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DE2852650A1 - Heizkessel fuer oel- bzw. gasfeuerung - Google Patents

Heizkessel fuer oel- bzw. gasfeuerung

Info

Publication number
DE2852650A1
DE2852650A1 DE19782852650 DE2852650A DE2852650A1 DE 2852650 A1 DE2852650 A1 DE 2852650A1 DE 19782852650 DE19782852650 DE 19782852650 DE 2852650 A DE2852650 A DE 2852650A DE 2852650 A1 DE2852650 A1 DE 2852650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
boiler
triangular
hollow profiles
flue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782852650
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Interliz Anstalt
Original Assignee
Interliz Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Interliz Anstalt filed Critical Interliz Anstalt
Priority to DE19782852650 priority Critical patent/DE2852650A1/de
Publication of DE2852650A1 publication Critical patent/DE2852650A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
    • F24H1/24Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers
    • F24H1/26Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body
    • F24H1/263Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body with a dry-wall combustion chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Heizkessel für Öl- bzw. Gasfeuerung
  • Die Erfindung betrifft einen Heizkessel für Ö1- bzw. Gasfeuerung, bestehend aus einem Kesselwassermantel mit einer zylinderförmigen Brennkammer, die von einem mit einem Ende der Brennkammer in Verbindung stehenden ringzylindrischen Heizgaszug umgeben ist, der durch mehrere parallel zur Brennkammerachse angeordnete und über den Umfang des Heizgaszugs verteilte Längsprofile in mehrere Kanäle aufgegliedert ist.
  • Bei Heizkesseln der vorgenannten bekannten Art wird der ringzylindrische Heizgaszug außen von einer durch den Kesselwassermantol gekiihlten zylindrischen EesselkBrperwandung begrenzt und innen von der zylindrischen Umfangswandung einer wassergekühlten oder auch ungekühlten Brennkæmmertrommel begrenzt. Die Aufgliederung des ringzylindrischen Heizgaszuges durch die zwischen der Kesselkörperwandung und der Umfangswandung der Brennkammertrommel angeordneten Längsprofile erfolgt hierbei zu mehreren Zwecken. Einerseits wird durch die Längsprofile die wärmeübrtragungsfähige Kesselheizfläche vergrößert und die Wärmeabgabe von den den Heizgaszug durchströmenden Verbrennungsgasen an die wassergekühlte Kesselkörperwandung oder auch an die wassergekühlte Umfangswandung der Brennkammertrommel verbessert. Andererseits wirken die Längsprofile, die sich auch schon in der Anfahr-Phase des Heizkessels rasch erhitzen, einer Tröpfchenbildung durch Taupunkt-Kondensation und mithin einer Korrosion auf denjenigen Seiten der Kesselkörperwandung und ggf. wassergekühlten Brennkammerumfangswandung entgegen, die dem Heizgaszug zugekehrt sind.
  • Ferner können die Längsprofile zur gegenseitigen radialen Abstützung der beiden vorgenannten Wandungen herangezogen werden, um dann die beiden Wandungen mit geringerer Wandstärke ausbilden zu können. Ein Heizkessel dieser Art ist beispielsweise aus dem DE-Gebrauchemuster 76.11647 bekannt.
  • Bei diesem Heizkessel bestehen die Längsprofile aus U-Profilen, die mit den Enden ihrer Profilschenkel an die von der wassergekühlten Kesselkörperwandung gebildete äußere oder an die von der Umfangswandung der Brennkammertrommel gebildete innere Begrenzungswand des Heizgaszuges angeschweißt sind, und die, um auch zwischen den Profilschenkeln jeweils zweier bea«¢hbarter U-Profile Kanäle auszubilden, mit einem Abstand voneinander angeordnet sind und angeordnet sein müssen. Bei dieser Ausgestaltung sind für die Verschweißung jedes U-Profils mit einer der beiden Begrenzungswände des Heizgaszuges zwei Schweißnähte erforderlich, um beide Profilschenkel des U-Profils gut wärmeleitend mit der Begrenzung3wand zu verbinden, namentlich mit der als Kesselheizfläche wassergekühlt ausgebildeten Begrenzungswand. Auch wenn für einen Heizkessel mit kleiner Leistung aus Kosteneraparnisgründen eine nicht wassergekühlte Brennkammertrommel angewendet wird und die U-Profile so angeordnet werden, daß ihre Profilbasis radial innen liegt und ihre Profilschenkel an die wassergekühlte äußere Begrenzungswand angeschweißt werden, muß bei dem bekannten Heizkessel notwendigerweise ein eingeschobener Trockenbrennkammerzylinder vorhanden sein, damit die zwischen den Profilschenkeln der in Abständen voneinander angeordneten U-Profile befindlichen freien Räume radial nach innen verschlossen werden. Ohne einen solchen eingeschobenen Zylinder wären die einzelnen Kanäle des Beizgaszuges nicht mehr eindeutig definiert und wäre die mit den U-Profilen bezweckte Aufgliederung des Heizgaszuges wertlos und der Heizkessel nicht funktionsfähig.
  • Ausgehend von einem Heizkessel der eingangs genannten Art besteht die erfindungsgemäße Ausbildung in erster Linie darin, daß die Längsprofile als Hohlprofile mit einem drei.
  • eckförmigen Querschnitt ausgebildet sind und daß die Hohlprofile an einer Ecke ihres Dreieckquerschnittes an der äußeren, von dem Kesselwassermantel umgebenen Begrenzungswand des ringzylindrischen Heizgaszuges befestigt sind und an ihren beiden anderen Ecken sich einander berührend angeordnet sind. Diese Ausgestaltung hat namentlich für Heizkessel mit sehr kleiner Heizleistung, die innerhalb des ringzylindrischen Heizgaszuges eine nicht wassergekühlte Trockenbrennkammer besitzen, große Vorteile. Gegenüber U-Profilen wird bei ungefähr gleicher Rippenoberfläche für die Verschweißung der Dreiecksprofile mit der äußeren Begrenzungswand des ringzylindrischen Heizgaszuges nur eine einzige Schweißnaht benötigt, um beide Dreiecksseiten, die in der Befestigungaecke des Dreiecksprofils zusammenlaufen, gut wärmeleitend mit der äußeren Begrenzungswand zu verbinden. Hierbei kann vorteilhafterweise gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die äußere Begrenzungswand mit eingestanzten, entlang von Mantellinien verlaufenden Schlitzen versehen sein, in die die Befestigungsecken der Dreiecksprofile eingesohweißt sind, so daß die Dreieoksprofile bei der Kesselherstellung bequem und mit einfachen Schweißapparaturen von der freiliegenden Außenseite der Begrenzungswand her wärmeleitend und waaserdict mit der Begrensuagswand verschweißt werden können. In einfacher Weise können die Dreiecksprofile aus Blechstreifen gebogen sein, wobei die Trennfuge zwischen den Blechßtreifserkndern auf der der Befestigungsecke gegenüberliegenden Dreiecksseite liegt, die mit der Brennkammer, vorzugsweise mit einer eingeschobenen Trockenbrennkammer aus einem dünnwandigen hitzebeständigen Zylinder, wärmeleitend in Berührung steht. Diese Trockenbrennkammer schirmt die Dreiecksprofile gegen eine direkte Flammenbeaufschlagung der Brennerfeuerung ab und kann ihre Wärme über die Dreiecksprofile an die äußere Begrenzungswand und an das Kesselwasser abgeben. Weil aber dieDreiecksprofile sich an ihren beiden anderen Ecken in Umfangsrichtung aneinanderreihen, bilden die der Schweißnaht bzw. Befestigungsecke gegenüberliegenden Dreiecksseiten der Dreiecksprofile selber schon eine Art innere Begrenzungswand des ringzylindrischen Heizgaszuges, so daß nicht unbedingt noch ein weiterer Chromatahl-Zylinder als Trockenbrennkammer eingeschoben sein muß, sondern, falls eine eingeschobene Trockenbrennkammer aus irgendeinem Grunde einmal defekt werden sollte oder nicht vorhanden ist, trotzden noch die Wirkung des in einzelne Kanäle aufgegliederten ringzylindrischen Heizgaszuges erhalten bleibt und die Funktion des erfindungsgemßen Heizkessels gevAhrleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heizkessels dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt des Heizkessels, Fig. 2 einen Querschnitt des Heizkessels, Fig. 3 einen vergrößerten Auszug aus der Figur 2, Fig. 4 eine Seitenansicht des Auszuges der Figur 3, Fig. 5 bis 7 in Darstellungen analog den Figuren 1 bis 3 eine Variante des Heizkessels.
  • Der für d'l-bz'r. Gasfeuerung eingerichtete und für kleine Heizleistungen vorgesehene Heizkessel besitzt einen Kesseluassermantel 1 mit einer zylindrischen Kesselkörperwandung 2.
  • In dem von dem Kesselwassermantel 1 eingeschlossenen Raum ist eine eingeschobene Trockenbrennkammer 3 angeordnet, deren hinteres Ende verschlossen ist und in deren vorderes Ende ein auf einer Kesseltüre 4 angeordneter Brenner einmündet. Zwischen der Trockenbrennkammer 3 und dem Kesselwassermantel 1 liegt ein ringzylindrischer Heizgaszug 5.
  • wobei die vassergekühlte Kesselkörpervandung 2 die äußere Begrenzungssand 2 des Heizgaszuges 5 ist. Der Heizgaszug 5 steht am vorderen Ende mit dem vorderen Ende der Trockenbrennkammer 3 und am hinteren Ende mit einem Rauchstutzen 6 an der Kesselrückwand 7 des Heizkessels in Verbindung. Der ringzylindrische Heizgaszug 5 ist durch mehrere Längsprofile, die parallel zur Achse der Trockenbrennknmmer und gleichmäßig über deren Umfang verteilt angeordnet sind, in mehrere Kanäle 8 und 9 aufgegliedert. Diese Längsprofile sind als Hohlprofile 10 mit dreieckfdrmigem Querschnitt ausgebildet. Die Hohlprofile 10 sind mit einer Ecke 11 ihres Dreieckquerschnittes an die äußere Begrenzungswand 2 angeschweißt und derart dicht beieinander angeordnet, daß sie sich an ihren beiden anderen Ecken 12 berühren. Dadurch bilden die den Befestigungsecken 11 gegenüberliegenden Dreieckseiten 13 der dreieckfö,rigen Hohlprofile 10 eine zylinderförmige innere Begrenzungswand für den ringzylindrischen Heizgaszug 5, so daß allein durch diese Ausbildung und Anordnung der Hohlprofile 10 sowohl die Kanäle 8 als auch die Kanäle~9 radial nach innen geschlossen sind und eindeutig definiert sind und also auch ohne eingeschobene Trockenbrennkammer 3 der aufgegliederte ringzylindrische Heizgaszug 5 voll funktionsfähig ist. Die Trockenbrennkammer 3 steht mit diesen Dreiecksseiten 13 wärmeleitend in Berührung und schirmt die Hohlprofile 10 gegen eine direkte Beaufschlagung mit der Brennerflssme ab und gibt ihre Wärme über die Hohlprofile 10 und die äußere Begrenzungswand 2 an das Kesselwaeser ab. Die dreieckförmigen Hohlprofile 10 sind aus Blechstreifen gebogen, wobei die Trennfuge zwischen den Blechstreifenrändern auf der der Befestigungsecke 11 gegenüberliegenden Dreieckseite 13 liegt, eo daß der Wärmefluss von der Trockenbrennkammer 3 bzw. Dreiecksseite 13 zur äußeren Begrenzungswand2 nicht durch eine Trennfuge in einer der beiden anderen Dreiecksseiten unterbrochen ist. Die Trennfuge 14 braucht nicht zugeschweißt zu sein, da sie einerseits sehr schmal bemessen werden kann und andererseits außerdem durch die eingeschobene Xtockenbrennkammer 3 verdeckt wird. Die äußere Begrensungowand 2 ist mit längsverlauf enden eingestanzten Schlitzen 15 versehen, in die die Befestigungsecken 11 der Hohlprofile 10 durch eine einzige Schweißnaht 16 warmeleitend und wasserdicht eingeschweißt sind und in einfacher Weise von der Außenseite der Begrensungswand 2 her eingeschweiß werden kennen In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Heizkessels ist der Rauchstutzen 6 an der Kesselrückwand 7 etwa koaxial zur Brennkammerlangsachse angeordnet, so da9 er nicht in einer Linie mit Kanälen 8 und 9 an einer Umfangsstelle des Heizgaszuges 5 liegt.
  • Ferner ragt der Rauchstutzen 6 nach innen über die Kesselrückwand 7 vor und ragt er bis auf einen vorbestimmten Abstand von dem geschlossenen hinteren Brennkammerende in den scheibenförmigen Rauchgassammelraum 17 zwischen Kesselrückwand 7 und hinterem Brennkammerende hinein. Mit dieser Anordnungsweise des Rauchstutzens 6, bei der alle aus den Kanälen 8 und 9 austretenden Verbrennungsgase zunächst in den breiteren ringartigen äußeren Teil des Rauchgassammelraumes 17 strömen und danach dadurch den verengten Strömungsquerschnitt zwischen dem geschlossenen hinteren Brennkammerende und dem Eintrittsende des Rauchrohres in das Rauchrohr eintreten, wird eine Schalldämpfwirkung des Rauchgassammelraumes 17 erreicht, die einer Fortpflanzung von Flammengeräuschen der Brennerfeuerung aus dem Heizkessel in den Kamin entgegenwirkt.
  • Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine vorteilhafte Variante des erfindungsgemäßen Heizkessels. Hier erstrecken sich die dreieckförmigen Hohlprofile 10, die sich an ihren Ecken 12 berühren, nur über den vorderen Teil der axialen Länge einer Trockenbrennkammer 3, die in diese HohlproBile 10 eingeschoben ist und deren Dreiecksseiten 13 berührt und deren vorderes Ende mit dem Heizgaszug 5 in Verbindung steht und deren hinteres Ende geschlossen ist. An diese Hohlprofile 10 schließen sich dreieckförmige Hohlprofile 18 an, die den hinteren Teil der axialen Länge der Trockenbrennkammer 3 umgeben und bis in den Rauchgassammelraum 17 reichen, der zwischen dem geschlossenen hinteren Ende der Trockenbrennkammer 3 und der den Rauchgasstut zen 6 aufweisenden Kesselrtekwand 7 gebildet ist. Diese dreieckförmigen HohlproPile 18 sind ebenfalls mit ihrer Befestigungsecke 11 an der äußeren Begrenzungswand 2 befestigt, sie sind jedoch mit einer kleineren radialen Höhe als die dreieckförmigen Hohlprofile 10 ausgebildet, so daß sie zwischen ihren benachbarten Ecken 19 eine Lücke 20 aufweisen und zwischen ihrer der Befestigungsecke 11 gegenüberliegenden Dreiecksseite 21 und der Trockenbrennkammer 3 einen Ringspalt 22 bilden. Ferner ist die Trockenbrennkammer 3 axial verstellbar angeordnet, so daß die axiale Länge des Ringspaltes 22 verändert werden kann, wie in der Figur 5 strichpunktiert angedeutet isti Diese-Variante hat folgenden Vorteil Die von den Hohiprofilen 18 umschlossenen Kanäle 23 werden praktisch bis zu ihrem Ende von den aus den Kanälen 8 eintretenden Verbrennungsgasen durchströmt. Hingegen können die aus den Kanälen 9 in die zwischen den Hohlprofilen 18 gebildeten Kanäle 24 eintretenden Verbrennungsgase, die teilveise auch durch die Lücken 20 hindurchtreten und in dem Ringspalt 22 weiterströmen, schon vor dem Ende der Hohlprofile 18 aus den Kanälen 24 und aus dem Ringspalt 22 in den Rauchgassammelraum 17 austreten. Wird die Trockenbrennkammer 3 in dem Heizkessel nach vorn verschoben, können die in den Kanälen 24 und in dem Ringspalt 22 strömenden Verbrennungsgase auf einem verkürzten Weg zu dem Rauchgasstutzen 6 gelangen, vodurch eine Erhöhung der Abgastemperatur herbeigeführt werden kann. Steht hingegen die Trockenbrennkammer 3 in der in Figur 5 strichpunktiert dargestellten hintersten Position, werden die Yalas 24 und der Ringspalt 22 auf möglichst langem Weg durchströmt und wird praktisch die ganze Länguo der Hohlprofile 18 von den Verbrennungsgasen bestrichen, wodurch mehr Heizfläche zur Abgabe der Wärme der Verbrennungsgase an das Kesselwasser zur Verfügung steht und eine tiefere Abgastemperatur bewirkt vird.
  • Mit dieser Variante der erfindungsgemäßen Kesselausbildung besteht also die Möglichkeit, die Abgastemperaturen in bestimmten Grenzen zu variieren. Wenn also der Heizkessel für eine bestinumte Nennleistung bei voller Bestreichung seiner Heizflächen für eine Abgastemperatur von beispielsweise 1600 C ausgelegt ist, kann bei Vorhandensein eines gut isolierten oder korrosionsfesten Kamins die Abgastemperatur auf diesen tiePsten Wert eingestellt und belassen werden. Liegt hingegen ein großdimensionierter Kamin oder beispielsweise bei Altbauten ein alter Kamin vor, bei denen durch zu niedrige Abgastemperaturen im Kamin eine Versottungsgefahr besteht, braucht nicht der Heizkessel mit einer Uberlastung betrieben zu werden, die beispielsweise zu Uberhitzungen und Beschädigungen seiner HeizElAchen führen kann, sondern kann durch Verschieben der Trockenbrennkammer in die vordere Position eine einfache Abgastemperaturregulierung vorgenommen werden und die Abgastemperatur auf beispielsweise 230 bis 2400 C erhöht werden, wodurch zvar mehr feuerungstechnische Verluste entstehen, jedoch eine BeschAdigung des Kamins durch Kondenswasser vermieden wird.

Claims (5)

  1. Heizkessel für 01- bzw. Gasfeuerung P a t e n t a n s p r ü c h e Heizkessel für bl- bzw. Gasfeuerung, bestehend aus einem Kesseiwassermantel und einer zylinderförmigen Brenniamser, die von einem mit einem Ende der Brennkammer in Verbindung stehenden ringzylindrischen Heizgaazug umgeben ist, der durch mehrere parallel zur Brennkammerachse angeordnete und über den Umfang des Heizgaszuges verteilte Lkngßprofile in mehrere kanäle aufgegliedert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsprofile als Hohlprofile (10) mit einem dreieckförmigen Querschnitt ausgebildet sind und daß die Hohlprofile an einer Ecke (11) ihres Dreieckquerschnittes an der äußeren, von dem Kesseiwassermantel (1) umgebenen Begrenæungswand (2) des ringzylindrischen Heizgaszuges (5) befestigt sind und an ihren beiden anderen Ecken (12) sich einander berührend angeordnet sind.
  2. 2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Begrenzungswand (2) des Heizgaszuges mit eingestanzten Schlitzen (15) versehen ist, in die die Befestigungsecken (11) der dreieckförmigen Hohlprofile (10) eingeschweißt sind.
  3. 3. Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dreieckförmigen Hohlprofile (10) aus Blechstreifen gebogen sind, wobei die Trennfuge (14) zwischen den Blechstreifenrändern auf der der Befestigungsecke (11) gegenüberliegenden Dreieckseite (13) liegt, die mit der Brennkammer, vorzugzweiae mit einer eingeschobenen Trockenbrennkammer (3) aus einem dünnwandigen hitzebeständigen Zylinder, wärmeleitend in Berührung steht.
  4. 4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Kesselruckwand (7) angeordneter Rauchstutzen (6) des Heizkessels etwa koaxial zur Brennkammerachse liegt, nach innen über die Kesselrückwand vorragt und bis auf einen vorbestimmten Abstand von dem geschlossenen hinteren Brennkammerende in einen Rauchgassammelraum (17) zwischen Kesselrückwand und hinterem Brennkammerende hineinragt.
  5. 5. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dreieckPörmigen Hohlprofile (10) sich nur über den vorderen Teil der axialen Länge einer in diese Hohlprofile (10) eingeschobenen Trockenbrennkammer (3) erstrecken, deren w vorderes Ende mit dem Heizgaszug (5) in Verbindung steht und deren hinteres Ende geschlossen ist, daß der hintere Teil der axialen Länge der Trockenbrennkammer (3) von dreieckförmigen Hohlpro-Eilen (18) mit kleinerer radiaier Höhe umgeben ist, welche zwischen ihren benachbarten Ecken (19) eine Lücke (20) aufweisen und zwischen ihrer der Befestigungsecke (11) gegenUberliegenden Dreiecksseite (21) und der Trockenbrennkammer (3) einen Ringspalt (22) bilden und welche bis in einen Rauchgassammelraum (17) reichen, der zwischen dem geschlossenen hinteren Ende der Trockenbrennkammer und einer einen Rauchgasstutzen (6) des Heizkessels aufweisenden tesselrUckwand (7) gebildet ist, und daß die Trockenbrennkammer (3) zur Verknderung der axialen Länge des Ringspaltes (22) axial verstellbar angeordnet ist.
DE19782852650 1978-12-06 1978-12-06 Heizkessel fuer oel- bzw. gasfeuerung Withdrawn DE2852650A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0120435A3 (en) * 1983-03-21 1986-01-22 Hans Dr. Viessmann Shape of fuel gas passages in boilers
WO1999049268A1 (en) * 1998-03-20 1999-09-30 Southcorp Australia Pty. Ltd. A flue and hot water heater
AU760683B2 (en) * 1998-03-20 2003-05-22 Rheem Australia Pty Limited A flue and hot water heater

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EP0120435A3 (en) * 1983-03-21 1986-01-22 Hans Dr. Viessmann Shape of fuel gas passages in boilers
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