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DE2848112A1 - Elektronisches fieberthermometer - Google Patents

Elektronisches fieberthermometer

Info

Publication number
DE2848112A1
DE2848112A1 DE19782848112 DE2848112A DE2848112A1 DE 2848112 A1 DE2848112 A1 DE 2848112A1 DE 19782848112 DE19782848112 DE 19782848112 DE 2848112 A DE2848112 A DE 2848112A DE 2848112 A1 DE2848112 A1 DE 2848112A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
circuit
converter
switch
blocking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782848112
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Dipl Ing Dr Conrad
Wolfgang Ing Grad Joeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rowenta Werke GmbH
Original Assignee
Rowenta Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rowenta Werke GmbH filed Critical Rowenta Werke GmbH
Priority to DE19782848112 priority Critical patent/DE2848112A1/de
Publication of DE2848112A1 publication Critical patent/DE2848112A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/02Means for indicating or recording specially adapted for thermometers
    • G01K1/028Means for indicating or recording specially adapted for thermometers arrangements for numerical indication
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K13/00Thermometers specially adapted for specific purposes
    • G01K13/20Clinical contact thermometers for use with humans or animals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

  • Elektronisches Fieberthermometer
  • Die Erfindung betrifft ein elektronisches Fieberthermometer, bestehend aus Meßfühler, Meßgerätegehäuse, digitalerAnzeigeeinheit und einer elektronischen Schaltung zur Meßsignalaufbereitung, die einen Analog/Digitalwandler mit anschließendem Zähler beinhaltet.
  • Elektronisch anzeigende Fieberthermometer haben gegenüber Quecksilber-Thermometern den Nachteil, daß der angezeigte Temperaturwert unmittelbar nach dem Unterbrechen des Kontaktes zwischen Temperaturfühler und Körper sich sehr schnell verändert. Daher ist das Ablesen eines solchen Thermometers nur sinnvoll, solange es in Kontakt mit dem Körper steht, was in vielen Anwendungsfällen schwierig ist.
  • Aus dem bereits sehr zahlreich vorhandenen bekannten Stand der Technik kommt dem Erfindungsgegenstand ein digitales Fieberthermometer mit einem Maximalwertspeicher gemäß der deutschen Patentanmeldung P 27 51 952.4 am nächsten. Dieses Thermometer mißt in festgelegten Zeitabständen die Temperatur und vergleicht den jeweils gemessenen Wert mit dem aus der vorhergehenden Messung.
  • Ist die Differenz dieser Werte kleiner als ein vorgegebener Sollwert, wird die letzte Temperatur festgehalten.
  • Die Realisierung eines solchen Meßverfahrens erfordert einen außerordentlich hohen Aufwand an elektronischen Bauteilen. Dadurch bedingt sind hohe Herstellungskosten und ein großer Stromverbrauch, der wiederum große Batterien erforderlich macht. Weiterhin birgt diese Art der Maximalwertspeicherung erhebliche Unsicherheiten. Tritt etwa im Laufe der gesamten Messung nur ein einziger Fehlwert auf, etwa durch das beim Anschalten eines Elektrogerätes erzeugte Feld oder durch eine statische Auf- oder Entladung in der Nähe, so wird dieser Fehlwert festgehalten und angezeigt. Da Thermometer außerdem über eine logarithmische Abhängigkeit zwischen dem angezeigten Wert und der Zeit verfügen, ist der Zeitraum bis zum Festhalten des Anzeigewertes außerordentlich lang.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein elektronischesdigitalanzeigendes Fieberthermometer zu schaffen, das unter Vermeidung der oben geschilderten Nachteile die Speicherung eines angezeigten Wertes auf einfachste, preiswerteste und sicherste Weise ermöglicht und die zusätzliche Möglichkeit bietet, die Speicherung automatisch vornehmen zu lassen und die erfolgte Speicherung - also den Abschluß des Meßvorganges - akustisch oder optisch anzuzeigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schaltung eine Blockiervorrichtung für den Oszillator des Analog/Digitalwandlers aufweist.
  • In einer speziellen Ausgestaltung der Erfindung besteht die Blockiervorrichtung aus einem parallel zum Oszillatcr angeordneten Kurzschlußschalter.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, die Blockiervorrichtung als einen in Serie zum Oszillator liegenden Trennschalter (öffner) zu gestalten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Schaltung einen programmierten Zeitschalter auf, dessen Set-Eingang mit dem Einschalter des Gerätes und dessen Ausgang mit einer Blockiervorrichtung verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß ist der Zeitschalter mit einem Signalweber und dieser mit einer optischen und/oder akustischen Anzeige verbunden.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der Temperaturwert, der in dem Moment angezeigt wird, in dem der Benutzer sich entscheidet, die Messung zu beenden oder in dem die Zeitautomatik die Messung beendet, festgehalten wird und unabhängig vom Kontakt mit dem Patienten abgelesen werden kann. Ist der Zeitschalter zusätzlich mit einer optischen oder akustischen Anzeige verbunden, weiß der Benutzer durch das Signal, daß die Messung beendet ist und die Endtemperatur abgelesen werden kann.
  • Es ist darüber hinaus von besonderem Vorteil, daß mit Hilfe eines einzigen Schalters, der noch dazu ein einfacher öffner oder Schließer sein kann, der angezeigte Wert für beliebig lange Zeit gespeichert und die Ablesung des Thermometers oder der Obertrag des Wertes in eine Fieberkurve an einem beliebigen Ort vorgenommen werden kann. Erhebliche Vorteile entstehen durch Verwendung der erfindungsgemäßen Zeitschaltung. Da die Anzeige eines Fieberthermometers kaum während der Benutzung eingesehen werden kann, kann ohne Zeitautomatik der Zeitpunkt, zu dem es sinnvoll ist, die Temperatur abzulesen, nur geschätzt werden. Die Zeitautomatik dagegen, die auf eine feste Zeit programmiert ist, gibt nach dieser Zeit ein Signal, nach dessen Ertönen der Anzeigewert automatisch festgehalten wird. Durch das Festhalten der Anzeige nach Ablauf eines konstanten Zeitraumes entsteht außerdem ein weiterer völlig überraschender Vorteil. Nach Ablauf dieser Zeit ist nämlich der Anzeigewert immer um einen bestimmten Betrag kleiner als der wirkliche Wert, der damit durch Addition dieses Differenzbetrages (ca. 0,20 C) extrapoliert werden kann. Somit kann die Ablesung bereits nach kurzer Zeit erfolgen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren 1 und 2 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Fieberthermometers. Das Schaltbild zeigt den Meßfühler 1, Meßwertumformer 3, Analog/Digitalwandler 4, Anzeigeeinheit 2, Oszillator 6 und Blockiervorrichtung 5. Das Signal des Meßfühlers 1 wird über einen Meßwertumformer 3 einem Analog/Digitalwandler 4 zugeführt. An den Ausgang dieses Analog/Digitalwandlers 4 ist die digitale Anzeigeeinheit 2 angeschlossen. Der Analog/Digitalwandler 4 verfügt über einen extern zu beschaltenden Oszillator 6. Wird dieser Oszillator über eine Blockiervorrichtung 5, nämlich einen Schalter 7, außer Funktion gesetzt, werden die dem letzten Llandlungszyklus vor der Unterdrückung des Oszil latorsignals entsprechenden Ausgangszustände beibehalten und damit die Anzeige festgelegt.
  • Figur 2 zeigt ein anderes mögliches Blockschaltbild eines elektronischen Fieberthermometers. Zusätzlich zu der Anordnung nach Figur 1 ist in diesem Fall ein Zeitschalter 9 vorgesehen, dessen Set-Eingang 10 mit dem Einschalter 11 des Gerätes verbunden ist. Mit dem Einschalten des gesamten Gerätes über den Schalter 11 wird gleichzeitig der Zeitschalter 9 auf Null gesetzt und durchläuft einen Zyklus. Der Ausgang 12 des Zeitschalters 9 steht wiederum mit einer Blockiervorrichtung 5 für den Oszillator 6 des A/D-Wandlers 4 in Verbindung, wobei die Blockiervorrichtung 5 beispielhaft ein elektronischer Schalter, etwa ein Transistor, ist.
  • In vielen Anwendungsfällen wird es jedoch ausreichen, das je nach Beschaltung hoch oder tief liegende Ausgangssignal des Zeitschalters 9, das nach Ablauf eines Zeitzyklusses am Ausgang 12 steht, mit dem Oszialltor 6 zu verbinden und durch die Potential änderung an einer Osziallatorseite die Schwingungen zu stoppen. Der Zeitschalter 9 steht weiterhin mit einem Signal geber 13 in Verbindung. Dieser Signal geber 13 kann etwa ein Lautsprecher oder ein Signal lämpchen sein, kann aber vorteilhaft auch als über einen weiteren Osziallator angesteuertes Plättchen aus piezokeramischem Material ausgebildet sein.
  • Patentansprüche:

Claims (5)

  1. Patentansprüche Elektronisches Fieberthermometer, bestehend aus Meßfühler, Meßgerätegehäuse, digitaler Anzeigeeinheit und einer elektronischen Schaltung zur Pleßsignalaufbereitung, die einen Analog/Digital-Wandler mit anschließendem Zähler beinhaltet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung eine Blockiervorrichtung (5).für den Oszillator (6) des Analog/Digital-Wandlers (4) aufweist.
  2. 2. Blockiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen parallel zum Oszillator (6) angeordneten Kurzschlußschalter (7).
  3. 3. Blockiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in Serie zum Oszillator (6) liegenden Trennschalter ('Uffner).
  4. 4. Elektronisches Fieberthermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen programmierten Zeitschalter (9) aufweist, dessen Set-Eingang (10) mit dem Einschalter (11) des Gerätes und dessen Ausgang mit einer Blockiervorrichtung (5) verbunden ist.
  5. 5. Elektronisches Fieberthermometer nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter (9) mit einem Signalgeber (13) und dieser mit einer optischen und/oder akustischen Anzeige verbunden ist.
DE19782848112 1978-11-06 1978-11-06 Elektronisches fieberthermometer Withdrawn DE2848112A1 (de)

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DE2848112A1 true DE2848112A1 (de) 1980-05-08

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DE (1) DE2848112A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149215A3 (en) * 1983-12-21 1986-05-14 Kabushiki Kaisha Toshiba Electronic clinical thermometer
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