DE2848910A1 - Antriebssystem zur steuerung der bewegung eines gliedes - Google Patents
Antriebssystem zur steuerung der bewegung eines gliedesInfo
- Publication number
- DE2848910A1 DE2848910A1 DE19782848910 DE2848910A DE2848910A1 DE 2848910 A1 DE2848910 A1 DE 2848910A1 DE 19782848910 DE19782848910 DE 19782848910 DE 2848910 A DE2848910 A DE 2848910A DE 2848910 A1 DE2848910 A1 DE 2848910A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- count
- speed
- counter
- value
- movable member
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/26—Automatic controllers electric in which the output signal is a pulse-train
- G05B11/28—Automatic controllers electric in which the output signal is a pulse-train using pulse-height modulation; using pulse-width modulation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
- B41J19/20—Positive-feed character-spacing mechanisms
- B41J19/202—Drive control means for carriage movement
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/0077—Characterised by the use of a particular software algorithm
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S388/00—Electricity: motor control systems
- Y10S388/907—Specific control circuit element or device
- Y10S388/912—Pulse or frequency counter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
- Control Of Position Or Direction (AREA)
- Control Of Velocity Or Acceleration (AREA)
Description
28A8910
Die Erfindung betrifft ein Antriebssystem zur Steuerung der Bewegung eines bewegbaren Gliedes.
Solche Systeme können beispielsweise für die Steuerung der Geschwindigkeit von Druckköpfen verwendet
werden, die entlang einer Druckwalze bewegbar sind.
Es ist bekannt, die Geschwindigkeit eines Druckkopfträgers mittels eines Tachos zu steuern,
der mit der Antriebswelle eines Motors verbunden ist. Letzterer dient zum Antrieb des Druckkopfträgers.
Der Tachometer wird zur Rückführung eines Analogsignals verwendet, das proportional zur
Geschwindigkeit des Motors ist und mit einem Referenzsignal verglichen wird, so daß die Geschwindigkeit
des Motors gesteuert werden kann.
Ein Problem bei solchen Steuerungen liegt darin, daß eine "Überbewegung" (überschießen) und
eine "Unterbewegung" (vorzeitiger Stop) bei der Regelung der Geschwindigkeit auf eine Nominalgeschwindigkeit
auftreten kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Antriebssystem zur Steuerung der Bewegung
eines Gliedes aufzuzeigen, bei dem die vorgenannten Probleme vermieden werden.
Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. Ein weiterer Aspekt
der Erfindung ist in dem Patentanspruch 2 niedergelegt.
8. November 1978
909826/0623
Wexterbildungen der Lösungsgedanken sind in den Unteransprüchen enthalten.
Es wurde festgestellt, daß durch die Verwendung einer Anordnung gemäß dem Patentanspruch
zur Erzeugung eines ersten Zählwertes eine Vereinfachung der Steuervorrichtung erreichbar ist, was
zur Einsparung von Kosten führt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Es wird Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine allgemeine prinzipielle Darstellung der Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung
eines Schlittens, auf dem Drahtmatrixdruckkopf angeordnet ist;
Figuren 2A und 2B zeigen zusammengenommen ein Blockschaltbild eines Modulators, der in der
Vorrichtung gemäß Fig. 1 verwendbar ist- und
Figuren 3A - 3G ein Flußdiagramm für ein Geschwindigkeitsregelprogramm von der Vorrichtung
gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Matrixdrucker gezeigt, der eine Walze 10, einen Schlitten 12 und einen
Matrixdruckkopf 14 auf dem Schlitten 12 enthält. Der Schlitten 12 ist auf zwei Führungsstangen 16
und 18 bewegbar angeordnet, so daß er an der Walze 10 entlang bewegt werden kann. Die Antriebswelle
20 eines Motors 22 ist in herkömmlicher Weise durch geeignete Verbindungsmittel 24 mit dem
Schlitten 12 verbunden, so daß letzterer an der Walze entlang bewegt werden kann. Für die Hin- und
8. November 1978
90S826/0623
Herbewegung des Schlittens 12 können beispielsweise Antriebsriemen und entsprechende Riemenscheiben verwendet
werden. Der Antrieb ist lediglich durch eine gestrichelte Linie 24 angedeutet. Als Antriebsmotor
22 wird vorzugsweise ein Gleichstrommotor von herkömmlicher Bauart verwendet. Dieser wird selektiv
durch eine herkömmliche Antriebssteuerschaltung 26 erregt. Der Drucker ist mit einer Drucksteuervorrichtung
28 ausgestattet, die einen Prozessor 30 und ein Programm 32 zur Steuerung des üblichen Startverfahrens
und für die Papierführung usw. enthält. Der Prozessor 30, ein Speicher 60, ein Geschwindigkeitssteuerprogramm
34, ein Anpassungskreis 36, ein Modulator 38 und eine Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung
40 bilden zusammen die Steuervorrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit des Schlittens 12 und für die Steuerung der Erregung
der einzelnen Spulen 42 des Drahtmatrixdruckkopfes 14.
Dem Prozessor 30 werden die Ausgangssignale der Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung 40 zugeleitet.
Diese Information wird in diesem zusammen mit dem Geschwindigkeitssteuerprogramm 34 zur Steuerung
der Geschwindigkeit des Motors 22 verwendet. Die Geschwindigkeit des Schlittens 12 soll möglichst >■ genau
einer gewünschten Nominalgeschwindigkeit entsprechen. Die Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung 40 enthält
eine Lichtquelle 44 und einen Detektor, der beispielsweise eine fotoelektrische Zelle 46 enthalten
kann. Die Lichtquelle 44 und die Zelle 46 sind an entgegengesetzten Seiten eines Zeittaktstreifens
48 angeordnet. Der Streifen 48 ist bezogen auf die Geschwindigkeitabfühlvorrichtung stationär angeordnet.
Letztere ist mit dem Schlitten 12 fest verbun-
8. November 1978 909826/0623
den und bewegt sich entlang des Streifens 48. Der Streifen 48 besteht aus undurchsichtigem Material
und weist eine Vielzahl von gleich beabstandeten Schlitzen auf, durch die das Licht von der Lichtquelle
44 zu der Zelle 46 gelangt. Die Zeitperioden zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen, die von der
Zelle 46 erzeugt werden, stellen ein Maß für die Istgeschwindigkeit des Schlittens 12 dar, wenn
sich dieser entlang der Platte 10 bewegt. Die hier beschriebene Druckvorrichtung enthält einen Drahtmatrixdruckkopf
14, mit dem in einem 7x12 Format
Zeichen gedruckt werden. D. h., daß sieben Druckpunkte in der Höhe und neun Druckpunkte in der
Breite- gedruckt werden können, wobei drei Punktpositionen als Abstand zwischen zwei benachbarten
Zeichen vorgesehen sind. Der Abstand zwischen zwei Schlitzen in dem Taktstreifen 48 ist so bemessen,
daß die Fotozelle 46 für jede vertikale Druckpunktspalte einen Impuls erzeugt. An dem
Schlitten 12 ist außerdem ein Ruhesensor 50 (Home sensor) vorgesehen, der ebenfalls aus einem konventionellen
Lichtschalter oder einem mechanischen Schalter bestehen kann und der ein Signal erzeugt,
wenn der Schlitten 12 seine Ruheposition verläßt. In Fig. 1 ist diese Ruheposition die äußerste
Rechtslage. Der Drahtmatrixdruckkopf 14 druckt in der hier beschriebenen Vorrichtung von rechts nach
links. Eine herkömmliche Spannungsquelle 52 liefert die für den Motor bzw. für die Motorerregungsschaltung
26 erforderlichen Spannungen. Außerdem liefert er die Versorgungsspannungen
für den Modulator 38, die Zwischenschaltung 36 und für die Druckkopfsteuerschaltung 28.
8. November 1978
909826/062 3
Die Geschwindigkeit des Schlittens 12 wird durch die abwechselnde Erregung des Motors 22
während sogenannter "Ein"-Perioden und der Entregung während sogenannter "Aus"-Perioden geregelt.
Im folgenden wird auf die Figuren 2A und 2B Bezug genommen, in denen der Modulator 38 an seinem Ausgang
Impulse PLSWDON liefert, die der Motorantriebsschaltung 26 (Fig. 1) zur Steuerung der Erregung
des Motors 22 zugeleitet werden. Wenn der Impuls PLSWDON den Binärwert 1 oder einen wirksamen hohen
Pegel aufweist, so wird der Motor in herkömmlicher Weise über die Motorerregungsschaltung 26 erregt.
Wenn der Impuls PLSWDON eine binäre 0 oder einen niedrigen Pegel aufweist, so wird der Motor 22
entregt. Der Impuls PLSWDON wird von einem Flip-Flop K3 (Fig. 2B) abgeleitet. Grundsätzlich kann
gesagt werden, daß die "Ein"-Periode für die Erregung des Motors 22 und die "Aus"-Periode für die
Entregung so festgelegt sind, daß die "Ein"-Periode etwa 25 - 33 % des Gesamtzeitzyklus für den Motor
22 beträgt.
Es wird nun angenommen, daß sich der Motor 22 in Ruhestellung befindet und daß der Schlitten
12 in Vorwärtsrichtung (in Fig. 1 nach links) beschleunigt werden soll, so daß er die gewünschte
Nominalgeschwindigkeit erreicht, bei der mit einem Druckvorgang begonnen werden kann. Am Anfang des
Steuervorganges wird ein RESET-Impulse von der Druckersteuerschaltung 28 in Fig. 1 zum Zurücksetzen
eines Zählers H3-J3 in Fig. 2B verwendet (dieser besteht aus zwei lierkömmlichen Vier-Bit-Binärzählern
H3 und J3, die miteinander so verdrahtet sind, daß ein Acht-Bit-Binärzähler H3-J3
8. November 1978
909826/0623
gebildet wird) und das Flip-Flop K3 wird zurückgesetzt
und ein Vorwärts-(FWD) Impuls wird zur Aktivierung der Motortreiberschaltung 26 verwendet,
so daß diese den Motor 22 in Vorwärtsrichtung erregt. Unter dem Einfluß des Geschwindigkeitssteuerprogramms
3 4 in Fig. 1 wird eine Aufwärtsroutine zur graduellen Geschwindigkeitserhöhung auf die gewünschte Nominalgeschwindigkeit verwendet.
Wenn das Flip-Flop K3 zurückgesetzt ist, so wird durch dessen Q-Ausgang der Multiplexer
H2-J2 in Fig. 2A einen vorgegebenen Acht-Bit-Binärwert ausgeben, der dem Acht-Bit-Binär-Zähler
H3-J3 zugeführt wird. Dieser Wert entsteht beispielsweise durch eine Festverdrahtung
in dem Multiplexer H2-J2 und wird mit "Eins"-Wert bezeichnet. Der Zähler H3-J3 leitet dadurch
die Erregungsperiode für den Motor 22 ein. Der in den Zähler H3-J3 eingegebene "Eins"-Wert und
ein Taktimpuls 0 2 aus der Druckersteuerschaltung 28 werden zur Erhöhung des Zählers von dem Wert
"Eins" auf einen vorbestimmten Endzählwert (TC) verwendet. Ein iCndzählwertsignal wird von
dem Zähler H3-J3 dem Flip-Flop K3 zugeführt, das seinen Zustand ändert und dadurch die Erregungsperiode beendet und die Entregungsperiode einleitet.
Mit dem Beginn der Entregungsperiode wird der Multiplexer H2-J2 aktiviert, so daß er die
"Aus"-Zählung von dem Prozessor 30 akzeptiert.
Der Prozessor 30 gibt durch sein .Steuerprogramm 34 auf die Datensammelleitung DB0-DB7 einen
ersten Acht-Bit-Zählwert für die "Aus"-Kondition.
Diese Information wird einem Anschluß-F (Fig. 2A) zugeführt und gelangt in den Zähler H3-J3 durch
Aktivwerden des Multiplexers H2-J2. Dieser erste
8. November 1978
909826/0623
"Aus"-Zählwert wird in den Zähler H3-J3 eingegeben, wodurch der Zähler beim Auftreten des 0 2-Taktes
erhöht wird, bis der Endzählwert erreicht wird. Durch den Endzählwert wird das Flip-Flop K3 seinen
Zustand ändern, wodurch die "Aus"-Periode beendet und eine weitere Erregungsperiode eingeleitet
wird. Die zwei Zustände des Flip-Flops K3 werden für die abwechselnden Erregungs- und Entregungsphasen
verwendet, wobei durch den PLSWDON-Impuls und die Motortreiberschaltung 26 der Motor 22 angesteuert
wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß beim Start des Motors 22 die Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung
40 solange kein Signal erzeugt, bis durch den Motor 22 der Schlitten 12 an dem ersten
Schlitz des Zeittaktstreifens 48 vorbeibewegt wird. Der erste vorbestimmte Zählwert, der durch die
Verdrahtung des Multiplexers H2-J2 gewonnen wird, und der erste Zählwert vom Prozessor 30 werden
abwechselnd in den Zähler H3-J3 in den verschiedenen Zyklen eingegeben, bis der Schlitten 12 einen
entsprechenden Weg zurückgelegt hat und die Abfühlvorrichtung 40 mit Hilfe des Streifens 48 den
ersten Impuls erzeugt. Die Ruhestellung-Abfühlvorrichtung 50 erzeugt ein Signal, durch das angezeigt
wird, daß sich, der Schlitten nicht mehr in der Ruhestellung befindet. Dieses wird ebenfalls
dem Prozessor 30 zugeführt, der es zur Multiplexierung einer zweiten "Aus"-Periode in
den Zähler H3-J3 verwendet, wodurch die Anlaufroutine
vervollständigt wird. Dies wird später im Zusammenhang mit dem Flußdiagramm gemäß den
Figuren 3A-3G im einzelnen beschrieben, wobei auch das Geschwindigkeitssteuerverfahren für den
Schlitten und für die Steuerung des Matrixdruckkopfes 14 beschrieben wird.
909826/0623
8. November 1978
Im Schritt 54 (Figuren 3A-3G) werden unter
Benutzung des allgemeinen Programms 32 verschiedene Anfangs- und Ruhefunktionen durchgeführt. Wenn
das allgemeine Programm 32 anzeigt, daß eine Druckfunktion ausgeführt werden soll, so überträgt das
allgemeine Programm 32 die Steuerung auf das Geschwindigkeitssteuerprogramm 34 im Schritt 56.
In dem Schritt 58 läuft ein unterbrechungsζähler
und ein Zeitgabezähler an. Der Unterbrechungszähler kann beispielsweise ein im Prozessor 30
vorliegendes Register sein und der Zeitgabezähler kann durch einen Speicherbereich in einem Speicher
mit wahlfreiem Zugriff (Speicher 60, Fig. 1) gebildet werden. Diese Stelle ist in dem Speicher
mit"SPED" bezeichnet. Beim Beginn des Verfahrens weist der Unterbrechungsζähler den Wert 12 auf,
wodurch der Motor 22 mit zwölf Impulsen beaufschlagt wird (diese werden als CHAR-Signale bezeichnet.
) Diese Impulse werden von der Abführvorrichtung 40 geliefert. Da in dem hier beschriebenen
Ausführungsbeispiel ein 7x12 Matrixdruckkopf
verwendet wird, stellt der Zählwert 12 die Zeichenbreite einschließlich drei "Vertikalabstandspalten"
dar. Die Zeichenbreite selbst teilt sich in neun "vertikale Spalten" auf. Die hierfür
verwendeten Signale sind mit CHAR bezeichnet.
Der Zeitgabezähler wird zur Speicherung eines Wertes verwendet, der von der jeweiligen
Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12 abhängt. In den Figuren 3D und 3E sind Operationsschleifen
für die Steuerung des Druckers gezeigt. Diese Schleifen weisen den gleichen Schleifenfaktor
(Zeitperiode) oder ein Vielfaches davon auf.
8. November 1978
909826/06 23
Jedesmal wenn eine dieser Operationsschleifen ausgeführt
wird, wird der Wert des Zeitgabezählers um den zugeordneten Schleifenfaktor verringert
(derjenige mit dem Acht-Bit-Binärwort SPED mit dem zu Beginn in den Speicher 60 eingegebenen Binärwert 127). Die achte oder höchste Stelle des Acht-Bit-Wortes
SPED wird zur Anzeige eines negativen Wertes verwendet, falls der Wert des Zählers um
mehr als 127 verringert wird. Dadurch wird angezeigt,
daß ein Fehler vorliegt (dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Schlitten 12
sich nicht bewegt). In diesem Fall wird das System abgeschaltet. Da der Abstand zwischen benachbarten
Schlitzen in dem Zeitgabestreifen 48 jeweils der gleiche ist, stellt die Zeit, die
zwischen aufeinanderfolgenden CHAR-Signalen vergeht,
ein Maß für die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 14 dar. Diese Zeit wird durch die
Reduzierung des Wertes in dem Zeitgabezähler um den Zählwert, der der durchzuführenden Operationsschleife zugeordnet ist, gemessen.
Im Schritt 58 wird ein Lichtzyklussteuerwort in Form eines Acht-Bit-Binärwertes in einem
anderen Bereich des Speichers 60 plaziert. Dieses Lichtzyklussteuerwort, das mit PCO-Zählwert bezeichnet
ist, stellt einen Binärwert dar, der fortlaufend modifiziert wird, wenn dies nötig
ist, und der den Modulator 38 zugeführt wird und die Entregungsperiode für den Motor 22 verändert.
Der erste von dem Schritt 58 in Fig. 3A kommende PCO-Zählwert ist der erste "Aus"-Zählwert,
der bei der allgemeinen Beschreibung des Modulators 58, der in den Figuren 2A und 2B gezeigt
ist, erwähnt wurde. Im Schritt 58 ist die
8. November 1978
909826/0623
Motortreiberschaltung 26 in der Lage, den Motor in Vorwärts-Richtung zu erregen und der RESET-Impuls
veranlaßt das Flip-Flop K3 in Fig. 2B, den "Ein"-Zählwert (im Multiplexer H2-J3 verdrahtet)
zu akzeptieren und die erste Erregungsperiode für den Motor 22 einzuleiten.
Im Schritt 62 in Fig. 3A schaltet der Prozessor 30 den Motor 22 ein und der PCO-Zählwert,
der im Speicher 60 gespeichert ist, wird über die Sammelleitung DBO-DB7 der Vorrichtung F (Fig. 2A)
zugeleitet und veranlaßt dort über eine herkömmliche Zwischenschaltung 36 eine Verriegelung. Der "Ein"-Zählwert
wird in den Zähler H3-J3 eingegeben und der 0 2-Takt zur Erhöhung des Wertes in dem Zähler
H3-J3 von dem "Ein"-Zählwert bis zu dem Endzählwert.
Wenn der Endzählwert (TC) erreicht wird, so gelangt ein Ausgangssignal von dem Anschluß 15 des
Zählers J3 zu dem Flip-Flop K3 und ändert dessen Zustand, so daß die Entregungsperiode beendet und
die Erregungsperiode begonnen wird. Dies geschieht durch die Aktivierung des Multiplexers H2-J2, wobei
dieser den Zähler H3-J3 wieder mit einem binären "Anfangszählwert" ladet. Von diesen abwechselnd
auftretenden Erregungsphasen und Entregungsphasen für den Motor 22 sind verschiedene
Zyklen erforderlich bevor der Schlitten 12 die Ruheposition verläßt und mit Hilfe des Streifens
48 einen ersten CHAR-Impuls oder einen Unterbrechungsimpuls
erzeugt.
8. November 1978
909826/0623
Im Schritt 64 stellt der Prozessor 30 die Frage "Liegt eine Unterbrechung oder ein CHAR-Signal
vor?". Wahrscheinlich heißt die Antwort "Nein", da der Schlitten 12 die Ruheposition noch nicht verlassen
hat. Nach dem Schritt 64 führt der Prozessor 30 den Schritt 66 aus, bei dem die Frage gestellt
wird "Steht der Unterbrechungszähler auf Null?". Die wahrscheinlichste Antwort heißt "Nein", wonach
der Prozessor den Schritt 68 ausführt, bei dem die Frage gestellt wird "Befindet sich der Schlitten
(und somit der Druckkopf 14) außerhalb der Ruheposition?". Die wahrscheinlichste Antwort heißt
"Nein", wonach der Prozessor 30 zum Schritt 64 zurückkehrt. Lautet die Antwort im Schritt 64 "Ja",
so wird der Unterbrechungszähler um den Wert Eins reduziert und zwar im Schritt 70.. Es wird nochmals
in Erinnerung gerufen, daß der Unterbrechungszähler zu Beginn auf den Binärwert 12 im Schritt 58 eingestellt
wurde. Der Wert 12 wurde deshalb in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel gewählt,
weil 12 CHAR- oder Unterbrechungssignale ein zu druckendes Zeichen enthalten und die Geschwindigkeit
des Schlittens 12 für jedes zu druckende Zeichen eingestellt ist. Im Schritt 70 wird die
gegenwärtige Geschwindigkeit (das ist der Zählwert des Zeitgabezählers) gespeichert und für
die Ermittlung der Geschwindigkeits- und Beschleunigungscharakteristik für den Schlitten
verwendet. Dies wird später noch im einzelnen beschrieben. Nach dem Schritt 70 kommt das Programm
34 zu dem Schritt 66. Wenn der Unterbrechungszähler den Wert Null im Schritt 66 aufweist, so
wird er im Schritt 72 auf den Wert 12 zurückgesetzt.
8. November 1978
909826/0623
Dies dient zur Sicherstellung, daß keine der Unterbrechungen
fehlt. Von dem Schritt 72 geht das Programm 34 zu dem Schritt 68. Wenn der Schlitten 12
im Schritt 68 die Ruheposition immer noch nicht verlassen hat, so kehrt das Programm 34 zu dem Schritt
64 zurück und der beschriebene Vorgang wird wiederholt. Wenn im Schritt 68 der Schlitten 12 die Ruheposition
verlassen hat, wie dies durch ein Signal von dem Ruhepositionssensor 50 (Fig. 1), das über
den Anschluß 8 ankommt, angezeigt wird, führt das Programm 34 den Schritt 74 durch, bei dem die Frage
gestellt wird "Wird diese Schleife zum ersten Mal durchfahren?". Ist die Antwort in dem Schritt 74
"Ja", so wird ein zweites Zwangszyklussteuerwort (PCO-Zählwert) ausgegeben und im Schritt 76 dem
Modulator 38 zugeführt. Dadurch wird die Entregungsperiode für den Motor 22, wie vorangehend beschrieben,
gesteuert. Der erste PCO-Zählwert, der im Schritt 58 verwendet wurde, kann als "Anlauf"-Routine
angesehen werden, mit dem der Motor 22 gestartet wird und der zweite PCO-Zählwert im Schritt
76 aktiviert den Motor 22, so daß der Schlitten 12 mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die nahe der
gewünschten Nominalgeschwindigkeit ist.
Nach dem Schritt 76 führt das Programm 34 den Schritt 78 durch, in dem die Frage gestellt wird
"Ist dies das zwölfte ünterbrechungssignal?". Lautet die Antwort "Nein", so geht das Programm 34
zur normalen Programmverarbeitung über, wie in Fig. 3A im Schritt 80 angedeutet ist. Der Schritt
80 stellt einen erweiterten Operationsablauf dar und die Operationsschleifen sind in den Figuren
3D und 3E gezeigt. Die verschiedenen in den Figuren
8. November 1978
909826/0623
2048910
3D und 3E dargestellten Operationen sind den üblichen Druckfunktionen des Druckkopfes 14 zugeordnet, was
später noch im Detail beschrieben wird. Zunächst wird lediglich darauf hingewiesen, daß das Programm
34 in der normalen Verarbeitungsphase ist, wie durch den Schritt 80 in Fig. 3A dargestellt ist, und daß,
sobald ein Unterbrechungs- oder CHAR-Signal empfangen
wird, eine Unterbrechungsroutine (Fig. 3G) eingeleitet wird. Diese Teilunterbrechungsroutine ist in
dem Programm 34 verdrahtet, so daß jedesmal beim Auftreten eines Unterbrechungs- oder CHAR-Signal
die normale Verarbeitungsroutine unterbrochen wird.
Wenn im Schritt 78 in Fig. 3A das Unterbrechungssignal das zwölfte Unterbrechungs- oder
CHAR-Signal ist, was durch den Rückgang des Zählwertes von zwölf auf null in dem Unterbrechungszähler festgestellt werden kann, kommt das Programm
34 zu dem Schritt 82 in Fig. 3B, wo die Frage gestellt wird: "Entspricht die Momentangeschwindigkeit
der Nominalgeschwindigkeit?". Die für die Bewegung des Schlittens 12 erwünschte Nominalgeschwindigkeit
wird durch einen Acht-Bit-Binär-Zählwert angegeben, der in den Speicher 60 gespeichert
ist. Durch die gewünschte Nominalgeschwindigkeit wird der Zählwert definiert, der in dem Zeittaktzähler
zwischen zwei aufeinanderfolgende CHAR-Signalen von der Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung
40 erreicht werden kann, wenn die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12 der Nominalgeschwindigkeit
entspricht, da die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12 durch den Ist-Zählwert dargestellt wird,
der in dem genannten Zähler zwischen zwei aufeinanderfolgende CHAR-Impulsen erreicht werden kann.
8. November 1978
903 3 26/0623
Somit kann in vorteilhafter Weise die Geschwindigkeit des Schlittens 12 (falls dies nötig ist) jeweils
für zwölf CHAR-Signale einmal geregelt werden und die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens
wird jeweils zwischen zwei benachbarten CHAR-Signalen festgestellt. Wenn die Ist-Geschwindigkeit
größer als die Nominalgeschwindigkeit ist, so führt das Programm 34 als nächstes den Schritt 84 in
Fig. 3B aus.
Im Schritt 84 wird die Frage gestellt "Vergrößert sich die Geschwindigkeitsabweichung11. Es
wird darauf hingewiesen, daß das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung der Geschwindigkeit des
Schlittens 12 nicht nur das allgemeine Frageprinzip über die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12,
d.h. die Frage ob dessen Geschwindigkeit größer oder kleiner als die gewünschte Geschwindigkeit ist,
enthält sondern auch eine Prüfung der Beschleunigungs- und der Verzogerungscharakteristxk des
Schlittens 12 durchgeführt wird, bevor eine Entscheidung erfolgt, ob die Geschwindigkeit erhöht,
erniedrigt oder nicht verändert wird. Ist beispielsweise die momentane Ist-Geschwindigkeit des Schlittens
12 größer als die gewünschte Nominalgeschwindigkeit und die Beschleunigungscharakteristik zeigt an, daß
die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12 in dem zu prüfenden Intervall sich ebenfalls erhöht, verglichen
mit einem vorangegangenen Intervall, so wird die Geschwindigkeit des Motors 22 etwas verringert.
Zeigt jedoch die Beschleunigungscharakteristik in diesem Falle eine Abnahme des Geschwindigkeitszuwachses
verglichen zu der vorangehenden Periode an, so erfolgt keine Änderung,
8. November 1978
8. November 1978
909826/0623
da ja bereits eine Abnahme der Ist-Geschwindigkeit, die momentan über der gewünschten Geschwindigkeit
liegt, zu erwarten ist. Dieses Steuerverfahren
verringert die Tendenz des Schlittens 12 an der gewünschten
Soll-Geschwindigkeit vorbeizulaufen (überschießen) oder diese nicht zu erreichen (Unterschießen)
. Diese Nachteile treten, wie eingangs erwähnt, bei den bekannten Geschwindigkeitssteuersystemen
auf, in denen die Beschleunigungstendenz nicht berücksichtigt wird.
In dem Schritt 84 in Fig. 3B wird das Verhalten der Geschwindigkeit, d.h. deren Abweichungstendenz
f des Schlittens 12 durch den Vergleich der momentanen Ist-Geschwindigkeit in Form eines
vorliegenden Zählwertes mit dem Geschwindigkeitszählwert eines vorangehenden Intervalls zwischen
zwei benachbarten CHAR-Signalen gewonnen. Letztere sind in dem Speicher 60 gespeichert, so daß der
Vergleich im Schritt 70 in Fig. 3A durchgeführt werden kann. Es wird in Erinnerung gebracht, daß
der jeweils gegenwärtige Ist-Geschwindigkeitszählwert
durch Laden des Zeitgabezählers mit einem Anfangs-Binärwert von 127 und eine Dekrementierung
dieses Zählwerts (um den Wert Eins) durch den jeweils zugeordneten Schleifenfaktor bei einer jeden
Schleifenoperation gewonnen wird. Dies gilt nur für die Operationsabläufe während der normalen
Arbeitsweise im Schritt 80 in Fig. 3A. Da die Schleifenfaktoren vorbestimmte Zeitperioden darstellen,
gibt der zwischen zwei benachbarten CHAR-Signalen auftretende Wert Auskunft über die jeweilige
Ist-Geschwindigkeit des Schlittens 12. Im folgenden
8. November 1978
909826/0623
wird in Form einer Tabelle gezeigt, welche verschiedenen Werte in dem Zeitgabezähler auftraten,
wenn der Schlitten 12 mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegt wird:
Zählwerte im Zeitgabezähler
an der gewünschten Schneller als die Langsamer als die Nominalgeschwindigkeit NominaIgeschwindig- Nominalgeschwindigkeit
keit
127 127
30 Schleifen- - 29 Schleifen- - 31 Schleifenfaktoren faktoren faktoren
(97) (98) (96)
Aus der vorangehenden Tabelle geht hervor, daß die auftretenden Geschwindigkeitsζählwerte (in
Klammern) ansteigen und abnehmen, wenn der Schlitten 12 sich schneller und langsamer bewegt, bezogen auf
die gwünschte Nominalgeschwindigkeit.
Es wird mit Schritt 84 in Fig. 3B weitergefahren. Wenn die Tendenz der Geschwindigkeit des
Schlittens 12 nach oben geht, d.h., daß der momentane
Geschwindigkeitszählwert größer als der Geschwindigkeitszählwert
der vorangehenden Periode zwischen zwei CHAR-Signalen ist, dann wird das Pflichtzyklussteuerwort
(PCO-Wert) im Schritt 86 reduziert und gespeichert, so daß es im Schritt 88 dem Modulator 38 zugeführt
werden kann. Dadurch wird dieLänge der Entregungsperiode vergrößert und der Motor 22 erhält weniger
8. November 1978
909826/0623
Energie, so daß die Geschwindigkeit des Schlittens 12 verringert wird. Wird in dem Schritt 84 festgestellt,
daß eine Neigung zur Erhöhung der Geschwindigkeit vorliegt, fährt das Programm 34 mit der Durchführung
des Schrittes 9 2 fort. In diesem Schritt erfolgt keine Änderung des ZwangzyklusSteuerwortes.
In diesem Fall wird das Zwangzyklussteuerwort von der letzten Geschwindigkeitsregulierung in dem
Schritt 88 ausgegeben. In dem Schritt 92 wird das Tendenzwort zurückgesetzt, das bedeutet, daß die
vorhandene Momentangeschwindigkeitszählung in einem Bereich des Speichers 60 festgehalten wird,
wie dies in dem Schritt 70 der Fall war. Der Unterbrechung szähler und der Zeitgabezähler werden ebenfalls
zurückgesetzt. Letzterer wird wieder mit den Binärzählwert 127 geladen. Es wird darauf hingewiesen,
daß bei einem jeden Unterbrechungssignal oder
CHAR-Signal der zugehörige gegenwärtige Geschwindigkeitszählwert
in dem Speicher gespeichert wird und für die Verwendung im Schritt 84 zur Feststellung
der Abweichungstendenzen zur Verfügung steht. Gleichzeitig erfolgt jeweils die Zurücksetzung des
Zeitgabezählers. Nach dem Schritt 92 führt das Programm 34 den Schritt 64 in Fig. 3A aus. Gegebenenfalls
erfolgt eine Verschiebung zu dem Schritt 80, der eine normale Verarbeitungsoperation darstellt,
in der z. B. geprüft wird, ob Daten zu drucken sind, welches Format die zu druckenden Daten haben und
welche Spulen 42 des Drahtmatrixdruckkopfes 14 erregt werden sollen. Es ist ersichtlich, daß
der Prozessor 30 für diesen Zweck mit der Durchführung von normalen Druckoperationen beauftragt
wird und daß während dieser Zeit eine Unterbrechung der Geschwindigkeitssteuerfunktion erfolgt.
8. November 1978
909826/0623
Zunächst wird wieder auf den Schritt 82 in Fig. 3B zurückgegangen. Liegt die momentane Ist-Geschwindigkeit
des Schlittens 12 nicht über der gewünschten Nominalgeschwindigkeit, so geht das Programm
34 in den Bereich B in Fig. 3C. Im Schritt wird die Frage gestellt: "Liegt die gegenwärtige
Geschwindigkeit unter der Nominalgeschwindigkeit?". Zu diesem Zeitpunkt könnte die Ist-Geschwindigkeit
gleich oder niedriger als die gewünschte Nominalgeschwindigkeit sein. Lautet die Antwort im Schritt
94 "Ja", so führt das Programm 34 den Schritt 96 durch, in dem die Frage gestellt wird: "Ist die
Geschwindigkeitstendenz abnehmend?". Ist die Tendenz abnehmend, was durch einen Vergleich
des momentanen Geschwindigkeitswertes mit dem Geschwindigkeitswert des vorangehenden Intervalls
zwischen benachbarten CHAR-Impulsen festgestellt werden kann, so wird das Pflichtzyklussteuerwort,
d.h., der PCO-Zählwert, in dem Schritt 98 erhöht und in dem Speicher 60 gespeichert. In dem Schritt
100 wird das Pflichtzyklussteuerwort dem Modulator 38 zugeführt. Dadurch wird, wenn das Pflichtzyklussteuerwort
erhöht wurde, die Länge der Entregungsperiode für den Motor 22 verkürzt, wodurch
dessen Geschwindigkeit und somit die Geschwindigkeit des Schlittens 12 erhöht wird. Von dem Schritt
100 springt das Programm 34 in dem Schritt 102 auf den Bereich A in Fig. 3B. Dadurch wird der Schritt
92 in der bereits beschriebenen Weise vollständig durchgeführt. Wenn sich die Abweichungstendenz der
Ist-Geschwidnigkeit in dem Schritt 96 nicht verringert, so führt das Programm 34 als nächstes den Schritt
104 durch, in dem das Pflichtzyklussteuerwort un-
8. November 1978
909826/0623
verändert abgespeichert wird. Anschließend führt das Programm 34 den Schritt 100 in der bereits beschriebenen
Weise aus.
Falls in dem Schritt 94 in Fig. 3C festgestellt wird, daß die momentane Ist-Geschwindigkeit
nicht unterhalb der nominalen Geschwindigkeit liegt, springt das Programm 34 in den Bereich "C"
von Fig. 3C, in dem festgestellt wird, daß der vorliegende Geschwindigkeitszählwert gleich dem
Nominalgeschwindigkeitszählwert sein müßte, da gemäß Fig. 3B der vorliegende Geschwindigkeitszählwert
nicht über dem Nominalgeschwindigkeitszählwert liegt und gemäß Fig. 3C, Schritt 94, der vorliegende
Geschwindigkeitszählwert nicht unterhalb des Nominalgeschwindigkeitszählwertes liegt und somit
müßte der gegenwärtige Geschwindigkeitszählwert identisch mit dem Nominalgeschwindigkeitszählwert
sein. In dem Schritt 108 wird die Frage gestellt: "Gibt es eine Abweichungstendenz?". Ist dies nicht
der Fall, so führt das Programm 34 den Schritt 104 und dann den Schritt 100 in der bereits beschriebenen
Weise aus. Wird eine Abweichungstendenz festgestellt, kommt die Frage: "Vergrößert sich die Abweichungstendenz?".
Diese Frage wird in dem Schritt 110 gestellt. Ist die Antwort in dem Schritt 110
"Nein" (was bedeutet, daß die Tendenz abnehmend ist), erfolgt in dem Schritt 112 eine Erhöhung des Pflichtzyklussteuerwortes
um Eins und eine Speicherung in dem Speicher 60. In dem Schritt 116 wird dann dieser
Wert ausgegeben. Wird angenommen, daß sich die Abweichung im Schritt 110 nicht verstärkt, so bedeutet
eine Inkrementierung des Pflichtzyklussteuerwortes im Schritt 112, daß eine Reduzierungs der Entregungs-
8. November 1978
9098 2 6/0623
periode des Motors 22 erfolgt, wodurch wiederum eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Schlittens 12
erreicht wird. Ist die Antwort in dem Schritt 110 "Ja", so führt das Programm 34 den Schritt 114 aus,
bei dem das gespeicherte Pflichtzyklussteuerwort (von der letzten Geschwindigkeitseinstellung) um
Eins verringert wird und zur Verwendung in der nächsten Geschwindigkeitseinstellroutine abgespeichert
wird. Das korrigierte Pflichtzyklussteuerwort, das in dem Schritt 114 abgeleitet wurde, wird
in dem Schritt 116 ausgegeben und dem Modulator 38 in der vorangehend beschriebenen Weise zugeführt.
Dann springt das Programm 34 von dem Schritt 118 nach "A" von Fig. 3.
Die Figuren 3A, 3B und 3C beziehen sich auf das Geschwindigkeitssteuerprogramm 34 zur Steuerung
der Geschwindigkeit des Schlittens 12, während sich die Figuren 3D und 3E auf typische Druckoperationen
beziehen, die bei Drahtmatrixdruckern durchzuführen sind. Die zuvor erwähnten Operationsschleifen und
Schleifenfaktoren sind in den Figuren 3D und 3E gezeigt. Es wird daran erinnert, daß diese Operationsschleifen
festgelegt sind, so daß die gleichen Zeitperioden (Schleifenfaktoren) oder ein Vielfaches
davon entstehen. Beispielsweise zeigt ein Schleifenfaktor von zwölf an, daß die spezielle Schleife
zweimal so lang als eine Operationsschleife mit dem Schleifenfaktor sechs ist und daß der Schleifenfaktor
sechs die kürzestete Zeit ist, in der eine Operationsschleife durchgeführt werden kann. Jedesmal
wenn eine Operationsschleife vollständig ist, wird der Zeitgabezähler (Speicherwort SPED in dem
8. November 1978
909826/0823
Speicher 60) um den zugehörigen Schleifenfaktor
verringert. Dadurch ist der Zählwert des Zeitgabezählers am Ende einer Periode zwischen aufeinanderfolgenden
Unterbrechungs- oder CHAR-Signalen ein Maß für den Zeitablauf, der zwischen diesen Signalen
auftritt.
Ein Beispiel der verschiedenen Werte, die in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet
werden, machen das Verfahren der Geschwindigkeitssteuerung
verständlicher. Wie bereits früher darauf hingewiesen wurde, ist die Erregungsperiode
für den Motor fixiert und die Entregungsperiode des Motors 22 wird durch den Modulator 38 moduliert
und zwar in Abhängigkeit davon, ob die Geschwindigkeit des Schlittens größer oder kleiner als eine
aufrecht zu erhaltende gewünschte Nominalgeschwindigkeit ist.
Die Erregungsperiode für den Motor 22 wird durch einen fest verdrahteten Acht-Bit-Binärzähler
168 (Fig. 2A) festgelegt. Dieser ist mit einer Gruppe von Eingangsklemmen des Multiplexers
H2-J2 verbunden. Wenn das Flip-Flop K3 zurückgesetzt wird, so wird der Binär-zähler 168 an den
Zähler H3-J3 angeschaltet und nach 87 0 2-Taktimpulsen bewirkt der von dem Zähler H3-J3 kommende
Endzählwert ein Umschalten des Flip-Flops K3. Dieser Endzählwert wird von dem Anschluß 15 des
Zählers J3 geliefert. Durch die Umschaltung des Flip-Flops K3 wird die Erregungsperiode beendet
und der Multiplexer H2-J2 veranlaßt die Daten über die Entregungsperiode für den Motor 22 zu akzeptieren.
Die erste Ausgabe des Pflichtzyklussteuerwortes
8. November 1978
909826/0623
oder der PCO-Zählung im Schritt 62 in Fig. 3A ist ein Acht-Bit-Binär-Zählwert von 29. Der Binärzählwert
von 29 wird in den Zähler H3-J3 über den Multiplexer H2-J2 eingegeben und nach 226 0 2-Impulsen
bewirkt der Endzählwert des Zählers H2-J2 ein Umschalten des Flip-Flops K3. Dadurch wird die Entregungsperiode
beendet und der Multiplexer H2-J2 nimmt die Daten für die Erregungsperiode an. Während sich der Schlitten 12 von dem Ruhepositionssensor
50 (Fig. 1) wegbewegt, treten abwechselnd verschiedene Erregungs- und Entregungszyklen für
den Motor 22 auf. Sobald ein Signal von dem Ruhe-Positionssensor 50 anzeigt, daß sich der Schlitten
12 und somit der Druckkopf 14 von der Ruheposition wegbewegt haben, wird ein zweites Pflichtzyklussteuerwort
an den Modulator 38 gegeben, wodurch der vorangehend beschriebene Ablauf wiederholt wird.
Das zweite Pflichtzyklussteuerwort zur Steuerung der Entregungsperiode für den Motor 22 wird in
dem Schritt 76 in Fig. 3A ausgegeben und besteht aus einem Acht-Bit-Binärwert von 31. Das erste
Pflichtzyklussteuerwort wird für die Anlauffunktion des Schlittens 12 verwendet, durch die der Schlitten
12 in Bewegung gesetzt wird. Das zweite Pflichtzyklussteuerwort
dient zur Bewegung des Schlittens 12 auf annähernd Nominalgeschwindigkeit. Falls es
nötig ist, wird das zweite Pflichtzyklussteuerwort
geändert und zwar um Eins erhöht oder um Eins erniedrigt in Abhängigkeit davon, ob sich der Schlitten
12 schneller oder langsamer als die Nominalgeschwindigkeit bewegt.
8. November 1978
909826/0623
Der Wert, der die Nominalgeschwindigkeit darstellt und mit der momentanen Ist-Geschwindigkeit
des Schlittens 12 verglichen wird, ist ein Acht-Bit-Binärwert von 97. Der Zeitgabezähler beginnt
zu arbeiten, indem in diesem ein Binärwert von 127 geladen wird. Dieser wird um den Schleifenfaktor
der jeweils zugehörigen Operationsschleife reduziert, wie in den Figuren 3D und 3E gezeigt
ist.
D.h., bewegt sich der Schlitten zu schnell, so wird der Zeitgabezähler 29 durch neunundzwanzig
oder weniger Schleifenfaktoren (zwischen aufeinanderfolgende
Unterbrechungs- oder CHAR-Signale ) dekrementiert und wenn sich der Schlitten zu langsam bewegt,
so wird der Zeitgabezähler um einunddreißig oder mehr Schleifenfaktoren dekrementiert. Daraus
ergibt sich, daß bei einer zu schnellen Bewegung des Schlittens ein vorhandener Geschwindxgkeitszählwert
von 98 mit dem Nominalgeschwindigkeitswert von 97 (wie in Schritt 82 von Fig. 3B verglichen wurde).
Dadurch wird angezeigt, daß die Geschwindigkeit des Schlittens 12 über der gewünschten Nominalgeschwindigkeit
liegt. Wenn der aus der unmittelbar vorangegangenen Periode abgeleitete Geschwindigkeitszählwert
97 betrug (wie in dem Schritt 70 von Fig. 3A gespeichert), so erfolgt eine Prüfung der Tendenz
der Geschwindigkeit (wie im Schritt 84 von Fig. 3A geprüft wurde). Eine solche Prüfung wird anzeigen,
daß die Geschwindigkeit des Schlittens 12 ansteigt, zusätzlich zu der bereits über der gewünschten Normalgeschwindigkeit
liegenden Ist-Geschwindigkeit.
8. November 1978
909826/0623
Konsequenterweise muß nun das Pflichtzyklussteuerwort
(PCO-Zählung) in dem Schritt 86 in Fig. 3B kleiner gemacht werden. Unter weiterer Berücksichtigung
des Beispiels wurde das zweite festgelegte Pflichtzykluswort, das den Binärzählwert von 31
enthält, um den Wert Eins verkleinert, so daß der neue PCO-Zählwert gleich dem Binärzählwert von 30
ist. Der binäre Zählwert 30 wird anschließend dem Modulator 38 zugeführt, wie bereits im vorangehenden
beschrieben wurde, so daß die Entregungsperiode für den Motor 22 verlängert wird und die Geschwindigkeit
des Schlittens 12 verringert und der gewünschten Nominalgeschwindigkeit näher kommt. Der soeben erhaltene
Geschwindigkeitswert von 98 wird in dem Schritt 70 von Fig. 3A gespeichert um den unmittelbar
vorangehenden Geschwindigkeitswert von 97 zu ersetzen, der in dem Schritt 84 von Fig. 3 verwendet
wurde. Das neue Pflichtzyklussteuerwort oder die PCO-Zählung wird in dem Speicher 60 in Schritt 88
von Fig. 3 gespeichert und in der nächsten Geschwindigkeitsberechnung und -einstellung verwendet,
die nach jeweils zwölf Unterbrechungssignalen bzw. CHAR-Impulsen auftritt. Aus der vorangehenden Beschreibung
geht hervor, daß eine Abnahme des PCO-Wertes erfolgt, wenn über den Modulator 38 bewirkt
wird, daß die Dauer der Entregungsperiode für den Motor 22 erhöht wird und dadurch die Geschwindigkeit
des Schlittens 12 sich verringert. Desweiteren geht aus der vorangehenden Beschreibung hervor, daß ein
Ansteigen des PCO-Wertes eine Abnahme der Dauer der Entregungsperiode bewirkt, wodurch die Geschwindigkeit
des Schlittens 12 erhöht wird und daß eine Konstanthaltung des PCO-Wertes auch die Dauer der
Entregungsperiode unverändert läßt, so daß sich
8. November 1978
909826/0623
die Geschwindigkeit nach der Geschwindigkeit der vorangehenden Geschwindigkeitsbewertungsperiode
richtet und der Wagen somit weder beschleunigt noch gebremst wird. Es ist ersichtlich, daß bei
einer gleichbleibenden Erregungsperiode für den Motor 22 bei einer Verkürzung der Entregungsperiode
der Motor 22 den Schlitten 12 schneller auf eine Geschwindigkeit bringt im Vergleich zu größeren
Entregungsperioden. Obwohl in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die Entregungsperioden
für den Motor 22 moduliert werden, versteht es sich, daß das der Erfindung zugrunde liegende
Prinzip auch so angewendet werden kann, daß die Erregungsperioden für den Motor 22 moduliert
werden und mit konstanten Entregungsperioden gearbeitet wird.
Wie bereits erwähnt wurde, enthalten die Schritte in den Figuren 3D und 3E normale Verarbeitung
sschritte, die durch den Schritt 80 in Fig. dargestellt sind. Diese Schritte beziehen sich auf
die Durchführung von herkömmlichen Druckfunktionen, die für Drahtmatrixdruckköpfe benötigt werden, wenn
sich der Druckkopf, z.B. der Druckkopf 14 in Bewegung
befindet. Diese Schritte sind jedoch ebenfalls als Operationsschleifen dargestellt, die die gleichen
Basismaschinenteilzyklen (Schleifenfaktoren) oder ein Vielfaches davon aufweisen. Beispielsweise bewirken
die in den Figuren 3D und 3E gezeigten Operationsschleifen die Durchführung zugeordneter Druckfunktionen
und die kürzesten Maschinenzeitzyklen für die verschiedenen Schleifen werden als Basismaschinenzeitzyklen
bewertet. Die verbleibenden Zyklen, die keine Basismaschinenzykluszeit aufweisen, werden
8. November 1978
909826/0623
2848913
entweder neu organisiert oder durch Hilfsoperationen
so behandelt, daß sie in den Maschinenzeitzyklus oder in ein Vielfaches davon hineinfallen. So hat
beispielsweise die Operationsschleife zwischen den Schritten 152 und 154 in Fig. 3E einen Maschinenzeitzyklus
(für den Prozessor) von 43 MikrοSekunden. Dies stellt den kleinsten Maschinenzeitzyklus, d.h. den
Basismaschinenzeitzyklus dar. Es wurde ein Schleifenfaktor von 6 bezogen auf diesen Basismaschinenzyklus
verwendet, wodurch die Behandlung der verschiedenen Schleifenfaktoren für die verschiedenen Operationsschleifen erleichtert wurde, da diese mit Schleifenfaktoren
arbeiten, die ganze Zahlen sind. Alle anderen Operationsschleifen sind in dem vorangehenden Sinne
zeitgleich oder weisen ein Vielfaches von der genannten Zeit auf. Mit anderen Worten, jede Operationsschleife
(Gruppe von Operationsschritten) korrespondiert mit einer ganzzeiligen Anzahl von Zeiteinheiten. Beispielsweise
beträgt der Schleifenfaktor für den Schritt 120 von Fig. 3D das 1,5fache des Basismaschinenzeitzyklus
(Schleifenfaktor 6). Mit anderen Worten, dieser Schleifenfaktor stimmt mit der neunfachen Zeiteinheit
überein. Abgesehen von der Wahl der verschiedenen Zykluszeiten für die Operationsschleifen sind
die in den Figuren 3D und 3E gezeigten Operationsschleifen in herkömmlicher Weise aufgebaut. Sie werden
deshalb nur kurz beschrieben.
In dem Schritt 120 in Fig. 3D gibt das allgemeine
Programm 32 an was auf einen zu bedruckenden Bereich gedruckt werden soll. Der Zeitgabezähler wird
dann um den Schleifenfaktor reduziert, d.h. um neun.
Der Schritt "dekrementiere den Zeitgabezähler um den
Schleifenfaktor" wird im folgenden als DTCBLF bezeichnet.
In dem Schritt 122 wird die Frage gestellt:
8. November !978 909826/0623
"Gibt es irgend etwas zu drucken?". Lautet die Antwort "Ja", so führt das Programm 3 4 den Schritt 124
durch, bei dem die Frage gestellt wird: "Ist das das Ende des Druckfeldes?". Lautet die Antwort "Nein",
so führt das Programm 34 den Schritt 128 durch und der Schritt DTCBLF wird durchgeführt. In dem Schritt
128 wird ein zu druckendes Zeichen angeboten und die spezielle Druckposition entlang der Walze 10 wird
in dem Schritt 130 angegeben. In dem Schritt 132
wird die Frage gestellt: "Ist in dem Zeichen eine Verschiebung?". Dies bezieht sich lediglich auf das
Format des Zeichens, beispielsweise auf eine Standardschrift oder auf japanische Schriftzeichen.
Lautet die Antwort in dem Schritt 132 "Nein", so führt das Programm 34 den Schritt 134 durch, der
sich auf die Berechnung bezieht, die die Auswahl der Zeichen betrifft, beispielsweise japanische
Schriftzeichen, Standardschriften oder ähnliche, die gedruckt werden sollen. In Schritt 136 wird ein
herkömmlicher Algorithmus zur Auswahl des entsprechenden Druckmusters für die zu bedruckende Spalte
verwendet und im Schritt DTCBLF erfolgt die Durchführung. In Schritt 138 muß die Frage: "Ist der
Druck vergrößert?" bewertet werden. Ein größerer Druck kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden,
daß das Druckbild zweimal so breit ist wie das normale Druckbild. Im Schritt 138 wird auch der
Schritt DTCBLF ausgeführt. Lautet die Antwort in dem Schritt 138 "Ja", so geht das Programm 34 zu einer
größeren Druckroutine (diese ist durch den Block in Fig. 3D angedeutet). Da ein größeres Druckbild
bzw. eine Routine dafür in herkömmlicher Weise möglich ist, ist dieser Punkt für die Erfindung nicht wesentlich
und wird somit nicht im Detail beschrieben. Lautet die Antwort im Schritt 138 "Nein", so führt das
8. November 1978 gO9826/O623
Programm 34 den Schritt 142 in Fig. 3E durch, wo
das zu druckende Bild in einem Druckpufferspeicher, der dem Prozessor 30 zugeordnet ist, gespeichert
wird und der Schritt DTCBLF wird ebenfalls durchgeführt. In dem Schritt 144 wird die Frage gestellt:
"Ist das das letzte Bild des Zeichens?". Lautet die Antwort "Nein", so wird der Schritt 142 wiederholt
und lautet die Antwort "Ja", so geht das Programm 34 zu dem Schritt 146, in dem die Frage gestellt
wird: "Ist der Storzeitgabezähler abgelaufen?" und der Schritt DTCBLF wird ausgeführt. Falls der Storzeitgabezähler
abgelaufen ist, bedeutet dies, daß eine Störung aufgetreten ist, durch die eine Bewegung
des Schlittens 12 verhindert wird. Deshalb wird eine Störroutine, die durch den Block 148 angedeutet
ist, eingesetzt, die bis zur Behebung des Fehlers alles sperrt. Lautet die Antwort in dem
Schritt 146 "Nein", so führt das Programm 34 den Schritt 150 durch, in dem die Frage gestellt wird:
"Befindet sich der Druckkopf 14 in der richtigen Druckspalte?" und der Schritt DTCBLF wird durchgeführt.
Zu dieser Zeit wird der Druckkopf 14 an der Walze 10 entlangbewegt und wenn er die entsprechende
Druckspalte noch nicht erreicht hat, wird der Schritt 146 wiederholt. Die ünterbrechungs- oder
CHAR-Signale von der Geschwindigkeitsabfühlvorrichtung 40 werden zur Bestimmung der richtigen Druckposition
verwendet. Kommt die Antwort "Ja" im Schritt 150, so stellt sich die Frage "Besitzt der
Druckkopf 14 den geeigneten Erregungsimpuls für
dieses Zeichen?". Diese Frage wird in dem Schritt 152 gestellt. Lautet die Antwort "Nein", so wird
im Schritt 154 geprüft, ob der Störzeitgeber abgelaufen ist, d.h. ob eine Störung aufgetreten ist.
Liegt in dem Schritt 154 keine Störung vor, so wird der Schritt 152 wiederholt bis die Antwort "Ja"
909826/0623
8. November 1978
kommt. Kommt in dem Schritt 154 die Antwort "Ja", so springt das Programm 34 (im Schritt 156) in die
Störroutine in dem zuvor erwähnten Schritt 148. Kommt in dem Schritt 152 die Antwort "Ja", wird in
dem Schritt 158 das in die entsprechende Druckspalte zu druckende Bild ausgegeben und den zugeordneten
Elektromagneten 42 (Fig. 1) des Druckkopfes 14 zum Drucken der vertikalen Spalte aus einzelnen Punkten
für das entsprechende zu druckende Zeichen zugeführt. Im Schritt 160 ist die Frage zu bewerten: "Ist das
das letzte Bild oder die letzte vertikale Spalte aus Punkten für dieses Zeichen". Lautet die Antwort
"Nein" im Schritt 160, so geht das Programm 3 4 zu dem Schritt 150 und wiederholt die dem Schritt 150
folgenden Schritte solange, bis die Antwort im Schritt 160 "Ja" lautet, wonach das Programm den
Schritt 122 in Fig. 3D ausführt. Falls es in dem Schritt 122 nichts mehr zu drucken gibt, geht das
Programm 34 zu dem Block 126, der eine Routine enthält,
mit der der Druckkopf 14 in die Ruheposition zurückgeholt werden kann. Diese Routine ist in Fig.
3F gezeigt.
Im Schritt 162 in Fig. 3F wird der Motor 22
abgeschaltet und für die Rückkehr des Druckkopfes in die Ruheposition (in der Nähe des Ruhepositionssensor
50 in Fig. 1) vorbereitet. In dem Schritt ist ein Vierzig-Sekunden-Verzögerungsglied wirksam,
mit dessen Hilfe die mit den Motorantriebsschaltungen zusammenarbeitenden Leistungstransistoren gekühlt
werden, so daß deren Zerstörung vermieden wird. Im Schritt 164 wird ein Pflichtzyklussteuerwort für die
"Aus"-Periode zur Umkehrbewegung des Druckkopfes 14 ausgegeben und dem Modulator 38 zugeführt, was vorangehend
im Zusammenhang mit der Beschreibung der Vor-
8. November 1978 9Q9826/0623
wärtsbewegung erläutert wurde. Das Pflichtzyklussteuerwort
für die Umkehrung ist jedoch ein Acht-Bit-Binärwert von 40.Der Binärwert von 40 erzeugt
eine kürzere Entregungsperiode verglichen mit der Periode zur Bewegung des Schlittens in Vorwärtsrichtung
wodurch der Schlitten 12 bei einer Bewegung in Rücklaufrichtung schneller bewegt wird und
die Nominalgeschwindigkeit bzw. der Nominalgeschwindigkeitswert, der zu Vergleichszwecke bei
der Bewegung in Rückwärtsrichtung verwendet wird, ist in dem Schritt 166 gesetzt und besteht aus
Acht-Bit-Binärwert von 126. Der Zeitgabezähler, der Fehlerzähler und das Tendenzwort werden in dem
Schritt 166 zurückgesetzt. In dem Schritt 168 wird
der Motor 22 eingeschaltet und er bewegt den Schlitten in Rückwärtsrichtung zu der Ruheposition. Auch
bei dem Rücklauf des Schlittens erzeugt der Modulator 38 abwechselnd Erregungsperioden und Entregungsperioden
in der vorangehend beschriebenen Weise. In dem Schritt 170 wird die Frage gestellt: "Befindet
sich der Druckkopf 14 in der Ausgangsposition?". Der Zeitgabezähler wird um den Schleifenfaktor 6
bei einer jeden Wiederholung des Schrittes 170 verringert. In dem Schritt 170 in Fig. 3F wird die Zeit
ermittelt, die zwischen drei aufeinanderfolgenden
CHAR-Signalen verstreicht. Dadurch wird die Ist-Geschwindigkeit des Schlittens bei der Bewegung zur
Ruheposition ermittelt.
Wenn sich der Schlitten 12 rückwärts in Bewegung setzt, wird ebenfalls beim Vorbeilauf an einem
Schlitz im Zeitgabestreifen 48 ein CHAR-Signal erzeugt,
das gezählt wird. Sobald ein Unterbrechungs-Signal oder ein CHAR-Signal empfangen wird, wird die
8. November 1978
909826/0623
in Fig. 3G gezeigte Unterbrechungsroutine eingeleitet. Im Schritt 176 werden der Fehlerzähler und ein
Unterbrechungs-Flip-Flop gesetzt. Das Unterbrechungs-Flip-Flop wird von dem Prozessor 30 zur Anzeige eines
Unterbrechungsmodus bei der Geschwindigkeitsbewertung- und Einstellverarbeitung verwendet. Im Schritt 178
wird der Unterbrechungszähler um Eins dekrementiert,
so daß in dem zuvor beschriebenen Beispiel noch der Wert 11 vorhanden ist. Im Schritt 180 wird festgestellt,
daß dies nicht der zwölfte Unterbrechungsimpuls ist, so daß das Programm 34 mit der Durchführung
des Schrittes 182 beginnt. In diesem Schritt wird der
in dem Zeitgabezähler gespeicherte momentane Ist-Geschwindigkeitswert gespeichert, wie dies auch in dem
Schritt 70 von Fig. 3A der Fall war. Im Schritt 184
wird der Zeitgabezähler zurückgesetzt und im Schritt 186 fährt das Programm 34 zu dem Schritt 170 von Fig.
3F zurück, wo es bis zum Auftritt eines anderen Unterbrechungs- oder CHAR-Signals verbleibt. Beim Auftreten
des nächsten CHAR-Signals springt das Programm 3 4 auf den Schritt 176 von Fig. 3G, wo in der soeben beschriebenen
Weise der Vorgang bis zum Auftreten des zwölften Unterbrechungsimpulses, der in dem Unterbrechungszähler
im Schritt 180 von Fig. 3G aufgezeichnet ist, wiederholt
wird. Beim Empfang des zwölften Unterbrechungsimpulses im Schritt 180 springt das Programm 34 zu
dem Block 188 von Fig. 3G, wo ein Sprung zu dem Schritt 82 von Fig. 3B des Geschwindigkeitssteuerprogramms
vorgenommen wird, wodurch mit der Verarbeitung der aufeinanderfolgenden Schritte in der bereits beschriebenen
Weise fortgefahren wird und die Relationen zur
Steuerung der Geschwindigkeit des Schlittens 12 in Vorwärtsrichtung ermittelt werden. Von dem Schritt
von Fig. 3B kehrt das Programm 34 zu dem Schritt 64
8. November 1978
909826/0623
2848310
von Fig. 3A zurück und führt den Schritt 78 aus. Da die Geschwindigkeit des Schlittens 12 gerade ermittelt
und eingestellt (falls nötig) wurde, wird ein weiteres zwölftes Unterbrechungssignal im Schritt 78 in Fig. 3A
nicht auftreten. Somit wird das Programm 34 mit der Überarbeitung des Blocks 80 in normalen Programmschritten
beginnen. In diesem Fall erfolgt ein Rückkehr zu dem Schritt 170 zur Printerruhe-bzw. Ausgangspositions—
routine von Fig. 3F. Jedesmal wenn das Programm 34 durch eine Unterbrechung oder durch ein CHAR-Signal
abgebrochen wird, kehrt das Programm 32 zu dem speziellen Schritt oder Speicherstelle zurück, bei
dem die Unterbrechung aufgetreten ist. Wenn der Schlitten 12 in die Ruheposition zurückbewegt wird,
erfolgt eine fortlaufende überprüfung seiner Geschwindigkeit und gegebenenfalls eine Geschwindigkeitsregelung
beim Auftreten eines jeden zwölften CHAR-Signals. Dieser Vorgang wird abgebrochen, wenn durch den Ruhepositionssensor
50 angezeigt wird, daß sich der Schlitten 12 im Schritt 170 von Fig. 3F in seiner Ruheposition
befindet. Danach wird im Schritt 172 der Motor 22 abgeschaltet und im Schritt 174 kehrt das Geschwindigkeitssteuerprogramm
34 zurück zur Steuerung des allgemeinen Programms 32 durch das andere Operationen ausgeführt
werden, die in diesem Zusammenhang nicht wesentlich sind.
8. November 19 78 909826/0623·
Anschließend wird nochmals auf die Figuren 2A und 2B Bezug genommen. Das Teil F des Modulators
38 ist ein herkömmliches Eingangs/Ausgangs-Anschlußstück und besteht aus einem Acht-Bit-Verriegelungskreis
mit drei-Stufen Ausgabepuffern mit Steuerungen und Vorrichtungsselektionslogikanordnungen, mit denen
alle wesentlichen peripheren und Eingabe/Ausgabefunktionen eines Mikrocomputersystems eingesetzt
werden können. Das Zurücksetzsignal wird, von dem Druckersteuerkreis 38 kommend, dem Stift 14 des
Anschlußteils F und dem Bereichsauswahl(PS)-Kreis zugeführt. Die I/O WR (schreiben) Signale von dem
Mikroprozessor 30 gelangen an die Stifte 1-13 des Anschlußstückes F und werden zur übertragung
der Daten von dem Mikroprozessor 30 zu dem Teil über die drei-Stufen Datensammelleitung DBO;DB7
verwendet. Der Stift 2 des Teils F ist mit einer positiven Spannungsquelle über einen 1000-Ohm
Widerstand R3 verbunden. Der Ausdruck NC ist in den Figuren 2A und 2B für Leerstellen verwendet
und bezeichnet verschiedene Stifte der gezeigten Schaltungen.
Der Zwischenkreis 36 in Fig. 1 ist von konventioneller Bauart und im Zusammenhang mit
der hier beschriebenen Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Er besteht aus Standardbausteinen
und ermöglicht eine Kommunikation des Prozessors 30 mit ausgewählten Elementen um eine Datenübertragung
zu und von dem Prozessor 30 weg zu ermöglichen. Die Leitung vorwärts/rückwärts zu dem
Motortreiber 26 in Fig. 1 ist als separate Leitung dargestellt. Es versteht sich jedoch, daß
eine Zuführung ähnlich der Zuführung F verwendet werden kann um diese Daten über die Datensammelleitung
DB0-DB7 zu der Motortreiberschaltung 26
909826/0623
8. November 1978
durch Auswahl geeigneter Zuführungen zu übertragen.
Jeder der Multiplexer H2 und J2 (Fig. 2A) ist ein "Quadrat" aus zwei Eingangsdigitalmultiplexerschaltungen.
Der Q-Ausgang von dem Stift 6 des Flip-Flops K3 (Fig. 2B) ist mit dem Stift 1 des Multiplexers
H2 und dem Stift 1 des Multiplexers J2 verbunden, so daß die Daten ausgewählt werden können,
die in der vorangehend beschriebenen Weise übertragen werden sollen.
Jeder der Zähler H3 und J3 (Fig. 2B) wird durch die allgemeine Rücksetzbedingung zurückgesetzt,
was in der vorangehenden Beschreibung erwähnt wurde und wird bei einem 0 2-Takt inkrementiert, der an
den zugeordneten Stift 2 angelegt wird. Der 0 2-Takt wird von einem herkömmlichen Inverter 1-1 geliefert,
der ein 0 2-Taktsignal von 1,42 MHz von der Printersteuereinheit 28 empfängt. Der Stift 15 des
Zählers H3 ist mit dem Stift 7 und mit dem Stift 10 des Zählers J3 verbunden und die Parallelaktivierungsstifte
9 von diesen beiden Zählern sind miteinander fest verdrahtet. Der Endzählwert (TC) Ausgang
(Stift 15) des Zählers J3 wird dem J-Eingang (Stift 2) des Flip-Flops K3 zugeführt. Der
TC-Ausgang des Zählers J3 ist mit einem konventionellen Inverter 1-2 mit dem K-Eingang (Stift 3) des
Flip-Flops K3 verbunden. Der S-Eingang (Stift 5) des Flip-Flops K3 liegt über einem 1K-0hm Widerstand
R2 an einer 5 Volt Spannungsquelle. Der Q-Ausgang (PLSWDON) vom Stift 7 des Flip-Flops K3 wird in
einem Inverter 1-3 in herkömmlicher Weise invertiert und wird als invertiertes PLSWDON-Signal der
8. November 1978
909826/0623
Motortreiberschaltung 26 zugeführt. Der Ausgang des Inverters 1-3 ist über einen Widerstand von
2K-Ohm mit einer 5 Volt Spannungsquelle verbunden. Der 0 2-Takt gelangt über einen weiteren Eingang
(Stift 4) an das Flip-Flop K3. Die verschiedenen Schaltungen in den Figuren 2A und 2B haben die gezeigten
Spannungs(V) - und Masseverbindungen.
8. November 1978
909826/0623
Claims (1)
- /!848NCR CORPORATION Dayton, Ohio (V.St.A.)PatentanmeldungUnser Az.: Case 2611/GERPatentansprüche:1 .) Antriebssystem zur Steuerung der Bewegung eines Gliedes mit Antriebsmitteln für das bewegbare Glied, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (22, 26) durch abwechselnde Erregungsperioden und Entregungsperioden gesteuert werden, daß Steuermittel (28, 36, 38) periodisch eine erste Zählung erzeugen, die von der Geschwindigkeit des bewegbaren Gliedes (14) abhängt und die eine zweite Zählung durchführen, durch die das Verhältnis zwischen den Entregungs-/Erregungsperioden moduliert wird, so daß die Geschwindigkeit des bewegbaren Gliedes (14) gesteuert wird, daß in den Steuermitteln der Wert der ersten Zählung mit einem vorbestimmten Wert, der einer gewünschten Nominalgeschwindigkeit für das genannte bewegbare Glied zugeordnet ist, verglichen wird und daß ein Vergleich des letzten Wertes der ersten Zählung mit dem unmittelbar vorangehenden Wert der ersten Zählung durchgeführt wird, durch den festgestellt wird, ob das bewegbare Glied beschleunigt oder verlangsamt wird und daß in Abhängigkeit von diesen Vergleichen die zweite Zählung so verändert wird, daß eine Reduzierung des Unterschiedes zwischen der tat-8. November 19789 0 9 8 2 6/0823 ORIGINAL INSPECTEDtatsächlichen und der gewünschten Geschwindigkeit des bewegbaren Gliedes erfolgt, wobei die zweite Zählungnicht verändert wird, wenn die tatsächliche Geschwindigkeit höher als die gewünschte Geschwindigkeit ist und das bewegbare Glied gebremst wird oder wenn die tatsächliche Geschwindigkeit niedriger als die gewünschte Geschwindigkeit ist und das bewegbare Glied beschleunigt wird.2. Antriebssystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Generator (40), in dem aufeinanderfolgende Signale erzeugt werden, die aufeinander folgenden gleichen Bewegungsinkrementen des bewegbaren Gliedes (14) zugeordnet sind und ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel die Durchführung einer Gruppe von Operationsschritten steuern, wobei jede Gruppe der Operationsschritte in einer vorbestimmten Zeitperiode ausgeführt wird und jede Gruppe mit einer ganzzahligen Zeiteinheit korrespondiert und daß die erste Zählung mit der Gesamtzahl der Zeiteinheiten der Gruppen von Operationsschritten übereinstimmt, die während der Periode zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signalen auftreten.3. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) einen Zähler zum Zählen der genannten aufeinanderfolgenden Signale enthält und daß die Steuermittel die Vergleiche als Antwort auf die genannte Zählung des Zählers von einer vorbestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden Signalen ausführt.8. November 19789uJ326/06234. Antriebssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) einen Speicher (60) enthalten in dem jede erste Zählung gespeichert wird, so daß der jeweils letzte Zählwert mit dem unmittelbar vorangegangenen Zählwert verglichen werden kann.5. Antriebssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) die genannte zweite Zählung um Eins berichtigen, wenn ein Vergleich zeigt, daß die tatsächliche Geschwindigkeit höher als die gewünschte Geschwindigkeit ist und das bewegbare Glied (14) beschleunigt wird oder wenn die tatsächliche Geschwindigkeit kleiner als die gewünschte Geschwindigkeit ist und das bewegbare Glied abgebremst wird.6. Antriebssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) die Entregungsperioden für die Antriebsmittel (22, 26) modulieren.7. Antriebssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) ein Flip-Flop (K3) enthalten, das einem Zähler (H3-J3) zugeordnet ist und der alternierend durch einen Multiplexer (H2-J2) auf die genannte zweite Zählung und auf einen vorbestimmten dritten Zählwert gesetzt wird und daß,wenn das Flip-Flop von dem zugeordneten Zähler einen Endzählwert empfängt, der dem dritten Zählwert zugeordnet ist, seinen Zustand ändert und dadurch den Multiplexer veranlaßt, den zugeordneten Zähler auf den zweiten Wert zu setzen und daß8. November 1978Si ■_· .. c il ο / ubiJdas Flip-Flop beim Empfang eines Endzählwertes von dem zugeordneten Zähler wiederum seinen Zustand ändert und dadurch den Multiplexer veranlaßt, daß dieser den zugeordneten Zähler auf den dritten Zählwert setzt und daß aufeinanderfolgende Zustandswechsel des Flip-Flops aufeinanderfolgende Erregungs- und Entregungsperioden für die Antriebsmittel (22, 26) beenden.8. Antriebssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (28, 36, 38) so aufgebaut sind, daß ein Endzählwert, der der zweiten Zählung zugeordnet ist, die Entregungsperiode für die genannten Antriebsmittel (22, 26) beenden und daß ein Endzählwert, der einer dritten Zählung zugeordnet ist, die Erregungsperiode der genannten Antriebsmittel beendet.9. Drucker mit einem bewegbaren Druckkopf und einer Walze, gekennzeichnet durch ein Antriebssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche zum Antrieb eines Druckkopfes (14) entlang der genannten Walze (10) zur Steuerung der Geschwindigkeit des Druckkopfes bezogen auf eine gewünschte Nominalgeschwindigkeit.10. Druckvorrichtung nach Anspruch 9 mit einem Matrixdruckkopf, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebssystem nach Anspruch 2 vorgesehen ist, daß die Operationsschritte Operationen enthalten, die auf das Format von zu druckenden Daten abgestellt sind und daß die Betätigung der Druckkopfansteuerung (42) mit einer Druckmatrix übereinstimmt.8. November 1978909826/0623
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/850,169 US4147967A (en) | 1977-11-10 | 1977-11-10 | Apparatus and method for controlling the velocity of a moveable member |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2848910A1 true DE2848910A1 (de) | 1979-06-28 |
| DE2848910C2 DE2848910C2 (de) | 1985-03-21 |
Family
ID=25307430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2848910A Expired DE2848910C2 (de) | 1977-11-10 | 1978-11-10 | Antriebssystem zur Steuerung der Bewegung eines Gliedes |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4147967A (de) |
| JP (1) | JPS5477887A (de) |
| DE (1) | DE2848910C2 (de) |
| FR (1) | FR2408864A1 (de) |
| GB (1) | GB2009988B (de) |
Families Citing this family (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5915275B2 (ja) * | 1978-06-26 | 1984-04-09 | 富士通株式会社 | 印刷装置 |
| US4270868A (en) * | 1978-10-24 | 1981-06-02 | International Business Machines Corporation | Digital pulse-width modulated printer escapement control system |
| US4226546A (en) * | 1978-12-06 | 1980-10-07 | Sci Systems, Inc. | Printer control system |
| US4239403A (en) * | 1979-01-30 | 1980-12-16 | Printronix, Inc. | Counterbalanced bidirectional shuttle drive |
| US4275968A (en) * | 1979-04-30 | 1981-06-30 | Ibm Corporation | System for controlling and sequencing a printer |
| JPS55161681A (en) * | 1979-06-04 | 1980-12-16 | Canon Inc | Recorder |
| US4284362A (en) * | 1979-07-30 | 1981-08-18 | International Business Machines Corp. | Printer control logic |
| CA1160733A (en) * | 1979-10-12 | 1984-01-17 | Douglas G. Wiggins | Video signal processing circuit for raster scanner apparatus |
| US4261039A (en) * | 1979-10-19 | 1981-04-07 | International Business Machines Corporation | Microprocessor controlled positioning system |
| US4304497A (en) * | 1979-10-19 | 1981-12-08 | International Business Machines Corporation | Detection of multiple emitter changes in a printer subsystem |
| JPS5859876A (ja) * | 1981-10-07 | 1983-04-09 | Seiko Epson Corp | プリンタのキャリッジ制御装置 |
| US4459675A (en) * | 1981-10-16 | 1984-07-10 | International Business Machines Corporation | Printer control system with error count averaging |
| US4460968A (en) * | 1981-10-16 | 1984-07-17 | International Business Machines Corporation | Print head motor control with stop distance compensation |
| US4490796A (en) * | 1981-10-16 | 1984-12-25 | International Business Machines Corporation | Print head motor control system using analog and digital feedback |
| US4463435A (en) * | 1981-10-16 | 1984-07-31 | International Business Machines Corporation | Printer control system with controlled acceleration and deceleration |
| JPS58198198A (ja) * | 1982-05-13 | 1983-11-18 | Toshiba Corp | パルスモータ制御装置 |
| JPS5914982A (ja) * | 1982-07-14 | 1984-01-25 | インタ−ナショナル ビジネス マシ−ンズ コ−ポレ−ション | 双方向印刷キヤリツジ制御用デイジタル・サ−ボ装置 |
| US4933867A (en) * | 1983-05-31 | 1990-06-12 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Printing apparatus |
| US4652159A (en) * | 1984-05-02 | 1987-03-24 | Kabushiki Kaisha Seiko Epson | Printer |
| US4589790A (en) * | 1984-05-29 | 1986-05-20 | International Business Machines Corporation | Method and apparatus for controlling escapement |
| US5060151A (en) * | 1984-07-19 | 1991-10-22 | Cymatics, Inc. | Speed control for orbital shaker with reversing mode |
| JPH0611573B2 (ja) * | 1985-09-18 | 1994-02-16 | キヤノン株式会社 | 記録装置 |
| US4777609A (en) * | 1985-12-11 | 1988-10-11 | International Business Machines Corporation | Print head motor control system having steady state velocity compensation |
| US4833626A (en) * | 1986-10-14 | 1989-05-23 | International Business Machines Corporation | Optimizing printer throughput |
| US6064171A (en) * | 1999-06-11 | 2000-05-16 | Lexmark, International, Inc. | Host based stepper motor phase controller and method therefor |
| JP5056069B2 (ja) * | 2007-02-27 | 2012-10-24 | ブラザー工業株式会社 | モータ制御方法及びモータ制御装置 |
| US20230109044A1 (en) * | 2020-04-13 | 2023-04-06 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Feedback via mechanical imaging components |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149555B (de) * | 1956-10-18 | 1963-05-30 | Teltov Geraete Regler | UEbertragungsglied zur nichtlinearen UEbertragung von Signalen eines Regelkreises |
| DE1448313A1 (de) * | 1958-10-29 | 1969-02-13 | Licentia Gmbh | Digitaler PID-Regler |
| DE1299450B (de) * | 1959-09-18 | 1969-07-17 | Licentia Gmbh | Digitaler PID-Regler |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3584284A (en) * | 1969-09-12 | 1971-06-08 | Ibm | Digital position measurement and control system |
| US3670228A (en) * | 1969-12-12 | 1972-06-13 | Sperry Rand Corp | Digital fine-coarse servomechanism for a single element printer control system |
| US3708050A (en) * | 1970-10-26 | 1973-01-02 | Ibm | Printer control with monodirectional and bidirectional printing compatibility |
| US3828236A (en) * | 1971-06-07 | 1974-08-06 | Transportation Technology | Linear motor acceleration control system |
| US3838325A (en) * | 1973-08-30 | 1974-09-24 | K Kobayashi | Motor speed acceleration-deceleration control circuit |
| US3889169A (en) * | 1973-10-11 | 1975-06-10 | Ibm | Position and velocity servo control for motor controlled article carrier and handler |
| US3922671A (en) * | 1974-06-17 | 1975-11-25 | Inductosyn Corp | Position measurement system with provision for change of units of measurement |
| US3967176A (en) * | 1974-10-15 | 1976-06-29 | Westinghouse Electric Corporation | Process control apparatus |
| US3949286A (en) * | 1974-11-05 | 1976-04-06 | Dynapar Corporation | Digital position control |
| US3986091A (en) * | 1974-11-15 | 1976-10-12 | Burroughs Corporation | Carrier positioning system |
| US3950682A (en) * | 1974-12-19 | 1976-04-13 | International Business Machines Corporation | Digital dc motor velocity control system |
| US3987282A (en) * | 1975-04-22 | 1976-10-19 | Redactron Corporation | Shaft position controlling system |
| US3990559A (en) * | 1975-10-20 | 1976-11-09 | Extel Corporation | Method and apparatus for multiple speed print rate control for dot matrix printer |
-
1977
- 1977-11-10 US US05/850,169 patent/US4147967A/en not_active Expired - Lifetime
-
1978
- 1978-11-01 GB GB7842854A patent/GB2009988B/en not_active Expired
- 1978-11-06 JP JP13593878A patent/JPS5477887A/ja active Pending
- 1978-11-10 DE DE2848910A patent/DE2848910C2/de not_active Expired
- 1978-11-10 FR FR7831852A patent/FR2408864A1/fr active Granted
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149555B (de) * | 1956-10-18 | 1963-05-30 | Teltov Geraete Regler | UEbertragungsglied zur nichtlinearen UEbertragung von Signalen eines Regelkreises |
| DE1448313A1 (de) * | 1958-10-29 | 1969-02-13 | Licentia Gmbh | Digitaler PID-Regler |
| DE1299450B (de) * | 1959-09-18 | 1969-07-17 | Licentia Gmbh | Digitaler PID-Regler |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| IBM-Technical Disclosure Bulletin, Bd. 17, Nr. 5, Okt. 74 * |
| S. 1410-1412 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5477887A (en) | 1979-06-21 |
| GB2009988A (en) | 1979-06-20 |
| FR2408864A1 (fr) | 1979-06-08 |
| DE2848910C2 (de) | 1985-03-21 |
| GB2009988B (en) | 1982-02-10 |
| US4147967A (en) | 1979-04-03 |
| FR2408864B1 (de) | 1983-02-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2848910A1 (de) | Antriebssystem zur steuerung der bewegung eines gliedes | |
| DE2629096C3 (de) | Steuerschaltung für einen Schrittmotor | |
| DE2540686C2 (de) | Batteriebetriebener Drucker | |
| DE2520541C2 (de) | Steuereinrichtung in einem Drucker mit einem Druckkopf | |
| DE2360013C2 (de) | Phasenkorrekturschaltung für einen Tintenstrahlschreiber | |
| DE2264323C3 (de) | Vorrichtung zur Verzögerung der Bewegung einer Last durch Steuerung der Bremsung ihres Antriebs | |
| DE2501793C2 (de) | Druckmaschine | |
| DE2909842A1 (de) | Drucker-steuerungssystem | |
| CH621022A5 (de) | ||
| DE3851560T2 (de) | Bidirektionaler Seriendrucker. | |
| DE2337611C2 (de) | Matrixdrucker | |
| DE2747362B2 (de) | Darstellungsgerät | |
| DE1549777A1 (de) | Druckeinrichtung | |
| DE2901167C2 (de) | Druckvorrichtung zum bidirektionalen Drucken von Zeichen in Punktmatrixform | |
| DE2635398C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Ansteuerung der Druckmagnete eines Matrixdruckers | |
| DE2829479C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des Antriebs eines bewegbaren Gliedes mit konstanter Geschwindigkeit | |
| DE3610081A1 (de) | Thermokopf-treiberschaltung | |
| DE2901215A1 (de) | Druckvorrichtung zum drucken von zeichen in punktmatrixform | |
| DE2940019C2 (de) | ||
| DE3884056T2 (de) | Antrieb für einen Punktmatrixdruckkopf. | |
| DE4312375C2 (de) | Steuerungselement für einen Blattzuführungsmotor | |
| DE1463031C (de) | ||
| DE1463031B2 (de) | Geraet zur steuerung einer arbeitsmaschine | |
| DE3882543T2 (de) | Wärmeübertragungsdrucker mit Widerstandsband. | |
| DE2503112B2 (de) | Parallel-Rasterdrucker |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |