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DE2845092A1 - Verfahren zum loesen eines schmiedestueckes aus einem werkzeug sowie schabotte- oder gegenschlaghammer, welcher mit einem ausstosser zum loesen eines schmiedestueckes versehen ist - Google Patents

Verfahren zum loesen eines schmiedestueckes aus einem werkzeug sowie schabotte- oder gegenschlaghammer, welcher mit einem ausstosser zum loesen eines schmiedestueckes versehen ist

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Publication number
DE2845092A1
DE2845092A1 DE19782845092 DE2845092A DE2845092A1 DE 2845092 A1 DE2845092 A1 DE 2845092A1 DE 19782845092 DE19782845092 DE 19782845092 DE 2845092 A DE2845092 A DE 2845092A DE 2845092 A1 DE2845092 A1 DE 2845092A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ejector
piston
bear
schabotte
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782845092
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Ing Grad Brunsbach
Friedrich Dr Ing Keilholz
Wilhelm Ing Grad Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beche and Grohs GmbH
Original Assignee
Beche and Grohs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beche and Grohs GmbH filed Critical Beche and Grohs GmbH
Priority to DE19782845092 priority Critical patent/DE2845092A1/de
Publication of DE2845092A1 publication Critical patent/DE2845092A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/14Ejecting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • "Verfahren zum Lösen eines Schmiedestückes aus einem Werk-
  • zeug sowie Schabotte- oder Gegenschlaghammer, welcher mit einem Ausstoßer zum Lösen eines Schmiedestückes versehen ist" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lösen eines Schmiedestückes aus der Gravur eines Werkzeuges oder eines Einsatzes eines Werkzeuges eines Schabotte- oder Gegenschlaghammers und Anheben des Schmiedestückes mittels eines Ausstoßers in eine Entnahmelage, dessen Ausstoßbewegung durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel erfolgt. Weiterhin erstreckt sich die Erfindung auf einen Schabotte- oder Gegenschlaghammer, welcher mit einem Ausstoßer zum Lösen eines Schmiedestückes aus der Gravur eines Werkzeuges oder eines Einsatzes eines Werkzeuges und Anheben des Schmiedestückes in eine Entnahmelage ausgerüstet ist, dessen Ausstoßbewegung durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel erfolgt, wobei der Ausstoßer derart angeordnet ist, daß dieser während des Schlagvorganges von den am Schlag direkt oder indirekt beteiligten Bauteilen des Hammers getrennt ist.
  • Es ist bei Schabottehämmern bekannt, in der Schabotte, in einem Einsatz der Schabotte oder in einem Werkzeughalter Ausstoßer anzuordnen, welche über Leitungen hydraulisch beaufschlagbar und durch das Driickmittel in ihre Ausstoßlagen bewegbar sind. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß die Ausstoßer durch ihre Anbringung in der Schabotte bzw. im Schabotteneinsatz den starken Erschütterungen beim Schmieden ausgesetzt sind und dadurch schnell zu Störungen neigen und einen erheblichen Wartungsaufwand erfordern.
  • Bei Gegenschlaghämmern ist es bekannt, Ausstoßer zu verwenden, die unabhängig vom Unterbären auf der Gruedplatte angebracht sind Ihre Ausstoßkraft ist jedoch begrenzt durch das Bärgewicht bzw. durch die Gewichtsdlfferenz, wenn Ober- und Unterbär miteinander gekuppelt sind Außerdem ist eine genaue Positionierung des Werkstuckes im ausgestoßenen Zustand nur dann zu erreichen, wenn die Ruhelage des Unter bären nach dem Schlag immer genau dieselbe ist.
  • An Gegenschlaghämmern ist es weiterhin bekannt, Ausstoßer starr oder federnd anzubauen, bei denen das letzte Stück des Rückhubes eines Bären zum Ausstoßen benutzt wird. Bei dieser bekannten Ausführung erweist es sich als nachteilig, daß beim normalen Schmieden der Bärhub soweit reduziert werden muß, daß der Ausstoßer das Schmiedeteil nicht berührt.
  • Erst beim Ausstoßen wird der volle Hub durchfahren. Weiterhin ist durch die nicht genau zu steuernde Ausstoßgeschwindigkeit ein sauberes Positionieren des Schmiedeteils zur Übergabe nicht möglich.
  • Von diesem Stand der technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Lösen eines Schmiedestückes sowie einen Schabotte- odr Gegenschlaghammer, welcher mit einem Ausstoß er zum Lösen eines Schmiedestückes ausgerüstet ist, zu schaffen, bei welchen der Hub des Ausstoßers nicht nur in seiner Höhe unabhängig von etwaigen Restbewegungen des Bären oder der Schabotte in seiner Höhe einstellbar ist, sondern auch vergleichsweise große Ausstoßkräfte erzeugt werden können, wobei darüber hinaus keinerlei Verbindung zwischen Bär bzw. Schabotte einerseits und Ausstoßer andererseits während der Stoßwirkung des Schlages des Bären besteht.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dies dadurch erreicht, daß mit Beendigung des Schlagvorganges und wenn der Bär oder die Schabotte des Hammers im wesentlichen zur Ruhe gekommen ist, der Ausstoßer mit dem Bär bzw. der Schabotte in Wirkverbindung gebracht wird, und dann die eigentliche Ausstoßbewegung eingeleitet wird. Bei einem Schabotte- oder Gegenschlaghammer wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der aus einem Ausstoßerkolben und einem Ausstoßerevtl.
  • dorn und /einem Ausstoßerstift bestehende Ausstoßer an einem nicht am Schlag beteiligten Bauteil des Hammers befestigt ist, daß der Ausstoßerkolben beim Ausstoßvorgang am Bär bzw.
  • an der Schabotte anliegt und der Ausstoßerdorn bzw. -stift mit dem Ausstoßerkolben direkt oder über ein Druckmittel in Wirkverbindung steht.
  • Durch die Lehre nach der Erfindung wird der Ausstoßvorgang in zwei Abschnitte unterteilt, und zwar einmal in das Heranfahren und Kuppeln des Ausstoßerkolbens mit dem Werkzeug oder dem Bär bzw. der Schabotte, und zum anderen in das eigentliche Ausstoßen. Dies ergibt die Möglichkeit, den Hub des Ausstoßers unabhängig von etwaigen Restbewegungen des Bären bzw. der Schabotte in seiner Höhe einzustellen. Außerdem können vergleichsweise große Ausstoßkräfte erzeugt werden, insbesondere dann, wenn nicht nur eine kraftschlüssige, sondern auch eine formschlüssige Verbindung zwischen Ausstoßerkolben einerseits und Werkzeug oder Bär bzw. Schabotte andererseits in Richtung der Wirkung der Ausstoßerkraft hergestellt wird.
  • Die Richtungder Ansstoßbewegung des Ausstoßerdornes bzw. -stiftes kann senkrecht zur Bewegungsrichtung des Bären erfolgen. Es ist aber auch möglich, daß die Richtung der Ausstoßbewegung des Ausstoßerdornes bzw. - stiftes in Bewegungsrichtung ds Bären verläuft.
  • Vorteilhaft ist der Ausstoßerkolben in einem seitlich am Ständer des Hammers angebrachten Zylinder angeordnet und mit einer Kolbenstange ausgerüstet, welche eine Offnung in ir dem Bären bzw. der Schabotte zugewandten Stirnwandung des Sylinders durchsetzt und sich in der einen Endlage des Ausstoßerkolbens in eine quer zur Schlagrichtung des Bären verlaufende Ausnehmung des Werkzeuges erstreckt und mit dem senkrecht im Werkzeug angeordneten Ausstoßerstift derart in Wirkverb-lndung steht, daß dieser sich in seiner ausgefahrenen Endlage befindet. Die einander zugeordneten Enden der Kolbenstange und des Ausstoße-rstiftes sind mit einander angepaßten Schrägflächen versehen. Da der Ausstoßerkolben quer zur Schlagrichtung des Bären arbeitet, wird die auf den Bären wirkende horizontale Kraftkomponente des Ausstoßers von der Bärführung aufgenommen. Diese Art eines Ausstoßers ist vor allem ort vorteilhaft, wo eine Anbringung auf der dem Werkzeug entgegengesetzten Seite nicht möglich ist, z.B. an einem Oberbär mit großem Antriebskolben.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Eolbenstange des Ausstoßerkolbens sich in eine in Schlagrichtung des Bären verlaufende Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte erstrecken und als Zylinder für den Ausstoßerdorn ausgebildet sein, welcher in seiner ausgefahrenen Endlage eine im Werkzeug vorhandene, in Schlagrichtung des Bären verlaufende Bohrung od.dgl. durchsetzt. Die Beaufschlagung des Ausstoßerkolbens mit Druckmittel erfolgt derart, daß diese eine Ausgleichbewegung des Ausstoßerkolbens erlaubt Vorteilhaft ist die Kolbenstange des Ausstoßerkolbens so angeordnet, und an ihrem freien Ende so ausgebildet, daß diese in ihrer ausgefahrenen Endlage mit dem Bären bzw. der Schabotte oder der Unterseite des Werkzeuges kraftschlüssig verbunden ist. Diese Ausführungsform ermöglicht das Ausfahren des Ausstoßerkolbens,bis dessen Kolbenstange kraftschlüssig am Bär bzw. am Gesenk anliegt. Danach wird der Ausstoßerdorn durch Beaufschlagung mittels eines Druckmittels ausgefahren, so daß das Schmiedestück ausgestoßen wird. Hierdurch wird erreicht, daß das Ausstoßen des Schmiedestückes mit einer definierten Geschwindigkeit erfolgt.
  • Diese Ausführung ist beschränkt auf die Erzeugung nicht allzu großer Ausstoßkräfte, so z.B., wenn bei Gegenschlaghämmern der Unterbär durch Kupplungselemente mit dem Oberbär verbunden ist und dadurch das Eigengewicht des Unterbären nahezu ausgeglichen ist. Wenn daher die Ausstoßkräfte ein bestimmtes Maß überschreiten, ist eine Verriegelung des Bären während des Ausstoßvorganges vorzusehen, z.B. durch Festklemmen des Bären in seinen Führungen.
  • Die Erzeugung beliebig großer Ausstoßkräfte wird nach einem Vorschlag der Erfindung dadurch erreicht, daß die Eolbenstange des Ausstoßerkolbens mit Kupplungselementen versehen ist, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, daß diese beim Verschieben des Ausst-oßerdorn-s in seine ausgefahrene Endlage in form-schlüssig-e Verbindung mit einer Ausbuchtung od.dgl. in der Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte gelangen. Der AÜsstoßerddrn weist eine sich zu seinem freien Ende hin konisch veraungende Absetzung auf, welche als Betätigungselement für eine Spreizbewegung der -Eupplungselemente dient. Die Beaufschlagung des Ausstoßerdorns mit Druckmittel erfolgt nach Herstellung einer kraftSchlüsslgen Verbindung zwischen der Kolbenstange des Ausstoßerkolbens und dem Bär bzw. der Schabotte. Bei dieser Ausführungsfom wird eine formschlüssige Ankupplung des Ausstoßerkolbens an den Bär bzw. die Schabotte vorgenommen, bevor der eigentliche Ausstoßvorgang beginnt. Durch Ausfahren des Ausstoßerkolbens legt sich dessen Kolbenstange stirnseitig in die Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte ein, wobei durch das Ausfahren des Ausstoßerdorns die Kupplungselemente gespreizt werden, so daß diese sich in die Ausbuchtung od.dgl. der Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte erstrecken und somit eine formschlüssige Ankupplung hergestellt wird. Auf ihrem weiteren Weg kann der Ausstoßerdorn ein Schmiedestück mit einer vergleichsweise großen Kraft ausstoßen, da die Gegenkraft durch die Kupplung aufgenommen wird.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlage der Erfindung erstreckt der Ausstoßerkolben sich in eine in Schlagrichtung des Bären verlaufende Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte und ist als Zylinder fur den Ausstoßerdorn ausgebildet, wobei der Ausstoßerkolben mit einem Schwenktrieb in Wirkverbindung steht und im Bereich seines vorragenden Endes mit einen oder mehreren Riegeln od.dgl. ausgerüstet ist1 welcher bzw. welche derart ausgebildet und angeordnet ist bzw. sind, daß dieser bzw diese beim Verschwenken des Ausstoßerkolbens in seine eine Rotationsendlage in formschlüssige Verbindung der Ausbuchtung od.dgl. in der Ausnehmung des Bären bzw. der Schabotte gelangt bzw. gelangen, während in der anderen Rotationsendlage des Ausstoßerkolbens keine formschlüssige Verbindung besteht Der Ausstoßerkolben ist an seiner dem Ausstoßerdorn abgewandten Seite als Zylinder für die Aufnahme einer frei vorragenden, feststehenden Kolbenstange ausgebildet. Der Schwenktrieb weist eine Zahnstange und eine dies hin- und herschiebende Zylinder-Kolben-Einheit auf, wobei die Zahnstange seine Zahnung des Ausstoßerkolbens eingreift. Durch diese Ausbildung wird eine bajonettartige Verriegelung zwischen den Ausstoßerkolben und dem Bär bzw. der Schabotte hergestellt.
  • Bei großen Schmiedestücken kann es vorteilhaft sein, wenn das Werkzeug mit mehreren Ausstoßern ausgerüstet ist, die an verschiedenen Stellen des Werkzeuges bzw. Gesenks das Schmiedestück gleichzeitig ausstoßen. Hierdurch wird erreicht, daßbei einem etwaigen Klemmen des Schmiedestückes in der Gravur größere Biegekräfte vermieden werden und nach dem Ausheben aus der Gravur eine gleichmäßige und wiederholbare Übergabeposftion vorhanden ist.
  • Es kann aber auch der Fall eintreten, daß das Schmiedestück beim Ausheben aus der Gravur verkantet. In diesem Falle ist es vorteilhafter7 wenn bei Vorhandensein mehrerer und Ausstoßer diese abwechselnd betätigt werden somit das Schmiedestück jeweils um ein kleines Stück anheben.
  • Ausfahrungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen näher erläutertgund zwar zeigen diese: Pig. 1 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht eines Teils des Hammers mit quer zur Schlagrichtung angeordnetem Ausstoßer, Fig. 2 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht eines Teils des Hammers mit in Schlagrichtung wirkendem Ausstoßer und kraftschlüssiger Verbindung zwischen Ausstoßerkolben und Bär, Fig. 3 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht eines Teils des Hammern mit in Schlagrichtung wirkendem Ausstoßer und formschlüssiger Verbindung zwischen Ausstoßerkolben und Bär durch spreizbare Kupplungselemente, Fig. 4 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht eines Teils des Hammers mit in Schlagrichtung wirkendem Ausstoßer und formschlüssiger Verbindung zwischen Ausstoßerkolben und Bär in Verriegelungslage des Ausstoßerkolbens mit dem Bär durch Verschwenken des Ausstoßerkolbens, Fig. 5 die gleiche Darstellung wie in Fig. 4, jedoch in entkoppelter Lage von Ausstoßerkolben und Bär, Fig. 6 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht eines Teils des Hammers mit zwei in Schlagrichtung wirkenden Ausstoßern und kraftschlüssigen Verbindungen zwischen Ausstoßerkolben und Bär und Fig. 7 in schematischer Darstellung eine geschnittene Ansicht zweier benachbarter Ausstoßer mit gemeinsamer Steuervorrichtung.
  • Mit 1 ist die Grundplatte, mit 2 der Ständer und mit 3 der Bär bzw. die Schabotte des Hammers bezeichnet.
  • Der Ausstoßer besteht aus dem Ausstoßerkolben 4, ggf. mit einer Kolbenstange 5 und einem Ausstoßerdorn 6 bzw. einem Ausstoßerstift 7.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist am Ständer 2 des Hammers seitlich ein Zylinder 8 angebracht, in dem der Ausstoßerkolben 4 verschiebbar angeordnet ist. Die Kolbenstange 5 des Ausstoßerkolbens 4 durchsetzt in der in Fig. 1 gezeigten einen Endlage des Ausstoßerkolbens 4 die Öffnung 9, in der dem Bären 3 zugewandten Stirnwandung 10 des Zylinders 2. Die Kolbenstange 5 erstreckt sich hierbei in eine quer zur Schlagrichtung des Bären 3 verlaufende Ausnehmung 11 des Werkzeuges 12 -und steht hierbei mit dem Ausstoßstift 7 in Wirkverbindung, welcher in einer senkrechten Bohrung 13 od.dgl. des Werkzeuges 12 vorgesehen ist. Die einander zugeordneten Enden der Kolbenstange 5 und des Ausstoßstiftes 7 sind mit Schrägflächen 14 versehen.
  • In Fig. 1 sind der Ausstoßerkolben 4 und die Kolbenstange 5 in ausgezogenen Linien in ihren einen, nämlich den Ausstoßerstift 7 betätigenden Endlage, dargestellt, während in strichpunktierten Linien die andere, d.h. die Ruhelage, gezeigt ist.
  • An den Zylinder 2 ist das Steuerglied 15 angeschlossen, aus dem hydraulisches Druckmittel über die Leitungen 16 entsprechend den Pfeilen 17 und umgekehrt zugeführt wird.
  • Durch die seitliche Anbringung des Ausstoßers an dem Ständer 2 des Hammers werden die beim Schmieden entstehenden Erschütterungen von diesem ferngehalten. Nach Erreichen der Ruhelage des Bären 3 wird der Ausstoßerkolben 7 über das Steuerglied 15 und eine der Leitungen 16 beaufschlagt, so daß dieser sich in die in Fig. 1 links eingezeichnete Endlage bewegt, in welcher seine Kolbenstange 5 über die Schrägflächen 14 den Ausstoßerstift 7 in seine Endlage ausführt, welche für die linke Hälfte des Ausstoßerstiftes 7 gezeigt ist.
  • In dieser ausgefahrenen Endlage wird das im Werkzeug 12 befindliche Werkstück 18 angehoben und in die durch die Endlage des Ausstoßerstiftes 7 vorgegebene Entnahmeposition gebracht.
  • Nach erfolgtem Ausstoßen des Werkstückes 18 erfolgt eine Umsteuerung der hydraulischen Beaufschlagung über das Steuerglied 15, so daß der Ausstoßerkolben 4 in seine andere Endlage zurückkehrt, wobei der Ausstoßerstift 7 unter der Wirkung seiner Schwerkraft nach unten fällt, welche Bewegung auch durch die Feder 19 unterstützt oder aber durch diese zwangsläufig herbeigeführt werden kann.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wirkt der Ausstoßer in Schlagrichtung des Bären 3. Die Kolbenstange 5 des Ausstoßerkolbens 4 erstreckt sich in die in Schlagrichtung des Bären 3-verlaufende Ausnehmung 11. Die Kolbenstange 5 ist als Zylinder für den Ausstoßdorn 6 ausgebildet, welcher mit seinem verjüngten Teil die senkrechte Bohrung 13 des Werkzeuges 12 durchsetzt.
  • In der linken Hälfte der Fig. 2 ist der Ausstoßerkolben 4 in seiner ausgefahrenen Endlage gezeigt, während in der rechten Hälfte die Ruhelage dargestellt ist.
  • Das Steuerglied 15 ist doppelt wirkend ausgebildet, und zwar erfolgt die Beaufschlagung des Ausstoßerkolbens 4 über die Leitungen 16 mit pneumatischem Druckmittel, während der Ausstoßerdorn 6 über die Leitungen 20 hydraulisch beaufschlagt wird. Die Wirkungsweise ist derart, daß zunächst der Ausstoßerkolben 4 über die Leitungen 16 pneumatisch beaufschlagt wird, bis die Stirnfläche seiner Kolbenstange 5 an der entsprechend ausgebildeten Stirnfläche 21 der Ausnehmung 11 des Bären 3 kraftschlüssig anliegt. Daraufhin wird der Ausstoßerdorn 6 betätigt, so daß dieser eine Aufwärtsbewegung ausführt, welche zum Auswerfen des im Werkzeug 12 befindlichen Schmiedestückes 18 führt. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Schmiedestück 18 mit einer definierten Geschwindigkeit ausgestoßen wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die sich in ihrer ausgefahrenen Endlage in die Ausnehmung 11 des Bären 3 erstreckende Kolbenstange 5 des Ausstoßerkolbens 4 wiederum als Zylinder für den Ausstoßerdorn 6 ausgebildet. Der vordere Teil des Ausstoßerdorns 6 weist eine sich konisch verjüngende Absetzung 22 auf, deren veräüngter vorderer Teil sich durch die senkrechte Bohrung 13 in eine entsprechende Bohrung des nicht weiter dargestellten, sich auf dem Bären 3 befindlichen Werkzeuges erstreckt.
  • Die Kolbenstange 5 weist in ihrem oberen Teil Eupplungselemente 23 auf, die über nicht weiter dargestellte Pederelemente gehaten sind.
  • Die Beaufschlagung sowohl des Ausstoßerkolbens 4 als auch des Ausstoßerdorns 6 erfolgt hydraulisch über das Steuerglied 15 und die Leitungen 16 und 20. Im linken Teil der Fig. 3 sind der Ausstoßerkolben 4 und der Ausstoßerdorn 6 in ihren Ruhelagen dargestellt, während im rechten Teil diese in ihren ausgefahrenen Endlagen gezeigt sind.
  • Die Steuerung geschieht in der Weise, daß zunächst der Ausstoßerkolben 4 hydraulisch angehoben wird, bis seine vordere Stirnfläche an der Stirnfläche 21 in der Ausnehmung 11 des Bären 3 anliegt. Nunmehr wird der Ausstoßerdorn 6 hydraulisch beaufschlagt, so daß dieser eine Aufwärtsbewegung in Richtung auf das im nichtdargestellten Werkzeug befindliche Werkstück ausführt. Durch die schrägverlaufende Absetzung 22 des AuBetoßerdorns 6 werden die mit entsprechenden Schrägflächen ausgerüsteten Kupplungselemente 23 gespreizt, so daß diese sich in der Ausbuchtung 24 der Ausnehmung 11 des Bären 3 formschlüssig verspannen. Auf dem weiteren Weg des Ausstoßerdorns 6 kann dieser ein Schmiedestück mit einer ve¢eichsweise großen Kraft ausstoßen, da die Gegenkraft durch die Kupplung aufgenommen wird.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher der Ausstoßerkolben 4 in seiner ausgefahrenen Endlage die dem Bären 3 zugewandte Stirnwandung seines Zylinders 8 durchsetzt, wie Fig. 4 deutlich macht. Der Ausstoßerkolben 4 erstreckt sich hierbei in die Ausnehmung 11 an der Unterseite des Bären 3 und dient wiederum als Zylinder für den Ausstoßerdorn 6. Dieser ist unterteilt ausgebildet, und zwar ist ein Zwischendorn 25 vorgesehen. Der Ausstoßerstift 7 steht unter der Einwirkung der Feder 19, welche diesen in seine Ausgangslage zurückbewegt.
  • Der Ausstoßerkolben 4 ist mit einem Schwenktrieb 26 versehen, welcher aus der Zahnstange 27 und einer diese betätigenden Zylinder-Kolben-Einheit 28 besteht. Die Zahnstange 27 greift hierbei in eine Zahnung 29.des Ausstoßerkolbens 4 ein.
  • Der Ausstoßerkolben 4 ist an seiner Oberseite mit zwei einander gegenüberliegenden, vorragenden Riegeln 30 ausgerüstet, welche im verriegelten Zustand (Fig. 4) sich in die Ausbuchtung 24 der Ausnehmung 11 an der Unterseite des Bären 3 erstrecken und somit eine formschlüssige Verbindung durch Verriegelung bewirken.
  • Der Ausstoßerkolben 4 ist mit einem Zylinderraum 33 versehen, in welchem eine von der Stirnwand 31 des Zylinders 8 frei vorragende Kolbenstange 32 gleitet.
  • Die Betätigung erfolgt in der Weise, daß über das Steuerglied 15 und den feststehenden Kolben 32 der Zylinderraum des Ausstoßerkolbens 4 hydraulisch beaufschlagt wird, so daß der Ausstoßerkolben sich aufwärts in die Ausnehmung 11 des Bären 3 bewegt, soweit, bis seine Stirnseite an der Stirnfläche 21 der Ausnehmung 11 des Bären 3 anliegt. Im Zylinderraum 33 entsteht nunmehr ein Druckaufbau. Dieser Druckaufbau bewirkt über das mehrfach wirkende Steuerglied 15 eine Beaufschlagung der Leitung 34 mit Hydraulikmittel, so daß der Kolben der Zylinder-Eolben-Einheit 28 des Schwenktriebes 26 verschoben wird und damit dessen Zahnstange 27, welche über die Zahnung 29 eine Verschwenkbewegung des Ausstoßerkolbens 4 bewirkt, bei welcher die an seinem vorderen Ende vorgesehenen Riegel 30 in die Ausbuchtung 24 der Ausnehmung 11 an der Unterseite des Bären 3 eingreifen, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Somit ist die Verriegelung hergestellt. In dieser Lage wird das hydraulische Druckmittel durch die Überströmleitung 35, das Steuerglied 15 in die Leitung 16' gefördert, wodurch der Ausstoßerdorn 6 beaufschlagt wird. Dadurch bewegt sich dieser in die in Fig. 4 gezeigte Entnahmelage, in welcher das Werkstück 18 aus der Gravur des Werkzeuges 12 ausgehoben ist. Sobald der Ausstoßerhub ausgeführt ist, fließt das hydraulische Druckmittel aus der Rücklaufleitung 16' zurück, wodurch eine Kontrolle über die Ausführung des Ausstoßerhubes gegeben ist. Die Leitung zum Entriegeln auf der gegenüberliegenden Seite der Leitung 34 des Schwenktriebes 26 sowie die Überströmbohrung für die Entriegelung sind nicht weiter dargestellt.
  • Diese werden nach Entnahme des Schmiedestückes 18 durch das Steuerungsglied 15 mit Drucköl beaufschlagt. Nach dem Entriegeln wird in die Leitungen 36 und 16 Hydraulikmittel gefördert, wodurch der Ausstoßerdorn 6 in seine in Fig. 6 dargestellte Ausgangslage zurückgefahren wird. Dadurch kehren auch der Zwischendorn 25 und der Ausstoßerstift 7 in ihre Ausgangslagen nach unten zurück, wobei der Ausstoßerstift 7 durch die Feder 19 in die untere Lage gegen Bär 3 gedrückt wird, während der Zwischendorn 25 auf dem Ausstoßerdorn 6 aufliegt, an welchem der Bär 3 vorbeigleitet.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind im Bär 3 zwei senkrechte Bohrungen 13 vorgesehen, die vom Ausstoßerdorn 6 durchsetzt werden. Die Ausbildung des Ausstoßerdorns 6 und des Ausstoßerkolbens 4 ist die gleiche wie him Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind zwei Ausstoßerkolben 4 räumlich nebeneinander ageordnet, denen nacheinander jeweils in einen bestimmten Teilhub Hydrauliköl zugeführt wird. Das Steuerglied 15 besitzt zwei Steuerkolben 37,38. Durch die Leitung 39 fließt das zur Betätigung der Zylinder 8 bestimmte Hydrauliköl zunächst vorbei am Steuerkolben 37 durch die Bohrung 40 zum Steuerkolben 38. Dieser führt einen Hub nach rechts aus, wodurch die dabei verdrängte Ölmenge aus dem Raum 41 durch die Bohrung 42 vorbei am Steuerkolben 38, durch Leitung 43 zum Zylinder 8 des links dargestellten Ausstoßerkolbens 4 fließt, so daß dieser um ein bestimmtes Stück angehoben wird. Durch den Hub des Steuerkolbens 37 nach rechts wird eine Verbindung von Leitung 39 über die Bohrung 44 zur linken Stirnseite des Steuerkolbens 37 hergestellt, wodurch dieser einen Hub nach rechts ausführt und das Hydrauliköl aus dem Raum 45 verdrängt. Dieses fließt durch die Bohrung 46 durch die Leitung 47 zum Zylinder 8 des rechts dargestellten Ausstoßerkolbens 4, wodurch dieser einen kurzen Hub ausführt und um ein bestimmtes Maß angehoben wird. Durch den Hub des Steuerkolbens 38 nach rechts wird eine Verbindung von Leitung 39 über Bohrung 40, Steuerkolben 38, Bohrung 42 zur rechten Stirnseite des Steuerkolbens 37 hergestellt. Dieser wird wieder nach links in die dargestellte Lage verschoben und die auf der linken Seite vorhandene Ölmenge fließt durch die Bohrung 48, ebenfallsiber Leitung 47 zum Zylinder 8 des rechts dargestellten Ausstoßerkolbens 4, welcher einen kleinen Hub ausführt. Durch den Hub des Steuerkolbens 38 nach links wird nun die letzte Stellung erreicht, wodurch die Verbindung von Leitung 39 durch die Bohrung 46 zur rechten Stirnseite des Steuerkolbens 38 hergestellt wird. Dieser wird wieder in die dargestellte Position verschoben, wobei die Ölmenge an der linken Stirnseite vorhanden ist und durch die Bohrung 44 zum Steuerkolben 37, durch Bohrung 49 und Leitung 43 zum Zylinder 8 des links dargestellten Ausstoßerkolbens 4 gelangt und dieser wieder einen kleinen Hub ausführt. Nunmehr beginnt der beschriebene Arbeitszyklus von vorn.
  • Dies bedeutet, daß die Ausstoßerkolben 4 abwechselnd hintereinander kurze Hübe ausführen.

Claims (17)

  1. PAENANSPRÜGHE : 1. Verfahren zum Lösen eines Schmiedestückes aus der Gravur eines Werkzeuges oder eines Einsatzes eines Werkzeuges eines Schabotte- oder Gegenschlaghammers und Anheben des Schmiedestücks mittels eines Ausstoßers in eine Entnahmelage, dessen Ausstoßbewegung durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel erfolgt, dadurch gekeanzeichaet, daß mit Beendigung des Schlagvorganges und wenn der Bär oder die Schabotte des Hammers im wesentlichen zur Ruhe gekommen ist, der Ausstpßer mit dem Bär bzw. der Schabotte in Wirkverbindung gebracht wird und dann die eigentliche A1;Lsstoßbewegung eingeleitet wird.
  2. 2. Schabotte- oder Gegenschlaghammer, welcher mit einem Ausstoßer zum Lösen eines Schmiedestückes aus der Gravur eines Werkzeuges oder eines Einsatzes eines Werkzeuges und Anheben des Schmiedestückes in eine Entnahmelage ausgerüstet ist, dessen Ausstoßbewegung durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel erfolgt, wobei der Ausstoßer derart angeordnet ist, daß dieser während des Schlagvorganges von den am Schlag direkt oder indirekt beteiligten Bauteilen des Hammers getrennt ist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Ausstoßerkolben (4) und einem Ausstoßerdorn (6) oder einem Ausstoßerstift (7) bestehende Ausstoßer an einem nicht am Schlag beteiligten Bauteil des Hammers befestigt ist, daß der Alisstoßerkolben (4) beim Ausstoßvorgang am Bär (3) bzw. an der Schabotte anliegt und der Ausstoßerdorn (6) bzw. -stift (7) mit dem Ausstoßerkolben (4) direkt oder über ein Druckmittel in Wirkverbindung steht.
  3. 3. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Ausstoßbewegung des Ausstoßerkolbens (4) senkrecht zur Bewegungsrichtung des Bären (3) erfolgt.
  4. 4. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Ausstoßbewegung des Ausstoßerkolbens (4) in Bewegungsrichtung des Bären (3) verläuft.
  5. 5. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2, und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßerkolben (4) in einem seitlich am Ständer (2) des Hammers angebrachten Zylinder (8) angeordnet und mit einer Kolbenstange (5) ausgerüstet ist, welche eine Öffnung (9) in der dem Bären (3) bzw. der Schabotte zugewandten Stirnwandung (10) des Zylinders (8) durchsetzt und sich in der einen Endlage des Ausstoßerkolbens (4) in eine quer zur Schlagrichtung des Bären (3) verlaufende Ausnehmung (11) des Werkzeuges (12) erstreckt und mit dem senkrecht im Werkzeug angeordneten Ausstoßerstift (7) derart in Wirkverbindung steht, daß dieser sich in seiner ausgefahrenen Endlage befindet.
  6. 6. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten Enden der Kolbenstange (5) und des Ausstoßerstiftes (7) mit einander angepaßten Schrägflächen (14) versehen sind.
  7. 7. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/ oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (5) des Ausstoßerkolbens (4) sich in eine in Schlagrichtung des Bären (3) verlaufende Ausnehmung (11) des Bären (3) bzw. der Schabotte erstreckt und als Zylinder für den Ausstoßerdorn (6) ausgebildet ist, welcher in seiner ausgefahrenen Endlage eine im Werkzeug (12) vorhandene, in Schlagrichtung des Bären (3) verlaufende Bohrung (13) od.dgl. durchsetzt.
  8. 8. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagung des Ausstoßerkolbens (4) mit Druckmittel derart erfolgt, daß dieses eine Ausgleichbewegung des Ausstoßerkolbens (4) erlaubt.
  9. 9. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 7 und/ oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (5) des Ausstoßerkolbens (4) so angeordnet und an ihrem freien Ende so ausgebildet ist,daß diese in ihrer ausgefahrenen Endlage mit dem Bären (3) bzw. der Schabotte oder der Unterseite des Werkzeuges (12) kraftschlüssig verbunden ist.
  10. 10. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/ oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (5) des Ausstoßerkolbens (4) mit Kupplungselementen (23) versehen ist, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, daß diese beim Verschieben des Ausstoßerdorns (6) in seine ausgefahrene Endlage in formschlüssige Verbindung mit einer Ausbuchtung (24) od.dgl. in der Ausnehmung (11) des Bären (3) bzw. der Schabotte gelangen.
  11. 11. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßerdorn (6) eine zu seinem freien Ende hin sich konisch verjüngende Absetzung (22) aufweist, welche als Betätigungselement für eine Spreizbewegung der Kupplungselemente (23) dient.
  12. 12. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßerkolben (4) sich in eine in Schlagrichtung des Bären verlaufende Ausnehmung des Bären (3) bzw.
    der Schabotte erstreckt und als Zylinder für den Ausstoßerdorn (6) ausgebildet ist, wobei der Ausstoßerkolben (4) mit einem Schwenktrieb (26) in Wirkverbindung steht und im Bereich seines vorragenden Endes mit einem oder mehreren Riegeln (30) od.dgl. ausgerüstet ist, welcher bzw. welche derart ausgebildet und angeordnet ist bzw. sind, daß dieser bzw.
    diese beim Verschwenken des Ausstoßerkolbens (4) in seine eine Rotationsendlage in formschlüssige Verbindung mit der Ausbuchtung (24) od.dgl. in der Ausnehmung (11) des Bären (3) bzw. der Schabotte gelangt bzw. gelangen, während in der anderen Rotationsendlage des Ausstoßerkolbens (4) keine formschlüssige Verbindung besteht.
  13. 13. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßerkolben (4) an seiner dem Ausstoßerdorn (6) abgewandten Seite als Zylinder für die Aufnahme einer frei vorragenden, feststehenden Kolbenstange (32) ausgebildet ist.
  14. 14. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenktrieb (26) eine Zahnstange (27) und eine diese hin- und herschiebende Zylinder-Kolben-Einheit (28) aufweist und die Zahnstange (27) in eine Zahnung (29) des Ausstoßerkolbens (4) eingreift.
  15. 15. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßerdorn (6) bzw. -stift (7) (25) unterteilt ist und einen oder mehrere Zwischendorne bzw.
    -stifte besitzt.
  16. 16. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer mit mehreren auf ein Werkzeug (12) wirkenden Ausstoßern ausgerüstet ist.
  17. 17. Schabotte- oder Gegenschlaghammer nach Anspruch 2 und/ oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ausstoßer abwechselnd betätigbar sind.
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