DE2852200C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine integrierte logische Schaltung
aus Grundschaltungen in Schottky-Transistor-Logik.
Grundschaltungen in Schottky-Transistor-Logik (STL) lassen
sich relativ einfach in hoher Integrationsdichte herstellen,
da sich über auf der Kollektorzone eines Transistors angeordnete
Schottky-Dioden in einfacher Weise Vielfachausgänge
verwirklichen lassen. Durch Prozeßverbesserungen ist es
möglich, Schottky-Dioden (SBD) mit niedrigen Vorwärtsspannungen
in der Größenordnung von etwa 280 mV bei 0,1 mA zu erzielen,
wodurch hohe Schaltgeschwindigkeiten bei niedrigem Leistungsbedarf
erzielt werden.
Eine typische STL-Grundschaltung ist in Fig. 1 dargestellt und
beispielsweise in vergleichbarer Form aus der Veröffentlichung
"IBM Technical Disclosure Bulletin" Vol. 19, Nr. 9, Febr. 1977,
Seiten 3431 und 3432 bekannt. Betrachtet man diese bekannte
Grundschaltung in ihrer Darstellung gemäß Fig. 1, so erkennt
man, daß durch ein an den Eingang angelegtes Signal entweder
Strom aus der Basis des Transistors T 1 gezogen oder Basisstrom
vom Betriebspotential +V über einen Widerstand RB 1 in
die Basis geliefert wird. Der Kollektor des Transistors T 1
bildet im Knoten X einen Ausgang, der dann über eine der
dargestellten Schottkydioden SBD auf den Eingang der nachfolgenden
Stufe wirkt. Dieser Eingang der nachfolgenden
Stufe wird beispielsweise von dem Knoten Y gebildet, der
mit der Basis des nachfolgenden Transistors T 2 verbunden ist.
Ein Widerstand RB 2 liefert den Basisstrom des Transistors T 2,
wenn nicht bei leitendem Transistor T 1 und damit unterem
Pegel im Knoten X der Strom über den Transistor T 1 abgeleitet
wird. In diesem Falle, also bei leitendem Transistor T 1,
kann der Transistor I 2 den oberen Pegel im Knoten Z nicht
aufrechterhalten und die Ausgänge 1 bis 5 können von den
Eingangsknoten nachfolgender Grundschaltungen keinen Strom
abführen.
Bei diesen bekannten Grundschaltungen tritt ein Problem auf,
das bisher nicht angesprochen und gelöst wurde. Sind nämlich
die Knoten X und Y innerhalb einer integrierten Schaltung
räumlich getrennt voneinander, so wird durch den notwendigen,
diese beiden Knoten verbindenden Leiterzug ein Widerstand
in der Größenordnung von 12 bis 120 Ohm oder sogar höher in
die Schaltung eingefügt. Dieser Widerstandswert ist nicht zu
vernachlässigen, wenn er mit dem Wert der die Basisströme
für die Transistoren liefernden Widerstände RB 1 und RB 2 verglichen
wird, die üblicherweise in der Größenordnung von
2000 bis 8000 Ohm liegen. Ist nämlich im einen Schaltzustand
der Transistor T 1 leitend, so beinhaltet der Spannungsabfall
zwischen dem Knoten Y und Massepotential nicht nur den
Spannungsabfall an der Schottky-Diode und den Spannungsabfall
über den leitenden Transistor T 1, sondern auch diesen
genannten Widerstand des Leiterzuges. Diese drei Widerstände
bilden einen Spannungsteiler mit dem den Basisstrom liefernden
Widerstand RB 2 im Knoten Y. Daraus resultiert ein relativ
hoher unterer Pegel im Eingangsknoten Y der nachfolgenden
Stufe, so daß der Störabstand der logischen Gesamtschaltung
herabgesetzt wird.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine
integrierte logische Schaltung aus Grundschaltungen in
Schottky-Transistor-Logik anzugeben, bei der unter Beibehaltung
der vorteilhaften Eigenschaften der bekannten
Grundschaltungen der Einfluß des Widerstands behafteten
Leiterzuges zwischen aufeinanderfolgenden Grundschaltungen
insbesondere auf den erreichbaren Störabstand ausgeschaltet
wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Ansprüchen gekennzeichnet.
Zusammengefaßt kann die Erfindung darin gesehen werden, daß
der Basisstrom für den Transistor einer nachgeschalteten
Grundschaltung in der vorgeschalteten Grundschaltung und
nicht in der nachgeschalteten Grundschaltung erzeugt wird.
Dadurch wird der unerwünschte Spannungsteilereffekt an der
Basis des Transistors der nachgeschalteten Grundschaltung
vermieden.
Insbesondere werden Grundschaltungen mit jeweils einem Transistor
verwendet, dessen Kollektor über parallele Zweige
aus jeweils einer Schottky-Diode und einem dazu in Serie
liegenden Widerstand mit einer ersten Betriebspotentialquelle
und dessen Emitter mit einer zweiten Betriebspotentialquelle
verbunden ist. Die Basis des Transistors bildet den Eingang
und die gemeinsamen Verbindungspunkte zwischen Schottky-Diode
und Widerstand die Ausgänge der Grundschaltung. Verbindet
man nun beim Aufbau einer logischen Schaltung einen
Ausgang einer Grundschaltung mit dem Eingang der nachfolgenden
Grundschaltung, so wird der Basisstrom des Transistors der
nachgeschalteten Grundschaltung über einen der Widerstände
in den parallelen Zweigen der vorgeschalteten Grundschaltung
geliefert. Der durch den erforderlichen Leiterzug zwischen
Ausgang der vorgeschalteten und Eingang der nachgeschalteten
Grundschaltung eingefügte Widerstand ist vernachlässigbar,
da er im einen logischen Schaltzustand in Serie mit dem den
Basisstrom liefernde Widerstand zwischen der zweiten Betriebspotentialquelle
und der Basis des Transistors der nachgeschalteten
Grundschaltung liegt. Im anderen logischen
Schaltzustand, bei dem der Transistor der vorgeschalteten
Grundschaltung leitend ist und Strom aus der Basis der nachgeschalteten
Grundschaltung abgezogen wird, bildet der den
Basisstrom liefernde Widerstand an der Basis des Transistors
der nachgeschalteten Grundschaltung keinen Spannungsteiler.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine dem Stand der Technik entsprechende logische
Schaltung aus zwei Grundschaltungen in
Schottky-Transistor-Logik,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
logischen Schaltung,
Fig. 3A die Draufsicht der integrierten Struktur der
erfindungsgemäßen logischen Schaltung und
Fig. 3B eine Schnittansicht der Struktur nach Fig. 3A
entlang der Schnittlinie AA.
Es sei nunmehr das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 näher betrachtet. Die dargestellte logische Schaltung
umfaßt drei STL-Grundschaltungen. Die erste Grundschaltung
umfaßt einen NPN-Transistor 10 mit Kollektor c, Basis b und
Emitter e. Der Emitter ist mit einer ersten Betriebspotentialquelle
-V verbunden. Die Basis liegt an einem ersten Eingangsanschluß
D, während der Kollektor mit einer zweiten Betriebspotentialquelle
(Masse) über einen ohmschen Kollektorkontakt
A und einen Lastwiderstand R 10 verbunden ist. Der Transistor
T 10 weist zusätzlich zwischen Basis und Kollektor eine
Schottky-Diode D 10 auf, die eine hohe Vorwärtsspannung aufweist
und die Sättigung des Transistors verhindert. Die
Serienschaltung aus einem Transistor R 11 und einer Schottky-Diode
D 11 liegt parallel zum Lastwiderstand R 10 zwischen der
zweiten Betriebspotentialquelle (Masse) und dem Kollektor
des Transistors T 10. Der Verbindungspunkt zwischen Widerstand
R 11 und Diode D 11 bildet einen ersten Ausgang am Anschluß
E dieser Grundschaltung. Im betrachteten Beispiel
ist eine Ausführung mit fünf Ausgängen vorgesehen, so daß zu
dem Lastwiderstand R 10 weitere vier Serienschaltungen mit Widerständen
R 12, R 13, R 14 und R 15 und Schottky-Dioden D 12, D 13,
D 14 und D 15 parallel geschaltet sind. Jeweils die Verbindungspunkte
zwischen einem Widerstand und der zugehörigen Diode
bilden dann die Ausgänge F, G und H und den Anschluß J.
Zu dieser ersten Grundschaltung ist eine zweite Grundschaltung
parallel geschaltet. Die zweite Grundschaltung umfaßt einen
Transistor T 20 mit Kollektor c, Basis b und Emitter e und
ist mit der gleichen Anzahl von Widerständen und Schottky-Dioden
ausgestattet, wie die erste Grundschaltung. Die Basis
des Transistors T 20 bildet den Eingang und ist dementsprechend
mit einem zweiten Eingangsanschluß D′ verbunden. Die Schottky-Diode
verhindert die Sättigung des Transistors T 20. Ein
Lastwiderstand R 20 liegt wiederum zwischen der zweiten
Betriebspotentialquelle (Masse) und dem Kollektoranschluß B
des Transistors. Parallel zum Lastwiderstand R 20 ist die
Reihenschaltung einer Diode D 21 und eines Widerstandes R 21
angeschlossen. Der gemeinsame Verbindungspunkt der beiden
Elemente stellt den Ausgang E′ dar. Wie bei der ersten
Grundschaltung sind weitere Serienschaltungen von Widerständen
und Schottky-Dioden vorgesehen, diese sind mit R 22,
R 23, R 24 und R 25 bzw. D 22, D 23, D 24 und D 25 bezeichnet. Auf
diese Weise erhält man weitere Ausgänge F′, G′ und H′. An
dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, daß die Serienschaltung
auf dem Widerstand R 25 und der Schottky-Diode D 25 nicht
vervollständigt ist, sondern daß sie in der Mitte aufgetrennt
ist, so daß zwei Anschlüsse K und K′ entstehen. Diese
selektive Unterbrechung einer der Serienschaltungen ist eines
der erfindungsgemäßen Merkmale. Durch die Parallelschaltung
der ersten und der zweiten Grundschaltung teilen sich die
beiden Schottky-Dioden D 15 und D 25 den Widerstand R 15 der
ersten Grundschaltung. Da die Widerstände R 15 und R 25 gleich
groß sind, hätte auch der Widerstand R 15 in der ersten
Grundschaltung abgetrennt werden können. Diese Trennung
könnte natürlich auch bei jeder anderen der Serienschaltungen
vorgenommen werden.
Die beiden beschriebenen Schaltungen arbeiten auf einem gemeinsamen Knoten J. Über die weiteren Ausgänge der beiden
Grundschaltungen sind zusätzliche Verknüpfungen möglich. Die
beiden bisher beschriebenen Grundschaltungen können als sogenannte
Sendeschaltungen bezeichnet werden. Diese Bezeichnung
ist natürlich relativ, da jede dieser beiden Grundschaltungen
in bezug auf weitere Grundschaltungen, die auf ihre
Eingänge D und D′ wirken, auch als Empfangsschaltungen betrachtet
werden können. Im betrachteten Ausführungsbeispiel
handelt es sich jedoch um Sendeschaltungen, die auf eine
nachgeschaltete dritte Grundschaltung arbeiten, die dann
als Empfangsschaltung bezeichnet werden kann. Während die
beiden Sendeschaltungen auf dem Halbleiterplättchen sehr dicht
beieinander integriert sind, kann die Empfangsschaltung einen
gewissen Abstand von beiden aufweisen, der durch einen Leiterzug
zu überbrücken ist. Dieser Leiterzug ist widerstandsbehaftet,
was durch den Widerstand RL angedeutet ist. Dieser
Leiterzug verbindet den Ausgangsknoten J der beiden Sendeschaltungen
mit dem Eingangsanschluß L der Empfangsschaltung.
Bei der Empfangsschaltung handelt es sich um eine dritte Grundschaltung,
die in ähnlicher Weise aufgebaut ist, wie die beiden
ersten Grundschaltungen. Sie umfaßt demnach wiederum einen
Transistor T 30 mit Kollektor c, Basis b und Emitter e. Der
Emitter ist mit der ersten Betriebspotentialquelle -V verbunden.
Die Basis des Transistors T 30 liegt am Eingangsanschluß
L, während der Kollektoranschluß dieses Transistors
über einen Lastwiderstand R 30 mit der zweiten Betriebspotentialquelle
(Masse) verbunden ist.
Der Transistor T 30 ist wiederum mit einer sättigungsverhindernden
Schottky-Diode D 30 versehen. Parallel zum Lastwiderstand
R 30 liegt die Serienschaltung eines Widerstand R 31 und
einer Schottky-Diode D 31. Der gemeinsame Verbindungspunkt
dieser beiden Elemente ist mit einem Ausgangsanschluß M verbunden,
der unter Umständen zum Eingang einer weiteren Grundschaltung
führt. Wie bei den beiden ersten Grundschaltungen
sind weitere Serienschaltungen von Widerständen R 32, R 33,
R 34 und R 35 und Dioden D 32, D 33, D 34 und D 35 vorgesehen, die
weitere Ausgänge N, O, P und Q bilden. Die Anzahl der vorzusehenden
Ausgänge hängt natürlich von der jeweils von der
logischen Schaltung zu lösenden Funktion ab.
Die Schottky-Dioden D 10, D 20 und D 30 sind konventionell,
sind jedoch so ausgebildet, daß sie eine hohe Vorwärtsspannung
in der Größenordnung von 600 mV bei 0,1 mA aufweisen.
Diese Werte gelten für konventionelle NPN-Transistoren T 10,
T 20 und T 30, um deren Sättigung zu verhindern.
Die restlichen Schottky-Dioden sind mit niedrigen Vorwärtsspannungen
ausgestattet, die in der Größenordnung von 280 mV
bei 0,1 mA liegen. Die niedrige Vorwärtsspannung dieser
Dioden ist ein Merkmal der bekannten Schottky-Transistor-Logik.
Die Lastwiderstände R 10, R 20 und R 30 entsprechen in etwa den
die Basisströme liefernden Widerständen und liegen in der
Größenordnung von 2000 bis 8000 Ohm. Jeder der Basisstrom
liefernden Widerstände R 11 bis R 15 und R 21 bis R 25 versorgen
die Basis des Transistors T 30 in der nachfolgenden Empfangsschaltung.
In ähnlicher Weise können die Widerstände R 31 bis
R 35 den Basisstrom für eine weitere, nachfolgende Empfängerstufe
liefern. Die Größe des Widerstandes RL des die Sendeschaltungen
mit der Empfangsschaltung verbindenden Leiterzuges
schwankt in weiten Grenzen und hängt von vielen Faktoren
ab. Zu diesen Faktoren gehört in erster Linie der räumliche
Abstand zwischen Sende- und Empfangsschaltung und die Ausbildung
des Leiterzuges im Rahmen der integrierten Anordnung.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Schaltung ist
die relative Unempfindlichkeit gegen Schwankungen und insbesondere
hohe Werte des Leiterzugwiderstandes RL, so daß
bei der Entwicklung hochintegrierter Schaltungen die erforderliche
Flexibilität gewährleistet ist und bei Zugrundelegung
der angegebenen Werte wird eine erste Betriebspotentialquelle
-V von in der Größenordnung -1,5 V verwendet.
Es sei nunmehr die Fig. 3A näher betrachtet, die eine Draufsicht
einer die erfindungsgemäße Schaltung gemäß Fig. 2 verwirklichenden integrierten Anordnung zeigt. Der gezeigte
Ausschnitt zeigt insbesondere die beiden Sendeschaltungen
mit den Transistoren T 10 und T 20. Der Transistor T 10 ist auf
der linken Seite verwirklicht und weist eine verlängerte
Kollektorzone c auf, die aus einer N-Epitaxieschicht aus
Silicium gebildet ist. Auf dieser Kollektorzone sind die
Schottky-Dioden D 11 bis D 15 verwirklicht. Außerdem befindet
sich in der Kollektorzone die P-dotierte Basis b und der
ohmsche Kollektorkontakt A für den Anschluß des Widerstandes
R 10. Der Widerstand R 10 und ebenso die Widerstände R 11 bis
R 15 bestehen aus P-dotierten Diffusionszonen (oder entsprechenden
durch Ionenimplantation hergestellten Zonen). Diese
Widerstände R 10 bis R 15 sind mit ihrem oberen Ende mit einer
Masseleitung verbunden, die im Rahmen einer ersten Metallisierungsebene
gebildet wird. Diese erste Metallisierungsebene
erstreckt sich auch von den Schottky-Dioden D 11 bis
D 15 nach unten zur nachfolgenden Grundschaltung und den
Anschlüssen E, F, G und H. Die erste Metallisierungsebene
bildet ebenfalls den Leiterzug vom Anschluß D zur Basis des
Transistors T 10. Die Emitterzone e ergibt sich aus einer N⁺-dotierten
Zone innerhalb der Basiszone. Nach Oxidation wird
ein dementsprechendes Fenster freigelegt, über das ein das
erste Betriebspotential -V führender Leiterzug die Emitterzone
kontaktiert. Dieser Leiterzug entsteht im Rahmen einer
zweiten Metallisierungsebene. Der Basiskontakt und die sättigungsverhindernde
Schottky-Diode D 10 bestehen aus einem
Kontakt, der sich zum Teil über die Kollektorzone und zum
Teil über die Basiszone des Transistors T 10 erstreckt.
Die zweite Sendeschaltung, also die zweite Grundschaltung,
ist auf der rechten Seite angeordnet und im wesentlichen
entsprechend der ersten Grundschaltung aufgebaut. Der
Transistor T 10 weist wiederum eine verlängernde Kollektorzone
c auf, auf der die Schottky-Dioden D 21 bis D 25 verwirklicht
werden. Die die Widerstände R 21 bis R 25 bildenden
P-dotierten Zonen liegen parallel zwischen den verschiedenen
Schottky-Dioden und dem das erste Betriebspotential (Masse)
führenden Leiterzug. An dieser Stelle ist auf den Unterschied
zwischen den beiden Sendeschaltungen hinzuweisen. Dieser
Unterschied besteht im Bereich der Kontakte K und K′, wo
die Metallisierung von der Schottky-Diode D 25 sich nicht
bis zum Widerstand R 25 erstreckt. Dies läßt sich einfach
dadurch erreichen, daß bei der Verwirklichung der ersten
Metallisierungsebene nur die Diode D 25 kontaktiert wird und
sich der Leiterzug nicht bis zum Kontakt K des Widerstandes
erstreckt. Die Schottky-Dioden D 15 und D 25 sind über die
Metallisierung miteinander verbunden und bilden den gemeinsamen
Knoten J. Diese Metallisierung erstreckt sich dann
bis zum Eingangsknoten L der nachfolgenden Empfangsschaltung.
In der modernen, hoch integrierten Halbleitertechnik werden
Halbleiterplättchen verwendet, die beispielsweise Seitenlängen
von 8 mm aufweisen. Das bedeutet, daß die Entfernung
zwischen Anschluß L und J relativ groß sein kann. Dies um so
mehr als die aufgebrachten Leiterzüge nicht immer auf dem
kürzesten Wege die Verbindung herstellen. Es ist offensichtlich,
daß sich beträchtliche Beschränkungen hinsichtlich der
Verdrahtung und der Auslegung der Halbleiterstruktur ergeben,
wenn die Entfernung zwischen den Anschlüssen L und J verkleinert
werden muß. Wie bereits dargestellt, wird durch
die Erfindung gewährleistet, daß diese Beschränkungen nicht
auftreten, da der nachteilige Einfluß des Widerstandes des
betreffenden Leiterzuges vermieden wird.
Wie die erste Sendeschaltung enthält auch die zweite Sendeschaltung
eine Basiszone b und in dieser die Emitterzone
des Transistors T 20. Über den Kollektorkontakt B wird der
Widerstand R 20 zwischen Kollektor des Transistors T 20 und
der Masseleitung eingefügt. Durch eine zweite Metallisierungsebene
wird das erste Betriebspotential -V mit dem Emitter
des Transistors T 20 verbunden. Der die Schottky-Diode D 20
bildende Kontakt überdeckt teilweise die Basiszone und teilweise
die Kollektorzone des Transistors und ist über die
erste Metallisierungsebene mit dem Eingangsanschluß D′ verbunden.
Die Widerstände R 10 bis R 15 und R 20 bis R 25
sind in der gleichen Weise verwirklicht wie im Falle der
ersten Sendeschaltung.
Fig. 3B zeigt eine Schnittansicht des in Fig. 3A durch die
Schnittlinie 3 B-3 B gekennzeichneten Strukturteils. Auf ein
P-leitendes Substrat mit einem N⁺-leitenden Subkollektor ist
eine N-leitende Epitaxieschicht aufgebracht. In dieser Halbleiterschicht
sind durch irgendeine der bekannten Techniken
Halbleiterinseln durch Isolationszonen definiert. Im betrachteten
Ausführungsbeispiel bestehen die Isolationszonen
aus abgesenkten Oxidbereichen (ROI), unter denen sich P⁺-dotierte
Isolationszonen befinden. Der N⁺-dotierte Subkollektor
ist in bekannter Weise hergestellt und über eine
n⁺-dotierte Kontaktierungszone mit dem ohmschen Kollektorkontakt
B für den Widerstand R 20 verbunden. Die Schottky-Dioden
D 21, D 22, D 23, D 24 und D 25 sind durch Aufbringen eines
geeigneten Kotaktes auf die Epitaxieschicht hergestellt.
Als Kontaktmaterial kann beispielsweise Tantal-Chrom oder
Titan-Wolfram verwendet werden. In die Epitaxieschicht wird
die P-Basis und in diese der N⁺-Emitter eingebracht. Die
sättigungsverhindernde Diode D 20 besteht aus einem auf die
Epitaxieschicht aufgebrachten Kontakt, der sich teilweise
über die p-Basiszone erstreckt und dort als Basiskontakt
dient.
Die logische Schaltung gemäß Fig. 2 entspricht in ihrer
logischen Funktion bekannten, entsprechenden Schaltungen
und dient lediglich der Erläuterung der Erfindung. In ihr
sind jedoch die bereits genannten erfindungsgemäßen Merkmale
angewendet.
Die Schaltung hat folgende Wirkungsweise: Liegt an einem
der Eingänge D oder D′ ein oberer Pegel, so ist der Knoten J
auf dem unteren Pegel. Der Transistor T 30 ist gesperrt.
Liegen jedoch beide Eingänge D und D′ auf dem unteren Pegel,
so liegt im Knoten J der obere Pegel. In diesem Zustand ist
der Transistor T 30 leitend und bringt die Ausgangsanschlüsse
M, N, O, P und Q auf den unteren Pegel. Die beispielsweise
betrachtete Schaltung gemäß Fig. 2 führt damit die Funktion
einer ODER-Schaltung aus. Eine NOR-Funktion ist mit dieser
Schaltung selbstverständlich ebenfalls erzielbar.
Claims (4)
1. Integrierte logische Schaltung bestehend aus einer Verknüpfung von in
Schottky-Transistor-Logik aufgebauten Grundschaltungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Grundschaltung einen an der Basis gesteuerten Transistor (T 10) enthält, dessen Emitter mit einer ersten Betriebspotentialquelle (- V) und dessen Kollektor über parallele Zweige aus jeweils der Serienschaltung einer Schottky-Diode (D 11 bis D 15) und eines Widerstandes (R 11 bis R 15) mit einer zweiten Betriebspotentialquelle (Masse ) verbunden ist, wobei die Verbindungspunkte jeweils zwischen Schottky-Diode und Widerstand die Ausgänge der Grundschaltung bilden, und
daß eine erste und eine zweite dieser Grundschaltungen mit jeweils einem ihrer Ausgänge verbunden sind, der über einen widerstandsbehafteten Leiterzug (RL) mit dem Eingang einer dritten Grundschaltung verbunden ist, so daß der Basisstrom für den Transistor (T 30) der dritten Grundschaltung über einen der mit der zweiten Betriebspotentialquelle (Masse) verbundenen Widerstände (R 15) der ersten oder zweiten Grundschaltung geliefert wird.
daß jede Grundschaltung einen an der Basis gesteuerten Transistor (T 10) enthält, dessen Emitter mit einer ersten Betriebspotentialquelle (- V) und dessen Kollektor über parallele Zweige aus jeweils der Serienschaltung einer Schottky-Diode (D 11 bis D 15) und eines Widerstandes (R 11 bis R 15) mit einer zweiten Betriebspotentialquelle (Masse ) verbunden ist, wobei die Verbindungspunkte jeweils zwischen Schottky-Diode und Widerstand die Ausgänge der Grundschaltung bilden, und
daß eine erste und eine zweite dieser Grundschaltungen mit jeweils einem ihrer Ausgänge verbunden sind, der über einen widerstandsbehafteten Leiterzug (RL) mit dem Eingang einer dritten Grundschaltung verbunden ist, so daß der Basisstrom für den Transistor (T 30) der dritten Grundschaltung über einen der mit der zweiten Betriebspotentialquelle (Masse) verbundenen Widerstände (R 15) der ersten oder zweiten Grundschaltung geliefert wird.
2. Integrierte logische Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schottky-Dioden der Serienschaltungen eine relativ
niedrige Vorwärtsspannung aufweisen und
daß parallel zur Kollektor-Basisstrecke der Transistoren
der Grundschaltungen eine sättigungsverhindernde Schottky-Diode
mit relativ hoher Vorwärtsspannung angeordnet
ist.
3. Integrierte logische Schaltung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Kollektor des Transistors der Grundschaltung
und zweiter Betriebspotentialquelle ein zusätzlicher
Widerstand (R 10) angeordnet ist.
4. Integrierte logische Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundschaltungen NPN-Transistoren enthalten, die
erste Betriebspotentialquelle ein negatives Potential
(- V) und die zweite Betriebspotentialquelle Massepotential
führt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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ID=25339100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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