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DE2851345A1 - Anordnung zur einschaltung eines verbrauchers - Google Patents

Anordnung zur einschaltung eines verbrauchers

Info

Publication number
DE2851345A1
DE2851345A1 DE19782851345 DE2851345A DE2851345A1 DE 2851345 A1 DE2851345 A1 DE 2851345A1 DE 19782851345 DE19782851345 DE 19782851345 DE 2851345 A DE2851345 A DE 2851345A DE 2851345 A1 DE2851345 A1 DE 2851345A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contactor
coil
phase
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782851345
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Ing Grad Siedenburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19782851345 priority Critical patent/DE2851345A1/de
Publication of DE2851345A1 publication Critical patent/DE2851345A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/50Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
    • H01H3/503Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring making use of electromagnets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/66Power reset mechanisms
    • H01H71/68Power reset mechanisms actuated by electromagnet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Titel: Anordnung zur Einschaltung eines Verbrauchers
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Einschaltung eines Verbrauchers über die Kontakte eines mechanisch betätigten Schützes, bei der die Schützspule erst in Abhängigkeit von der mechanischen Einschaltbewegung zugeschaltet wird (nach Patentanmeldung P 27 32 Bei der bereits vorgeschlagenen Anordnung gemäß der Hauptanmeldung wird der Stromkreis für die Schützspule erst mit dem Schließen der Schützkontakte geschlossen. Dies erfolgt z. B.
  • über einen normalen Haltekontakt der Schützspule. Bei dieser Bauart kann es z. B. bei zögernder oder unsachgemäßer mechanischer Betätigung zu nur leichten Berührungen der den Verbraucher schaltenden Hauptkontakte mit den Brückenkontakten kommen, ohne daß die für die Stromführung notwendige Kontaktkraft erzeugt wird, da der normale Haltekontakt der Schützspule durch auftretende Toleranzen noch keinen Kontaktübergang besitzt. Die Folge davon kann eine Verringerung der Kontaktlebensdauer durch erhöhten Abbrand oder ein Geräteausfall durch Kontaktverschweißungen bzw. durch lange Lichtbogenstandzeiten sein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß keine kritischen Kontaktpositionen mit erhöhter Abbrand- und Verschweißungsgefahr der Hauptkontakte entstehen können. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein für den Stromkreis der Schützspule vorgesehener Kontakt mit Spulenhaltefunktion als Frühschließer ausgebildet ist. Eine derartige Bauart bietet den Vorteil, daß die möglichen Toleranzerscheinungen, die ein Nacheilen eines Spulenhaltekontaktes zu den Hauptkontakten des Schützes bewirken können, durch den Einsatz eines Frühschließers verhindert werden. Die Übernahme der mechanischen Betätigung in eine elektrische Einschaltung durch den voreilenden Kontakt mit der Spulenhaltefunktion bewirkt, daß die Hauptkontakte zügig geschlossen werden und eine sichere, hohe Kontaktkraft gewährleistet ist, ohne daß ein unsachgemäßer, äußerer Eingriff in diesen Vorgang möglich ist.
  • Berührungspositionen an dem Kontakt mit der Spulenhaltefunktion sind praktisch durch die geringe Stromaufnahme der Schützspule bedeutungslos.
  • In Ausgestaltung der Erfindung kann als Kontakt mit Spulenhaltefunktion z. B. ein besonderer Hilfskontakt vorgesehen sein. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Haltefunktion auch durch einen voreilenden Hauptkontakt übernommen werden. Damit wird ein zusätzlicher Hilfskontakt zur Betätigung der Spule eingespart.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen somit zum einen in einer Erhöhung der Kontaktlebensdauer, zum anderen werden Kontaktverschweißungen und somit Geräte- und Anlagenausfälle bei unbeabsichtigten und mutwilligen Bedienungsfehlern vermieden.
  • Außerdem entstehen nur noch konstruktiv bedingte Lichtbogenstandzeiten, die nun nicht mehr durch unsachgemäße mechanische Betätigung verlängert werden können.
  • Bei den Anordnungen der eingangs genannten Art erfolgt die Einschaltung des Verbrauchers nicht elektrisch, sondern durch mechanische Betätigung des Schützes. Dabei wird der Stromkreis für die Spule erst mit dem Schließen der Hauptkontakte (wie bei der Bauart P 27 32 oder erst mit Hilfe eines Frühschließers (wie bei der vorliegenden Erfindung) geschlossen Dies hat zur Folge, daß solche Schütze, die für eine ganz bestimmte Betriebsspannung eingesetzt werden sollen, von vornherein nur auf den Haltestrom dimensioniert zu werden brauchen. Ist dagegen die genaue Betriebsspannung nicht bekannt, so kann ein handelsübliches Schütz eingesetzt werden, dessen Betätigungsspule für die maximal mögliche Betriebsspannung ausgelegt ist. Zu berücksichtigen ist dabei lediglich, daß die Betriebsspannung nicht unterhalb der Abfallspannung liegen darf, d. h. der Spannung, bei deren Unterschreiten das Schütz abfällt. Der Steuerspannungsbereich bei derartigen mechanisch einschaltbaren Schützen liegt somit zwischen der Abfallspannung und der maximalen Betriebsspannung und ist also wesentlich größer als bei elektrischer Einschaltung.
  • Wie bei der Hauptanmeldung kann auch hier die Auslegung der Schützspule fast auf den Spulenhaltestrom erfolgen, da durch die nahe Position von Magnet zum Anker der Schützspule praktisch nur ein geringer Energiemehraufwand abverlangt wird.
  • In der Zeichnung sind in den Fig. 1 - 3 drei Ausführungsbei spiele gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel in 3phasiger und Fig. 2 in 2phasiger Anordnung bei sonst gleichen Bauelementen.
  • Fig. 3 zeigt ein etwas abgeändertes Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 wird ein Verbraucher 10 über Schützkontakte 11 an das Netz RST gelegt. Mit 12 ist eine zugehörige Schützspule bezeichnet, die über einen Frühschließer 13 an die Phasen R, T gelegt werden kann. Der Verbraucher 10 wird durch mechanische Betätigung des Ein-Stößels 14 eingeschaltet. Da der Haltekontakt 13 der Schütz spule 12 als Frühschließer ausgebildet ist, -wird der Haltestromkreis der Schützspule 12 bei einer vorerst mechanischen Betätigung, den Hauptkontakten voreilend, geschlossen. Danach kann die nunmehr eingeschaltete Schützspule 12 die praktisch abgeschlossene mechanische Betätigung als elektrische Einschaltung bis zur Erlangung der gewünschten Kontakt kraft und des Xontaktdurchhubes übernehmen. Somit kann die Schützspule 12 fast oder ganz auf den Spulenhaltestrom ausgelegt werden , da durch die nahe Position von Magnet zu Anker der Schützspule praktisch nur ein geringer Energieaufwand abverlangt wird. Mit 15 ist ein Aus-Taster bezeichnet.
  • Die voreilende Bedingung des Frühschließers 13 kann z. B.
  • durch bekannte konstruktive Maßnahmen, wie erhöhte Kontaktauflagen, gekröpfte Schaltstücke oder Schaltbrücken erfüllt werden. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wonach diese voreilende Bedingung auch durch die Verwendung eines Hauptkontaktes erreicht werden kann. Die Ausschaltung kann durch einen separaten Aus-Taster 16 oder, bei kleineren Halteleistungen, direkt über die mechanische Betätigung des Schaltkopfes erfolgen.

Claims (3)

  1. Ansprüche Anordnung zur Einschaltung eines Verbrauchers über die Kontakte eines mechanisch betätigten Schützes, bei der die Schützspule erst in Abhängigkeit von der mechanischen Einschaltbewegung zugeschaltet wird (nach Patentanmeldung P 27 32 dadurch gekennzeichn e t , daß ein für den Stromkreis der Schützspule (i2) vorgesehener Kontakt ( 13) mit Spulenhaltefunktion als Frühschließer des Schützes ausgebildet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß als Kontakt mit Spulenhaltefunktion ein besonderer Hilfskontakt (13) vorgesehen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Haltefunktion durch einen voreilenden Hauptkontakt ( Tig. 3) übernommen wird.
DE19782851345 1978-11-28 1978-11-28 Anordnung zur einschaltung eines verbrauchers Withdrawn DE2851345A1 (de)

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DE2851345A1 true DE2851345A1 (de) 1980-06-04

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948959A1 (de) * 1979-12-05 1981-06-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung zur betaetigung elektromagnetischer schaltgeraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948959A1 (de) * 1979-12-05 1981-06-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung zur betaetigung elektromagnetischer schaltgeraete
EP0030651B1 (de) * 1979-12-05 1984-03-14 Siemens Aktiengesellschaft Elektromagnetisches Schaltgerät

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