[go: up one dir, main page]

DE2848861A1 - Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen - Google Patents

Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen

Info

Publication number
DE2848861A1
DE2848861A1 DE19782848861 DE2848861A DE2848861A1 DE 2848861 A1 DE2848861 A1 DE 2848861A1 DE 19782848861 DE19782848861 DE 19782848861 DE 2848861 A DE2848861 A DE 2848861A DE 2848861 A1 DE2848861 A1 DE 2848861A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting mold
plate
continuous casting
plates
slab
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782848861
Other languages
English (en)
Inventor
Floyd R Gladwin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AG Industries Inc Ohio
Original Assignee
Gladwin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gladwin Corp filed Critical Gladwin Corp
Priority to DE19782848861 priority Critical patent/DE2848861A1/de
Publication of DE2848861A1 publication Critical patent/DE2848861A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/055Cooling the moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Bei einem Verfahren zum Stranggießen von Brammen aus Stahl o.dgl.
  • wird das schmelzflüssige Metall in das obere offene Ende einer kastenförmigen Gießform oder einer Stranggießkokille hineingegossen, in der das Metall gekühlt wird, um kontinuierlich durch das offene Ende am Boden in Form einer Bramme auszutreten. Beispiele für Stranggießkokillen zur Verwendung bei einem derartigen Verfahren sind in der US-PS 3 978 910 und der US-PS 3 964 727 angegeben.
  • Bei derartigen Stranggießkokillen wird das schmelzflüssige Metall in der Nähe der Innenwände der Gießkokille abgekühlt, und es bildet sich eine dünne Haut auf dem Metall. Das Innere der Metallbramme bleibt geschmolzen. Wenn das Metall somit aus dem unteren Ende der Gießkokille austritt, so geschieht dies in Form eines realtiv dünnen Mantels oder einer haut aus verfestigtem Metall, der einen Innenkern aus schmelzflüssigem Metall umgibt. Die sich kontinuierlich bewegende Bramme wird dann weiter abgekühlt, bis sie schließlich vollständig verfestigt ist.
  • Beim üblichen Stranggießen wird das Metall nach unten in die Gießform oder die Gießkokille hineingegossen, die im wesentlichen wie ein vertikales Rohr mit ungefähr rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist, und wenn das Metall aus dem unteren Ende der rohrförmigen'Stranggießkokille austritt, wird es allmählich gebogen, bis es-eine volle Biegung bzw. Drehung um 900 in einem bestimmten Abstand von der Gießkokille erreicht hat, so daß die Bramme beim Stranggießen eine horizontale Lage zum Schneiden und Weiterverarbeiten einnimmt, wenn das Metall verfestigt ist.
  • Ein Problem beim Stranggießen von Metall in der oben beschriebenen Weise besteht darin, daß beim Austreten des Metalles aus dem unteren Ende der Gießkokille seine Haut noch so zerbrechlich bzw.
  • anfällig ist, daß sie sich verziehen, ausbeulen, reissen oder in anderer Weise verformen kann. Es ist somit wünschenswert, diese Haut so rasch wie möglich zu kühlen und bis zu dem Punkt dicker werden zu lassen, wo sie in zuverlässigerweise selbsttragend ist.
  • Bei bekannten Kühlsystemen wurde Wasser verwendet, das entweder auf der Bramme oder durch gekühlte Rollen oder Walzen oder Platten fließt, um die Bramme unterhalb der Gießkokille zu kühlen. Ein derartiges Kühlen war jedoch nicht vollständig zufriedenstellend, um die Probleme zu beseitigen, welche von der mit der relativ dünnen Haut versehenen Bramme hervorgerufen werden, die aus dem unteren Ende der Gießkokille vor dem weiteren Kühlvorgang in anfälligem Zustand austreten.
  • Die Erfindung bezieht sich somit auf eine Stranggießkokille mit einem verbesserten Kühlsystem, das zur Beseitigung des vorstehend genannten Problems in die Stranggießkokille eingearbeitet ist.
  • Gemäß der Erfindung ist die Ausbildung von seitlichen Kühleinrichtungen vorgesehen, die direkt an den und als herabhängende Ansätze der Seitenwände der Stranggießkokille ausgebildet sind, um die anfällige und zerbrechliche Haut beim Stranggießen unmittelbar am unteren Ende der Stranggießkokille zu kühlen und diese Haut zu halten, damit an ihr keine Risse, Ausbeulungen oder sonstige Beschädigungen auftreten.
  • Die Seitenwände der Stranggießkokille sind als Innenplatten aus Kupfer oder kupferähnlichem Material ausgebildet, die eine Auskleidung oder einen Überzug an der Innenseite der Gießkokille bilden. Eine derartige Innenplatte ist durch eine dicke Stahlplatte abgestützt. Die Auskleidungs- oder Schutzplatte wird dadurch gekühlt, daß innere Kanäle oder Nuten ausgebildet sind, die ständig von Wasser durchströmt werden, das durch Einlaß- und Auslaßaussparungen in der aus Stahl bestehenden Stützplatte zugeführt bzw. abgeleitet wird. Die Seitenwände bilden somit eine glatte Kühlfläche gegenüber der das schmelzflüssige Metall gegossen wird, sich bewegt und verfestigt. Bei der erfindungsgemäßen StranggieB-kokille ist vorgesehen, daß sich die Seitenwand-Kupferauskleidung nach unten unterhalb der Gießkokille erstreckt und einen Ansatz oder eine Erstreckung der Oberfläche der Auskleidung der Seitenwand innerhalb der Stranggießkokille bildet. Wenn die Innenoberfläche gekrümmt oder gebogen ist, was in einigen Fällen zutrifft, sd wird dieselbe Oberflächenkonfiguration unterhalb der Gießkokille auf der Innenoberfläche des Ansatzes fortgesetzt.
  • Darüber hinaus sind eine Kühlanordnung im unteren Ansatz der Wand in Form einer Wasser aufnehmender hohlen Aussparung in der aus Stahl bestehenden Stützplatte sowie Löcher durch die kupferähnliche Auskleidung vorgesehen, durch welche das Wasser gegen die angrenzende Oberfläche der Bramme fließen kann. Auf diese Weise wird die Bramme durch Wasserkontakt gekühlt, und zwar im Gegensatz zur Kühlung der Bramme innerhalb der Stranggießkokille, wo die Kühlung durch die Wand der Gießkokille selbst erfolgt.
  • In Anbetracht der Tatsache, daß sich die Bramme zusammenzieht, ist norrnalerweise Platz zwischen der auf der Bramme ausgebildeten Haut oder Oberflache und der Innenoberfläche des unteren Ansatzes der Wand vorhanden. Diese Innenwandoberfläche dient jedoch außerdem dazu, die Haut oder den Mantel der Bramme zu halten, zu stützen oder mit ihm in Kontakt zu kommen, um erforderlichenfalls ein Ausbeulen, Brechen oder Reissen zu verhindern.
  • Es ist einsichtig, daß ein nach unten gehender Ansatz der Seitenwände eine relativ billige und wirksame Kühleinrichtung an dem Punkt darstellt, wo die Bramme nach unten aus der Strangießkokille austritt. Wenn die Gießkokille in Schwingungen versetzt oder geschüttelt wird, wie es bei einigen Herstellungsverfahren der Fall ist, so bewegen sich die Kühleinrichtungen am Ansatz mit der Stranggießkokille und befinden sich somit stets in einer Position, um die Bramme unmittelbar beim Verlassen der Stranggießkokille. zu kühlen.
  • Da Wasser auf der Innenseite des Wandansatzes gegen die Bramme geführt wird, besteht die Wahrscheinlichkeit, daß Wasser, entweder Wasserteilchen oder Wasserdampf, an den Wänden und in die Gießkokille hinein aufsteigt, wo es unerwünscht ist. Um dieses Problem zu beseitigen, ist eine quer verlaufende Nut an der Verbindung zwischen den Seitenwänden der Gießkokille und dem Ansatz der Gießkokille vorgesehen, die als Entlastung oder Barriere für Wasser dient und ein. Austreten des Wassers ermöglicht, bevor es in die Gießkokille eintritt. Diese bildet eine vereinfachte Steuerung gegenüber einer Bewegung von unerwünschtem Wasser.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Stranggießkokille zum Stranggiessen von Brammen angegeben, die aus einem Paar von im Abstand angeordneten eine Vorderwand und eine Rückwand bildenden Platten sowie einem Paar von Seitenwänden bildenden Platten besteht, die unter Bildung einer Gießkokille mit einer offenen Oberseite und einem offenen Boden ausgebildet ist und ungefähr rechteckigen Querschnitt besitzt. Die Stranggießkokille dient zur Aufnahme von schmelzflüssigem Metall durch die offene Oberseite und zum Stranggießen von Metallbrammen durch die Gießkokille und nach unten durch den offenen Boden, wobei beide Seitenwände eine Innenplatte, die mit den Seitenkanten der Metallbramme in Berührung steht und sie formt, und eine äußere Stützplatte für die Innenplatte aufweist. Die erfindungsgemäße Stranggießkokille zeichnet sich dadurch aus, daß Platten als Ansätze vorgesehen sind, die an der Unterkante der jeweiligen Seitenwände ausgebildet sind und von diesen um eine beträchtliche Strecke nach unten vorstehen. Die als Ansätze ausgebildeten Platten weisen jeweils eine Frontplatte mit einer Innenseite auf, die der Seitenkante der Bramme unterhalb des Bodens der Gießkokille gegenüberliegt und die im wesentlichen koplanar mit der Innenoberfläche der Innenplatte der Seitenwand der Gießkokille ausgebildet ist und einen herabhängenden Ansatz bildet, während die als Ansätze ausgebildeten Platten weiterhin jeweils eine äußere Stützplatte aufweisen, die an der Frontplatte befestigt ist und sie abstützt. In jeder dieser als Ansätze ausgebildeten Platten ist eine hohle Kammer vorgesehen, die von einem ausgehöhlten Teil in der Stützplatte gebildet ist und von ihrer entsprechenden Frontplatte abgedeckt ist. Ferner sind Löcher, über die die Kammer mit der Innenoberfläche in Verbindung steht, sowie ein Einlaß für flüssiges Kühlmittel vorgesehen, der an die hohle Kaininer angeschlossen ist, um kontinuierlich Ilühlmittel durch die Kammer und die Löcher zur angrenzenden Kantenfläche der derUnterkante Bramme fließen zu lassen. In der Nähe/der Gießkokille ist eine horizontale Aussparung oder Nut vorgesehen, die in der Innenoberfläche von einer der als Ansätze ausgebildeten Platten ausgebildet ist und sich über ihre Breite erstreckt, um eine Barriere gegenüber dem Kühlmittel zu bilden, das sonst von den als Ansätzen ausgebildeten Platten nach oben in die Gießkokille aufstiege.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Stranggießkokille zum Stranggießen von Brammen mit den an den Seitenwänden ausgebildeten Ansätzen; Fig. 2 eine Seitenansicht der Stranggießkokille von vorn; Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der kupferartigen Auskleidung oder Frontplatte, die einen Teil der Seitenwand der Stranggießkokille bildet; Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Vorderseite der aus Stahl bestehenden Stützplatte, die zu der in Fig. 3 dargestellten Auskleidung oder Frontplatte paßt; Fig. 5 eine Seitenansicht der Innenoberfläche der Seitenwand der Stranggießkokille einschließlich des Ansatzes; Fig. 6 einen Querschnitt durch die Seitenwand in Richtung der Pfeile 6-6 der Fig. 5; und in Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht im Querschnitt eines Teiles der Seitenwand zur Erläuterung einer abgeänderten Dichtungsanordnung.
  • Fig. 1 zeigt eine Gießform oder Stranggießkokille 10 zum Stranggießen von Brammen, z.B. in Form von Gußstücken aus geschmolzenem Stahl. Beim Stranggießen wird der schmelzflüssige Stahl oder ein anderes Metall in das obere Ende der kastenförmigen oder rohrförmigen Gießform oder Stranggießkokille hineingegossen, die aus einer Vorderwand 11, einer Rückwand 12 und Seitenwänden 13 besteht. Die Wände sind in üblicher Weise aneinander befestigt.
  • Das Metall beginnt sich innerhalb der Stranggießkokille gegen die Wände der Gießkokille zu verfestigen und bildet dabei einen Mantel oder eine Haut, die einen Kern aus geschmolzenem Metall enthält. Die Bramme, d.h. der den schmelzflüssigen Kern umgebende verfestigte Mantel, tritt aus dem. Boden der Gießkokille aus und wird abgekühlt und schließlich zur weiteren Verarbeitung in geeignete Stücke zerschnitten. Die Stranggießkokille selbst kann beträchtliche Größe aufweisen, so daß sie einen Innenraum mit einem Querschnitt von etwa 25 cm x 125 cm (10 inch x 50 inch) aufweist, wobei diese Abmessungen beträchtlich schwanken können.
  • Darüber hinaus kann die Innenwand der Gießkokille gekrümmt sein, so daß die aus dem Boden der Gießkokille austretende Bramme beginnt, sich aus der Vertikalen herauszudrehen, bis sie schließlich um 900 gedreht ist. Auf diese Weise liegt die Bramme für die Weiterverarbeitung flach oder horizontal.
  • Die dargestellte Stranggießkokille ist ähnlich aufgebaut wie die in der US-PS 3 978 910 beschriebene Gießkokille. Die Vorderwand 11 und die Rückwand 12 sind mit einen Überzug oder eine Auskleidung bildenden, inneren kupfer- oder kupferähnlichen Platten 15 sowie aus Stahl bestehenden, äußeren Stützplatten 16 ausgestattet. Die Seitenwände 13 bestehen jeweils aus einer als Auskleidung ausgebildeten-Innenplatte 18, die aus Kupfer oder einem kuErähnlichen Material besteht, die ebenfalls mit einer aus Stahl bestehende Stützplatte 19 abgestützt ist, wie es in Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
  • Die Innenseite der Innenplatte 18 ist mit Kanälen 20 ausgebildet, deren obere Enden mit einer oberen Aussparung oder Tasche 21 ausgefluchtet sind, die in der angrenzenden Seite der Stützplatte 19 ausgebildet sind. In gleicher Weise sind die unteren Enden der Kanale 20 mit einer unteren Tasche oder Aussparung 22 ausgefluchtet, die in der Stützplatte 19 ausgebildet ist.
  • Durch die öffnung eines Einlaßrohres 23 wird kaltes Wasser oder ein ähnliches Kühlmittel der oberen Aussparung 21 zugeführt, so daß das Wasser durch die Kanäle 20 zirkuliert und durch die untere Aussparung 22 über ein Auslaßrohr 24 austritt, welches den Abfluß für die untere Aussparung 22 bildet.Auf diese Weise wird die aus Kupfer bestehende Innenplatte 18 gekühlt, um auf diese Weise das schmelzflüssige Metall abzukühlen und seine Verfestigung herbeizuführen.
  • Die Innenplatten 18 und die Stützplatten 19 sind zusammen mit einen Dichtungsstreifen 25 abgedichtet, der innerhalb einer durchgehenden flachen Nut in der jeweiligen Stützplatte 19 angcordnet ist. Ausgefluchtete Löcher 26 und 27 in den entsprechenden Innenplatten 18 und Stützplatten 19 ermöglichen eine Befestigung der beiden Platten aneinander mit herkömmlichen Schrauben.
  • Die neuartige Stranggießkokille ist so ausgebildet, daß sich die aus Kupfer bestehende Innenplatte 18 und die Stützplatte 19 jeweils über die Unterkante der Gießkokille hinaus nach unten erstrecken und seitliche Ansätze oder Füße 30 bilden, die jeweils eine aus Kupfer oder kupferähnlichem Material bestehende Frontplatte 31 sowie eine aus Stahl bestehende Rück- oder Stützplatte 32 aufweisen, die integral mit den entsprechenden Innenplatten 18 bzw. Stützplatten 19 ausgebildet sein, oder aber aus getrennten, an diesen befestigten Teilen bestehen können.
  • Ein Raum oder eine Kammer 33 ist in der Stützplatte 32 ausgebildet, um Wasser oder ein anderes Kühlmittel durch ein Einlaßrohr 34 aufzunehmen. Das Wasser oder das Kühlmittel fließt dann durch Löcher 35, die mit eingesenkten offenen Enden 36 in der Frontplatte 31 versehen sind, um auf diese Weise das Wasser an die angrenzende Oberfläche der Bramme heranzuführen.
  • Ein oder mehrere kleine Leck- oder Abflußlöcher 38 sind in der Kammer 33 ausgebildet, um ständig Leckwasser abzulassen und auf diese Weise einen Druckaufbau innerhalb der Kammer 33 für den Fall zu vermeiden, daß die Löcher 35 im Betrieb zufällig verstopfen.
  • Ein dem Dichtstreifen 25 ähnlicher Dichtstreifen 39 ist zwischen den Ansätze bildenden Frontplatten 31 und Stützplatten 32 vorgesehen, während Schraubenlöcher 40 und 41 dafür sorgen, daß die beiden Platten mit herkömmlichen Schrauben aneinander befestigbar sind.
  • Wenn im Betrieb unter Druck stehendes Wasser, beispielsweise mit einer Durchströmungsrate von etwa 76 Liter pro Minute (20 Gallonen pro Minute), durch die Löcher 35 in den jeweiligen Ansätzen herausströmt,besteht die Tendenz, daß das Wasser innerhalb der Gießkokille nach oben steigt, und zwar zwischen der Seitenwand der Gießkokille und dem gegossenen Metall, was zu Schwierigkeiten führt. Um die Tendenz des Wassers, nach oben zu fließen, zu steuern und zu überwachen, erstreckt sich eine quer angeordnete Aussparung oder Nut 44 über die Breite der Seitenwände 13, und zwar an der Verbindung zwischen dem jeweiligen Ansatz und der Unterkante der Seitenwände, um auf diese Weise als Barriere und Entlastungsdurchgang für aufsteigendes Wasser zu dienen.
  • Die gleiche Art von als Entlastung oder Barriere dienender Nut kann zwischen der aus Kupfer bestehenden Innenplatte 18 und der aus Stahl bestehenden Stützplatte 19 vorgesehen sein, wie es durch die quer verlaufende Aussparung oder Nut 45 bei der Ausführungsform nach Fig. 7 dargestellt ist, wobei eine derartige Nut 45 entweder die Dichtungsstreifenanordnung ersetzt oder zusätzlich zu der Dichtungsstreifenanordnung vorgesehen ist, die zwischen dem Ansatz und dem Hauptteil der aus Stahl bestehenden Stützplatte angeordnet ist, um ein Leck durch die Dichtungsstreifen hindurch auszuschließen. Vorzugsweise verbinden in der Innenplatte 18 angeordnete Abfluß- oder Lecklöcher die Nut 44 mit der Nut 45. Weitere Abfluß- oder Lecklöcher 57 erstrecken sich von den Nuten 45 durch die Stützplatten 19. Auf diese Weise sorgen die Leck- oder Abflußlöcher 46 und 47 für einen Abfluß der Nuten 44 und 45.
  • Im übrigen ist die Ausführungsform nach Fig. 7 in gleicher Weise aufgebaut wie die oben beschriebene Stranggießkokille.

Claims (5)

  1. Stranggießkokille zum Stranggießen von Brammen 1. Stranggießkokille zum Stranggießen von Brammen, mit einer Vorderwand und einer im Abstand angeordneten Rückwand und mit einem Paar von Seitenwänden, die unter Bildung eines offenen Bodens und einer offenen Oberseite aneinander befestigt sind und zwischeneinander einen etwa rechteckigen Querschnitt bilden, wobei die Gießkokille zur Aufnahme von schmelzflüssigem Metall durch die offene Oberseite und zum Stranggießen von Metallbrammen durch die Gießkokille und nach.unten hindurch durch den offenen Boden ausgelegt ist und die Seitenwände der Gießkokille jeweils eine Innenplatte zum Formen der Seitenkante der Metallbramme in Kontakt mit dieser sowie eine äußere Stützplatte für die Innenplatte aufweisen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß an jeder Seitenwand (13) eine als Ansatz (30) ausgebildete Platte an der Unterkante der Seitenwand (13) vorgesehen ist und von dieser um eine beträchtliche Strecke nach unten vorsteht, daß die als Ansätze (30) ausgebildeten Platten jeweils eine Frontplatte (31) aufweisen, die mit ihrer Innenseite der Seitenkante der Bramme gegenüberliegend angeordnet sind und sich über den Boden der Gießkokille nach unten erstrekken und die im wesentlichen koplanar mit der Innenoberfläche der Innenplatten (18) der Seitenwände (13) ausgebildet sind und einen herabhängenden Ansatz von diesen bilden, daß die als Ansätze (30) ausgebildeten Platten jeweils eine äußere Stützplatte (32) aufweisen, die an der entsprechenden Frontplatte (31) befestigt sind und diese abstützen, daß innerhalb jeder die Ansätze (30) bildenden Platten eine hohle Kammer (33) in Form eines ausgehöhlten Teiles in der Stützplatte (32) vorgesehen ist, die von der entsprechenden Frontplatte (31) abgedeckt ist, daß Löcher (35) die Kammer (33) mit der Innenoberfläche verbinden und daß ein Einlaßrohr (34) für Kühlmittel an die hohle Kammer (33) angeschlossen ist, um Kühlmittel kontinuierlich durch die Kammer (33) und die Löcher (35) zu der benachbarten Kantenfläche der Bramme fließen zu lassen, und daß eine horizontale Nut (44 oder 45) in der Nähe der Bodenkante der Gießkokille (10) vorgesehen ist, die sich über deren Breite erstreckt und in der Innenoberfläche von einer die Ansätze (30) bildenden Platten ausgebildet ist, die eine Barriere gegenüber dem Kühlmittel bilden, das von den die Ansätze (30) bildenden Platten nach oben in die Gießkokille aufsteigt.
  2. 2. Stranggießkokille nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die horizontale Nut (44) in der Frontplatte (31) ausgebildet ist.
  3. 3. Stranggießkokille nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß eine zweite horizontale Nut (45) zwischen der Stützplatte (19) und der Innenplatte (18) der Seitenwand (13) ungefähr am Anfang der den Ansatz (30) bildenden Platte, d.h. an der Unterkante der Gießkokille (10) ausgebildet'ist, die eine Barriere gegenüber einem Kühlmittel bildet, das zwischen den Frontplatten (31) und den äußeren Stützplatten (32) hochsteigt, und daß Abflußlöcher (46,47) die Nuten (44,45) verbinden und einen Abfluß für die zweite Nut (45) bilden.
  4. 4. Stranggießkokille nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die horizontale Nut (45) zwischen der Stützplatte und der Innenplatte des Ansatzes ungefähr am Anfang der den Ansatz bildenden Platte, d.h. an der Unterkante der Gießkokille, ausgebildet ist, um eine Barriere gegenüber Kühlmittel zu bilden, das zwischen den Frontplatten (31) und den Stützplatten (32) hochsteigt.
  5. 5. Stranggießkokillle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Löchern (35) mit relativ kleinem Durchmesser sich durch die jeweiligen inneren Frontplatten (31) erstreckt und die Kammern (33) mit den Innenoberflächen der Frontplatten (31) verbindet, so daß Kühlmittel kontinuierlich in die Kammer hinein und durch die zahlreichen Löcher (35) zur Innenoberfläche der Frontplatte (31) fließen kann, um das Kühlmittel gegen die benachbarte Kantenfläche der Bramme zu spritzen.
DE19782848861 1978-11-10 1978-11-10 Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen Withdrawn DE2848861A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782848861 DE2848861A1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782848861 DE2848861A1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2848861A1 true DE2848861A1 (de) 1980-05-22

Family

ID=6054367

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782848861 Withdrawn DE2848861A1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2848861A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT401487B (de) * 1985-07-26 1996-09-25 Kabel Metallwerke Ghh Stranggiesskokille zum kontinuierlichen giessen von metall
CN114770053A (zh) * 2022-05-25 2022-07-22 常州宝菱重工机械有限公司 Esp连铸不锈钢结晶器水箱的焊接工序

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3964727A (en) * 1975-06-30 1976-06-22 Gladwin Floyd R Adjustable width continuous casting mold
US3978910A (en) * 1975-07-07 1976-09-07 Gladwin Floyd R Mold plate cooling system

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3964727A (en) * 1975-06-30 1976-06-22 Gladwin Floyd R Adjustable width continuous casting mold
US3978910A (en) * 1975-07-07 1976-09-07 Gladwin Floyd R Mold plate cooling system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT401487B (de) * 1985-07-26 1996-09-25 Kabel Metallwerke Ghh Stranggiesskokille zum kontinuierlichen giessen von metall
CN114770053A (zh) * 2022-05-25 2022-07-22 常州宝菱重工机械有限公司 Esp连铸不锈钢结晶器水箱的焊接工序

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2142801C3 (de) Vorrichtung zum Ziehen eines kristallinen Körpers aus einem Schmelzfilm
EP0254909B1 (de) Feuerfestes Giessrohr
DE2902096C2 (de)
DE69609910T2 (de) Niederdruckgiessanlage für Fahrzeugräder
DE3831285A1 (de) Verfahren zur herstellung eines kolbens einer brennkraftmaschine
AT412194B (de) Verbesserte kokille für eine stranggiessanlage sowie verfahren
DE806469C (de) Stranggiessform und Stranggiessverfahren zur Herstellung von Gussbloecken aus Leicht- und Schwermetallen, insbesondere Stahl und Stahllegierungen
EP0108744B1 (de) Durchlaufkokille für eine Stranggiessanlage
DD208564A5 (de) Rohrfoermiges giessmundstueck fuer eine stranggussanlage
DE60016598T2 (de) Vorrichtung zum horizontalen stranggiessen von metall
DE2831219C2 (de) Formsegment, insbesondere für Reifenvulkanisierformen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2853867C2 (de) Verfahren zum Vermeiden von Rissen im Kantenbereich von in einer Stranggießkokille gegossenen Metallsträngen sowie Zusatzstoff und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2848861A1 (de) Stranggiesskokille zum stranggiessen von brammen
DE2939974C2 (de)
CH658811A5 (de) Metallgiessform mit entlueftungsanordnung.
DE1558383B2 (de) Verfahren zum Stranggießen von Metallen
CH363129A (de) Verfahren zum kontinuierlichen Giessen von Metallsträngen und Kokille zum Durchführen des Verfahrens
EP1567295A1 (de) Stranggiesskokille zum giessen von fluessigen metallen, insbesondere von stahlwerkstoffen, bei hohen giessgeschwindigkeiten zu polygonalen knueppel-, vorblock-, vorprofil-giessstraengen
DE3521778C2 (de)
EP0633080B1 (de) Stranggiesskokille zum Giessen von Dünnbrammen
DE3601338C2 (de)
DE2903245B2 (de) Verfahren und Vorichtung zum Ändern der Breite eines Stranges beim Stranggießen
DE2613363B2 (de) Kühlvorrichtung unterhalb einer Stranggießkokille
DE1218120B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Metallstraengen
DE3206987C2 (de) Gießform zum Herstellen von Hohlgußstücken

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8136 Disposal/non-payment of the fee for publication/grant