DE2852233A1 - Wirbelreiniger - Google Patents
WirbelreinigerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/14—Construction of the underflow ducting; Apex constructions; Discharge arrangements ; discharge through sidewall provided with a few slits or perforations
-
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- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/08—Vortex chamber constructions
- B04C5/103—Bodies or members, e.g. bulkheads, guides, in the vortex chamber
Landscapes
- Paper (AREA)
- Cyclones (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen ¥irbelreiniger, oft auch
ETydrosyklon genannt, tun eine Paser-JTlüssi^keits-Suspension,
insbesondere eine wässrige Suspension von Pulpe für die Papiererzeu-auiij;, in Fraktionen zu trennen. Der
Reiniger hat die bekannte irundkonstruktioii und bestellt
.■•ul-c; einer lan^jestroclcten "i/irbelkaiiuaer, die einen kreisrund
en Querschnitt hat imd allmLllilich über einen iieil
ihrer Lan;;e su einem axialon 3nde der Kami-ier hin konver-.jiort,
v/ob ei do.s u;x-üßere linde dieser "iirbelkaxMer nit
mindest ens einera in wesentlichen tangential en Zulauf
für die zu behandelnde Suspension χτηά einen ersten aizialen
Auslauf für eine leichtere Fraktion der behoaidelten
Suspension versehen ist und das kleinere Ende der Ivirbelkamrcer
nit einen zweiten arcialen Ausla.uf für eine
schwerere Fraktion de;; behandelten Suspension versehen
ist.
Tifirbelreiniger dieser Bauart v/erden in großer Zahl in
der Papier- xmd Pulpeindustrie zum Reinigen von Pulpe-
52 331
Vfe/Ti - 2 -
909823/0807 BADOnlG,NAL
suspensionen von Verunreinigungen wie Spänen, Splittern,
Sandkörnern, Metallpartikeln und auch größeren Metallgegenständen wie "beispielsweise Büroklammern, Heftklammern,
Nadeln, Schrauben, Muttern usw. benutzt, wobei die letzteren Verunreinigungen oft in Pülpesuspensionen vorhanden
sind, die aus Papierabfall hergestellt werden.
Ein Wirbelreiniger dieser Bauart arbeitet im Prinzip wie folgt. Die zu behandelnde Suspension, der Zulaufstoff,
wird mit hoher Strömungsgeschv/indigkeit in die Wirbelkammer durch den tangentialen Zulauf am größeren Ende
der Kammer eingespeist. Die Suspension wird in die Kammer in der Nähe der Innenseite der Wandung der Kammer eingespeist
und bildet einen wendelformigen Wirbelstrom, der sich längs der Innenseite der Wsadung zur gegenüberliegenden,
konvergierenden 33n.de der Kammer hin be^.fegt. Unter den
Einfluß der Fliehkräfte in diesen Wirbelstrom neigen die Partikel in der Suspension dazu, sich in einer solchen
Weise zu ordnen, daß ein Stoff, der schwerer und größer ist, beispielsweise in der Form von Verunreinigungen wie
Spänen, Splittern, Sandkörnern, Metallpartikeln, Metallgegenständen usw. sich so nahe wie- möglich an -der '/and
der Wirbelkammer sammelt, während leichtere Partikel in
der Suspension, d.h. die brauchbaren Fasern, wenn eine Pülpesuspension gereinigt .wird, näher an der Mittelachse
der Wirbelkammer verbleiben. Am konvergierenden Ende der Wirbelkammer bewegt sich die Schicht des Wirbelstroms,
die sich der Wandung der Kammer am nächsten befindet, und diese enthält die angesammelten schwereren Verunreinigungen,
weiter zum axialen Auslauf am kleineren Ende der Wirbelkammer, um durch diesen Auslauf als eine schwerere
Fraktion aus Verunreinigungen ausgeschieden zu werden, als Ausschuß. Der innere Teil des Wirbelstroms andererseits
wendet am konvergierenden Ende der Kammer und wandert in axial entgegengesetzter Richtung als ein in-
- 3 §09823/0807
nerer wendelförmiger Wirbelstrom weiter, der durch, den
axialen Auslauf am größeren Ende der Kammer als eine
leichtere !Fraktion abgezogen wird, als Brauchstoff. Bei
diesem Brauchstoff handelt es sich im v/es entliehen aus brauchbaren !Usern, wenn eine Pülpeesuspensicn gereinigt
wird.
Wirbelreiniger dieser Bauart, wie sie bisher zum Reinigen
von Pulpesuspens ionen für die Papiererzeugung benutzt
worden sind, haben eine Wirbelkammer mit einer konvergierenden Partie, die als Kegelstumpf mit einer glatten
Innenwandung ausgebildet ist. Bei diesen bekannten Wirbelreinigern hat sich jedoch herausgestellt, daß die
Suspensionsschicht, die größere und schwerere Verunreinigungen enthält und die sich nahe an der Wand des konisch
zulaufenden Teils der Wirbelkammer sammelt, in vielen Fällen nicht in der lage ist, ganz bis zum kleineren Ende
der Wirbelkammer zu wandern, so daß sie durch den Ausschuß-Auslauf in der beabsichtigten Weise ausgeschieden
werden kann. Das führt zu einer zunehmenden Ansammlung von Verunreinigungen im konisch zulaufenden Teil der Wirbelkammer,
und dadurch kann der Reiniger schließlich ganz zugesetzt werden, und in diesem Pail muß der Reiniger
stillgesetzt werden, damit der blockierte Ausschuß-Auslauf geräumt werden kann. Selbst wenn ein solches vollständiges
Zusetzen des Wirbelreinigers nicht eintritt, passiert es häufig, daß größere Verunreinigungen aus
hartem Material, die in der Suspension vorhanden sind, beispielsweise Steine und Metallgegenstände, in der konisch
zulaufenden Partie der Wirbelkammer beträchtliche Zeit bleiben, und während dieser Zeit wäerden sie durch
den Wirbelstrom in peripherer Richtung nahe an der konischen Wandung der Wirbelkammer und im wesentlichen an
ein und derselben Stelle ständig in Drehung versetzt, was in kurzer Zeit zu sehr schwerwiegenden Verschleißschäden
- 4 -909823/0807
■ Kr ' '
an der Wandung der Kammer führt.
Ein prinzipielle!" G-rund für die obigen Erscheinung bei
bekannten Wirbelreinigern dürfte darin zu sehen sein, daß die konische Wandung der Wirbelkammer eine Reaktionskraft auf die Suspensionsschicht ausübt, die sich der
Wandung am nächsten befindet, und diese Reaktionskraft ist im wesentlichen senkrecht zur Wandung gerichtet und
hat folglich eine axiale Komponente, die zum größeren Ende der Wirbelkammer hin gerichtet ist. Diese axiale
Kraftkomponente wirkt der Kraft entgegen vcad. kann sie
aufheben, die durch den Zulaufdruck entsteht und die bestrebt ist, den Wirbelstrom zum kleineren Ende der Wirbelkammer
hin zu bewegen. Es versteht sich, daß es die radiale Kontraktion des Wirbelstroms ist, die durch die
konisch zulaufende Partie der Wirbelkammer hervorgerufen
wird, die ein Wenden des Teils des '.virbelstroms, der
sich der Kittelachse der Wirbelkammer am nächsten befindet, und dessen Bewegung- in. der axialentgegengeseteten
Richtung zum Brauchst off-Auslauf am größeren Ende dex·
Kammer bewirkt«, Wenn sich jedoch die beiden oben erwähnten Kräfte, die auf die Suspensionsschicht einwirken, die
sich der konischen Wandung- der Wirbelkammer am nächsten befindet, zufälligerweise aufheben, ist erkennbar, daß
die Verunreinigungen, die sich in dieser Suspensionsschicht konzentrieren, nur sehr schwer in der beabsichtigten
Weise zum Ausschuß-Auslauf am kleineren Ende der Wirbelkammer wandern können. Bei Wirbelreinigern, die
zum Reinigen von Pulpesuspensionen in der Papierindustrie
benutzt v/erden, hat sich herausgestellt, daß dieses Problem um so schwieriger wird, je höher die Konsistenz der
behandelten Pulpesuspension ist. Bei der Aufbereitung
von Pulpe für die Papiererzeugung ist es jedoch ein sehr
erheblicher Vorteil, mit Pulpesuspensionen mit hoher Konsistenz arbeiten zu können, beispielsweise 1Jo oder mehr,
— 5 —
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BAD OBlGJNAL
vrail dec die -."rößc und dciiait die Anschaffun^skosten für
alle Apparate in der Anlage, wie Rohrsysteme, Pumpen,
Jleini.-er uswc verringert imd auch die ITotwendigkeit von
Vordickem, verringert und insgesamt die Betriebskosten
für die fülpe-Ileinijiux; sanlaje erheblich verringert,
weil viel :;erin,-*ere Kennen der Pülpesuspension durch die
ZmIa1 ;e uMjewülst und ^epumpt werden müssen.
Um dieses Problem zu mildern, ist in der U8-PS 3.800.946
vor-;e,3c]ilaL;en worden, die Wandung des konisch zulaufenden
Teils der Wirbelkammer mit einer oder mehreren schrauben ^windoartijen Spiralnuten zu versehen, die jeweils
einem im wesentlichen rechteckigen oder trapezförmigen
Querschnitt haben und sich entweder in die entgegengesetzte
oder in die gleiche .Richtung wie die Drehreiclitung des
Suopensionsv/irbels in der Virbelkammer erstrecken. Da. jedoch
in dieser vorgeschlagenen Anordnung die Oberwand ebenes
ο wie die Dodemrand der schraubengewindeartigen Hut imi;or
nocji relativ zur Ilittelo.cliye der r.7irbelkamraer jenei.jt
ijincl, ui; sun ;:rüj0oren linde der w'irbelkexnüer hin «u cliver-
;icjren, bloibt dan vorstehend erläuterte l-robleia In wefjO'n.tj
ich on unbeeinflußt, nämlicji, daß die SuspensionsfjcMcJit,
die sich der Vandunj der "./irbellc8Ji:imer am nächsten,
befindet, Realctionslcrliften ausgesetzt v/ird, die
von der iro-i^icrwandun;; herrühren und dem Sranöport der
Suspension zum Ausschluß-Auslauf am kleineren 3nde der
IZnwr.ior ent..;ejcnv/irken. Die G-ewindenut kann sicher, raindontciiG
daira, wenn sie fiich in derselben Ilichtun^ v^ie
die Drohrichtun,-; des Suspensionswirbels erstreckt, den
!'rollsport zum Ausschuß-Aus 1 aiii den Teils der Suspension
unterstützen, der sich innerhalb der G-ewindenut selbst befindet. Veil die Gcv/indenuten jedoch sehr flach sind,
die 'Jiofe beträft nur etwa 1,5 mm, ist d.ieser löffelet in
eic:-? Pr?.::is extrem ,jeriiiü'. üine wesentliche Vertiefung; der
i.fev/indermten v/ürde andererseits vraJirsciieinlich zn schweren
Stürun. -on im inneren 'feil des T/irbelstroms führen,
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der sich im konisch aiii auf end en !Teil der wirbelkammer ua- ·
wendet und zum größeren linde der "virbülkaumer zurückkehrt.
In der schwedischen Patentschrift 107.435 ist in 7erbindung
mit einem Zyklonabseheider der allgemeinen Art, wie
er vorstehend beschrieben worden ist und der siixi deinigen
eines Gases von Staub und anderen Fest st off partikel:! benutzt
wird, zur Behebung eines Probleraa vorgeschlagen worden,
das dem vorstehenden ähnlich ist, daß die IJajadtrng
des zulaufenden Teils der !virbelkajmier nit einem Absatz
versehen wird, der sich -schraubenlinienförmig als ."iewindeggoig
mit kleiner v/erdendem DurcliDiesser zum kleineren Ende
der Kammer hin in derselben JJr einrichtung um die Achse der
Kammer wie die Brehrichtung des G-asstrons in der Kammer
erstreckt, und daß die 'Jandung, die die aufeinanderfolgenden
G-änge dieses sich schra-ubenlinienfönai;; erstreckenden
Absatzes miteinander verbindet, parallel sur Achse der viirbelkajojiierc lie:jt, so daß diese 'Janö. iceine a2cial .,erichtete
Eealztionskraft auf die Q-a-s-Staub-Schicht aiicübon fcojan,
die sich der v/anduivj ojii ntlchsten befindet. "Oeiin Sesten
einer ähnlichen Konstruktion eines V/irbelreini^ers für
Ρυ-lpe susp ens ionen für die Pa.piererzeu^unj ist jedoch festgestellt
worden, daß tatsächlich ein wesentlich schlechteres Ergebnis erzielt wird als mit einem herkömmlichen
Wirbelreiniger, bei dem die zulaufende Partie der Viirbelkammer
eine vollkommen platte, kegelstumpfförmi-je V/andunj
hat. Dieses Ergebnis ist etwas überraschend und schwer
zu erklären. Der G-rund mac der sein, daß der sich schraubenlinienförmig
erstreckende Absatz selbst eine axiale Reaktionskraftkomponente hervorruft, die zum größeren Ende
der Wirbelkammer hin gerichtet ist und die einer einwandfreien
Bewe^un^· der schwereren Fraktion zum Ausschuß-Auslauf
am kleineren Ende der Wirbelkammer entgegenwirkt und diese Bewegung stört. Jedenfalls können diese Testergebnisse
den Fachmann nicht ermutigen, die Verwendung
— V —
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einer Konstruktion entsprechend der schwedischen Patentschrift
1C7.435 für einen Wirbelreiniger zu versuchen,
der zum Reinigen von Piilpesuspensionen für die Papiererseugung
benutzt werden soll.
trans überraschend ist jedoch festgestellt worden, und
diese üirfindung basiert auf dieser unerwarteten Feststellung, daß ins Auge springende verbesserte 3rgebnisse mit
einen ".v'irbelreiniger der allgeneinen Bauart erreicht werden
können, wie sie vorstehend beschrieben worden ist, wenn jfeser-i'lüssigkeits-Suspensioiien gereinigt werden,
besonders wässrige Suspensionen ύοϊι Pulpe bei der Papierer
ζeu;jung, wenn der zulaufende Teil der Wirbelkammer mit
mindestens einem Absatz versehen ist, der zum größeren Lude der Kammer zeigt und sich schraubenlinienförmig mit
kleiner werdendem Durchmesser zum kleineren Ende der Kamner in derselben Drehrichtung um die Achse der Kammer wie
die Drehrichtun,; des Ulrbelstroms. erstreckt, im Prinzip
in vieler Hinsicht in der gleichen w'eiae, wie das in der
schwedischen Patentschrift 187.435 vorgeschlagen worden ist, jedoch mit dem sehr wichtigen Unterschied, daß die
Seitonwand der Wirbelkammer, die die aufeinanderfolgenden
(ränge des Absatzes miteinander verbindet, relativ zur Achse der Wirbelkammer in solcher ¥eise geneigt ist, daß
diese Seitenwand konisch in Richtimg zum kleineren Ende der Wirbelkammer divergiert.
Es ist festgestellt worden, daß diese scheinbar unerhebliche Modifikation in Wirklichkeit zu einer Wirbelkammer
führt, die einen wesentlich verbesserten Betriebswirkungsgrad und wesentlich bessere Ergebnisse erbringt, nicht
nur beim Vergleich mit einer Wirbelkammer, bei der die Seitenwand parallel zur Achse der Wirbelkammer in der Art
liegt, wie das in der schwedischen Patentschrift 187.435 vorgeschlagen worden ist, sondern auch beim Vergleich mit
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BAD ORIGINAL
einer herkömmlichen Wirbelkammer, bei der der zulaufende Teil der Kammer eine vollkommen platte, kegelstumpfförmi^e
Wandung hat, die Konstruktion, die bisher und zur
Zeit für Wirbelreiniger für das Reinigen von Pulpe suspensionen
in der papiererzeugenden Industrie benutzt wird.
Es hat sich als besonders günstig erwiesen, wenn der ITei-2un~swinkel
der Seitenwand relativ zur Achse der Wirbelkammer im Bereich bis zu 5° und insbesondere in Bereich
von 1° bis 4° liegt.
Die Zahl der sich sehraubenlinienförmij erstreckenden Absätze
kann variieren. Wenn zwei oder mehr sich schraubenlinienförmig erstreckendeAbsatze benutzt werden, lie;;en
sie in einer Weise relativ ztieinander, die den Schraubengeivindegängen
mit mehreren G-än^en ähnlich ist. Besonders gute Ergebnisse werden beim Arbeiten mit einem Wirbelreini^er
erreicht, der mit zwei sich schraub enlini enf arm j
erstreckenden Absätzen versehen ist.
Die Stci,jun,;; jedes sich schraubenlinienförmig erstreckenden
Absatzes, tmabhäiii;!·} davon, ob ein "Absatz oder mehrere
Absätze benutzt werden, hai; vorzugsweise die gleiche
iJröße \t±c die axiale Abmessung der Zu;;aax"söffn.un,; des
tangentialen Zulaufs zur Wirbelkammer.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher
erläutert. In den Zeichnungen sind;
Έ±β. 1 ein schematisches imd axial ,_;oschnittenos Ausführunjsb
ei spiel eines Wirbelreini-'ers nach der Erfindung,
bei dem der zulaufende Teil der Wirbelkammer mit einem sich schraub enlini enförmi:·; erstreckenden
Absatz versehen ist,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eineo
Wirbelreini^ers nach der Erfindung, bei dem der
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zulaufende Teil der Wirbelkammer mit zwei sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absätzen versehen
ist, und
Pig. 3 ein Diagramm, das die Ergebnisse einer großen Zahl
von Vergleichstests mit einer Reihe von Wirbelreinigemi
darstellt, die nach der Erfindung ausgebildet sind und verschiedene Neigungswinkel der
Seitenwand haben, die aufeinanderfolgende Gänge des sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absatzes
verbindet, einer Konstruktion nach dem Prinzip der schwedischen Patentschrift 187.435
entsprechen, bei der diese Seitenwand parallel zur Achse der Wirbelkammer liegt, oder einer herkömmlichen
Konstruktion eines Wirbelreinigers mit
einer glatten, kegelstumpfförmigen Wandung am zu-•laufenden
Teil der Wirbelkammer entsprechen.
Die Wirbelreiniger nach der Erfindung, die schematisch
und als Ausführungsbeispiele in Fig. 1 und 2 gezeigt sind, bestehen in herkömmlicher Weise aus einer langgestreckten
Wirbelkammer, die allgemein mit 1 bezeichnet ist und eine kreiszylindrische Partie 2 und eine mit 3 bezeichnete Partie
aufweist, die zu einem axialen Ende der Wirbelkammer hin zuläuft. Bei frülier tuid derzeit verwendeten Wirbelreinigern
für das Reinigen von Pulpesuspensionen in der
papiererzeugenden Industrie ist diese zulaufende Partie
der Wirbelkammer als ein Kegelstumpf mit einer glatten konischen Innenwandfläche ausgebildet. An ihrem größeren
Ende ist die Wirbelkammer 1 mit einem tangentialen Zulauf 4 für die zu behandelnde Suspension und außerdem mit einem
axialen Brauchstoff-Auslauf 6 versehen, der sich mittig
relativ zur Achse 5 der Wirbelkammer befindet und für eine leichtere Fraktion der behandelten Suspension vorgesehen
ist. An ihrem kleineren Ende ist die Wirbelkammer mit einem entsprechenden, axialen Ausschuß-Auslauf 7
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für eine schwerere Fraktion der "behandelten Suspension
versehen,. Dieser Ausschuß-Auslauf kann in herkömmlicher
Weise mit einer geeigneten, herkömmlichen Ausschuß-Abführvorrichtung (nicht dargestellt) verbunden sein, um
die Strömungsgeschwindigkeit des Ausschusses zu regeln.
Wenn eine Suspension mit hoher Strömungsgeschwindigkeit
durch den Zulauf 4 in tangentialer Richtung nahe an der
Innenseite der Wandung der Wirbelkammer 1 eingespritzt wird, bildet die Suspension einen schraubenlinienförmigen
Wirbelstrom, der sich zum zulaufenden Ende der Kammer hin bewegt. Unter dem Einfluß der Fliehkräfte in diesem
Wirbelstrom sind die Partikel in der Suspension bestrebt, sich in solcher Weise zu ordnen, daß die schwereren
Partikel in einer Schicht nahe an der Innenseite der Wandung konzentriert werden, und diese Schicht wird
durch den Wirbelstrom zum kleineren Ende der Wirbelkammer hin bewegt, um durch den Ausschuß-Auslauf 7 ausgeschieden
zu werden. Wegen der zulaufenden Form der Wirbelkammer
kehrt sich der G-roßteil des Wirbelstroms in seiner Richtung innerhalb dieses zulaufenden Teils der
Wirbelkammer um und strömt in entgegengesetzter Richtung
zum größeren Ende der Wirbelkammer als ein innerer schraubenlinienförmiger Wirbelstrom weiter. Dieser Ihbre
Wirbelstrom, der1 im Idealfall ira wesentlichen frei
von größeren und schwereren Partikeln ist, d.h. von Verunreinigungen,
wird durch den axialen Brauchstoff-Auslauf 6 ausgeschieden, der im dargestellten Ausführungsbeispiei
der Erfindung in bekannter V/eise als ein Wirbelsuchrohr ausgebildet 1st, das sich axial in die Wirbelkammer
hineinerstreckt.
Bei einem herkömmlichen Wirbelreiniger dieser Bauart, bei dem der zulaufende Teil der Wirbelkammer als ein Kegelstumpf mit einer glatten Wandung ausgebildet ist, kann
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es passieren, wie vorstehend erwähnt, daß die Suspensionsschicht, die sich der ;Wandung der Wirbelkammer am nächsten
befindet und in der sich die schwereren und größeren Partikel angesammelt haben, nicht in der Lage ist, sich längs
der konischen Wand ganz bis zum Ausschuß-Auslauf 7 zu bewegen, sondern stattdessen in einem erheblichen Ausmaße
innerhalb des konischen Teils der Wirbelkammer -verbleibt. Beim Wirbelreiniger nach der Erfindung ist dieser schwerwiegende
Hangel auf Grund einer neuen und speziellen Konstruktion
des zulaufenden Teils 3 der Wirbelkammer vermieden.
Erfindungsgemäß ist die Begrenzungswand des zulaufenden Seils 3 der Wirbelkammer, wie in Pig. 1 dargestellt, mit
mindestens einem Absatz 8 versehen, der sich schraubenlinienförmig
mit abnehmendem Durchmesser zum kleineren Ende der Wirbelkammer hin erstreckt und in einer Drehrichtunj
um die Achse 5 der Kammer verläuft, die der Strömungsrichtun:;
der Suspension entspricht, die durch den tangentialen Einlauf 4- eingespritzt wird, also der Drehrichtung
des äußeren Wirbelstroms, der sich der Wandung der Wirbelkammer am nächsten befindet. Die Seitenwand 9,
die aufeinanderfolgende G-änge des Absatzes 8 miteinander
verbindet, ist erfindungsgemäß unter einem Winkelt* relativ
zur Achse 5 der Wirbelkammer in solcher Weise geneigt, daß diese Seitenwand 9 als zum Ausschuß-Auslauf 7 hin konisch
divergierend bezeichnet werden kann. Es versteht sich, daß diese Seitenwand 9 eine Reaktionskraft auf den
Teil der Suspension ausübt, der sich der Wandung am nächsten befindet, wobei eine axiale Komponente zum kleineren
Ende der Wirbelkammer hin gerichtet ist, so daß diese Seitenwand 9, anders als bei dem EaIl eines herkömmlichen
Wirbelreinigers, den Transport des Teils der Suspension, der sich der Wandung am nächsten befindet, zum Ausschuß-Auslauf
7 in der gewünschten Weise unterstützt. Die JTei-
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gung der Seitenwand 9 relativ zur Achse 5 der Wirbelkammer
kann variieren, ge nach beabsichtigter "Verwendung des
Wirbelreinigers, d.h. die Eigenschaften der zu behandelnden Suspensionen und andere Betriebsbedingungen des Reinigers
bestimmen diese Neigung. Der Neigungswinkel kann im Bereich bis zu 10° liegen und liegt vorzugsweise im Bereich
bis zu 5 . Beim Testen eines Wirbelreinigers zum Reinigen von Pulpesuspension sind sehr gute Ergebnisse mit
einei
den.
den.
einem Neigungswinkel im Bereich von 1° bis 4° erzielt wor-
Da der sich schraubenlinienförmig erstreckende Absatz 8 zum größeren Ende der Wirbelkammer zeigt, übt dieser Absatz
natürlich auf den Teil der Suspension, der sich unmittelbar über dem Absatz befindet, eine Realctionskraft
mit einer axialen Komponente aus, die zum größeren Ende
der Wirbelkammer hin gerichtet ist. Diesem Effekt wirkt jedoch die entgegengesetzt gerichtete axiale Komponente der
Reaktionskraft entgegen, und dieser Effekt wird dadurch überwunden, welche die geneigte Seitenwand 9 auf die Suspensionsschicht
ausübt, die sich dieser Seitenwand am nächsten befindet. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß
die Seitenwand 9 auf ein größeres Volumen der Stispension
als der schmale Absatz"8-einwirken kann.
Die Steigung des sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absatzes 8 ist nicht besonders kritisch. Es ist jedoch vorzuziehen,
die Steigung so zu wählen, daß sie die gleiche Größe wie die axiale Höhe der Zugangsöffnung 4a des tangential
en Zulaufs 4 der Wirbelkammer- hat, weil es die axiale Höhe dieser Zulauföffnung ist, die hauptsächlich die
"Höhe" des Zulaufstroms bestimmt, der als ein schraubenlinienförmiger
Wirbelstrom nach unten durch die Wirbelkammer weitergeht.
Die Breite des Absatzes 8 wird durch die Steigung des Ab-
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satzes, die ITeigung der Seitenwand 9 relativ zur Achse
5 der Wirbelkammer und durch das Maß bestimmt, um das der Teil 3 der Wirbelkammer vom Durchmesser des kreiszylindrischen
Heils 2 zum Durchmesser des Ausschuß-Auslaufs 7 zuläuft. Es versteht sich, daß die schraubenlinienförmige
innere Kante des Absatzes auf einer gedachten kegelstumpfförmigen Fläche mit einem Kegelwinkel relativ
zur Achse 5 der Wirbelkammer liegt, der das Maß bestimmt, um das der Teil 3 der Kammer zum Ausschuß-Auslauf
7 hin zuläuft. Der Spitzenwinkel dieser gedachten kegelstumpfförmigen Fläche kann im wesentlichen die gleiche
G-röße wie der entsprechende» Scheitelwinkel der konischen
Fläche bekannter Wirbelreiniger haben, d.h. beispielsweise im Bereich von 8° bis 30° liegen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung liegt der Absatz 8 senkrecht zur Achse 5 der Wirbelkammer, wie
im axialen Schnitt zu sehen ist. Es gibt jedoch keinen Grund, den Absatz nicht etwas zu neigen, wie im axialen
Schnitt zu sehen ist, und zwar nach unten zum Ausschuß-Auslauf 7 hin. Andererseits darf der Absatz 8 nicht in
entgegengesetzter Richtung geneigt sein, d.h. nach oben zum Brauchstoff-Auslauf 6 hin.
Die Breite des Absatzes 8 kann vorzugsweise über die gesamte Länge des Absatzes hinweg konstant sein. Die Breite
des Absatzes kann jedoch auch variieren, beispielsweise in solcher Weise, daß der Absatz näher am Ausschuß-Auslauf
7 schmaler wird. Das kann dann der Fall sein, wenn die Steigung des Absatzes konstant ist, der zulau- .
fende Teil der Wirbelkammer aber stärker am zylindrischen Teil 2 der Kammer und geringer am Ausschuß-Auslauf 7 zuläuft.
In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in'Fig. 1
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dargestellt und vorstehend "beschrieben ist, ist der zulaufende
Teil 3 der Wirbelkammer mit einem einzigen, sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absatz 8 versehen.
Wie vorstehend erwähnt, gibt es jedoch keinen G-rund, einen Wirbelreiniger nach der Erfindung mit einem
zulaufenden Teil der Wirbelkammer zu versehen, der nicht mehrere sich schraubenlinienförmig erstreckende Absätze
hat, beispielsweise entsprechend dem Wirbelreiniger nach
der Erfindung, der in Fig. 2 dargestellt ist und der zwei sich schraubenlinienförmig erstreckende Absätze 8a und
8b hat, die relativ zueinander in einer Weise ähnlich den G-ewindegängen eines zweigängigen Schraubengewindes
angeordnet sind. Jeder Absatz 8a"bzw. 8b hat in diesem
Fall vorzugsweise die gleiche Steigung wie der einzelne Absatz 8 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und hat folglich
nur die Hälfte der Breite des einzelnen Absatzes 8. Beim Testen von Wirbelreinigers nach der Erfindung zur
Reinigung von Pulpesuspensionen ist festgestellt worden, daß eine Konstruktion entsprechend Fig. 2 mit zwei sich
schraubenlinienförmig erstreckenden Absätzen 8a, 8b zu besseren Ergebnissen als eine Konstruktion entsprechend
Fig. 1 mit nur einem einzigen, sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absatz 8 führt. Ein G-rund dafür, mag darin
liegen, daß bei einem Wirbelreiniger nach Fig. 1 der "Transport" der Suspension zum Ausschuß-Auslauf hin größer
als die gewünschte Auslaufgeschwindigkeit durch den Ausschuß-Auslauf aus der Wirbelkammer ist. Wie vorstehend
erwähnt, ist der Absatz 8 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 außerdem breiter als die Absätze 8a und 8b im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2, und das mag zu einer ungünstigen Störung im Fließverlauf innerhalb des zulaufenden
Teils 3 der Wirbelkammer bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel führen.
Zum Vergleichen von erfindungsgemäßen Wirbelreinigern mit
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Wirbelreinigern herkömmlicher Konstruktion sowie mit Wirbelreinigern, die entsprechend dem Prinzip gebaut
sind., das in der schwedischen Patentschrift 187.435 vorgeschlagen ist, sind eine große Zahl von Betriebstests mit vier verschiedenen WirbelreinigerB durchgeführt
worden, die als Reiniger Nr. 3, 4, 5 und 6 bezeichnet sind und die nach der Erfindung konstruiert
waren, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, d.h. mit zwei sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absätzen 8a
und 8b und mit einem Neigungswinkel«* der Seitenwand 9 von 1°, 2°, 3° bzw. 4°, bzw. als Reiniger Nr. 2, der
in der in Pig. 2 gezeigten Weise gebaut war, bei dem jedoch die Seitenwand 9 parallel zur Achse 5 der Wirbelkammer
lag, d.h. mit einem Winkel ei = 0 , was einer Konstruktion entsprechend der schwedischen Patentschrift
187.435 entspricht, und schließlich als Reiniger Nr. 1, einem herkömmlichen Wirbelreiniger, bei dem der zulaufende
Seil der Wirbelkammer eine vollkommen glatte, kegelstumpf förmige Wandimg hat. Allle getesteten Wirbelreiniger
hatten die Folgenden Abmessungen, bezogen auf Fig. 2:
L^ = 450 mm
J3 = 450 mm
D1 = 125 mm
Dp = 30 mm
S = 40 mm (außer Reiniger Nr. 1, der eine glatte konische Wandung
hatte).
Pur jeden Wirbelreiniger wurden vier Testreihen mit Pülpesuspension
für die papiererzeugende Industrie mit zwei verschiedenen Werten von 0,5% bzw. 1,0% für die Konsistenz
der Zulaufsuspension und außerdem mit zwei verschiedenen
Werten für die Ausschuß-Auslaufmenge pro Zeiteinheit, näm-
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ft
lieh 10?o bzw. 20£ό der ZuI aufm enge pro Zeiteinheit, durchgeführt.
Die Zulaufmenge pro Zeiteinheit "betrug in allen Tests 300 l/min. Diese Betriebstests bestanden also aus
insgesamt 24 Testreihen. Jeder dieser Testreihen bestand aus mehreren verschiedenen Tea; laufen mit voll gebleichtes«? Sulphitpalpe sowie mit thermo-meehanischer Pulpe, und für jedee dieser Testreihen bestimmte eine den Durchschnittswert für die Splitterminderung im Brauchstoff, ausgedrückt in Prοζ entzahlen, d.h. die Verringerung, der Menge an Splittern im Brauchstoff, verglichen mit der Menge an Splittern im Zulauf.
insgesamt 24 Testreihen. Jeder dieser Testreihen bestand aus mehreren verschiedenen Tea; laufen mit voll gebleichtes«? Sulphitpalpe sowie mit thermo-meehanischer Pulpe, und für jedee dieser Testreihen bestimmte eine den Durchschnittswert für die Splitterminderung im Brauchstoff, ausgedrückt in Prοζ entzahlen, d.h. die Verringerung, der Menge an Splittern im Brauchstoff, verglichen mit der Menge an Splittern im Zulauf.
Die Ergebnisse dieser Betriebstests sind im Diagramm in
Pig. 3 angegeben, in dem Jede Säule den Durchschnittswert der Splitterminderung für die fraglichen Testreihen angibt.
Pig. 3 angegeben, in dem Jede Säule den Durchschnittswert der Splitterminderung für die fraglichen Testreihen angibt.
Wie aus dem Diagramm zu ersehen ist, wurden die Teatreihen
Nr. 1 bis 4"mit dem herkömmlichen Wirbelreiniger ITr. 1
durchgeführt, der eine vollkommen- glatte, kegelstumpfförmige
Wandung hatte, während, die Testreihen ITr. 5 bis 8
mit dem Wirbelreiniger Nr. 2 durchgeführt wurden, der
eine Konstruktion im Prinzip entsprechend 3?ig. 2 hatte,
wobei der Winkel <* = 0° war, .-d.h. die Seitenwand 9 parallel zur Achse 5 der Wirbelkammer lag, und die Testreihen Nr. 9 bis 12, Nr. 13-16, Nr. 17-20 und Nr. 21-24 mit den vier Wirbelreinigern Nr, 3, 4, 5 und β entsprechend der
Erfindung durchgeführt wurden, gebaut entsprechend I1Ig. 2 mit einem Neigungswinkel ^ der Seitenwand 9 gleich 1,2, 3° bzw. 4°. -
mit dem Wirbelreiniger Nr. 2 durchgeführt wurden, der
eine Konstruktion im Prinzip entsprechend 3?ig. 2 hatte,
wobei der Winkel <* = 0° war, .-d.h. die Seitenwand 9 parallel zur Achse 5 der Wirbelkammer lag, und die Testreihen Nr. 9 bis 12, Nr. 13-16, Nr. 17-20 und Nr. 21-24 mit den vier Wirbelreinigern Nr, 3, 4, 5 und β entsprechend der
Erfindung durchgeführt wurden, gebaut entsprechend I1Ig. 2 mit einem Neigungswinkel ^ der Seitenwand 9 gleich 1,2, 3° bzw. 4°. -
Die Testergebnisse zeigen, daß der herkömmliche Reiniger
Nr. 1 eine geringe Splitterminderung mit einer Zulaufkonsistenz
von 1,.0?£ ergibt, die so gering ist, daß es in der
Praxis nicht möglich ist, diesen herkömmlichen Wirbelrei-
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niger mit einer so hohen Zulauf !consist enz laufen zu las-3enc
Dieser herkömmliche Reiniger kann also nur mit einer vergleichsweise geringen Zulaufkonsistenz arbeiten,
beispielsweise mit 0,5^b, und vorzugsweise mit einer
vergleichsweise hohen Ausschuß-Auslaufmenge, beispielsweise
2(Xo, wenn eine annehmbare Splitterminderung erreicht
v/erden soll.
das Diagramm zeigt, lieferte der Reiniger Nr. 2 (H=O0)
ein noch schlechteres Ergebnis, besonders für eine Zulaufkonsistenz von 0,5;^, und deshalb ist ein Wirbelreiniger
dio?3er Konstruktion in der Praxis für das Reinigen von
Pulpesuspensionen in der i&piererzeugenden Industrie unbrauchbar.
Die vier Reiniger nr. 3, 4, 5 und 6 entsprechend der Erfindung
lieferten andererseits überragend gute Ergebnisse, wie aus dem Diagramm zu ersehen ist. Das gilt besonders
für die Reiniger Nr. 5, 4 lind 5 mit einem Neigungswinkel
c*» von 1 > 2 bzw. 3 . Arn bemerkenswertesten ist
hier die sehr hohe Splitterrninderung im Brauchstoff, die
auch mit einer hohen Zulaufkonsistenz von 1,0$ und mit
einer geringen Ausschuß-Auslauf menge von 10Jo erreicht
wird. 3s versteht sich, daß es für die Wirtschaftlichkeit einer Pülpe-ileinigiuigsanlage in bezug auf die Kapitalkosten
sowie auch auf die Betriebskosten von primärer Bedeutung ist, daß eine hohe Splitterminderung im Brauchstoff
bei einer hohen Konsistenz der Zulaufsuspension und einer geringen Ausschuß-Auslaufmenge erreicht v/erden kann.
Im Diagramm läßt sich beispielsweise die Testreihe Nr. 13, bei der ein Wirbelreiniger nach der Erfindung eine
durchschnittliche Splitterminderung im Brauchstoff von 84Jo bei einer Zulaufkonsistenz von 1,Cv; urd einer Ausschuß
-Auslaufmenge von ~\0% lieferte, mib der --[Destreihe
Nr. 3 vergleichen, bei der ein herkömmlicher Wirbelreini-
- 18 90982 3/080 7
3er eine Splltterminderung iia Brauchst of f von nur 58%
"bei einer Zulaufkonsistenz von nur 0,5:·ά und einer Ausschuß-Aiislaufmenge
bis zu 20c;o lieferteo Bs kann naclagewiesen
werden, daß eine Pulpe-Reini^uii^sanlage entsprechend
der Testreihe ITr-, 3 mindestens das Doppelte der
Kapitalkosten erfordert und am 4 Ms 5 mal höhere Betriebskosten
als eine Reinigungsanlage entsprechend der Testreihe Ir. 18 hat. -
909823/0807
Claims (7)
- COHAUSZ & FLORACKPATENTANWALTS BÜRO 9 ^ ^i 9 7 3 3SCHUMANNSTR. 97 · D-4OOO DÜSSELDORFTelefon: (0211) 683346 Telex: 08586513 cop dΡΑΓΕΝΤΑΝ WALTE:
Dipl.-Ing. W.COHAUSZ · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing-, Pipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ- - Patentansprüche1 , Wirb eli-einig er zxaa Trennen einer Faser-Flüssigkeits-Suspension, insbesondere einer wässrigen Suspension aus Pulpe für die papiererzeugende Industrie, in Fraktionen, bestehend aus einer langgestreckten Wirbeln-ι--mer, die einen kreisrunden Querschnitt hat und die über einen 5CeIl ihrer Länge zu einem axialen Ende der Kammer hin zulauf^ wobei die Kammer an ihrem größeren. Sade einen im wesentlichen tangentialen Zulauf für die zu behandelnde: Suspension und einen ersten axialen Auslauf für eine leichtere Fraktion der behandelten ^aspension und an ihrem schmaleren Ende einen zweiten axialen Auslauf für eine schwerere Fraktion der behandelten Suspension hat und die Begrenzungs'wand, die den zulaufenden Seil der Wirbelkammer umschließt, mindestens einen Absatz aufweist, der zum größeren Ende der Wirbelkammer zeigt und sich schraubenlinienförmig mit kleiner werdendem 'Durchmesser zum kleinseren Ende der Wirbelkammer mit einer Drehrichtung um die Achse der WirbelkammerWa/Ti .- 2 -909823/080?BADORiGlNALherum erstreckt, die der Strömungsrichtung eines Suspensionsstroms entspricht, der durch den tangentialen Zulauf eingespritzt wird, und mit einer Seitenwand versehen ist, die die aufeinanderfolgenden Windungen des Abcsatzes miteinander verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (9) relativ zur Achse (5) der Wirbelkammer (1) so geneigt ist, daß sie zum kleineren Ende der Kammer hin konisch divergiert. - 2. Wirbelreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Neigungswinkel (^) der Seitenwand (9) relativ zur Achse (5) der Wirbelkammer (1) im Bereich bis zu 5° und vorzugsweise im Bereich von 1° bis 4° liegt.
- 3. Wirbelreiniger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Q e Ic e η η ζ e i c h'n e t , daß die Steigung des sich schraubenlinienförmig erstreckenden Absatzes (8) die gleiche Größe wie die axiale Abmessung der Zugangs öffnung (4a) des tangentialen Zulaufs (4) der Wirbelkammer (1) hat.
- 4. Wirbelreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz(8) im wesentlichen senkrecht zur Achse (5) der Wirbelkammer (1) liegt, gesehen im axialen Schnitt.
- 5. Wirbelreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz (8) zum kleineren Ende der Wirbelkammer (1) hin etwas geneigt ist, gesehen im axialen Schnitt.
- 6. Wirbelreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der .Absatz (8) eine im wesentlichen konstante Breite über seine gesamte Länge hinweg hato- 3 -909823/0807
- 7. Wirbelreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß die Begrenzung swand, die den zulaufenden Teil (3) der Wirbelkammer (1) umgibt, zwei oder mehr sich schraubenlinienförmig erstreckende Absätze (6k, 8b) der definierten Art hat, die
in der Art der Gewindegänge eines mehrgängigen Schraubengewindes relativ zueinander angeordnet sind.9098 23/OSO 7
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