DE2844489A1 - Sammelleitung mit mehreren abzweigungen - Google Patents
Sammelleitung mit mehreren abzweigungenInfo
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Description
Klöckner-HumboIcit-ÜeutzAG Δ DiSHiFC) 5000 Köln 80, den 04.10.1978
Unsere Zeichen: D 78/56 AG-XPB N/Ro
Sammelleitung mit mehreren Abzweigungen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelleitung mit mehreren
Abzweigungen, die zu mit Hohlschraubenverbindungen ausgeführten Anschlußstellen führen, insbesondere Leckölleitung für Einspritzbrennkraftmaschinen,
die an Einspritzdüsenhaltern angeschlossen ist.
Es ist allgemein bekannt, Leckölleitungen an Einspritzdüsen mit Ringstücken nach DIN 7622 mit Hohlschrauben nach DIN 7632 zu befestigen.
Bei Reihenmotoren wird das Ringstück als Doppelringstück ausgebildet, so daß das Ringstück einen Stutzen für die ankommende
Rohrleitung und einen Stutzen für die abgehende Rohrleitung hat. Bei beengten Raumverhältnissen muß Jedoch Zu- und Ablauf
des Rohranschlusses etwa achsparallel zum Düsenhalter verlegt werden. In diesem Fall sind Doppelringstücke mit gegenüberliegenden
Anschlüssen nicht anwendbar. Ein Ausweg wären vorgefertigte Ringstücke mit zwei Anschlüssen in V-Form, die Jedoch sehr teuer
sind.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sammelleitung
obiger Gattung, insbesondere eine Leckölleitung für Brennkraftmaschinen so zu verbessern, daß sie auch bei beengten Raumverhältnissen
gut anwendbar ist und sich darüberhinaus einfach und preisgünstig erstellen läßt.
Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils von Anspruch 1. Dadurch kann ein übliches, verhältnismäßig dichtwandiges Rohr, z.B. 4x1 mm, verwendet werden,
das durch Biegen in "mM-Form die gewünschte Sammelleitung im wesentlichen
darstellt. An den engen etwa 180° Winkel-Bögen werden
Anschlußstücke dichtend befestigt, vorzugsweise gelötet, so daß eine Befestigung über eine übliche Hohlschraube mit oder ohne
Außenringnut möglich ist.
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Bei dem Anschlußstück gemäß Anspruch 2 wird der abgeflachte Rohrabschnitt,
nachdem er auf dem Rohrbogen verlötet ist, durchbohrt. Dabei muß darauf geachtet werden, daß der Rohrbogen so eng, bzw.
die Bohrung der Hohlschraube so groß ist, daß zumindest eine Innenbogenwand
angebohrt wird, so daß die Verbindung zwischen der Hohlschraube und Leckölleitung hergestellt ist.
In ähnlicher Weise wird das Anschlußstück gemäß Anspruch 3 am Rohrbogen befestigt und die Bohrung angebracht. Zu bemerken ist
dabei, daß das Blech aus dem die Lasche hergestellt wird, in vorteilhafter Weise aus einseitig beschichtetem messingplattiertem
Stahlblech besteht, so daß die Messingschicht für eine Widerstandsoder Induktionslötung als Hartlot dient. Entsprechendes ist bei
der Lasche nach Anspruch 4 der Fall, wobei diese Lasche aus einem Blech in Form einer 8 hergestellt wird und bereits vorgebohrt sein
kann. Durch die Aufbördelung seitlich der Biegestelle wird erreicht,
daß die Lasche nach Einschieben in den Rohrbogen von innen her eine gute Anlage an der Innenfläche des Rohres bietet
und auch dort die Messingplattierung eine einfache Lötung gewährleistet.
Durch diese Laschenanordnung entsteht ein Innenhohlraum, der durch eine Bohrung mit dem Innenraum des Rohres in Verbindung
steht. Die Bohrung kann in diesem Fall schon vor dem Löten der Lasche angebracht sein. Dadurch kann eine einfache preisgünstige
Hohlschraube ohne Außennut verwendet werden.
Das H-förmige Formstück gemäß Anspruch 5 kommt ähnlich wie das
Flachrohr zur Anwendung, wird jedoch von innen in den Rohrbogen eingeschoben. Durch die Ausgestaltung des Anschlußstückes nach
Anspruch 6 wird eine stabile Ausgestaltung der Sammelleitung erreicht, wobei die Anschlußbohrung zwischen Innenraum des Rohres
und der Bohrung im Ringkörper nachträglich hergestellt wird.
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«000 12.77 pg FJ*M
Klöckner-HumboWt-DeirtzAG ΔΑΙί%Ι"ίϋUJ? - 5 - 04.10.1978
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Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen
verwiesen, in denen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Sammelleitungsstücks mit zwei Abzweigungen,
Fig. 2a und 2b eine Seitenansicht einer Abzweigung mit Anschlußstück,
sowie ein Schnitt durch das Anschlußstück und das Rohr gemäß Linie Hb - Hb in Fig. 2a,
Fig. 3a bis 3c eine Abzweigung mit einem laschenförmigen Anschlußstück
in zwei Seitenansichten und einen Schnitt gemäß der Linie IHb - IHb in Fig. 3a,
Fig. 4a bis 4c eine Abzweigung mit einem laschenförmigen Anschlußstück,
das in den Rohrbogen eingeschoben ist, in zwei Seitenansichten und Schnitten gemäß den Linien
IVb - IVb und IVc - IVc in Fig. 4a,
Fig. 5a bis 5d eine Abzweigung mit einem H-förmigen Anschlußstück
in zwei Seitenansichten und einem Schnitt gemäß der Linie Vb - Vb in Fig. 5a sowie einer perspektivischen Darstellung
des Anschlußstückes und
Fig. 6a bis 6c eine Abzweigung mit einem als Ringkörper ausgebildeten
Anschlußstück in einer Seitenansicht und Schnitten gemäß den Linien VIb - VIb und VIc - VIc.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Sammelleitung bezeichnet, die nur als .Teilstück dargestellt ist und Abzweigungen 2 aufweist. Die Sammelleitung
1 ist einstückig aus einem Rohr 3 hergestellt, welches auf der linken Seite von Fig. 1 mit einem geraden Stück beginnt,
eine etwa 90°-Biegung nach rechts aufweist, um in den Bereich der
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Abzweigung 2 überzugehen. · Nach einer geraden Strecke folgt eine
scharfe Linksbiegung um 180°, ein paralleler Streckenverlauf
im Bereich der Abzweigung 2 und eine anschließende Rechtsbiegung um etwa 90°. Der weitere Streckenverlauf ist entsprechend, so
daß sich nach einer Geraden wieder Kurven anschließen. Im Bereich des 180°-Bogens ist eine Anschlußstelle 4 vorgesehen, die
mittels eines Anschlußstücks 5 gebildet wird. Das Anschlußstück 5 ist mittels einer Hohlschraube 6 an einem mit 7 bezeichneten
Einspritzdüsenhalter üblicherweise unter Zwischenfügung von zwei Dichtringen befestigt.
Gemäß den Fig. 2a und 2b ist das Anschlußstück 5 als abgeflachter Rohrabschnitt 10 ausgebildet, über den 180°-Rohrbogen 3a geschoben
und mit dem Rohr 3 verlötet sind. Anschließend wird eine Bohrung 11 hergestellt, die den abgeflachten Rohrabschnitt 10
und das Rohr 3 durchdringt, so daß gemäß Fig. 2b das Rohr zweimal angeschnitten und eine Verbindung zwischen dem Innenraum 12
des Rohres und der Bohrung 11 und damit der Hohlschraube 6 hergestellt
ist.
Fig. 3a bis 3c unterscheidet sich insoweit von den Fig. 2a und 2b als das Anschlußstück 5 eine mit 13 bezeichnete Lasche aufweist,
die um den Rohrbogen 3a gelegt und mit diesem verlötet ist. Die Bohrung 11 wurde im Anschluß daran entsprechend hergestellt
und stellt die gewünschte Verbindung dar.
Die Fig. 4a bis 4c weisen eine Lasche 13a auf, die von innen her in den Rohrbogen 3a geschoben und anschließend mit dem Rohr 3
verlötet ist. Im Gegensatz zu der Lasche 13 weist diese Lasche 13a Bördelungen 14 auf, die der Rohrkontur angepaßt sind, so
daß ein dichter Hohlraum zwischen Rohr und Lasche 13a entsteht. Das Verlöten der Lasche 13a mit dem Rohr 3 wird dadurch erleichtert,
daß die Lasche auf ihrer Innenseite, wie Fig. 4c zu entnehmen ist, eine Messingschicht 15 aufweist, die als Lot dient,
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Klöckner-Humboldt-OeutzAG Δ& Lf &LH3 IaJs? - 7 - 04.10.1978
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so daß in einfacher Weise ohne Lotzugabe die Verlötung erfolgen
kann. Sowohl die Lasche 13 in den Fig. 3a bis 3c als auch die
Lasche 13a in den Fig. 4a bis 4c kann vorgeformt und mit Bohrungen
versehen sein oder auch nachträglich gebohrt werden. Wie weiterhin den Fig. 4b und 4c zu entnehmen ist, ist im Bereich
des Rohrbogens 3a eine Verbindungsbohrung in der Wand des Rohres 3» vor Befestigung der Lasche 13a, angebracht worden, die die
Verbindung zwischen Innenraum 12 des Rohres und dem Innenraum der Lasche 13a herstellt.
Gemäß den Fig. 5a bis 5d ist das Anschlußstück 5 als H-förmiges
Formstück ausgebildet, das entsprechend den Ausführungen zu den Fig. 2a bis 2b am Rohr 3 befestigt und verbunden ist.
Das Anschlußstück in den Fig. 6a bis 6c ist als Ringkörper 18
ausgeführt, der eine umlaufende Nut 19 aufweist, die der Rohraußenkontur angepaßt ist, so daß das Rohr in der umlaufenden
Nut 19 angeordnet und mit dem Ringkörper 18 verlötet ist. Die Verbindungsbohrung 16 ist hier nachträglich angebracht und reicht
sowohl durch die Wand des Rohres 3 als auch durch den Ringkörper 18.
Es sei darauf hingewiesen, daß insbesondere bei den Anschlußstük-
ken gemäß den Fig. 4a bis 4c und 6a bis 6c das Rohr 3 nicht nach Fig. 1 gebogen bzw. geführt ist bzw. geführt zu sein bracht, da die
9O°-Rechtsbögen einen wesentlich größeren Radius aufweisen, so
daß das Rohr im Bereich der Abzweigungen 2 nicht parallel verläuft.
Dies ist dann möglich, wenn mehr Raum zur Verfügung steht. Die günstigste räumliche Ausnutzung ergibt sich bei Anschlußstücken
gemäß den Fig. 2a bis 2b und 3a bis 3c sowie 5a bis 5d und einer Rohrverlegung nach Fig. 1.
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Claims (8)
1.) Sammelleitung mit mehreren Abzweigungen, die zu mit Hohlschraubverbindungen
ausgeführten Anschlußstellen führen, insbesondere Leckölleitung für Einspritzbrennkraftmaschinen, die an
den Einspritzdüsenhaltern angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelleitung (1) mit Abzweigungen
(2) einstückig aus einem Rohr (3) geformt ist, daß das Rohr (3) im Bereich der Anschlußstellen (4) um etwa 180° Winkel derart gebogen
(3a) ist, daß der Biegeinnenradius kleiner oder gleich dem halben Hohlschraubendurchmesser bzw, gleich dem halben Durchmesser
eines in den Rohrbogen (3a) eingesetzten Anschlusstückes (5) ist und im Verlauf der Abzweigungen (2) um jeweils den halben
Winkelbetrag des gleichen Winkels zurückgebogen ist und daß an den Anschlußstellen (4) je ein Anschlußstück (5) vorgesehen ist, das mi
der Hohlschraube (6) in Wirkverbindung steht und mit dem Innenraum des Rohrs (3) dichtend verbunden ist.
2. Sammelleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (5) aus einem abgeflachten Rohrabschnitt (10) besteht, der im Bereich der Anschlußstellen (4) über den
Rohrbogen (3a) geschoben und mit dem Rohr (3) dichtend verbunden,
vorzugsweise verlötet ist.
3. Sammelleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlußstück (5) als Lasche (13) ausgeführt ist, die im Bereich der Anschlußstelle (4) um den Rohrbogen (3a) geklappt und
mit diesem dichtend verbunden ist.
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10000 12.77 PS
FKO*
28A4489
Klöckner-Humboldt-DeubAG ΔΑL'^i^il:jj? - 2 - 04.10.1978
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4. Sammelleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (13a) in ihrer Biegestelle
seitlich eingebördelt (14) ist und in den Rohrbogen (3a) an der Anschlußstelle (4) eingeschoben und dichtend mit dem
Rohr (3) verbunden ist.
5. Sammelleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) als H-förmiges
Formstück (17) ausgebildet ist, das in den Rohrbogen (3a) an der Anschlußstelle (4) eingeschoben und dichtend mit dem Rohr (3)
verbunden ist.
6. Sammelleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (5) als Ringkörper
(18) mit einer der Rohraußenkontur entsprechenden umlaufenden
Nut (19) ausgeführt, in den Rohrbogen (3a) eingeführt und dichtend mit dem Rohr (3) verbunden ist.
7. Sammelleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Innenraum
des Rohres (3) und dem Anschlußstück (5) durch Anschnitt der Rohrwandung bei der nachträglichen Herstellung der Bohrung
für die Hohlschraube(6) im Anschlußstück (5) hergestellt ist.
8. Sammelleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Innenraum
des Rohres (3) und dem Anschlußstück (5) bzw. der Bohrung für die Hohlschraube (6) im Anschlußstück (5) durch eine Verbindungsbohrung in der Rohrwand im Bereich des Rohrbogens (3a) der Anschlußstelle
(4) hergestellt ist.
030017/0276
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