DE2848680C3 - Verschlußtür für einen Tresor - Google Patents
Verschlußtür für einen TresorInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G1/00—Safes or strong-rooms for valuables
- E05G1/02—Details
- E05G1/026—Closures
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verschlußtür für eine mindestens mannhoch bemessene Durchgangsöffnung
eines begehbaren Tresors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Verschlußtür der gattungsgemäßen Art (DE-PS 4 80 334), die als in die Durchgangsöffnung
eines Drehkörpers des Tresors eingepaßtes Füllstück ausgebildet und zum öflnen des Tresors auf
den Führungsschienen aus dem Drehkörper herausfahrbar sowie dann wieder in diesen zum Schließen des
Tresors hineinfahrbar ist, ist zwar der Vorteil gegeben, daß in der Öffnungstellung des Tresors für Unbefugte
der Einblick in diesen verwehrt ist. Jedoch sind bei dieser bekannten Verschlußtür keinerlei spezielle Mittel
dafür gegeben, wie eine solche Verschlußtür, die ja aus Sicherheitsgründen ein beträchtliches Gewicht aufweist,
leicht und mit geringem Kraftaufwand verschoben werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Verschlußtür der gattungsgemäßen Art derart auszugestalten,
daß sie mit einem Minimum an Kraftaufwand in die Öffnungstellung sowie auch wieder leicht in die
Schließstellung verbracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist
in Anspruch 2 angegeben.
Da es zur Betätigung der erfindungsgemäß ausgestalteten Verschlußtür lediglich erforderlich ist, das an ihr
türaußenseitig angebrachte und mit den Laufrollen über
geeignete Kraftübertragungsmittel verbundene Handrad in der gewünschten Richtung zu drehen, kann die
Verschlußtür, selbst wenn diese ein beträchtliches Gewicht aufweist, mit Leichtigkeit und einem Minimum
an Kraftaufwand verschoben werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
F i g. 1 die Verschlußtür in Vorderansicht, Fig.2 im Horizontalschnitt gemäß Linie U-II nach
F i g. 1 und
Fig.3 im Vertikalschnitt gemäß Linie IlI—1II nach
Fig. 1,
F i g. 4 schematisch perspektivisch die Kraftübertragung zwischen dem Handrad und den Laufrollen der
Verschlußtür und
F i g. 5 eine abgewandelte AusführungsfotiTi hiervon.
Wie aus F i g. 1 bis 3 ersichtlich, weist die Wand 1 eines Tresors, die dessen Innenraum 2 von einem
Außenraum 3 trennt, eine wenigstens mannhoch bemessene, vertikal sich erstreckende Durchgangsöffnung
auf, die durch einen metallenen Türrahmen 5 begrenzt und durch eine Verschlußtiir 6 verschließbar
ist.
In entsprechende Vertiefungen des Fußbodens 7 sind zwei Führungsschienen 8 eingelassen, die jeweils aus
einem U-Profil bestehen, mit ihrer offenen Seite einander zugekehrt sind und parallel zueinander
verlaufen, wobei sie sich von einer Stelle unterhalb der Tresoröffnung senkrecht zur Ebene der Verschlußtür 6
nach vorn erstrecken. Die die Führungsschienen 8 aufnehmenden Vertiefungen des Fußbodens 7 weisen
eine etwas größere Breite als die Führungsschienen 8 selbst auf, so daß an der offenen Seite der Führungsschienen
8 jeweils ein Spalt belassen wird, der jeweils eine von zwei unterseitig an der Verschlußtür 6
befestigte Ti'agstützen 9 aufnimmt. Jede dieser Tragstützen 9, deren Länge in der aus F i g. 3 ersichtlichen Weise
größer ist als die Tiefe der Verschlußtür 6, trägt zwei im Abstand voneinander angeordnete Laufrollen 10, die in
der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise in die Führungsschienen 8 eingreifen und auf diesen abrollbar sind. Es sind
daher insgesamt vier Laufrollen 10 vorgesehen, mittels denen die Verschlußtür 6 senkrecht zur Ebene der
Durchgangsöffnung des Tresors verschiebbar ist. Auf Wunsch ist es selbstverständlich möglich, auch oberhalb
der Begrenzung der Durchgangsöffnung des Tresors zwei Führungsschienen 8 vorzusehen, die mit entsprechenden,
oberseitig an der Verschlußtür 6 befestigten Laufrollen 10 zusammenwirken.
in jedem Fall ist es aufgrund der beschriebenen Anordnung möglich, die Verschlußtür 6 zwischen ihrer
in Fig.2 mit ausgezogenen Linien dargestellten
Schließstellung sowie ihrer Öffnungsstellung zu verschieben, die in Fig. 2 mit doppeltstrichpunktierten
Linien dargestellt ist und in der sie denn Bedienungspersonal sowie auch Handwagen u. dgl. den freien Zugang
in den Innenraum 2 des Tresors ermöglicht, gleichzeitig
so aber für Unbefugte den Einblick in das Tresorinnere 2
verhindert.
Zum Betätigen der Verschlußtür 6 ist ein Handrad 21 vorgesehen, das türaußenseitig an dieser angebracht
und über eine Kraftübertragungseinrichtung mit den Laufrollen 10 der Verschlußtür 6 verbunden ist. Wie im
einzelnen aus F i g. 1 bis 3, und insbesondere aus F i g. 4, ersichtlich, ist zu diesem Zweck das Handrad 21 mit
einer Antriebswelle 20 verbunden, welche die Verschlußtür 6 durchsetzt und in dieser durch Lager
drehbar gelagert ist. Das dem Handrad 21 abgekehrte Ende der Antriebswelle 20 trägt ein Kegelrad 13, das mit
einem entsprechenden Kegelrad 14 einer quer zur Antriebswelle 20 angeordneten Übertragungswelle 12
kämmt. Diese Übertragungswelle 12 ist an ihren beiden
t>5 Enden drehbar in an der Innenseite der Verschlußtür 6
•festigten Traglagern 15 gelagert und weist nahe ihren tnden drehfest mit ihr verbundene Zahnräder 16 auf.
Die am Boden der Verschlußtür drehbar gelagerten
Laufrollen 10 sind ihrerseits mit Zahnrädern 17 verbunden, die einen größeren Durchmesser als die
Laufrollen 10 aufweisen. Ober die Zahnräder 16, 17 ist jeweils eine Endloskette 18 geführt, so daß dann, wenn
das Handrad 21, beispielsweise in Richtung des Pfeils gemäß Fig.4, gedreht wird, dessen Drehbewegung
über die Antriebswelle 20, die Kegelräder 13, 14, die Übertragungswelle 12, die Zahnräder 16, die Endlosketten
18 und über die Zahnräder 17 auf die Laufrollen 10 übertragen und die Verschlußtür 6 dementsprechend
mit einem ivlinimum an Kraftaufwand in die Öffnungsstellung verschoben wird. In entsprechender Weise läßt
sich die Verschlußtür 6 durch Drehen des Handrades 21 in der anderen Richtung leicht wieder in die
Schließstellung verbringen
Von besonderer Bedeutung ist auch, daß die Kegelräder 13, 14 sowie die Zahnräder 16, 17 derart
bemessen sind, daß die gesamte beschriebene Kraftübertragungseinrichtung zwischen dem Handrad 21 und
den Laufrollen 10 einen Untersetzungsantrieb darstellt, so daß sich auch das Verschieben einer außerordentlich
schweren und breiten Verschlußtür 6 mittels des Handrades 21 mit einem Minimum an Kraftaufwand
durchführen läßt.
Wie besonders deutlich aus F i g. 2 und 3 ersichtlich,
sind die Übertragungswelle 12 sowie die ihr zugeordneten Kraftübertragungsmittel 13, 14, 16, 17, 18 usw. in
einer innenseitigen Ausnehmung 19 der Verschlußtür 6 angeordnet, die in der unteren Verschlußtürhälfte
vorgesehen und durch eine Metallplatte 22 abgedeckt ist
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß F i g. 5 kämmt die Antriebswelle 20 nicht direkt über
Kegelräder 13, 14 mit der quer zu ihr verlaufenden
ίο Übertragungswelle 12, sondern es weist statt dessen die
Antriebswelle 20 an ihrem vom Handrad 21 abgekehrten Ende ein Zahnrad 30 auf, während die ebenfalls quer
zur Antriebswelle 20 verlaufende, jedoch in größerem Abstand hierzu unterhalb dieser angeordnete Übertragungswelle
33 senkrecht unterhalb des Zahnrades 30 ein Zarinrad 31 aufweist, wobei über beide Zahnräder 30,31
eine Endloskette 32 geführt ist Die Übertragungswelle 33, die endseitig in Traglagern 34 der Verschlußtür 6
drehbar gelagert ist, weist nahe ihren Enden jeweils ein Zahnrad 35 auf, das jeweils über eine Endloskette 36 mit
demjenigen Zahnrad 17 verbunden ist, das der hinteren Laufrolle 10 jedes Laufrollenpaares zugeordnet ist.
Auch bei dieser Ausführungsform ist die beschriebene Kraftübertragungseinrichtung derart ausgestaltet, daß
sie einen Untersetzungsantrieb darstellt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verschlußtür für eine mindestens mannhoch bemessene Durchgangsöffnung eines begehbaren
Tresors, die mittels Laufrollen und parallel verlaufenden Führungsschienen senkrecht zur Ebene der
Durchgangsöffnung verschiebbar ist, wobei die Führungsschienen außerhalb sowie oberhalb
und/oder unterhalb der Begrenzung der Durchgangsöffnung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufi ollen (10) der Verschlußtür (6) innerhalb der Führungsschienen (8)
über ein iüraußenseitig angebrachtes Handrad (21) antreibbar sind, das mit den Laufrollen (10) über eine
die Verschlußtür (6) durchsetzende Antriebswelle (20), eine quer hierzu angeordnete Übertragungswelle
(12; 33) und Kraf!übertragungsmittel (13, 14;
30, 32; 15 bis 18; 17, 35, 36) zwischen der Übertragungswelle (12; 33) und der Antriebswelle
(20) sowie zwischen der Übertragungswelle (12; 33) und den Laufrollen (10) verbunden ist.
2. Verschlußtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungswelle (12; 33)
und die Kraftübertragungsmittel in einer innenseitigen Ausnehmung (19) der Verschlußtür (6) angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782848680 DE2848680C3 (de) | 1978-11-09 | 1978-11-09 | Verschlußtür für einen Tresor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782848680 DE2848680C3 (de) | 1978-11-09 | 1978-11-09 | Verschlußtür für einen Tresor |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2848680A1 DE2848680A1 (de) | 1980-09-25 |
| DE2848680B2 DE2848680B2 (de) | 1981-03-26 |
| DE2848680C3 true DE2848680C3 (de) | 1981-11-05 |
Family
ID=6054275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782848680 Expired DE2848680C3 (de) | 1978-11-09 | 1978-11-09 | Verschlußtür für einen Tresor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2848680C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU6199199A (en) * | 1998-10-30 | 2000-05-22 | Ip-Tpg Holdco S.A.R.L. | Safety container |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE480334C (de) * | 1929-08-01 | Beau & Cie | Verschlusseinrichtung fuer Bankkeller, Schatzkammern u. dgl. |
-
1978
- 1978-11-09 DE DE19782848680 patent/DE2848680C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2848680B2 (de) | 1981-03-26 |
| DE2848680A1 (de) | 1980-09-25 |
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