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DE2846589A1 - Vorrichtung zum auftragen grafischer gestaltungselemente auf einen arbeitsgegenstand - Google Patents

Vorrichtung zum auftragen grafischer gestaltungselemente auf einen arbeitsgegenstand

Info

Publication number
DE2846589A1
DE2846589A1 DE19782846589 DE2846589A DE2846589A1 DE 2846589 A1 DE2846589 A1 DE 2846589A1 DE 19782846589 DE19782846589 DE 19782846589 DE 2846589 A DE2846589 A DE 2846589A DE 2846589 A1 DE2846589 A1 DE 2846589A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
intermediate guide
original sheet
strip
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782846589
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Eric Crofts
Kent Gillingham
Eileen Shirley Peevers
Michael Sean Peevers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kew Research Ltd
Original Assignee
Kew Research Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kew Research Ltd filed Critical Kew Research Ltd
Publication of DE2846589A1 publication Critical patent/DE2846589A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/16Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects for applying transfer pictures or the like
    • B44C1/162Decalcomanias with a transfer layer comprising indicia with definite outlines such as letters and with means facilitating the desired fitting to the permanent base
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/025Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
    • B41M5/03Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet by pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L5/00Drawing boards
    • B43L5/02Drawing boards having means for clamping sheets of paper thereto
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1702For plural parts or plural areas of single part
    • Y10T156/1705Lamina transferred to base from adhered flexible web or sheet type carrier
    • Y10T156/1707Discrete spaced laminae on adhered carrier

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen und Führen eines Originalblattes bzw. einer Vorlage im Verhältnis zu einem Gegenstand einer grafischen Arbeit bzw. eines Kunstwerkes.
Eines der Verfahren, die heutzutage ausgedehnte Verwendung bei der Herstellung von grafischen Arbeiten bzw. Kunstwerken findet, ist das Trockentransferverfahren. Bei diesem Verfahren werden Blätter verwendet, die verkauft werden und auf der einen Seite Buchstaben oder andere Symbole oder kleine Bilder tragen (z.B. Bilde;r von Bäumen, die auf den Plänen von Architekten verwendet werden). Die Person, die ein derartiges Blatt verwendet, legt das Blatt mit der entsprechenden Seite nach unten auf den Gegenstand der grafischen Arbeit und reibt auf der Küekseite des Blattes mit einem abgerundeten Werkzeug über den Bereich des ausgewählten Symbols oder Bildes. Dabei passiert folgendes, daß das Symbol oder das Bild vorzugsweise auf dem Gegenstand der grafischen Arbeit haften bleibt, woran anschließend das Blatt vom Symbol oder vom Bild abgehoben bzw. abgestreift werden kann. Dieses Blatt wird vom Fachmann häufig als Abreibebogen, auf dem sich verschiedene grafische Gestaltungselemente befinden können, bezeichnet. Im folgenden soll zur Erleichterung der Beschreibung alles auf "Buchstaben" bezogen werden, obwohl es ersichtlich ist, daß erfindungsgemäß auch andere Symbole oder Bilder anwendbar sind.
In der momentanen Praxis legt der Zeichner bzw. Grafiker den Abreibebogen bzw. das Trockentransferblatt ausschließlich durch Hand- und Augenmaß auf den Arbeitsgegenstand. Zur Hilfe kann er dabei Bleistiftführungslinien am Arbeitsgegenstand vorher anbringen. Jedoch ist es besonders schwierig, eine Reihe von Buchstaben genau aneinander anschließend aufzutragen. Sie müssen genau senkrecht sein, sich
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auf der gleichen Höhe befinden und geeignet beabstandet sein. Diese Schwierigkeiten treten destomehr auf, je kleiner die Buchstabengrüße ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft deshalb eine Vorrichtung zum Tragen und Führen eines Originalblattes bzw. eines Abreibebogens im Verhältnis zu einem Gegenstand grafischer Arbeit.
Erfindungsgemäii ist die Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen Träger in Form eines rechteckigen Rahmens, der ein Mittel zum Festlegen eines Originalblattes auf dem Rahmen besitzt sowie eine Zwischenführung, die mit dem Träger zusammenwirkt, um die Hin- und Herbewegung des Trägers in seiner eigenen Ebene zu halten, relativ zur Zwischenführung ausschließlich in einer ersten Richtung, die zu den zwei Seiten des Trägers parallel ist und ein Mittel zum Tragen der Zwischenführung auf einem Reißbrett, wobei die Hin- und Herbewegung der Zwischenführung parallel zur Ebene des Trägers gehalten wird, relativ zum Reißbrett ausschließlich in einer zweiten Richtung, die ijenkrecht zur ersten Richtung verläuft.
Die Mittel zum Tragen der Zwischenführung können in Form einer Unterlage ausgebildet sein, die auf dem Reißbrett befestigt werden kann oder kann die Form von Rollen aufweisen, die über die Fläche des Reißbrettes laufen können (oder über den Arbeitsgegenstand, der auf dem Reißbrett befestigt ist). Die Verwendung einer Unterlage soll zunächst beschrieben werden.
In einer einfachen Form besitzt die Zwischenführung ebenfalls einen rechteckigen Rahmen, ebenso wie die Unterlage. Die drei Rahmen können dann übereinander gelegt werden, wobei
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die Führung dadurch vorgesehen wird, daß Rippen auf dem einen Rahmen mit Nuten auf dem nächsten Rahmen in Eingriff stehen.
Zur Erleichterung in dieser BeSchreibung und bei den Ansprüchen, wird die Vorrichtung unter Verwendung der Terminologie beschrieben, die im allgemeinen auf eine Zeichnung auf einem Reißbrett Anwendung findet; d.h., "oben" bedeutet die vom Grafiker entfernt liegende Seite und "unten" bedeutet die nahe am Grafiker liegende Seite. "Vertikal" bedeutet, auf den Grafiker zu und von ihm weg und "horizontal" bedeutet für den Grafiker von link:; nach rechts und rechts nach links.
Vorzugsweise wird das Originalblatt durch die "oberen" und "unteren" Teile des Trägers ergriffen.
Vorzugsweise ist die Bewegung des Trägers relativ bzw. im Verhältnis zur Zwischenführung "vertikal", wobei die Bewegung der Zwischenführung im Verhältnis /.um Keiiibrett "horizontal" ist.
Vorzugsweise ist die "vertikale" Bewegung stufenweise gesteuert, z.B. durch eine Feststellvorrichtung, die mit einer Reihe von gleich beabstandeten Vertiefungen zusammenwirkt, wobei die Buchstaben auf dem Originalblatt bzw. auf dem Abreibebogen in Linien bzw. Reihen angeordnet sind, die die gleichen vertikalen Abstände besitzen wie die Abstände der vertikalen Bewegung. Auf diese Weise können nachfolgende Buchstaben aus verschiedenen Reihen auf dem Blatt leicht auf der gleichen Linie bzw. Reihe des Arbeitsgegenstandes ausgerichtet werden, wobei die nachfolgenden Linien der Buchstaben bzw. Wörter am Arbeitsgegenstand leicht bei den gewünschten Abständen angeordnet werden können. Blätter bzw. Bögen mit Buchstaben in Linien, die derart beabstandet
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sind, daß sie für diese besondere Vorrichtung geeignet sind, sind selbst ein neues Merkmal dieser Erfindung. Nach einem Beispiel sollen Buchstaben verwendet werden, bei denen die Linienabstände größer als die Buchstabengröße ist, z.B. 2, ^ mm Buchstaben bei 5, ο mm Linienabständen.
Obwohl drei rechteckige Rahmen oben erwähnt worden sind, wird es bevorzugt, daß die Unterlage, falls eine verwendet wird, im wesentlichen aus ;-,wci parallelen länglichen Teilen besteht, die nicht miteinander verbunden sind. Die Teile der Unterlage können sich horizontal erstrecken und besitzen eine Länge, die doppelt i;o grnft ist wie die horizontale Abmessung des Originalblattes.
Wenn Rollen verwendet werden, sind sie vorzugsweise derart angeordnet, daß sie eine horizontale Bewegung der Zwischenführung im Verhältnis zum Reißbrett gestatten. Die Zwischenführung kann aus zwei parallelen länglichen Teilen bestehen, die nicht miteinander verbunden sind und sich "vertikal"erstrecken. Tn jedem Teil ist eine Achse drehbar gelagert, die sich am Teil entlang erstreckt und zwei Rollen trägt.
Vorzugsweise stehen der Träger und die Zwischenführung derart miteinander in Eingriff, daß der Träger gewunschtenfalls von der Zwischenführung abgehoben werden kann, ohne daß die Stellungen der Zwischenführung und der Unterlage, falls eine verwendet wird, auf dem Arbeitsgegenstand gestört oder verändert werden. Insbesondere kann der Träger für einen anderen ausgewechselt werden, auf dem ein anderes Blatt angebracht worden ist, z.B. ein Blatt bzw. Bogen mit einer anderen Größe oder einer anderen Buchstabenart.
Die Erfindung kann als Hilfe auch mit anderen Verfahren neben der des Trockentransfers verwendet werden, wobei der Ausdruck
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"Originalblatt" sich auf Blätter bezieht, bei denen auch andere Techniken verwendet werden. Z.B. kann das Blatt eine Schablone sein, die zur Führung eines Röhrchenschreibers verwendet werden kann. Die anliegenden Zeichnungen zeigen fünf Beispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erste Vorrichtung;
Fig. 2 einen Abschnitt auf der Linie II-II in FiK. 1;
Fig. 3 einen Teilabschnitt entlang III-III in Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine zweite Vorrichtung;
Fig. 5 einen Teilabschnitt, ähnlich zu Fig. 2, jedoch entsprechend mit der zweiten Vorrichtung;
Fig. 6 einen vergrößerten Abschnitt, der dem Teil der Fig. 3 entspricht, jedoch aus der entgegengesetzten Richtung gesehen;
Fig. 7 eine Ansicht entsprechend zu Fig. (> mit einer alternativen Anordnung;
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine dritte Vorrichtung;
Fig. 9 eine Detailansicht, gesehen in Richtung der Pfeile IX-IX in Fig. 8;
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- Io -
Fig. Io einen Abschnitt entlang der Linie X-X
in Fig. B;
Fig. 11 ein vergrößertes Detail des Bereiches XI in Fig. Io;
Fig. 12 eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie XII-XII in Fig. 8;
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine vierte Vorrichtung;
Fig. 14 eine; Ansicht von unten der einen Hälfte
der Zwischenführung;
Fig. 15 eine Endansicht der Fig. 14;
Fig. 16 einen stark vergrößerten Abschnitt entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 13;
Fig. 17 einen stark vergrößerten Abschnitt entlang der Linie XVII-XVII in Fig. 13;
Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende Ansicht mit einer alternativen Ausführungs;
Fig. 19 eine Teilanaicht des Trägers einer fünften Vorrichtung;
Fig. 2o einen Abschnitt entlang der Linie XX-XX
in Fig. 19;
Fig. 21 einen der Fig. 2o entsprechenden Abschnitt, wobei jedoch die "Einspannausführung" der Einzelteile gezeigt wird;
und
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BAD ORKSlNAL
Fig. 22 einen Abschnitt entlang der Linie XXII-XXII in Fig. 19, entsprechend zur Ansicht in Richtung des Pfeiles XXII in Fig. 2o.
Bei der in den Figuren 1, 2 und 5 gezeigten Vorrichtung besitzt der Träger die Form eines rechteckigen Rahmens, bestehend aus Laufführungen A an der linken und rechten Seite, wobei ein Kopf- und Endrahmen 2 bzw. 1I oben und unten angeordnet ist. Die Führungen A besitzen einen einheitlichen identischen Querschnitt und können aus einem extrudierten Streifen geschnitten sein. Entsprechend besitzen Kopf- und Endrahmen 2 und Ί einen anderen identischen einheitlichen Querschnitt und können aus einem anderen extrudierten Streifen geschnitten sein. An den Ecken des Trägers sind die Führungen A mit dem Kopf-und Endrahmen 2,1I durch nichtgezeigte Mittel befestigt, z.B. durch Punktschweißen, falls die Teile aus Metall sind, oder Lösungsmittelschweißen, wenn die Teile aus Kunststoff sind.
Die Zwischenführung besitzt die Form eines anderen rechteckigen Rahmens, der zwei Laufführungen B aufweist, die sich vertikal erstrecken, sowie zwei Laufführungen C, die sich horizontal erstrecken. Wiederum besitzen diese Teile B und C einen einheitlichen Querschnitt, abgeschnitten aus einem extrudierten Streifen, wobei die Teile mittels nichtgezeigter Mittel an den Ecken der Zwischenführung miteinander befestigt werden.
Die Unterlage besteht aus zwei Laufführungen D, die sich horizontal erstrecken. Diese Teile D sind nicht miteinander verbunden, jedoch ist ihr Abstand voneinander natürlich durch die Zwischenführung vorgegeben bzw. bestimmt. Diese Teile D können auf einem Gegenstand einer grafischen Arbeit durch Anhänger 6 befestigt werden, die Stifte oder Klebstreifen aufnehmen können.
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Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Teile C und D im Querschnitt tunnelförmig, wobei ihre Ränder bzw. Flansche vom Gegenstand der grafischen Arbeit weggerichtet sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Teile A und B im wesentlichen im Querschnitt tunnelförmig, wobei ihre Ränder bzw. Flansche zum Gegenstand der grafischen Arbeit ausgerichtet sind, jedoch besitzt ein Flansch jedes Teils eine nach außen gerichtete Lippe. Die Lippe auf den Teilen A erleichtert die Verbindung zu den Kopf- und Endrahmen 2 bzw. 4. Die Lippe auf den Teilen B sieht ein Mittel vor, so daß an einem der Teile B eine Skala bzw. Platte angebracht werden kann. Ein Zeiger Io ist am zugehörigen Teil A angebracht und wirkt mit dieser Skala zusammen.
Wie gezeigt wird, besitzen die Teile D eine Länge, die etwa doppelt so lang ist wie die horizontale Innenabmessung des Trägers. Das bedeutet, daß ein im Träger befestigtes Originalblatt (durch Mittel, die weiter unten beschrieben werden) horizontal über seine gesamte Breite bewegt werden kann, wobei während dieser Querbewegung die gesamte Länge jedes Teils C mit dem entsprechenden Teil D zusammen in Eingriff bleibt.
Am gezeigten Beispiel sind die Teile A und B lediglich etwas länger als die vertikale Abmessung der inneren Öffnung des Trägers. Um die Auf- und Abbewegung des Originalblattes zu erleichtern, wird es bevorzugt, daß die Teile B länger sind als in Fig. 1 gezeigt wird. Dieses kann entweder dadurch erreicht werden, daß der Abstand zwischen den Teilen B erhöht wird, oder dadurch, daß die Teile B über einen oder beide Teile C hinaus verlängert werden.
Verfahren zum Befestigen eines Originalblattes des Trockentransfermateriales im Träger werden durch die Fig. 6 und aufgezeigt. Zunächst wird die Figur 6 betrachtet. Der Kopf-
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rahmen 2 besitzt im Querschnitt eine Kanalöffnung, die auf das Innere des Trägers zuläuft, mit einem kleineren Plansch, der etwas länger ist als der obere Flansch und mit einer etwas nach unten gebogenen Kante auf dem oberen Flansch. Ein Greif- bzw. Einspannstreifen 12 paßt in den Kopfrahmen 2 hinein. Einen genau entsprechenden Aufbau besitzt der Endrahmen 4.
Der Einspannstreifen besteht aus flexiblem Kunststoff und begrenzt einen Schlitz, dessen Grenzflächen rauh sind.
Um ein Originalblatt zu befestigen, wird der Einspannstreifen aus dem Kopf- und Endrahmen herausgezogen. Damit dies getan werden kann, besitzt der streifen eine Versteifungsrippe 14, die ergriffen werden kann. Danach wird eine Kante (z.B. die Bodenkante) des Blattes 16 voll in den Schlitz des Einsparinstreifens eingesetzt bzw. eingeführt, danach wird der Einspannstreifen in den Endrahmen zurückgeschoben. Die obere Kante des Blattes 16 wird dann in den anderen Greif- bzw. Einspannstreifen eingedrückt und dann wird dieser Einspannstreifen in den Kopfrahmen hineingedrückt bzw. -geschoben. Während dieser Bewegung spannt sich das Blatt 16 bzw. wird es straff, wobei ein geringes Gleitausmaß zwischen dem Blatt und den Grenzflächen des Schlitzes in dem Einspannstreifen vorhanden ist, bevor der zweite Einspannstreifen ganz in den Kopfrahmen hineingedrückt wird. Danach werden die Einspannstreifen in dieser Stellung gehalten durch die eng anliegende gleiche Form der Kopf- und Endrahmen, einschließlich durch die nach unten gebogenen Lippen 18, während das Originalblatt ausreichend durch die Reibung in den Schlitzen in den Einspannstreifen festgehalten wird.
Wenn eine noch stärkere bzw. positivere Einspannung gewünscht wird, kann der alternative Aufbau in Fig. 7 verwendet
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werden, der Stifte 2o umfaßt, die durch Blattfedern 22 getragen werden, die am oberen Plansch bzw. Rand des Kopfrahmens und des Schwanzruhmens befestigt sind. Während des Einsetzens eines Kinspannstreifens werden diese Stifte nach oben herausgezogen, um nicht im Weg des Einspannstreifens zu liegen. Wenn der Einspannstreifen ganz eingesetzt ist, können die Stifte nach unten bewegt werden und auf diese Weise durch die vorbereiteten Löcher im Einspannstreifen verlaufen, wodurch ferner eng anliegende Löcher in den Karidtei Len des Original blattes hervorgerufen werden, so daß das Originalblatt genau angebracht ist. Bei diesem Aufbau gibt es keine nach unten gebogene Lippe auf dem oberen Rand bzw. Flansch des Kopf- und Endrahmens.
Die Figuren H und ') zeigen die Verwendung einer Skala bzw. einer Waagschale, die horizontale Linien entweder eingeätzt oder im Relief besitzt, die mit einem Zeiger loa zusammenwirken und auf dient; Art. und Weise dazu dienen, den Träger in einer heihe bestimmter' alternativer Stellungen in der vertikalen Richtung anzuordnen. Wie oben erklärt, können diese Stellungen einheitlich beabstandet sein, um dem einheitlichen Abstand der Symbole auf dem Originalblatt zu entsprechen, wie es durch die Linien bei 22 in Fig. 4 angezeigt wird. Um diese Wirkung zu erreichen, ist der Zeiger derart konstruiert, daß er etwas in dervertikalen Richtung elastisch ist, normalerweise mit der Waagschale bzw. Skala in Eingriff steht, jedoch nach oben ausschlagen kann, wenn der Träger von einer bestimmten Position zur anderen bewegt wird.
Eine ähnliche Anordnung von Zeiger und Skala bzw. Waagschale kann vorgesehen werden, um die relative Horizontalbewegung des Teilpaares C und B zu steuern, falls die Art des Originalblattes oder der Arbeitsgegenstand dieses erwünschen, z.B., falls die vertikale Ausrichtung der Symbole wichtig ist.
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In dem gezeigten Beispiel stehen der Träger und die Zwischenführung derart miteinander in Eingriff, daß der Träger leicht von der Zwischenführung abgehoben werden kann und durch einen anderen Träger ersetzt wird. Wenn dieser Ersatz nicht wichtig ist, kann das Zusammenwirken mehr verschlußartigen Charakter haben; dies verhindert dann, daß der Träger unabsichtlich von der Zwischenführung angehoben wird, z.B. oben oder unten als ein Ergebnis beim Kippen und es kann dann weniger notwendig sein, daß die vertikale Länge der Teile B größer ist als die der Teile A. Ähnliche Betrachtungen lassen sich auf das Zusammenwirken der Teile C und D übertragen.
Es ist natürlich bedeutungsvoll, daß die Verbindungen an den Ecken des Trägers und der Zwischenführung nicht derart sein sollten, daß sie weder mit dem gewünschten relativen vertikalen Gleiten des Trägers und der Zwischenführung störend eingreifen, noch daß sie das gewünschte relative Horizontalgleiten der Zw i :>chenführung und der Teile B der Unterlage stören.
Die Proportionen des gezeigten Beispiels sind für eine Vorrichtung geeignet, die bei einem Trockentransfer-Originalblatt von A ^-Standardgröße verwendet werden. Natürlich können die Ausmaße verändert werden, um jeweils an die Art und Ciröße des Originalblattes angepaßt zu werden. Z.B. kann eine feuchte Schablone einen beträchtlich kleineren Bereich besitzen als ein A 4-Blatt.
Eine mögliche Alternative zu der gezeigten Anordnung liegt in der Konstruktion von Träger und Unterlage jeweils als rechteckigem Rahmen, während die Zwischenführung in Form von vier getrennten Teilen vorgesehen wird, wobei jedes aus zwei kurzen Läufern, die im rechten Winkel zueinander verlaufen,
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besteht, wobei davon einer mit der Unterlage in Eingriff steht und der andere mit dem Träger in Eingriff steht. Diese Form des Aufbaues ist eher für eine Vorrichtung geeignet, bei der der Träger, die Zwischenführung und die Unterlage mehr oder weniger dauernd zusammengesetzt sind, dadurch, daß die gegenseitigen Querabschnitte miteinander im Eingriff stehen.
Obwohl aus Gründen der Wirtschaftlichkeit das bevorzugte Material aus dem die Vorrichtungen aufgebaut sind, aus extrudierten Streifen besteht, ist es möglich, daß einer oder mehrere Träger, die Zwischen führung und die Unterlage rechteckige Rahmen einer integralen Konstruktion sind, die aus einem Blech oder anderem Material ausreichender Festigkeit geschnitten oder geformt ist. Bei einer derartigen Konstruktion können die Einzelteile derart miteinander in Eingriff stehen (interengagement), daß Rippen auf der einen Komponente mit den Nuten auf der anderen in Eingriff stehen.
Vorzugsweise ist das Verfahren, wie im Beispiel gezeigt wird, durch das die Unterlage im Verhältnis zum Arbeitsgegenstand befestigt wird, auf einer flachen Zeichenfläche überall anwendbar. Dies ist ein Unterschied zu den verschiedenartigen Ausrüstungsgegenständen der Grafiker, bei denen es erforderlich ist, daß sie an der Ecke oder am Rahmen des Zeichenbrettes bzw. Reißbrettes befestigt werden. Bei der in den Figuren 8 bis 10 gezeigten Vorrichtung ähnelt der Träger besonders dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten. Jedoch ist der Querschnitt der Teile A ein umgekehrter Kanal bzw. Ausnehmung mit nach innen gebogenen Lippen, wie in Fig. 11 gezeigt wird.
Die Zwischenführung besitzt die Form zweier getrennter Teile,
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die jeweils eine Führung B umfassen, die mit dem entsprechenden Teil A zusammenwirkt. Eine Achse 2k erstreckt sich entlang jedes Teils B und liegt teilweise in seinem Inneren, wobei die Achse an jedem Ende eine Rolle 26, die aus einer auf die Achse aufgeschobenen Gummihülse besteht, trägt. Die Achse 2k ist im Teil B durch Blöcke 28 drehbar gelagert. (Fig. 11).
Beim Gebrauch wird die in Fig. 8 gezeigte Vorrichtung auf das Zeichenbrett gelegt, auf dem der Arbeitsgegenstand schon vorher befestigt worden ist. Der Rahmen kann dann vertikal durch eine Gleitbewegung im Verhältnis zur Zwischenführung bewegt werden, die durch die Teile B dargestellt wird, und kann horizontal bewegt werden, wobei die Zwischenführung mitgenommen wird, als Konsequenz der Rollbewegung der Rollen 26 über die Fläche des Zeichenbrettes und des Arbeitsgegenstande:?. Die Gegenwart vier derartiger Rollen 26 stellt sicher, daß kein bedeutendes Rutschen auftritt, vorausgesetzt, daß das Zeichenbrett nicht weit aus der horizontalen Ebene gekippt wird, wobei dementsprechend die horizontale Bewegung des Trägers im wesentlichen geradlinig ist.
Wenn das Reißbrett jedoch besonders stark gekippt wird, kann eine Stange 3o (Fig. H) über <'\: unteren Enden der Achsen 2k angebracht werden. Diese Stange kann dann durch ein Zeichengerät, durch ein paralleles Führungsmesser oder einen T-Winkel getragen werden.
Vorzugsweise gibt es, wie gezeigt, Mittel zum Verblocken jeder Führung B im Verhältnis zum entsprechenden Teil A des Trägers. Eine derartige Verblockung wird verwendet, wenn die Vorrichtung herumgetragen wird, und wenn der Grafiker oder Zeichner eine Reihenfolge von Buchstaben auf der gleichen
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horizontalen Linie aufträgt. In Fig. 8 wird ein Knopf auf jedem Teil A gezeigt. Dieser Knopf ist federbeaufschlagt und steuert ein nicht gezeigtes weiches Gummikissen. Wenn der Knopf freigegeben ist, steht das Kissen mit der darunter liegenden Führung B in Eingriff und verhindert eine relative Längsbewegung der Führung B und des Teils A. Wenn der Knopf heruntergedrückt ist,steht das Kissen nicht mit der Führung B in Eingriff, so daß die relative Längsbewegung ablaufen kann. Der Knopf kann in der heruntergedrückten Stellung eingerastet werden, wenn dies gewünscht ist.
Es ist oben schon erwähnt worden, daß die Teile durch Schweißen miteinander verbunden werden können. Jedoch ist es ferner möglich, andere Methoden der Befestigung zu verwenden, einschließlich derjenigen, die durch eine Privatperson ausgeführt werden können. Die Figuren 8 und 11 sind dafür ein Beispiel. Die Teile A und die Rahmen 2 und werden aus extrudierten Abschnitten mit schräger Stoß fuge abgeschnitten und werden durch L-förmige Eckplatten zusammengehalten, die in Üruok-Paß-Schlitzen durch Befestigungsmittel oder Klebstoff befestigt werden. Auf diese Art und Weise ist es möglich, die Vorrichtung als ein Set zu verkaufen, die durch den Käufer dann selbst zusammengesetzt wird. Wenn sämtliche Teile aus extrudierten Streifen bestehen, können die Teile in einem sehr kompakten Paket enthalten sein, das den Verkauf und Vertrieb besonders erleichtert.
Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit den Trockentransferblättern liegt darin, daß die Person, die das Gerät verwendet, die Blätter nicht wiederholt mit der Hand manipulieren muß, wodurch keine Gefahr besteht, daß die Symbole, besonders diejenigen, die nahe an der vertikalen Kante des Blattes sind, durch das
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Hantieren beschädigt werden und dadurch verlorengehen.
Die Figuren 8 und 12 zeigen die Verwendung eines Trägers, der eine Schablone trägt, die eine kleinere Fläche in Anspruch nimmt als ein Trockentransferblatt bzw. Abreibebogen. Zu diesem Zweck ist eine Zwischenschiene 31J über den Träger gelegt, wobei die Enden der Schiene auf einem Rand jedes Teils A ruhen. Die Schablone 36 wird durch die Schiene 5'J und durch einen Kinsparinstreifen 38 aufgenommen, die vom Kopfrahmen 2 getragen werden.
Die Figuren 13 bis l8 zeigen eine weitere Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der wiederum die Zwischenführung in Form von zwei getrennten Teilen vorgesehen ist, wobei jedes eine Achse besitzt, die zwei Rollen trägt.
Wie in Fig. 13 gezeigt wird, besitzt der Träger die Form eines rechteckigen Rahmens, der Laufführungen A links und rechts besitzt, sowie einen Kopf- und einen Endrahmen 2 bzw. 1J, oben bzw. unten. Der Querschnitt der Laufführungen A wird in Fig. 16 gezeigt. Der Querschnitt des Kopf- bzw. Endrahmens 2 bzw. 1J ist in Fig. 17 gezeigt. Die Führungen A sind am Rahmen 2 und H durch Bolzen befestigt, in Stellungen, die bei 1Jo in Fig. 13 an jeder Ecke gezeigt werden. Diese Bolzen verlaufen durch vorbereitete Löcher k? (Fig. l6) bis zu den Enden schlüssellochartiger Nuten 'J1J, die in Fig. 17 gezeigt werden. Die Bolzen sind in den Nuten 1J1J selbst gewindeschneidend.
Jedes Zwischenteil, wie es in den Fig. I1J, 15 und l6 gezeigt wird, umfaßt eine Führung B, die mit der entsprechenden Führung A zusammenwirkt. Im Querschnitt, wie er in Fig. 16 gezeigt wird, besitzt die Führung B einen umgekehrten Kanal, während die Führung A eine entsprechende Ausnehmung besitzt, mit nach innen gerichteten Flanschen M6.
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Innerhalb der Führung B ist eine Achse 48, die an jedem Ende in einem Block 5o drehbar gelagert ist. Die Achse 48 trägt zwei Rollen 52, die in diesem Fall innerhalb der Länge der Führung B sind. Diese in Fig. 16 gezeigten Rollen ragen unter der Bodenfläche der Führung A hervor und können auf der Fläche 51J des Reißbrettes oder auf der Fläche des auf dem Reißbrett befestigten Arbeitsgegenstandes rollen.
Die Rollen bewirken die Bewegung des Trägers in Richtung der Pfeile 56 in Fig. 13, während die Führungen A, B die Bewegung des Trägers in Richtung der Pfeile 58 bewirken.
Die Figuren 17 und 18 beschreiben Mittel, durch die ein Originalblatt am Kopf- und End-Rahmen 2 und 4 befestigt wird. In dem in Fig. 17 gezeigten Querschnitt besitzt der Kopfrahmen 2 im wesentlichen einen kanalartigen Abschnitt mit Flanschen 6o und 62, die auf den Mittelpunkt des Trägers gerichtet sind und durch eine Fläche (web) 64 verbunden werden. Die Flansche begrenzen einen Hohlraum 66, der einen Klammerstreifen 68 beherbergt. In Fig. wird der Klammerstreifen im offenen Zustand gezeigt, in der er nicht oder nur schwach belastet ist, während Fig. den Klammerstreifen 68 im geschlossenen Zustand zeigt. Im geschlossenen Zustand wird der Rand eines Originalblattes 7o zwischen zwei Klemmbacken 72, 7^ eingespannt. Betrachtet man den in Fig. 17 und 18 gezeigten Klammerstreifen 68 im Querschnitt, so werden diese Klemmbacken von zwei Flanschen 76 und 78 getragen, und durch einen Steg 8o verbunden. Der gesamte Klammerstreifen 68 wird extrudiert aus einem elastischen Kunststoff.
An Intervallen entlang seiner Länge sind Löcher durch den
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Steg 80, zur Aufnahme von Stiften,82. Diese Stifte verlaufen durch die entsprechend beabstandeten Löcher im Steg 64 des Kopfrahmens 2. An der linken Seite des Steges 64, wie es aus den Fig. 17 und 18 ersichtlich ist, ist eine weitere Ausnehmung 84 im Kopfrahmen 2, wobei diese Ausnehmung eine Stange 86 des Kanalabschnittes aufnimmt. Die Stifte 82 verlaufen durch Löcher in der Stange 86, wobei jeder Stift einen Kopf 88 besitzt und trägt eine Sicherungsmutter 9o. Eine schraubenartige Druckfeder 92 umgibt jeden Stift 82, und ist zwischen der Stange 86 und dem Steg 64 begrenzt.
Wenn die Stange 86 manuell in die Ausnehmung 84 gedrückt wird, wie es Fig. 17 zeigt, nimmt der Klammerstreifen 68 dann die in Fig. 17 gezeigte Position ein, in der die Klemmbacken 72 und 74 voneinander getrennt sind. Eine Stufe 94 auf dem Klammerstreifen tritt dann in Eingriff mit einer Endfläche des Flansches 62 und hält dann den Klammerstreifen im offenen Zustand. Druck, wie er durch den Pfeil 96 angezeigt wird, löst dann die Stufe 94 aus dem Eingriff, woraufhin die Feder 92 sich expandiert und den Klammerstreifen 68 in die in Fig. gezeigte Lage zieht. Es ist ersichtlich, daß eine geneigte Fläche 98 auf dem Flansch 62 derart wirkt, daß die Klemmbacke 74 nach unten gezwungen wird, während die Klemmbacke 72 von dem Flansch 6o getragen wird. Beim Gebrauch werden die oberen und unteren Ränder des Originalblattes 17 jeweils dadurch eingeklammert, daß zuerst der Rand zwischen die Klemmbacken 72 und 74 in der in Fig. 17 gezeigten Stellung angeordnet sind und danach bei 96 Druck ausgeübt wird, um auf den entsprechenden Klammerstreifen derart einzuwirken, daß er die in Fig. 18 gezeigte Stellung einnimmt mit der Konsequenz, daß das Originalblatt straff
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gezogen und sicher eingespannt wird. Das Originalblatt kann durch Anwendung von Druck auf jede Stange 86 wieder gelöst werden, wie durch den Pfeil loo in Pig. 18 angedeutet wird.
Der in den Fig. 19 bis 22 gezeigte fünfte Träger besitzt einen rechteckigen Rahmen} der aus zwei Führungen A, einem Kopfrahmen 2 sowie einem nicht gezeigten Endrahmen besteht. Angrenzend an und parallel zum Kopfrahmen 2 ist eine Einspannstange lol, die weiter unten beschrieben wird. Eine entsprechend gleiche Einspannstange grenzt an den Endrahmen an (nicht gezeigt).
Jede Einspannstange lol besteht aus einer im wesentlichen halbzylindrischen Klemmbacke Io2 und einer im wesentlichen halbzylindrischen beweglichen Klemmbacke Io4. Die Figuren 19, 2o und 21 zeigen diese Klemmbacken im "offenen" Zustand. An jedem Ende der Klemmbacke Io2 befindet sich ein zylindrischer Teil Io6, der in einer zylindrischen Ausnehmung Io8 in der entsprechenden Führung A drehbar gelagert ist. Die Einspannstange kann als Ganzes über einen Winkel von 9o° zwischen der in B1Ig. 2o gezeigten Position und der in Fig. 21 gezeigten Stellung rotieren. Zusätzlich kann die bewegliche Klemmbacke Io4 relativ zur Klemmbacke Io2 bewegt werden in einen "eingespannten" Zustand, der in Fig. 21 gezeigt wird.
Die bewegliche Klemmbacke Io4 wird auf zwei Stützen Ho geführt und sind fest an der Klemmbacke Io2 angebracht. Die Klemmbacken werden durch eine Schraubenfeder 112 in Taschen 114 in den Klemmbacken auseinandergezwungen. Die Bewegung der beweglichen Klemmbacke Io4 wird durch eine Nockenstange 116 gesteuert, die in Schlitzen in den Stützen Ho liegt. Jeder Schlitz Il8 wird von einem Stift 12o durch-
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kreuzt, und die Nockenstange 116 besitzt zwei Einkerbungen 122a und 122b, die mit den entsprechenden Stiften 12o zusammenwirken.
In der in durchgehenden Linien in den Fig. 19, 2o und 22 gezeigten Stellungen sind die Böden der Einkerbungen 122a und 122b in Eingriff mit den Stiften bzw. Bolzen 12o. Wenn eine Kraft auf die Nockenstange 126 in Richtung des schrägen Pfeils 124 in Fig. 22 ausgeübt wird, wirken die gebogenen Flächen 128 mit den Bolzen 12o zur Führung der Nockenstange derart zusammen, so daß die Nockenstange gleichzeitig sich nach unten bewegt (vergleiche Fig. 22) und dabei die bewegliche Klemmbacke Io4 nach unten zwingt, und sich nach rechts im Verhältnis zum übrigen der Einspannstange bewegt.
Betrachtet man Fig. 2o, so wird die Einspannstange in Uhrzeigerrichtung durch eine Schraubenfeder 13o gezwungen, deren eines Ende in einer Nut 13? in der Stange verankert ist, während das andere Ende durch eine Schraube 131I an einem der Führungen A verankert ist. Diese Feder ist einige Umdrehungen um den an der rechten Seite liegenden Teil Io6 in Fig. 22 herumgewickelt.
In der in den Fig. 19, 2o und 22 gezeigten Stellung wird die uhrzeigermäßige Drehung der Einspannstange dadurch verhindert, daß das Ende 136 der Nocken&ange mit einem Bolzen I38 (vergl. Fig. 19 und 22) in Eingriff steht, der an der links liegenden Führung A befestigt ist.
Wenn die Nockenstange II6 in Richtung des Pfeiles 124 verschoben wird, löst sich das Ende I36 vom Bolzen I38. Daraufhin dreht die Feder I30 die Einspannstange, bis das Ende I36 gegen einen zweiten Bolzen I1Jo anschlägt (Fig. 19 und 22), der an der links liegenden Führung A angebracht ist,
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In Fig. 2o wird die Bewegung der Nockenstange 116 im Verhältnis zum übrigen der Einspannstange durch den Pfeil 124a angedeutet (entsprechend zur nach unten gerichteten Komponente des Pfeils 12^ in Fig. 22), während die Uhrzeigerdrehung durch den Pfeil 1^2 angedeutet wird. Fig. 21 zeigt die Stellung, die beim Abschluß dieser Bewegungen erreicht wird.
Beim Gebrauch fängt man mit den Einzelteilen im "offenen" Zustand an, wie die Fig. 19, 2o und 22 zeigen. Eine Kante Ikk des Originalblattes I1Jo wird zwischen die Klemmbacken Io2 und lo'4 eingesetzt (von rechts, wie es in Fig. 2o ersichtlich ist).
Die Breite des Blattes beträgt etwas weniger als die Entfernung zwischen den Stützen Ho.
Die Bewegung der Klemmbacke lo*), gefolgt durch die Rotation der Einspannstange, die die Einzelteile in die in Fig. 21 gezeigte Position bringt, bewirkt, daß das Originalblatt 1^6 ergriffen und gespannt wird. Das Einspannen wird dadurch verbessert, daß eine rechteckig eingeteilte Rippe 1^8 auf der Klemmbacke loU vorgesehen wird, die zusammen mit einer entsprechend eingeteilten Nut 15o in der Klemmbacke Io2 zusammenwirkt.
Um das Originalblatt zu lösen, wird die Nockenstange 116 in Richtung des Pfeiles 152 in Fig. 21 geschwungen und zwar gegen die Wirkung der Feder 13o über einen 9o -Winkel. Danach wird die Nockenstange 116 in Richtung des Pfeiles 151* in die Stellung der Komponenten, wie sie Fig. 22 zeigt, gedrückt, in der das Ende I36 der Nockenstange wieder mit dem Bolzen I38 zusammenwirkt, um die Komponenten bzw. Einzelteile im "offenen" Zustand zu halten.
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Die Rotation bzw. Drehung der Einspannstange über mehr als 9o° aus der in Fig. 21 gezeigten Stellung kann durch einen geeigneten Aufbau der Feder 13o verhindert werden, so daß die Wicklung der Feder um den Teil Io6 herum fest wird, wenn die in Fig. 2o gezeigte Stellung erreicht wird.
Vorzugsweise trägt die Nockenstange 116 an ihrem Zentrum ein nicht gezeigtes Daumenstück, durch das sie leichter gehandhabt werden kann.
In einer einfacheren, nicht gezeigten Variante wird die Nockenstange 116 weggelassen und die Stützen Ho werden durch zylindrische Stützen ersetzt, die kleine Schlitze aufweisen, jedoch mit einem Außengewinde versehen sind. Auf diesen Stützen werden Flügelmuttern verwendet, um die Klemmbacke Io4 gegen die Klemmbacke Io2 zu drücken. Der gegenüber der Feder 13o liegende Teil Io6 trägt einen Radialbolzen, der im "Einspannzustand" mit dem Stift l4o in Eingriff steht. Im "offenen" Zustand ist der Radialbolzen in einer Stellung zurückgezogen, die um 9o° vom Stift I1Io weggedreht durch einen Haken, der zur angrenzenden Führung A geschwenkt wird. Dieser Haken ist anstelle des Stiftes vorgesehen.
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Claims (12)

  1. RAFFAY & BOETERS
    PATENTANWÄLTE
    HAMBURG-MÜNCHEN
    DlPL.-ING. VINCENZ V. RAFFAY 2 '4. Oktober I978 DIPL.-CHEM. DR. HANS D. BOETERS
    POSTADRESSE: POSTFACH 41OO 2000 HAMBURa
    KEW RESEARCH LIMITED unsere akte: 23o7/1o
    Station Works j
    Station Avenue,
    Kew, Richmond, Surrey, England
    Vorrichtung· zum Auftrafen gra f isoher Gestaltungselemente auf einen Arbeitsgeperistand.
    Patentansprüche
    Vorrichtung zum Tragen und Führen eines Originalblattes bzw. einer Vorlage im Verhältnis zu einem Gegenstand einer grafischen Arbeit bzw. eines Kunstwerkes, gekennzeichnet durch einen Träger in Form eines rechteckigen Rahmens (A, A, ?, Ί), der ein Mittel (12) zum Festlegen eines Originalblattes (16) auf dem Rahmen besitzt, sowie eine Zwischenführung (B, B, C, C), die mit dem Träger zusammenwirkt, um die Hin- und Herbewegung des Trägers in seiner eigenen Ebene zu halten, relativ zur Zwischenführung ausschließlich in einer ersten Richtung, die zu den zwei Seiten (A, A) des Trägers parallel iat und ein Mittel
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    KANZLEhQEFFOKENSTRASSEe · T EL EFON : CO 4 O) 47 SO 23 ■ TELEQRAMMEiPATFAY1HAMBURQ
    BAD ORKaINAL
    -O-
    (D, ü) zum Tragen der Zwischenführung auf einem Reißbrett, wobei die Hin- und Herbewegung der Zwischenführung parallel zu der Ebene des Trägers gehalten wird, relativ zum Heißbrett ausschließlich in einer zweiten Richtung, die senkrecht zur ersten Richtung verläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Tragen der Zwischenführung in Form einer Unterlage ausgebildet ist, die auf dem Reißbrett (bei U j befestigt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Tragen der Zwischenführung die Form von Rollen (26) aufweist, die über die Fläche des Reißbrettes laufen können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch z,, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenführung aus zwei parallelen länglichen Teilen besteht, die nicht aneinander befestigt sind, sich "vertikal" (wie oben beschrieben) erstrecken, wobei in jedem Teil einer Achse (2H) drehbar gelagert ist, die sich am Teil entlang erstreckt und zwei Rollen (2b) trägt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
    1 bis Hy dadurch gekennzeichnet, daß der Träger und die Zwischenführung derart miteinander in Eingriff stehen, daß der Träger gewünschtenfalls von der Zwischenführung abgehoben werden kann, ohne daß die Stellungen der Zwischenführung und der Unterlage, falls eine verwendet wird, auf dem Arbeitsgegenstand gestört bzw. verändert werden.
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    BAD ORIGINAL
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  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß die "oberen" und "unteren" Teile (wie oben beschrieben) des Trägers ein Mittel (1?) zum Ergreifen bzw. Einspannen des Originalblattes umfassen.
  7. 7. Vorrichtung nach eintm oder mehreren Ansprüchen
    1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Trägers relativ ;ίπ· ;'wi »cheriführung "vertikal" ist, während die Bewegung der ;'wi :;chenführung relativ zum Reißbrett "horizontal" (wie oben beschrieben) ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die "vertikale" Bewegung (bei lo) stufenweise gesteuert wird.
  9. 9. Kombination der Vorrichtung nach Anspruch 8, mit einem Originalblatt, dadurch gekennzeichnet, daß Buchstaben auf dem Originalblatt (Kj) in Linien (22) verlaufen, die bei den gleichen vertikalen Intervallen angeordnet sind, wie die Intervalle der vertikalen Bewegung.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mittel zum Festlegen der gegenüber*! legenden Ecken eines Originalblattes vorgesehen sind, die jeweils einen Vorspannstreifen (1?) aus flexiblem Kunststoff umfassen, in dem ein Schlitz und zwei Flansche (bei 2) ausgebildet sind, zwischen denen der Vorspannstreifen bewegt bzw. gedrückt werden kann.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mittel zum Festlegen der gegenüberliegenden Ecken eines Originalblattes vorgesehen sind, die jeweils einen Vorspannstreifen (68) aus elastischem Kunststoff umfassen, mit zwei gegenüberliegenden
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    BAD ORK3INAL
    Klemmbacken (72,71O sowie Mitteln (82,86,92), um den Vorspannstreifen in einen Hohlraum (66) zu ziehen, um dadurch die Klemmbacken zusammenzuklammern.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mittel zum Festlegen der gegenüberliegenden Ecken eines üriginalb]attes vorgesehen sind, die jeweils eine Greifstanpe (lol) umfassen, die aus zwei im wesentlichen halb-zy1indrischen Klemmbacken (Io2, Io4) bestehen, wobei eine Klemmbacke (Io2) an ihren Enden (lo(<) in einem Träger drehbar gelagert ist, während die zweite Klemmbacke (loO von der ersten Klemmbacke weg und zu ihr hin bewegbar ist.
    13· Vorrichtung nach Anspruch 1?, dadurch gekennzeichnet, daß Federn (112) die Klemmbacken auseinanderdrücken und eine Nockenstange (lib) die Klemmbacken zusammendrückt als Konsequenz einer Bewegung (124) entlang der Klemmbackenlänge, wobei zwei Sperren (138,14ο) mit dem einen Ende (13b) der Nockenstange zusammenwirken.
    Beschreibung:
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    BAD OriKÜNAL
DE19782846589 1977-10-27 1978-10-26 Vorrichtung zum auftragen grafischer gestaltungselemente auf einen arbeitsgegenstand Withdrawn DE2846589A1 (de)

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GB4470277 1977-10-27

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DE19782846589 Withdrawn DE2846589A1 (de) 1977-10-27 1978-10-26 Vorrichtung zum auftragen grafischer gestaltungselemente auf einen arbeitsgegenstand

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FR2407086A1 (fr) 1979-05-25
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