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DE285267C - - Google Patents

Info

Publication number
DE285267C
DE285267C DENDAT285267D DE285267DA DE285267C DE 285267 C DE285267 C DE 285267C DE NDAT285267 D DENDAT285267 D DE NDAT285267D DE 285267D A DE285267D A DE 285267DA DE 285267 C DE285267 C DE 285267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abutment
drive wheel
flywheel
counterweight
rocker arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT285267D
Other languages
English (en)
Publication of DE285267C publication Critical patent/DE285267C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47h. GRUPPE
Für Schwungräder bestimmte Andrehvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Andrehvorrichtung für Dampfmaschinen, Gasmaschinen o. dgl., deren in einer Schwinge gelagertes Treibrad während des Andrehens zufolge des Zahndruckes gegen ein Widerlager gedrückt, beim Anspringen der Kraftmaschine jedoch durch das vorauseilende Schwungrad von diesem Widerlager abgehoben und außer Eingriff gebracht wird, worauf die Treibradschwinge unter Gegengewichtswirkung in ausgerückter Stellung gehalten wird. Das Neue besteht darin, daß für die Treibradschwinge ein oberes und ein unteres, wahlweise benutzbares Widerlager für die Treibradschwinge in dem Lagerstück und ein verschiebbares Gegengewicht vorgesehen ist, zum Zweck, durch Einrücken des einen oder anderen Widerlagers und entsprechendes Einstellen des verschiebbaren Gegengewichtes die Vorrichtung wahlweise zum Andrehen nach der einen oder anderen Richtung benutzen zu können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung" schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht, und
Fig. 2 den Grundriß der Vorrichtung.
Es bezeichnet α das Schwungrad einer Kraftmaschine, b das mit dem Schwungrad α kämmende Treibrad, welches mit einem Zahnrad c auf gleicher Welle sitzt und in einer Schwinge d gelagert ist. Auf der Drehachse der Schwinge d sitzt das von dem Motor e über die Kupplung f und das Schnecken vorgelege g angetriebene Zahnrad h, welches mit dem Stirnrad c in Eingijiff steht. Zum Auswuchten der Schwinge d dient das feste Gegengewicht i.
Erfindungsgemäß ist bei dieser bekannten Einrichtung ein Widerlagerstück k vorgesehen, das in seinem Innern zwei übergreifende Klauen k' und k" besitzt, die einander entgegengesetzt gerichtet sind und sich je nach der Lage des Widerlagerstückes k (vollausgezogene oder strichpunktierte Lage) entweder über oder unter den Zapfen m der Schwinge d legen und diese in ihrer Mittelstellung halten. Am Überschreiten der punktiert eingezeichneten Grenzlagen wird der Zapfen m durch den äußeren Kranz des Widerlagerstückes k verhindert, während er das Bestreben zum Verharren in der einen oder anderen Grenzlage durch ein auf der Laufstange η verschiebbares Gegengewicht 0 erhält. Zum leichteren Umlegen des Widerlagerstückes k ist ein Handhebel φ vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Soll das Schwungrad α in der Pfeilrichtung A angeworfen werden, so wird das Widerlagerstück k in die mit vollen Linien dargestellte Lage gebracht und das verschiebbare Gegengewicht 0 an das äußere Ende der Laufstange η bewegt. Hierdurch erhält die Schwinge d das Bestreben, nach der Gegengewichtsseite umzukippen, woran sie jedoch durch den Zahneingriff zwischen dem Schwungrad α und dem Treibrad b, die sich noch beide in Ruhe befinden, verhindert wird. Wird nun der Motor e angelassen und das Treibrad b im Uhrzeigersinne bewegt, so hat es das Bestreben, sich an den Zähnen des Schwungrades α abzuwälzen und nach unten auszuweichen. Hieran wiederum wird es durch die Klaue k' verhindert, die den Zapfen m unterfaßt. Demzufolge wird das Schwungrad a
hochgedrückt und angedreht. Sobald die Kraftmaschine anspringt, wird die Umfangsgeschwindigkeit des Schwungrades α erheblich größer als die des Treibrades b, und letzteres wird daher von dem Schwungrade a mit hochgenommen, bis die Zähne des Schwungrades a und Treibrades b außer Eingriff gelangen und die Schwinge d unter Einwirkung der Gegengewichte i, ο in ihre obere Grenzlage gelangt.
ίο Ist dann die Kraftmaschine stillgesetzt worden und soll in der Pfeilrichtung B angelassen werden, so wird zunächst das Laufgewicht ο nach dem innern Ende der Stange η verschoben, so daß nunmehr die dem Treibrad b zugekehrte Seite der Schwinge d überwiegt. Nach Ineingriffbringen des Schwungrades α und des Treibrades b durch Drehen des letzteren kann sodann das Widerlagerstück k in die strichpunktierte Stellung umgelegt werden, so daß nunmehr die Klaue k" den Zapfen m übergreift. Hierauf kann der Motor e in entsprechendem Sinn angelassen werden, und es wiederholt sich der vorbeschriebene Arbeitsgang in umgekehrter Drehrichtung.
Anstatt, wie dargestellt und beschrieben, kann die Einrichtung auch noch in andrer Weise baulich ausgeführt werden. Die Widerlager für die Schwinge können voneinander getrennt sein und aus verschiebbaren Balken
o. dgl. bestehen. Anstatt eines festen Hauptgegengewichtes und eines kleineren Laufgewichtes kann auch nur ein einziges verschiebbares Gegengewicht vorgesehen sein, die Gegengewichtswirkung kann durch Seilzug oder Federung ersetzt werden usw. Alle derartigen Abweichungen sind für den Erfindungsgedanken belanglos, sofern nur durch Wechseln des Widerlagers und Verändern der Gewichtsverhältnisse der Schwinge eine und dieselbe Vorrichtung zum wahl weisen Andrehen nach beiden Richtungen benutzbar gemacht wird.

Claims (1)

  1. P A T E N T - A N S P R U C H :
    Für Schwungräder bestimmte Andrehvorrichtung, deren in einer Schwinge ge- +5 lagertes Treibrad während des Andrehens zufolge des Zahndruckes gegen ein Widerlager gedrückt, beim Anspringen der Kraftmaschine jedoch durch das vorauseilende Schwungrad von diesem Widerlager abgehoben und außer Eingriff gebracht wird, worauf die Treibradschwinge unter Gegengewichtsbelastung in ausgerückter Stellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerstück (k) mit einem oberen und einem unteren, wahlweise benutzbaren Widerlager (k', k") für die Treibradschwinge \d) versehen und ein verschiebbares Gegengewicht (0) vorgesehen ist, zum Zweck, durch Wechseln des Widerlagers und Verändern der Gewichtsverhältnisse eine und dieselbe Vorrichtung für das wahlweise Andrehen nach beiden Richtungen verwenden zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT285267D Active DE285267C (de)

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