DE2855646C2 - Einschub-Muffenverbindung für insbesondere duktile Gußrohre - Google Patents
Einschub-Muffenverbindung für insbesondere duktile GußrohreInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einschub-Muffenverbindung für eiserne Rohre, insbesondere Rohre aus
duktilem Gußeisen, die mit einer artfremden korrosionsbeständigen Kunststoff-Umhüllung versehen sind
und an einem Ende eine Muffe mit Zentrierbund am Muffeneingang sowie einen im Muffenraum angeordneten
elastischen Dichtungsring aufweisen, welcher zum Rohrinnern hin mit einem Dichtteil sowie nach außen
hin mit einem durch den Spalt zwischen dem Zentrierbund und dem Spitzende des eingesteckten
Rohres verlängerten elastischen axialen Ringschutzteil versehen ist.
Es ist bekannt, einerends mit einer Muffe versehene duktile Gußrohre an ihrer äußeren Mantelfläche durch
eine Teerschicht oder durch Bitumenlack gegen aggressive Medien, insbesondere gegen korrosive
Einflüsse im Erdbereich, zu schützen. Bei sogenannten Dickbeschichtungen aus bituminösen oder auch hochwertigen
polymeren Stoffen hat man allerdings den Bereich des Einsteckendes derartiger duktiler Gußrohre
von der Umhüllung ausgenommen, weil die Schichtdik· ke dieser Umhüllungen die Toleranzen des Muffenspal
tes überschreitet Das nichtbescniehtete Rohreinsteck ende muß auf der Baustelle nach Herstellung der
Verbindung zur Korrosion geschützt werden, was üblicherweise durch Kunststoffbinden oder Schrumpfschläuche
geschiehL Die Verwendung von Kunststoffbinden erfordert sorgfältige Arbeit, so daß die Qualität
ίο relativ großen Schwankungen unterlieg1., während
Schrumpfschläuche relativ teuer sind.
Aus FR-PS 13 29 061 und 85 400 sind eiserne Rohre mit Einschub-Muffenverbindungen der eingangs genannten
Gattung bekannt. Nachteilig ist dabei, daß der gesamte Muffenbereich, zumindest aber die Muffenslirnfläche
gegen Korrosion nicht geschützt ist, so daß bei erhöhten Anforderungen am Verlegeort die bereits
erwähnten KunststofFoinden oder Schrumpfschläuche angebracht werden müssen, die einen erhöhten Arbeits-
und Kostenaufwand ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einschub-Muffenverbindung für insbesondere duktile
Gußrohre zu schaffen, bei welchen der äußere Korrosionsschutz der Rohre sich über ihre ganze Länge
und äußere Oberfläche erstrecken und vollständig fabrikatorisch vorzufertigen sein soll. Dabei soll die
Einschub-Muffenverbindung auch Ortsveränderungen aufnehmen können, beispielsweise wenn die Rohre
alternierenden Längsbewegungen unterworfen sind oder ihre Längsachsen um ein gewisses Winkelmaß aus
der koaxialen Lage zueinander abgewinkelt werden.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Die Rohre und die Einschub-Muffenverbindungen sind nach außen hin vollständig umhüllt bzw. abgedeckt, so daß diese Bestandteile an keiner Stelle mehr mit aggressiven Bestandteilen des Bodens o. dgl. in Berührung gelangen können. Die Längsbeweglichkeit des Rohreinsteckendes sowie seine Abwinkelbarkeit bleiben erhalten, so daß auch bei Ortsveränderungen der Rohre der Korrosionsschutz voll erhalten bleibt.
Die Rohre und die Einschub-Muffenverbindungen sind nach außen hin vollständig umhüllt bzw. abgedeckt, so daß diese Bestandteile an keiner Stelle mehr mit aggressiven Bestandteilen des Bodens o. dgl. in Berührung gelangen können. Die Längsbeweglichkeit des Rohreinsteckendes sowie seine Abwinkelbarkeit bleiben erhalten, so daß auch bei Ortsveränderungen der Rohre der Korrosionsschutz voll erhalten bleibt.
Ein besonderer Vorteil ist darin zu sehen, daß ein verlegefertiges Rohr von dem Herstellerwerk an die
Baustelle geliefert wird, das nach dem Herstellen der Muffenverbindung keiner weiteren Bearbeitung, insbesondere
keines zusätzlichen Isolationsschutzes mehr bedarf.
Als Werkstoff für den Kunststoffmantel kann mit Vorteil z. B. Polyäthylen verwendet werden. Ein
derartiger Kunststoff-, insbesondere Polyäthylenmantel, läßt sich z. B. nach dem Extrusions-Verfahren zusammen
mit einem darunter befindlichen Klebefilm aufbringen, wobei beide Schichten bzw. Umhüllungen
bis über den Umfang des Ringschutzteiles angeformt werden, so daß die unter der Polyäthylen-Schicht
aufgebrachte Klebeschicht eine intensive, dichte Verbindung zwischen dem Ringschutzteil einerseits und der
Polyäthylen-Umhüllung andererseits hergestellt
Bei erfindungsgemäßer Gestaltung gemäß Anspruch 1 stellen die Ringschutzteile und das Dichtteil ein einheitliches Bauteil dar, wobei durch die Stoffschlußverbindung des radialen Ringschutzteils mit dem Kunststoffmantel ein vollständiger Schutz der Muffe gewährleistet ist und infolge des Untergreifens des Dichtteils durch den Kunststoffmantel der Schutz des Einsteckendes auch bei Längs- und Winkelbewegungen der Rohre erhalten bleibt. Dabei können Ringschutzteile und Dichtteil als materialmäßig gleich ausgebildete
Bei erfindungsgemäßer Gestaltung gemäß Anspruch 1 stellen die Ringschutzteile und das Dichtteil ein einheitliches Bauteil dar, wobei durch die Stoffschlußverbindung des radialen Ringschutzteils mit dem Kunststoffmantel ein vollständiger Schutz der Muffe gewährleistet ist und infolge des Untergreifens des Dichtteils durch den Kunststoffmantel der Schutz des Einsteckendes auch bei Längs- und Winkelbewegungen der Rohre erhalten bleibt. Dabei können Ringschutzteile und Dichtteil als materialmäßig gleich ausgebildete
Teile mit einer über den gesamten Querschnittsbereich der Dichtungseinheit gleichbleibenden Shore-Härte
gestaltet sein, die in der Regel höher liegen kann als bei üblichen Dichtungen, insbesondere bei sog. Tyton-Dichtungen
für z. B. duktile Gußrohre. Die üblicuerweise für solche Dichtungseinheiten verwendeten Polymere sind
so widerstandsfähig, daß beim Transport ohne Schutzkappen bei ordnungsgemäßer Handhabung der Rohre,
insbesondere beim Laden und Entladen, keine die Funktion beeinträchtigenden Beschädigungen zu befürchten
sind
In Anspruch 2 ist eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die das fabrikgemäße
Vorfertigen des erfindungsgemäßen Korrosionsschutzes duktiler Gußrohre besonders leicht möglich macht
Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 ergibt sich eine besonders feste, zuverlässig dichte und korrosionsgeschützte
Verbindung zwischen Dichttei! und Muffe.
Anspruch 4 beschreibt eine mit Vorteil anwendbare Dichtungseinheit, die sich besonders zum Einsatz in
Druckrohren eignet Die höhere Shore-Härte des axialen und des radialen Ringschutzteils verbessert die
koaxiale Zentrierung der miteinander verbundenen Rohre bei äußeren Beanspruchungen, während das
weichere Dichtteil zuverlässig abdichtet.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel — schematisch — veranschaulicht.
Es zeigt
Fig. 1 einen Teil-Längsschnitt durch eine Einschub-Muffenverbindung
kurz vor dem Zusammenschieben der Rohre;
F i g. 2 die aus F i g. 1 ersichtliche Einschub-Muffenverbindung in montiertem Zustand, ebenfalls im
Teil- Längsschnitt, und
F i g. 3 eine Dichteinheit aus den F i g. 1 und 2 im Längsschnitt
In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf eine bewegliche Einschub-Muffenverbindung für z. B.
alternierenden Längsbewegungen und/oder Winkelverkgerungen
unterworfenen dunktilen Gußrohren dargestellt, die z. B. als Trinkwasserrohre, Abwasser- oder
Gasrohre verwendet werden können. Beispielsweise können Trinkwasserrohre mit einer nicht dargestellten
Innenauskleidung aus Beton versehen sein.
Die Rohre sind mit den Bezugszeichen 1 bzw. 2 bezeichnet und weisen an einem Ende jeweils eine aus
den F i g. 1 bzw. 2 ersichtlichen Muffe 3 auf, in deren Muffenraum 4 ein elastischer Dichtungsring angeordnet
ist, dessen Dichttdl 5 im Querschnitt im wesentlichen eine kreisförmige Kontur nach Art eines Notenkopfes
hat (nicht verformter Zustand; F i g. 1).
Der Muffenraum 4 wird in axialer Richtung durch je eine Ringschulter 6 bzw. 7 begrenzt
Mit dem Dichtteil 5 ist durch einen über eine Hohlkehle 8 angeschlossenen Verbindungsteil 9 eine
einwärts gegen die Muffe 3 gerichtete Ringschulter 10 verbunden, die im Querschnitt etwa rechteckförmig
oder trapezförmig ausgebildet ist und die im montiertem Zustand (F i g. 1 und 2) satt, also formschlüssig, in
einer durch die Ringschulter 7 und durch einen endseitigen Zentrierbund 11 gebildeten Ringnut 12 satt,
also formschlüssig, einliegt
An die Ringschulter 10 schließt sich ein axialer Ringschutzteil t3 materialmäßig einstückig an, das mit
einem radial gerichteien Ringschdtzteil 14 ebenfalls
materialmäßig einstückig ausgebildet ist
Der aus den Ringschutzteilen 13 und 14 bestehende Teil des Dichtungsringes kann allerdings auch an die
nach Art einer Tyton-Dichtung ausgebildeten Dichtungsteile
5,10 stimendseitig angeformt, beispielsweise anfulkanisiert bzw. angeklebt sein.
Außerdem ist anvulkanisiert möglich, die Abschnitte 5,9,10,13 und 14 in ihren Shore-Härten unterschiedlich
zu bemessen. Beispielsweise kann die Shore-Härte des Dichtteils 5 geringer ausgebildet sein als die Shore-Härte
des radialen Ringschutzteils 14, insbesondere bei Druckrohren und bei starken äußeren Belastungen
zwecks verbesserter Zentrierung der ineinandergesteckten Rohre.
Es ist aber auch möglich, die Shore-Härte größer, als es bei Tyton-Dichtungen (eingetragenes Warenzeichen)
üblich ist, zu bestimmen, so daß die aus dem Dichtteil 5 und den Ringschutzteilen 13, 14 gebildete Dichteinheit
zumindes* im Mittel eine insgesamt größere Shore-Härte
als üblich aufweist, die allerdings die Funktionsfähigkeit der Dichtungsteile 5, 10 nicht beeinträchtigen,
andererseits dem stirnendseitigen radialen Ringschutzteil 14 eine höhere mechanische Festigkeit verleiht.
Wie insbesondere die F i g. 1 und 2 deutlich erkennen lassen, sind beide Gußrohre 1 und 2 über ihre gesamte
Länge und über ihren gesamten Umfang mit einem Kunststoffmantel 15 bzw. 16 umhüllt, der bei der
dargestellten Ausführungsform aus Polyäthylen besteht, das im Extrusionsverfahren auf die Rohre 1,2 und 3, und
zwar gleichzeitig mit einer unterhalb der Kunststoffmäntel 15 und 16 befindlichen Klebstoffschicht 17
aufgebracht ist. Hierzu eignet sich z. B. das Extrusions-Verfahren.
Die F i g. 1 und 2 lassen deutlich erkennen, daß die Kunststoffmantel bzw. Kunststoffumhüllungen 15 und
16 bis über die Umfangsfläche 18 des radialen Ringschutzteils 14 verlaufen, derart, daß die Kunststoffumhüllungen
15 bzw. 16 jeweils mit der Stirnfläche Ϊ9 des radialen Ringschutzteiles 14 bzw. mit der Stirnfläche
20 des Einsteckendes 2 fluchten. Dadurch wird das radiale Ringschutzteil 14 an seiner Umfangsfläche 18
dicht und kraftbeanspruchbar mit der jeweiligen Kunststoffumhüllung 15 bzw. 16 verbunden.
Auch die Bereiche 21 und 22 sind mit den zugekehrten Flächen des radialen Ringschutzteiles 14 bzw. des
axialen Ringschutzteiles 13 durch Kleben dicht und fest verbunden.
Die Rohre 1 und 2 werden mit der eingesetzten und angeklebten Dichtungseinheit 5, 10, 13, 14 und der
aufgebrachten Kunststoffumhüllung 15 bzw. 16 im Herstellerwerk vorgefertigt und auf die Baustelle
gebracht Hier brauchen die duktilen G'ißrohre nur noch in üblicher Weise ineinandergeschoben zu werden.
Danach sind die Rohre — wie aus F i g. 2 ersichtlich ist — an ihren dem Erdreich o. dgl. zugekehrten Außenseiten
vollkommen abgekapselt und bieten der Korrosion keinerlei Angriff. Es sind auch keine Nacharbeiten
erforderlich, beispielsweise brauchen keine Schrumpfschläuche oder Bandagen aufgebracht zu werden.
Dadurch ergibt sich eine sehr hohe Verlegegeschwindigkeit verbunden mit einem stets gleichbleibendem
Korrosionsschutz.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:ί. Einschub-Muffenverbindung für eiserne Rohre, insbesondere Rohre aus duktilem Gußeisen, die mit einer artfremden korrosionsbeständigen Kunststoff-Umhüllung versehen sind und an einem Ende eine Muffe mit Zentrierbund am Muffeneingang sowie einen im Muffenraum angeordneten elastischen Dichtungsring aufweisen, welcher zum Rohrinnern hin mit einem Dichtteil sowie nach außen hin mit einem durch den Spalt zwischen dem Zentrierbund und dem Spitzende des eingesteckten Rohres verlängerten elastischen axialen Ringschutzteil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtteil (5) nach Art einer Tyton-Dichtung ausgebildet ist sowie der zum Muffeneingang hin anschließende axiale Ringschutzteil (13) in einen die äußere Muffenstirnfläche abdeckenden radialen R'iigschutzteil (14) übergeht und daß die Außenflächen der Rohre (1,2) in ganzer Länge lückenlos mit einem Kunststoffmantel (15, 16) versehen sind, dessen das jeweilige Muffenende umhüllender Teil (15) über den radialen Ringschutzteil (14) bis zu dessen Außenkante geführt und mit der Umfangsfläche (18) des radialen Ringschutzteils (14) stoffschlüssig verbunden ist, während der das jeweilige Einsteckende umhüllende Teil (16) des Kunststoffmantels die notenkopfartige Verdickung des Dichtteil:) (5) untergreift.
- 2. Einschub-Muffenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffmantel (15, 16) mit den von ihm geschützten Rohrflächen sowie mit der Umfangsfläche (18) des radialen Ringschutzteiles (14) mittels Klebstoffschicht (17) verbunden ist.
- 3. Einschub-Muffenverbindung nach Anspruch ] oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem radialen Ringschutzteil (14) und dem Zentrierbund (11) eine beide Teile fest verbindende Klebstoffschicht ist.
- 4. Einschub-Muffenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Ringschutzteil (14) und der axiale Ringschutzteil (13) eine größere Shore-Härte aufweisen als die notenkopfartige Verdickung der Dichtung (5).
Priority Applications (2)
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| DE19782855646 DE2855646C2 (de) | 1978-12-22 | 1978-12-22 | Einschub-Muffenverbindung für insbesondere duktile Gußrohre |
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