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DE2850539A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines elektrischen schrittmotors - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines elektrischen schrittmotors

Info

Publication number
DE2850539A1
DE2850539A1 DE19782850539 DE2850539A DE2850539A1 DE 2850539 A1 DE2850539 A1 DE 2850539A1 DE 19782850539 DE19782850539 DE 19782850539 DE 2850539 A DE2850539 A DE 2850539A DE 2850539 A1 DE2850539 A1 DE 2850539A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
stepper motor
counter
steps
windings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782850539
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dipl Phys Hutzler
Winfried Luehrs
Werner Rupprecht
Kurt Dipl Phys Stettmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
Original Assignee
STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH filed Critical STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
Priority to DE19782850539 priority Critical patent/DE2850539A1/de
Priority to SE7908189A priority patent/SE7908189L/xx
Publication of DE2850539A1 publication Critical patent/DE2850539A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P8/00Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
    • H02P8/22Control of step size; Intermediate stepping, e.g. microstepping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur
  • Steuerung eines elektrischen Schrittmotors Beschreibung: Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Steuerung eines elektrischen Schrittmotors in Gegentakt-Zwei-Strang-Ansteuerung mit äquidistanten Zwischenschritten, wobei jeweils zwei der vier Wicklungen des Motors zu einem Strang zusammengefaßt sind und der Strom in den beiden Strängen in der Schrittfolge unterschiedlich geändert wird.
  • Ein klassisches Verfahren der Schrittmotorsteuerung ist die Gegentakt-Zwei-Strang-Steuerung. Dabei sind jeweils zwei der vier Wicklungen des Motors zu einem Strang zusammengefaßt. Der Strom in den beiden Strängen wird nun in der Schrittfolge in beiden Strängen unterschiedlich umgepolt. Aus Figur 1 ist der Strom in den Strängen A und B über eine Folge von mehreren Schritten dargestellt. Es ist zu sehen, daß für einen Zyklus vier Schritte benötigt werden, und daß die Signale in den beiden Strängen um eine Viertelperiode verschoben sind.
  • Eine weitere bekannte Abwandlung von diesem Verfahren ist die Gegentakt-Halbschritt-Steuerung. Bei ihr wird die Schrittweite halbiert, indem beim Umpolen des Stroms von Plus nach Minus bzw.
  • umgekehrt ein Zwischenzustand 0 eingeführt wird. Das Stromdiagramm dieses Verfahrens ist in Figur 2 dargestellt. Gegenüber dem Verfahren nach Figur 1 hat sich die Schrittweite halbiert, die Anzahl der Schritte ist je Zyklus doppelt so groß, nämlich acht.
  • Weiterhin ist es bekannt (Phytron-Elektronik ST 4000), eine ganzzahlige Anzahl N-1 von Zwischenschritten einzuführen. Die Figur 3 zeigt für beide Stränge den Strom über einen Zyklus für den Fall N = 20. Gestrichelt eingezeichnet ist der Vollschritt-Zyklus für Strang A. Quantitative Untersuchungen zeigten jedoch, daß mit der in Figur 3 dargestellten Signalform keine konstante Schrittweise erzielbar ist. In Figur 4 sind für einen Schrittmotor, der mit dieser bekannten Steuerung betriehen wurde, einerseits die resultierende Verschiebung als Funktion der Schrittnummer (Kurve V) und die Einzelschrittweite für jeden der 80 Schritte des Zyklus dargestellt (Kurve E).
  • Dabei wurden abweichend von einer mittleren Schrittweite 67 Schrittweiten von 0,65 AS bis 1,75 #S gemessen. Ein Vergleich von Figur 3 und Figur 4 zeigt den Zusammenhang zwischen den systematischen Schrittweitenabweichungen (Fig. 4) und dem Ver lauf der Steuersignale (Fig. 3). Fehler dieser Größenordnung sind z.B. in der Scanning-Mikroskopie nicht traghar.
  • Die Aufgabe, welche der Erfindung nunmehr gestellt ist, besteht darin, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zu bieten, mitdenen gewährleistet werden kann, daß die Einzelschritte des Schrittmotors exakt gleichgroß sind, so daß er auch als Schrittmotorantrieb für einen Mikroskoptisch benutzt werden kann.
  • Unter Verwendung der bekannten Prinzipien der Gegentakt-Zwei-Strang-Ansteuerung mit diskreten Zwischenschritten und des Synchronbetriebs von Schrittmotoren sieht die Lösung der Aufgabe erfindungsgemäß so aus, daß im Schrittablauf in sinngemäß richtiger Reihenfolge den beiden Strängen diejenigen Ströme aufgeprägt werden, die den Schrittmotor Schritte gleicher Weite ausführen lassen. Bei der Erfindung werden demnach für N-l Zwischenbetrieb im Schrittablauf in sinngemäß richtiger Reihenfolge 4 N diskreten sin - cos - Wertepaaren proportionale Spannungen an die beiden Stränge gelegt. Diese 4 N diskreten sin - cos - Wertepaare werden für den idealen Schrittmotor aus den kontinuierlich verlaufenden Signalen sin (cit) und cos (#t) (wobei # = 2 ; f = Frequenz und t = Zeit) des Synchronbetriebes derart ausgewählt, daß üher einen Phasenwinkel-Zyklus von # = #t = 0 bis # = #t = 2 # 4 N diskrete, äquidistante Phasenwinkel n = #n-1+ # , (wobei O<n#4N und ## = 2#/4N und O<#O#O#) besti:mt, und die dazugehörigen Wertepaare cos (n) und sin (n) berechnet werden.
  • Bekanntlich ist das Signal für den Synchronbetrieb zyklisch bezüglich des Phasenwinkels # = #t modulo 2 #. Entsprechend sind die diskreten Signal-Wertepaare bei N-Zwischenschrittbetrieb zyklisch bezüglich der diskreten Phasenwinkel n modulo 4N.
  • n Der reale Schrittmotor zeigt beim Betrieb mit den Signalen des idealen Motors Abweichungen von der konstanten Schrittweite.
  • Für den realen Motor wird konstante Schrittweite A S = S/4N (wobei 5 die Gesamtbewegung über einen Zyklus von 4N Schritten ist) dadurch erreicht, daß man den Abstand der diskreten Phasenwinkel 4 4 0 n-1 für 0 L n c 4N so (experimentell) bestimmt, daß der Motor beim Übergang von n-l nach Xn eine Bewegung 4 S ausführt.
  • Eine besonders geeignete Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Auf- Abzähler, der den Schrittbefehl und die Zählrichtung in Pulsform erhält, durch zwei parallele digitale Datenspeicher, die die Zählerstellung aus dem Zähler als Adresse erhalten und die für die einzelnen Schrittmotordarstellungen nötigen Signale auswählen, und durch den Datenspeichern nachgeschaltete Digital-.
  • Analog-Wandler, deren Analog-Signale jeweils über einen Leistungsverstärker die beiden Motorwicklungen des Schrittmotors ansteuern. Besonders vorteilhaft für die Erfindung ist es dabei, wenn die Datenspeicher nichtflüchtige Speicher sind.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die Verwendung von Datenspeichern die für exakt äquidistante Motorstellungen nötigen Signale an den Schrittmotor angelegt werden können. Ein weiterer Vorteil der Schaltungsanordnung liegt z.B.
  • darin, daß bei extrem schnellen Schrittfolgen ein ideales Start-Stop-Verhalten erreicht wird und Resonanzerscheinungen vermieden werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mittels der Figuren 5 bis 7 näher erläutert.
  • Figur 5 zeigt für N = 20 Zwischenschritte und für den Fall des idealen Schrittmotors die 4N = 80 diskreten Wertepaare dargestellt in sinngemäß richtiger Reihenfolge. Die 4N Wertepaare wurden dadurch erhalten, daß der Phasenwinkelbereich von 0 bis 2Irauf der Abszisse in 4N äquidistante Abschnitte unterteilt und zu jedem der 4N Argumentwerte der Sinus und der Cosinus bestimmt wurde. Werden nun Spannungen proportional den Funktionswerten an die beiden Stränge des idealen Schrittmotors gelegt, so erzeugt der Motor bei Durchlaufen der Reihe von Wertepaaren in Richtung steigender Schrittnummern eine Bewegung konstanter Weite in die eine Richtung und beim Durchlaufen der Reihe in Richtung fallender Schrittnummern Bewegungen konstanter Weite in entgegengesetzter Richtung Zur Korrektur der Abweichungen des realen Schrittmotors vom idealen Schrittmotor werden nun die 4N Argumentwerte auf der Abszisse von Fig. 5 nicht mehr äquidistant gewählt. Der Abstand der Argumentwerte wird vielmehr so geändert, daß beim Übergang von einem diskreten Zustand zum nächsten der Motor die Schrittweite As = S/4N ausführt, wobei S die Gesamtbewegung des Motors über einen Zyklus von 4N Schritten ist.
  • Die beiden Sinuswerte für jeden Schritt neu zu bestimmen, z.B.
  • mittels eines Orguters, wäre unwirtschaftlich. Sinnvoller ist es, die 4E Sinuswertepaare in digitaler Form in einen nichtflüchtigen Speicher 2 bzw. 3 gemäß dem Blockschaltbild nach Fig. 6 abzulegen und in richtiger Reihenfolge auszulesen. Hierzu wird der Schrittbefehl in Pulsform 10 in den Zählerl(im allgemeinen ein Binärzähler mit z.B. zwei MC 14 5 16 B, einem MC .4000, einem MC 4049 und einem MC 14078, Baustein der Fa. Motorola) gegeben. Der Zähler 1 ist als Auf- Abzähler so ausgelegt, daß durch Anlegen eines zweiten Signales 11 die Zählrichtung aufwärts oder abwärts eingestellt werden kann. Der Zähler 1 läuft im Aufwärtsbetrieb von 0 bis zu einem vorgewählten Maximalwert +I und springt von diesem automatisch wieder auf 0. Im Abwärtsbetrieb springt der Zähler von 0 auf den Maximalwert-I (siehe hierzu auch die Fig.
  • 1 bis 5).
  • Die Zählerstellung des Zählers 1 wird in Einärdarstellung als Adressen LSB und MSB (Least Significant Bit bzw. Most Significant Bit) an zwei parallel angeordnete digitale Datenspeicher 2 und 3 angelegt. In den Datenspeichern 2 und 3 sind die für die einzelnen Schrittmotordarstellungen nötigen Signale in digitaler Form abgespeichert. An den Datenausgängen der beiden Speicher 2 und 3 stehen in Binärdarstellung jeweils die gewünschten Signalwerte aus der Fig. 5 zur Verfügung. Die programmierbaren Speicher sind z.B. zwei Speicher der Fa. Intel mit der Nummer 1702A.
  • Die digitalen und binärcodierten Ausgangssignale der beiden Datenspeicher 2 und 3 werden auf zwei Digital-Analog-Wandler 4 und 5 gegeben, wobei es sich um zwei Wandler der Fa. Analog Devices, USA, SW AD7523 handelt. Die analogen Ausgangssignale werden auf den den Strang A bzw./Strang B der Motorwicklungen des Schrittmotors 8 ,7 9 gegeben. Das Analog-Signal für die beiden Stränge A (Wicklungen A1, A2! und B (Wicklungen B1, B2) wurde jedoch vorher durch zwei Leistungsverstärker 6 u. 7 (TDBO79l der Fa. SESCOSEM) verstärkt. Der Motor 8, 9 ist ein Motor der Fa. PHYTRON-<lektronik ZSS 42/200/1,2.
  • Für einen realen Schrittmotor mit 200 Voll schritten pro Umdrehung der über eine Spindel mit 4 mm Steigung einen Mikroskoptisch bewegt, wurden für den Fall N-l = 19 Zwischenschritte, die 4N Signalwertepaare bestimmt und abgespeichert. Unter Verwendung der in Fig. 6 dargestellten Schaltung wurde am Mikroskoptisch eine Verschiebungsmessung über einen Zyklus von 80 Schritten durchgeführt.
  • Kurve V in Figur 7 zeigt die resultierende Verschiebung als Funktion der Schrittnummer. Im Gegensatz zu Fig. 4 ist kaum mehr eine Abweichung von der im Idealfall zu erwartenden Geraden zu erkennen. Die Kurve E verbindet die Einzelschrittweiten, die ebenfalls als Funktion der Schrittnummer aufgetragen wurden. Es wurde eine mittlere Schrittweite von 0,92/um bestimmt bei einer mittleren (linearen) Abweichung von 0,06/um entsprechend 7 x (Vgl.
  • dazu Fig. 4).
  • Erfindungsgemäß ist auch der Fall enthalten, daß im N-1 Zwischenschrittverfahren bei dem sich ein Zyklus aus 4N Wertepaaren zu.
  • sammensetzt, nicht 4N Wertepaare abgespeichert werden, sondern: nur 2N Wertepaare und wo dann durch eine entsprechend modifizierte Zähleranordnung (Fig. 6 (1)) die restlichen 2N Werte gewonnen werden: nur N Wertepaare und dann durch eine entsprechend modifizierte Zähleranordnung (Fig. 6 (1)) und einer Vorzeichengenerierung die restlichen 3N Wertepaare gewonnen werden; nicht Wertepaare für die beiden Stränge A und B abgespeichert (Fig. 6 (2 und 3)), sondern nur für einen Strang und die Werte durch eine geeignete Zähl- und Schaltreinrichtung aus ein und demselben digitalen Datenspeicher für beide Stränge gewonnen werdenjoder Kombination der genannten Beispiele.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Steuerung eines elektrischen Schrittmotors in v Gegentakt-zwei-strang-Ansteuerung mit äquidistanten Zwischenschritten, wobei jeweils zwei der vier Wicklungen des Motors zu einem Strang zusammengefaßt sind und der Strom in den bei den Strangen in der Schrittfolge unterschiedlich geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Schrittablauf in sinngemäß richtiger Reihenfolge den beiden Strängen diejenigen Ströme aufgeprägt werden, die den Schrittmotor Schritte gleicher Weite ausführen lassen.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Auf- Abzähler (1), der den Schrittbefehl und die Zählrichtung in Pulsform erhält, durch zwei parallele Datenspeicher (2, 3), die die Zählerstellung aus dem Zähler (1) als Adresse erhalten und die für die einzelnen Schrittmotordarstellungen nötigen Signale auswählen und durch den Datenspeichern (2, 3) nachgeschaltete Digital-Analog-Wandler (4, 5), deren Analog-Signale jeweils über einen Leistungsverstärker (6, 7) die beiden Motorwicklungen (8, 9) des Schrittmotors ansteuern.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenspeicher (2, 3) nichtflüchtige Speicher sind.
DE19782850539 1978-11-22 1978-11-22 Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines elektrischen schrittmotors Ceased DE2850539A1 (de)

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