DE2849542C2 - Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze - Google Patents
Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere KraftfahrzeugsitzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze,
bei denen ein dem Sitz zugeordneter fester Gelenkteil und ein der Lehne zugeordneter schwenkbarer
Gelenkteil über eine Schwenkachse miteinander verbunden sind, wobei dem einen Gelenkteil ein
Innenzahnrad und dem anderen Gelenkteil ein in dieses eingreifendes Stirnrad fest zugeordnet ist und die
Zähnezahl beider Zahnräder um wenigstens einen Zahn voneinander abweicht und einer der beiden Gelenkteile
auf einem mit der Schwenkachse drehverbundenen Exzenter zur Aufrechterhaltung des Zahneingriffs und
zum Abrollen des einen Zahnkranzes am anderen Zahnrad gelagert ist, wobei die Zahnform der
Verzahnungen des Stirnrades und des Innenzahnrades aus ineinander übergehenden Kurven gebildet ist und
die Kurven der Zahnform der Verzahnung des Stirnrades aus drei tangential aneinandergefügten
Kreisbögen mit etwa gleichen Radien gebildet sind. *
Bei einem derartigen aus der DE-OS 2 609 607 bekannten Gelenkbeschlag ist sowohl die Verzahnung
des Stirnrades als auch dieVerzahnung des Innenzahnrades durch einen Feinstanzvorgang gebildet, wobei die
Innenzahnkränze einstückig mit dem zugehörigen Gelenkteil verbunden sind. Weil bei der stanztechnischen
Herstellung normaler Evolenten- oder Zykloiden-Verzahnungen die Standzeit der Werkzeuge wegen der
zum Teil scharfen Obergänge zwischen den Zahnflanken
und dem Fußkreis bzw. Kopfkreis der Zähne und dem verhältnismäßig kleinen Krümmungshalbmesser
der zykloiden Verzahnung relativ kurz ist, sind bei der
ίο bekannten Gelenkbeschlagverzahnung die Zähne durch
Kreisbögen gebildet, welche näherungsweise als Trochoiden des Zahnfußbereiches und des Zahnkopfbereiches
gelten können. Die Zahnflankenabschnitte zwischen dem Zahnkopfbereich und dem Zahnfußbereich
is werden normalerweise durch eine Hüllkurve des in Eingriff stehenden Profils gebildet, die durch Abrollen
der Wälzkreise des Innenzahnrades und des Stirnrades entsteht Bei der bekannten Verzahnung kann das
Zahnflankenteilstürk zwischen den beiden Kreisbögen als Tangente an beide Kreisbögen angesehen werden.
fils gegeben.
der vorgenannten Art zu schaffen, dessen Verzahnungen
solche Zahnprofile aufweisen, die sich einerseits besonders günstig durch Stanzen herstellen lassen, die
andererseits bei einer bestimmten zu erreichenden Fertigungsgenauigkeit ein möglichst geringes Flanken-
spiel /erursachen und die überdies die Übertragung
möglichst hoher Drehmomente erlauben.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kurven der Zahnform der Verzahnung des
Innenzahnrades im Bereich zweier benachbarter Zahnfuße
aus einem einer zykloidenäquidistanten angenäherten Kreisbogen mit einem den Kreisbögen der
Verzahnung des Stirnrades etwa entsprechenden Radius und aus dran anschließenden, in einen den
Zahnkopf verkürzenden Kopfkreis mündenden Kreisbögen mit einem der Krümmung der Zykloidenäquidistanten
an dieser Stelle entsprechenden Radius gebildet sind.
Durch die Bildung einer Zahnform, bei der Kreisbögen mit entgegengesetzter Krümmung in einem
Wendepunkt aneinandergefügt sind, wobei die Kreisbögen etwa gleich große Radien aufweisen, wird die
Voraussetzung geschaffen, daß der kleinste, an der Verzahnung des Gegenrades vorkommende Krümmungsradius
einen Maximalwert erhält. Die Ausbildung eines Zahnprofils, das sich aus Kreisbögen mit relativ
großer Krümmung zusammensetzt, ist insofern vorteil- haft, als daß bei der stanztechnischen Fertigung solcher
Zahnformen die Gefahr des Ausbrechens der Stempeloder Schneidplattenkanten wesentlich gemindert wird,
wodurch sich die Standzeit solcher Schneidwerkzeuge beträchtlich erhöht ·
Um den kleinsten Kreisbogen des zu dem die etwa gleich großen, in einem Wendepunkt aneinandergefügten
Kreisbögen aufweisenden Zahnprofil korrespondierenden Zahnprofils des Gegenrades mit einer möglichst
großen Krümmung zu versehen, sind die Verzahnungen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit ihrem
Erzeugerkreis mit Abstand zu den Wälzkreisen angeordnet. Dabei ist jedoch zu beachten, daß der
Abstand des Erzeugerkreises von seinem Wälzkreis nicht über einen bestimmten Wert hinaus vergrößert
werden kann, weil bei zunehmendem Abstand des Erzeugerkreises vom Wälzkreis auch der Übertrat
gungswinkel vergrößert wird, was insofern nachteilig
ist, als daß bei größeren Übertragungswinkeln das Flankenspiel der Verzahnung bei einem bestimmten
positiven Achsabstandsfehler zunimmt. Eine Verkleinerung des Abstandes zwischen dem Erzeugerkreis und
dem Wälzkreis vermindert zwar den Übertragungswinkel, zieht aber auch eine Reduzierung des minimalen
Krümmungsradius am Gegenzahnrad nach sich. Dies bedeutet, daß man für das Maß des Abstandes zwischen
dem Wälzkreis und dem Erzeugerkreis einen bestimmten Kompromißwert finden muß. Eine vorteilhafte
Ausgestaltung wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erzielt, daß die Verzahnungen des
Stirnrades die Erzeugende für die Verzahnung des Innenzahnrades bildet
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen Kraftfahrzeugsitz mit einem zwischen Rückenlehne und Sitzteil auf einer Sitzseite angeordneten
Gelenkbeschlag,
Fig.3 den Gelenkbeschlag in einem Längsschnitt
nach der Linie HI-III von F i g. 2,
Fig.4 die ineinandergreifenden Verzahnungen des
dem einen Gelenkteil zugeordneten Innenzahnrades und des dem anderen Gelenkteil zugeordneten Stirnrades
in einem Schnitt nach der Linie IV-IV von F i g. 3,
Fig.5 die Zahnform der Verzahnung des das
erzeugende Profil aufweisenden Stirnrades in stark vergrößertem Maßstab,
Fig.6 die Zahnform der Verzahnung des das erzeugte Profil aufweisenden Innenzahnrades im der
F i g. 5 entsprechenden Maßstab,
Fig.7' die miteinander in Eingriff befindlichen
Zahnprofile des Innenzahnrades und des Stirnrades in gegenüber F i g. 4 vergrößertem Maßstab.
In F i g. 1 ist ein Kraftfahrzeugsitz 10 dargestellt, an
dessen Sitzteil 11 eine Rückenlehne 12 schwenkbar befestigt ist Der Sitzteil It und die Rückenlehne 12 sind
an wenigstens einer Seite des Sitzes durch einen Gelenkbeschlag 13 verbunden, während an der gegenüberliegenden
Seite des Sitzes ein einfaches Schwenklager 14 eingesetzt sein mag. jedoch könnte an dieser
Sitzseite ebenfalls ein weiterer Gelenkbeschlag 13 eingesetzt sein, der mit dem Gelenkbeschlag 13
beispielsweise durch eine Übertragungswelle verbunden sein könnte.
Der Gelenkbeschlag 13 besteht aus einem schwenkbaren Gelenkten IS und einem festen Gelenkteil 16, die so
in noch zu beschreibender Weise miteinander verbunden sind. Der schwenkbare Gelenkteil 15 ist dabei an
der Rückenlehne 12 und der feste Gelenkteil 16 an dem Sitzteil U befestigt Wie aus Fig.2 ersichtlich ist,
weisen die Gelenkteile IS, 16 jeweils zwei an ihren außen liegenden Enden angeordnete Löcher 17 zur
Durchführung von Befestigungsmitteln auf.
Die Verstellung des schwenkbaren Gelenkteiles 15 und damit der Rückenlehne 12 erfolgt, wie nachfolgend
noch näher darzustellen ist, durch ein als Drehgriff eo
ausgebildetes Betätigungsglied 18. Der Gelenkbeschlag 13 weist, wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, einen
Innenzahnkranz 19 und ein Stirnrad 20 auf, die jeweils einem Gelenkteil 15,16 zugeordnet sind. Dabei befindet
sich ein Teil der Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 mit der Verzahnung 22 des Stirnrades 20 im Eingriff.
Nach der Darstellung in den F i g. 3 und 4 sind dies die unteren Verzahnungsbereiche, wobei jedoch hinzugefügt
sei, daß es von der jeweiligen Stellung der Rückenlehne 12 abhängig ist welcher Verzahnungsteil
im Eingriff steht. Die Anzahl der Zähne des Innenzahnkranzes
19 unterscheidet sich von der Anzahl der Zähne des Stirnrades 20 um wenigstens einen Zahn, wobei bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Stirnrad 20 eine Zähnezahl von 29 aufweist, während der Innenzahnkranz
19 mit 30 Zähnen versehen ist
Das Stirnrad 20 ist mit dem schwenkbaren Gelenkte!! 15 einstückig verbunden, während der Innenzahnkranz
19 einstückig mit dem ersten Gelenkteil 16 verbunden ist Der innere Freiraum des Innenzahnkranzes 19 ist
durch eine Überbrückung 23 überdeckt Innenzahnkranz 19 und Überbrückung 23 sind dabei durch einen
gemeinsamen Verbindungssteg 24 miteinander verbunden. Die Überbrückung 23 weist auf ihrem Außenmantel
ebenfalls Zähne auf, die bei gleicher Bemessung wie die Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 den Zähnen
auf Lücke versetzt gegenüberliegen. ·
Die Herstellung des Innenzahnkranzes 19 mit der Überbrückung 23 erfolgt in einem Arbeitsgang durch
kombiniertes Feinstanzen und Fließpressen, bei dem gleichzeitig der Innenzahnkranz 19 ausgebildet und die
Überbrückung 23 aus dem Werkstoff herausgedrückt wird. Die Verformung des Ausgangsmaterials erfolgt
auf einer Feinstanzpresse zwischen einer Matrize und einer Patrize, wobei die Patrize in das auf der Matrize
gehaltene Material eingedrückt wird. Sowohl die Patrize als auch die Matrize sind auf ihrem äußeren bzw.
inneren Umfang mit einer der Zahnform des Innenzahnkranzes 19 entsprechenden Gestalt versehen. Das mit
dem schwenkbaren Gelenkteil 15 einstückig verbundene Stirnrad 20 wird in der gleichen Weise wie der
Innenzahnkranz 19 hergestellt Auch die notwendigen Ausnehmungen, wie die zur Lagerung eines noch zu
beschreibenden Exzenterbolzens und auch Befestigungslöcher 17 lassen sich im gleichen Arbeitsgang
herstellen. Wie aus Fig.3 weiter ersichtlich ist,
entspricht die Breite des gegenüber dem zugehörigen Gelenkteils 15 vorstehenden Stirnrades 20 etwa der
Breite des Innenzahnkranzes 19, so daß eine direkte Anlage der beiden Gelenkteile 15,16 möglich ist.
Das Stirnrad 20, sowie die Überbrückung 23 des Innenzahnkranzes 19 sind mit zentrischen, kreisrunden
Durchbrüchen 25, 26 versehen, deren Herstellung in einem Fertigungsvorgang mit der Ausbildung des
Stirnrades 20 bzw. des Innenzahnkranzes 19 mit dessen Überbrückung 23 erfolgen kann. Das Stirnrad 20 mit
seinem mittigen Durchbruch 25 ist auf einem Exzenter 27 eines Bolzens 28 gelagert, wie insbesondere aus
Fig.3 ersichtlich ist Der Innenzahnkranz 19 ist auf einem zylindrischen Bereich des Bolzens 28 ebenfalls
gelagert. Der Bolezn 28 ist einerends mit dem Drehgriff 18 über eine Befestigungsscheibe 33 drehfest verbunden,
indem die Befestigungsscheibe 33 einerseits mit dem Bolzen 28 beispielsweise vernietet ist und andererseits
den eine Abdeckung 34 aufweisenden Drehgriff 18 drehfest haltert Auf der den Drehgriff 18 abgewandten
Seite schließt der Bolzen 28 mit der Außenfläche der Überbrückung 23 des Innenzahnkranzes 19 ab. Eine zu
dem zylindrischen Bereich konzentrisch angeordnete, unrunde Bohrung 29 des Bolzens 28 dient der Aufnahme
eines Steckbolzens 30, der in axialer Richtung kraftschlüssig und in Drehrichtung durch die unrunde
Aui,Sildung sowohl der Bohrung 29 als auch des
Steckbolzens 30 formschlüssig verbunden ist.
Mit einem Flansch 31 liegt der Steckbolzen 30 an der Überbrückung 23 des Innenzahnkranzes 19 an und hält
' diesen damit in seiner Lage auf dem Bolzen 28. Der gegenüber den Gelenkteilen 15,16 vorstehende Bereich
des Steckbolzens 30 ist mit einem axial angeordneten Sackloch 32 versehen, das bereichsweise als Hohlprisma
ausgebildet ist und der Halterung einer Verbindungs- s stange dienen kann, falls ein zweiter mit einer Ver- und
Feststelleinrichtung versehene Gelenkbeschlag an der gegenüberliegenden Seite des Sitzes angeordnet werden
soll.
Das Profil eines jeden Zahnes 35 der Außenverzahnung 22 des Stirnrades 20 wird von Zahnlücke zu
Zahnlücke von drei Kreisbögen begrenzt, und zwar dem erzeugenden Kreisbogen 36 des Zahnkopfes mit dem
Zahnkopfradius r und den beiden sich daran tangential anschließenden Kreisbögen 37 und 37' der Zahnfußausrundung
mit dem Zahnfußradius rf, wie insbesondere aus F i g. 5 ersichtlich ist Die Radien r und //sip.d etwa
gleich groß und gehen infolge ihrer tangentialen Aneinanderfügung ohne Knick ineinander über. Der
Mittelpunkt eines jeden, den Zahnkopfradius r aufweisenden Kreisbogen 36 ist mit einem bestimmten,
vorerwähnten Abstand a vom Wälzkreis ks über diesen hinaus nach außen verschoben. Dieser Abstand a soll so
gewählt werden, daß der an der erzeugten Flanke des Gegenrades auftretende minimale Krümmungsradius
einen vorgegebenen Grenzwert nicht unterschreitet Der Durchmesser des Wälzkreises des außenverzahnten
Stirnrades 20 berechnet sich nach der Gleichung
Do=Z ■ m
worin Do für den Durchmesser des Wälzkreises, Z für
die Zähnezahl des Stirnrades und m für den Modul steht Der Zahnkopfradius r des erzeugenden Profils beträgt
1A der Zahnteilung und errechnet sich nach der
Gleichung
r=(Do/2+a) ■ π/2 ■ Z
worin a für den Abstand zwischen dem Wälzkreis λ*und
dem Mittelpunkt des Zahnkopfradius r steht Der Durchmesser des Kopfkreises berechnet sich nach der
Gleichung
Dk=Do+2 ■ (a+r)
wobei mit Dk der Kopfkreisdurchmesser bezeichnet ist Aus stanztechnischen Gründen soll der Zahnfußradius rf
so groß wie möglich gewählt werden, jedoch um ein einwandfreies Eingreifen von Rad und Gegenrad zu
gewährleisten das 1,1 fache des Modul im wesentlichen nicht überschreiten. Damit ergibt sich für den
Fußkreisdurchmesser folgende Gleichung:
worin mit Df der Fußkreisdurchmesser bezeichnet ist.
Das Profil der Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 besteht aus einer Äquidistanten zu einer Zykloiden,
d. h. der Einhüllenden der auf einer Zykloiden bewegten Erzeugenden, die im Bereich zweier, benachbarter
Zahnfüße näherungsweise aus einem Kreisbogen 38 besteht dessen Radius dem Zahnkopfradius r des
erzeugenden Profils entspricht sowie dem den Zahnkopf 40 verkürzenden Kopfkreis K und den in den
Kopfkreis K mündenden, die Kopfabrundungen darstellenden Kreisbögen 39 und 39', wie aus F i g. 6 ersichtlich
ist Der Durchmesser des Wälzkreises its' errechnet sich
nach der Gleichung
Do'=Z' ■ m
worin Do' für den Wälzkreisdurchmesser, Z' für die Zähnezahl des Innenzahnkranzes 19 und m wiederum
für den Modul steht. Der Zahnkopf-Radius r des Erzeugerkreises für den Kreisbogen 38 entspricht
wieder V« der Zahnteilung und ergibt sich aus der bereits
oben genannten Gleichung. Wenn nun dieser, den Zahnkopf-Radius r aufweisende Erzeugerkreis mit
seinem Mittelpunkt entlang einer verkürzten Zykloiden geführt wird, so bildet die Einhüllende der Vielzahl der
mit ihren Mittelpunkten auf der Zykloiden angeordneten Kreise einen Teil der Zahnflanke nach den
folgenden Gleichungen:
A,(«p)-x(gp)+rcos[g)i((p)]
i)()[)]
i)()[)]
χ (φ) und y(q>) sind die Koordinaten der verkürzten
Zykloiden und lassen sich nach folgenden Gleichungen berechnen:
V2 · (Do'-Do) ■ cos φ + (Do/2 + α) · cos [j>
· (1 -Do1IDo)], y(i>) = V2 · (Do' -Do) ■ sin φ + (DoH +α) ■ sin [φ · (1 -Do1IDo)],
während r wiederum den Radius des Erzeugerkreises bezeichnet, stellt φ\{ψ) den Steigungswinkel der
Normalen zur Tangente an die verkürzte Zykloide dar.
Dieser Winkel errechnet sich aus der Gleichung:
arc tan (-*
Gleichung:
worin für die in der Gleichung verwendeten Bezeichnungen
folgende Abkürzungen gesetzt sind:
worin eingesetzt wird für:.
i-d/dp[x(q>)-\
d/kM)3
d/kM)3
der Radius der die Kopfabrundung bildenden Kreisbögen
39 und 39' wird aus dem Krümmungsradius der Einhüllenden errechnet Das Maß für die Kopfabrundung
entspricht dem kleinsten Krümmungsradius der Einhüllenden und die Koordinaten der Kopfabrundung
entsprechen dessen Koordinaten. Der kleinste Krümmungsradius der den Zahnkopf 40 abrundenden
Einhüllenden der Zykloide ergibt sich aus der
60
65
| T3 = | Do'l2-Dol2 |
| γα = | \-Do'IDo |
| Ax = | 2 ■ (rf—a) · r3 - (Do/2+a) |
| A2 = | (rf—n) ■ r3 ■ (Do/2+a) |
| A3 = | 2r3—r4 ■ (Do/2+a) |
| A, = | r3 ■ (Do/2+a)· (r4 2+r4) |
| Bx = | /32+r4 2 - (Do/2+a} |
| B2 - | 1Ϋ+Γ43 - (Do/2+af |
| C = | (A2 Bx-ZAx- BiIl)I |
| {3Ai · Αι/2— Λ2 · Aj) |
Für den Durchmesser des Fußkreises DP der Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 ergibt sich die.
Gleichung:
Df'=Do'+(a + r)- 2
worin mit Df der Fußkreisdurchmesser, mit Do' der Wälzkreisdurchmesser der Innenverzahnung bezeichnet
ist, während a wiederum den Abstand zwischen dem Mittelpunkt des den Zahnkopf-Radius r aufweisenden
Erzeugerkreises und dem Wälzkreis Ars'des Innenzahnkranzes
19 darstellt. Der Kopfkreisradius ergibt sich, in dem man vom Radius der Mittelpunktskoordinaten xm,
yrn der Kopfabrundung 39 den Radius der Kopfabrundung subtrahiert. Die Koordinatengleichungen des
Mittelpunktes der Kopfabrundung lauten:
xm**x+(rk+r) · cos φ
ym=y+(rk+r) ■ sin φ
χ und /sind hierbei die zugehörigen Koordinaten der
Mittelpunktsbahn. Der Kopfkreisdurchmesser Dk' der Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 errechnet sich
demnach aus der folgenden Gleichung:
10
15
Dk'= 2(ifxW+ynP - rk)
Der Eingriff der Verzahnung 22 des Stirnrades 20 in die Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 ist insbesondere aus F i g. 7 zu entnehmen. Außerdem läßt sich aus dieser F i g. die Verkürzung des Zahnkopfes 40 der Innenverzahnung gegenüber dem Zahn 35 der Außenverzahnung sowie der Überdeckungsgrad beider Verzahnungen 21 und 22 erkennen. Durch die Verkürzung des Zahnkopfes 40 des Innenzahnkranzes 19 können die Zähne 35 der Außenverzahnung 22 einwandfrei in die Zahnlücken der Innenverzahnung 21 eingreifen und aus diesen austreten. Dabei bewegt sich das mit der Verzahnung 22 versehene Stirnrad 20 um das Maß der Exzentrizität e kreisend um den Mittelpunkt M der Verzahnung 21. Die Exzentrizität entspricht der halben Durchmesserdifferenz zwischen dem Wälzkreis ks' der Innenverzahnung 21 und dem Wälzkreis Ars der Außenverzahnung 22.
Der Eingriff der Verzahnung 22 des Stirnrades 20 in die Verzahnung 21 des Innenzahnkranzes 19 ist insbesondere aus F i g. 7 zu entnehmen. Außerdem läßt sich aus dieser F i g. die Verkürzung des Zahnkopfes 40 der Innenverzahnung gegenüber dem Zahn 35 der Außenverzahnung sowie der Überdeckungsgrad beider Verzahnungen 21 und 22 erkennen. Durch die Verkürzung des Zahnkopfes 40 des Innenzahnkranzes 19 können die Zähne 35 der Außenverzahnung 22 einwandfrei in die Zahnlücken der Innenverzahnung 21 eingreifen und aus diesen austreten. Dabei bewegt sich das mit der Verzahnung 22 versehene Stirnrad 20 um das Maß der Exzentrizität e kreisend um den Mittelpunkt M der Verzahnung 21. Die Exzentrizität entspricht der halben Durchmesserdifferenz zwischen dem Wälzkreis ks' der Innenverzahnung 21 und dem Wälzkreis Ars der Außenverzahnung 22.
Es kann beispielsweise auch die Innenverzahnung 21 mit dem erzeugenden, aus gleich großen Kreisbögen
aneinandergefügte Zahnprofil versehen sein, während die Außenverzahnung 22 des Stirnrades 20 eine
Zahnform aufweist, bei welcher der Zahnkopf 40 entsprechend verkürzt ist und mit den Kopfabrundungen
versehen isi.
230244/402
Claims (3)
1. Gelenkbeschiag für Sitze mit verstellbarer
Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze, bei denen ein dem Sitz zugeordneter fester Gelenkteil
und ein der Lehne zugeordneter schwenkbarer Gelenkteil über eine Schwenkachse miteinander
verbunden sind, wobei dem einen Gelenkteil ein Innenzahnrad und dem anderen Gelenkteil ein in
dieses eingreifendes Stirnrad fest zugeordnet ist und die Zähnezahl beider Zahnräder um wenigstens
einen Zahn voneinander abweicht und einer der beiden Gelenkteile auf einem mit der Schwenkachse
drehverfjundenen Exzenter zur Aufrechterhaltung
des Zahneingriffs und zum Abrollen des einen Zahnrades am anderen Zahnrad gelagert ist, wobei
die Zahnform der Verzahnungen des Stirnrades und des Innenzahnrades aus ineinander übergehenden
kurven gebildet ist und die Kurven der Zahnform der Verzahnung des Stirnrades aus drei tangential
aneinandergefügten Kreisbögen mit etwa gleichen Radien gebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurven der Zahnform der Verzahnung
(21) des Innenzahnkranzes (19) im Bereich zweier benachbarter Zahnfüße aus einem einer zyklcidenäquidistanten
angenäherten Kreisbogen (38) mit einem den Kreisbögen (36,37,37') der Verzahnung
(22) des Stirnrades (20) etwa entsprechenden Radius und aus daran anschließenden, in einen den
Zahnkopf (40) verkürzenden Kopfkreis mündenden Kreisbögen (39, 39'.) mit einem der Krümmung der
Zykloidenäquidistanten an dieser Stelle entsprechenden Radius gebildet sind.
2. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (21, 22) mit
ihrem Erzeugerkreis mit Abstand (a) zu den Wälzkreisen (ks, ks') angeordnet sind.
3. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (22) des
Stirnrades (20) die Erzeugende für die Verzahnung (21) des Innenzahnkranzes (19) bildet.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2849542A DE2849542C2 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2849542A DE2849542C2 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2849542A1 DE2849542A1 (de) | 1980-05-22 |
| DE2849542C2 true DE2849542C2 (de) | 1982-11-04 |
Family
ID=6054735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2849542A Expired DE2849542C2 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Gelenkbeschlag für Sitze mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere Kraftfahrzeugsitze |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US4302047A (de) |
| JP (1) | JPS5568328A (de) |
| DE (1) | DE2849542C2 (de) |
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