DE2850192A1 - Verbesserungen am rahmenaufbau von schleifmaschinen - Google Patents
Verbesserungen am rahmenaufbau von schleifmaschinenInfo
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft industrielle Schleifmaschinen, die ein Gehäuse aufweisen, bei welchem der obere Teil als fester Tisch
mit einem Schlitten für die Schleifscheibe ausgebildet ist sowie eine Bank, auf deren Oberteil ein in Schienen verfahrbarer
Tisch die Reitstöcke trägt, zwischen denen das zu schleifende Stück eingespannt wird. Bei den bekannten Maschinen dieser Art
ist der obere Teil der Bank horizontal; häufig ist auch der feste Tisch horizontal. Dies führt dazu, daß das Kühlwasser für
die Schleifscheibe und das Werkstück zwangsläufig erhebliche Wasserlachen bildet. Diese Wasserlachen enthalten eine beträchtliche
Menge von Schleifpartikeln von der Schleifscheibe, die sehr bald einen sehr harten, zementartigen Belag bilden, den
man nur mit dem Meißel wieder entfernen kann. Dies stellt einen offensichtlichen und sehr bedeutenden Nachteil dar. Das Ziel
der Erfindung ist es, diesen Nachteil auszuschalten. Hierbei
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ist der feste Tisch bereits, vorzugsweise mit einem Winkel in der Größenordnung von 20 Grad, in Richtung der den beweglichen
Schleiftisch tragenden Bank geneigt. Erfindungsgemäß werden
auch die oberen offenen Randteile der Bank nach innen und unten geneigt, wobei das Wasser gesammelt und in einen Abfluß
geführt wird. Aufgrund dieses Aufbaus fließt das Wasser nicht
nur von dem festen Tisch, sondern auch von der Bank laufend ab, wobei der ständige Fluß auch für eine Entfernung der im Wasser
enthaltenen Schleifpartikeln sorgt. Auf diese Art wird die Bildung
fester Ablagerungen, wie oben erwähnt, verhindert. Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf die nachfolgende
Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen verwiesen, die beispielhaft eine Art der Ausführung einer erfindungsgemäß
verbesserten Industrieschleifmaschine zeigen.
Figur 1 ist eine Seitenansicht der Gesamtmaschine, wobei die Blickrichtung dem Pfeil I. der Figur 2 entspricht
und die Bank bei der Linie I-I der Figur 3 aufgeschnitten ist.
Figur 2 zeigt eine entsprechende Vorderansicht.
Figur 3 ist ein Längsschnitt der Bank entsprechend der Linie III-III der Figur 1.
Die Industrieschieifmaschine, wie sie in Gesamtschau in den
Figuren 1 und 2 dargestellt ist besteht im wesentlichen aus einem Grundrahmen 1, dessen oberer Teil aus einem im Winkel
von etwa 20 nach vorn unten geneigten festen Tisch 2 gebildet wird, sowie einer Bank 3, deren oberer Teil in Form von
Schienen k ausgebildet ist, auf denen der bewegliche Tisch 5
gleitet, der seinerseits den Reitstock 6 und" den Gegenreit-
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stock 7 trägt, die jeweils mit den Spitzen 8 und 9 ausgestattet
sind, zwischen welchen das zu schleifende Werkstück 11 eingespannt
wird. Der bewegliche Tisch 5 kann in seiner Schiene mittels einer Steuervorrichtung bewegt werden, die folgende
Teile aufweist: Einen an der Bank 3 befestigten, in beiden Richtungen ro-tierenden Schrittschaltmotor 12, ein Untersetzungsgetriebe
13, und eine Schraubenspindel 14, die in einer an dem beweglichen Tisch 5 befestigten Mutter 15 läuft. Auf dem
festen Tisch 2 ist eine Fußplatte 21 angeschraubt, die einen Schlitten 22 für die Schleifscheibe trägt. Die Schleifscheibe
23 ist verbunden mit einer in Lagern 25 des Schlittens gelagerten Achse 24; sie wird von einem ebenfalls auf dem
Schlitten 22 montierten Elektromotor 28 über einen Triebriehmen 26 angetrieben, der ein Schutzgehäuse 27 hat. Der Schleifschlitten
22 kann auf der Fußplatte 21 durch folgende Steuervorrichtung bewegt werden: Ein Schrittschaltmotor 31, der an
der Fußplatte befestigt ist und ein Untersetzungsgetriebe 32 aufweist, eine Schraubenspindel 33, die mit der Ausgangswelle
des Getriebes verbunden ist, eine Mutter 34, die auf die Schraube 33 aufgesteckt ist und gleitend auf der Fußplatte 21
so montiert ist, daß sie sich nicht um sich selbst drehen kann, sowie einen Hydraulikzylinder 37, wobei der Zylinder 38 mit dem
Schleifschlitten 22 und der Kolben 39 über eine Stange 41 mit
der Mutter 34 verbunden sind. Die Schleifbank 3 ist symmetrisch, wobei die Symmetrieachse durch den senkrechten Längsschnitt entsprechend
der Linie ΙΙΙ-ΙΙΓ der Figur 1 gebildet wird. Alle
nach oben weisenden Oberflächenteile sind geneigt, um den Ablauf des Wassers zu erleichtern, beispielsweise das Oberblech
51 (siehe auch Figur 3), das zwei Neigungen, von der Mitte ausgehend
jeweils Richtung auf die äußeren Ende der Bank aufweist, die beiden Abschlußbleche 52, die jeweils nach innen geneigt
sind, die Seitenbleche 53, die ebenfalls nach innen geneigt
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sind, und die oberen querlaufenden Verstärkungsrippen 54. Ein großes Blech 56 verläuft über die ganze Länge der Bank und
bildet zusammen mit den inneren senkrechten Längswänden 57 einen Abfluß 58, in dem alle Wasser, die auf die Bank auftreffen,
aufgefangen werden. Der Abfluß 58 öffnet sich an einem der Bankende in eine rechteckige Öffnung 59. Öffnungen 61 bilden
die Verbindung zwischen der Oberhaut der geneigten Längsbleche 53 mit dem Abfluß 58; zwei an den Enden angebrachte
öffnungen 62 bilden die Verbindung von den äußeren Blechen 52 zum Abfluß. Einer der Längsräder der Bankoberseite ist unter
einem vorderen Überhang 65 des festen Tisches 2 dergestalt angeordnet, daß alles Wasser, das von diesem Tisch 2 abfließt,
von der Schleifbank aufgenommen und. ebenfalls über den Abfluß 58 abgeleitet wird, an dessen Ausgang das Wasser evtl. wieder
aufgefangen werden kann. Die Bank 3 ist mit dem Grundrahmen 1 beispielsweise mittels Schraubverbindung verbunden, die in den
Zeichnungen nicht dargestellt ist. Da die Bank symmetrisch ist, kann sie sowohl mit der einen als auch mit der anderen Seite
am Grundrahmen befestigt werden, je nachdem auf welchen Seite die Abflußöffnung 59 zeigen soll. Auch kann auf der anderen
Seite der Bank 3 ein anderer Grundrahmen 1 a montiert werden, der eine weitere Schleifeinheit trägt, so daß eine Doppelschleif
maschine entsteht, die beiden Seiten des zu bearbeitenden Werkstücks 11 schleift.
Die Maschine arbeitet wie folgt: Die Stellung des Schleifschlittens
22 auf der Fußplatte 21 wird mittels des Schrittschal tmotors 31, der die Mutter 34 auf der Fußplatte 21 bewegt,
genau eingestellt. Aufgrund der Schwerkraft, also ohne daß eine Ausgleichsvorrichtung für das Spiel erforderlich wird, hat der
Schleifschlitten 22 die Tendenz, sich in Richtung auf den Tisch 5 zuzubewegen. Er wird dabei von dem Kolben' 39 zurückgehalten,
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der am oberen Bodenteil 40 des Zylinders 38 der Hydraulikvorrichtung
37 anschlägt, wobei der Kolben selbst durch die Stange 41 festgehalten wird, die fest an der über die Schraube 33 geschobenen
Mutter 34 angeschlagen ist. Wird Öl unter Druck in die obere Kammer des Hydraulikzylinders 37 eingeführt, so wird
der Zylinder 38 mitsamt dem Schleifschlitten nach oben geschoben und entfernt die Schleifscheibe von dem Werkstück. Wird
diese Kammer wie'der entleert, so nimmt der Schleif schlitten
wieder exakt seine Arbeitsposition ein. Während der Schleifarbeit befindet sich die Hydraulik 37 im Ruhezustand, wird
also nicht mit Öl unter Druck beschickt, so daß auch nicht die Gefahr besteht, daß die Vibrationen der Öldruckpumpe auf die
Schleifscheibe übertragen werden. Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht, wie oben bereits beschrieben, einen ständigen und
gründlichen Abfluß des Wassers.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt; es sind zahlreiche, dem Fachmann ohne weiteres zugängliche Abwandlungen denkbar, je nachdem, wofür die Maschine
eingesetzt werden soll, ohne daß der Rahmen der Erfindung dadurch verlassen wird.
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Claims (5)
- DipL-Ing.RolfCharrierPatentanwaltRehlingenstraße 8 · Postfach 260D-8900 Augsburg 31Telefon 0821/36015+3 6016Telex 53 3 275Postscheckkonto: München Nr. 1S47 89-801 . Anm.: CONSTRUCTIONS DE CLICHY S. A.-7780/02 Dr.W/L- -ST- Augsburg, den 14. November 1978Patentansprüche(1.] Industrieschleifmaschine, bestehend aus einem Grundrahmen, dessen oberer Teil als fester, einen Schleifschlitten tragender Tisch ausgebildet ist, und einer oben mit Schienen \rersehenen Bank, die einen beweglichen Tisch trägt, auf dem die das Werkstück aufnehmenden Reitstöcke angebracht sind, wobei der feste Tisch nach unten in Richtung auf die den beweglichen Tisch tragende Bank geneigt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die offenen, am Rand befindlichen Oberflächen(52)nach dem Innern der Bank zu geneigt sind, das Öffnungen(6i, 62)zum Sammeln des Wassers in einem Abfluß(58)aufweist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Längsseiten der Schleifbank unter dem überragenden Rand(65)des festen Tisches(2Jangebracht ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß(58)im Innern der Bank(3)verläuft.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß(58)sich über die ganze Länge der Bank(3)erstreckt und an einem seiner Enden in eine Öffnung(59)mündet.90982-1/0705-7780/02 Dr.W/L- - 2 - 14. November 1978
- 5. Maschine nach Anspruch A, dadurch gekennzeichnet, daß die Bank(3)symmetrisch ist, wobei die Symmetrieachse durch den mittleren senkrechten Längsschnitt gebildet wird.309821/070 5
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