses Verhältnis groß, beispielsweise etwa 2 χ 103 ist, wird der
durchschnittliche Sauterische Durchmesser do„ (= ■=—-vr) der
Körperfläche der Teilchengruppe konstant. Der Wert dieses Verhältnisses ist etwa doppelt so groß wie die zur Verbrennung
benötigte, theoretische Luftmenge. Je größer der
relative Wert (U - U ), d.h. der Differenz der (durch den
a e
Druck des Gebläses bestimmten) Geschwindigkeit U (m/Sek.)
der Zerstäubungsluft und der Geschwindigkeit U (m/Sek.)
des aus der Düsenöffnung austretenden Brennstoffs ist, desto kleiner ist der durchschnittliche Durchmesser d_„.
Der Grad der Zerstäubung wird somit sehr nahe der Düsenöffnung bestimmt, wo die Luft und der Brennstoff miteinander
in Berührung kommen.
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Bei den herkömmlichen Zerstäubungsbrennern folgt die Injektion des Brennstoffes parallel zu der Luftströmungsrichtung.
Hierbei muß der Brennstoffauslaß im Durchmesser auf 1 bis 2 mm reduziert sein, um eine ausreichende Zerstäubung
zu erreichen. Deshalb besteht hier eine Begrenzung des Brennstoffverbrauchs aus 10 bis 20 Liter pro Stunde.
Bei Brennern größerer Kapazität von mehr als 100 Litern Brennstoffverbrauch pro Stunde muß der Brennstoffauslaß
jedoch groß gemacht werden, so daß die Zerstäubung naturgemäß verschlechtert wird. Um die Kapazität der Brenner zu
erhöhen, werden auch solche Typen verwendet, bei denen viele Brennstoffauslässe mit kleinem Durchmesser vorhanden sind.
Bei diesen Brennertypen ist jedoch der Kontakt zwischen Brennstoff und Luft schlecht, so daß ebenfalls keine gute
Zerstäubung des Brennstoffes möglich ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Brenner zu schaffen, bei dem der Zerstäubungsgrad des Brennstoffes
verbessert wird.
Dieses Ziel wird ausgehend von dem eingangs beschriebenen Brenner erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Vorderende
der Düse durch einen kegelartigen Teil blockiert ist, dessen Außenumfang einen vom düsenseitigen Ende nach vorn im Durchmesser
zunehmenden Schrägteil darstellt, und daß mehrere im kegelartigen Teil vorgesehene, mit der Brennstoffpassage in
Verbindung stehende Brennstoffauslasse an diesem Schrägteil
oder an dessen Basisteil vorgesehen sind.
Durch eine solche Ausbildung werden die Nachteile der bekannten Brenner überwunden. Es wird ein sogenanntes mehrstufiges
Zerstäubungssystem eingesetzt. Dieses geschieht durch die Blockierung des vorderen Endes der Düse mittels des den
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Schrägteil bildenden kegelartigen Teils, der sich in Luftströmungsrichtung
erweitert, wobei der Brennstoff strahlartig aus einer Mehrzahl von Auslassen an dem Schrägteil
ausgestoßen wird und dort im wesentlichen rechtwinklig mit dem Luftstrom zusammentrifft, so daß eine Zerstäubung vollzogen
wird. Dieses ist die erste Stufe des Zerstäubungssystems. Der dabei noch nicht zerstäubte Brennstoff fließt
dann entlang dem Schrägteil in Form eines Filmes und wird am weitesten Teil dieses Schrägteils als Film zerstäubt.
Dieses stellt die zweite Stufe des Zerstäubungssystems dar.
Bei dem erfindungsgemäßen Brenner trifft der zu verbrennende
Brennstoff also mit der Luft zusammen und fließt entlang dem geneigten Teil des Schrägteiles in Form eines Filmes,
so daß sogar dann, wenn der Luftdruck zum Zerstäuben des Brennstoffes sinkt, der Brennstoff in eine Anzahl von extrem
kleinen Partikel zerstäubt wird. Die vorliegende Erfindung bewirkt somit, daß die Vollständigkeit der Verbrennung
erheblich verbessert wird.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung des erfindungsgemäßen
Brenners ist vorgesehen, daß das vordere Ende des kegelartigen Teils eine Schnittfläche bildet. Diese Schnittfläche kann
dabei eben oder auch nach vorne gewölbt sein. Dabei sieht eine andere Weiterbildung vor, daß das vordere Ende des
kegelartigen Teils aus einem sich nach vorne verjüngenden, kegelartigen Teil besteht.
Eine weitere äußerst vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht dabei vor, daß mehrere kegelartige Teile reihen- und
stufenartig aufeinanderfolgend am Vorderende der Düse vorgesehen sind. Dies kann beispielsweise in der Weise geschehen,
daß vom Vorderende der Düse ausgehend sich immer abwechselnd ein
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sich nach vorne erweiternder und dann wieder ein sich nach vorne hin verjüngender kegelartiger Teil anschließt. Auf
diese Weise wird ein vielstufiges Zerstäubungssystem geschaffen, durch das die Zerstäubung des Brennstoffes noch
weiter gefördert wird und somit eine noch vollständigere Verbrennung auftritt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen in Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In den Zeichnungen
zeigen:
Fig. 1-3 Längsschnitte von bekannten, herkömmlichen Brennern,
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 7 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brenners,
Fig. 8-10 mögliche Anordnungen von Brennstoffauslässen bei den erfindungsgemäßen
Brennern und
Fig. 11+12 Zerstäubungscharakteristiken der verschiedenen Brenner.
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Bei den bekannten Luftzerstäubungs—Brennern ist, wie in den
Fig. 1-3 dargestellt, die Injektionsrichtung des Brennstoffes parallel zu der Luftströmungsrichtung ausgerichtet.
Bei dem Brenner gem. Fig. 1 ist dabei eine Brennerdüse 2 vorgesehen, die axial und mittig im Inneren eines Zerstäubers
angeordnet ist, wobei in der vorderen Endfläche der Brennerdüse 2 ein Brennstoffauslaß 4 vorgesehen ist, der mit einer
axial in der Brennerdüse 2 verlaufenden Brennstoffpassage 3 in Verbindung steht. In Fig. 2 besitzt die Brennerdüse 2
an ihrem vorderen Ende einen Teil 5 geringeren Durchmessers. Demgegenüber sind bei der Ausbildung gem. Fig. 3 am vorderen
Ende der Brennerdüse 2 mehrere Brennstoffauslässe 4 vorgesehen, die in paralleler Richtung mit der Düse 2 ausgerichtet
sind.
Bei all diesen bekannten Brennern ist die Injektionsrichtung des Brennstoffes parallel zu der Luftströmungsrichtung
ausgerichtet, wobei der Durchmesser der Brennstoffauslässe zum Zwecke einer guten Zerstäubung 1 bis 2 mm
beträgt und der Brennstoffverbrauch auf 10 bis 20 Liter pro Stunde begrenzt ist. Bei Brennern mit einem Brennstoffverbrauch
von mehr als 100 Litern pro Stunde muß der Durchmesser
des Brennstoffauslasses größer sein, so daß dann die Zerstäubung natürlicherweise verschlechtert wird. Weiterhin
ist auch bei einem Brenner gem. Fig. 3, der mehrere Brennstoff auslasse kleinen Durchmessers aufweist, der Kontakt
zwischen Brennstoff und Luft schlecht, so daß kein Zerstäuben des Brennstoffes in einen feinen Nebel erwartet werden kann.
In Fig. 11 und 12 sind die Zerstäubungscharakteristiken
verschiedener Brenner dargestellt, wobei in Fig. 11 als
Ordinate der Sauterische durchschnittliche Durchmesser d-,„ (μ)
der Körperfläche und als Abszisse das Verhältnis Qa/Qb der
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Luftdurchflußmenge zu dem Brennstoffvolumen aufgetragen ist, während in Fig. 12 als Abszisse die Brennstoffverbrauchsmenge
in Litern pro Stunden angegeben ist.
Bei den bekannten Brennern gem. den Fig. 1 und 2 ist es schwer, einen durchschnittlichen Durchmesser d_„ der Teilchengruppen
von unter 100μ zu erhalten, wenn das Verhältnis Qa/Qb gem. den Kurven (1) und (2) in Fig. 11 relativ groß
ist. Wie durch die Kurven (1) und (2) in Fig. 12 dargestellt, werden die Tröpfchen ab einem Brennstoffverbrauch
von 30 Litern pro Stunde plötzlich größer, so daß also die Zerstäubung und somit die Verbrennung verschlechtert wird
und der Verbrenner nicht seine volle Funktion erfüllt.
Diese Nachteile werden durch eine erfindungsgemäße Ausgestaltung
eines Brenners beseitigt. Der Grundaufbau eines erfindungsgemäßen Brenners ist dabei in Fig. 4 dargestellt.
Dort ist im Innern einer Düse 11, die sich in einem nicht dargestellten Zerstäuber befindet, eine axiale Brennstoffpassage
12 vorgesehen. Das vordere Ende der Düse 11 ist dabei durch einen Kegelstumpf 13 blockiert, dessen Außenumfang
einen sich vom hinteren Ende zum vorderen Ende hin erweiternden Schrägteil 14 bildet, der am vorderen Ende
durch eine Schnittfläche 15 begrenzt ist. Die Schnittfläche
kann dabei eine sich rechtwinklig zur Achse der Düse 11 verlaufende Ebene oder auch eine nach außen konkav vorstehende
Fläche sein. In dem Kegelstumpf 13 sind mehrere, von der Brennstoffpassage 12 nach außen führende Brennstoffauslässe
16 vorgesehen, deren vordere öffnungen 16' sich in dem Kegelstumpf befinden. Der in der Brennstoffpassage 12
unter Druck geführte Brennstoff wird somit durch mehrere Brennstoffauslasse an deren vorderen öffnungen 16' strahlartig
ausgespritzt.
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Der durch den durch den Innenumfang des Zerstäubers und den
Außenumfang der Düse 11 gebildeten Luftraum fließende Luftstrom
verläuft in Längsrichtung der Düse 11, wodurch der
aus den Flüssxgkeitsöffnungen 16' ausgespritzte Brennstoff
in einem ersten Schritt zerstäubt wird. Andererseits fließt dabei noch nicht zerstäubter Brennstoff in Form eines Films
entlang dem Schrägteil 14 und verläßt dessen Wandfläche am Gipfelteil 17 des Kegelstumpfes, so daß er im Kontakt mit
dem Luftstrom in einem zweiten Schritt als Film zerstäubt wird. Hierdurch wird ein mehrstufiges Zerstäubungssystem
gebildet, bei dem eine sehr gute Zerstäubung des Brennstoffes und somit eine erhöhte Verbrennung erreicht wird. Dabei wird
außerdem an der Schnittfläche 15 der Düse ein Flammenwirbel
erzeugt, der ein besseres Aufrechterhalten der Flamme ergibt.
Bei dem zweiten, in Fig. 5 dargestellten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel sind die öffnungen 16' der Brennstoffauslasse
16 am Basisende des Schrägteils 14 vorgesehen, und das vordere Ende des Kegelstumpfes weist dabei statt einer
Schnittfläche einen sich nach vorne konisch verjüngenden Kegel 18 auf. Auch hier findet wie bei dem Ausführungsbeispiel
gem. Fig. 4 eine zweistufige Zerstäubung statt.
Bei dem dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel gem.
Fig. 6 ist am vorderen Ende des Kegels 18 ein weiterer Kegelstumpf 19 vorgesehen. Dieser zweite Kegelstumpf 19 weist
einen dem Schrägteil 14 ähnlichen zweiten Schrägteil 20 auf, dessen Außenumfang vom hinteren Ende zum vorderen
Ende hin zunimmt, wobei der zweite Schrägteil am vorderen Ende eine zweite Schnittfläche 21 besitzt. Aufgrund dieser
Ausbildung wird, falls eine sehr geringe Brennstoffmenge am Kegel 18 entlangfließen sollte, diese Brennstoffmenge durch
den Luftstrom am zweiten Schrägteil 20 des zweiten Kegel-
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stumpfes 19 aufwärtsbewegt und am Gipfelteil 17' desselben
als Film zerstäubt. Hier ist also ein mehrstufiges Zerstäubungssystem verwirklicht, bei dem eine höhere Zerstäubung
als beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel erreicht wird.
Bei dem vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel gem. Fig. 7 ist gegenüber dem dritten Ausführungsbeispiel noch
ein weiterer, sich nach vorne verjüngender Kegel 22 am vorderen Ende des zweiten Kegelstumpfes 19 vorgesehen. Bei
diesem Beispiel handelt es sich ebenfalls um ein mehrstufiges Zerstäubungssystem wie beim dritten Ausführungsbeispiel, und man erhält hier eine vortreffliche Zerstäubung.
Wie aus den Fig. 4-7 ersichtlich, beinhaltet die Erfindung ein mehrstufiges Zerstäubungsverfahren, bei dem Brennstoff
etwa rechtwinklig zu der Luftströmung ausgespritzt wird, so daß er in Form von Nebel zerstäubt wird. Der jeweils an
einem Schrägteil entlangfließende Brennstoff wird dabei mit der Luft im Gipfelteil des jeweiligen Kegelstumpfes
nebelartig zerstäubt. Aufgrund der wesentlich verbesserten Zerstäubung im Brenner kann bei einem kleinen Koeffizienten
des LuftüberSchusses die Verbrennung stark erhöht werden.
Bei einem Heizofen kann z.B. die Brennstoffverbrauchsmenge verkleinert und die innere Temperatur stabilisiert werden,
wobei zusätzlich auch noch vermieden wird, daß zu erhitzendes Material durch Brennstoff verunreinigt wird. Diese Vorteile
können durch eine mehrstufige Anordnung von Kegeln noch erhöht werden. Da es möglich ist, die Zufuhrmenge des Brennstoffs
in einem weiten Bereich von kleinem bis zu großem Volumen einzustellen, indem man die Innendurchmesser oder
die Anzahl der Brennstoffauslasse 16 jeweils in geeigneter
Weise wählt, kann die Erfindung für alle möglichen Typen von Heizanlagen verwendet werden.
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ΛΑ
Wie in Fig. 8 dargestellt ist, sind im allgemeinen die Auslässe 16 im Schrägteil 14 des Kegelstumpfes 13 mit
gleichem Abstand zueinander angeordnet. Man kann aber auch noch eine Verminderung des erzeugten Stickoxydes
bewirken, wenn die Auslässe 16, wie in Fig. 9 gezeigt, einen weiteren und einen engeren Abstand zueinander besitzen,
oder wenn jeder Brennstoffauslaß 16, wie in Fig. 10 dargestellt, die Form eines breiten Schlitzes
aufweist, da dann die Flammen bei der Verbrennung aufgefächert sind.
Mit dem zweiten, dritten und vierten Ausführungsbeispiel sind verschiedene Messungen durchgeführt worden, deren
Ergebnisse in den Fig. 11 und 12 als Zerstäubungscharakteristiken wiedergegeben sind.
Die Zerstäufcungscharakteristik des Brenners gem. dem zweiten
Ausführungsbeispiel (Fig. 5) ist in den Fig. 11 und 12 jeweils durch die Kurve (3) angedeutet, aus der ersichtlich
ist, daß die feinen Partikel, bei denen das Verhältnis 4 χ 103 von Luftdurchflußmenge zu Brennstoffverbrauchsmenge
und deren durchschnittlicher Durchmesser ca. 100μ ist, mit etwa 70 Litern pro Stunde zugeführt werden können.
Der Brenner gem. dem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 6) weist die durch die Kurve (4) in den Fig. 11 und 12 gezeigten
Zerstäubungscharakteristiken auf, aus denen zu ersehen ist, daß der durchschnittliche Durchmesser der
Teilchen unterhalb von 90μ liegt, wenn das Verhältnis der Luftdurchflußmenge zu der Brennstoffverbrauchsmenge ungefähr
2 χ 103 ist, und der Teilchendurchmesser umso kleiner wird, je größer das Verhältnis von Luftdurchflußmenge zu Brennstoffverbrauchsvolumen
wird. Sogar wenn die Brennstoffzufuhr
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in etwa 150 Liter pro Stunde beträgt, liegt der durchschnittliche Teilchendurchmesser unterhalb 100μ.
In den Fig. 11 und 12 ist durch die Kurven (5) die Zerstäubungscharakteristik des Brenners gem. dem vierten
Ausführungsbeispiel (Fig. 7) wiedergegeben. Aus diesen Kurven ist zu entnehmen, daß die durchschnittliche Größe
der feinen Partikelchen unterhalb von 75μ liegt, wenn das Verhältnis von Luftdurchflußmenge zu Brennstoffvolumen
2 χ 103 beträgt, und daß selbst bei einer Brennstoffzufuhr
von etwa 200 Litern pro Stunde die Teilchengröße kleiner als 100μ ist.
Bei allen üblichen Heizanlagen reicht es aus, wenn die
durchschnittliche Teilchengröße des zerstäubten Brennstoffs kleiner als 100μ ist. Dementsprechend erhält man bei jedem
der Ausführungsbeispiele der Erfindung hervorstechende Ergebnisse und einen verbesserten praktischen Wert, wenn das
Verhältnis von Luftdurchflußmenge zu Brennstoffvolumen 4 χ 103 beträgt. Die Luftmenge bei diesem Verhältnis von
Luftdurchflußmenge zu Brennstoffvolumen beträgt weniger als
die Hälfte der theoretischen Verbrennungsluftmenge, so daß übrige Luft als Sekundärluft frei eingeführt werden kann,
um dadurch die Verbrennung zu verbessern.
Die Brenner gem. allen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen
haben bei Verwendung von flüssigem Brennstoff die beste Wirkung. Sie können jedoch auch ohne Modifikationen
mit gasförmigem Brennstoff betrieben werden.
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Leerseite
Claims (4)
1. Brenner für Verbrennungsvorrichtungen mit einer Düse
und einer im Inneren der Düse in axialer Richtung verlaufenden Brennstoffpassage, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorderende der Düse (11) durch einen kegelartigen
Teil (Kegelstumpf 13) blockiert ist, dessen Außenumfang einen vom düsenseitigen Ende nach vorne
im Durchmesser zunehmenden Schrägteil (14) darstellt, und daß mehrere im kegelartigen Teil vorgesehene, mit
der Brennstoffpassage (12) in Verbindung stehende
Brennstoffauslasse (16) an diesem Schrägteil (14) oder
an dessen Basisteil vorgesehen sind.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das vordere Ende des kegelartigen Teils (Kegelstumpf 13) eine Schnittfläche (15) bildet.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das vordere Ende des kegelartigen Teils (Kegelstumpf 13) aus einem sich nach vorne verjüngenden, kegelartigen
Teil (Kegel 18) besteht.
4. Brenner nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere kegelartige Teile (Kegelstümpfe 13,19, Kegel 18,22) reihen- und stufenartig
aufeinanderfolgend am Vorderende der Düse (11) vorgesehen
sind.
ORIGIiSiAL INSPECTED
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: EIKENBERG, K., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. BRUEMMERSTE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F23D 11/12 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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