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DE2850780A1 - Maschine zum schreiben von brailleschrift - Google Patents

Maschine zum schreiben von brailleschrift

Info

Publication number
DE2850780A1
DE2850780A1 DE19782850780 DE2850780A DE2850780A1 DE 2850780 A1 DE2850780 A1 DE 2850780A1 DE 19782850780 DE19782850780 DE 19782850780 DE 2850780 A DE2850780 A DE 2850780A DE 2850780 A1 DE2850780 A1 DE 2850780A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossing
die
units
sheet
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782850780
Other languages
English (en)
Other versions
DE2850780C2 (de
Inventor
Knut Grimnes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ind & Tek Forskning
Original Assignee
Ind & Tek Forskning
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ind & Tek Forskning filed Critical Ind & Tek Forskning
Publication of DE2850780A1 publication Critical patent/DE2850780A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2850780C2 publication Critical patent/DE2850780C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/32Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing in Braille or with keyboards specially adapted for use by blind or disabled persons

Landscapes

  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Maschine der im Oberbev des Hauptan-
  • griff spruches angegebenen Art zum Schreiben von Brailleschrift.
  • Es ist eine derartige Maschine bekannt, wo die Prägeeinheiten nebeneinander feststehend vorgesehen sind und die Stempelbewegung des ElektromaWnets mittels eines ortsfest gelagerten schwenkbaren Armes mit einem gegen den eine Patrize bildenden Stempel aufliegenden Aktivierungsende übertragen wird. Eine derartige Lösung ist räumlich aufwendig, u.a. weil der Steuerstempel der Elektromagneten einen verhältnismässig langen Aktivierungshub ausführen muss. Dazu kommt, dass eine derartige Maschine nur ein einseitiges Prägen des Bogens erlaubt.
  • Ferner ergibt die bekannte Lösung eine Anordnung der Magneten in Reihen nebeneinander, die eine genaue und individuelle Einstellung des Anschlages zur Erzielung einer gleichmässigen und befriedigenden Prägung fordern.
  • Der Hauptzweck der Erfindung ist somit die Schaffung einer kompakten Maschine zum Schreiben von Brailleschrift, deren Betrieb mit einem Geringsten an Wartung und Instandhaltung erfolgen kann. Es ist ausserdem wünschenswert, eine Maschine zu schaffen, die im Bedarfsfall zum Drucken auf beiden Seiten des Bogens gestaltet werden kann.
  • Erfindungsgemäss kann dies mittels einer Maschine erzielt werden, die in Übereinstimmung mit dem kenrzeichnenden Teil des Hauptanspruches gestaltet ist. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Eine erfindungsgemässe Maschine ermöglicht eine einfache und preiswerte Übersetzung aus normaler Schrift oder Schwarzschrift in Brailleschrift oder Punktschrift. Die routinemässigen Buchstabenamwandlungen können in bekannter Weise derart in ein Computerprogramm eingebaut werden, dass die Schriftumwandlung auf Einschreiben von normaler Schrift begrenzt wird. Die erfindungsgemässe Maschine kann so schnell arbeiten, dass im praktischen Fall geringe Auflagen von einzeln gedruckten Schriften hergestellt werden können.
  • In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 schematisch zwei Prägebrücken für eine erfindungsgemässe Maschine zeigt und Fig. 2 einen Schnitt durch die zentralen Teile einer Prägeeinheit darstellt.
  • In Fig. 1 sind zwei Prägeaggregate oder Prägebrücken 11, je mit einer Reihe von in der Längsrichtung der Prägebrücke hintereinander vorgesehenen Prägeeinheiten 12, dargestellt. Jede Prägeeinheit 12 ist zum Absetzen (oder nicht Absetzen) einer punktförmigen Erhöhung in einer Punktposition in Brailleschrift entlang querlaufender Linien auf einem in einer Bahn zwischen den Prägeeinheiten geführten Bogen 13 eingerichtet. Die Gestaltung der Prägeeinheiten wird unten näher beschrieben. Die Anzahl der Prägeeinheiten 12 entspricht somit der Anzahl der Punktpositionen entlang einer Schriftlinie am Bogen 13.
  • Zusätzlich zu den Prägebrücken 11 umfasst die Prägemaschine eine Vorschubeinrichtung für den Bogen, eine den Bogen während des Prägens festhaltende Klemmeinrichtung und eine Falteeinrichtung. Diese Teile können in einer entsprechenden Weise wie bei bekannten Druckmaschinen ("Printer") gestaltet sein und werden somit nicht näher beschrieben. Die Klemmvorrichtung kann ggf. entfallen, indem die Prägebrücken den Bogen festhalten.
  • Der Bogen 13, welcher vorzugsweise aus Papier oder aber aus Plastik, dünnem Metallblech, belegtem Textil oder ähnlichem Werkstoff besteht, kann zur sicheren Steuerung des Vorschubes entlang des Randes gelocht sein. Es wird wie bei bekannten Druckmaschinen vorgeschoben und gesammelt.
  • Die Prägebrücken 11 sind mit Führungen 15 gelagert, damit sie gleichzeitig gegeneinander bewegt werden können. Zu diesem Zweck kann grundsätzlich ein Motor 16 eingesetzt werden, welcher eine gemeinsame Welle 17 an jedem Ende der Prägebrücken antreibt. Jede Welle 17 ist für jede Prägebrücke mit einem Nockenzylinder 18 mit einer Nockennut l9e die einen Triebzapfen 20 am Ende der Prägebrücke greift versehen Bei jeder Umdrehung der Welle 17 werden die Prägebrücken 11 gegeneinander hinein und in die Ausgangslage zurückgeführt.
  • Jede Prägeeinheit 12 umfasst ein Gehäuse oder einen Träger 14 mit einem Prägestempel 21, einem Aktivierungsarm 22 für den Prägestempel und einen Solenoid 23 mit einem Steuerkolben 24.
  • Das Gehäuse 14 kann erklärungsweise als scheibenförmig mit einer dem Abstand zwischen zwei Punktpositionen entsprechenden Breite betrachtet werden. Es weist einen Kanal 25 auf, der in der Bewegungsrichtung zur Bogenbahn verläuft und den Prägestempel 21 hält und steuert. Die Breite des Gehäuses 14 nimmt zur Stirnfläche 26 des Gehäuses gegen die Bogenbahn ab. Diese Stirnfläche hat zusammen mit dem Prägestempel eine doppelte Funktion: der Prägestempel 21 soll eine Erhöhung im Bogen gegen die entgegengesetzte Seite desselben prägen, während die Stirnfläche 26 eine Auflage gegen die Prägeeinheit zur gleichzeitigen Prägung einer Erhöhung bildet. Zu diesem Zweck ist die Stirnfläche 26 mit einer Vertiefung 27 versehen. Diese Vertiefung bildet zusammen mit dem Endbereich des Prägestempels 21 das für die Schaffung einer punktförmigen Erhöhung im Bogen erforderliche Matrize-Patrize-Paar. Die Punktposition der beiden Bogenseiten sind somit gegenseitig mit einer Strecke, die dem Zentrumabstand zwischen dem Prägestempel 21 und der Vertiefung 27 entspricht, versetzt. Der Kanal 25 ist im innersten Bereich etwas erweitert und mündet in einen querlaufenden Raum oder Käfig 28 im Gehäuse 14 für den Aktivierungsarm 22. An der Mündung des Kanals 25 ist eine Steuerbüchse 29 für den Prägestempel 21 eingesetzt, der in diesem Bereich einen etwas grösseren Durchmesser hat und einen erweiterten Kopf 30 gegen den Aktivierungsarm aufweist.
  • Zum Abfangen eventueller Abmessungs-Abweichungen in den beweglichen Teilen kann ein elastisches Element in dem Kraftweg zwischen Elektromagnet und Prägestempel eingesetzt sein. Der Kopf 30 kann beispielsweise ein Gummikissen aufweisen oder es können entsprechende Gummiteile an den Enden des Aktivierungsarmes angebracht sein. Abmessungs-Abweichungen führen dann zu einer Variation der Druckkraft enstatt der Bewegung. Ein derartiges elastisches Element setzt auch das während des Betriebes der Maschine entstehende Geräusch herab.
  • Der Aktivierungsarm 22 ist ein zweiarmiger Kipparm, welcher seitlich von der Achse des Prägestempels gelagert ist. Der eine Armabschnitt ragt über den Kopf 30 hinein und bildet einen Hammer 31, während der andere Armabschnitt 32 aus dem Gehäuse 14 herausragt. Die Aktivierungsarme 22 können beispielsweise auf einer gemeinsamen, durchgehenden Welle 33 für sämtliche Gehäuse in jeder Prägebrücke gelagert sein.
  • Die Reihe der Gehäuse 14 ist.ein einer zweckmässigen Weise zusammengehalten, beispielsweise indem sie einteilig als eine zusammenhängende Einheit hergestellt ist.
  • Nahe der Reihe der Gehäuse 14, neben dem beweglichen Teil jeder Prägebrücke 11, ist für jedes Gehäuse ein Solenoid 23 in einem ortsfesten Balken montiert und weist einen vorspringenden Zapfen 24 auf, welcher am unteren Rand durch ein elastisches Element unterstützt ist und in die Bahn des Abschnittes 32 des Aktivierungsarmes 22 geführt werden kann, wenn sich die Prägebrücken 11 gegeneinander bewegen.
  • Dieses elastische Element hat denselben Zweck wie das obenerwähnte elastische Element und kann jenes ggf. ersetzen. Wenn der Zapfen 24 eingezogen ist, kann sich der Aktivierungsarm 22 frei vorbeibewegen.
  • Der Prägestempel schlägt nur gegen den Bogen 13 mit seiner Trägheitskraft, die zu gering ist, um ein Zeichen im Bogen zu verursachen.
  • Diese Trägheitskraft lässt sich ggf. mittels einer Schraubenfeder oder dergl. herabsetzen oder beseitigen. Wenn das Solenoid 23 beeinflusst iEt, so dass der Zapfen 24 vorgeschoben wird, hält dieser den Teil 32 des Aktivierungsarmes 22 zurück, wodurch der Aktivierungsarm überkippt und den Prägestempel 21 mit dem Ende von der Stirnfläche 26 des Gehäuses hinausdrückt. Dabei wird bei Auflage gegen die Vertiefung 27 eine punktförmige Erhöhung im Bogen zwischen den beiden Prägebrücken abgesetzt. Wenn zwei Gehäuse 14 an entgegengesetzten Seiten des Bogens gegeneinander vorgesehen sind, wird somit an jeder Seite des Bogens eine punktförmige Erhöhung abgesetzt. Das setzt die Papirkosten av die Hälfte herab.
  • Die Stromversorgung zu den einzelnen Solenoiden 23 wird durch eine Datenverarbeitungsmaschine gesteuert, die zur Erzeugung punktförmiger Erhöhungen in den infragekommenden Positionen programmiert ist.
  • Die Prägeeinheiten können zweckmässig derart gestaltet sein, dass die entgegengesetzten Endflächen aneinander stossen und den Bogen festhalten, ehe der Prägestempel 2i vorgeschoben wird. Dies kann beispielsweise derart erzielt werden, dass das Gehäuse 14 mit einem federbelasteten Endstück versehen wi-d, welches etwas gegen die Federkraft in der Bewegungsrichtung des Prägestempels eingedrückt wird, wenn es gleichzeitig mit dem Endstück am entgegengesetzten Prägeeinheit-Gehäuse gegen den Bogen stösst. Derartige Endstücke können in zweckmässiger Weise verschiebbar an den jeweiligen Gehäusen oder Trägern verriegelt werden.
  • Die Erfindung ist oben anhand einer Ausführungsform beschrieben, wo jede Prägeeinheit einen Patrize- und einen Matrizeteil bildet. Für einfachere Zwecke, z.B. zur Herstellung von Zeichnungen, können die Prägeeinheiten an der einen Seite der Bogenbahn ausschliesslich Matrizenteile bilden, d.h. keine Prägestempel aufweisen, während die Prägeeinheiten an der anderen Seite keine Vertiefungen aufweisen und nur Patrizeteile bilden.

Claims (3)

  1. Maschine zum Schreiben von Brailleschrift Patentansprüche Waschine zum Schreiben von Brailleschrift, mit einer Rei e von Prägeeinheiten, die jeweils einen Träger aufweisen, welcher einen eine Patrize bildenden Stempel hält, der zwischen einer eingezogenen unwirksamen und einer vorgeschobenen Prägelage in Auflage gegen ein gegenüber der Präge einheit vorgesehenes-Hatrizenteil führbar ist, wobei für jede Prägeeinheit ein mit einem verschiebbaren Kolben die Lage des Prägestempels steuernder Elektromagnet vorgesehen ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei entgegengesetzte Reihen von Prägeeinheiten (12) vorgesehen sind, die zu ihrer synchronen Bewegung in Richtung aufeinander zu und voneinander weg im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsbahn des Bogens derart angeordnet sind, daß gegenüberstehende Träger (14) einander zugeordnete lViatrize-Patrize-Paare bilden, wobei in jedem Trägerende eine Vertiefung (27) für das Ende des Prägestempels (21) des gegenüberstehenden Trägers (14) unabhängig von den Elektromagneten (23) vorgesehen ist, und daß jeder Träger (14) eine zweiarmige Kippstange bzw. einen Aktivierungsarm (22) hält, der mit einem Ende auf dem Eindrückende (30) des Prägestempels (21) aufliegt und dessen anderes Ende so vorragt, daß es bei der Bewegung des Trägers (14) gegen die Bogenbahn im wesentlichen senkrecht zum Ende des Armes (24) des Elektromagnets geführt wird, wenn dieser vorgeschoben ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß eines oder mehrere der die Kräfte vom Arm des Elektromagnets auf das eine Patrize bildende Ende des Prägestempels (21) übertragenden Elemente elastisch federnd gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die die zusammenstoßenden Flächen (26) bildenden Teile jeder Prägeeinheit (12) gegen die Bogenbahn derart federnd vorgespannt sind, daß sie paarweise dazu beitragen, den Bogen festzuhalten, ehe der Prägestempel in den Bogen eingedrückt wird.
DE2850780A 1977-11-24 1978-11-23 Maschine zum Schreiben von Brailleschrift Expired DE2850780C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO774021A NO140335C (no) 1977-11-24 1977-11-24 Maskin for skriving av brailleskrift.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2850780A1 true DE2850780A1 (de) 1979-05-31
DE2850780C2 DE2850780C2 (de) 1984-05-17

Family

ID=19883868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2850780A Expired DE2850780C2 (de) 1977-11-24 1978-11-23 Maschine zum Schreiben von Brailleschrift

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2850780C2 (de)
NO (1) NO140335C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2945622A1 (de) * 1979-11-12 1981-05-21 Hans-Joachim Dipl.-Phys. 6104 Seeheim-Jugenheim Thiel Vorrichtung zum schreiben von blindenschrift
EP0962909A3 (de) * 1998-06-01 2000-08-23 KGS Corporation Braille Etikettendrucker

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3880269A (en) * 1973-09-04 1975-04-29 Triformation Systems Inc Braille communication terminal
DE2364342A1 (de) * 1973-12-22 1975-06-26 Arbeitsgemeinschaft Fuer Rehab Elektromechanische vorrichtung zur darstellung von braille-buchstaben

Patent Citations (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
NO140335C (no) 1979-08-22
NO140335B (no) 1979-05-07
NO774021L (no) 1979-05-07
DE2850780C2 (de) 1984-05-17

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