DE2852529A1 - Automatische riegelsticheinrichtung fuer industrienaehmaschinen - Google Patents
Automatische riegelsticheinrichtung fuer industrienaehmaschinenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/22—Work-feeding means with means for setting length of stitch
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN 2852 529
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT Mönchen ιί?Γν, I1 O. J. GLAESER Hamburg
KONIGSTRASSE281.Dezember 1978
2000 HAMBURG 50,
TELEFON: 381233 TELEGRAMME: KARPATENT TELEX: 212979 KARP D
W. 27691/78
The Singer C ο rap any
Elizabeth, !Jew Jersey
Elizabeth, !Jew Jersey
(V.3t.A.)
Automatische Riege Is ticheiru'i ent ung
für Industrienähmaschineri.
Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und insbesondere auf ein System, welches in Industrienähmaschinen
mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit eingesetzt werden kann, um eine ausgeglichene Stichbildung bei Riegelstich- bzw.
sog. Back-tack-Arbeiten mit hoher Geschwindigkeit zu bilden.
Wenn in einem Arbeitsstück eine Naht genäht wird, ist es allgemein übliche Praxis, Steppstiche bzw. üoppelsteppstiche
am vorderen Ende bzw. hinteren linde der Naht vorzusehen. Für aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehende
Gründe bezieht sich das sog. Back-tack-Arbeiten allgemein auf die Regelstiche sowohl an vorderen als auch am hinteren
Ende der Naht. Der Ausdruck erster Riegelstich bezieht sich
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BANK: DEUTSCHE BANK AG, HAMBURG (BLZ 2007000O)1KONTO NR. 65/18823 · POSTSCHECK: HAMBURG 1428*5-205
BAD ORIGINAL
insbesondere auf die Steppstiche an dem vorderen hncJo acr
Naht und der Ausdruck letzter Riegelstich bezieht sich insbesondere
auf die Doppelsteppstiche am hinteren linde der Naht. Der erste Riegelsticn wird durch Vorsehen einer festgelegten
Zahl von Stichen in der Vorwärtsrichtung durchgeführt,
welcher die gleiche Anzahl von Stichen in der Rückwärtsrichtung folgt. Darauffolgend wird die Naht bis zu
ihrem Ende genäht. Der letzte Riegelstich wird durch Nähen einer festgelegten Zahl von Stichen in der Rückwärtsrichtung
gebildet, welcher die gleiche Zahl von Stichen in der Vorwärtsrichtung folgt. Zusätzlich wird am Ende des letzten
Riegelstichs eine weitere Zahl von Stichen in der Rückwärtsrichtung für einen Rückwärtsschneiuvorgang genäht.
In der Technik v/urde das oack-tack-Arbeiten in automatischen Nähmaschinen typischerweise durch Auszählen
der Zahl der Stiche und durch Vorsehen von Vorschubrückführsteuersignalen
nach der zweckmäßigen Zahl der Stiche durchgeführt. Obgleich dieses Verfahren für niedrige Arbeitsgeschwindigkeiten
ausreichend sein kann, verhindern die Trägheit des Systems und die AnsprechzeitVerzögerungen, wenn
sich die Nähgeschwindi";keit erhöht, daß die Maschine augenblicklich
reversiert, wordurch ein Ungleichgewicht bzw. eine Ungleichmäßigkeit in den unterschiedlichen Richtungen der
Back-tack-Stiche erzeugt wird.
Ein Zweck der Erfindung besteht uaher darin, ein automatisches
Riegelstichsystem für Hochgeschwindigkeitsnähmaschinen zu schaffen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, ein derartiges Back-tack-System zu schaffen, bei welchem ausgeglichene
Back-tack-Stiche bzw. Riegelstiche erhalten werden können.
Gemäß der Erfindung ist ein automatisches Back-tack-System für eine Nähmaschine geschaffen, welche eine Nähnadel
und einen reversierbaren Arbeitsstückvorschubmechanismus aufweist, wobei die Nähmaschinennadel und der Arbeitsstück-
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vorschubmechanismus in Synchronismus arbeiten, um Stiche
in einer Naht bzw. einem Saum mit vorderem und hinterem Ende in einem Arbeitsstück zu bilden; hierbei werden die
einen Riegelstich bildenden Stiche wahlweise am letzten Ende der Naht genäht, wobei die Back-tack-Stiche einen
ersten Teil aufweisen, welcher aurch Nähen in einer ersten Richtung und einen zweiten Teil aufweisen, welcher durch
Nähen in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung gebildet sind, wobei das back-tack-System weiterhin
eine Einrichtung zum Erzeugen eines Stichsignals im Ansprechen auf jedes durchstechen der Wadel, eine Zähleinrichtung,
welche auf das Stichsignal zwecks Zählung der Stiche innerhalb jedes Back-tack-Teiles anspricht und ein Zählsignal
erzeugt, wenn die Zählung eine vorbestimmte Zahl erreicht, eine Einrichtung zur Erzeugung eines Reversiersignals im Ansprechen
auf das Zählsignal erzeugt, um den Arbeitsstückvorschubmechanismus zu reversieren und eine Einrichtung aufweist,
um das Reversiersignal um eine entsprechende vorbestimmte
Zeitspanne am Ende jedes zweiten Back-tack-Teiles zu verzögern.
Die Erfindung wird, nachfolgend anhand der Zeichnung
beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer auf einem Arbeitstisch gehaltenen Industrienähmaschine, welche durch eine
Vorrichtung gemäß der Erfindung steuerbar ist.
Fig. 2Λ veranschaulicht back-tack-Stiche, welche bei
hoher Geschwindigkeit gebildet worden sind, wobei der Back-tack-Vorgang durch Zählen der Stiche gebildet worden
ist.
Fig. 2B veranschaulicht die ausgeglichenen Back-tack-Stiche, welche mit hoher Geschwindigkeit hergestellt worden
sind, wobei im Sinne der vorliegenden Erfindung gearbeitet worden ist.
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Fig. 3 zeigt ein BlOckdiagranm eines Back-tack-Steuersystems
gemäß der Erfindung.
Fig. 4 zeigt einen vereinfachten schematischen Logikstromkreis,
welcher zur Anwendung im Zusumniei;h?.ng mit der
vorliegenden Erfindung nützlich ist.
Fig. 5 zeigt ein Zeitdiagramm für die Nähmaschiriengeschwiridigkeit
und die -richtung,, wenn gemäß der Erfindung
gearbeitet wird.
Fig. 6a und bB zeigen zusammengesetzt einen schematischen
mit Einzelheiten angereicherten Logikstronkreis
gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Industrienähmaschineneinrichtung 40,
welche eine Nähmaschine 50 und einen Arbeitstisch 55 aufweist.
Ein das Arbeitsstück halternder Sockel 51 der Nähmaschine 50 ist im wesentlichen gleich-eben zu eine;.! oberen
Teil 56 des Arbeitstücks 55 für die Halterung des Arbeitsstücks
ausgebildet. Die Nähmaschine 50 weist ein nicht gezeigtes
Antriebssystem auf und kann schwenkbar im Tisch 55 in bekannter Art und Weise gehaltert sein. Das Antriebssystem
der Nähmaschine 50 ist unterhalb der Nähmaschine 50
hinter einer festen Frontpirlatte 57 des Arbeitsstücks 55
gehaltert und dadurch dem Blick des Betrachters verborgen. Im Basisteil des Arbeitsstücks 55 ist ein Fußpedal 65 schwenkbar
gehaltert, welcher' über eine Verbindung 66 mit elektrischen Einrichtungen, beispielsweise mit Schaltern unu Potentiometern,
verbunden ist, welche an einer Nähmaschinen-Steuerbox 63 befestigt sind, welche ihrerseits innerhalb des Arbeitsstücks
55 hinter einer an Angeln befestigten Frontplatte gehaltert ist, welche ihrerseits an Angeln 60 an einen Kreuzteil
6l des Arbeitstisches 55 befestigt ist. Die schwenkbar befestigte Frontplatte 59 wird im abgeschlossenen Zustand
durch Riegel 62 gehalten, welche aus dem Schließeingriff ntrausgebracht
werden können, um die Frontplatte 59 nach unten zu drehen, um die Nähmaschinen-Steuerbox 63 freizulegen.
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An der rechten Seite ües Arbeitstisches 55 unterhalb des oberen Teils 56 der Arbeitsstücktragfläche befindet
sich ein kleiner Kasten 72, in welchem ein Hauptschalter 73, ein Start-tack-Schalter 74, ein Lnd-tack-Schalter 753 ein
Riegelstichzahlwühlschalter 76 und ein Schalter 77 unteres
r
gebracht sind, um den Drückfuß anzuheben. Eine Knieverschiebungseinrichtung
8U ist schwenkbar an einer Schwenkstange 8l befestigt, welche ihrerseits an der festen Frontplatte 57
befestigt ist. Kin Ari^chlugteil b2 der Knieverschiebungseinrichtung
du arbeitet mit dem Lruekerfuß-Schalter 77
zusammen, um das Anheben des Drückerfußes 53 der Nähmaschine herbeizuführen. Wie es bekannt ist, kann das Anheben und Absenken
des Drückerfußes pneumatisch herbeigeführt werden und durch ein spulenbetätigtes Ventil gesteuert werden,
welches über den Drückerfuß-Anhebe-Schalter 77 erregt wird.
Beim Arbeiten der Näheinrichtung 40, um eine Back-tack-Naht
zu durchlaufen, werden wahlweise die Schalter 74, 75 und 76 und das Pedal 65 befiitigt. üer Jtart-Schalter 74
und der End-Schalter 75 sind zwei Stellungsschalter. Der Start-Schalter 74 steuert den ersten Riegelstich,und der
Endschalter 75 steuert den letzten Riegelstich. Wenn es erwünscht ist, daß die Naht einen ersten Riegelstich aufweist,
wird der Start-Schalter 74 in eine erste Stellung gebracht, und wenn es erwünscht ist, daß die Naht keinen
ersten Riegelstich aufweist, wird der Start-Schalter 74
in seine zweite Stellung gebracht. Wenn es erwünscht ist, daß die Naht einen letzten Riegelstich aufweist, wird der
End-Schalter 75 in eine erste Stellung gebracht, und wenn
es nicht erwünscht ist, daß die Naht einen letzten Riegelstich aufweist, wird der End-Schalter 75 in seine zweite
Stellung gebracht. Der Wahlschalter 76 ist zu Erläuterungszwecken als ein Drehschalter mit einer Vielzahl von Stellungen
dargestellt, welche wahlweise eingestellt werden können, um die gewünschte Zahl der Stiche in den Riegelstichbereichen
zu programmieren. Richtige Kennzeichen sind an
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der Stirnfläche des Kastens 72 so' vorr;eaehen, daß die Zahl
der Stiche durch die Winkelstellung des Drehschalter^ 76
durch die Bedienungsperson erkennbar ist und ausgewählt
werden kann. Das Fußpedal· 65 wird verwendet, um die Hubeinrichtung
40 in der üblichen Art und Weise zu steuern.
Wenn das Fußpedal b'z> nach unten getippt oder nach vorn
gedreht wird, wird die Nüheinricnluru; 40 betätigt, u:n eine
Naht zu bilden. Falls der Jtart-Jchaluer 7'ί in seine erste
Stellung gebracht worden ist, werden uie ersten Riegelstiche automatisch gebildet. Falls der Start-Schalter sich hingegen
in seiner zweiten Stellung befindet, werden keine ersten Riegelstiche gebildet. Ära iMiJ-j der Naht bewegt die bedienungsperson
die Hacke bzw. den Fuji b;;w. dreht das Fußpedal 6lj
in eine umgekehrte Richtung, so daß das Fußpedal 65 einen
Fadenschneidvorgang einleitet. Falls der End-Schalter '(O
sich in seiner ersten Stellung befindet, wird dieser Fadenschneidvorgang
acth einem ersten Riegelst i-charbeiten durchgeführt.
Falls der Endschalter 7b sich hingegen in seiner
zweiten Stellung befindet, wird kein letzter Riegelstich durchgeführt, lediglich der Faderischneidvorgang wird durchgeführt.
Die Nähgeschwinüigkeit wird In bekannter Art und
Weise durch den in der . üteuorbox υ_>
angeordneten Stromkreis gesteuert. Während des Riegelsticharoeitens wird eine erste
Dezugsgeschwindigkeit an die. Motoraritriebs-Servoeinrichtung
geführt. Aus Zwecken der Darstellung wird uer Nähmaschinenantriebsmotor
(nicht gezeigt) mit einer Geschwindigkeit von 3OOO U/min während des Riegelsticharbeitens angetrieben.
Während des laufenden Teiles der Naht wird die Geschwindigkeit durch relatives Herunterdrücken des Fußpedals 65 gesteuert.
Zu Erläuterungszwecken sei erwähnt, daß diese Geschwindigkeit sich bei einem -Maximum von ungefähr bei 500C1
oder 6000 U/min befindet. Während des Schneidvorgangs wird
die Geschwindigkeit beispielsweise auf ^00 U/min eingeregelt.
Da die Art und Weise der Nähmasehinengeschwiridigkeit keinen
Teil der vorliegenden Erfindung bildet und da derartige Steuerungen in der Technik bekannt sind, wird diese Art der
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Steuerung nachfolgend nicht weiter beschrieben.
Obgleich dies nicht in Fig. 1 gezeigt ist, weist das
in Fig. !gezeigte Nähsysteia auch einen Arbeitsstückvorschubmechanismus
unterhalb der Arbeitsstiicktriigflache bzw. des
Sockels '31 auf. Der Arbeitsstückvoröchubmechanismus arbeitet
in Synchronismus mit der Nähnadel 52, uu auf diese Art und
«'eise Stiche in einem Arbeitsstück zu bilden, welches unter dem Drückerfuß b5 gehalten ist bzw. dort angeordnet ist.
Die Richtung, in welcher der Arbeitsstückvorschubmechanismus
das Arbeitsstück bewegt, wird durch die wahlweise Erregung oder Entregung einer Spule herbeigeführt, welche als Keversiersolenoid
bezeichnet wird. Es ist die Art und V/eise der Steuerung der besonderen Spule bzw. dieses Solenoids, während
des automatischen Riegelsticharbeitens,nit welcher sich die vorliegende Erfindung befaßt.
In Fig. 2Λ ist zu Erläuterungszwecken ein Stichmuster
für eine Naht gezeigt, welche erste und letzte Riegelstiche aufweist, welche durch die bekannte Art und Weise erzielt
worden sind, indem die Stiche gezählt werden. In dem in Fig.2A gezeigten Muster sind die Nadeldurchstiche als offene Kreise
gezeigt und die dazwischenliegenden Bereiche sind durch gerade Linien angegeben. Weiterhin zeigen nie Pfeile die Richtung
des Vorschubs, wobei die Pfeile, welche nach rechts zeigen, den Vorwärtsvorschub darstellen, und die Pfeile die
nach links zeigen, den Rückwärtsvorschub darstellen. Obgleich die Rückwärtsvorschubteile des in Fig. 2Agezeigten Husters
in einem Winkel in bezug auf die Vorwärtsvorschubteile dargestellt sind, ist es selbstverständlich, daß aie gesaraten
Bewegungen auf der gleichen Linie stattfinden, wobei auch der Rückv/ärtsvorschub in einen Winkel aus Gründen
der klareren Darstellung wiedergegeben ist.
Die Zahl der gewünschten Riegelstiche wird aus Gründen der Vereinfachung der Erläuterung mit fünf angenommen. Beginnend
beim Punkt 102 v/erden fünf Stiche in Vorwärtsrichtung genäht, bis der Punkt 101I erreicht wird, bei Punkt 104
wird ein Befehl gegeben, um die Vorschubrichtung umzukehren.
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Jedoch hat die Nähmaschine bestimmte ihr innewohnende Trägheitsverzögerungen,
beispielsweise durch elektro-pneumatische und elektro-mechanische Verzögerungen bein Betätigen der Steuerelemente,
aber auch mechanische Verzögerungen beim Bewegen der entsprechenden Verbindungen. Diese Verzogerungen bewirken,
daß die Nähmaschine fortfährt, das Arbeitsstück in Vorwärtsrichtung für eine Zahl von Stichen .weiterzubewegen,
wobei im vorliegenden Fall zwei derartige Stiche angenommen
worden sind, so daß die StellelüG erreicht wird. Und dieses
ist der Zeitpunkt, an dem der Arbeitsstückvoraehubmechanismus
tatsächlich reversiert. Es wird- dann daii.it fortgefahren,
Stiche in Rü.ckwärtsrichtung zu bilden,bis der Punkt lüö erreicht
wird, an welchem Zeitpunkt fünf Rückwärtsvorschubstiche
gezählt worden sind. Es wird bemerkt, daß, obgleich die Nähmaschine fünf Rückwärtsstiche gezählt hat, tatsächlich
zwei Stiche (von Punkt 104 zu Punkt 106) in Vorwärtsrichtung:
durchgeführt worden sind und lediglich drei in der Rückwärtsrichtung durchgeführt worden sind. Am
Punkt 108 wird ein weiterer Befehl gegeben, nämlich den
Vorschub in die Vorwärtsrichtung umzukehren. Wiederum treten bestimmte inhärente Trägheitsverzögerungszeiten bei der
tatsächlichen Vorschubumkehr auf und bewirken,- daß zunächst damit fortgefahen wird, Stiche in rtückwärtsrichtung bis
zum Punkt 110 durchzuführen, bevor die Vorschubrichtung sich tatsächlich verändert. Es wird sodann die Naht in
Vorwärtsrichtung von Punkt 110 bis zu ihrem Ende am Punkt genäht, zu welchem Zeitpunkt die Nähmaschine üblicherweise
zum Halten gebracht wird. Zu diesem Zeitpunkt werden die letzten Riegelstiche durchgeführt, inaeir. mit dem Rückwärtsnähen
für fünf Stiche bis zum Punkt 114 begonnen wird. Am Punkt 114 wird der Vorschubumkehrbefehl gegeben. Zufolge
der inhärenten Trägheitsverzögerungen jedoch, werden zusätzliche Stiche, beispielsweise zwei weitere Stiche in
Rückwärtsrichtung bis zum Punkt 11b durchgeführt, bevor eine Vorschubumkehr tatsächlich stattfindet. Am Punkt 118
hat das System wiederum fünf Stiche gezählt, welche in
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Vorwärtsrichtung durchgeführt v/erden sollten, obgleich lediglich
drei durchgeführt worden sind. An dieser Stelle wird entweder die Mähmaschine angehalten oder ein Rückwärts-Schneidbefehl
wird gegeben. Im lotsten Fall werden weitere Stiche in Vorwärtsrichtung bis zum Punkt 120 durchgeführt,
welcher erreicht wird, bevor der Vorschub tatsächlich für den Rückwärts-Schneidvorgang reversicrt, was beispielsweise
am Punkt 122 vollständig durchgeführt worden ist.
Dementsprechend ist zu sehen, daß ein Ungleichgewicht
bzw. eine Unausgeglichenheit in der Stichbildung auftritt, wobei die Punkte 102 und 110 voneinander getrennt sind
und die Punkte 112 und 120 in entsprechender Weise voneinander getrennt sind. Es wäre wünschenswert, daß diese Punkte
aufeinander.fallen, und zwar aus Gründen der Gleichförmigkeit
und der maximalen Nahtfestigkeit. Ein Weg, diesen Zweck zu erfüllen, ist das Arbeiten mit hex-abgesetzter Riegelstichgeschwindigkeit.
Zu Darstellungszwecken ist ein Überlauf von zwei Stichen gezeigt worden, bevor die Vorschubumkehr
stattfindet. Jedoch variiert dieser Überlauf entsprechend der Geschwindigkeit der nähmaschine. Beispielsweise
ist gefunden worden, daß das System TrägheitsVerzögerungen
von ungefähr 40 msec aufweist. Bei einer Nähgeschwindigkeit
entsprechend 5000 U/min würde eine 40 msec Verzögerung
zwei Stichen entsprechen, ßei einer Geschwindigkeit von 500 U/min würde dieser überlauf auf ein Drittel eines Stiches
herabgesetzt werden. Wenn dementsprechend eine verhältnismäßig kleine Geschwindigkeit zugrunde gelegt wird , wird
eine gleichförmige Regelstichbildung erzeugt. Da jedoch das Überlaufen in der Naht vom Punkt 110 bis 112 mit Geschwindigkeiten
im Drekjahlbereich von 1JQOO U/min oder noch
größer durchgeführt wird, wäre es erwünscht, ein Riegelsticharbeiten zu erreichen bei Geschwindigkeiten in der Größenordnung
von 3000 U/min.
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Unter Bezugnahme aui' FL;. 2b v/irü >.ior L'ühvor^ang in
Übereinstimmung mit, der xLrfinuung erläutert, wobei durch
die Erfindung eine gleiuhforiaige iUcgelstiuhbilüung selbst
bei höheren Geschwindigkeiten erreicht w·. rden kann. Der
Nähvorgang beginnt bei Punkt 132, un-.l uirie Anzahl von Stichen,
im Ausführungobeispiel handelt βι\ sich un fünf, werden bis
zum Punkt 134 ausgezählt. Der Bereich vor:: Punkt 132 bis
, wird
zum Punkt 13'!','nachfolgend- als Zone 1 bezeichnet. Wenn der Punkt 134 erreicht wird, wird der fieveri".ierbefehl gegeben und nach zwei weiteren Stichen in Vorwärtsriehtung als Folge der Trägheit des Systems, wird der Punkt 13ö erreicht, an welchem die Vorschubumkehr tatsächlich stattfinuet. iiachuen fünf Stiche gezählt worden sind, nämlich an der Stelle 13d, wird eine Verzögerung hinzugefügt, bevor der Rückwärtsvoi·- schubbefehl tatsächlich am Punkt 140 gegeben wira. Die Verzögerungsperiode ist in Fig. 2ό durch unterbrochene Linien gezeigt, und der Bereich von 13^ bis I2Iu wird nachfolgend als Zone 2 bezeichnet. Am Punkt 1^0 wird der Vorschubreversierbefehl wiederum gegeben. Auf diese Art und Weise wird nach einer systembedingten Trägheitsverzögerung die Vorschubumkehr tatsächlich am Punkt 142 stattfinden. Die Naht wird sodann bis zum Punkt 144 genäht, wo die Maschine angehalten wird. Der Bereich vom Punkt l4ü zum Punkt 144 wird nachfolgend als Zone 3 bezeichnet. Am Punkt l'l'i wird der letzte Riegelstich durch Reversieren des Vorschubs und Auszählen von fünf Stichen bis zum Punkt 146 geoildet. Der Bereich vom Punkt 144 bis zum Punkt L'lb wird nachfolgend als Zone 4 bezeichnet. Am Punkt 146 wird der Vorscimbumkehrbefehi gegeben. Jedoch findet die tatsächliche Vorsehubumkehr nicht vor1 dem Punkt 148 statt. Nach fünf Stichen, an der Stelle 15U, wird eine Verzögerung eingeführt und eier Vorscnubreversierbefehl wird tatsächlich an der Stelle 152 gegeben. Die Stichbiluurig während der Verzögerung wird durch die unterbrochenen Linien dargestellt, und der tiereich vom Punkt 146 zum Punkt 1^2 v/ird
zum Punkt 13'!','nachfolgend- als Zone 1 bezeichnet. Wenn der Punkt 134 erreicht wird, wird der fieveri".ierbefehl gegeben und nach zwei weiteren Stichen in Vorwärtsriehtung als Folge der Trägheit des Systems, wird der Punkt 13ö erreicht, an welchem die Vorschubumkehr tatsächlich stattfinuet. iiachuen fünf Stiche gezählt worden sind, nämlich an der Stelle 13d, wird eine Verzögerung hinzugefügt, bevor der Rückwärtsvoi·- schubbefehl tatsächlich am Punkt 140 gegeben wira. Die Verzögerungsperiode ist in Fig. 2ό durch unterbrochene Linien gezeigt, und der Bereich von 13^ bis I2Iu wird nachfolgend als Zone 2 bezeichnet. Am Punkt 1^0 wird der Vorschubreversierbefehl wiederum gegeben. Auf diese Art und Weise wird nach einer systembedingten Trägheitsverzögerung die Vorschubumkehr tatsächlich am Punkt 142 stattfinden. Die Naht wird sodann bis zum Punkt 144 genäht, wo die Maschine angehalten wird. Der Bereich vom Punkt l4ü zum Punkt 144 wird nachfolgend als Zone 3 bezeichnet. Am Punkt l'l'i wird der letzte Riegelstich durch Reversieren des Vorschubs und Auszählen von fünf Stichen bis zum Punkt 146 geoildet. Der Bereich vom Punkt 144 bis zum Punkt L'lb wird nachfolgend als Zone 4 bezeichnet. Am Punkt 146 wird der Vorscimbumkehrbefehi gegeben. Jedoch findet die tatsächliche Vorsehubumkehr nicht vor1 dem Punkt 148 statt. Nach fünf Stichen, an der Stelle 15U, wird eine Verzögerung eingeführt und eier Vorscnubreversierbefehl wird tatsächlich an der Stelle 152 gegeben. Die Stichbiluurig während der Verzögerung wird durch die unterbrochenen Linien dargestellt, und der tiereich vom Punkt 146 zum Punkt 1^2 v/ird
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-A-
nachfolgend, als Zone b bezeichnet. Am Punkt 152 wird der
Vorschubreversierbefehl für den Rückwartsschneidvorgang gegeben, die tatsächliche Vorschubumkehr tritt an der
stelle llj'\ als l'Olge der Trägheit des Uy st eins auf. Der
Rückwärtsschneidvorgan·" wird ar;i Punkt 156 vervollständigt.
Der Bereich vom Punkt 152 bis zum Punkt I56 wird nachfolgend
als Zone 6 bezeichnet. Hs wird bemerkt, daß ein gleichmäßiger erster Riegelstich und ein gleichförmiger letzter
Riegelstich durch Hinzufügen der Verzögerungen in den Zonen 2 und 5 erhalten wird.
!Jach einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der Erfindung wird die Verzögerungszeit in Zone 2 als 1IO msec und die Verzögerungszeit in Zone 5 als 60 msec ausgewählt.
Der CIi1UtId für diese Differenzen in den Verzögerungsperdioden
für den ersten und den letzten Riegelstich beruht darauf, daß der Ablauf des Arbeitens beim ersten Riegelstich
und beim letzten Riegelstich unterschiedlich ist. Besonders am Ende des ersten Riegelstichs, wenn, in die Zone j>
hineingegangen wird, beschleunigt sich die iJähmaschinengeschwindigkeit
auf 500 U/min in ihrer Drehzahl. Nach dem Punkt 150 wird
die Drehzahl der Nähmaschine auf 400 U/min für den Schneidvorgang
abgebremst. Lj sollte an dieser Stelle bemerkt werden,
daß, obgleich feste Verzögerungen gezeigt und zugrunde gelegt worden sind, die Zahl der Stiche, die tatsächlich während
der Verzögerungen in den Zonen 2 und 5 auftreten, von der Hegelstichgeschwindigkeit entsprechend variiert. Wenn die
Geschwindigkeit grüßer ist, ist die Zahl der Stiche größer. Die Verzügerungen sind jedoch so ausgewählt worden, daß sie
im wesentlichen gleich der Systemträgheitsverzügerung sind, so daß die durch Trägheitsverzögerungen bedingten Stichüberläufe durch die Verzögerungen unabhängig von der Geschwindigkeit
kompensiert werden.
In Fig. 3 ist ein Gesamtblockdiagramm der Einrichtung
zur Steuerung der Reversierspule gezeigt. Der Hauptmaschinensteuerstromkreis
200 enthält die Logik- und die Zeitsteuerung zur Steuerung des Arbeitens der Maschine unter Einschluß der
Geschwindigkeit j des Drückerfußes, Fadenschneiders und der
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Nadellage. Es wird daran erinnert, daß die spezielle Ausrüstung,
die nachfolgend beschrieben wird, die einer Industrienähmaschine ist, die für das Arbeiten geraderStiche mit
hoher Geschwindigkeit geeignet ist. Daher ist der einzige Zeitraum, in welchem Ruckwärtsnähen notwendig ist, derjenige,
in dem die Riegelstiche durchgeführt werden und der Faden
geschnitten wird. Dementsprechend wird die Spule 202 für die Vorschubumkehr durch ein Signal von der. Riegelstich-."
steuerschaltung 20*1 über einen Verstärker 2üb gesteuert.
Der Riegelstichsteuerstroinkreis 20Ί empfangt an seinem
Eingang Zeitsteuersignale von der Hauptnühinaschirieristeuerschaltung
200, er erhält Näh- und Schneidsignale vom Pedal 05,
weiterhin Signale vom Start-Schalter 'Ik und vom End-Schalter
und zwar insofern, als ein erster und/oder ein letzter Riegelstich
notwendig ist. Ferner erhält er eine Anzeige vom Stichzählwählschalter 76, nämlich soweit es die Zahl der
gewünschten Stiche in jedem Teil der Riegelstiche betrifft. Die RiegelstichsteuerschalUmg 'dOk arbeitet in der vorangehend
beschriebenen Art und Weise, und nachfolgend wird diese Beschreibung mit Einzelheiten anpereichert., um die Steuerung
der wahlweisen Erregung und Enr-regun;; eier Reversierspule 202
zu erläutern.
In Fig. k ist eine Funktionydarstellung der Logikschaltung
für das Einfügen der Verzögerung in die Signale zur Betätigung der Reversierspule 202 wiedergegeben. Innerhalb der
Riegelstichsteuerschaltung 20*1 wird ein Signal auf einer Leitung
208 erzeugt, und zwar in einer Art und Weise, A-;ie das
nachfolgend beschrieben wird, um anzuzeigen, daia das Nähsystem
sich in der Zone 2 befindet. Es wird daran erinnert, daß während der Zone 2 die Reversierspule 202 zu erregen ist,
so daß die Nähmaschine in der Rüclavärtcrichtun^ angetrieben
wird. Zwischen dem Leiter 208 und dem Verstärker 20b befindet
sich ein ODER-Glied 210 und ein Verzügorun^selement
212. Das Verzögerungselernent 212 kann eine kO msec "AUS"-VerzÖgerung
einfügen, wodurch, wenn ein hohes Signal an seinen Eingang angelegt wird, ein hohes Signal unmittelbar an seinem
Ausgang erzeugt wird, wenn jedoch das hohe Signal am Eingang
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weggenommen wird, verschwindet das hohe Signal am Ausgang jedoch nicht, bevor eine Zeitperiode von 40 msec abgelaufen
ist. Wenn daher ein Ruhesignal auf der Leitung 20ö erscheint, was anzeigt, daß die Mascnine sich in der Zone 2 befindet,
wird die Reversiercpule 202 unmittelbar folgend erregt. Wenn
das hohe Signal von der Leitung 20d weggenommen wird, aas
anzeigt, daß die Maschine nicht mehr in der Zone 2 sein
sollte, behält das Verzögerungselement 212 sein hohes Signal
am Ausgang und gibt dies an das ODEn-Tor 210 für eine zusätzliche Zeitperiode von 40 msec weiter, wodurch aie Maschine
im Rückwärtsarbeiten für diese Verzögerungsperiode verbleibt. Wenn ein hohes Signal auf einer Leitung 21*1 errcheint, welches
anzeigt, das sich die Maschine in der Zone 4 befindet, wird die Spule 202 erregt, und zwar für die gesamte Periode, in
der sich die Maschine in der Zone 4 befindet, bzw. das entsprechende Signal auf der Leitung 214 vorhanden ist. Wenn
der Zone 6 entsprechend ein hohes Signal an eine Leitung 21b angelegt wird, muß dieses zunächst durch ein 60 msec 1HN"-Verzögerungseler.iont
218 hindurchgehen, bevor es zum ODER-Glied 210 gelangt, um die Reversierspule 202 zu speisen.
Wenn daher das System in die Zone 6 übergeht, wird die Reversierspule 202 nicht erregt, bevor die 60 msec nach
dem Übergang verstrichen sind.
In Fig. 5 sind die zeitlichen Beziehungen der Maschinengeschwindigkeit
und der Vorschubrichtung als Funktionen der Zeit angezeigt. Die obere Kurve in Fig. 5 zeigt die Maschinengeschwindigkeit
als eine Funktion der Zeit, und die untere Kurve in Fig. 5 zeigt die Arbeitsstückvorschubrichtung
als Funktion der Zeit. Die in Fig. 5 verwendeten Bezugszeichen entsprechen den Punkten in Fig. 2B. In der Zone
wird die Maschine mit der entregten Reversierspule betrieben, und die Maschine beschleunigt sich vom Stillstand auf
bis zu 3000 U/min der Riegelstichgeschwindigkeit. In der Zone 2 wird die Reversierspule erregt, und die Maschine
hält ihre Geschwindigkeit von JOOO U/min bei. Obgleich dies nicht leicht aus der Kurve zu erkennen ist, befindet sich
eine 40 msec-Verzögerun,- am Ende der Zone 2. Falls diese
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Verzögerung nicht vorhanden wäre, wären die Flächen unterhalb
der Geschv/indigkeitszone für die Zone 1 und die Zone
einander gleich groß, wobei die Flächen unter der Kurve der Zahl der Stiche entsprechen. Tatsächlich ist die Fläche
unter der Kurve in aer Zone 2 größer zufolge der zusätzlich
hinzugefügten Verzögerung. In der Zone 3 ist die Reversierspule
nicht erregt, und die, .Maschine behält die Geschwindkeit
von 3000 U/rnin für eine ausreichende Zeitspanne aufrecht, um sich zu stabilisieren, wonach sie sich auf ungefähr
5000 U/min beschleunigt. Am Punkt 144 am Ende der
Zone 3 wird die Maschine zum Halt gebracht, indem das Ende der Naht erreicht wird. Die Heversierspule wird dann erregt,
und die Maschine stellt dann den letzten Riegelstich her, indem sie mit der Zone 4 beginnt. Am lirme der Zone 4,
am Punkt 146, wird die Heversierspule entregt, und die Maschine
geht in die Zone 5 über. Am Punkt 150 wird die Verzögerung
für den letzten Riegelstich hinzugeführt,und die
Haschine beginnt damit, ihre Geschwindigkeit abzubremsen, um den Schneidvorgang durchzuführen. Am Punkt 152 wird die
Reversierspule erregt, und die Maschine fährt fort, bis auf eine Geschwindigkeit von 400 U/min abzubremsen, und
bei dieser Geschwindigkeit kann der Schneidvorgang durchgeführt werden.
Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
Anhand der Figuren oA und 6b wird ein schematisehes
detailliertes Diagramm einer Logikschaltung als Beispiel erläutert, um den Riegelstichsteuerstroinkreis 204 (Fig. 3)
zu realisieren, wobei dieser Stromkreis in Übereinstimmung mit den Prinzipien gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet,
um das Funktionieren der Nähmaschine in der oben beschriebenen Art und Weise herbeizuführen. Vor der Beschreibung der Arbeitsweise
der Schaltung nach Fig. öA und Fig. 6b wird an dieser Stelle eine kurze Beschreibung der Arbeitsweise der
Hauptmaschinensteuerung 200 (Fig. 3) gegeben. Im allgemeinen legt die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 unterschiedliche
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nt
logische Zustände fest und spricht auf Eingänge an, um diese
Zustande zu durchlaufen. Die Eingänge an der Hauptmaschinensteuerschaltung
200 kommen vom Fußpedal 65, welches von der Bedienungsperson gesteuert wird, und von der Riegelsteuerschaltung
20^. Die Hauptrnaschinensteuerschaltung 200 erzeugt
Signale zur Hiegelstichsteuerjchaltung 2O2I, Vielehe den Zustand
anzeigen, in welchem sich die Hauptmaschinensteuerschaltung
befindet. Es sind zehn dcra'rtige Zustände vorgesehen, welche
mit "O" bis "'J" bezeichnet werden. Der Zustand "0" ist ein
Leerlaufzustand, bei welchem sich die Nähmaschine nicht in
Bewegung befindet. Wenn die iiedienungsperson das Pedal 65
nach vorne in Nähstellung bringt, schaltet die Logik in den Zustand "1" um. Im Zustand "1" wird ein Antriebsbefehlssignal
für das Motorsteuersystem erzeugt (nicht gezeigt). Im Zustand "1" durchläuft das System bestimmte Zustände, welche bewirken,
daß die ersten Riegelstiche gebildet werden, wobei angenommen wird, daß der Jtart-Schalter 7 ^ geschlossen worden ist. Wie
oben beschrieben, näht das System in Vorwärtsrichtung für eine bestimmte Zahl von Sticnen und geht dann in Rückwärtsrichtung
für die gleiche vorbestiumte Zahl von Stichen über, wobei diene Zahl durch die Bedienungsperson durch den Stichzählungswahlschalter
76 ausgewählt wird. Die Naht wird dann in der Vorwärtsrichtung genäht. V/enn die Bedienungsperson am
Ende der Naht ankommt, wird das Pedal im allgemeinen verschwenkt, um den Schneidvorgang herbeizuführen. Wenn das Pedal
aus der Vorwärtsnähstellung in die Rückwärtsschneidstellung
gebracht wird, durchläuft es eine neutrale Stellung. Die Schaltung ist nun so bemessen, daß mit den Riegelstichen am
Ende der Naht nicht begonnen wird, bevor die Maschine zum Stillstand gekommen ist. Falls beispielsweise die Bedienungsperson
das Pedal 65 betätigt, wenn die Maschine bei 6OOO U/min
arbeitet, so wird hinsichtlich der Riegelstiche nichts, jedenfalls nichts sofort, eintreten. Wenn die Hauptlogik diese
S tellurig des Pedals Gb abfühlt, wird sie eine dynamische
Bremskraft an den Motor anlegen unü vom Zustand "1" in den
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Zustand "2" übergehen. Wenn sie sich im Zustand "2" befindet,
zeigt dies an, daß der Motor abgebremst wird. Wenn sich die Maschine auf bis zu 400 U/min abgebremst hat, fühlt die Logik
den Zustand "3" ab, bzw. sie geht in diesen Zustand über, in welchem der dynamische Bremsvorgang beendet wird. Unmittelbar
darauffolgend schaltet die Logik in den Zustand "1I"
über, bei welchem es sich um einen Zustand handelt, bei wel-
chem die Maschine sich mit einer Umdrehung von 400 U/min dreht.
Die Maschine fährt fort, sich mit dieser Geschwindigkeit zu
drehen, bis die untere Lage der Nadel abgefühlt wird. Wenn diese untere Totlage der Nadel abgefühlt wird, geht die
Maschine in den Zustand "5" über, in welchem eine mechanische Bremskraft angelegt wird. Wie nachfolgend beschrieben wird,
ist die Riegelstichsteuerschaltung 204 daran gehindert, während
der Zustände "2", "3" und "4" zu arbeiten. Um die letzten Riegelstiche durchzuführen, schaltet die Ilciuptmaschineiisteuerschaltung
200 in den Zustand "1" über, und das Sperrsignal von der Riegelstichsteuerschaltung 20^ wird weggenommen. Da
sich das Pedal in Fersenstellung befindet, wird der Schneidschalter geschlossen, und bewirkt, daß mit den letzten Riegelstichen begonnen wird, falls der End-Schalter 75 geschlossen
worden ist. Wenn sich die Riegelstichsteuerschaltung 204 im
Arbeitszustand der Riegelstichbildung befindet, wird ein Signal erzeugt, welches für die Riegelstichbildung kennzeichnend ist,
und dieses Signal wird zur Hauptmaschinensteuerschaltung
geführt. Dieses Signal bewirkt, daß die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 das (nicht gezeigte) Motorsteuersystem ein festes
Signal als Geschwindigkeitssteuersignal anstelle des Bezugs verwendet, welcher durch das Herunterdrücken des Pedals 65
erzeugt wird. Dieses feste Bezugssignal bewirkt, daß die
Maschine auf beispielsweise 3000 U/min arbeitet. Falls die Bedienungsperson ein Arbeitsstück näht und wünscht, daß die
Maschine anhält, ohne in einen Schneidvorgang überzugehen, wird das Pedal 65 in seine neutrale Stellung verschwenkt,
und ist nicht länger eingedrückt, und in diesem Fall geht die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 in den Zustand "6"
über. In diesem Zustand wird die Maschine angehalten, wenn
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BAD ORiGiNAL
ZO
sich die Nadel in der unteren Totlage befindet. Der Zustand "7" ist der Anfangazeitpunkt des Schneidvorgangs der Hauptlogik.
Wenn die Maschine beginnt, den Faden au schneiden, ist per definitionem der Riegelstichvorgang vervollständigt.
Die Zustände "6" und "9" beziehen sich auf das Schneiden und das Herunterschalten der Maschine und haben insoweit
keinen Einfluß auf die Betätigung der Riegelsteuerschaltung 2O<4
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6A wird nun die aarin
beschriebene Schaltung im Ansprechen auf angelegte Signale beschrieben, um den inneren Zustand nacheinander zu verändern
und um Ausgangssignale in Übereinstimmung mit α ein inneren
Zustand zu erzeugen. Der innere Zustand ist durch Zustände von drei Flip-Flops A, B und C gekennzeichnet. Die Zustände
dieser drei Flip-Flops legen die Zonen der zu nähenden Naht (Fig. 2B) fest. Die Übereinstimmung zwischen den Zonen und
den Zuständen der drei Flip-Flops geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.
| A | B | C | |
| Zone 1 | 0 | 0 | 0 |
| Zone 2 | 1 | 0 | 0 |
| Zone 3 | 0 | 1 | 0 |
| Zone H | 0 | 0 | 1 |
| Zone 5 | 1 | 0 | 1 |
| Zone 6 | 0 | 1 | 1 |
Die Riegelsteuerschaltung 204, welche in den Fig. bA
und ÜB gezeigt ist, ist so geschaltet, um vorn Hauptsteuerstromkreis 200 Signale über Leitungen 302 und 304 zu erhalten,
die die Nadelstellung, die obere und die untere Totlage wiedergeben. Wie in der Technik bekannt, wird das
Signal für die obere Totlage auf der Leitung 302 übertragen, und es handelt sich hierbei um ein Signal mit einem hohen
Spannungspegel. Dieses Signal geht in einen niedrigen Zustand über, wenn die Nadel 205 sich innerhalb eines verhältnismäßig
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BAD OTHGINAL
kleinen Bereichs der obersten Stellung befindet. In entsprechender
Weise ist das Signal auf cior Leitung 301I für
die untere Totlage normalerweise auf einem hohen Pegel, es verringert sieh,venn die Nadel 20'j innerhalb eines relativ
kleinen Bereichs der untere tun Lage sich befindet.
Diese Signale werden in der üblichen Art und Weise durch Sensoren erzeugt, welche an tier (nicht gezeigten) Hauptnähmaschinenwelle
angeordnet sind. Die Nadel-oben- und Iiadelunten-Signale
werden zur Erzeugung von Stichsignalen verwendet, welche gezählt werden. Aus Gründen der Vereinfachung
der Darstellung und Erläuterung der vorliegenden Erfindung wird unter einem Stich all dass verstanden,, was zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Nadeldurchstichon stattfindet. Eine Art
und Weise des Zählens der Stiche wäre zu zählen, wie oft sich die Nadel an ihrer unteren Totlage befindet. Jedoch muß die
erste Stellung der Nadel an der unteren Totstellung weggelassen v/erden, weil der erste Stich noch nicht vervollständigt worden
ist, bevor der zv/eite Nadeldurchstich stattfindet. Daher werden
die Stichsignale durch das übereinstimmen eines iJadel-unten-Signals
nach einem Nadel-oben-Signal nach dem Übereinstimmen
des ersten Nadel-unten-Signals gezählt. Um zu diesem Resultat
zu kommen, werden zwei Flip-Flops 30b und 308 eingesetzt. Wenn die Nähmaschine das erste Mal eingeschaltet wird, wird
ein Signal mit niedrigem Pegel auf der Leitung j 10 erzeugt,
welche das Flip-Flop 306 zurückstellt. Das erste Nadel-oben-Signal auf der Leitung 302 liegt am Flip-Flop 306 an und
stellt das Flip-Flop 308 zurück. Wenn das Flip-Flop 3Ο6
gesetzt ist, tritt ein hohes Signal auf der Leitung 312 auf,
welche eine der beiden Eingänge eines NAND-Gliedes 314 darstellt.
Mit dem zurückgestellten Flip-Flop 308 tritt ein Signal mit niedrigem Pegel am Q-Ausgang auf der Leitung 316 auf.
Wenn das Nadel-unten-Signal auf der Leitung 304 erscheint,
wird ein niedriger Impuls durch den Inverter 318 umgewandelt,
um einen Impuls mit hohem Pegel auf der Leitung 320 zu erzeugen, welche den zweiten Eingang des NAND-Gliedes 314
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BAD
darstellt. Dadurch entsteht ein Impuls mit niedriger Amplitude
auf der Ausgangsleitung 322 des NAND-Gliedes 31^j wodurch
das Flip-Flop 303 gesetzt wird, wobei vorausgesetzt ist, daß ein Signal mit hohem Pegel am Q-Ausgang auf der
Leitung 316 erhalten ist. Das nächstfolgende Nadel-oben-Signal
auf der Leitung 302 hat keinen Einfluß auf das Flip-Flop
306, stellt jedoch das Flip-Flop 308 zurück, wodurch dessen Q-Ausgang auf der Leitung 31b wieder auf ein niedriges
Potential geht. In entsprechender V/eise wird das folgende Nadel-unten-Gignal auf der Leitung 304 das Flip-Flop
setzen. Demzufolge wird ein auf der Leitung 3lQ erzeugter
Zug von Stichsignalen erzeugt, welcher ein Eingang zum Zähler 324 ist.
Der Zähler 324 ist ein üblicher Stromkreis, welcher eine Teilung N vornimmt, wobei die Zahl H programmierbar ist.
Der Stichwählschalter 76 ist mit dem Zähler 324 verbunden,
um eine binär kodierte Dezimaldarstellung (BCD) der ausgewhjälten
Stichzahl zu geben, wobei es sich beider Stichzahl um die Zahl der ersten und letzten Riegelstiche handelt.
Die DCD-Darstellung der ausgewählten Stichwahl wird vom
Stichwahlzähler' 76 zum Zähler 324 über die Leitungen 326
übertragen. Der Zähler 324 arbeitet in üblicner Art und V/eise, indem er auf Stichsignale auf der Leitung 316 anspricht,
um von der in dem Zähler 324 eingestellten Zahl über die Leitungen 326 abwärts zu zählen, «renn der Zähler
den Zählstand J1IuIl erreicht, wird ein Signal auf die Leitung
328 gobracrit. uioiseü Signal auf der Leitung 32Ö dient
zwc·i !''uriktionrrri. AIy oruto:; vf,-r:;tc-lit es ua^ A-I-lip-Flop
und als zweites wird es an den Vorstelleingang 332 des Zählers 324 angelegt, um den Zähler 324 mit der BCD-Darstellung
der ausgewählten Stichzahl von den Leitungen 326 her zu laden, beim A-Flip-Flop 330 handelt es sich um ein bekanntes
JK-Flip-Flop, welches als Schwingteil oder Vibrator geschaltet
ist, wobei die J- und K-Eingänge an eine positive Spannung angeschlossen sind. Demzufolge wird der Zustand des A-Flip-Flops
330 nur dann verändert, wenn der Zähler 324 anzeigt, daß die ausgewählte Zahl an Stichen genäht worden ist. Der
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iA ORiGSNAL
^-Ausgang des A-Flip-Flops 330 auf der Leitung 331J ist rait
dem Zähleingang des B-Flip-Flops 336 verbunden, wobei es
sich ebenfalls um einen JK-Flip-Flop handelt, welcher als
Schwing- bzw. Kipp-Flip-Flop geschaltet ist. Daher wird bei
abwechselnden Veränderungen des Zustandes des A-Flip-Flops 330 das B-Flip-Flop 336 veranlaßt, seinen Zustand zu verändern. Das vorangehend Geschilderte ist aus dem Studium
der Tabelle I sowie aus der Betracliung der Fig. 2B ersicntlich.
In der Zone 1, wo mit dem ersten Riegelstich begonnen wird, ist das Ä-Flip-Flop 330 und das B-Flip-Flop 336 im
Nullzustand. Nachdem die gewünschte Zahl an Stichen für die Riegelstiche.vervollständigt ist, wird der Zustand des A-Flip-Flops
330 verändert,und das System geht in die Zone 2
über. Die gleiche Zahl von Stichen wirü in der Zone 2 ausgezählt und am Ende dieser Stichzahl wird der Zustand des
A-Flip-Flops 330 wiederum verändert. Diese zweite Veränderung
bewirkt, daßder Zustand des B-Flip-Flops 336 in entsprechender
Weise sich ändert, und das System geht in die Zone über. In Zone 3 werden die Zustände des A-Flip-Flops 330
und des B-Flip-Flops 336 ein Signal am Ausgang des AND-Gliedes
3*t0 erzeugen, welches an den Sperreingang 3^2 des Zählers
gekoppelt ist. Am Ende der Zone 3 werden in einer nachfolgend zu beschreibenden Art und Weise die A-Flip-Flops 330 und das
B-Flip-Flop 336 zurückgestellt, und es werden wiederum die Stiche für die Zonen k und 5 herausgezählt.
Nachdem nunmehr die Art und Weise des Zählens der Stiche
beschrieben worden ist, wird die Arbeitsweise des verbleibenden Teils der in Fig. 6A bzw. 6B gezeigten Schaltung erläutert,
und zwar, soweit es sich auf die Eingangssignale bezieht, die den Zustand der Hauptmaschinensteuerschaltung 200 und auch
die Stellung des Pedals 65 und die Stellung der Start- und End-
sehalterb^ bzw. 75 beschreiben. Darüber hinaus werden auch
die Signale erläutert j die für die Maschinensteuerschaltung
vorgesehen sind, gleichfalls der Zustand der Reversierspule 202.
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BAD ORiGiNAL
Zusätzlich au den Flip-Flops 330 und 336 weist die in den
Fig. 6a und 6B gezeigte Schaltung auch ein C-Flip-Flop3iJil
und einen Hauptrückstellungs-Flip-Flop 5^6 (HR-Flip-Flop)
auf. Wenn anfänglich Energie an das Nähmaschinensystem über die Betätigung der Schalter 73 angelegt wird, befinden
sich die Flip-Flops 330, 336, 'jhk und $kG alle in ihrem
rückgestellten Zustand bzw. Null-Zustand. Die Bedienungsperson
schließt dann wahlweise die Schalter .74 und 75,
was davon abhängt, ob lediglich erste Riegelstiche oder lediglich letzte Riegelstiche oder sowohl erste als auch
letzte Riegelstiche oder überhaupt keine Riegelstiche erwünscht sind. Falls Riegelstiche hergestellt werden sollen,
wird der Stichzählwahlschaltei^ö eingesetzt,um die gewünschte
Zahl der Stiche beim Rierelsticharbeitenjin das System
einzugeben.
Nachdem das System nunmehr durch die wahlweise Betätigung der Schalter 7^ ,75 und 76 programmiert worden ist,
kann die Bedienungsperson nunmehr ein Arbeitsstück unter den Drückerfuß 53 bringen und mit dem Nähen beginnen.Aus
Zwecken der Vereinfachung der Darstellung der Arbeitsweise des Systems wird angenommen, daß die Bedienungsperson sowohl
erste als auch letzte Riegelstiche will und demzufolge sind die Schalter 7** und 75 beide geschlossen. Falls einer
dieser Schalter geöffnet wäre, wurden die zugehörigen Regelstiche nicht genäht werden.
Um den Nähvorgang einzuleiten, tippt die Bedienungsperson auf das Pedal 65, wodurch der Näh-Sbhalter 350 geschlossen
wird. Mit dem geschlossenen Näh-Schalter 350 erscheint ein niedriges Signal auf der Leitung 352. Dieses
niedrige Signal wird durch den Inverter 354 umgewandelt und
erscheint als der eine Eingang am AND-Glied 356, und zwar als ein hohes Signal. Da die Flip-Flops 336 und 344 in ihren
Null-Zuständen sind, ist der Ausgang des AND-Gliedes 358
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IAD ORiGi1MAL
auf der Leitung 36O niedrig. Da der Jchneid-Schalter 362
im Pedal 65 geöffnet ist, erscheint ein hohes Signal auf der Leitung 364. Dieses Signal wird durch den Inverter
366 in ein nieriges Signal auf der Leitung 368 umgewandelt.
Demzufolge ist der Ausgang des AND-Gliedes 370 auf der Leitung 372 nierig. Da beide Eingänge des Oder-Gliedes
371J niedrig sind, ist auf der Leitung 376 ein nieriges
Signal vorhanden. Dieses nierigu Signal wird durch
den Inverter 378 umgewandelt, um auf der Leitung 38O
ein hohes Signal zu erzeugen. Das hohe Signal auf der Leitung 380 ist der zweite Eingang zum AiiD-Glied 356,
wobei der andere Eingang der hohe Ausgang des Inverters 354 ist, wie dies vorangehend beschrieben worden ist.
Daher ist der Ausgang des AND-Gliedes 356 auf der Leitung
381I hoch. Dieses hohe Signal auf der Leitung 384 wird
durch den Inverter 388 umgewandelt, um ein niedriges Signal "Nähen" auf der Leitung 390 zur Hauptmaschinensteuerschaltung
200 zu erzeugen. Beim Empfang dieses Signals auf der Leitung 390 durchläuft die Nähmaschinenhauptsteuerung
200 die inneren Zustände von dem Zustand "0" Zum Zustand "1". Im "!"-Zustand der Hauptmaschinensteuerschaltung
200 wird ein hohes Singal auf der Leitung 392 erzeugt. Dieses hohe Signal auf der Leitung 392 wird
durch den Inverter 394 umgekehrt, um ein niedriges Signal
auf der Leitung 396 zu erzeugen. Das niedrige Signal auf
der Leitung 396 bewirkt, daß das Flip-Flop 346 rückgestellt wird, wodurch ein hohes Signal auf der Leitung
erscheint. Dieses hohe Signal auf der Leitung 310 ermöglicht,
daß das erste Nadel-oben-Signal auf der Le-itung
302 das Flip-Flop 306 stellt und dadurch ermöglicht, daß die Stiche gezählt werden. Da der Startschalter 74 geschlossen
ist, wird auf die Leitung 398 ein nieriges Signal gebracht. Dieses niedrige Signal wird durch den Inverter
40.0 in eine hohes Signal auf der Leitung 402 umgewandelt,
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Die Leitung 402 ist der eine Eingang des AND-Gliedes
Der andere Eingang des ANU-Gliedes 404 ist der Φ-Ausgang
des B-Flip-Flops 336 auf der Leitung 406. Da sich das B-Flip-Flop
336 in seinem Nullzustand befindet, ist der ^"-Ausgang auf der Leitung 406 auf einem hohen Potential.
Mit den beiden hohen Eingängen nimmt der Ausgang des AND-Gliedes 4()4 auf eier Leitung 408 ein hohes Potential
an. Dieses hohe Signal auf der Leitung 408 geht durch das oder-ülied 410 hindurch, um efn hohes Signal auf der Leitung
412 für das Regelsticharbeiten zu erzeugen, welche zur Hauptmaschinensteuerschaltung 200 führt. Die Hauptmaschinensteuerschaltung
200 spricht auf ein hohes Signal auf der Leitung 412 an, um in den Zustand "flegelsticharbeit" überzugehen.
In diesem Zustand bewirkt die Hauptmaschinensteuerschaltung, daß die Motorgeschwindigkeitssteuerung (nichtgezeigt)
auf der Begelstichgeschwindigkeit, beispielsweise 300 u/min, arbeitet.
Nachdem die programmierte Zahl der Stiche genäht worden ist, verändert das A-Flip-Flop 330 seinen Zustand. Der Ausgang
des NAND-Gliedes 414 geht auf einen niedrigen Pegel, wodurch der Ausgang des NAND-Gliedes 4l6 auf der Leitung
418 ein hohes Potential annimmt. Dies bewirtk daß der
420 ,__
Ausgang des ODER-Gliedes auf der Leitung 4" auf einen
hohen Wert geht. Dieses hohe Signal auf der Leitung 422 wird durch den Verstärker 206 verstärkt, um die Erregung
der Reversierspule 202 zu bewirken, wodurch in Rückwärtsrichtung
Stiche gebildet werden. Das System befindet sich nunmehr in der Zone 2 und die programmierte Zahl der Riegelstiche
wird wiederum ausgezählt. Wenn die vorbestimmte programmierte Zählung erreicht wird, wird der Zustand des
A-Flip-Flops 330 verändert. Dies bewirkt, daß der Zustand
des B-Flip-Flops 336 sich ebenfalls ändert, so daß das
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A-Flip-Flop 330 in seinen Nullzustand übergeht und das
B-Flip-Flop 336 den "1 "'-Zustand annimmt. .Der Zustandswechsel
des B-Flip-Flops 336 erzeugt ein Signal auf der
Leitung 406 mit niedrigem Pegel, was zu einem Regelstichsignal
auf der Leitung 412 führt, und zwar zu einem Signal mit niedrigem Pegel, so daß die Hauptnähmaschinensteuers
chaltung 202 in ihren Nähzustand zurückkehrt, obgleich
sie immer noch in ihrenf "1"-Zustand verbleibt. Mit der Veränderung des Zustand des A-Flip-Flops 330 und
des B-Flip-Flops 336 wird der Ausgang des NAND-Gliedes 414 einen hohen Wert annehmen. Dieser übergang vom niedrigen
zum hohen Zustand wird durch die Verzögerungsschaltung 212 verzögert, welcher eine Diode 424, einen festen
Widerstand 426, einen veränderlichen Widerstand 428 und
einen Kondensator 430 aufweist. Die Eigenschaftswerte dieser Bauteile werden so gewählt, daß ein positiv laufendes
Signal auf der Leitung 432 verzögert auf der Leitung 434, und zwar um eine Zeitspanne von 40 ms, erscheint.
Auf der anderen Seite erscheint, und zwar zufolge der Wirkung der Diode 424, ein niedriges Signal
auf der Leitung 432 unmittelbar auch, auf der Leitung
434. Der veränderliche Widerstand 428 ist zur betriebsmäßigen
Einstellung vorgesehen, um Abweichungen bzw. Toleranzen der Eigenschaftswerte der Bauteile auszugleichen.
Nach der 4ο ms-Verzögerung des positiv verlaufenden Signals
auf der Leitung 432, nimmt der Ausgang des NAND-Gliedes auf der Leitung 4l8 ein niedriges Potential an.
Dies bewirkt, daß die Reversierspule 202 entregt wird. Die ersten ftegelstiche sind nun vollständig gebildet
worden.
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Die h'auptmaschinensteuerschaltung 200 befindet sich immer noch in inrem "!"-Zustand, wohingegen die Regelstiehsteuerschaltung
204 innerhalb der Zone 3 betätigt wird. Die Geschwindigkeit des Nähens ist in der üblichen
Art und Weise durch das Herunterdrücken des Pedals 65 geregelt
und findet weiterhin in Vοrwünsrichtung statt,
bis die Bedienungsperson das Ende der Naht erreicht und das Pedal 6b verschwenkt. Das Kippen des Pedals 65 öffnet
den Nähschalter 3'jO, wodurch ein hohes Signal auf der
Leitung 352 erscheint. Dieses hohe Signal wird durch den Inverter 354 umgewandelt und als ein niedriges Signal
an den Eingang des AND-Gliedes angelegt, wodurch der Ausgang des AND-Gliedes 356 auf der Leitung 384 ein
niedriges Potential annimmt und auf der Leitung 39o ein hohes Signal erscheint. Dadurch wird das Nähbefehlssignal
auf der Leitung 390 zur Hauptmaschinensteuerschaltung 200 weggenommen, stattdessen wird ein
Stellungsbefehlssignal auf der Leitung 384 zur Hauptinaschinensteuerschaltung
200 erzeugt. Beim Eintreffen dieses Stellungsbefehlssignals auf der Leitung 384, durchläuft
die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 den Zustand 2 und der Motor wird dynamisch abgebremst. Sodann läuft
die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 in den Zustand 3 und der Bremsvorgang wird beeindigt. Von dort aus geht es
in den Zustand 4 und der Motor wird mit einer Geschwindigkeit von 400 u/min gedreht, bis der untere Totpunkt
der Nadel abgefühlt wird und zu diesem Zeitpunkt wird in den Zustand 5 übergegangen. Im Zustand 5 wird eine
mechanische Bremskraft an den Motor angelegt und die Maschine erreicht einen Haltepunkt. Nunmehr wird der
Punkt 144 (Fig. 2B) erreicht, in welchem sich die Maschine im Stillstand befindet. Die Hauptraaschinensteuerschaltung
200 durchläuft dann den Zustand 6 und v/artet auf den
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nächsten Riegel-oder Schneid-Befehl.
Als die Bedienungsperson das Pedal Cb verschwenkt,
wurde der Schneidschalter 362 geschlossen, wodurch an die Leitung 364 Erdpotential gelef\t worden ist. Der Inverter
366 legt dann ein hohes Sifnnl .-in ei iß Leitung
36b an. Dieses hohe Signal auf der ;,e ] lun.yb'd ist der
eine Eingang sum AND-uLie.i ) il. V^v andere Eingang f.um
AND-Glied 436 wird über die Leitung '!3^ erhalten, riärr.lich
vom Ausgang des Inverters 1I-Iu her. Der Eingang des Inverters
440 auf der Leitung 442 wird durch die Stellung des End-Schalters 75. gesteuert. Es wird daran erinnert, daß
zu Zwecken der Vereinfachung der Darstellung,, dor Endschalter
75 geschlossen worden ist, da letzte Ivegelstiche gewünscht wurden. Daher wird ein niedriges Signal auf
die Leitung '('12 gebracht und demzufolge ein hohes Signal
auf die Leitung 4 38. Demzufolge sind beide Eingänge zum AND-Glied 1Ij>b auf einem hohen Potential, so daß
auf der Leitung 444 ebenfalls ein hohes Potential vorhanden ist. Die Leitung ΊΉΙ ist der eine Eingang des AIJD-üliedes
446. Der andere Eingang de:; AUD-iJÜedes 'l'ifi ist
der Ausgang des NOR-Gliedes 448 über die Leitung '1^0.
Die Eingänge zum NOR-Glied 448 stellen die Leitungen 4^32, 454 und 456 dar, an welche Signale angelegt werden,
die Zustände 2, 3 bzw. 4 der Hauptmaschinensteuerschaltung
200 charakterisieren. Während die Nähmaschine zum Stillstand gebracht wurde, durchläuft die Hauplruaschinensteuerschaltung
200 durch die Zustände 2, 3 und -l und daher
nehmen während dieser Übergänge die Leitungen 452, 4^4
v, aufeinanderfolgend L' ' '
und 456 hohe Potentiale an. Demzufolge ist der Ausgang
des NOR-Gliedes 448 auf der Leitung 4^0 niedrig. Sobald
jedoch die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 in den Zustand
5 überschaltet, ist das Signal auf der Leitung l\0'-j
hoch, wodurch das NAND-Glied 446 veranlaßt wird, ein niedriges Signal über seine Ausgangsleitung l\'j8 abzugeben,
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welches das C-Flip-Flop 32Mt setzt. Mit dem eingestellten
C-Flip-B'lop 31I'' ist der Q-Ausgang auf der Leitung 460
hoch, während das hohe Signal auf der Leitung 460 durch das Oder-Glied 410 hindurchgeht und ein hohes Signal an
die Leitung 412 anlegt. Dieses Signal auf der Leitung 412 ist ein Kegelsticharbeitssignal für die Hauptmaschinensteuerschaltung,
welches bewirkt, daß die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 das Hotorsteuersystem so steuert, daß
die Kegelstichgeschwiridigkeit als Geschwindigkeitsbezug
für den Hauptantriebsmotor dient.
In der Zwischenzeit, wenn das Pedal 65 verkippt
worden ist und der Schneidschalter 362 geschlossen worden ist, wird ein hohes Signal an die Leitung 368 angelegt.
Dieses hohe Signal auf der Leitung 368 ist der eine Eingang zum AND-Glied 370. Der andere Eingang 370 ist der TJ-Ausgang
des C-Plip-Flops 34JI auf der Leitung 462. Es wird daran
erinnert, daß während der Zeit, während der die Hauptmaschinensteuerschalturig
200 durch die Zustände 2,3,4 gebracht wurde, das C-Flip-Flop 34 4 sich in seinem Rückgestellten
Zustand befand. Während dieser Zeit war daher ein holies Signal auf der Leitung 462 vorhanden. Daher
war der Ausgang des AMD-Gliedes 37O auf der Leitung hoch und ein Schneidbefehlssignal wurde über die Leitung
38O zur Hauptmaschinensteuerung 200 geführt. Die Hauptmaschinensteuerschaltung
200 jedoch ignoriert dieses Signal, bis der Punkt 144 erreicht wird, wenn nämlich
die Maschine einen Stillstand erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt jedoch, war das C-Flip-Flop 344 eingestellt,
wodurch das hohe Signal von der Leitung 462 genommen wurde und demgemäß das Schneid-Befehlssignal auf der
Leitung 3&0 ebenfalls verschwand.
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Wenn das C-Flip-Flop gesetzt wird, v/eil die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 in den Zustand
5 übergeht, wird das Sperrsignal von der Leitung 450 weggenommen und der Zähler 32*1. des A-Flip-Flop
330 und das B-Flip-Flop 336 werden über die Leitung 464 zurückgestellt. Da das A-Flip-Flop 330 und das
B-FliprFlop 336 in ihren rückgestellten Zuständen
sind, befindet sich das C-Flip-Flop 344 im gesetzten
Zustand, so daß alle Eingänge kin NAND-Glied 466 hoch sind. Daher ist der Ausgang des NAND-Gliedes
466 auf der Leitung 468 niedrig, so daß der Ausgang des NAND-Gliedes 4l6 auf der Leitung 418 hoch ist,
so daß ein hohes Signal auf der Leitung 422 erscheint,
welches die Reversierspule erregt. Das System befindet sich nunmehr in der Zone 4, wobei das Nähen in der
Rückwärtsrichtung fortgeführt wird und die Stiche gezählt werden. Wenn die gewünschte Zahl der Stiche
im ersten Teil der letzten Ιΐ/egelstiche gezählt worden
ist, verändert daß A-Flip-Flop 330 seinen Zustand und als Folge hiervon wird die Reversierspule 202
entregt. Das System befindet sich nunmehr in der Zone,
5. Wenn die gewünschte Zahl der Stiche wiederum gezählt
worden ist, werden die Flip-Flops 330 und 336 umgestellt. Das positiv verlaufende Signal am IT-Eingang
am B-Flip-Flop 336 auf der Leitung 4o6 wird durch den
Verzögerungsstromkreis 218 verzögert und verhindert dadurch eine Einwirkung auf das Arbeiten des NAND-Gliedes
466. Der Verzögerungsstromkreis 2l8 weist einen Kondensator
470, feste Widerstände 472 und 47^ und einen veränderliehen
Widerstand 476 auf. Der Widerstand 476 ist
zur herstellungsmäßigen Einjustierung gedacht, um Toleranzen bzw. Veränderungen der Bauteile zu kompensieren,
so daß der Verzögerungsstromkreis 218 eine Verzögerung von 60 ms beim positiven übergang.erzeugt, welcher auf der
9098 23/08 51 bad original
Leitung 4O6 stattfindet. Demzufolge wird nach einer Verzögerung von 60 ms die Reversierspule 202 erregt.
In der Zwischenzeit, wenn das L-Flip-Flop 336 seinen
Zustand verändert, wobei die B-und C-Plip-Plops in ihren eingestellten Zuständen sind, sind beide Eingänge
am AND-ülied 358 hoch, so daß ein hohes Signal
auf der Leitung 360 erscheint. Dies hohe Signal
auf der Leitung 360 wird durch 'das Oder-Glied 371I
auf der Leitung 376 übertragen. Dieses hohe Signal
auf der Leitung 376 wird durch den Inverter 378 umgekehrt, um auf der Leitung 38Ο ein niedriges Signal
zu erzeugen, wobei es sich um das Schneidbefehlssignal zur Hauptmaschinensteuerschaltung 200 handelt.
Die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 durchläuft dann den siebten Zustand, um den Schneidvorgang durchzuführen.
Wenn sich die Hauptmaschinensteuerschaltung 200 im Zustand 7 befindet, wird ein hohes Signal
an die Leitung 478 angelegt. Dieses hohe Signal auf der Leitung 1178 ist mit einem hohen Signal auf
der Leitung 376 gekoppelt und geht durch das AND-Glied
480 zum einen Eingang des NOR-Gliedes 482. Der
Ausgang des NOR-Gliedes 482 geht in einen niedrigen Zustand über und stellt das Flip-Flop 346 zurück.
Dieses bewirkt, daß die Flip-Flops 330, 336 und 344 und der Zähler 324 alle rückgestellt werden, wodurch
das Arbeiten des Systems beendigt wird. Der andere Eingang des NOR-Gliedes 482 ist der Ausgang des NOR-Gliedes
484, dessen Eingänge die Ausgänge von dem Zählwählschalter 76 auf den Leiter/t326 sind. Falls aus
irgendeinem Grunde der Stichwahlschalter 76 auf Null gestellt ist, würden alle Eingänge auf der Leitung
326 niedrig sein. Der Ausgang des NOR-Gliedes 484 würde dann einen hohen Wert haben, so daß der Ausgang des
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BAD
52529
NOR-Gliedes 482 das System rückgestollt hält, ohne dass
entweder ein erster oder ein letzter Riegelstich durchgeführt wird.
Falls während der Herstellung der Naht (Zone 3) die Bedienungsperson einen ifegelstich wünscht, wird der Reversierschalter
486 geschlossen, wodurch ein niedriges Signal auf der Leitung 488 erscheint. Dieses niedrige
Signal wird durch den Inverter /190 umgekehrt, um ais
hohes Signal auf der Leitung 492 zu erscheinen. Dieses
hohe Signal geht durch das Oder-Glied 420 hindurch, um die Reversierspule 202 während derjenigen Zeit, während
der Reversierschalter 486 geschlossen ist", zu erregen.
Demzufolge ist in der vorangehenden Beschreibung ein automatisches Regel-bzw. Back-Tack-System für Hochgeschwindigkeitsnähmaschinen
beschrieben worden, auf welchen ausgeglichene Hegelstiche gebildet vierden
können. Zahlreiche Änderungen sind möglich, beispielsweise können anstelle der Verzogerungselemente mit fester
Verzögerung solche Elemente in betracht gewogen v/erden, wodurch die zeitliche Steuerung des ReversiersignuIs
sich verändert. Diese Veränderungen können auch auf andere Art und Weise als durch Einfügen von Elementen mit festgelegter
Verzögerung erreicht werden, beispielsweise durch Verändern der Stichzählung in Übereinstimmung mit
der Nähmaschinengeschwindigkeit.
909823/0851
BAD ORIGINAL
eerse
it
Claims (1)
- Patentansprüche1. Automatische Riegelstichvorri'mtung für eine Nähmaschine, mit einer Nähnadel und einem reversierbaren Arbeitsstückvorschub, VoLei die Nähnadel und der Arbeitsstückvorschub in Synchronismus zueinander arbeiten, um eine Naht mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende in einem Arbeitsstück zu erzeugen, wobei Riegelstiche wenigstens am vorderen Ende der Naht gebildet werden können, wobei die Riegelstiche einen ersten Teil, welcher durch Stiche in einer ersten Richtung und einen zweiten Teil, v/elcher durch Striche in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung charakterisiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Erzeugen eines Stichsignals in Übereinstimmung, mit jedem Durchstich der Nadel, eine Zähleinrichtung, welche auf die -Stichsignaie anspricht, um die Stiche zu zählen ,innerhalb jedes Riegelstichbereichs, und um ein Zo'hlsignal zu erzeugen, wenn die otichzählunr; eine vorbestin:n;te Zahl erreicht, eir.e au:' üas .IMhI-signal ansprechende Einrichtung, um ein Reversiei— signal für den Arbeitsstückvorschub zu erzeugen und einer Einrichtung zum Verändern der zeitlichen Steuerung des Reversifirsignals um eine entsprechende vorbestimmte Zeitspanne am Ende jedes zweiton. Teiles des Riegelstictoaufweist.2. Vorrichtung nach Ansprucn 1, dadurch fukentizeichnet, daß die Zähleinrichtung eine Einrichtung :'u;:i wahlweisen Verändern der vorbestimmten V- hl aufweint.3. Vorrichtung nach eirir-'tv" der Ansprüche 1 oderIy dadurch gekennzeichnet,, da:'. :*et' υiv,to L'-haltor wahlweise von Hand in eine erste- Gtellin.-; ::\;^i:k2 Kciiiit i· η Ί rung des Systems betätigbar ist, u.'i IHt--eldtiche ta..909823/0851BAD ORIGINALvorderen Knut.· der '.mht zu bilden, und weiterhin in eine zweite Stellung zur Konditionierung des Systems betätigbar ist, u:r: keine Kiegelstiche am vorderen Ende der Kant zu. erzeugen, und durch einen zweiten Schalter, welcher von Hand in eine erste Stellung betätigbar ist, um Riegelstic-he am hinteren Ende der Naht zu bilden, und in eine zweite Stellung betätigbar ist, um keine Riegeist^che am hinteren Ende der Naht zu bilden.1J. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten Zeitspannen von der Maschinengeschwindigkeit abhängig sind.5. Vorrichtung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitspanne für das vordere Ende der Riegelstiche 40 ms und die vorbestimmte Zeitspanne für das hintere Ende der Riegelstiche gO ms beträgt.6. Vorricntung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung von Stichsignalen eine Einrichtung enthält, damit die Stichsignale mit dem zweiten Durchstich der Nähmaschinennadel beginnen.^verfahren zum iiähen mit einer 7· Nähmaschine mit einer Nähnadel und einen rever-sierbaren Arbeitsstückvorschub, wobei die Nähnadel und der Arbeitsstückvorschub in Synchronismus arbeiten, um Stiche in einer Naht zu bilden, die einen vorderen Endteil und einen hinteren Endteil in einem Arbeitsstück auf weist, wobei RiegeLstichJ wenigstens an dem einen Ende der Nahe gebildet v/erden kennen und einen ersten Teil enthalten, welcher durch Il "turn in einer ersten Richtung entsteht, und einen .-.weiten Veil enthalten, welcher durch Nähen in der entgc-^un^enetuten Richtung rrVsteht, gekennzeichnet durch Zählen der Stiche innerhalb jedes ersten Riegelstichbereicha, durch Reversieren des Arbeitsstück-909823/0851BAD ORIGINALVorschubs nach dem Zählen einer vorbestimmten Zahl
von Stichen innerhalb jedes ersten Riegel st-i choereich-s, durch Zählen der Stiche innerhalb jedes
zweiten Riegelstichbereichs und durch Reversieren
des Arbeitsstücksvorschubs nach einer vorbestimmten
entsprechenden Zeitspanne nach dem Zählen der entsprechenden Zahl der Stiche in jedem zweiten Bereich
der Riegelstiche."8. Verfahren -nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitlichen Steuerungen 'IO ms während des vorderen Endes der Riegelstiche und 60 ms während des hinteren Endes der Riegelstiche betragen.9. Verfahren zur Steuerung einer Nähmaschine
zwecks Bildung von Riegelstichen, wenigstens an dem
vorderen oder hinteren Ende einer Naht, wobei die Riegelstiche an den Enden der Naht einen ersten Teil und einen zweiten Teil, welche durch Nähen in unterschiedlichen Richtungen gebildet sind/ und wobei die Stiche innerhalb des ersten und des zweiten Teiles gezählt werden und der Arbeitsstückvorschubmechanisinus nach der:: .Auszählen einer VOrbestimmten Zahl von Stichen umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsatückvor— Schubmechanismus nach dem Auszählen der vorbestimmten Zahl der Stiche in dem zweiten Teil des Riegelsticharbeitens um eine vorbestimmte Zeitspanne verzögert
wird.S098 23/QR&1 BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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