DE2850547C2 - Vorrichtung zum Öffnen der Ventile von Kreuzbodensäcken - Google Patents
Vorrichtung zum Öffnen der Ventile von KreuzbodensäckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen der Ventile von von einer Fördereinrichtung in
horizontaler Richtung an einen Anschlag intermittierend zugeführten flachliegenden Kreuzbodensäcken
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Einrichtungen zum Aufziehen der Ventile von Kreuzbodensäcken mit Hilfe von an den Böden
angreifenden Saugern sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt.
Bei einer aus der DE-GM 75 06 718 bekannten Vorrichtung ergreift ein Sauger die in einem Sackmagazin
gestapelten Kreuzbodensäcke an ihren mit den Ventilen versehenen Böden und zieht diese aus dem
Magazin heraus, wobei ein mit der Halterung des Saugers verbundener, absenkbarer Stößel vorgesehen
ist, der in die Ventilöffnung hineinfährt und das Ventil dadurch öffnet, daß er dessen der von dem Sauger
festgehaltenen Seite gegenüberliegende Seite nach unten stößt. Zur Anpassung an verschiedene Ventilbreiten
ist der Weg der Stößel einstellbar ausgebildet.
Bei einer aus der DE-AS 25 14 954 bekannten Vorrichtung werden die Säcke von einem deren mit den
Ventilen versehenen Böden übergreifenden Greifer gehalten, in dem mittig Sauger an der Kolbenstange
einer pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheit befestigt sind, die die Ventile dadurch öffnen, daß sie die Böden
nach oben ziehen.
Aus der DE-OS 27 19 459 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Kreuzbodensäcke einem Sackma-6azin
entnommen und auf ein diese in horizontaler Richtung abtransportierendes Förderband gelegt werden,
von dem sie von einer vertikal !ordernden Fördereinrichtung übernommen und der die Ventile
öffnenden Einrichtung zugeführt werden. Diese besteht aus Klemmbacken, die den Sack unterhalb des
Ventilbodens in vorbestimmter Höhe festhalten. Auf den Boden senkt sich sodann ein diesen anschließend
hochziehender Sauger ab.
Die beiden zuletzt beschriebenen Vorrichtungen sind dadurch auf unterschiedliche Ventilbreiten einstellbar,
daß der Auszugsweg der Sauger in bezug auf die die Säcke festklemmende Einrichtung entsprechend den
Bodenbreiten verändert wird. Die bekannten Vorrichtungen arbeiten jedoch relativ langsam, weil die
Zuführung der Kreuzbodensäcke zu dc:r die Ventile öffnenden Einrichtung sowie die öffnung der Ventile
durch besondere Vorrichtungen mit unterschiedlichen Arbeitsabläufen erfolgt.
Eine aus der DE-OS 26 53 948 bekannte Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ermöglicht
zwar eine öffnung der Ventile der Kreuzbodensäkke und die Übergabe der Kreuzbodensäcke an einen
diese an ihren Böden mit den geöffneten Ventilen
erfassenden Greifer, der die Säcke zu der Befüllstation transportiert und die geöffneten Ventile auf den
Füllstutzen aufschiebt. Die bekannte Vorrichtung ist jedoch grundsätzlich nur geeignet, die Ventile von
Kreuzbodensäcken eines auf die Vorrichtung angepaP-ten Formats zu öffnen, ohne daß Einrichtungen
vorgesehen wären, die eine Einstellung auf unterschiedliche Formate zulassen wurden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen auf einfache Weise auf unterschiedliche Ventilbreiten einstellbaren
Ventilöffner für Kreuzbodensäcke zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Die beanspruchte Vorrichtung gestattet es, in schneller Folge, beispielsweise geschuppt übereinanderliegende,
intermittierend zugeführte Kreuzbodenventilsäcke von dem Förderer abzuheben, die Ventile zu
öffnen und die Säcke mit den geöffneten Ventilen an eine diese zur Befüllvorrichtung führende Einrichtung
zu übergeben. Eine Einstellung der Vorrichtung auf unterschiedliche Ventilbreiten erfolgt in einfacher
Weise dadurch, daß der Sauger um die Hälfte des für die breiteren Ventile benötigten größeren Auszugsweges
nach oben verstellt wird, so daß er zwischen entsprechend erhöhten Endstellungen verschwenkbar
ist. Eine sichere Entnahme der Böden von dem Förderer ist dadurch sichergestellt, daß dieser dem in seine untere
Stellung verschwenkten Sauger um den Beirag der Höhenverstellung des Verschwenkweges entgegenbewegt
wird. Während sich der Sauger in seine obere Endstellung bewegt, wird die Fördereinrichtung um den
gleichen Betrag unter das Ausgangsniveau bewegt, so daß auch breitere Ventile vollständig aufgezogen
werden, ohne daß die Lage der Mittelachse der geöffneten Ventile verändert wird. Diese Lage muß
auch bei unterschiedlichen Ventilbreiten auf gleichem Höhenniveau beibehalten werden, weil sich auf diesem
die die geöffneten Ventile übernehmende Einrichtung und die Säcke zur Befüllstation führende Einrichtung
kauieiTt
Selbstverständlich ist es auch möglich, ausgehend von
Ventilbreiten, die keine Höhenverstellung des Saugers und keine Verschwenkung des Förderers erforderlich
machen, Ventile geringerer Breite aufzuziehen, wobei dann allerdings der Förderer um entsprechende Beträge
im Takt des zwischen entsprechend niedrigeren Endstellungen verschwenkbaren Saugers verschwenkbar
auszubilden wäre.
Zweckmäßigerweise ist der Sauger durch ein an einem auf einer mit einem Schwenkantrieb versehenen
Welle befestigten Hebel angelenktes Gestänge von seiner den Boden ansaugenden in seine das Ventil
öffnende Stellung hebbar und absenkbar ausgebildet und zum öffnen der Ventile breiterer Böden auf dem
diesen tragenden Gestänge auf eine entsprechend höhere Endstellung einstellbar, wobei die festhaltende
Einrichtung den jeweiligen, mit seinem vorderen Ende durch den Sauger von dem Förderer abgehobenen Sack
unterhalb seines Ventilbodens etwa senkrecht unter dem in seiner oberen Stellung befindlichen Sauger auf
dem Förderer festhält und zum Ausgleich der für breitere Böden benötigten größeren Aufzugslänge der
Ventile der Förderer über einen zweiten mit der Welle verbundenen Hebel durch ein Gestänge mit auf dem
Hebel verstellbarem Anlenkpunkt um die jeweilige der die Ausgangsbreite übersteigenden Bodenbreite entsprechende
Strecke aus der Ausgangslage gegen den sich in seine untere Stellung bewegenden Sauger hebbar
und um die gleiche Strecke zur Ausübung des Gegenzugs bei sich in die obere Stellung bewegenden
Sauger unter die Ausgangslage absenkbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung sind zum Festhalten des Sackes während des öffnens seines
Ventils oberhalb der Förderebene auf dem Förderer quer zur Förderrichtung eine Stange oder Walze, deren
vordere Kante etwa senkrecht unter dem Sauger angeordnet ist, und hinter dieser ein das hintere Ende
des Sackes aus der Förderebene abhebender und festhaltender Sauger befestigt. Auf diese Weise wird
jeder Sack während des Öffnens seines Ventils von dem Förderer abgehoben und in einem bestimmten Niveau
über diesem gehalten, so daß der folgende und als nächster zu öffnende Sack von dem Förderer in seine
Bereitschaftsposition bewegt werden kann, aus der dessen. Boden zum öffnen des Ventils beim nächsten
Takt abgehoben wird.
Der die Ventile öffnende Sauger ist zweckmäßigerweise an dem Ende einer gegen Federkraft verschieblichen
Stange befestigt, so daß er beim Abheben der Böden fest gegen diese angedrückt werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung
kennzeichnen die Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum öffnen der Ventile in schematischer Darstellung mit in
ihren unteren Positionen befindlichen Saugern,
F i g. 2 eine dei F i g. 1 entsprechende Darstellung der
Vorrichtung mit in ihren oberen Positionen befindlichen Saugern,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die die Säcke geschuppt übereinander zuführende Fördereinrichtung und
Fig.4 eine Darstellung des Schwenkantriebes des Förderers, teilweise im Schnitt.
Eine Sackschuppe wird auf Förderbändern 2, 3, die über Walzen 4 bis 6 und Spannrollen 7, 8 laufen, von
rechts herangeführt, wo der erste Sack dieser Schuppe
an einen Endschalter 9 anschlägt. Die Säcke sind derart geschuppt, daß der erste Sack den nachfolgenden
überdeckt. Oberhalb der flachliegenden, nach oben schauenden Böden des ersten Sackes 10 sind bewegliche
Sauger 11, 12 angeordnet. Die Sauger 11 haben die Aufgabe, den vorn liegenden, mit einem Einfüllventil
versehenen Boden zu erfassen und dabei das Ventil zu öffnen. Die Sauger 12 halten den Sack 10 fest und heben
ihn gleichzeitig an. Das Anheben durch die Sauger 12 ist notwendig, da durch das Wegbewegen des Sackes 10
vom Endschalter 9 der die Bänder 2,3 antreibende, nicht dargestellte Motor anläuft und die Sackschuppe
voranbewegt, bis der nächste Sack der Sackschuppe den Endschalter berührt, wodurch der Motor wieder
abgestellt wird.
Die Sauger 12 sind mit einem Arm 13 fest verbunden, der auf eine im Lagerblech 44 frei drehbar gelagerten
Welle 14 aufgeklemmt ist. Auf der Welle 14 ist auch ein Hebel 15 befestigt, an den die Kolbenstange einer
Druckmittel-Kolben-Zylindereinheit 16 angelenkt ist, deren Zylinderkörper mit Lagerblechen 45 gelenkig
verbunden ist. Durch Betätigen der Druckmittel-Kolben-Zylindereinheit 16 können die Sauger 12 von der in
Fig. 1 dargestellten Lage in die Lage gemäß Fig.2 angehoben werden. Oberhalb der Sackschuppe 1 sind
Walzen 17 bis 19 angeordnet, die durch Druckmittel-Kolben-Zylindereinheiten 20,21 von der Sackschuppe 1
abgehoben und auf diese angedrückt werden können. Durch das Andrücken wird die Sackschuppe in innige
Berührung mit den Förderbändern 2, 3 gebracht und dadurch sicher voranbewegt. Neben der Sackschuppe 1
sind gestellfeste Leitschienen 22, 23 vorgesehen, durch die die Sackschuppe 1 ausgerichtet wird. Die Walzen 17
bis 19 werden nach dem Stillstand der Sackschuppe 1 angehoben, um einzelnen Säcken ein Ausrichten bzw.
Zurückspringen in die vorgesehene Bahn zu ermöglichen, wenn sie beim Voranbewegen einseitig an eine
Leitschiene 22 oder 23 angelaufen sein sollten. Weiterhin ist oberhalb der Sackschuppe 1 eine quer
über die Breite der Säcke verlaufende Walze 24 angeordnet, an die sich der durch die Sauger II, 12
angehobene Sack 10 anlegt und durch die, wie aus F i g. 2 entnommen werden kann, er rechtwinkelig nach
oben umgebogen wird.
Die Sauger 11 sind an in Zylindern 25 laufenden federbeaufschlagten Bolzen befestigt, wobei die Zylinder
25 mit Armen 26 einstellbar durch Klemmen verbunden sind. Mit Hilfe der Kraft der in dem Zylinder
25 angeordneten Federn können die Sauger fest auf die Böden der Säcke angedrückt werden, so daß diese
sicher erfaßt werden. Die Arme 26 sind auf einem gemeinsamen Träger 27 aufgeklemmt und zu diesem in
der Höhe einstellbar. An den Träger 27 sind im Gestell drehbar gelagerte Schwingen 28 und Kurbeln 29
angelenkt Die Kurbeln 29 sind auf eine im Gestell frei drehbar gelagerte Welle 30 aufgeklemmt Auf einem
Wellenzapfen 30.1, der an der Welle 30 angedreht ist, ist ein Hebel 31 aufgeklemmt, in dem eine T-Nut 32
eingearbeitet ist. In die T-Nut 32 ist eine Mutter 33 eingelegt, in die eine Schraube 34 eingeschraubt ist, mit
der der Innenring eines Kugellagers 35 mit dem Hebel 31 verschraubt ist. Der Außenring des Kugellagers 35
läuft in einer Nut 36 eines Hebels 37, der auf einer Welle
38 befestigt ist, die in am Gestell befestigten Tragarmen
39 frei drehbar gelagert ist. Auf die Welle 38 sind Hebel
40 aufgeklemmt, an die Laschen 41 angelenkt sind, deren freie Enden mit Leisten 42 gelenkig verbunden
ίο sind.
Die Leisten 42 sind um die Zapfen der Walze 5 schwenkbar gelagert. Sie sind durch nicht dargestellte
Traversen miteinander verbunden. In den Leisten 42 sind die Walzen 4, 6, 7, 8, 18 und 19 gelagert, und die
Auflagebleche für die Bänder sowie Tragarme 43 befestigt, in denen die Walze 24 gelagert ist. Auf den
Leisten 42 sind auch Lagerbleche 44, 45 verschieblich befestigt, in denen die Welle 14 frei drehbar und die
Walze 17 schwenkbar gelagert und mit denen die Zylinderkörper der Druckmittel-Kolben-Zylindereinheiten
16 und 20 gelenkig verbunden sind. Auf die Welle 30 ist ein Hebel 46 aufgeklemmt, deren freies Ende mit
der Kolbenstange einer Druckmittel-Kolben-2^ylindereinheit 47 gelenkig verbunden ist, deren Zylinderkörper
am Gestell angelenkt ist.
Durch Betätigen der Druckmittei-Kolben-2'.ylindereinheit
47 werden die Kurbel 29 und damit die Sauger 11 auf- und abbewegt. Bei der in Γ ig.4 gezeigten, koaxial
zur Welle 30 angeordneten Stellung des Kugellagers 35
jo wird dem Hebel 37 keine Bewegung erteilt. Wird aber
das Kugellager 35 nach Lösen der Schraube 34 in die Stellung 35.1 verschoben und dort arretiert, macht auch
der Hebel 37 eine Bewegung, die auf die Leisten 42 übertragen wird, so daß die Walze 4 und damit die
Bänderführung nach oben bewegt werden.
Durch diese Verstellung des Kugellagers 35 kann der Ventilöffner unterschiedlich großen Säcken angepaßt
werden. Voraussetzung für das richtige Ergreifen des Sackes ist es, daß das geöffnete Ventil bzw. der
geöffnete Boden des zu befüllenden Sackes stets die gleiche Höhe 48 über Grund einhält, damit der Sack
durch den Greifer der automatischen Fülleinrichtung sicher ergriffen werden kann. Bei unterschiedlichen
Bodenbreiten werden die Klemmung zwischen Jen Armen 26 und dem Träger 27 gelöst und diese Teile
gegeneinander verschoben. Dadurch nehmen die Sauger 11 eine entsprechend größere oder kleinere
Höhe ein. Die Verschiebung wird derart gewählt, daß die Höhe 48 der Ventilmitte stets gleich bleibt. Dies wird
so gemeinsam mit dem Anheben der Walze 4 erreicht,
wenn die Kugellager 35 in der T-Nut 32 aus der koaxialen Lage zur Welle 30 verschoben werden. Bei
unterschiedlichen Sacklängen werden die Lagerbleche 44,45 auf den Leisten 42 verschoben, so daß die Sauger
12 beispielsweise die strichpunktiert gezeichnete Stellung 12.1 einnehmen. Durch Verschieben der Zylinder
25 in den Armen 26 können die Sauger 11 auf ihre passende Arbeitsstellung eingestellt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum öffnen der Ventile von von einer Fördereinrichtung in horizontaler Richtung an
einen Anschlag intermittierend zugeführten flachliegenden
Kreuzbodensäcken mit einem sich am Schlag an die mit Ventilen versehenen Böden der
Säcke anlegenden Sauger, der an einem schwenkbaren Gestänge befestigt ist, das mittels eines
Schwenkantriebes in eine Endstellung oberhalb der Fördereinrichtung verfahrbar ist, wobei der jeweils
am Ventilboden anhaftende Sauger den vorderen Sackbereich von der Fördereinrichtung abhebt, mit
einer oberhalb der Fördereinrichtung, quer zur Förderrichtung angeordneten Stange, um die der
Sack in der angehobenen Stellung in etwa rechtwinkelig herumgeführt ist und mit einer sich an
die dem Ventilboden benachbrrte Kreuzbodenseite anlegenden schwenkbaren Saugeinrichtung, durch
die der den Sackboden bildende Bereich des Sackes von der Fördereinrichtung auf die Ebene der Stange
angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich unterschiedlicher Ventilbreiten
der an einem schwenkbaren Gestänge befestigte Sauger (11) auf unterschiedlich hohe Endstellungen
einstellbar und die Fördereinrichtung, an der die Stange (24) und die Saugeinrichtung (12) befestigt ist,
um den Verstellweg im Gegentakt zu dem Sauger
(11) verschwenkbar ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger (11) durch ein an einem auf
einer mit einem Schwenkantrieb (46,47) versehenen Welle (30) befestigten Hebel (29) angelenktes
Gestänge (26, 27, 28) von seiner den Boden ansaugenden in seine das Ventil öffnende Stellung
hebbar und absenkbar ausgebildet und zum Öffnen der Ventile breiterer Böden auf dem diesen
tragenden Gestänge auf eine entsprechend höhere Endstellung einstellbar ist, daß die Saugeinrichtung
(12) den jeweiligen mit seinem vorderen Ende durch den Sauger (11) von dem Förderer abgehobenen
Sack (10), der unterhalb seines Ventilbodens etwa senkrecht unter dem in seiner oberen Stellung
befindlichen Sauger (11) um die Stange (24) herumgeführt ist, auf dem Förderer (2,3) festhält und
daß der Förderer (2, 3) zum Ausgleich der für breitere Böden benötigten größeren Aufzugslänge
der Ventile der Förderer (2, 3) über einen zweiten mit der Welle (30) verbundenen Hebel (31) durch ein
Gestänge (37, 40, 41) mit auf dem Hebel (31) verstellbarem Anlenkpunkt (34,35) um die jeweilige
der die Ausgangsbreite übersteigenden Bodenbreite entsprechende Strecke aus der Ausgangslage gegen
den sich in seine untere Stellung bewegenden Sauger (11) hebbar und um die gleiche Strecke zur
Ausübung des Gegenzugs bei sich in die obere Stellung bewegendem Sauger unter die Ausgangslage
absenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Förderrichtung die
Stange (24) als Walze ausgebildet ist, deren vordere Kante etwa senkrecht unter der Endstellung des
Saugers (11) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger (12) an
einem Hebel (13) befestigt ist, der mit einer im Gestell (42) des Förderers gelagerten, mit einem
Schwenkantrieb (15, 16) versehenen Welle (14) verbunden ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (14) entsprechend der
jeweiligen Länge der Säcke in oder entgegen der Förderrichtung verstellbar ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis /5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ventile
öffnende Sauger (11) an dem Ende einer gegen Federkraft verschieblichen Stange befestigt ist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sauger (U)
tragende Gestänge aus einer Vier-Gelenk-Mechanik besteht, deren einer Lenker (28) im Gestell gelagert
und deren anderer Lenker (29) auf der im Gestell gelagerten und mit einem Schwenkantrieb (46, 47)
versehenen Welle (30) befestigt ist, deren verschwenkbare Gelenke sich auf einem Träger (27)
befinden, auf dem der den Sauger (11) tragende Arm (26) verstellbar befestigt ist
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit einem
Schwenkantrieb (46, 47) versehenen Welle (30) ein Hebel (31) befestigt ist, der einen axial auf diesem
verschieblichen und entsprechend der jeweiligen Bedenbreite feststellbaren Gleitstein (35) trägt, der
in einem eine Kulissenführung bildenden Langloch (36) eines auf einer parallel zu der ersten Welle (30)
in dem Gestell gelagerten zweiten Welle (38) befestigten Hebels (37) geführt ist, und daß auf der
zweiten Welle (38) ein zweiter Hebel (40) befestigt ist, der über eine Koppel (41) mit den seitlichen
Trägern (42) des Bandförderers (2, 3) gelenkig verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkantriebe
der Wellen (30,14) aus mit diesen über Hebel (46,15)
verbundenen Druckmittel-Kolben-Zylinder-Einheiten (47, 16) bestehen.
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1978
- 1978-11-22 DE DE19782850547 patent/DE2850547C2/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE3525348A1 (de) * | 1984-10-27 | 1987-01-22 | Haver & Boecker | Vorrichtung zum aufstecken von zu fuellenden ventilsaecken auf den oder die fuellstutzen einer packmaschine |
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