DE2845648A1 - Hydraulische rotationskolbenmaschine - Google Patents
Hydraulische rotationskolbenmaschineInfo
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- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/10—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
- F04C2/103—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
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Description
71-35
Zusatzverhältnis
Vorliegende Anmeldung ist ein Zusatz zu der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung
P 27 18 148.2-15 der Anmelderin. Im Oberbegriff von Anspruch 1 der Zusatzanmeldung sind die
Anmeldungen gemeinsamen Merkmale ausgewiesen. Die Zusatzanmeldung ist der Hauptanmeldung übergeordnet.
Die hier beanspruchte Erfindung ist nicht nur auf hydraulische Rotationskolbenmaschinen mit Drehschieber,
sondern auch auf solche mit einem Axialschieber anwendbar. Auch einige weitere Beschränkungen der Hauptanmeldung
wurden in die Zusatzanmeldung nicht mit
übernommen. Infolgedessen weicht die Formulierung des Oberbegriffs von Ar^pruch 1 der Zusatzmeldung von
ieni der Hauptanmeldung ab.
Anwendungsgebiet
Die hydraulische Rotationskolbenmaschine nach der vorliegenden Zusatzanmeldung dient als Kraft- und
Arbeitsmaschine, kann also als Pumpe oder als Motor wirken. Besondere Bedeutung hat eine Anwendung im
Rahmen einer hydrostatischen Lenkeinrichtung von Kraftfahrzeugen.
Aufgabe, Lösung, Vorteile
Zur Befestigung der eigentlichen Rotationskolbenmaschine am Steuerschiebergehäuse dienen achsparal-
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- 5 - 71-35
lele Befestigungsschrauben, die unter gleichen
Winkelabständen angeordnet sind. Nach dem Stand der Technik (z.B. der nicht vorveröffentlichten
deutschen Patentanmeldung P 28 10 902.6-21 der
Anmelderin) ist zwischen je zwei Gehäusebohrungen für die Befestigungsschrauben je ein überströmkanal
im Gehäuse vorgesehen. Von diesen überströmkanälen dient in jeder Betriebsphase etwa die
Hälfte zur Verbindung mit den sich verkleinernden Verdrängerzellen der Rotationskolbenmaschine, der
Rest zur Verbindung mit den sich vergrößernden Verdrängerzellen. Außerdem müssen im Gehäuse Kanäle
für Rückschlagventile sowie Verbindungskanäle untergebracht werden, die für die Steuerung, z.B.
bei Verwendung der Rotationskolbenmaschine als Dosiermotor in hydrostatischen Lenkungen erforderlich
sind. Durch die Hauptanmeldung sollte für solche Kanäle dadurch Raum geschaffen werden, daß die
oben erwähnten (achsparallelen) Längskanäle die Schäfte der Befestigungsschrauben umgeben. Damit
wird der Raum zwischen diesen Längskanälen frei zur Unterbringung weiterer Kanäle.
Nach der Hauptanmeldung sind, wie beim Stand der
Technik, die Schäfte der Befestigungsschrauben im Außenzahnring jeweils zwischen den Zahnlücken durchgeführt.
Eine zwischen der Rotationskolbenmaschine und dem Gehäuse angeordnete Zwischenscheibe zur Abdeckung
der Verdrängerzeilen hat Überströmkanäle in Form flacher Wannen, die die Arbeitsflüssigkeit von
den Zahnlücken zu den die Schraubschäfte umgebenden
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Längskanälen im Gehäuse überleiten.
Diese Überströmkanäle bieten einen relativ hohen Strömungswiderstand, da die Arbeitsflüssigkeit
zweimal umgelenkt werden muß, nämlich von der Zahnlücke her aus achsparalleler Richtung in
eine Umfangsrichtung innerhalb der als Überströmkanal
dienenden flachen Wanne und eine zxfeite Umlenkung aus dieser Richtung in die achsparallele Richtung
innerhalb des sich anschließenden Längskanals im Gehäuse.
Die Herstellung der Zwischenscheibe ist kostspielig. Ein Fräsen der flachen Wannen ist zu teuer. Wird die
Zwischenscheibe dagegen als Sinterteil hergestellt, so ist hierfür zunächst ein Werkzeug erforderlich.
Außerdem muß das Sinterteil dicht gemacht werden, was durch Infiltration mit Kunststoff oder Kupfer
geschieht. Auch eine so hergestellte Zwischenscheibe
ist teuer.
Durch die vorliegende Erfindung soll die Anordnung so getroffen werden, daß eine Umlenkung der Strömung
innerhalb der Zwischenscheibe nicht erforderlich ist, und daß die Zwischenscheibe als einfach herstellbarer
Bauteil ausgebildet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch gelöst.
Ein wesentlicher Gedanke liegt hierbei darin, die Schraubschäfte durch äußere Fortsätze der Zahnlücken hindurch-
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zuführen. Man erreicht dann, daß sich die Überströmkanäle
aus den Verdrängerkammern in die Längskanäle im Gehäuse ohne Umlenkung führen lassen. Dadurch wird der Strömungswiderstand
niedrig gehalten. Ferner ergibt sich eine Zwischenscheibe, die als einfacher Stanzteil und
damit billig herstellbar ist.
Weiterbildung der Erfindung
Durch eine Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch wird eine sehr einfache Zentrierung der Zwischenscheibe
j nämlich an den Außenseiten der Schraubschäfte j ermöglicht.
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- 8 - . 71- 35
Erläuterung der Erfindung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch eine hydraulische Rotationskolbenmaschine und einen Teil eines
zugehörigen Gehäuses mit zwei Drehschiebern.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II in
Fig. 1 und zeigt die Rotationskolbenmaschine.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III in
Fig. 1 durch Gehäuse und Drehschieber.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie IV-IV in Fig. 1 und zeigt die Zwischenscheibe.
In dem Gehäuse 2 sind zwei Drehschieber untergebracht, nämlich ein äußerer.zur Verteilung dienender Steuerschieber
4 und ein innerer zum Umsteuern dienender Steuerschieber 6. An dem Gehäuse ist links die Rotationskolbenmaschine
8 mit Hilfe von Schrauben mit Schäften 10 angebracht. Die Rotationskolbenmaschine hat einen Abschlußdeckel
12, einen innen verzahnten Außenzahnring 14 und ein in diesem exzentrisch umlaufendes außen verzahntes
Innenzahnrad 16. Das Innenzahnrad ist durch eine Gelenkwelle 18 drehfest mit dem inneren Steuerschieber
verbunden. Zwischen Außenzahnring 14 und Innenzahnrad
befinden sich die gegeneinander abgesperrten Verdrängerzellen 20. Zur Abdichtung der Verdrängerzellen gegen
das Gehäuse 2 dient eine Zwischenscheibe 22. Die Ver
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drängerzellen 20 sind durch die Zwischenscheibe 22 hindurch mit achsparallelen Längskanälen 24 im Gehäuse
2 verbunden, die die Schraubschäfte 10 umgeben und durch Verbindungskanäle 26 mit der Außenseite
des äußeren Steuerschiebers 4 verbunden sind. Die Steuerschieber steuern den Flüssigkeitsstrom
zwischen den Verdrängerzellen und Anschlüssen am Gehäuse 2 in irgendeiner an sich bekannten Weise. Eine
sehr ähnlich arbeitende Einrichtung ist in der älteren deutschen Patentanmeldung P 28 10 902.6 der Anmelderin
beschrieben.
Die Zahnlücken der Verdrängerzellen 20 haben radial äußere Portsätze (Zahnlückenfortsätze) 28, und die
Schraubschäfte 10 sind durch diese Zahnlückenfortsätze geführt, wobei die Berandungen der Zahnlückenfortsätze
die Schraubschäfte mit Abstand umgeben, so daß Durchströmräume 29 ausreichender Weite gebildet werden. Jedoch
reichen die Durchströmräume 29 nicht ganz um die Schraubschäfte 10 herum. Vielmehr besteht an den radial
äußeren Seiten 30 der Schraubschäfte nur das erforderliche
Spiel zum Einsetzen und Pestziehen der Schrauben.
Die Zwischenscheibe 22 hat Überströmkanäle 32, die mit den Durchströmräumen 29 des Außenzahnringes 14 fluchten
und ebenfalls die Schraubschäfte 10 teilweise umgeben.
Im Betrieb kann Arbeitsflüssigkeit von einer Verdrängerzelle ■ 20 in einen Durchströmraum 29 im Außenzahnring
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ohne weiteres eintreten und dann aus diesem ungehindert durch den überströmkanal 32 in der
Zwischenscheibe 22 in den den Schraubschaft 10 umgebenden Längskanal 24 strömen und von dort durch
den Verbindungskanal 26 zum äußeren Drehschieber oder in umgekehrter Richtung.
Wie Figur 3 zeigtest zwischen den Längskanälen 24, die die Schraubschäfte 10 umgeben. Platz für die Unterbringung
weiterer Längskanäle 34 und 36, die zur Aufnahme von Rückschlagventilen dienen können oder
die Verbindungskanäle darstellen können, wie sie bei der Verwendung der Rotationskolbenmaschine als Dosiermotor
bei einer hydrostatischen Lenkung erforderlich sind.
Varianten des Ausführungsbeispiels
Die Erfindung ist ebenso anwendbar, wenn die Steuerschieber 4 und 6 nicht Drehschieber, sondern Axialschieber
sind. Die Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn nur ein einziger Steuerschieber vorhanden ist, die
Rotationskolbenmaschine also nur als Pumpe oder nur als Motor arbeitet.
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Leerseite
Claims (1)
1.) Hydraulische Rotationskolbenmaschine (Kraft- und Arbeitsmaschine), insbesondere für hydrostatische
Lenkeinrichtungen von Kraftfahrzeugen, mit folgenden Merkmalen:
a) Die Rotationskolbenmaschine hat einen innen verzahnten Außenzahnring, in dessen Innenraum
ein außen verzahntes Innenzahnrad abweichender Zähnezahl exzentrisch umläuft;
b) Zwischen beiden befinden sich voneinander getrennte Verdrängerzellen;
c) Das Außenzahnrad ist stirnseitig durch Schrauben
mit einem Gehäuse verbunden, das mindestens einen mit dem Innenzahnrad umlaufenden Steuerschieber
aufnimmt;
d) Zwischen Außenzahnring und Innenzahnrad einerseits und dem Gehäuse andererseits ist eine Zwischenscheibe
zum Abdecken der Verdrängerzellen eingefügt;
030ΰ17/(Η7δ
- 2 - 71-35
e) Die Zahnlücken des Außenzahnringes sind durch je einen überströmkanal in der Zwischenscheibe
mit je einem Längskanal im Gehäuse verbunden;
f) Die Längskanäle haben Verbindungskanäle zu
dem (oder dem äußeren) Steuerschieber, derart, daß die sich jeweils verkleinernden 'Verdrängerzellen
mit einem Anschluß der Rotationskolbenmaschine verbunden sind und die sich
jeweils vergrößernden mit einem anderen;
g) Die Längskanäle umgeben die Schäfte der Schrauben auf einem Teil ihrer Länge;
Nach P 27 18 148.2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
k) Die Zahnlücken des Außenzahnringes (14) haben radial äußere Portsätze (Zahnlückenfortsätze 28);
1) Die Schraubschäfte (10) sind durch die Zahnlükkenfortsätze
geführt;
m) Zwischen den Schraubschäften und den Zahnlückenfortsätzen verbleiben Durchströmräume (29);
n) Die Uberströmkanäle (32) der Zwischenscheibe ( 22)
fluchten mindestens annähernd mit den Durchströmräumen (29) des Außenzahnringes (14).
S3ÜÖ 17/Ό47S
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Rotationskolbenmaschine nach Anspruch I3
dadurch gekennzeichnet , daß
die Überströmkanal (32) der Zwischenscheibe (22) die Form von Teilzylinderschalen haben, die die Schraubschäfte (10) bis auf deren radial äußere Seite umgeben.
dadurch gekennzeichnet , daß
die Überströmkanal (32) der Zwischenscheibe (22) die Form von Teilzylinderschalen haben, die die Schraubschäfte (10) bis auf deren radial äußere Seite umgeben.
Priority Applications (9)
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|---|---|---|---|
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| US06/084,183 US4295805A (en) | 1978-10-20 | 1979-10-12 | Hydraulic rotary toothed piston engine with flow through the toothed gaps |
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2439315B1 (de) |
| GB (1) | GB2035457B (de) |
| SU (1) | SU1048991A3 (de) |
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