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DE2854461A1 - Ringbohrhammer - Google Patents

Ringbohrhammer

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DE2854461A1
DE2854461A1 DE19782854461 DE2854461A DE2854461A1 DE 2854461 A1 DE2854461 A1 DE 2854461A1 DE 19782854461 DE19782854461 DE 19782854461 DE 2854461 A DE2854461 A DE 2854461A DE 2854461 A1 DE2854461 A1 DE 2854461A1
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DE
Germany
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drill bit
drill
cologne
ring
pipe
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DE19782854461
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DE2854461C2 (de
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Guenter Wenkhausen Klemm
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Mhwirth GmbH
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Hydroc Gesteinsbohrtechnik GmbH
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/14Fluid operated hammers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21B10/04Core bits with core destroying means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21B10/38Percussion drill bits characterised by conduits or nozzles for drilling fluids
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/12Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using drilling pipes with plural fluid passages, e.g. closed circulation systems

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Description

Ringbohrhammer
Die Erfindung betrifft einen Ringbohrhammer mit einer ringförmigen Bohrkrone, die zwischen einem Außenrohr und einem Innenrohr geführt ist, mit einem periodisch auf die Bohrkrone schlagenden ringförmigen Hammerkolben, dessen Kolbenteil in einer Steueröffnungen aufweisenden Zylinderkammer geführt ist, und mit einem strömungsmäßig mit den Steueröffnungen verbundenen Umsteuerventil, bei welchem sich an das Innenrohr ein hohles Innenrohrgestange anschließt und die Zufuhr von Arbeitsmedium zu dem Umsteuerventil zwischen den Innenrohrgestange und einejn Außenrohrgestänge erfolgt und bei welchem das die Zylinderkammer verlassende Antriebsmedium zwischen das Außenrohr und die Bohrkrone geleitet wird und an der Bohrkrone austritt.
Derartige Ringbohrhämmer sind bekannt (US-PS 3 524 511 und US-PS 3 299 971). Diese Ringbohrhämmer werden als Kernbohrhammer benutzt, bei denen die ringförmige Bohrkrone durch gleichzeitiges Schlagen und Drehen einen Bohrkern erzeugt, der zunächst stehenbleibt und sich mit zunehmender Bohrtiefe in das Innenrohr hinein erstreckt. An der Bohrkrone kann ein Kernfangring angebracht sein, der beim Hochziehen des Bohrgestänges den Bohrkern umschließt, so daß dieser zusammen mit dem Bohrgestänge hochgezogen wird. Über Tage kann der Kern aus dem Bohrgestänge herausgeholt und ggf. geologisch
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untersucht werden.
Bei den bekannten Ringbohrhämmern oder Kernbohrern erfolgt der Antrieb des als Tieflochhammer ausgebildeten Bohrhammers mit Druckluft, die zwischen dem Innenrohrgestänge und dem Außenrohrgestänge geleitet und einem Umsteuerventil für den Hammerkolben zugeführt wird. Die Abluft des Hammerkolben-Antriebsystems tritt aus dem Ringspalt zwischen Bohrkrone und Außenrohr aus und entweicht anschliessend zum größten Teil zwischen dem Außenrohr und der Bohrlochwand. Das durch die Drehschlagwirkung der Bohrkrone entstandene zertrümmerte Bohrmaterial wird also zwischen Außenrohr und Bohrlochwand hochgespült, während der Kern, der in seiner Gesamtheit infolge des hohen Gewichtes nicht hochgespült werden kann, im Innern der Bohrkrone bzw. des Innenrohres verbleibt.
Wenn bei derartigen Ringbohrhämmern das Bohrloch zusammenfällt, dann wird die Abflußmöglichkeit für das Antriebs- und Spülmedium blockiert oder stark gedrosselt, weil das Antriebs- und Spülmedium dann nur noch durch das Innere des Bohrgestänges abströmen kann. Dieser Raum wird aber zu einem großen Teil von dem Bohrkern eingenommen. Fällt das Bohrloch dagegen an der Bohrlochsohle zusammen, dann entsteht eine vollständige Verstopfung, weil das Spülmedium nicht mehr austreten kann. Durch den sich im Ringbohrhammer aufbauenden Gegendruck wird der Hammer außer Funktion gesetzt.
Von anderen Tieflochhämmern her ist es bekannt, die Abluft durch die Bohrkrone hindurchzuleiten, damit sie unmittelbar an der Bohrlochsohle ausströmen kann. Die Spülung erfolgt hierbei jedoch zwangsläufig zwi-
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sehen dem Außenrohr und der Bohrlochwand (US-PS 2 823 013). Wenn das Bohrloch zusammenfällt, wird auch hier die Rückflußmöglichkeit für das Antriebs- und Spülmedium unterbrochen, so daß der Hammer außer Funktion gesetzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ringbohrhammer der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er zum kontinuierlichen Bohren benutzt werden kann, ohne daß die Gefahr einer Verstopfung des Abflusses des Antriebs- und Spülmediums besteht, wobei eine stetige Förderung des abgebohrten Materials sichergestellt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Bohrkrone zum Zerstrümmern des Kernes unrund oder gegenüber dem Durchmesser des Innenrohres verkleinert ausgebildet ist, und daß das rückwärtige Ende des Innenrohrgestänges mit einer Vorrichtung zum Ausspülen des Bohrmaterials versehen ist.
Während die bekannten Ringbohrhämmer ausschließlich zum Kernbohren verwendet werden, ist nach der Erfindung die Bohrkrone derart ausgebildet, daß sie den Bohrkern zerstrümmert, und das losgeschlagene Bohrgut wird unverzüglich durch das Innenrohr hindurch abgefördert. Zur Durchführung von Bodenuntersuchungen braucht also nicht das gesamte Bohrgestänge aus dem Bohrloch herausgezogen zu werden, sondern das Gestein ist kurze Zeit nach dem Losbohren über Tage verfügbar. Da dieses Gestein nicht an der Bohrlochwand entlanggefördert wird, vermischt es sich nicht mit Materialien aus anderen Gesteinsschichten und ist daher für Bodenuntersuchungen geeignet. Dadurch, daß der Bohrkern zerschlagen wird, bilden sich keine Bohrmaterialansammlungen an der Bohr-
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lochsohle, so daß diese ständig freigehalten wird. Im Innern der Bohrkrone kann sich kein Bohrkern ausbilden, so daß dieser Innenraum zum Absaugen von Bodenmaterialstehts freigehalten wird.
Der Ringbohrhammer eignet sich insbesondere auch zum Bohren in lockerem Gestein oder in Erdschichten, weil das Innenrohrgestänge immer freibleibt und das Abspülen des Bohrmaterials auch bei zusammengefallenem Bohrloch durch das Innenrohrgestänge hindurch immer funktioniert.
Aus diesem Grunde ist der Ringbohrhammer auch für Rettungsbohrungen im Bergbau geeignet. Er kann durch Geröll und Schutt hindurchgetrieben werden und bietet anschließend durch das von Bohrmaterial völlig freie Innenrohr die Möglichkeit der Versorgung Eingeschlossener mit Gegenständen und/oder mit Sauerstoff.
Während bei den bekannten Ringbohrhämmern, bei denen das Bohrklein zwischen Außenrohrgestange und Bohrlochwand hochgespült wird, die Auftriebsgeschwindigkeit wesentlich von der Breite dieses Ringspaltes abhängt, ist sie bei dem erfindungsgemäßen Ringbohrhammer stets gleich, weil die Spülung ausschließlich durch das Innenrohrgestänge hindurch erfolgt. Bei den bekannten Ringbohrhämmern hängt die Breite des Ringspaltes von dem Durchmesser der verwendeten Bohrkrone ab.
Der erfindungsgemäße Ringbohrhammer kann auch durch Hohlräume bzw. Kavernen ohne Beeinträchtigung seiner Funktion hindurchbohren und in Kalkstein oder Porphyr angewandt werden. Hier bricht bei den bekannten Ringbohrhämmern in der Regel die Spülung zusammen.
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Dadurch, daß die Ringbohrkrone den Bohrkern zertrümmert, liefert der Ringbohrhammer eine hohe Bohrleistung. Tatsächlich werden maximal nur etwa 2/3 der Bohrlochfläche gebohrt, während der Bohrkern durch die Erschütterungen in Verbindung mit der besonderen Ausgestaltung der Bohrkrone zertrümmert wird.
Der Ringbohrhammer kann auch zum Überlagerungsbohren eingesetzt werden. Hierbei wird zunächst ein Bohrloch gebohrt und anschließend durch den Ringbohrhammer hindurch Gegenstände oder Material an die Bohrlochsohle herangebracht, während das gesamte Bohrgestänge stehenbleiben kann. Auf diese Weise kann ein Verankerungsstahl oder Injektionsmaterial wie z.B. Beton, an die Bohrlochsohle herangebracht werden. Durch den Ringbohrhammer kann ferner Sprengstoff an die Bohrlochsohle herangebracht werden, was nicht durch einen im Innenrohr stehenden Kern behindert wird.
Um sicherzustellen, daß das an der Bohrkrone austretende Spülmedium ganz überwiegend in das Innenrohr eintritt und nicht zwischen Außenrohr und Bohrlochwand abströmt, ist in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Bohrkrone mindestens eine öffnung aufweist, die aus dem Raum zwischen Bohrkrone und Außenrohr zur Stirnseite und/oder in das Innere der Bohrkrone führt.
Durch eine derartige Öffnung oder Bohrung an der Bohrkrone wird das Spülmedium in das Innere der Bohrkrone hineingeleitet, um von dort in das Innenrohr zu strömen. Durch diese Strömung entsteht an der Bohrlochsohle ein Sog, der das gelockerte Gestein in die Bohrkrone hineinzieht. Durch diesen Sog wird auch Spülmedium, das
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seitlich von der Bohrkrone ausgeströmt ist, angezogen, so daß dieses Spülmedium an der Bohrlochsohle entlang in das Innere der Bohrkrone eingezogen wird und dabei das lockere Gestein mitreißt.
Zur Verstärkung der Spülwirkung kann es zweckmäßig sein, in dem Innenrohr einen Unterdruck zu erzeugen, der mit dem Druck des Spülmediums zusammenwirkt und diesen unterstützt. Zu diesem Zweck führt in weiterer Ausgestaltung der Erfindung oberhalb des Umsteuerventils mindestens eine Venturiöffnung aus dem Ringraum für die Zufuhr des Antriebsmediums in das Innenrohrgestänge hinein. Durch diese Venturiöffnung strömt ein kleiner Teil des Druckmediums direkt von dem Außenrohrgestänge in das Innenrohrgestänge und erzeugt dabei im Innenrohr zusätzlich einen Sog.
Um die Zerstrümmerung des Bohrkernes sicherzustellen, kann die öffnung der Bohrkrone exzentrisch zu dem Innenrohr angeordnet sein. Durch die Drehung der Bohrkrone, die in der Regel drehfest mit dem Außenrohr gekuppelt ist, ist sichergestellt, daß ein etwa entstehender Bohrkern unverzüglich zertrümmert und abgespült wird. Die Öffnung der Bohrkrone kann auch beispielsweise oval ausgebildet sein.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Ansicht der gesamten Bohrvorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Ringbohrhammer, Fig. 3 eine Stirnansicht der Bohrkrone und Fig. 4 und 5 Stirnansichten von anderen Bohrkronen.
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In Figur 1 ist schematisch das gesamte Bohrgestänge 10 dargestellt, das sich im Innern eines Bohrlochs 11 befindet und an dessen unterem Ende sich die Bohrkrone 12 befindet.
Am oberen Ende des Bohrgestänges 10 ist die Drehvorrichtung 13 befestigt, die das gesamte Bohrgestänge in Drehung versetzt und darüber befindet sich ein Kopf 14 für die Zufuhr von Antriebs- und Spülmedium in den Ringraum zwischen dem Außenrohrgestänge und dem Innenrohrgestänge. Als Spülmedium wird in der Regel Druckluft verwandt werden, es kann aber auch ein Gemisch aus Luft und Wasser oder ein flüssiges Spülmedium verwandt werden.
Das obere Ende des Innenrohrgestänges 15 führt in einen Kopf 16 zum Ausspülen des Bohrmaterials hinein. Das Bohrmaterial verläßt den Kopf 16 durch einen Rohrstutzen
In Figur 2 ist das untere Ende des Bohrgestänges 10 im Längsschnitt dargestellt. Im Innern einer Zylinderhülse 20 bewegt sich der Kolbenteil 21 des Hammerkolbens 22. Der Kolbenteil 21 ist dem Innendurchmesser der Zylinderhülse 20 angepaßt,und er weist einen nach vorn gerichteten zylindrischen Ansatz 23 auf, dessen Ende auf das rückwärtige Ende der ringförmigen Bohrkrone 24 schlägt. Der ringförmige Hammerkolben ist auf dem Innenrohr 25 geführt, dessen vorderes Ende in die ringförmige Bohrkrone 24 hineinragt und das in der Bohrkrone 24 mit einem Dichtring 26 abgedichtet ist. Das rückwärtige Ende des Innenrohres 25 führt durch das ebenfalls ringförmige Umsteuerventil 27 hindurch in ein Rohr 28 hinein, wo es axial bewegbar geführt und mit einem Dichtring 29 abgedichtet ist.
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Die Bohrkrone 24 ist in einem Außenrohr 30 in Grenzen längsverschiebbar geführt. Sie weist einen nach vorne und hinten begrenzten längslaufenden Nutabschnitt 31 auf, in den ein quer in dem Außenrohr 30 befestigter Stift 32 teilweise hineinragt. Um das von dem Nutabschnitt 31 vorgegebene Maß kann sich die Bohrkrone somit in Längsrichtung in bezug auf das Außenrohr 30 verschieben.
Auf das rückwärtige Ende des Außenrohres 30 ist ein Mantelrohr 33 aufgeschraubt, das die Rohrhülse 20 und das Umsteuerventil 27 umgibt und an dessen rückwärtiges Ende ein Führungsrohr 34 angeschraubt ist.
In die Zylinderkammer 35 im Innern der Rohrhülse 20 führen radiale Einlaßöffnungen 36 hinein, die in der iNiähe des vorderen Endes der Rohrhülse 20 angeordnet sind. Die Einlaßöffnungen 36 stehen mit einer Längsnut 37 an der Außenseite der Rohrhülse 20 in Verbindung. Die Längsnut 37 führt zu einem Ringkanal 38, der das Umsteuerventil 27 umgibt. Von dem Umsteuerventil 27 führt eine weitere Einlaßöffnung 39 in die Zylinderkammer 35 hinein, und zwar von deren rückwärtiger Stirnseite aus.
Auf der Mitte der Länge der Zylinderkammer 35 befindet sich eine Auslaßöffnung 40,die in eine Längsnut 41 mündet, welche bis zum vorderen Ende der Rohrhülse 20 reicht und mit einem Ringkanal 42 im Innern des Außenrohres 30 in Verbindung steht. Von dem Ringkanal 42 führen Längsnuten 43 an der Innenseite des Außenrohres 30 bis zur Bohrkrone 24.
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Das Umsteuerventil 27 besitzt eine ringförmige Ventilkammer 44, in der sich eine Ringscheibe 45 befindet. Vom rückwärtigen Ende her führt eine Einlaßleitung 46 . an der Ringscheibe 45 vorbei in die Ventilkammer 44, während eine weitere Einlaßleitung 47 gegen die Ringscheibe 45 stößt. Aus derselben Richtung wie die Einlaßleitung 47 stößt eine mit dem Ringhammer 38 verbundene Auslaßleitung 48 gegen die Ringscheibe 45. Die Auslaßleitung 39 verbindet das vordere Ende der Ventilkammer 44 mit der Zylinderkammer 35.
Die Ringscheibe 45 kann in der Ventilkammer 44 zwei verschiedene Stellungen einnehmen. In der einen Stellung verschließt sie die Einlaßleitung 47 und die Auslaßleitung 48 und in der anderen Stellung verschließt sie die Auslaßleitung 39. In der ersten Stellung der Ringscheibe
45 ist daher die Auslaßleitung 39 mit der Einlaßleitung
46 verbunden und in der zweiten Stellung der Ringscheibe ist die Einlaßleitung 47 mit der Auslaßleitung 48 verbunden. Das Innenrohr 25 weist einen Flansch 49 auf,, der von den beiden Teilen,aus denen das Umsteuerventil 27 besteht, beidseitig eingeschlossen wird, so daß das Umsteuerventil 27 fest an dem Innenrohr 25 angebracht ist. Andererseits ist das Umsteuerventil 27 zwischen dem rückwärtigen Ende der Rohrhülse 20 und dem vorderen Ende des Führungsrohres 34 eingespannt. Das Außenrohr 30, das Rohr 33, das Führungsrohr 34, das Umsteuerventil 27, das Innenrohr 25 und die Rohrhülse 20 bilden somit ein starres Bauteil, dessen Elemente fest miteinander verbunden sind. Da dieses Teil, das das gesamte untere Ende des Bohrgestänges mit Ausnahme des Hammerkolbens 21 und der Bohrkrone 24 bildet, Reaktionskräften ausgesetzt ist, die von den Schlägen des halben Hammerkolbens 22 ausgehen, ist es relativ zu den übrigen Teilen
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des Bohrgestänges längsverschiebbar. Zu diesem Zweck ist die Innenseite des Führungsrohres 34 mit Keilnuten versehen, in die eine von dem Rohr 28 abstehende längsr laufende Keilverzahnung 51 eingreift. Das rückwärtige Ende des Rohres 28 ist mit einem Muffenrohr 52 verschraubt, das an seinem rückwärtigen Ende wiederum ein Innengewinde 53 aufweist, in das ein Rohr des Außenrohrgestänges des Bohrgestänges 10 eingeschraubt wird. Das Muffenrohr 52 weist ferner einen Innenflansch 54 auf, gegen den das rückwärtige Ende des Rohres 28 stößt. Durch eine Öffnung des Innenflansches 54 ist ein Kupplungsstück 55 hindurchgesteckt, das in das Innere des Rohres 28 hineinragt und an dessen rückwärtigem Ende ein Rohr des Innengestänges des Bohrgestänges 10 befestigt wird.
Aus dem Ringraum zwischen dem Gewinde 53 und dem Kupplungsstück 55 führen Axialbohrungen 56 in einen weiteren Ringraum 57 im Innern des Anschlußrohres 52. Die Längsbohrungen 56 und der Ringraum 57 dienen der Zuleitung von Spül- und Arbeitsmedium, das aus dem Muffenrohr 52 in das in das Muffenrohr hineinragende Führungsrohr 34 fließt.Die Überlappungsstelle zwischen dem Muffenrohr 52 und dem Führungsrohr 34 ist mit einem Dichtungsring 58 abgedichtet. Die Keilzähne 51 des Rohres 28 sind zum rückwärtigen Ende hin mit verringerter Höhe 59 fortgesetzt, und sie dienen in dem Ringraum 57 zur radialen Abstützung eines elastischen Puffers 60. Der elastische Puffer 60 besteht aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff und ist an seinem rückwärtigen Ende an einer Innenschulter des Muffenrohres 52 abgestützt. Sein vorderes Ende dient als Anschlagfläche zur Begrenzung der Rückwärtsbewegung des Führungsrohres 34.
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Der Anschlag in entgegengesetzter Richtung, durch den das Auseinanderziehen der beiden Rohrgruppen verhindert wird, bildet eine Ringschulter 61 des Führungsrohres 34,gegen die die rückwärtigen Enden der Keilverzahnung 51 des Rohres 28 stoßen. Die zweite Rohrgruppe, deren Teile fest miteinander verbunden sind, besteht aus dem Muffenrohr 52 mit dem Kupplungsstück 55 und dem Rohr 28.
Das Spül- und Arbeitsmedium, das durch den Ringraum zwischen dem Innenrohrgestänge und dem Außenrohrgestange zugeleitet wird, gelangt über die Längsbohrung 56 in den Ringraum 57 und von dort unter dem Puffer 60 hindurch, an den Keilzähnen 59 und 51 vorbei, in den Ringraum 62, der hinter dem Umsteuerventil 27 liegt. Wenn sich die Ringscheibe 45 in der dargestellten Position befindet, in der sie die Kanäle 47 und 48 absperrt, fließt das Druckmedium über die Leitungen 46 und 39 in die Zylinderkammer 35. Dadurch wird der Hammerkolben 22 nach unten gedrückt, bis er soweit abgesenkt ist, daß er die Auslaßöffnung 40 freigibt. Das Druckfluid fließt nun durch die Auslaßöffnung 40, die Längsnut 41, den Ringkanal 42 und die Längsnut 43 zur Bohrkrone 24.
Im unteren Bereich des Kolbenweges wird das Druckmedium, das sich hinter dem Kolben befindet, durch die Öffnungen 36, die Längsnut 37 und die Ringnut 38 in das Umsteuerventil 27 getrieben, wo es die Ringscheibe 45 in die zweite Position treibt, in der die Ringscheibe die Leitung 39 verschließt und die Leitungen 47 und 48 verbindet. Nun gelangt Druckfluid über die Leitung 46 bzw. 47, die Ventilkammer 44, die Ringnut 38, die Längsnut 37 und die Öffnungen 36 in den unteren Teil der Zylinder-
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kammer 35, so daß der Hammerkolben 22 angehoben wird. Das dadurch verdrängte Druckfluid wird zunächst aus der Öffnung 40 herausgedrückt, bis diese durch den Kolbenteil 21 verschlossen wird. Im weiteren Verlauf der Kolbenbewegung" wird der Druck in der Leitung 39 so groß, daß die Ringscheibe 45 wieder in ihre erste Position zurückgestellt wird. Auf diese Weise erfolgt eine periodische Umschaltung des Umsteuerventils 27, was eine periodische Betätigung des Hammerkolbens 22 zur Folge hat.
In dem den Schaft der Bohrkrone 24 umgebenden Teil des Außenrohres 30 befinden sich weitere Längsnuten 31, in die das Druckfluid strömt. Das vordere Ende 64 des Außenrohres ist an der Innenseite konisch erweitert, und in diesem Bereich strömt das Druckmedium gegen die Bohrkrone. Um zu erreichen, daß ein möglichst großer Anteil des Druckmediums durch das Innere der ringförmigen Bohrkrone 24 zurückströmt und nicht durch den Spalt zwischen Außenrohr 30 und Bohrlochwand abströmt, sind an der Bohrkrone 24 Bohrungen 65, 66 angebracht. • Die Bohrungen 65 führen von der rückwärtigen Schulter der Bohrkr.one bis zur vorderen Stirnseite, während die Bohrungen 66 von der rückwärtigen Schulter aus direkt in das Innere der Bohrkrone einmünden.
Dadurch, daß ein Teil des Druckfluids durch die Bohrungen 65 und 66 hindurch auf kurzem Wege in das Innere der Bohrkrone und damit in das Innenrohr 25 geleitet wird, entsteht an der Bohrkrone ein Sog, durch den Druckfluid,das seitlich zwischen Außenrohr 30 und Bohrkrone ausgetreten ist, mitgerissen und in das Innere der Bohrkrone hineingezogen wird. Durch das Zusammenwirken von Druck und Sog wird somit das auf der Bohr-
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lochsohle befindliche Bohrmaterial abgeführt und durch das Innenrohr 25 und das Rohr 28 dem Innenrohrgestänge des Bohrgestänges zugeführt.
Um eine wirksame Abführung des Bohrmaterials von der Bohrlochsohle zu gewährleisten, muß sichergestellt sein, daß kein Kern im Innern der Ringbohrkrone stehenbleibt. Um dies zu erreichen,ist die Bohrkrone 24, von der in Figur 3 eine Stirnansicht dargestellt ist, asymmetrisch. Bei dieser Bohrkrone sind die aus Hartmetall bestehenden Bohrschneiden 68 kreuzförmig angeordnet. Die ringförmige Öffnung 6 7 der Bohrkrone hat einen Durchmesser, der kleiner ist als derjenige des Innenrohres 25 bzw. des Innenrohrgestänges. Die öffnung 67 liegt außerdem exzentrisch zum Innenrohr 25, so daß die Bohrschneiden 68, die jeweils bis an die Öffnung 67 heranreichen, unterschiedliche Längen haben. Durch die asymmetrische Anordnung der Öffnung 67 ist sichergestellt, daß einerseits ein guter Materxaldurchgang durch die Bohrkrone vorhanden ist, daß andererseits aber kein Bohrkern auf der Bohrlochsohle stehenbleibt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 4 handelt es sich ebenfalls um eine Kreuzbohrkrone mit rechtwinklig zueinander angeordneten Bohrmeißeln 68'. Die Öffnung 67' ist jedoch nicht kreisförmig, sondern langgestreckt oder oval. Ferner sind die Bohrungen 65 und 66 zu erkennen, die in ähnlicher Weise angeordnet sind wie bei der Bohrkrone 24 der Figuren 2 und 3.
Bei der Bohrkrone 24'' der Figur 5 sind zahlreiche Meisselköpfe 69 aus Hartmetall vorgesehen, die unterschiedliche Größen haben und um die öffnung 67" herum angeord-
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net sind. Die Öffnung 67" ist wesentlich kleiner als der Innendurchmesser des Innenrohres 25. Ferner sind die Bohrungen 66 erkennbar, die inähnlicher Weise verlaufen wie bei der Bohrkrone 24 der Figuren 2 und 3.
An dem Kupplungsstück 55 befindet sich eine schräge Bohrung, die eine Venturiöffnung 70 bildet. Durch die Venturiöffnung 70 strömt Druckmedium aus dem Außenrohrgestänge direkt in das Innenrohrgestange. Durch den hierdurch entstehenden Venturieffekt wird eine Saugwirkung erzeugt, die den von unten her auf das Bohrgut einwirkenden Druck unterstützt.
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Claims (4)

VON KREISLER SCHÖNWALD EISHOLD FUES VON KREISLER KELLER SELTING WERNER PATENTANWÄLTE Anmelder: Dr.-Ing. von Kreisler 11973 Günter Klemm Dr.-Ing. K. Schönwaldr Köln Dr.-Ing. K. W. Eishold, Bad Soden Dr. J. F. Fues, Köln Dipl.-Chem. Alek von Kreisler, Köln 59 61 Wenkhausen Dipl.-Chem. Carola Keller, Köln Dipl.-Ing. G. Selting, Köln Dr. H.-K. Werner, Köln DEICHMANNHAUS AM HAUPTBAHNHOF D-5000 KÖLN 1 Ansprüche
1. Ringbohrhammer mit einer ringförmigen Bohrkrone, die.zwischen einem Außenrohr und einem Innenrohr geführt ist, mit einem periodisch auf die Bohrkrone schlagenden ringförmigen Hammerkolhen, dessen Kolbenteil in einer Steueröffnungen aufweisenden Zylinderkammer geführt ist, und mit einem strömungsmäßig mit den Steueröffnungen verbundenen Umsteuerventil, bei welchem sich an das Innenrohr ein hohles Innenrohrgestänge anschließt und die Zufuhr von Antriebsmedium zu dem Umsteuerventil zwischen dem Innenrohrgestänge und einem Außenrohrgestänge erfolgt, und bei welchem das die Zylinderkammer verlassende Antriebsmedium zwischen das Außenrohr und die Bohrkrone geleitet wird und an der Bohrkrone austritt, dadurch gekennzeichnet , daß die Bohrkrone (24) zum Zerkleinern des Bohrkernes unrund oder gegenüber dem Durchmesser des Innenrohres (25) verkleinert ausgebildet ist, und daß das rückwärtige Ende des Innenrohrgestänges mit einer Vorrichtung (16) zum Ausspülen des Bohrmaterials versehen ist.
ORIGINAL INSPECTED
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Tekfon: (0221) 131041 · Τ·Ι«: 8882307 dopa d · Telegramm: Dompatent Kein
-2- 285U61
2. Ringbohrhammer nach Anspruch 1 , dadurch gekennz eichnet, daß die Bohrkrone (24) mindestens eine Öffnung (65,66) aufweist, die aus
dem Raum zwischen Bohrkrone (24) und Außenrohr (30) zur Stirnseite und/oder in das Innere der Bohrkrone führt.
3. Ringbohrhammer nach Anspruch · 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (67) der Bohrkrone (24) exzentrisch zu
dem Innenrohr (25) angeordnet ist.
4. Ringbohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Umsteuerventils (27) mindestens eine
Venturiöffnung (70) aus dem Ringraum für die Zufuhr des Antriebsmediums in das Innenrohrgestänge hineinführt.
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DE2854461A 1978-12-16 1978-12-16 Versenkbohrhammer Expired DE2854461C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2854461A DE2854461C2 (de) 1978-12-16 1978-12-16 Versenkbohrhammer
US06/064,078 US4321974A (en) 1978-12-16 1979-08-06 Annular drilling hammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2854461A DE2854461C2 (de) 1978-12-16 1978-12-16 Versenkbohrhammer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2854461A1 true DE2854461A1 (de) 1980-06-19
DE2854461C2 DE2854461C2 (de) 1983-03-10

Family

ID=6057429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2854461A Expired DE2854461C2 (de) 1978-12-16 1978-12-16 Versenkbohrhammer

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US (1) US4321974A (de)
DE (1) DE2854461C2 (de)

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