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DE2852971A1 - Feuermelder - Google Patents

Feuermelder

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Publication number
DE2852971A1
DE2852971A1 DE19782852971 DE2852971A DE2852971A1 DE 2852971 A1 DE2852971 A1 DE 2852971A1 DE 19782852971 DE19782852971 DE 19782852971 DE 2852971 A DE2852971 A DE 2852971A DE 2852971 A1 DE2852971 A1 DE 2852971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire alarm
amplifier
signal
fire
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782852971
Other languages
English (en)
Other versions
DE2852971C2 (de
Inventor
Juergen Gottwald
Klaus Dipl Ing Schierau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preussag AG Feuerschutz
Original Assignee
Preussag AG Feuerschutz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Preussag AG Feuerschutz filed Critical Preussag AG Feuerschutz
Priority to DE19782852971 priority Critical patent/DE2852971C2/de
Publication of DE2852971A1 publication Critical patent/DE2852971A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2852971C2 publication Critical patent/DE2852971C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/12Actuation by presence of radiation or particles, e.g. of infrared radiation or of ions

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Feuermelder
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Feuermelder nach deIa Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiger Feuermelder ist aus der DE-AS 26 31 454 bekannt. Hierbei hat der dem Wandler nachgeschaltete, eingangsseitige Verstärker reines P-Verhalten, ihm ist ein weiterer Verstärker nachgeschaltet, der als Verzögerungsglied 1. Ordnung geschaltet ist, und zwischen den Ausgang und den Eingang des von diesen beiden Verstärkern gebildeten Vorwärtszweiges ist ein Rückkopplungszweig geschaltet, der von einem Integrator gebildet ist. Hierdurch ist insgesamt cin aktives Bandpaßfilter gebildet, dessen Durchlaßbereich d.lll in der Praxis auftretenden Flackerfrequenzbereich entsplicht, d.h. denjenigen Frequenzen, die beim Flackern der Flämmen eines Feuers vor allem auftreten.
  • Auch bei anderen Flammlenr.eldern, die das spezifische zeiLilche Verhalten von flackernden Flammen auswerten, beispieiweise nach der Dt-AS 10 24 851, der DE-OS 22 04 718 oder: der US-PS 29 81 939, wird das Meßsignal mittels eines Tiefpasses oder eines entsprechend wirkenden, schmalbandigen Verstärkers auf den Flackerfrequenzbereich eingeschränkt.
  • Bei allen vor stehend genannten, bekannten Flammenmeldern können einzelne Funken im allgemeinen nicht erfaßt und gemeldet werden, da bei schnell den Gesichtskreis des Wandlers durcIifliegenden Funken die entstehenden Meßsignaländerungen außerhalb des Flackerfrequenzbereichs liegen und unterdrückt werden, während langsam fliegende Funken im allgemeinen zu einer Meßsignaländerung von so geringer Amplitude führen, daß auch diese nicht ausgewertet wird.
  • Es sind weiter auch für Strahlungsänderungen empfindliche Feuermelder bekannt, bei denen das Meßsignal nich-t oder praktisch nicht gefiltert wird und bei denen ein Meldesignal in Abhängigkeit davon ausgelöst wird, daß das Meßsignal einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet. Ein solcher Feuermelder geht beispielsweise hervor aus der DE-OS 24 54 196, Fig. 3. Derartige Feuermelder sind grundsätzlich auch zum Erfassen einzelner Funken geeignet. Sie sind jedoch gegen Störstrahlungen jeder Frequenz sehr empfindlich und reagieren insbesondere auch unerwünschterweise auf langsame Strahlungsänderungen mit einer Änderung ihrer Empfindlichkeit.
  • Zur Erfassung von Funken, beispielsweise in Rohrieitungen und Schornsteinen, ist es auch bekannt, in der Laufrichtung der Funken hintereinander mindestens zwei Wandler anzuordnen, die somit denselben Funken zu unterschiedlichen Zeiten erfassen, aus den Meßsignalen der Wandler mittels eines Filters nur diejenigen Signalanteile auszufiltern, die dem Vorbelauf eines Funkens entsprechen, und das so erhaltene Signal durch Zahlung auszuwerten (DE-AS 23 19 033). Ein derartiger Melder ist zur Erfassung von Flammen weder bestimmt noch geeignet. Wegen der erforderlichen Anzahl von mindestens zwei Wandlern und der Kompliziertheit der erforderlichen Schaltung ergibt sich zudem ein großer Bauaufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zur Erfassung flackernder Flammen geeigneten Feuermelder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in baulich einfacher Weise so auszubilden, daß auch einzelne Funken erfaßt werden können, daß der Feuermelder also ohne konstruktive Änderungen sowohl als Flammenmelder als auch als Funkenmelder als auch zur Meldung beider Feuererscheinungen Anwendung finden kann. Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Feuermelder der genannten Art durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebene Maßnahme gelöst.
  • Bei dem Feuermelder gemäß der Erfindung hat der dem Wandler nachgeschaltete, eingangsseitige Verstärker außer einem P- Verhalten auch ein D-Verhalten, bildet also einen PD-Verstärker. Zusammen mit dem nachgeschalteten D-Glied ist hierdurch ein Filter mit einem besonderen, von einem Bandpaßfllter :-weichenden Verhalten gebildet. Bei sehr langsamen Änderungen der empfangenen Strahlung, beispielsweise aufgrund des Wechsels von Tag auf Nacht, läßt das D-Glied die entsprechenden Meßsignaländerungen nicht durch, so daß keine Auswertung trfolgt. Oberhalb einer unteren Eckfrequenz, die durch entsprechende Wahl der Elemente des PD-Verstärkers und des D-Glies gewählt werden kann und der unteren Eckfrequenz des Flackerfrequenzbereichs entspricht, also beispielsweise zwischen 0,3 Hz und 3 Hz liegt, werden wie bei einem HochpaS die csignaländerungen durchgelassen, so daß. flackernde Flammen erfaßt werden können. Zu höheren Frequenzen hin tritt durch dL D-Verhalten des eingangsseitigen Verstärkers einerseits und dasjenige des D-Glieds andererseits eine doppelte zeitliche Differenzierung auf, wodurch Impulse im Meßsignal, wie sie durch erfaßte Funken entstehen, gegenüber Störgrößen und auch flackernden Flammen bevorzugt ausgewertet werden. Insgesamt ist damit sowohl die Erfassung von Flammen als auch von Funken möglich. Der dazu erforderliche Bauaufwand ist nur (3ering. Insbesondere kann auch ein einen Integrator umfassender Rückkopplungszweig entfallen. Weiter ist auch die Auwrtung des am Ausgang des D-Glieds erhaltenen Signals in Eine facher Weise möglich, beispielsweise durch eine einfache Schwellenwertauswertung.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnunc;en näher erläutert, in denen Ausführungsbeispiele dargestellc sind.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen Feuermelder gemäß der Erfindung; Fig. 2 bis 4 Feuermeldeeinrichtungen, die unter Verwendung von Feuermeldern gemäß der Erfindung aufgebaut sind.
  • Der in Fig. 1 in seinem Schaltungsaufbau dargestellte Feuermelder ist zum Anschluß an eine zweiadrige Linie ausgebildet, auf der im Ruhezustand eine Linienspannung ansteht und über die das beim Erfassen von Flammen und/oder Funken erzeugbare Meldesignal in Form einer Stromerhöhung zu einer entfernten Zentrale übertragbar ist. Mit seiner Anschlußklemme 10 wird der Feuermelder an die positIve Ader, mit seiner Anschluß klemme 12 an die an Masse liegende Ader der Linie angeschlossen. Zwischen die Anschlußklemmen 10, 12 ist eine Spannungsversorgungsschaltung 14 geschaltet, deren einer Ausgangsanschluß auf einem positiven Potential +V gegenüber Masse und deren anderer Ausgangs anschluß auf einem negativen Potential -V gegenüber Masse liegt.
  • Der Feuermelder weist einen von der Strahlung einer Feuererscheinung, nämlich flackernden Flammen und/oder Funken, beauf schlagbaren, ein elektrisches Meßsignal erzeugenden optischelektrischen Wandler in Gestalt eines Fotoelements 16 auf.
  • Diesem ist unmittelbar ein eingangsseitiger Verstärker V1 nachgeschaltet. Dieser Verstärker V1 umfaßt einen Operationsverstärker 18, der zu seiner Leistungsversorgung an die Spannungsversorgungsschaltung 14 angeschlossen ist, und einen Rückkopplungszweig, der ihm ein PD-Verhalten gibt. Das Fotoelement 16 ist mit seinem positiven Anschluß unmittelbar mit dem nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 18 verbunden, der weiter über einen Widerstand 20 an das negative Potential -V gelegt ist. Weiter ist das Fotoelement 16 mit einem Kondensator 22 und einem Widerstand 24 in Reihe geschaltet, und der dem Fotoelement 16 abgewandte Anschluß des Widerstands 24 liegt am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 18. Die dem Operationsverstärker 18 zugeordnete Rückkopplungsschaltung ist gebildet von der Reihenschaltung zweier Widerstände 26, 28, die zwischen den Ausgang des Operationsverstärkers 18 und dessen invertierenden Eingang geschaltet ist, und einem Kondensator 30, der zwischen den Verbindungspunkt der Widerstände 26, 28 und einen Punkt festen Potentials, im Ausführungsbeispiel das negative Potential -V, geschaltet ist.
  • Dem eingangsseitigen Verstärker V1 ist ein D-Glied D ncichgcschaltet. Dieses ist beim Ausführungsbeispiel passiv ausc;cbildet und besteht aus der Reihenschaltung eines Kondensators 32, dessen einer Anschluß am Ausgang des Operationsverstärkers 18 liegt, und eines Widerstands 34, dessen dem Kondensator 32 abgewandter Anschluß mit dem nicht invertierenden Eingang eines nachgeschalteten Operationsverstärkers 36 verbunden ist.
  • Anstelle des passiven D-Glieds D könnte auch ein aktives, einen Verstärker umfassendes D-Glied vorgesehen sein, und zwischen den eingangsseitigen Verstärker V1 und das D-Glied D kann erforderlichenfalls auch ein P-Glied oder ein reines P-Verhalten aufweisender Verstärker eingeschaltet sein. Es hat sich jedoch gezeigt, daß das baulich besonders unaufwendig Ausführungsbeispiel bei den meisten Anwendungsfällen zur Erfassung von Flammen und Funken ausreicht.
  • Der Frequenzgang des eingangsseitigen Verstärkers V1 kann als Produkt einer Übertragungskonstanten K1 und eines frcquenzabhängigen Ausdrucks G1 angegeben werden. Für einen PD-Verstärker gilt K1 G1 = K1 p T1 (1 + p T2) (1) 1 + p T2 In entsprechender Weise gilt für die Übertragungsfunktion des D-Glieds D p T3 2 G2 =K2 2 + p T3 (2).
  • 1 + p T3 Die Gesamt-übertragungsfunktion von Verstärker V1 und D-Glied D ist das Produkt der Ausdrücke gemäß den Formeln (1) und (2).
  • Durch entsprechende Wahl der Werte der Widerstände 26, 28 und 34 und der Kondensatoren 30 und 32 kann in einfacher Weise erreicht werden, daß das vom Fotoelement 16 abgegebene Meßsignal nur bei oberhalb einer unteren Eckfrequenz liegenden Frequenzen verstärkt wird und daß im Meßsignal auftretende, auf Funken beruhende Impulse mit hoher Flankensteilheit zweifach zeitlich differenziert und gut durchgelassen werden.
  • Dem D-Glied D ist ein Schwellwertverstärker V2 nachgeschaltet, der den bereits erwähnten Operationsverstärker 36 umfaßt. Letzterer ist zu seiner Leistungsversorgung wiederum an die Spannungsversorgungsschaltung 14 angeschlossen. Sein nicht invertierender Eingang ist außer an das D-Glied D über einen Widerstand 38 mit dem negativen Potential -V verbunden, wobei der Widerstand 38 einen vielfach höheren Widerstandswert als der Widerstand 34 des D-Glieds D hat. Der Operationsverstärker 36 ist mittels eines zwischen seinen Ausgang und seinen invertierenden Eingang geschalteten Widerstands 40 rückgekoppelt, so daß er ein reines P-Verhalten aufweist. Sein invertierender Eingang ist weiter über einen Vorwiderstand 42 mit dem Abgriff eines Potentiometers 44 verbunden, das von der Spannungsversorgungsschaltung 14 gespeist ist und somit zwischen dem positiven Potential +V und dem negativen Potential -V liegt. Im Ruhezustand ist die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 36 negativ, während beim Auftreten von Meßsignaländerungen infolge von flackernden Flammen oder Funken die Ausgangsspannung positiv wird. Dabei wird der Operationsverstärker schon bei geringen Signalamplituden übersteuert, so daß er im Falle der Erfassung eines Funkens einen positiven Rechteckimpuls und bei der Einwirkung flackernder Flammen eine Impulsfolge mit entsprechend dem Flackern der Flammen unterschiedlicher Impulsbreite und unterschiedlichen Impulsabständen liefert.
  • Ein Operationsverstärker 36 mit entsprechend geringer Aussteuerbarkeit erfordert vorteilhafterweise einen nur sehr geringen Bauaufwand.
  • Dem Schwellwertverstärker V2 ist beim Áusführungsbeispiel ein Verzögerungsglied 1. Ordnung T nachgeschaltet, das als T-Glied ausgebildet ist. Es weist zwei Längswiderstände 46, 48 und einen Kondensator 50 auf. Der eine Anschluß des Kondensators 50 ist mit dem Verbindungspunkt der Län9swiderstandc 46, 48 über einen von Hand betätigbaren Schalter 52 verbunden, während der andere Anschluß am negativen Potential -V liegt.
  • Durch Betätigung des Schalters 52 kann das Verzögerungsglied T wahlweise wirksam gemacht werden. Dies erfolgt bei der Verwendung des Feuermelders ausschließlich als Flammenmelder, wenn Störungseinflüsse mit oberhalb einer vorgegebenen oberen Eckfrequenz liegenden Frequenzen zu erwarten sind. Durch das Wirksammachen des Verzögerungsglieds T werden nämlich oberhalb der dann vorgegebenen oberen Eckfrequenz liegende Irequenzen unterdrückt. Bei der Verwendung als Funkenmelder oder zur Erfassung sowohl von flackernden Flammen als auch von Funken darf dagegen der Schalter 52 nicht geschlossen werden.
  • Im übrigen bildet das Verzögerungsglied T eine Ausgestaltung, die auch bei der Verwendung als Flammenmelder in vielen Anwendungsfällen nicht erforderlich ist.
  • Der Ausgang des Verzögerungsglieds T ist zur Erhöhung des Störabstands über eine invers gepolte Zenerdiode 53 mit dem Eingang eines Signalgebers S verbunden, der bei genügender Höhe des Ausgangssignals des Schwellwertverstärkers V2 ein Meldesignal in Form einer Stromerhöhung erzeugt. Parallel zum Eingang des Signalgebers S sind zur Unterdrückung von Störeinflüssen ein Kondensator 54 und ein Widerstand 56 geschaltet, deren Werte so gering sind, daß sie den Frequenzgang hinsichtlich des Meßsignals praktisch nicht beeinflussen. Der Verstärker V2, ggf. das Verzögerungsglied T und die Elemente 52, 54 und 56 bilden zusammen eine Auswerteschaltung mit Schwellwertverhalten, ohne daß eine sonstige Auswertung des zeitlichen Verlaufs des aus dem Meßsignal erhaltenen Signals erfolgte. Eine derartige Schwellwertauswertung ist wie beim Ausführungsbeispiel oder auch in anderer Weise mit baulich besonders unaufwendigen Mitteln möglich.
  • Der zwischen die Klemmen 10, 12 geschaltete Signalgeber S weist beim Ausführungsbeispiel einen vom Eingangssignal steuerbaren Transistor 58 auf, dessen Hauptstromstrecke in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand 60 zwischen die Klemmen 10, 12 geschaltet ist. Beim Vorliegen flackernder Flammen und/oder eines Funkens wird der Transistor 58 leitend gesteuert, so daß über den Strombegrenzungswiderstand 60 und den Transistor 58 ein Strom fließt, der als Stromerhöhlung der Linie in einer Signalzentrale auswertbar ist. Anstelle des Transistors 58 und des Strombegrenzungswiderstands 60 kann auch eine gleichartig wirkende, sich nicht selbst verriegelnde (in Selbsthaltung gehende) Schaltung vorgesehen sein, die mehr als einen Transistor umfaßt.
  • In Fig. 2 ist eine Feuermeldeeinrichtung gezeigt, bei der mehrere Feuermelder M der in Fig. 1 dargestellten Art parallel zueinander an eine Linie L angeschlossen ist, die zu einer entfernt von den Feuermeldern M angeordneten SignaI-zentrale Z führt und dort mit einer Gleichspannung als Linienspannung gespeist ist; einfachheitshalber ist als Spannungsquelle eine Batterie B dargestellt. In eine der beiden Adern der Linie L ist in der Signalzentrale Z ein Strommeßglied 62 eingeschaltet, dessen Ausgangssignal SchwellWertschalter 64, 66 beaufschlagt. Der Schwellenwert des Schwellwertschalters 64 ist so gewählt, daß er gerade eben dann überschritten wird, wenn ein einziger Feuermelder M ein Mel designal in Form einer Stromerhöhung erzeugt. Das in diesem Fall vom Schwellwertschalter 64 abgegebene Ausgangssignal ist das Voralarmsignal-VA, das eine Warnung, jedoch noch keine Löschmaßnahmen auslöst. Der Schwellenwert des weite ren Schwellwertschalters 66 ist höher als derjenige des Schwellwertschalters 64 und so gewählt, daß er gerade eben dann überschritten wird, wenn gleichzeitig zwei Feuermeldcr M ein Meldesignal erzeugen. Das dann vom Schwellwertschalter 66 abgegebene Ausgangssignal beaufschlagt ein Zeitglied 68( Sofern das Ausgangssignal des Schwellwertschalters 66 führend einer vorgegebenen Dauer T ansteht, erzeugt das Zeitglied 68 ein Ausgangssignal als Feueralarmsignal F, das Löchmaßnahrnen auslöst. Die Löschung erfolgt so lange, bis die zuvor erfaßt ten Flammen. und/o-der Funken nicht mehr erfaßt werden, Worauf das Meldesignal und das Feueralarmsignal F wieder fortfallen.
  • Bei der Feuermeldeeinrichtung gemäß Fig. 2 wird das Fuer alarmsignal F zwar in bekannter Weise in Zwei-Melder-Abhällgigkeit, jedoch in zusätzlicher (konjunktiver) Abhängigkeit auch davon erzeugt, daß die beiden angesprochenen Feuermelder während einer vorgegebenen Zeitdauer gleichzeitig ein xeldeSi nal abgegeben haben. Hierdurch wird eine zusätzliche Sicherheit gegen Störeinflüsse und insbesondere gegen eine Ltilschliche, kurzzeitige Abgabe des Meldesignals erzielt, Die l;.uer melder M können daher so empfindlich ausgebildet werden, daß bereits unmittelbar nach dem Erfassen einer flaclçernden Flamme oder eines Funkens ein Meldesignal abgegeben wird; i1ierin liegt ein weiterer Grund, warum die Auswerteschaltung der Feuermelder M mit einem einfachen Schwellwertverhalten auskommt, ohne daß eine komplizierte Auswertung des zeitlichen Verlaufs des Meßsignals erforderlich wäre.
  • Bei der Feuermeldeeinrichtung gemäß Fig. 3 ist eine zweite Linie L' an die Signalzentrale Z angeschlossen. In die eine Ader der zweiten Linie L' ist ein Strommeßglied 62' eingeschaltet, das in seiner Funktion dem Strommeßglied 62 entspricht. Den Strommeßgliedern 62, 62' sind die Schwellwertschalter 64, 64' nachgeschaltet, die beim Ansprechen eines einzigen Feuermelders M der entsprechenden Linie L bzw. L' ein Ausgangssignal abgeben. Ein beiden Schwellwertschaltern 64, 64' nachgeschaltetes ODER-Glied 70 gibt das Voralarmsignal VA immer bereits dann ab, wenn ein einziger an eine Linie L oder L' angeschlossener Feuermelder M ein Meldesignal erzeugt. Ein weiter beiden Schwellwertschaltern 64, 64' nachgeschaltetes UND-Glied 72 gibt dagegen ein Ausgangssignal nur dann ab, wenn sowohl ein an die Linie L angeschlossener Feuermelder M als auch ein an die zweite Linie L' angeschlossener Feuermelder M angesprochen hat. In diesem Falle wird wieder das Zeitglied 68 beaufschlagt, das nach Ablauf einer vorgegebenen Dauer das Feueralarmsignal F abgibt. Das Feueralarmsignal wird somit nicht nur nach der bekannten Methode der Zwei-Linien-Abhängigkeit, sondern in konjunktiver Abhängigkeit davon erzeugt, daß zwei an jeweils eine der beiden Linien L, L' angeschlossene Feuermelder F während einer vorgegebenen Dauer T gleichzeitig ein Meldesignal erzeugt haben.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel einer Feuermeldeeinrichtung gemäß Fig. 4 ist zur weiteren Erhöhung der Sicherheit gegen Störeinflüsse sowohl die Methode der Zwei-Melder-Abhängigkeit als auch die Methode der Zwei-Linien-Abhängigkeit angewendet.
  • Den beiden, in ihrer Funktion bereits anhand von Fig. 2 erläuterten Schwellwertschaltern 64, 66, die der Linie L zugeordnet sind, entsprechen funktionsmäßig die der weiteren Linie L' zugeordneten Schwellwertschalter 64', 66'. Ein zwischen das UND-Glied 72 und das Zeitglied 68 geschaltetes weiteres UND-Glied 74 ist an seinen weiteren Eingängen von den Ausgangssignalen der Schwellwertschalter 66, 66' beaufschlagbar. Hierdurch wird nach Ablauf der Dauer T ein Feueralarmsignal Fnur abgegeben, wenn gleichzeitig sowohl zwei an die Linie L angeschlossene Feuermelder M als auch zwei an die weitere Linie L' angeschlossene Feuermelder M anqesprochen haben. In Abwandlung hiervon ist es gewünschtenfalls alleS-dings auch möglich, eine alternative Anwendung der beiden Methoden zu gestatten, indem das UND-Glied 74 durch ein OD-Glied ersetzt wird. Das Feueralarmsignal F wird dann nach Ablauf der Dauer T sowohl dann erzeugt, wenn jeweils ein einziger an jede der beiden Linien L, L' angeschlossener Feuermelder M angesprochen hat, als auch dann, wenn zwei an die Linie L angeschlossene Feuermelder angesprochen haben, als auch dann, wenn zwei an die weitere Linie L' angeschlossene Feuermelder M angesprochen haben.
  • Das in Fig. 4 vom ODE.R-Glied 70 erzeugbare Signal wird nicht unmittelbar -als Voralarmsignal VA verwendet, sondern über einen im Ruhezustand geschlossenen Schalter 76 einem weiteren Zeitglied 78 zugeführt, das erst nach Ablauf der vorgegebenen Dauer T das.Voralarmsignal VA erzeugt. Durch diese Zeitverzögerung werden auch im Voralarmsignal VA kurzzeitige, auf Störungsursachen beruhende Meldesignale unterdrückt. Diese Maßnahme ist auch bei den Feuermeldeeinrichtungen gemäß Fig.
  • 2 und 3 zusätzlich anwendbar.
  • Der Schalter 76 ist bei Vorliegen des Feueralarmsignals r betätigbar und verhindert dann die Abgabe des Voralarmsi<jnals VA. Auch diese Maßnahme ist bei den Feuermeldeeinrichtungen gemäß Fig. 2 und 3 zusätzlich anwendbar.
  • Eine weitere, in Fig. 4 gezeigte Ausgestaltung zur Unterdrückung von Störeinflüssen setzt voraus, daß die Feuermela der M abweichend von Fig. 1 einen Signalgeber aufweisen, der von der Reihenschaltung der Hauptstromstrecke eines Thyristors und eines Strombegrenzungswiderstands oder von einer gleichartig wirkenden, bei Betätigung in Selbsthaltung gehenden Schaltung gebildet ist. In diesem Falle wird bei einem Ansprechen eines Feuermelders von diesem das Meldesignal erzeugt, bis der Strom der entsprechenden Linie L bzw. L' unterbrochen wird. Zur Stromunterbrechung ist ein beiden Linien L, L' gemeinsamer, im Ruhezustand geschlossener Schalter 80 vorgesehen, der vom Ausgangssignal eines UND-Glieds 82 steuerbar ist. Letzteres erhält an seinem einen Eingang von einem Impulsgenerator 84 erzeugte Impulse, deren Dauer kurz gegenüber den zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen liegenden Impulspausen ist. Der andere Eingang des UND-Glieds 82 ist vom Ausgangssignal des ODER-Glieds 70 beaufschlagbar, so daß eine Unterbrechung des Linienstroms nach dem Ansprechen mindestens eines Feuermelders M in regelmäßigen Abständen so lange erfolgt, wie dieser Feuermelder M nach einer Stromunterbrechung jeweils erneut anspricht. Die Abgabe des Feueralarmsignals erfolgt dabei nur dann, wenn während derselben Impulslücke zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen des Impulsgenerators 84 die geforderten Abhängigkeitsbediangen während der vorgegebenen Dauer T verwirklicht waren. Diese Dauer T darf höchstens so groß wie die Dauer einer Impuls lücke sein.
  • In Fig. 3 und 4 gezeigte, nicht erwähnte Teile entsprechen gemäß ihren Bezugszeichen denjenigen vorangehender Figuren.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE Feuermelder mit einem von der Strahlung einer Feuererschei nung beaufschlagbarem, ein elektrisches Meßsignal erzeugenden, optisch-elektrischen Wandler, einem diesem nadhgechalteten, rückgekoppelten Verstärker, in dessen RückkolJplungszweig ein ein P-Verhalten bewirkender Widerstand liegt, einem diesem Verstärker nachgeschalteten D-Glied und einer dessen Ausgangssignal auswertenden Auswerteschaltung, die bei Vorliegen der Feuererscheinung die Abgabe eines Meldesignais auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung auch ein zelner Funken der dem Wandler (16) nachgeschaltete Verstärker (V1) zusätzlich ein D-Verhalten aufweist.
  2. 2. Feuermelder nach Anspruch 1, dadurch geltennzeidhnetu daß ddr vorzugsweise von einem Fotoelement gebildete Wandler (t6) in Reihe mit einem Kondensator (22) und vorzugsweise einem Widerstand 124) zwischen die Eingangsanschlüsse des dem Wandler nachgeschalteten Verstärkers (V1) geschaltet ists
  3. 3. Feuermelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Wandler (16) nachgeschaltete Verstärker (V1) einen Operationsverstärker (18) mit zwischen Ausgang und in vertierendem Eingang geschaltetem RückkopplungszWeig (26, 28, 30) ist und daß der Rückkopplungszweig (26, 28, 30) aus zwei in Reihe geschalteten Widerständen (26, 28) und einem an deren Verbindungspunkt angeschlossenen Kondensator (30) besteht, dessen dem Verbindungspunkt abgewandter Anschluß an einem Schaltungspunkt festen Potentials (-V) liegt
  4. 4. Feuermelder nach einem der vorangehenden Ansprüdhe, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Wandler (16) nachgeschaltete Verstärker zu se-iner Leistungsversorgung zwischen Punkte festen Potentials (+V, -V) geschaltet ist, die gegenüber Massepotential positiv bzw. negativ sind.
  5. 5. Feuermelder nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht invertierende Eingang des dem Wandler (16) nachgeschalteten Verstärkers (V1), vorzugsweise über einen Widerstand (20), mit dem Punkt negativen Potentials (-V) verbunden ist.
  6. 6. Feuermelder nach Anspruch 3 und 4 oder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Verbindungspunkt der Widerstände (26, 28) abgewandte Anschluß des Kondensators (30) an dem Punkt negativen Potentials (-V) liegt.
  7. 7. Feuermelder nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise von der Reihenschaltung eines Kondensators (32) und eines Widerstands (34) gebildete D-Glied (D) dem dem Wandler '16) nachgeschalteten Verstärker (V1) unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines ausschließlich P-Verhalten aufweisenden Gliedes nachgeschaltet ist.
  8. 8. Feuermelder nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem D-Glied (D) vorzugsweise unmittelbar ein Verstärker, vorzugsweise ein ein Schwellenwertverhalten aufweisender Schwellwertverstärker (V2), nachgeschaltet ist.
  9. 9. Feuermelder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwertverstärker (V2) einen Operationsverstärker (36) mit einem zwischen seinem Ausgang und seinem invertierenden Eingang liegenden Rückkopplungswiderstand (40) umfaßt, an dessen nicht invertierendem Eingang der Widerstand (34) des D-Glieds (D) angeschlossen ist und dessen invertierender Eingang mit einer Schwellwertspannung beaufschlagt ist.
  10. 10. Feuermelder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteuerbarkeit des Schwellwertverstärkers (V2) so gering ist, daß er sich bei Vorliegen eines von Flammen oder Funken bewirkten Meßsignals im übersteuerten Zustand befindet.
  11. 11. Feuermelder nach Anspruch 4 und nach einem der Ansprüche 7 tbis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwertverstärker (V2) zu seiner Leistungsversorgung zwischen Punkte festen Potentials (+V, --V) geschaltet ist, die gegenüber Masse positiv bzw. negativ sind.
  12. 12. Feuermelder nach Anspruch 9 oder 10 und nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht invertierende Eingang des Schwellwertverstärkers (V2) über einen Widerstand (38) von gegenüber dem Widerstand (34) des D-Glieds (D) vielfach höheren Widerstandswert mit dem Punkt negativen Potentials (-V) verbunden ist.
  13. 13. Feuermelder nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwertspannung an einem Potentiometer (44) abgenommen ist, das zwischen die Punkte positiven und negativen Potentials (+V, -V) geschaltet ist, wobei vorzugsweise diese Schwellwertspannung dem invertierenden Einfang über einen Vorwiderstand (42) zugeführt ist.
  14. 14. Feuermelder nach einem der Ansprüche 8- bis 13, dadurch ge-(D) kennzeichnet, daß dem dem D-Glied'nachgeschalteten Verstärker (V2) -ein wahlweise von Hand wirksam schaltbares Verzögerungsglied 1. Ordnung (T) nachgeschaltet ist.
  15. 15. Feuermelder nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsglied (T) ein T-Glied mit zwei Längswiderständen und mindestens einem an deren Verbindungspunkt mittels eines handbetätigten Schalters (52) anschließbaren ondensator (50) ist, dessen dem Verbindungspunkt der Längswiderstände (46, 48) abgewandter Anschluß an einem Schaltungspunkt festen Potentials, vorzugsweise an einem Punkt fleqativen Potentials (-V), angeschlossen ist.
  16. 16. Feuermelder nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (V2, T, 52, 54, 56) ausschließlich schwellenwertabhängig wirkt.
  17. 17. Feuermelder nach eInem dr vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dIe Auswerteschaltung (V2, T, 52, 54, 56) einen Signalgeber (S) steuert, der das Meldesignal als Stromerhöhung über Cifle Linie (L, L'), an die der Feuermelder (M) angeschlossen ist, zu einer entfernt angeordneten Signalzentrale (Z) überträgt.
  18. 18. leuermelder nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (S) einen mit seiner Hauptstromstrecke in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand (60) zwischen zwei Adern der Linie ( , L') geschalteten Transistor (58) oder eine gleichartig wirkende, sich nicht verriegelnde Schaltung aufweist.
  19. 19. Feuerme Üre;Gr nach Anspruch 1 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (S) ein mit seiner Hauptstromstrecke in ihe mit einem Strombegr enzungswiders tand (60) zwischen zwei Adern der Linie (L, L') geschalteten Thyristor oder eine gleichartig wirkende, sich nach Betätigung selbsthaltende Schaltung aufweist und daß in der Signalzentrale (Z) Mittel (80, ô2) zum Unterbrechen des Linienstroms zur Rückstellung des Thyristors odr dergleichen vorgesehen sind.
  20. 20. beuermelder nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei an dieselbe LinIe weitere, vorzugsweise gleichartige Feuermelder angeschlossen sind, wobei ggf. in dem von diesen Feuermeldern überwachten räumlichen Bereich eine zweite, ebenfalls an die Signalzentrale angeschlossene Linie mit weiteren daran angeschlossenen Feuermeldern vorgesehen ist und wobei in der Signalzentrale ein ggf. eine Löschung in Bereich auslösendes Feueralarmsignal in Abhängigkeit davon erzeugbar ist, daß zwei an dieselbe Linie angeschlossene Feuermelder jeweils ein Meldesignal abgeben un/oder je ein an eine der beiden Linien des Bereichs angeschlo;-sene Feuermelder ein Meldesignal abgibt, dadurch cJekennzeichnet, daß das Feueralarmsignal (F) in konjunktiver Abhängigkeit davon erzeugbar ist, daß die beiden Feucrmllelder (M) während einer vorgegebenen Zeitdauer (T) gleichzeitig ein Meldisignal abgegeben haben.
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