DE2854461A1 - Ringbohrhammer - Google Patents
RingbohrhammerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ringbohrhammer mit einer ringförmigen Bohrkrone, die zwischen einem Außenrohr
und einem Innenrohr geführt ist, mit einem periodisch auf die Bohrkrone schlagenden ringförmigen Hammerkolben,
dessen Kolbenteil in einer Steueröffnungen aufweisenden Zylinderkammer geführt ist, und mit einem
strömungsmäßig mit den Steueröffnungen verbundenen Umsteuerventil,
bei welchem sich an das Innenrohr ein hohles Innenrohrgestange anschließt und die Zufuhr von
Arbeitsmedium zu dem Umsteuerventil zwischen den Innenrohrgestange
und einejn Außenrohrgestänge erfolgt und bei welchem das die Zylinderkammer verlassende Antriebsmedium zwischen das Außenrohr und die Bohrkrone geleitet
wird und an der Bohrkrone austritt.
Derartige Ringbohrhämmer sind bekannt (US-PS 3 524 511 und US-PS 3 299 971). Diese Ringbohrhämmer werden als
Kernbohrhammer benutzt, bei denen die ringförmige Bohrkrone durch gleichzeitiges Schlagen und Drehen einen
Bohrkern erzeugt, der zunächst stehenbleibt und sich mit zunehmender Bohrtiefe in das Innenrohr hinein erstreckt.
An der Bohrkrone kann ein Kernfangring angebracht sein, der beim Hochziehen des Bohrgestänges den
Bohrkern umschließt, so daß dieser zusammen mit dem Bohrgestänge hochgezogen wird. Über Tage kann der Kern
aus dem Bohrgestänge herausgeholt und ggf. geologisch
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untersucht werden.
Bei den bekannten Ringbohrhämmern oder Kernbohrern erfolgt der Antrieb des als Tieflochhammer ausgebildeten Bohrhammers
mit Druckluft, die zwischen dem Innenrohrgestänge und dem Außenrohrgestänge geleitet und einem Umsteuerventil
für den Hammerkolben zugeführt wird. Die Abluft des Hammerkolben-Antriebsystems tritt aus dem Ringspalt zwischen
Bohrkrone und Außenrohr aus und entweicht anschliessend zum größten Teil zwischen dem Außenrohr und der Bohrlochwand.
Das durch die Drehschlagwirkung der Bohrkrone entstandene zertrümmerte Bohrmaterial wird also
zwischen Außenrohr und Bohrlochwand hochgespült, während der Kern, der in seiner Gesamtheit infolge des
hohen Gewichtes nicht hochgespült werden kann, im Innern der Bohrkrone bzw. des Innenrohres verbleibt.
Wenn bei derartigen Ringbohrhämmern das Bohrloch zusammenfällt, dann wird die Abflußmöglichkeit für das
Antriebs- und Spülmedium blockiert oder stark gedrosselt, weil das Antriebs- und Spülmedium dann nur noch durch
das Innere des Bohrgestänges abströmen kann. Dieser Raum wird aber zu einem großen Teil von dem Bohrkern
eingenommen. Fällt das Bohrloch dagegen an der Bohrlochsohle zusammen, dann entsteht eine vollständige
Verstopfung, weil das Spülmedium nicht mehr austreten kann. Durch den sich im Ringbohrhammer aufbauenden Gegendruck
wird der Hammer außer Funktion gesetzt.
Von anderen Tieflochhämmern her ist es bekannt, die Abluft durch die Bohrkrone hindurchzuleiten, damit
sie unmittelbar an der Bohrlochsohle ausströmen kann. Die Spülung erfolgt hierbei jedoch zwangsläufig zwi-
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sehen dem Außenrohr und der Bohrlochwand (US-PS 2 823 013).
Wenn das Bohrloch zusammenfällt, wird auch hier die Rückflußmöglichkeit für das Antriebs- und Spülmedium unterbrochen,
so daß der Hammer außer Funktion gesetzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ringbohrhammer der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß er zum kontinuierlichen
Bohren benutzt werden kann, ohne daß die Gefahr einer Verstopfung des Abflusses des Antriebs- und Spülmediums
besteht, wobei eine stetige Förderung des abgebohrten Materials sichergestellt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die Bohrkrone zum Zerstrümmern des Kernes unrund oder gegenüber dem Durchmesser des Innenrohres verkleinert
ausgebildet ist, und daß das rückwärtige Ende des Innenrohrgestänges
mit einer Vorrichtung zum Ausspülen des Bohrmaterials versehen ist.
Während die bekannten Ringbohrhämmer ausschließlich zum Kernbohren verwendet werden, ist nach der Erfindung
die Bohrkrone derart ausgebildet, daß sie den Bohrkern zerstrümmert, und das losgeschlagene Bohrgut wird unverzüglich
durch das Innenrohr hindurch abgefördert. Zur Durchführung von Bodenuntersuchungen braucht also nicht
das gesamte Bohrgestänge aus dem Bohrloch herausgezogen zu werden, sondern das Gestein ist kurze Zeit nach
dem Losbohren über Tage verfügbar. Da dieses Gestein nicht an der Bohrlochwand entlanggefördert wird, vermischt
es sich nicht mit Materialien aus anderen Gesteinsschichten und ist daher für Bodenuntersuchungen
geeignet. Dadurch, daß der Bohrkern zerschlagen wird, bilden sich keine Bohrmaterialansammlungen an der Bohr-
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lochsohle, so daß diese ständig freigehalten wird. Im Innern der Bohrkrone kann sich kein Bohrkern ausbilden,
so daß dieser Innenraum zum Absaugen von Bodenmaterialstehts freigehalten wird.
Der Ringbohrhammer eignet sich insbesondere auch zum Bohren in lockerem Gestein oder in Erdschichten, weil das
Innenrohrgestänge immer freibleibt und das Abspülen des Bohrmaterials auch bei zusammengefallenem Bohrloch durch
das Innenrohrgestänge hindurch immer funktioniert.
Aus diesem Grunde ist der Ringbohrhammer auch für Rettungsbohrungen
im Bergbau geeignet. Er kann durch Geröll und Schutt hindurchgetrieben werden und bietet
anschließend durch das von Bohrmaterial völlig freie Innenrohr die Möglichkeit der Versorgung Eingeschlossener
mit Gegenständen und/oder mit Sauerstoff.
Während bei den bekannten Ringbohrhämmern, bei denen das Bohrklein zwischen Außenrohrgestange und Bohrlochwand
hochgespült wird, die Auftriebsgeschwindigkeit wesentlich von der Breite dieses Ringspaltes abhängt, ist
sie bei dem erfindungsgemäßen Ringbohrhammer stets gleich, weil die Spülung ausschließlich durch das Innenrohrgestänge
hindurch erfolgt. Bei den bekannten Ringbohrhämmern hängt die Breite des Ringspaltes von dem Durchmesser
der verwendeten Bohrkrone ab.
Der erfindungsgemäße Ringbohrhammer kann auch durch Hohlräume
bzw. Kavernen ohne Beeinträchtigung seiner Funktion hindurchbohren und in Kalkstein oder Porphyr angewandt
werden. Hier bricht bei den bekannten Ringbohrhämmern in der Regel die Spülung zusammen.
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Dadurch, daß die Ringbohrkrone den Bohrkern zertrümmert, liefert der Ringbohrhammer eine hohe Bohrleistung. Tatsächlich
werden maximal nur etwa 2/3 der Bohrlochfläche gebohrt, während der Bohrkern durch die Erschütterungen
in Verbindung mit der besonderen Ausgestaltung der Bohrkrone zertrümmert wird.
Der Ringbohrhammer kann auch zum Überlagerungsbohren eingesetzt werden. Hierbei wird zunächst ein Bohrloch
gebohrt und anschließend durch den Ringbohrhammer hindurch Gegenstände oder Material an die Bohrlochsohle
herangebracht, während das gesamte Bohrgestänge stehenbleiben kann. Auf diese Weise kann ein Verankerungsstahl oder Injektionsmaterial wie z.B. Beton, an die
Bohrlochsohle herangebracht werden. Durch den Ringbohrhammer kann ferner Sprengstoff an die Bohrlochsohle
herangebracht werden, was nicht durch einen im Innenrohr stehenden Kern behindert wird.
Um sicherzustellen, daß das an der Bohrkrone austretende Spülmedium ganz überwiegend in das Innenrohr
eintritt und nicht zwischen Außenrohr und Bohrlochwand abströmt, ist in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, daß die Bohrkrone mindestens eine öffnung aufweist, die aus dem Raum zwischen Bohrkrone und
Außenrohr zur Stirnseite und/oder in das Innere der Bohrkrone führt.
Durch eine derartige Öffnung oder Bohrung an der Bohrkrone
wird das Spülmedium in das Innere der Bohrkrone hineingeleitet, um von dort in das Innenrohr zu strömen.
Durch diese Strömung entsteht an der Bohrlochsohle ein Sog, der das gelockerte Gestein in die Bohrkrone hineinzieht.
Durch diesen Sog wird auch Spülmedium, das
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seitlich von der Bohrkrone ausgeströmt ist, angezogen, so daß dieses Spülmedium an der Bohrlochsohle entlang in
das Innere der Bohrkrone eingezogen wird und dabei das lockere Gestein mitreißt.
Zur Verstärkung der Spülwirkung kann es zweckmäßig sein, in dem Innenrohr einen Unterdruck zu erzeugen, der mit
dem Druck des Spülmediums zusammenwirkt und diesen unterstützt. Zu diesem Zweck führt in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung oberhalb des Umsteuerventils mindestens eine Venturiöffnung aus dem Ringraum für die
Zufuhr des Antriebsmediums in das Innenrohrgestänge hinein. Durch diese Venturiöffnung strömt ein kleiner
Teil des Druckmediums direkt von dem Außenrohrgestänge in das Innenrohrgestänge und erzeugt dabei im Innenrohr
zusätzlich einen Sog.
Um die Zerstrümmerung des Bohrkernes sicherzustellen, kann die öffnung der Bohrkrone exzentrisch zu dem Innenrohr
angeordnet sein. Durch die Drehung der Bohrkrone, die in der Regel drehfest mit dem Außenrohr gekuppelt ist, ist
sichergestellt, daß ein etwa entstehender Bohrkern unverzüglich zertrümmert und abgespült wird. Die Öffnung der
Bohrkrone kann auch beispielsweise oval ausgebildet sein.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Ansicht der gesamten Bohrvorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Ringbohrhammer, Fig. 3 eine Stirnansicht der Bohrkrone und
Fig. 4 und 5 Stirnansichten von anderen Bohrkronen.
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In Figur 1 ist schematisch das gesamte Bohrgestänge 10 dargestellt, das sich im Innern eines Bohrlochs 11 befindet
und an dessen unterem Ende sich die Bohrkrone 12 befindet.
Am oberen Ende des Bohrgestänges 10 ist die Drehvorrichtung 13 befestigt, die das gesamte Bohrgestänge in Drehung
versetzt und darüber befindet sich ein Kopf 14 für die Zufuhr von Antriebs- und Spülmedium in den Ringraum zwischen
dem Außenrohrgestänge und dem Innenrohrgestänge. Als Spülmedium wird in der Regel Druckluft verwandt werden,
es kann aber auch ein Gemisch aus Luft und Wasser oder ein flüssiges Spülmedium verwandt werden.
Das obere Ende des Innenrohrgestänges 15 führt in einen
Kopf 16 zum Ausspülen des Bohrmaterials hinein. Das Bohrmaterial
verläßt den Kopf 16 durch einen Rohrstutzen
In Figur 2 ist das untere Ende des Bohrgestänges 10 im Längsschnitt dargestellt. Im Innern einer Zylinderhülse
20 bewegt sich der Kolbenteil 21 des Hammerkolbens 22. Der Kolbenteil 21 ist dem Innendurchmesser der Zylinderhülse
20 angepaßt,und er weist einen nach vorn gerichteten zylindrischen Ansatz 23 auf, dessen Ende auf
das rückwärtige Ende der ringförmigen Bohrkrone 24 schlägt. Der ringförmige Hammerkolben ist auf dem Innenrohr
25 geführt, dessen vorderes Ende in die ringförmige Bohrkrone 24 hineinragt und das in der Bohrkrone
24 mit einem Dichtring 26 abgedichtet ist. Das rückwärtige Ende des Innenrohres 25 führt durch das ebenfalls
ringförmige Umsteuerventil 27 hindurch in ein Rohr 28 hinein, wo es axial bewegbar geführt und mit einem
Dichtring 29 abgedichtet ist.
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Die Bohrkrone 24 ist in einem Außenrohr 30 in Grenzen längsverschiebbar geführt. Sie weist einen nach vorne
und hinten begrenzten längslaufenden Nutabschnitt 31 auf, in den ein quer in dem Außenrohr 30 befestigter
Stift 32 teilweise hineinragt. Um das von dem Nutabschnitt 31 vorgegebene Maß kann sich die Bohrkrone
somit in Längsrichtung in bezug auf das Außenrohr 30 verschieben.
Auf das rückwärtige Ende des Außenrohres 30 ist ein Mantelrohr 33 aufgeschraubt, das die Rohrhülse 20 und das
Umsteuerventil 27 umgibt und an dessen rückwärtiges Ende ein Führungsrohr 34 angeschraubt ist.
In die Zylinderkammer 35 im Innern der Rohrhülse 20 führen radiale Einlaßöffnungen 36 hinein, die in der
iNiähe des vorderen Endes der Rohrhülse 20 angeordnet
sind. Die Einlaßöffnungen 36 stehen mit einer Längsnut 37 an der Außenseite der Rohrhülse 20 in Verbindung.
Die Längsnut 37 führt zu einem Ringkanal 38, der das Umsteuerventil 27 umgibt. Von dem Umsteuerventil
27 führt eine weitere Einlaßöffnung 39 in die Zylinderkammer 35 hinein, und zwar von deren rückwärtiger
Stirnseite aus.
Auf der Mitte der Länge der Zylinderkammer 35 befindet
sich eine Auslaßöffnung 40,die in eine Längsnut 41 mündet,
welche bis zum vorderen Ende der Rohrhülse 20 reicht und mit einem Ringkanal 42 im Innern des Außenrohres
30 in Verbindung steht. Von dem Ringkanal 42 führen Längsnuten 43 an der Innenseite des Außenrohres
30 bis zur Bohrkrone 24.
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Das Umsteuerventil 27 besitzt eine ringförmige Ventilkammer 44, in der sich eine Ringscheibe 45 befindet.
Vom rückwärtigen Ende her führt eine Einlaßleitung 46 . an der Ringscheibe 45 vorbei in die Ventilkammer 44,
während eine weitere Einlaßleitung 47 gegen die Ringscheibe 45 stößt. Aus derselben Richtung wie die Einlaßleitung
47 stößt eine mit dem Ringhammer 38 verbundene Auslaßleitung 48 gegen die Ringscheibe 45. Die
Auslaßleitung 39 verbindet das vordere Ende der Ventilkammer 44 mit der Zylinderkammer 35.
Die Ringscheibe 45 kann in der Ventilkammer 44 zwei verschiedene Stellungen einnehmen. In der einen Stellung
verschließt sie die Einlaßleitung 47 und die Auslaßleitung 48 und in der anderen Stellung verschließt sie die
Auslaßleitung 39. In der ersten Stellung der Ringscheibe
45 ist daher die Auslaßleitung 39 mit der Einlaßleitung
46 verbunden und in der zweiten Stellung der Ringscheibe ist die Einlaßleitung 47 mit der Auslaßleitung 48
verbunden. Das Innenrohr 25 weist einen Flansch 49 auf,,
der von den beiden Teilen,aus denen das Umsteuerventil 27 besteht, beidseitig eingeschlossen wird, so daß das
Umsteuerventil 27 fest an dem Innenrohr 25 angebracht ist. Andererseits ist das Umsteuerventil 27 zwischen dem
rückwärtigen Ende der Rohrhülse 20 und dem vorderen Ende des Führungsrohres 34 eingespannt. Das Außenrohr 30,
das Rohr 33, das Führungsrohr 34, das Umsteuerventil 27, das Innenrohr 25 und die Rohrhülse 20 bilden somit ein
starres Bauteil, dessen Elemente fest miteinander verbunden sind. Da dieses Teil, das das gesamte untere Ende
des Bohrgestänges mit Ausnahme des Hammerkolbens 21 und der Bohrkrone 24 bildet, Reaktionskräften ausgesetzt
ist, die von den Schlägen des halben Hammerkolbens 22 ausgehen, ist es relativ zu den übrigen Teilen
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des Bohrgestänges längsverschiebbar. Zu diesem Zweck ist die Innenseite des Führungsrohres 34 mit Keilnuten
versehen, in die eine von dem Rohr 28 abstehende längsr laufende Keilverzahnung 51 eingreift. Das rückwärtige
Ende des Rohres 28 ist mit einem Muffenrohr 52 verschraubt, das an seinem rückwärtigen Ende wiederum ein
Innengewinde 53 aufweist, in das ein Rohr des Außenrohrgestänges des Bohrgestänges 10 eingeschraubt wird. Das
Muffenrohr 52 weist ferner einen Innenflansch 54 auf, gegen den das rückwärtige Ende des Rohres 28 stößt. Durch
eine Öffnung des Innenflansches 54 ist ein Kupplungsstück 55 hindurchgesteckt, das in das Innere des Rohres 28
hineinragt und an dessen rückwärtigem Ende ein Rohr des Innengestänges des Bohrgestänges 10 befestigt wird.
Aus dem Ringraum zwischen dem Gewinde 53 und dem Kupplungsstück 55 führen Axialbohrungen 56 in einen weiteren
Ringraum 57 im Innern des Anschlußrohres 52. Die Längsbohrungen 56 und der Ringraum 57 dienen der Zuleitung
von Spül- und Arbeitsmedium, das aus dem Muffenrohr 52 in das in das Muffenrohr hineinragende Führungsrohr
34 fließt.Die Überlappungsstelle zwischen dem Muffenrohr 52 und dem Führungsrohr 34 ist mit einem Dichtungsring
58 abgedichtet. Die Keilzähne 51 des Rohres 28 sind zum rückwärtigen Ende hin mit verringerter Höhe
59 fortgesetzt, und sie dienen in dem Ringraum 57 zur radialen Abstützung eines elastischen Puffers 60. Der
elastische Puffer 60 besteht aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff und ist an seinem rückwärtigen Ende an
einer Innenschulter des Muffenrohres 52 abgestützt. Sein vorderes Ende dient als Anschlagfläche zur Begrenzung der
Rückwärtsbewegung des Führungsrohres 34.
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Der Anschlag in entgegengesetzter Richtung, durch den das Auseinanderziehen der beiden Rohrgruppen verhindert
wird, bildet eine Ringschulter 61 des Führungsrohres 34,gegen die die rückwärtigen Enden der Keilverzahnung
51 des Rohres 28 stoßen. Die zweite Rohrgruppe, deren Teile fest miteinander verbunden sind, besteht aus
dem Muffenrohr 52 mit dem Kupplungsstück 55 und dem Rohr 28.
Das Spül- und Arbeitsmedium, das durch den Ringraum zwischen dem Innenrohrgestänge und dem Außenrohrgestange
zugeleitet wird, gelangt über die Längsbohrung 56 in den Ringraum 57 und von dort unter dem Puffer 60 hindurch,
an den Keilzähnen 59 und 51 vorbei, in den Ringraum 62, der hinter dem Umsteuerventil 27 liegt. Wenn
sich die Ringscheibe 45 in der dargestellten Position befindet, in der sie die Kanäle 47 und 48 absperrt,
fließt das Druckmedium über die Leitungen 46 und 39 in die Zylinderkammer 35. Dadurch wird der Hammerkolben 22
nach unten gedrückt, bis er soweit abgesenkt ist, daß er die Auslaßöffnung 40 freigibt. Das Druckfluid fließt
nun durch die Auslaßöffnung 40, die Längsnut 41, den
Ringkanal 42 und die Längsnut 43 zur Bohrkrone 24.
Im unteren Bereich des Kolbenweges wird das Druckmedium, das sich hinter dem Kolben befindet, durch die Öffnungen
36, die Längsnut 37 und die Ringnut 38 in das Umsteuerventil 27 getrieben, wo es die Ringscheibe 45 in die
zweite Position treibt, in der die Ringscheibe die Leitung 39 verschließt und die Leitungen 47 und 48 verbindet.
Nun gelangt Druckfluid über die Leitung 46 bzw. 47, die Ventilkammer 44, die Ringnut 38, die Längsnut 37
und die Öffnungen 36 in den unteren Teil der Zylinder-
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kammer 35, so daß der Hammerkolben 22 angehoben wird. Das dadurch verdrängte Druckfluid wird zunächst aus der Öffnung
40 herausgedrückt, bis diese durch den Kolbenteil 21 verschlossen wird. Im weiteren Verlauf der Kolbenbewegung"
wird der Druck in der Leitung 39 so groß, daß die Ringscheibe 45 wieder in ihre erste Position zurückgestellt
wird. Auf diese Weise erfolgt eine periodische Umschaltung des Umsteuerventils 27, was eine periodische
Betätigung des Hammerkolbens 22 zur Folge hat.
In dem den Schaft der Bohrkrone 24 umgebenden Teil des Außenrohres 30 befinden sich weitere Längsnuten 31,
in die das Druckfluid strömt. Das vordere Ende 64 des Außenrohres ist an der Innenseite konisch erweitert,
und in diesem Bereich strömt das Druckmedium gegen die Bohrkrone. Um zu erreichen, daß ein möglichst großer
Anteil des Druckmediums durch das Innere der ringförmigen Bohrkrone 24 zurückströmt und nicht durch den
Spalt zwischen Außenrohr 30 und Bohrlochwand abströmt, sind an der Bohrkrone 24 Bohrungen 65, 66 angebracht.
• Die Bohrungen 65 führen von der rückwärtigen Schulter der Bohrkr.one bis zur vorderen Stirnseite, während
die Bohrungen 66 von der rückwärtigen Schulter aus direkt in das Innere der Bohrkrone einmünden.
Dadurch, daß ein Teil des Druckfluids durch die Bohrungen 65 und 66 hindurch auf kurzem Wege in das Innere
der Bohrkrone und damit in das Innenrohr 25 geleitet wird, entsteht an der Bohrkrone ein Sog, durch den
Druckfluid,das seitlich zwischen Außenrohr 30 und Bohrkrone ausgetreten ist, mitgerissen und in das Innere
der Bohrkrone hineingezogen wird. Durch das Zusammenwirken von Druck und Sog wird somit das auf der Bohr-
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lochsohle befindliche Bohrmaterial abgeführt und durch das Innenrohr 25 und das Rohr 28 dem Innenrohrgestänge
des Bohrgestänges zugeführt.
Um eine wirksame Abführung des Bohrmaterials von der Bohrlochsohle zu gewährleisten, muß sichergestellt
sein, daß kein Kern im Innern der Ringbohrkrone stehenbleibt. Um dies zu erreichen,ist die Bohrkrone 24, von
der in Figur 3 eine Stirnansicht dargestellt ist, asymmetrisch. Bei dieser Bohrkrone sind die aus Hartmetall
bestehenden Bohrschneiden 68 kreuzförmig angeordnet.
Die ringförmige Öffnung 6 7 der Bohrkrone hat einen Durchmesser,
der kleiner ist als derjenige des Innenrohres 25 bzw. des Innenrohrgestänges. Die öffnung 67 liegt
außerdem exzentrisch zum Innenrohr 25, so daß die Bohrschneiden 68, die jeweils bis an die Öffnung 67 heranreichen,
unterschiedliche Längen haben. Durch die asymmetrische Anordnung der Öffnung 67 ist sichergestellt,
daß einerseits ein guter Materxaldurchgang durch die Bohrkrone vorhanden ist, daß andererseits aber kein
Bohrkern auf der Bohrlochsohle stehenbleibt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 4 handelt es sich ebenfalls um eine Kreuzbohrkrone mit rechtwinklig zueinander
angeordneten Bohrmeißeln 68'. Die Öffnung 67' ist jedoch nicht kreisförmig, sondern langgestreckt oder
oval. Ferner sind die Bohrungen 65 und 66 zu erkennen, die in ähnlicher Weise angeordnet sind wie bei der Bohrkrone
24 der Figuren 2 und 3.
Bei der Bohrkrone 24'' der Figur 5 sind zahlreiche Meisselköpfe
69 aus Hartmetall vorgesehen, die unterschiedliche Größen haben und um die öffnung 67" herum angeord-
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net sind. Die Öffnung 67" ist wesentlich kleiner als der
Innendurchmesser des Innenrohres 25. Ferner sind die Bohrungen 66 erkennbar, die inähnlicher Weise verlaufen
wie bei der Bohrkrone 24 der Figuren 2 und 3.
An dem Kupplungsstück 55 befindet sich eine schräge Bohrung, die eine Venturiöffnung 70 bildet. Durch die Venturiöffnung
70 strömt Druckmedium aus dem Außenrohrgestänge direkt in das Innenrohrgestange. Durch den hierdurch
entstehenden Venturieffekt wird eine Saugwirkung erzeugt, die den von unten her auf das Bohrgut einwirkenden
Druck unterstützt.
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Leerseite
Claims (4)
1. Ringbohrhammer mit einer ringförmigen Bohrkrone, die.zwischen einem Außenrohr und einem Innenrohr geführt ist, mit einem periodisch auf die Bohrkrone
schlagenden ringförmigen Hammerkolhen, dessen Kolbenteil in einer Steueröffnungen aufweisenden Zylinderkammer
geführt ist, und mit einem strömungsmäßig mit den Steueröffnungen verbundenen Umsteuerventil, bei
welchem sich an das Innenrohr ein hohles Innenrohrgestänge anschließt und die Zufuhr von Antriebsmedium
zu dem Umsteuerventil zwischen dem Innenrohrgestänge und einem Außenrohrgestänge erfolgt, und bei welchem
das die Zylinderkammer verlassende Antriebsmedium zwischen das Außenrohr und die Bohrkrone geleitet wird
und an der Bohrkrone austritt, dadurch gekennzeichnet
, daß die Bohrkrone (24) zum Zerkleinern des Bohrkernes unrund oder gegenüber dem Durchmesser
des Innenrohres (25) verkleinert ausgebildet ist, und daß das rückwärtige Ende des Innenrohrgestänges
mit einer Vorrichtung (16) zum Ausspülen des Bohrmaterials versehen ist.
ORIGINAL INSPECTED
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Tekfon: (0221) 131041 · Τ·Ι«: 8882307 dopa d · Telegramm: Dompatent Kein
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2. Ringbohrhammer nach Anspruch 1 , dadurch
gekennz eichnet, daß die Bohrkrone (24) mindestens eine Öffnung (65,66) aufweist, die aus
dem Raum zwischen Bohrkrone (24) und Außenrohr (30) zur Stirnseite und/oder in das Innere der Bohrkrone führt.
dem Raum zwischen Bohrkrone (24) und Außenrohr (30) zur Stirnseite und/oder in das Innere der Bohrkrone führt.
3. Ringbohrhammer nach Anspruch · 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (67) der Bohrkrone (24) exzentrisch zu
dem Innenrohr (25) angeordnet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (67) der Bohrkrone (24) exzentrisch zu
dem Innenrohr (25) angeordnet ist.
4. Ringbohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb des Umsteuerventils (27) mindestens eine
Venturiöffnung (70) aus dem Ringraum für die Zufuhr des Antriebsmediums in das Innenrohrgestänge hineinführt.
Venturiöffnung (70) aus dem Ringraum für die Zufuhr des Antriebsmediums in das Innenrohrgestänge hineinführt.
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2854461A DE2854461C2 (de) | 1978-12-16 | 1978-12-16 | Versenkbohrhammer |
| US06/064,078 US4321974A (en) | 1978-12-16 | 1979-08-06 | Annular drilling hammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2854461A DE2854461C2 (de) | 1978-12-16 | 1978-12-16 | Versenkbohrhammer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2854461A1 true DE2854461A1 (de) | 1980-06-19 |
| DE2854461C2 DE2854461C2 (de) | 1983-03-10 |
Family
ID=6057429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2854461A Expired DE2854461C2 (de) | 1978-12-16 | 1978-12-16 | Versenkbohrhammer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4321974A (de) |
| DE (1) | DE2854461C2 (de) |
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