DE2854250A1 - Verfahren zur herstellung von t-amyl- methylaether enthaltendem benzin - Google Patents
Verfahren zur herstellung von t-amyl- methylaether enthaltendem benzinInfo
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Description
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DlPL.-ING. K. FDCHSLE · DP.. REP.. NAT. B. HANSEN
ARABF.LIASTRASSE 4 (STERNHaUS) . D-8000 MDNCHEN 61 . TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATHE)
-i
-A-
31 447 o/fg
GULF CANADA LIMITED, Toronto / Kanada
Verfahren zur Herstellung von t-Arnyl-methy lather enthaltendem
Benzin
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines einen speziellen Äther enthaltenden Benzins und insbesondere
eine Verbesserung der Herstellung der Ätherkomponente aus einem speziellen Anteil in rohen, gecrackten Benzinfraktionen,
wobei der Anteil zunächst wirksam von niedriger und höher siedendem Material abgetrennt, veräthert und dann mit Benzin
vermischt wird.
Es ist bekannt, dass man bei der Herstellung von Benzin für Verbrennungsmotoren verschiedene Dialkyläther zur Verbesserung
der Oktanzahl des Benzins verwenden kann. Weiterhin ist bekannt, dass flüchtige Olefinkohlenwasserstoffe, die insbesondere in
gecrackten Benzinfraktionen vorliegen, insbesondere solche Olefine, die 4 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, Vorläufer für
atmosphärischen Smog sind und vorteilhaft in Äther oder andere Materialien umgewandelt werden, die nicht Smog-Vorläufer sind.
Verzeigtkettige Olefinkohlenwasserstoffe mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen
lassen sich leicht mit niedrigen primären Alkoholen,
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insbesondere Methanol, in Kontakt mit einem Verätherungskatalysator
veräthern, und vier und fünf Kohlenstoffatome enthaltende
Olefine werden leicht und in üblicher Weise in gesättigte Kohlenwasserstoffe
überführt durch Alkylierung und unter Ausbildung von Alkylat-Benzinfraktionen. Die Verfahren zum Veräthern der
verzweigtkettigen Olefine nach dem Stand der Technik waren bisher nicht in der Lage, ein Optimum an Verbesserung der Oktanzahl
für verschnittene Benzine aus olefinischen Benzinfraktionen zu bewirken.
Die beiden Hauptquellen für verzweigtkettige Olefine,aus denen
Äther hergestellt werden, die man verschnittene!Benzinen zugibt
(Benzin-Pools) sind die leichten, katalytisch gecrackten Benzinfraktionen
(LCCG) aus Gasöl-Crackverfahren und die teilhydrogenisierten
Pyrolyse-Benzinfraktionen(HPGB) oder "Dripolene" aus dem Dampferacken von Naphtha oder schwereren Destillatfraktionen.
Bei den bekannten Verfahren zum Umwandeln dieser verzeigtkettigen Olefine (insbesondere t-Olefine) in Äther, um diese zu Benzin-Pools
zu geben, war es allgemeine Praxis, den grösstmöglichen Anteil der t-Olefine mit der minimalsten Menge an Verarbeitung
zu veräthern, z.B. indem man die Verätherung in Gegenwart von überschüssigem primären Alkohol durchführte und/oder indem man
die Verätherung der t-Olefine in Mischung miteinander und mit
allen anderen in dem olefinischen LCCG-oder HPBG-Benzinfraktionen
vorkommenden Kohlenwasserstoffen vornahm. Die Ergebnisse sind alles andere als befriedigend gewesen, und zwar hauptsächlich
wegen der Probleme, die beim Abtrennen aller Materialien, die nicht mit Vorteil direkt in einen Benzin-Pool oder Mischtank
gegeben werden können, von dem abströmenden Veratherungsgemxsch
vorlagen. Der Stand der Technik lehrt oder schlägt vor, dass man die verwzeitgkettigen Olefine mit einer unterschiedlichen
Zahl an Kohlenstoffatomen vor der Verätherung abtrennen soll, um die anschliessenden Trennprobleme zu verkleinern,
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aber der Stand der Technik hat offensichtlich immer vorgesehen,
dass die Veretherung in im wesentlichen, der gleichen
Weise erfolgen soll, unabhängig davon, welches t-Olefin zu
veräthern ist.
Es wurde nun gefunden, dass der Anteil aus 4 und 5 Kohlestoff enthaltenden t-Olefinen im Abstrom einer Kohlewasserstoff-Crackanlage
besser veräthert werden kann für die Oktanverbesserung von verschnittenem Benzin, wenn man den gecrackten
Abstrom fraktioniert destilliert, um dadurch zwei spezielle individuelle Ströme abzutrennen, von denen der eine hauptsächlich
Kohlenwasserstoffe mit 4 Kohlenstoffatomen (C^-Strom)
und der andere hauptsächlich Kohlenwasserstoffe mit 5 Kohlenstoffatomen
(Cc-Strom) enthält, worauf man dann nur die t-Olefinc
in den beiden Anteilen, die hauptsächlich 4 und 5 Kohlenstoffatome
aufweisende Kohlenwasserstoffe enthalten veräthert und jede der beiden Anteile in einer für das in überwiegender Menge in
dem Anteil vorkommende t-Olefin bevorzugten Weise veräthert
wird. Bei diesem Verfahren wird ein gecrackter Kohlewasserstoff
strom mit einem Bereich von t-Olefinen, die veräthert
werden können, fraktioniert, wodurch man einen ersten Anteil erhält, der hauptsächlich (^-Kohlenwasserstoffe enthält, einen
zweiten Anteil, der hauptsächlich (^,--Kohlenwasserstoffe enthält
und einen Rest, von dem ein geeigneter Teil direkt einem Benzin-Pool zugeführt werden kann. Der C^-Kohlenwasserstoffanteil,
der Isobutylen enthält, wird dann mit Methanol in irgendeiner der zum Veräthern solcher Isobutylen-reichen Fraktionen
bekannten Methode veräthert, wobei die üblichen Verfahren im allgemeinen eine hervorragende Umwandlung des Isobutylens ergeben,
und man den Methyl-t-butyläther (MTBE) erhält. Dieser
Äther hat eine hohe Oktanmischzahl und ist ein sehr wertvoller Bestandteil zur Zugabe zu einem Benzin-Pool. Der gesamte verätherte
C^-Anteil, welcher den Äther enthält, kann direkt einem
Benzin-Pool zugemischt werden oder, was noch vorteilhafter ist.
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man kann das MTBE aus dem Strom abtrennen und zu einem Benzin Pool geben, während die nicht umgesetzten Bestandteile des C*-
Stroms anderen Anwendungen zugeführt werden, z.B. einer Alkylierung
zur Herstellung von Alkylat-Benzin. Erfindungsgemäss wird der überwiegende Mengen an C^-Kohlenwasserstoff enthaltende
Anteil,der aus dem Abstrom einer Kohl'enwasserstoff-Crackung abgetrennt
wurdeλ und der bei Atmosphärendruck im Bereich von
27 bis 5o°C siedet, und die Isomere 2-Methylbuten-1 und
2-Methylbuten-2 enthält, mit Methanol veräthert und zwar getrennt
von der Verätherung der C^-Fraktion, in einem neuen Verfahren, bei dem man eine optimale Umwandlung der vorerwähnten
Isomere und optimale Ausbeuten an t-Amyl-methylather
(TAME) erhält. Nebenbei sei bemerkt, dass das 3-Methylbuten-1-Isomer
auch in der Cc-Kohlenwasserstofffraktion vorhanden ist,
aber nicht unter Bildung von TAME veräthert wird, sondern im wesentlichen
unter den Umsetzungsbedingungen der vorliegenden Erfindung inert ist. Es sei auch festgehalten, dass zwar verschiedene
Alkohole zum Veräthern der 2-Methylbutene verwendet werden können, dass aber Methanol besonders brauchbar ist, und
zwar insbesondere aus wirtschaftlichen Überlegungen, und dass
deshalb Methanol als der einzige primäre Alkohol beim erfindungsgemässen
Verfahren in der vorliegenden Beschreibung genannt wird.
Die Entwicklung der vorliegenden Erfindung beruhte auf der
Beobachtung, dass die Reaktionskinetik für die Bildung von TAME aus Methanol und Methylbutenen unterschiedlich ist von
der Reaktionskinetik bei der Bildung von MTBE aus Methanol und Isobutylen, und zwar so unterschiedlich, dass die relevante
Konstante für die Reaktionsgeschwindigkeit für TAME im allgemeinen weniger als 1o % der Konstanten für die Reaktionsgeschwindigkeit
für MTBE beträgt. Diese Zahl kann grosser oder weniger als 1o % betragen in Abhängigkeit von der Umwandlung.
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Dieser Unterschied, ,der nahezu zwei Grössenordnungen betragen
kann,bedingt einen erheblichen Unterschied der jeweiligen Herstellungsverfahren
für die Produkte. Wegen des Unterschiedes kann man die Herstellung von MTBE aus stöchiometrischen Anteilen
von Isobuten und Methanol entweder absatzweise oder kontinuierlich durchführen, und die Verfahren des Standes der Technik
haben Umwandlungen zwischen 85 und fast 1oo % ergeben, während man bei den Arbeiten an der vorliegendenErfindung feststellte,
dass bei vergleichbaren Herstellungen von TAME Umwandlungen von höchstens 5o bis 60 % erzielt v/erden können, und die letzteren
Umwandlungen nur mit unpraktischen niedrigen Raumgeschwin-.
digkeiten erzielbar waren, wobei bei praktikablen Raumge- . schwindigkeiten Umwandlungen von nur etwa 35 % erzielt werden. Eine
weitere Beobachtung,aufgrund welcher man die Herstellung von
TAME aus Methanol und Methylbuten getrennt von der Herstellung der höheren Methyläther und getrennt von der MTBE-Herstellung
vornimmt/ ist die, dass die höheren Methyläther, beispielsweise t~Hexyl:nethyläther Oktanmischzahlen haben, die wenig
oder überhaupt nicht besser sind als die des Olefinkohlenwasserstoffgemisches,aus
dem sie üblicherweise hergestellt werden. Es besteht somit keine Verbesserung der Oktanzahl ,
die man durch Umwandlung von t-Hexenen und höheren t-Olefinen
in Methyläther erhält und dann ■ zu Benzin gibt; die Verätherung von 2-Methylbutenen in Gegenwart von Isohexenen
und höheren t-Olefinen verschwendet Methanol, falls das Verätherungsprodukt
nur zum Einmischen in Benzin für die Oktanzahlverbesserung gedacht ist und eine verkleinerte Reaktionsgeschwindigkeit
der 2-Methylbuten-Verätherung wird durch die Verdünnungswirkung erzielt. Im krassem Gegensatz dazu
wird eine typische CV-Fraktion von gecracktem oder Pyrolysebenzin, sofern der t-Olefingehalt darin erfindungsgemäss veräthert
wird, so verbessert, dass eine Erhöhung der Oktanzahlen
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um im wesentlichen 5 bewirkt wird. Diese Oktanzahlbewertung beruht auf Feststellungen, die man in der Praxis gemacht hat,
während die Oktanzahlbewertungen, die beim Stand der Technik für t-Hexytmethyläther und t-Heptyl-nethläther, hergestellt aus
Cg- und C^-Isoolefine enthaltende Kohlenwasserstofffraktionen
berichtet werden, als stark illusorisch anzusehen sind, wegen des Vorhandenseins der sich leicht bildenden Peroxide in den
Olefinfraktionen. Die Peroxide drücken die Oktanzahl in den Olefinfraktionen, jedoch werden sie während der Verätherung
des t-Olefins in den Fraktionen zerstört und dann erhält man den falschen Eindruck einer merklichen Verbesserung der Oktanzahl
durch die Verätherung, wenn in der Praxis tatsächlich nur eine geringfügige Verbesserung vorliegt. Die Mischoktanzahlen
in typischen im Handel befindlichen Benzinen einiger Äther- und Äthermischungen werden zum Vergleich in Tabelle 1
gezeigt.
Tabelle 1
Mischoktanzahl von Äthern
Mischoktanzahl von Äthern
Äther
Methyl-t-butylather
t-Amyl-methyläther t-Hexylr.me thy lather
t-Heptyl-methyläther
1) Research-Oktanzahl
2) Motoroktanzahl
3) Äthexiüxi5chunyen,die erhalten wurden durch Verätherri
mit Methanol von Cg- bzw. C^-Olefinkohlenwasserstofffrakt'ionen.
| ROZ | MOZ |
| 118 | 1o1 |
| 112 | 99 |
| 1oo | 9o |
| 9o | 77 |
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Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Herstellung von t-AmyBnethyläther (TAME) enthaltendem Benzin, bei dem man
1) aus niedriger und höher siedenden Verbindungen einen olefinischen
Kohlenwasserstoffanteil, der bei Atmosphärendruck im Bereich von 27 bis 5o C siedet, und der eine Mischung
aus Kohlenwasserstoffen mit überwiegend 5 Kohlenstoffatomen,
von denen wenigstens 1o % 2-Methy!butene sind, ist, abtrennt,
2) den olefinischen Kohlenwasserstoffanteil zusammen mit Methanol
in einem Verhältnis von o,5 bis 3,ο Mole Methanol pro Mol der vorhandenen 2-Methylbutene in Berührung mit einem
Bett aus einem festen, sauren Veratnerungskatalysator in einem Reaktor bei einer Temperatur im Bereich von 66 bis
116 C unter einem Druck, der ausreicht, um das Material in der flüssigen Phase zu halten, strömen lässt, wobei der
Kontakt lange genug aufrechterhalten wird, umd 15 % bis 6o % der 2-Methylbutene in dem durchströmenden Material
während der Kontaktzeit zu veräthern, und ist dadurch gekennzeichnet, dass
a) ein Teil des aus dem Reaktor strömenden Abstroms einer Destillationskolonne zugeführt wird, in der der Teil des
Abstromes unter Rückfluss fraktioniert destilliert und worin eine Bodenfraktion, welche im wesentlichen alle
die in die Säule eintretenden Äther enthält,vom Boden der
Kolonne abgezogen wird und eine Destillatfraktion am Kolonnenkopf abgezogen wird,
b) die den Äther enthaltende Bodenfraktion und alle Rückstände aus dem Abstrom, die direkt aus dem Reaktor; ohne dass sie
destilliert werden, strömen mit einem Benzin-Pool vermischt
werden, und
c) ein Teil der Destillatfraktion vom Kolonnenkopf in den Reaktor für eine v/eitere Kontaktierung mit dem Katalysator zugeführt
wird, und ein Teil der Destillatfraktion auch in den Benzin-Pool zugemischt wird, wenn der gesamte Abstrom aus dem Reaktor
zur Destillationskolonne geführt wird.
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. . 28542S0
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Anteil von 1o bis 85 % des Abstroms aus dem Reaktor der
Destillationskolonne für eine fraktionierte Destillation zugeführt, wobei dieser Anteil aber bis zu 1oo % des Abstromes
ausmachen kann. Wird ein Anteil von 1oo % des Reaktorabstromes der Destillationskolonne zugeführt,wird es notwendig, einen Anteil,
beispielsweise von 2o bis 3o % des Destillates aus der Kolonne in das Benzinprodukt abzuleiten, um'eine Akkumulation
an flüchtigem Material in dem' System zu vermeiden; wird ein erheblicher Anteil des Äther enthaltenden Reaktorabflusses
abgezogen und direkt dem Benzinprodukt zugemischt, ist es nicht erforderlich, irgendeinen Anteil des Destillates abzuleiten
und das gesamte Destillat wird dem Reaktor zurückgeführt. Die Grosse des bevorzugten Anteils des Äbstroms aus
dem Reaktor der der Destillationskolonne zugeführt wird, hängt in erheblichem Masse von dem Ausmass ab, in dem man die Umwandlung
von 2-Methylbutenen in TAME erhöhen will auf Kosten des Zurückführens von nicht umgesetztem Destillat durch den Reaktor.
Um die höchsten praktischen Umwandlungen von 2-Methylbuten in
TAME zu erzielen, ist es bevorzugt, 60 bis 85 % des Reaktorabstroms der Destillationskolonne zuzuführen und den Rest direkt
der Benzinmischung. Wenn die Kosten (beispielsweise die Dampfkosten) zum Destillieren eines so hohen Anteils des Reaktorabstroms
nicht gerechtfertigt sind für die zusätzliche Erhöhung
der Umwandlung von 2-Methylbutenen in TAME, die durch die Zurückführung der höheren Anteile erzielt werden, bevorzugt man
es, einen kleineren Anteil des Reaktorabstroms zur Destillationskolonne
zu führen und einen grösseren Anteil des Abstroms direkt zum Mischen mit dem Benzin zu verwenden. Eine bemerkenswerte
Erhöhung der Umwandlung erzielt man, wenn man so wenig wie 1o % des Reaktorabstromes in die Destillationskolonne gibt, jedoch
ist es bevorzugt, wenigstens 15 bis 4o % der Destillationskolonne
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zuzuführen, um eine .grössere Umwandlung zu bewirken, und um
die grösste ökonomisch mögliche Umwandlung von 2-Methylbutenen
in TAME zu erreichen; sind die Betriebskosten (z.B. für Dampf) für die Destillation genügend niedrig, so bevorzugt man es,
einen höheren Anteil, beispielsweise von 4o bis 85 % des Abstromes
in die Destillationskolonne einzugeben, um die maximale mögliche Umwandlung von 2-Methylbutenen in TAME zu bewirken.
in der Beschreibung und in den Ansprüchen sind Prozentsätze und Anteile jeweils auf das Gewicht bezogen, wenn nicht ausdrücklich
anders angegeben.
Die Fließschemen in den Fig. 1 und 2 zeigen zwei verschiedene geeignete Anordnungen zur Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens. In Fig. 1 wird ein Olef^kohlenwasserstoffstrom
einer Destillationskolonne 1 zugeführt, wo er fraktioniert wird unter Ausbildung einer überwiegende Mengen an C^-Kohlenwasserstoff
enthaltenden flüssigen Destillatfraktion, die bei Atmosphärendruck im Bereich von 27 bis 5o C siedet, und die wenigstens
1o % 2-Methylbutene enthält. Besteht die Zufuhr aus
LCCG und/oder HPGB können schwerere Materialien, die aus der Kolonne abgezogen werden, der Benzinvermischung zugeführt werden;
alternativ kann man auch diese Materialien, oder wenn andere Zufuhrströme verwendet werden, verwerfen. Die Cc-Fraktion wird
durch die Leitung 21 zu einem einen Katalysator enthaltenden Verätherungsreaktor 12 zugeführt, dem Methanol durch die Leitung
13 zugegeben wird, und zwar in einem Anteil zu den t-Olefinen,
die in der gesamten,dem Reaktor zugeführten Zufuhr vorliegen. Der Abstrom aus dem Reaktor 12, der den darin gebildeten Äther
enthält, strömt durch die Leitung 14, wo der Strom geteilt werden kann und ein Anteil durch eine Abzugsleitung 22 abgezogen wird
und einem Benzin zugemischt wird, und der Rest aus dem Reaktorabfluss in Leitung 14 einer zweiten Destillationskolonnne 15
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zugeführt wird, wo eine Fraktionierung erfolgt unter Bildung einer Bodenfraktion, welche den Äther in dem zweiten Teil des
Abstroms enthält. Die Äther enthaltende Bodenfraktion fliesst aus der Säule über die Leitung 16 und wird mit dem Benzin vermischt.
Das Destillat aus dem Kondensator 17 wird von der Rückflussleitung 'durch die Leitung 18 abgetrennt, wo es in die
Iieitung 19; welche einen Teil des Destillates zu einem Benzinprodukt
führt, und in eine Leitung 2o, in welche der restliche Anteil des Destillates zum Reaktor 12 zurückgeführt wird, aufgeteilt
wird. Wie schon vorher angegeben, ist es erforderlich, einen Teil des Destillates durch die Leitung 19 abzuziehen,
wenn der gesamte Reaktorabstrom der Säule zugeführt wird, aber
im allgemeinen ist es zweckmässiger, einen Teil des Reaktorabs
tromes, beispielsweise 15 bis 9o %, direkt dem Benzinprodukt
durch die Leitung 22 zuzuführen, wodurch man eine Entfernung der flüchtigen Bestandteile bewirkt und die Notwendigkeit zum
Abziehen des Destillates durch die Leitung 19 ausschliefst. Sind die Dampfkosten hoch, so werden gemäss einer besonders
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung 6o bis 85 % des Reaktorabs troms direkt dem Benzinprodukt zugeführt, und entsprechend
4o bis 15 % werden zur Destillationskolonne geführt, wo ein Teil des rückgeführten Anteils als Destillat abgetrennt wird.
Ähnliche Anteile für den rückgeführten Teil wie in Fig. 1, sind auch für Fig. 2 geeignet.
In Fig. 2 wird eine etwas vereinfachte Modifizierung des vorliegenden
Verfahrens gezeigt, bei dem man mit einer einzigen Destillationskolonne anstelle von zwei auskommt, wenn der Teil
des Olefin-KohlenwasserstoffZustroms 1o mit einem Siedepunkt
oberhalb 5o°C dem Benzinprodukt zugemischt wird und daher durch Äther, die sich bei dem Verfahren gebildet haben, verdünnt ist.
Bei dieser Ausführungsart wird eine olefinische gecrackte Benzinfraktion, beispielsweise LCCG oder HPGB durch die Leitung 1o
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in eine Fraktionier-Destillationskolonne 15 geführt, in welcher
auch ein Teil des aus einem Verätherungsreaktor 12 durch die Leitung 14 aus dem Verätherungsreaktor 12 ausströmenden
Stroms fraktioniert wird. In der Kolonne 15 wird ein Teil des
gecrackten Benzins mit einem Siedepunkt bei Atmosphärendruck im Bereich von 28 bis 5o C über Kopf der Kolonne abgezogen,
während die höher siedenden Reste des gecrackten Benzins vom Boden der Kolonne durch die Leitung 16 als ein Äther enthaltender
Rückstand, der mit dem Benzin vermischt wird, abgezogen wird. Das aus der Leitung 18 abgezogene Kolonnendestillat kann zwischen
den Leitungen 19 und 2o aufgeteilt werden, wobei ein Teil durch die Leitung 19 zu einem Benzinprodukt geführt wird, und
der Rest durch die Leitung 2o als Olefinstrom zum Verätherungsreaktor 12 geführt wird. Methanol wird dem Reaktor durch die
Leitung 13 zugeführt. Die Verätherung der t-Olefine aus der
Leitung 2o.mit Methanol aus der Leitung 13 findet in Kontakt mit dem Verätherungskatalysator im Reaktor 12 statt. Der Fluss
des Äther enthaltenden Abstromes aus dem Reaktor 12 kann in
zwei Teile geteilt werden, wobei der eine Teil durch die Abzugsleitung 22 abgezogen wird und einem Benzinprodukt zugemischt
wird, und der zweite Teil als Reaktorabstrom durch die
Leitung 14 zur Kolonne 15 strömt, wo er fraktioniert wird, und
wobei gleichzeitig die Fraktionierung des zugeführten olefinischen gecrackten Benzins stattfindet, damit der Äthergehalt des
Abstromes aud der Kolonne in die Bodenfraktion geht zusammen mit den höher siedenden Kohlenwasserstoffen des zugeführten gecrackten
Benzins. Die Bodenfraktion aus der Kolonne 15 wird dem Benzin zugemischt. Ebenso wie bei der Ausführungsform gemäss
Fig. 1 ist es erforderlich, einen Teil des Destillates durch die Leitung 19 abzuziehen, wenn der gesamte Reaktorabstrom
in die Destillationskolonne eingeführt wird, aber im allgemeinen reicht es aus, einen Teil des ReaktorabStroms durch
die Leitung 22 direkt zum Benzin abzuführen, wobei diese
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wirksamere Alternative im allgemeinen es nicht mehr nötig macht, einen Teil des Destillates durch die Leitung 19 abzuziehen.
Gemäss bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung liegt der
Molanteil von Methanoi pro Mol 2-Methy!butene in dem zugeführten
Kohlenwasserstrom im Bereich von o,7 bis 1,5 und vorzugsweise von o,9 bis 1,1. Insbesondere ist es bevorzugt, dass
der Anteil an Methanol zu 2-Methylbutenen, der in den Reaktor
gegeben wird, niedrig genug gehalten wird, dass der Anteil an Methanol im Reaktorabfluss auch entsprechend niedrig ist,
beispielsweise 2 bis 9 % und/oder der Anteil von Methanol in der Bodenfraktion der Destillationskolonne, welche im wesentlichen
die gesamten Äther enthält, entsprechend niedrig ist, beispielsweise unterhalb 5 %. Die Wirksamkeit der Trennung
in der Destillationskolonne beeinflusst natürlich den Anteil an freiem Methanol in der Bodenfraktion der Destillation.
Die stündliche Raumgeschwindigkeit der Flüssigkeit (LHSV), die dem Reaktor zugeführt wird und in Kontakt mit dem Katalysator
ist (also die Kontaktzeit) wird vorzugsweise so eingestellt, dass man eine. Verätherung von 25 bis 5o % der 2-Methylbutene
in den dem Reaktor zugeführten Strömen erzielt, insbesondere eine Verätherung von 32 bis 4o %. Raumgeschwindigkeiten (LHSV)
im Bereich von T,5 bis 4 sind bevorzugt. Der Druck während der
Umsetzung muss ausreichen, um die Reaktanten in der Flüssigphase zu halten und kann mit der Reaktionstemperatur variieren; im
allgemeinen sind 5 bis 1o Atmosphären ausreichend, um die gewünschte
LHSV zu erreichen. Die bevorzugte Reaktionstemperatur für die Verätherung liegt zwischen 74 und 1o7 C, insbesondere
79 bis 94 C. Unterhalb des bevorzugten Temperaturbereiches verläuft die Verätherungsreaktion unerwünscht langsam und oberhalb
dieses Bereiches wird die Selektivität für die beabsichtigte
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Ätherbildung unerwünscht erniedrigt.
Feste,saure Verätherungskatalysatoren sind bekannt und schliessen
ein sulfonierte, vernetzte Polystyrol-Ione.näustauschharze in ihrer Säureform, beispielsweise Dowex 5o , Amberlyst 15,
Ionac C-252, Rexyn 1o1 (h) und Nalcite HCR. Die erwähnten
ilandelsprodukte sind die bevorzugten Katalysatoren beim erfindungsgemässen
Verfahren. Andere Verätherungskatalysatoren, die für die Erfindung geeignet sind, schliessen sulfonierte
Phenol-Formaldehydharze ein, beispielsweise solche, die unter dem Namen Amberlite IR-1, Amberlite IR-loo und Nalcite MS
vertrieben werden, und Zeolit-Wasserweichmacher, die durch Sulfonierung
von Kohlen gebildet wurden, beispielsweise solche, die unter dem Namen Zeo-Carb H und Nalcite X vertrieben werden.
Die Erfindung wird in den nachfolgenden Beispielen beschrieben. Beispiel 1
Der Abstrom aus einer technischen katalytischen Crack-Anlage
wurde in üblicher Weise in eine Gasfraktion aufgeteilt, welche die meisten der Kohlenwasserstoffe mit 4 oder 5 Kohlenstoffatome
enthielt, in eine flüssige katalytisch gecrackte Leichtbenzinfraktion (LCCG), die hauptsächlich Kohlenwasserstoffe mit 5 bis
7 Kohlenstoffatomen enthielt, und in schwerere flüssige Kohlenwasserstoff
fraktionen. Die LCCG-Fraktion wurde weiter fraktioniert destilliert, um eine Fraktion zu isolieren, die überwiegend
Kohlenwasserstoffe mit 5 Kohlenstoffatomen enthielt (Cn-Fraktion),
von denen 2 5 % 2-Methylbutenisomere waren, wobei man feststellte, dass diese Cc-Fraktion auch 5 % Kohlenwasserstoffe
mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen enthielt, wobei der Rest der LCCG-Fraktion 1 % Kohlenwasserstoffe mit nur 5 Kohlenstoffatomen
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enthielt. Die Verätherung der 2-Methylbutene in der Cr-Fraktion wurde in einem kontinuierlichen mit Ionac C-25 2 gefüllten
röhrenförmigen Fliessreaktor durchgeführt (Ionac C-252 ist ein polymerer Ionenaustauscher in der Säureform aus einem sulfonierten
vernetzten Styrol/Divinylbenzol-Polymeren). Die C[--Fraktion, ein Methanolstrom und ein nachfolgend noch
näher bezeichneter rückgeführter Strom werden zusammen in den Reaktor in einem Anteil eingeleitet, dass ein Molverhältnis
von Methanol zu 2-Methylbutenen in dem Reaktorzustrom von
1/1 erreicht wird; unter stabilisierten Betriebsbedingungen betrug die Konzentration der 2-Methylbutene in dem Reaktorzustrom
15,7 Gew.-%. Der gesamte Zustrom zum Reaktor ergab eine stündliche Raumgeschwindigkeit der zugeführten Flüssigkeit
(LHSV) von 2,o. Die Temperatur der dem Reaktor zugeführten Flüssigkeit betrug 88 C und der Druck im Reaktor wurde
bei 14,5 Atmosphären gehalten. Die Durchschnittstemperatur im Reaktor während der exothermen Umsetzung betrug 94°C.
Der gesamte Abstrom aus dem Reaktor wurde auf den zehnten Boden von oben einer 25-Boden-Kolonne, die mit einer
Blase ausgerüstet war und bei Atmosphärendruck mit einem Rückflussverhaltnis von 2 betrieben wurde, zugeführt.
Die Blasentemperatur wurde bei 9o C und die Kopftemperatur der Kolonne bei 39 C gehalten. Unter diesen Bedingungen wurden
83.7 % des der Kolonne zugeführten Stromes am Kopf der Kolonne und 16,3 % des Zustroms am Boden der Kolonne abgezogen. Das
am Boden der Kolonne abgezogene Produkt, enthaltend 53 % TAME, 3 % Methanol, Rest Kohlenwasserstoffe einschliesslich Cg- und
höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Reaktorzustrom und einen Teil der weniger flüssigen C^-Kohlenwasserstoffe,enthielt
den gesamten im Reaktor gebildeten Äther und wurde abgezogen und einem Benzin-Pool zugemischt. Das am Kopf der Kolonne
abgezogene Produkt wurde in zwei Ströme geteilt, wobei der erste 25 Gew.-% des Kopfproduktes ausmachte,und den Benzin-
Pool zugeführt wurde, während die restlichen 75 % des
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Kopfproduktes in den Reaktor zurückgeführt wurden und den
Rückführstrom darstellten, auf den vorher verwiesen wurde,
und der mit der Cg-Fraktion und frischem Methanol dem Reaktorzugeführt
wurde. Die am Kopf der Kolonne abgezogene Fraktion enthielt 89 % des der Kolonne zugeführten Methanols, wobei
3/4 dieser 89. % in den Reaktor durch den vorher erwähnten Kreislaufstrom zurückgeführt wurden. Das eine Viertel des
am Kopf zum Vermischen mit dem Benzin-Pool abgezogene Produktes enthielt einen dynamischen Gleichgewichtsanteil der flüchtigeren,
nicht umgesetzten Kohlenwasserstoffkomponenten. Unter den
vorher erwähnten Reaktions-, Destillations- und Kreislauf-Bedingungen
betrug die Konzentration der 2-Methylbutene in dem Gesamtzustrom zu dem Reaktor 15,7 %. Während jedem Durchgang
durch den Reaktor wurden 36 % der. 2-Methylbutene in der Gesamtreaktorzufuhr in t-Amyl-inethy Lather (TAME) mit einer
Selektivität von im wesentlichen loo % umgewandelt. Die Gesamtumwandlung
von 2-Methylbutenen in TAME betrug bei dem Verfahren 7o %; die 3o % nicht umgesetzter 2-Methylbutene
wurden dem Benzin-Pool über den Kopfabzug (etwa 24 %) und
Bodenabzug (etwa 6 %) der Destillationskolonne zugeführt. Die gemessene Oktanzahl (research octan number (RCZ)) der
ursprünglichen C^-Kohlenwasserstofffraktion wurde mit der
berechneten RQz des zum Einmischen zum Benzin-Pool abgezogenen Produktes verglichen, bezogen auf die bekannt Mischoktanzahl
von TAME,-man stellte fest, dass die Oktanzahl, die durch die Verätherung des 2-Methylbutengehaltes der Ct--Fraktion beim
Verfahren erzielt wurde, 5,3 Oktanzahlen (research) ausmachte.
Dieses Beispiel wurde in der gleichen Vorrichtung und unter Anwendung des gleichen Vei-fahrens wie in Beispiel 1 durchgeführt
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mit folgenden Ausnahmen:
1) die verwendete C^-Kohlenwasserstofffraktion enthielt
35,4 % 2-Methylbuten-Isomere,
2) das Molverhältnis von Methanol zu 2-Methylbutenen, die
dem Reaktor zugegeben würden, betrug o,99, und
3) die Durchschnittstemperatur im Reaktor betrug 74 C.
Bei dieser niedrigeren Durchschnittsreaktionstemperatur und der höheren Konzentration an reaktivem Material in dem zuge·-
führten Strom betrug die Umwandlung von 2-Methylbutenen in TAME pro Durchgang durch den Reaktor nur 29 % (gegenüber 36 %,
die beim vorhergehenden Beispiel erreicht wurden) und die Gesamtumwandlung in TAME und die Oktanerhöhung der Fraktion war
entsprechend niedrig,
Bei diesem Beispiel wurde ein Volumen aus einem katalytisch gecrackten Leichtbenzin (LCCG) mit einem gleichen Volumen einer
teilhydrierten pyrolysierten Benzinfraktion aus der Dampfcrackung von Naphtha vermischt, und die Mischung wurde fraktioniert, wobei
man eine C,--Fraktion,- enthaltend etwa 34 % 2-Methylbutene,
erhielt. Die Verätherung und die anschliessende Destillation wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt mit der Ausnahme, dass
die Reaktordurchschnittstemperatur 9o°C betrug, und die LHSV im Reaktor 3,4; unter diesen Bedingungen betrug die Konzentration
an 2-Methylbuten-Isomeren in der Gesamtzufuhr zum Reaktor
(einschliesslich dem umlaufenden Teil) 18 % und die Umwandlung dieser Isomeren pro Reaktordurchgang betrug 37,2 %. Die. durch
die Veretherung der Cc—Fraktion erzielte Oktanverbesserung war
im wesentlichen die gleiche wie in Beispiel 1.
Eine aus einer katalytischen Crackung isolierte LCCG-Fraktion
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wurde durch Destillation weiter fraktioniert und zwar in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1, wobei man eine Haupt-Crr-Fraktion
mit 25 % 2-Methlybuten-Isomeren erhielt. Die Cr-Fraktion
enthielt auch 5 % an Kohlenwasserstoffen mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen, und der Rest des LCCG enthielt 6 %
Kohlenwasserstoffe mit nur 5 Kohlenstoffatomen. Die Verätherung der 2-Methy!butene in der Cr-Fraktion wurde in dem gleichen
kontinuierlichen Fliessreaktor, enthaltend lonac C-252-Harz
als Katalysator, wie er in Beispiel 1 verwendet wurde, durchgeführt. Ströme der C^-Fraktion von Methanol und von Kreislaufmaterial
der weiter unten beschriebenen Art wurden zusammen in einem solchen Verhältnis in den Reaktor eingeführt, dass ein
Molverhältnis von Methanol zu 2-Methylbutenen in der Reaktorzufuhr
von o,95 erzielt wurde. Unter Gleichgewichtsbedingungen betrug die Konzentration an 2-Methylbutenen in dem dem Reaktor
zugeführten Strom 23,4 Gew.-%. Die Gesamtmenge der dem Reaktor zugeführten Ströme ergaben eine LHSV von 2,8. Die Temperatur
der in den Reaktor eintretenden Flüssigkeit betrug etwa 88°C und der Druck im Reaktor wurde auf etwa 14,5 Atmosphären gehalten.
Die Durchschnittstemperatur im Reaktor, in dem die exotherme
Verätherungsreaktion stattfand, betrug 94 C. Der abfliessende
Strom aus dem Reaktor wurde in zv/ei Ströme geteilt, wobei der erste 7o % des Abstromes ausmachte, und dieser wurde zur direkten
Vermischung in ein Benzin abgezogen, während der zweite Strom, der 3o % des Abstromes ausmachte, auf den zehnten Boden von oben
einer 25-bödigen Destillationskolonne geleitet wurde. Wie in
Beispiel 1 wurde diese Kolonne bei Atmosphärendruck mit einem Rückflussverhältnis von 2, einer Wiedererwärmungstemperatur von
9ouC und einer Kopftemperatur von 38°C betrieben. Unter diesen
Bedingungen wurden 23,6 % der der Kolonne zugeführten Menge als Bodenprodukt von der Blase abgezogen und in Benzin eingemischt,
und der Rest von 76,4 % des der Kolonne zugeführten Produktes wurde als Kopfprodukt aus der Rückflussleitung abgezogen.
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Dieser am Kopf abgezogene Strom wurde als Teil des Zufuhr für den Reaktor verwendet und stellte das vorher erwähnte
Kreislaufmaterial dar. Das am Boden der Kolonne abgezogene
Produkt enthielt alle Äther, 11 % des Methanols, alle CV- und
schwereren Kohlenwasserstoffe und einen Teil der nicht umgesetzten,
in die Kolonne eingegebenen Cc-Kohlenwasserstoffe.
Das vom Kopf der Kolonne abgezogene und in den Reaktor zurückgeleitete
Produkt enthielt 89 % Methanol und einen Teil der der Kolonne zugeführten, nicht umgesetzten C-v-Kohlenwasserstoffe.
Die 7o % des Reaktcrabflusses, die zum Direktvermischen mit dem Benzin-Pool abgezogen worden waren, enthielten einen dynamischen
Gleichgewichtsanteil der flüchtigeren nicht umgesetzten Kohlenwasserstoffkomponenten und eine Akkumulierung von flüchtigen
Komponenten in dem System wurde dadurch vermieden. Unter den vorliegenden Reaktions-, Destinations-, Abzugs- und
Kreislaufbedingungen betrug die. Konzentration der 2-Methylbutene
in dem Gesamtstrom,der dem Reaktor zugeführt wurde, 23,4 %. Während des Durchganges durch den Reaktor wurden 36 %
der 2-MethyIbutene in der gesamten Reaktorzufuhr in TAME umgewandelt
mit einer Selektivität von im wesentlichen 1oo %. Die Gesamtumwandlung von 2-Methylbutenen im TAME beim Verfahren
betrug 42 %, während die 58 % nicht umgewandelten dem Benzinprodukt durch den Reaktorabfluss und den Bodenabzug aus der
Destillationskolonne zugeführt wurden. Ein Vergleich der gemessenen ROZ der ursprünglichen hauptsächlichen Cc-Kohlenwasserstofffraktion
mit der berechneten ROZ des zum Vermischen mit dem Benzin abgezogenen Materials zeigt,dass durch die Verätherung
eine Oktanverbesserung von 3,2 Oktanzahlen (research) erzielt worden waren. Die 42 % Umwandlung, die bei diesem Beispiel erzielt
wurden, sind niedriger als in Beispiel 1 aufgrund des viel niedrigeren Anteils an im Kreislauf gehaltenen Materials.
Trotzdem ergab ein kontinuierlicher Kreislauf eines Anteils von
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23 % des aus dem Reaktor=Ausströmenden, d.h. des Materials,
das bereits den Reaktionsbedingungen ausgesetzt worden war, eine 16 %-ige Erhöhung der Umwandlung gegenüber einem Ergebnis,
das man ohne Kreislauf erzielte.
In den vorhergehenden Beispielen 1 bis 4 wurden Ausführungsformen der Erfindung beschrieben mit einer Vorrichtung gemäss
Fig. 1 der Zeichnung. Im folgenden Beispiel 5 wird eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Vorrichtung
gemäss Fig. 2 verwendet wird.
In diesem Beispiel wurde eine Destillationskolonne mit 36 Böden
gleichzeitig verwendet, um die LCCG-Fraktion zu destillieren,
und einen Teil des verätherten Abflusses aus dem kontinuierlichen Röhrenreaktor der in Beispiel 1 verwendet wurde. Der Strom der
zugeführten Produkte und des gebildeten Produktes zu, von und zwischen dem Reaktor und der Destillationskolonne wurde gemäss
Fig. 2 geleitet. Eine LCCG-Kohlenwasserstofffraktion wurde auf
den siebenten Boden von oben der Kolonne gegeben, die bei einem Druck von 6,8 Atmosphären absolut mit einem Rückflussverhältnis
von o, 6,einer Blasentemperatur von 156°C und einer . ..
Kopftemperatur von 96 C betrieben wurde. Gleichzeitig wurde ein
Strom des Abflusses aus dem Reaktor als Kreislaufstrom auf den
siebzehnten Boden von oben der Kolonne geleitet. Die verwendete LCCG-Fraktion hatte die gleiche Zusammensetzung wie die in Beispiel
4 verwendete, unter diesen Betriebsbedingungen für die
Kolonne wurden 51,7 % der Gesamtmenge an der Kolonne zugeführten
Stoffen (d.h. der Zufuhr durch die Leitungen Io und 14 in Fiy. 2)
am Boden von der Blase abgezogen und dem Benzin zugemischt, und der Rest von 48,3 % des der Kolonne zugeführten Stromes wurde
als Kopfprodukt von der Kreislaufleitung abgezogen. Dieses am
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Kopf abgezogene Produkt -wurde in den Reaktor gleichzeitig mit einem Strom von Methanol eingeleitet unter Aufrechterhaltung
eines Molverhältnisses von Methanol zu 2-Methylbutenen in der Gesamtzufuhr zum Reaktor von o,95,und unter Gleichgewichtsbedingungen
betrug die Konzentration an 2-Methylbutenen in der Reaktorzufuhr 21 Gew.~%. Der Gesamtfluss, der in den
Reaktor eingeführten Ströme ergab darin eine LHSV von 1,5. Die Temperatur der in den Reaktor eingeführten Flüssigkeit
betrug 7o C und der Druck im Reaktor betrug im wesentlichen 14,5 Atmosphären. Die Durchschnittstemperatur in dem Reaktor,
in dem die Verätherung stattfand, betrug 75 C. Der vom Reaktor
abfliessende Strom wurde in zwei Ströme geteilt und zwar in einen ersten, der 7o % des Äbstromes ausmachte, und dieser wurde
zum Direktvermischen mit dem Benzin verwendet, während der zweite Teil, der 3o % des Abflusses ausmachte, als Kreislaufstrom
auf den siebzehnten Boden von oben der vorher erwähnten Destillationskolonne geleitet wurde. Am Boden der Kolonne
wurden 51,7 % des der Kolonne zugeführten Stromes abgezogen und darin war der gesamte Äther, 24 % Methanol und 90 % an Cg- und
schwereren Kohlenwasserstoffen sowie ein kleiner Anteil an den der Kolonne zugeführten C5-Kohlenwasserstoffen enthalten.
Die am Kopf abgezogene und in den Reaktor zurückgeführte Fraktion enthielt 76 % des Methanols und einen grösseren Anteil
der in die Kolonne eingeführten C,--Kohlenwasserstoffe. Die 7o %
des Reaktorabstromes, die zum Direktvermischen mit dem Benzin
abgezogen worden waren, enthielten einen dynamischen Gleichgewichtsanteil der flüchtigeren nicht umgesetzten Komponenten
in dem Zufluss,und so wurde deren Akkumulierung im System vermieden.
Unter den angegebenen Destillations-, Reaktions-, Abzieh- und Kreislaufbedingungen betrug die Konzentration an 2-Methylbutenen
in dem gesamten dem Reaktor zugeführten Strom 21,ο %.
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während des Durchgangs durch den Reaktor wurde diese Konzentration
in TAME mit einer Selektivität von im wesentlichen 1oo % umgewandelt. Die erzielte Gesamtumwandlung an TAME betrug 4o %.
Ein Vergleich der ROZ des Anteils, der hauptsächlich aus C1--Kohlenwasserstoffen
bestand, des LCCG mit der berechneten ROZ des dem Benzin zugemischten Produktes ergab eine durch die
Verätherung erzielte Oktanverbesserung von 3,1 Oktanzahlen (research).
In dem in den vorhergehenden Beispielen beschriebenen Verfahren
können .zahlreiche Änderungen vorgenommen werden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. So kann man jeden Kohlenwasserstoffstrom,
der hauptsächlich Kohlenwasserstoffe mit 5 Kohlenstoffatomen enthält und der einen erheblichen (1o % oder mehr) Anteil
an 2-Methylbuten enthält, mit Methanol unter Bildung von TAME umsetzen, und dadurch die Oktanbewertung des Stromes erhöhen.
Die Kontaktzeit zwischen dem Verätherungskatalysator und den Reaktanten (d.h. die stündliche Raumgeschwindigkeit
der Flüssigkeit) und die Temperatur im Reaktor können je nach Notwendigkeit verändert werden, um die Verätherung eines optimalen
Anteils der 2-Methylbutene zu erzielen, wobei bei einer
niedrigeren Temperatur eine sehr lange Kontaktzeit erforderlich sein kann, um die Umwandlung von 2-Methylbutenen und TAME
in ein Gleichgewicht zu bringen, und wobei der Gleichgewichtsanteil von TAME bei den niedrigeren Temperaturen (wie bei einer
exothermen Reaktion zu erwarten) niedriger ist. Um die Gesamtkontaktzeit zu erhöhen, ohne die LHSV im Reaktor zu verändern,
muss man lediglich die Anteil des dem Reaktor zurückgeführten Produktes erhöhen, wodurch man auch den Anteil erniedrigt, der
direkt durch die Leitung 22 oder Leitung 19 dem Benzin-Pool zugemischt wird; gleichzeitig wird die Fliessgeschwindigkeit
der C !--Fraktion und an frischem Methanol, das in das Verfahren
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eingeleitet wird, entsprechend vermindert, und man kann eine höhere Gesamtumwandlung von 2-Methylbutenen in TAME
erzielen. Man kann also den Anteil der im Kreislauf gefahrenen Materialien gewünschtenfalls verändern. Die Destillation kann
bei Atmosphärendruck oder bei Überdruck je nach Wunsch durchgeführt
werden, und. es können verschiedene Wärmeaustauschmöglichkeiten angewendet werden, um die Temperaturbedingungen während
dieses Verfahrens einzustellen oder aufrechtzuhalten. Unter
einigen Bedingungen, beispielsweise wenn der Benzin-Pool, in den die Verätherungsprodukte eingemischt werden,wenig Aromaten
enthält, kann es wünschenswert sein, wenigstens einen Teil des Methanols aus dem Strom der zum Benzin-Pool gegeben wird, zu
entfernen, um dadurch die Möglichkeit einer durch Feuchtigkeit bedingte Phasentrennung in dem Benzin-Pool zu vermindern.
Es ist auch möglich, das erfindungsgemässe Verfahren entweder
gemäss Fig. 1 oder 2 anzuwenden und dabei gleichzeitig durch die Leitungen 19 und 22 Produkt, das dem Benzin zugemischt
wird, abzuziehen, jedoch zieht man vor, das Abziehen alleine aus der Reaktorabflussleitung 22 vorzunehmen. Wendet man
ein Abziehen durch die Destillationsabzugsleitung 1 9 allein an, so ist es bevorzugt, 2o bis 3o % des Destillates abzuziehen, um
eine maximal vorhersehbare Ausbeute an TAME zu erzielen, indem man 8o % bis 7o % des Destillates im Kreislauf fährt. -Falls
die Kreislaufkosten aus wirtschaftlichen Gründen mit solchen
Anteilen zu hoch sind, kann ein niedriger Anteil von 7o % bis herunter zu 3o % für das Fahren im Kreislauf verwendet
werden.
Zahlreiche weitere Modifizierungen können vorgenommen v/erden,
ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.
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Leerseite
Claims (6)
- DR. ING. !I. HO! FMANN {W30-l?76) · Dl PL-I N G. V/. E ITLH · DR. CER. ΝΑ.Ϊ. K. IIOFFMAMN · D i Fl.-1 N O. W. LEHNDIPL.-!-NG. K. FUCHSIE . DR. HER. NAT. (;. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 [STERHHAtJS) · D-8000 Mt) N CH RN 81 · TElEFOiN1 (SO?) 511087 . TE LEX OD-29619 (PATH E)31 447 o/fgGULP CANADA LIMITED, Toronto / KanadaVerfahren zur Herstellung von t-Amylr-ttiethy-läther enthaltendem BenzinPa-te. ntansprücheVerfahren zurHerstellunv on t-Amyl-methylather enthaltendem Benzin, bei dem man(1) von nidjsriger und höher siedenden Verbindungen eine olefinischen Kohlenwasserstoffanteil, der im Bereich von 27 bis 5o°C siedet, und eine Mischung aus Kohlenwasserstoffen enthält, die überwiegend 5 Kohlenstoffatome enthalten, und wobei von diesen Kohlenwasserstofffen wenigstens 1o % 2-Methylbutene sind, abtrennt,(2) und man den Glef^kohlenwasserstoffanteil zusammen mit Methanol in einem Verhältnis von o,5 zu 3,ο Molen Methanol pro Mol vorhandene 2-Methylbutene in Kontakt mit einem Bett aus einem festen, sauren Verätherungskatalysator in einem Reaktor bei einer Temperatur im9GS82S/086tBereich von 66 bis 1160C und unter einem Druck, der ausreicht, um das durchflicssende Material in der Flüssigphase zu halten, hält, wobei der Kontakt lange genug ist, um eine Veretherung von 15 bis 60 % der 2-Methylbutene in dem während des Kontaktes durchströmenden Materials zu ergeben,dadurch gekennzeichnet , dass(a) ein Teil des aus dem Reaktor abströmenden Produktes zu einer Destillationskolonne geführt wird, in welcher der Anteil des Abstroms unter Rückfluss fraktioniert destilliert wird, und in welcher eine Bodenfraktion, die im wesentlichen die gesamten in die Kolonne eingeführten Äther enthält vom Boden der Kolonne abgezogen wird und eine Destillatfraktion vom Kopf der Kolonne abgezogen wird,(b) man die· Äther enthaltende Bodenfraktion und jeden Rest eines ohne Destillation aus dem Reaktor kommenden Abstroms direkt zu einem Benzinpool einmischt, und(c) einen Anteil aus der Destillatfraktion vom Kopf der Kolonne in den Reaktor zurückführt, wo er in weiteren Kontakt mit dem Katalysator kommt, und ein Teil der Destillatfraktion auch dem Benzinpool zugemischt wird, wenn der gesamte Abstrom aus dem Reaktor zur Destillationskolonne geführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Reaktorabfluss in die Destillationskolonne gegeben wird, und das Destillat aus der Destillationskolonne aufgeteilt wird in einen ersten Anteil von 2o bis 3o % des Destillats, der einem Benzinpool zugeleitet wird, und einem entsprechenden 80 bis 7o %-igem Anteil des Destillates, der in den Reaktor zum weiteren Kontakt mit dem Verätherungskatalysator zurückgeführt wird.909825/08S1285425Q
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass man in der fraktionierten Destillation in der Destillationskolonne den Anteil an Methanol in der Bodenfraktion auf unter 5 % vermindert.
- 4. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass ein Anteil von 15 bis 9o % des Abstroms aus dem Reaktor direkt dem Benzin zugegeben wird und entsprechend 85 bis To % des Abstroms zur Destillationskolonne geführt werden r wobei ein Anteil von 1oo % der Destillationsfraktion vom Kopf der Kolonne in den Reaktor zurückgeführt wird.
- 5. Verfahren gemäss Ansprucht 4, dadurch g e k e η η zeichnet , dass der direkt dem Benzinprodukt zugeführte Reaktorabfluss im Bereich von 6o bis 85 % liegt.
- 6. Verfahren gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strom von katalytisch gecracktem Leichtbenzin in die gleiche Destillationskolonne wie der Abstrom aus dem Reaktor gegeben wird und der Benzinstrom fraktioniert destilliert wird unter Abtrennung des OlefinkohlenwasserstoffanteiIs, der bei Atmosphärendruck im Bereich von 27°C bis 5o C siedet, während das höher siedende Material vom Boden der Kolonne als Bodenfraktion abgezogen wird.0O9825/O8S1 ORDINAL INSPECTED
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |